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Dokumentenidentifikation DE202006015973U1 10.05.2007
Titel Mobiler Elektroantrieb für Handkurbeltriebe
Anmelder Kossen, Birgit, 26903 Surwold, DE
DE-Aktenzeichen 202006015973
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.05.2007
Registration date 05.04.2007
Application date from patent application 18.10.2006
IPC-Hauptklasse B66D 3/00(2006.01)A, F, I, 20061018, B, H, DE

Beschreibung[de]

Mast- und Aufzuchtställe sind oft mit Futteranlagen ausgerüstet, die mittels Seilwindentrieben unter das Dach der Einrichtung gehoben werden können. Ein Geflügeflaufzuchtstall beispielsweise ist je nach Größe der Anlage mit bis zu 10 solcher Seilwindentriebe ausgerüstet. Dort kommen sie etwa alle 6 Wochen zwischen den Mastdurchläufen zum Einsatz.

Der Betreiber muss dann innerhalb kurzer Zeit die Futteranlagen umpositionieren. Für diese Arbeit gibt es zwei Möglichkeiten:

  • a) die Seiltriebe werden mit einer Handkurbel bedient, dies erfordert viel Durchhaltevermögen und grenzt schon bei etwa 8 Trieben an eine Zumutung
  • b) die Seiltriebe werden jeweils mit Motoren ausgerüstet, was einen großen Kostenfaktor darstellt, gerade weil diese nur alle 6 Wochen zum Einsatz kommen.

Der im Schutzanspruch 1 angehobenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine mobile Vorrichtung zu schaffen, die mit einem einzigen elektrischen Antrieb an allen Seilwindentrieben angewendet werden kann.

Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein Elektromotor auf einem rollenden Gestell an verschiedene handelsübliche Seilwindentriebe positioniert werden kann und dort stufenlos der Arbeitshöhe angepasst werden kann.

Die Plattform des Gestells ist auf zwei Ständereinheiten gelagert, wobei die eine Seite starr befestigt ist und die andere nach Schutzanspruch 2 durch ein Drehlager in der Winkelstellung verstellbar ist. Der Arbeitspunkt der Anlage ist so nach Schutzanspruch 3 mittels eines Spindeltriebs stufenlos höhenverstellbar.

Der Spindeltrieb setzt sich aus einer Handkurbel und einer Spindel zusammen, die sich hinter dem Stellpunkt nach Schutzanspruch 4 in einen geschützten Bereich verstellt. Hierdurch wird gleichzeitig erreicht, dass die Gesamtlänge des Spindeltriebs nur so groß ist, wie zur Funktion erforderlich und sie nicht über das Gestell hinausragt.

Durch das Getriebe, welches hinter den Elektromotor geschaltet ist, wird über eine Welle ein Mitnehmer angetrieben, der mit handelsüblichen Handkurbeln kraftschlüssig verbunden werden kann. Er kann nach Schutzanspruch 6 Kräfte in beide Drehrichtungen an die Handkurbel übertragen. Im Betrieb wird er durch eine Bolzensicherung vorm Ablösen gesichert (Schutzanspruch 7).

Der Elektromotor gemäß Schutzanspruch 8 ist mit einer manuellen Schaltung ausgestattet, die den allgemeinen Sicherheitsrichtlinien entspricht und nach Schutzanspruch 9 Kräfte in beiden Drehrichtungen zulässt.


Anspruch[de]
Mobiler Elektroantrieb für Handkurbeltriebe, der auf einem rollenden Gestell positioniert werden kann und höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform, auf der der Antrieb befestigt ist, an dessen Arbeitspunkt höhenverstellbar ist und dass der angetriebene Mitnehmer bei handelsüblicher Handkurbelwinden angewendet werden kann. Mobiler Kurbelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite des Gestells beweglich ist und dadurch der Arbeitspunkt auf der Plattform höhenverstellbar ist. Höhenverstellbares Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Seite des Gestells mittels eines Spindeltriebs stufenlos verstellt werden kann. Spindeltrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel hinter dem Arbeitspunkt geschützt gelagert ist und der gesamte Trieb in jedem Betriebszustand nur die für die Funktion notwendige Länge aufweist. Mobiler Kurbelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell auf Rollen gelagert ist. Kurbelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der angetriebene Mitnehmer für handelsübliche Handkurbelwinden kompatibel ist und Drehmomente in beide Richtungen übertragen kann. Kurbelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftanschluss zur Kurbelwinde im Betrieb vor Ablösen gesichert werden kann. Kurbelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb über einen Elektromotor erfolgt. Kurbelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb in beide Richtungen ermöglicht wird.






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