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Dokumentenidentifikation DE202006017747U1 10.05.2007
Titel Vorrichtung zur Fixierung der Position eines Einkaufswagens
Anmelder Cavaliere, Cristian, 75382 Althengstett, DE
Vertreter porta patent- und rechtsanwälte Dr. techn. Waldemar Leitner, Tanja Zeiher, 75172 Pforzheim
DE-Aktenzeichen 202006017747
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.05.2007
Registration date 05.04.2007
Application date from patent application 20.11.2006
IPC-Hauptklasse B62B 5/04(2006.01)A, F, I, 20061120, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fixierung der Position eines Einkaufswagens relativ zu einem Fahrzeug.

Bei Einkäufen unter Verwendung bekannter Einkaufswagen muss die eingekaufte Ware nach dem Bezahlen oftmals in abgestellte Personenkraftwagen und hier in der Regel in den Kofferraum des Fahrzeugs umgeladen werden. Hierzu wird der Einkaufswagen in der Nähe des Fahrzeugkofferraums abgestellt, die darin befindliche Ware entnommen und in den Fahrzeugkofferraum verladen, wobei der Einkaufswagen dann infolge der häufig notwendigen oder zweckdienlichen Benutzung beider Hände in der Regel sich selbst überlassen bleibt. In dieser Situation tritt oftmals der Fall ein, dass der Einkaufswagen beispielsweise bei abschüssigem Gelände oder bei im Freien befindlichen Parkplätzen durch Windeinfluss in Bewegung gerät und das eigene oder fremde Fahrzeuge beschädigt. Versuche, den Einkaufswagen während des Umladevorgangs gleichzeitig manuell festzuhalten, haben sich in der Praxis als erfolglos oder unpraktikabel erwiesen.

Die Möglichkeit, bekannte Einkaufswagen mit Bremsmechanismen zu versehen, hat sich bislang aufgrund des aufwendigen in den Einkaufswagen einzubauenden Mechanismus sowie dessen Wartungsintensität durch den häufigen Einsatz unter Witterungseinflüssen ebenfalls nicht durchgesetzt.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Fixierung der Position eines Einkaufswagens relativ zu einem Fahrzeug bereit zu stellen, die eine einfache und sichere Fixierung ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gelöst, dass die Vorrichtung eine erste Verbindungseinrichtung aufweist, mittels derer sie am Fahrzeug befestigbar ist, sowie eine zweite Verbindungseinrichtung, mittels derer sie am Einkaufswagen befestigbar ist.

Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es nunmehr möglich, den Einkaufswagen insbesondere während der Entnahme von Gegenständen in seiner Position relativ zu dem zu beladenden Fahrzeug zu fixieren und damit ein Wegrollen des Einkaufswagens zu verhindern.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die erste Verbindungseinrichtung an einem Kofferraumschloss des Fahrzeugs lösbar befestigbar ist. Hierdurch können bei geöffnetem Kofferraum zur Verbindung der ersten Verbindungseinrichtung mit dem Fahrzeug bereits vorhandene Elemente des Kofferraumschlosses genutzt werden. Vorzugsweise wird hierbei ein Bügel des Kofferraumschlosses verwendet. In diesem Fall wird es zudem bevorzugt, dass das erste Verbindungselement drehbar an der Vorrichtung befestigbar und/oder in zwei unterschiedlichen Positionen an dieser befestigbar ist, so dass sie sowohl zur Verbindung mit längs als auch quer zu einer Fahrzeuglängsachse angebrachten Bügeln geeignet ist.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die zweite Verbindungseinrichtung mindestens ein Befestigungselement, insbesondere einen Befestigungshaken, aufweist, das am Einkaufswagen, insbesondere in ein Rahmenelement desselben, eingreifbar ist. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung kann die Befestigung der Vorrichtung am Einkaufswagen über ein in der Regel vorhandenes Gitter und dessen Stäbe erfolgen. Vorzugsweise ist hierbei das mindestens eine Befestigungselement an mindestens einer Halteleiste der Vorrichtung angebracht, die drehbeweglich gelagert und in einen Hohlraum eines Ausziehelementes einklappbar ist. Durch diese Ausgestaltung kann die Vorrichtung in nicht benutztem Zustand zusammengeklappt und platzsparend – zum Beispiel im Kofferraum des Fahrzeugs – untergebracht werden.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Vorrichtung mindestens ein Querelement, insbesondere eine Querleiste, aufweist, das an eine Kante des Fahrzeugs anlegbar und vorzugsweise in seiner Position fixierbar ist. Hierdurch wird ein festes Anliegen der Vorrichtung beispielsweise an einer Kofferraumkante gewährleistet und eine horizontale Drehung der ersten Verbindungseinrichtung um das Kofferraumschloss unterbunden.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Vorrichtung eine variable Länge aufweist, wodurch ein Abstand zwischen der ersten Verbindungseinrichtung und der zweiten Verbindungseinrichtung einstellbar ist. Auf diese Weise ist der Einkaufswagen zum Fahrzeug variabel beabstandbar, so dass unterschiedlich bauende Heckpartien bzw. Anbauteile am Fahrzeug ausgeglichen werden können. Vorzugsweise weist die Vorrichtung zur Realisierung dieser variablen Länge eine Hülse auf, in die das Ausziehelement einschiebbar ist, wobei sich in einer eingeschobenen Position eine Ausnehmung der Hülse und eine Öffnung des Ausziehelementes überlappen. Durch diese Maßnahme ist es einem Benutzer der Vorrichtung möglich, in die Öffnung des Ausziehelementes einzugreifen und dieses dann aus der Hülse zu ziehen.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die erste und/oder die zweite Verbindungseinrichtung mit der Vorrichtung trennbar verbunden ist. Hierdurch sind die Verbindungseinrichtungen von der Vorrichtung lösbar und beliebig austauschbar, so dass die Vorrichtung an unterschiedliche Einkaufswagentypen bzw. Fahrzeugtypen angepasst werden kann.

Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen, das im Folgenden anhand der Figuren beschrieben wird. Es zeigen:

1 eine Darstellung eines an einem Einkaufswagen befestigten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Fixierung eines Einkaufswagens relativ zu einem Fahrzeug,

2 eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels der 1 in auseinandergezogenem und aufgeklapptem Zustand, und

3 das Ausführungsbeispiel der Vorrichtung der 1 in zusammengeschobenem und zusammengeklapptem Zustand.

In 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 1 zur Fixierung der Position eines Einkaufswagens 2 relativ zu einem Fahrzeug 3 abgebildet. Sie weist eine erste Verbindungseinrichtung 4a auf, mittels derer sie bei geöffnetem Kofferraum K an einem Kofferraumschloss 5 befestigbar ist. Über ein an einer Kante 6des Fahrzeugs 3 anlegbares Querelement 7, das hier als Querleiste 7' ausgebildet ist, wird dabei ein sicherer Halt der ersten Verbindungseinrichtung 4a am Fahrzeug 3 sichergestellt und eine Drehbewegung um eine vertikale Achse des Kofferraumschlosses 5 verhindert. Hierzu ist das Querelement 7 vorzugsweise in seiner Position fixierbar.

Die Vorrichtung 1 verfügt weiterhin an ihrem dem Kofferraumschloss 5 abgewandten Ende über eine zweite Verbindungseinrichtung 4b, die vorzugsweise jeweils mehrere erste und zweite Befestigungselemente 8a und 8b, die hier mehrere Befestigungshaken besitzen, aufweist, die in vertikale Gitterstäbe 9a bzw. horizontale Gitterstäbe 9b des Einkaufswagens 2 eingreifen und diesen dadurch in seiner Position relativ zur Position des Fahrzeugs 3 fixieren.

Auf diese Weise ist es mit Hilfe der Vorrichtung 1 möglich, im Einkaufswagen 2 befindliche Waren in den Kofferraum K des Fahrzeugs 3 umzuladen, ahne dass hierbei die Gefahr besteht, dass der Einkaufswagen 2 beispielsweise infolge abschüssigen Geländes oder durch Windeinfluss ins Rollen gerät und das eigene oder andere Fahrzeuge beschädigt.

Die Vorrichtung 1 ist nun in 2 vergrößert dargestellt. Sie weist eine Hülse 10 auf, in die ein Ausziehelement 11 entlang einer mit A bezeichneten Richtung einschiebbar bzw. ausziehbar ist. Vorzugsweise ist hierbei die Position des Ausziehelementes 11 relativ zu der Hülse 10 zumindest in dessen auseinandergezogenem Zustand fixierbar. Durch diese teleskopartige Beweglichkeit des Ausziehelementes 11 in der Hülse 10 wird eine variable Länge der Vorrichtung 1 in Richtung A sichergestellt, so dass der Abstand des Einkaufswagens 2 zum Heck des Fahrzeugs 3 um nahezu die ausziehbare Länge des Ausziehelements 11 veränderbar und damit variabel einstellbar ist. Hierdurch sind sowohl die Position des Einkaufswagens 2 in einem für den Benutzer bequemen Abstand zum Fahrzeug 3 wählbar, als auch unterschiedlich ausgebildete Heckpartien des Fahrzeugs 3 berücksichtigbar.

Die am fahrzeugseitigen Ende der Hülse 10 befindliche erste Verbindungseinrichtung 4a dient zur Befestigung der Vorrichtung 1 am Fahrzeug 3 und ist hier so ausgebildet, dass sie am Kofferraumschloss 5 des Fahrzeugs 3 und dort vorzugsweise an einem Bügel 5a (siehe 1) befestigbar ist. Hierzu kann die erste Befestigungseinrichtung 4a im wesentlichen ähnlich einem hier nicht dargestellten, an einem Kofferraumdeckel des Fahrzeugs 3 angebrachten, bekannten Gegenstück des Kofferraumschlosses 5 ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die erste Verbindungseinrichtung 4a hierbei drehbar an der Vorrichtung 1 angebracht oder in mindestens zwei zueinander gedrehten Positionen an dieser befestigbar, so dass sie sowohl an dem – wie in diesem Ausführungsbeispiel in 1 dargestellt – senkrecht zur Kante 6 liegenden Bügel 5a als auch an einem dazu waagrecht liegenden Bügel angebracht werden kann.

Am Ausziehelement 11 ist weiterhin eine erste Halteleiste 12a, die das erste Befestigungselement 8a trägt, und eine zweite Halteleiste 12b, die das zweite Befestigungselement 8b trägt, um jeweils eine vertikale Achse in der Hülse 10 drehbar beweglich angeordnet. Die erste Halteleiste 12a und die zweite Halteleiste 12b bilden zusammen die zweite Verbindungseinrichtung 4b zur Befestigung der Vorrichtung 1 am Einkaufswagen 2.

Die Benutzung der Vorrichtung 1 erfolgt nun auf die Weise, dass der Einkaufswagen 2 und/oder die Vorrichtung 1 in einer in 1 dargestellten Richtung B aufeinander zubewegt werden, die erste Halteleiste 12a in einer geeigneten Höhe an eine Seitenwand 13 des Einkaufswagens 2 angelegt wird und dann durch eine Bewegung des Einkaufswagens 2 entgegen der Richtung B die Befestigungshaken des ersten Befestigungselements 8a mit vertikalen Gitterstäben 9a der Seitenwand 13 des Einkaufswagens 2 so in Eingriff gebracht werden, dass die vertikalen Gitterstäbe 9a durch das erste Befestigungselement 8a in der ersten Halteleiste 12a gehalten werden. In einem darauf folgenden Schritt wird die drehbare zweite Halteleiste 12b an eine vordere Seitenwand 14 des Einkaufswagens 2 angelegt und die Vorrichtung 1 dann so nach unten bewegt, dass die Befestigungshaken des zweiten Befestigungselements 8b mit horizontalen Gitterstäben 9b der vorderen Seitenwand 14 des Einkaufswagens 2 so in Eingriff kommen, dass diese horizontalen Gitterstäbe 9b mit dem zweiten Befestigungselement 8b an der zweiten Halteleiste 12b festgehalten werden.

Dabei ist die Position des Einkaufswagens 2 relativ zur Vorrichtung 1 im wesentlichen dadurch fixiert, dass die erste Halteleiste 12a und die zweite Haltleiste 12b in ihrer in 1 dargestellten Position entweder eine Begrenzung ihrer Drehbeweglichkeit aufweisen, indem sie sich beispielsweise jeweils in einem Anschlag befinden und nicht näher in Richtung des Einkaufswagens drehen lassen oder ihre Position auf andere Art fixierbar ist.

Die Befestigung der Vorrichtung 1 am Fahrzeug 3 erfolgt nun einerseits über die erste Verbindungseinrichtung 4a, die durch eine Bewegung entlang einer Richtung D im Kofferraumschloss 5 eingerastet wird, sowie weiterhin durch das Querelement 7, das so an der Hülse 10 befestigt ist, dass es in einer Richtung C senkrecht zur Kante 6 des Fahrzeugs 3 verschieblich ist. Hierdurch ist das Querelement 7 nach dem Einrasten des ersten Verbindungselements 4a im Kofferraumschloss 5 an diese Kante 6 anlegbar. In dieser angelegten Position wird das Querelement 7 fixiert und gewährleistet auf diese Weise einen sicheren Sitz der ersten Verbindungseinrichtung 4a im Kofferraumschloss 5, indem sie eine Drehung der Vorrichtung 1 um das Kofferraumschloss 5 um eine vertikale Achse verhindert.

Hierbei wird bevorzugt, dass das Querelement 7 der Vorrichtung 1 wie in diesem Ausführungsbeispiel zweigeteilt ist und eine erste und eine zweite Querleiste 7a und 7b aufweist, die jeweils um eine vertikale Achse – wie durch Richtungen H und I in 2 angedeutet – drehbeweglich gelagert sind, so dass in einer zusammengeklappten Position diese erste und zweite Querleiste 7a und 7b unterhalb der Hülse 10 positioniert werden können.

Die Vorrichtung 1 kann zudem mit einer Einrichtung für einen Höhenausgleich zwischen dem Einkaufswagen 2 und dem Fahrzeug 3 ausgestattet sein, beispielsweise indem das erste Verbindungselement 4a eine vertikale Beweglichkeit aufweist.

Um die Vorrichtung 1 nach ihrer Benutzung wieder vom Fahrzeug 3 zu lösen, verfügt sie über ein in einer Richtung E zu betätigendes Betätigungselement 15, das einen hier nicht dargestellten beispielsweise analog zur Funktionsweise einer bekannten Öffnungsvorrichtung des Kofferraumdeckels des Fahrzeugs 3 operierenden Mechanismus auslöst, welcher die erste Verbindungseinrichtung 4a wieder vom Fahrzeug 3 trennt. Durch Bewegung der Vorrichtung 1 in vertikaler Richtung werden die Befestigungshaken des zweiten Befestigungselements 8b von den horizontalen Gitterstäben 9b der vorderen Seitenwand 14 des Einkaufswagens 3 gelöst und anschließend die zweite Halteleiste 12b in einer in 2 mit G bezeichneten Richtung im Uhrzeigersinn gedreht und damit vom Einkaufswagen 2 wegbewegt. Durch eine sich daran anschließende Bewegung der Vorrichtung 1 entgegen der Richtung B bzw. des Einkaufswagens 2 in Richtung B werden dann die Befestigungshaken des ersten Befestigungselements 8a von den vertikalen Gitterstäben 9a der Seitenwand 13 des Einkaufswagens 2 gelöst, so dass bei erfolgter Betätigung des Betätigungselements 15 nun Vorrichtung 1, Einkaufswagen 2 und Fahrzeug 3 wieder voneinander getrennt vorliegen.

Um die Vorrichtung 1 platzsparend unterbringen zu können, wird die erste Halteleiste 12a entlang einer Richtung F entgegen dem Uhrzeigersinn sowie die zweite Halteleiste 12b entlang der Richtung G im Uhrzeigersinn in einen Hohlraum 19 des Ausziehelements 11 eingeklappt, so dass es nun möglich ist, das Ausziehelement 11 sowie die nun in ihm befindlichen Halteleisten 12a und 12b in die Hülse 10 einzuschieben, wie dies aus 3 erkennbar ist. Weiterhin werden das erste Querleistenelement 7a entlang der in 2 mit H bezeichneten Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn sowie das zweite Querleistenelement 7b entlang der Richtung I im Uhrzeigersinn soweit gedreht, dass sie unterhalb der Hülse 10 positioniert sind.

Durch diese Vorgehensweise nimmt die Vorrichtung 1 die in 3 in durchgezogenen Linien dargestellte kompakte Bauweise ein, was ihre Handhabung und Aufbewahrung deutlich erleichtert.

Soll die Vorrichtung 1 aus diesem Zustand heraus erneut benutzt werden, wird zunächst das Ausziehelement 11 aus der Hülse 10 herausgezogen. Hierzu verfügt das Ausziehelement 11 über eine Öffnung 16 und die Hülse 10 über eine Aussparung 17, die in eingeschobenem Zustand des Ausziehelementes 11 so übereinander zu liegen kommen, dass der Benutzer mit einem Finger in die Öffnung 16 eingreifen und das Ausziehelement 11 aus der Hülse 10 herausziehen kann. Vorzugsweise ist das Ausziehelement 11 mindestens in dieser Position fixierbar. Anschließend werden in Umkehrung der oben geschilderten Vorgehensweise erstes und zweites Querleistenelement 7a und 7b entlang der Richtungen H und I ausgeklappt sowie die erste und zweite Halteleiste 12a und 12b aus ihrer im Hohlraum 19 des Ausziehelements 11 befindlichen Position entlang der Richtungen F und G herausgedreht. Um letzteren Vorgang zu erleichtern, verfügt der Hohlraum 19 des Ausziehelements 11 über Verrundungen 18, in die der Benutzer eingreifen, die Haltleisten 12a bzw. 12b hintergreifen und diese dadurch aus dem Ausziehelement 11 herausdrehen kann. Nachdem somit die Vorrichtung 1 wieder in einem betriebsbereiten Zustand ist, kann eine erneute Befestigung des Einkaufswagens 2 an dem Fahrzeug 3 erfolgen.

Während in dem hier geschilderten Ausführungsbeispiel die Vorrichtung 1 vom Fahrzeug 3 und vom Einkaufswagen 2 lösbar ist, ist es jedoch ebenfalls möglich, die Vorrichtung 1 entweder mit dem Einkaufswagen 2 oder mit dem Fahrzeug 3 dauerhaft zu verbinden und beispielsweise in eine Kofferraumschwelle 20 des Fahrzeugs 3 oder in den Einkaufswagen 2 zu integrieren. Hierdurch entfällt für den Benutzer ein Hervorholen und Verstauen der Vorrichtung 1, die stattdessen ständig an ihrem Einsatzort verfügbar und auf einfache Weise mit dem jeweils anderen Fahrzeug verbindbar ist.

Weiterhin ist es ebenfalls möglich, die erste Verbindungseinrichtung 4a anstatt mit dem Fahrzeug 3 mit einem ortsfesten Objekt wie beispielsweise einem Pfosten oder einem Geländer in der Nähe des Fahrzeugs 3 lösbar oder dauerhaft zu verbinden. Hierdurch entfällt für die Vorrichtung 1 die Notwenigkeit, an unterschiedliche Fahrzeugtypen anpassbar zu sein.

Die in diesem Ausführungsbeispiel geschilderten Ausbildungen der ersten Verbindungseinrichtung 4a und der zweiten Verbindungseinrichtung 4b sind selbstverständlich nur exemplarischer Natur und können auch davon abweichend ausgebildet werden. So ist es beispielsweise möglich das erste Verbindungselement 4a so auszubilden, dass es an die Kofferraumschwelle 20 des Fahrzeugs 3 anklemmbar ist.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Fixierung der Position eines Einkaufswagens relativ zu einem Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine erste Verbindungseinrichtung (4a) aufweist, mittels derer sie an dem Fahrzeug (3) befestigbar ist, sowie eine zweite Verbindungseinrichtung (4b), mittels derer sie am Einkaufswagen (2) befestigbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) an einem Kofferraumschloss (5) des Fahrzeugs (3) lösbar befestigbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) an einem Bügel (5a) des Kofferraumschlosses (5) befestigbar ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) ein Betätigungselement (15) zum Lösen der ersten Verbindungseinrichtung (4a) und/oder der zweiten Verbindungseinrichtung (4b) aufweist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) drehbar an der Vorrichtung (1) befestigbar ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) in mindestens zwei unterschiedlichen Positionen an der Vorrichtung (1) befestigbar ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verbindungseinrichtung (4b) mindestens ein Befestigungselement (8a, 8b) aufweist, das am Einkaufswagen (2) eingreifbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Befestigungselemente (8a, 8b) mindestens einen Befestigungshaken aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (8a, 8b) an mindestens einer Halteleiste (12a, 12b) angebracht ist. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleiste (12a, 12b) drehbeweglich gelagert ist. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleiste (12a, 12b) eine Begrenzung ihrer Drehbeweglichkeit aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleiste (12a, 12b) in ihrer Position fixierbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleiste (12a, 12b) in einen Hohlraum (19) eines Ausziehelements (11) einklappbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausziehelement (11) eine Öffnung (18) aufweist, mittels derer die Halteleiste (12a, 12b) umgreifbar und ausklappbar ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Querelement (7) aufweist, das an eine Kante (6) am Fahrzeug (3) anlegbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Querelement (7) in einer Richtung (C) senkrecht zur Kante (6) verschieblich ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Querelement (7) drehbar und/oder einklappbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Querelement (7) als Querleiste (7') ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine variable Länge aufweist, wodurch ein Abstand zwischen der ersten Verbindungseinrichtung (4a) und der zweiten Verbindungseinrichtung (4b) einstellbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Hülse (10) aufweist, in die das Ausziehelement (11) einschiebbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausziehelement (11) in mindestens einer Position fixierbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (10) eine Ausnehmung (17) aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausziehelement (11) eine Öffnung (16) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einer eingeschobenen Position des Ausziehelementes (11) dessen Öffnung (16) und die Ausnehmung (17) der Hülse (10) überlappen. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) und/oder das Querelement (7) und/oder das Ausziehelement (11) mit der Hülse (10) verbunden ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4a) und/oder die zweite Verbindungseinrichtung (4b) mit der Vorrichtung (1) trennbar verbunden ist.






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