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Dokumentenidentifikation DE60027587T2 10.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001225807
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR KONTINUIERLICHEN BAKTERIZIDBEHANDLUNG VON KONSUMFLEISCHABSCHNITTEN
Anmelder Danisco A/S, Kopenhagen/Koebenhavn, DK
Erfinder CHERICI, Ernest, F-40180 Yzosse, FR;
BONNOT, Dominique, F-78380 Bougival, FR
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60027587
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.11.2000
EP-Aktenzeichen 009746538
WO-Anmeldetag 03.11.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/FR00/03074
WO-Veröffentlichungsnummer 2001032027
WO-Veröffentlichungsdatum 10.05.2001
EP-Offenlegungsdatum 31.07.2002
EP date of grant 26.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.05.2007
IPC-Hauptklasse A23B 4/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23B 4/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A22C 17/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A22C 21/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein derartiges Verfahren zur kontinuierlichen bakteriziden Behandlung einer Reihe von Stücken essbaren Fleisches, insbesondere Geflügelschlachtkörpern, bei dem die Oberfläche jedes Stücks im Inneren eines Behandlungsraums mit einer bakteriziden Lösung in Kontakt gebracht wird. Sie findet insbesondere bei der bakteriziden Behandlung von Geflügelschlachtkörpern mithilfe einer Trinatriumphosphatlösung Anwendung.

Die bakterizide Behandlung von Geflügelschlachtkörpern mithilfe von Trinatriumphosphat oder TSP in Schlachtanlagen, sofort nach der Schlachtung, Entfederung, Entweidung und Entkropfung wurde in zwei Formen vorgeschlagen: Eintauchen der Schlachtkörper in ein TSP-Bad und Besprühen der Schlachtkörper mit der TSP-Lösung (US-A-5 700 507 oder EP-A-0 584 955).

Diese Techniken weisen zwei Hauptnachteile auf: Den hohen TSP-Verbrauch einerseits, durch den die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens im Hinblick auf den Produktverbrauch und ebenfalls im Hinblick auf die Dimensionierung der Elemente der Anlage beeinträchtigt wird, und insbesondere die Umweltprobleme aufgrund der Schwierigkeit, die phosphorhaltigen Abprodukte gemäß den steigenden Anforderungen der amtlichen Bestimmungen zu beherrschen.

Ziel der Erfindung ist es, den Verbrauch der bakteriziden Lösung und die Mengen der Abprodukte deutlich zu reduzieren, ohne die Effizienz der Behandlung zu beeinträchtigen.

Hierzu hat die Erfindung ein Verfahren der oben genannten Art zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, dass durch Zerstäubung im Bereich ein Nebel der genannten Lösung erzeugt wird und die genannten Stücke diesen Nebel durchqueren.

Die Erfindung hat ebenfalls eine Anlage zum Gegenstand, die zur Umsetzung des oben definierten Verfahrens bestimmt ist. Diese Anlage der Art, die einen an seinen beiden Enden offenen Behandlungsbereich, eine zum Transportieren der genannten Stücke durch den Bereich angepasste Transporteinrichtung und Mittel umfasst, um diese Stücke mit der bakteriziden Lösung in Kontakt zu bringen, ist dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel solche zur Zerstäubung der genannten Lösung in Form eines Nebels umfassen.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei denen:

1 eine Behandlungsanlage gemäß der Erfindung schematisch darstellt; und

2 eine Zerstäubungsvorrichtung dieser Anlage schematisch darstellt.

Die in 1 dargestellte Anlage umfasst im Wesentlichen: einen Tunnel 1 zur kontinuierlichen bakteriziden Behandlung von Geflügelschlachtkörpern 2 mithilfe einer TSP-Lösung; einen Tunnel 1A zum Spülen der so behandelten Schlachtkörper; ein Gefäß 3 zur Vorbereitung der Behandlungslösung; einen Behälter 4 für die Behandlungslösung; ein Gefäß 5 zur Neutralisierung der flüssigen Abprodukte der Behandlung; ein Gefäß 6, welches Kalkmilch enthält; und eine Filterpresse 7.

Der Tunnel 1 umfasst im Wesentlichen einen lang gestreckten Behandlungsbereich 8 mit der allgemeinen horizontalen Achse X-X, eine Transporteinrichtung 9 und Mittel 10 zur Herstellung eines TSP-Nebels im Bereich 8.

Der bezogen auf eine längs verlaufende, senkrechte Mittelebene P symmetrische Bereich 8 umfasst im Wesentlichen zwei Seitenwände 11, einen rinnenförmig ausgebildeten unteren Boden 12 und eine obere Wand 13. Letztere umfasst einen in der Ebene P zentrierten Längsschlitz, der mit einer oberen Dichtungsvorrichtung 14 versehen ist, die sich über die gesamte Länge des Tunnels erstreckt. Diese Vorrichtung 14 umfasst auf jeder Seite der Ebene P eine horizontale Stange, die am angrenzenden oberen Rand des Schlitzes befestigt ist, und eine Bürste, die von dieser Stange in Richtung der Ebene P ausgeht. Die Haare der beiden Bürsten sind in einer gegenständlichen Höhe von mehreren Zentimetern vorgesehen und greifen im Bereich der Ebene P ineinander.

Die Transporteinrichtung 9 umfasst ein Endlosband, dessen unterer Strang 15 in der Ebene P kurz über der Vorrichtung 14 verläuft. Von diesem Band hängen Seile oder Stangen zum Aufhängen 16 herab, an deren Enden Haken 17 für die Schlachtkörper 2 angebracht sind.

Die Mittel 10 zur Bildung eines Nebels im Bereich 8 umfassen im Wesentlichen den Behälter 4 für die TSP-Lösung, eine Pumpe 18, zwei Reservetanks 19, die entlang der Seitenwände 11 angeordnet sind, und acht Vorrichtungen 20 zur Zerstäubung der Lösung.

Der Behälter 4 ist mit einer Vorrichtung 21 zum Erhitzen der Lösung auf eine vorab bestimmte Temperatur versehen, die typischerweise bei ungefähr 90°C liegt. Die Pumpe 18 saugt vom Boden des Behälters an und fördert über einen Klümpchenfilter 22 in eine Leitung 23 zur Versorgung der Reservetanks 19 oder in eine Recyclingleitung 24 der Lösung zum Behälter.

Über dem Boden 12 des Bereichs 8 und über die gesamte Länge dieses Bereichs ist eine Rinne 25 zum Sammeln des Abprodukts der Behandlung angeordnet, das von den Schlachtkörpern 2heruntertropft. Vom Boden dieser Rinne geht eine Leitung 26 zum Ableiten dieser Abprodukte in eine nicht dargestellte Aufbereitungsanlage aus.

Die Längsränder der Rinne 25 sind in einem seitlichen Abstand zu den Seitenwänden 11 des Bereichs angeordnet. Somit fließt die an diesen Wänden herunterrinnende Flüssigkeit auf den Boden 12 und sammelt sich an seinem niedrigsten Punkt, von dem sich eine mit einem Klümpchenfilter 28 versehene Recyclingleitung 27 bis zum Behälter 4 erstreckt.

Die Zerstäubungsvorrichtungen 20 sind dazu bestimmt, die Behandlungslösung mithilfe von Druckluft, welche einen Venturi-Effekt erzeugt, zu zerstäuben. Die Größe der durch diese Düsen erzeugten Tröpfchen, ungefähr 0,05 mm, ist so ausgewählt, dass im Bereich 8 ein Nebel der Behandlungslösung erzeugt wird.

Jede Vorrichtung 20 wird über eine Leitung 29, die vom entsprechenden Reservetank 19 ausgeht, mit TSP-Lösung und über eine Leitung 30, die von einer mit einem Vorwärmer 32 ausgerüsteten Luft-Hauptleitung 31 abgeht, mit Druckluft versorgt.

Um zu verhindern, dass der TSP-Nebel den Bereich 8 verlässt, ist dieser neben der oberen Dichtungsvorrichtung 14 mit Mitteln 33 zur Extraktion von Gas aus dem Bereich, die angepasst sind, um in diesem einen leichten Unterdruck beizubehalten, ausgestattet.

Der Spültunnel 1A, der nach dem Behandlungstunnel 1 angeordnet ist, umfasst im Wesentlichen einen lang gestreckten Bereich 34 mit einer allgemeinen horizontalen Achse und Düsen 35 zum Besprühen der Schlachtkörper 2 mit Spülwasser. Der Bereich 34 besitzt im Querschnitt eine gegenüber der Form des Bereichs 8 analoge Form und seine obere Wand ist mit einer Dichtungsvorrichtung 14Aausgestattet, die mit der Vorrichtung 14 identisch ist und wie diese durch die Aufhängelemente 16 durchquert wird. Die Düsen 35 werden über eine Leitung 36 mit Wasser versorgt. Eine Abflussleitung 37, die vom untersten Punkt des unteren Bodens des Bereichs 34 ausgeht, ist mit der Leitung 26 verbunden.

Das Vorbereitungsgefäß 3 ist mit einem motorbetriebenen Rührer 38, einem Vorwärmer 39, einer oberen Öffnung 40 zum Einleiten von TSP, einer Leitung 41 zur Versorgung mit Wasser und einer Leitung 42 zur Lösungsentnahme zu Analysezwecken ausgestattet. Vom untersten Punkt dieses Gefäßes gehen einerseits eine mit einem Klümpchenfilter 44 versehene Leitung 43, die in den Behälter 4 mündet, und andererseits eine mit einer Pumpe 46 versehene Leitung 45, die in das Gefäß 5 mündet, aus. Stromab der Pumpe weist die Leitung 45 einen Entleerungsabzweig 47 auf.

Das Neutralisationsgefäß 5 ist mit einem motorbetriebenen Rührer 48, einer oberen Öffnung 49 zum Einleiten von CaCl2 und einem Wasserzulauf 50 versehen. Eine mit einer Pumpe 52 ausgestattete Leitung 51 verbindet den Boden des Gefäßes 5 mit dem Eingang der Filterpresse 7.

Das Gefäß 6, welches Kalkmilch enthält, ist mit einem motorbetriebenen Rührer 53 versehen. Von seinem Boden geht eine Leitung 54 aus, die mit der Leitung 51 stromauf der Pumpe 52 verbunden ist.

Die Leitung 26 ist eine Fallleitung, die in einen Entfettungsbehälter 55 mündet. Das im oberen Teil dieses Behälters gesammelte Fett wird in einen Tierkörperbeseitigungsbehälter 56 abgeleitet. Eine Pumpe 57 saugt vom Boden des Behälters 55 an und fördert in eine Leitung 58, die in das Gefäß 5 mündet.

Die Filterpresse 7 ist von der Filterpresse abgeleitet, die von dem italienischen Unternehmen PADOVAN unter der Marke COMBIMASTER vertrieben wird. Dieses Gerät, das beim Pressen von Wein eingesetzt wird, wurde für die vorliegende Anwendung mit Filtertüchern aus Polypropylen mit einer Maschenweite von 7,5 &mgr;m ausgestattet. Darüber hinaus wurden Streifen aus demselben Werkstoff auf die Nahtlöcher dieser Stoffe geklebt. Der Filtratauslass der Filterpresse kann entweder mit dem Gefäß 5 über eine Leitung 59 oder mit einer Abflussleitung 60 zu einer Kläranlage verbunden werden.

Wie in 2 dargestellt, umfasst jede Zerstäubungsvorrichtung 20 eine röhrenförmige Düse 61, die an beiden Enden offen ist. Weitestgehend in Höhe der halben Länge dieser Düse mündet an ihrem untersten Punkt die Leitung 29, die von dem zugeordneten Reservetank 19 ausgeht. Zu jeder Düse führt darüber hinaus die Druckluftleitung 30, die in der Nähe der Mündung der Leitung 29 in die Düse mündet. Wie in 2 schematisch dargestellt, endet zudem jeder Reservetank 19 mit einem ansteigenden Element 62, der mit einem Überlauf 63 versehen ist.

Die oben beschriebene Anlage umfasst ferner nicht dargestellte klassische Mittel zur Steuerung und Regulierung.

Im Betrieb erzeugen die Zerstäubungsvorrichtungen 20 im Bereich 8 permanent einen Nebel aus TSP-Tröpfchen. Hierzu werden die Reservetanks 19 mithilfe der Pumpe 18 und der Leitung 23 mit TSP-Lösung versorgt, die auf ca. 90°C erhitzt wurde.

Die in 32 auf ca. 85°C erhitzte Druckluft saugt in jeder Düse 61 über die zugeordnete Leitung 29 der Düse zugeführte TSP-Lösung durch den Venturi-Effekt an. Da die Reservetanks 19 durch den Überlauf 61 permanent konstant belastet werden, kann einfach durch Einstellung der Schieber 64, mit denen die Leitungen 30 ausgestattet sind, die gewünschte Durchflussmenge der Lösung am Ausgang jeder Düse 61 erhalten werden.

Die TSP-Lösung strömt aus jeder Düse 61 in Form eines Nebels aus, dessen Tröpfchen einen Durchmesser von ungefähr 0,05 mm besitzen, und die Trägergasströme erzeugen eine Durchwirbelung der Atmosphäre im Inneren des Bereichs 8. Auf diese Weise erhält man eine zufrieden stellende bakterizide Behandlung der Schlachtkörper 2 sowohl an ihrer Außenfläche als auch im Inneren ihrer Ausweidungsöffnung mit einer besonders geringen Durchflussmenge der Lösung.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erhitzung der Lösung im Behälter 4 eine Optimierung der bakteriziden Behandlung ermöglicht und dass die Erhitzung der Zerstäubungsdruckluft der Abkühlung aufgrund der Druckentlastung beim Durchströmen der Düsen entgegenwirkt. Schlussendlich erreichen die TSP-Tröpfchen die Schlachtkörper mit einer Temperatur von ca. 70°C.

Darüber hinaus können die Düsen 61 aufgrund ihrer Struktur praktisch nicht verstopft werden und die geringe Größe der erzeugten Tröpfchen weist den zweifachen Vorteil auf, dass einerseits keine Gefahr des Aufreißens der Geflügelhaut beim Auftreffen auf diese besteht und diese Haut andererseits keiner beginnenden Garung ausgesetzt wird.

Es können zahlreiche Ausbildungen der Düsen 61 im Bereich 8 entsprechend jeder besonderen Anwendung in Betracht gezogen werden. Man wird feststellen, dass es nicht notwendig ist, dass alle Düsen direkt auf die zu behandelnden Produkte gerichtet sind.

Als Variante können zusätzliche Mittel zur Zwangsumwälzung der Atmosphäre im Inneren des Bereichs 8 vorgesehen werden.

Die Behandlungslösung wird, zum Beispiel einmal täglich, im Gefäß 3 vorbereitet. Durch eine densimetrische Kontrolle in 42 kann die TSP-Konzentration angepasst werden.

Die abzuleitenden, in 55 entfetteten Abprodukte werden im Gefäß 5 mit CaCl2 behandelt. Dies bewirkt die Ausfällung des Phosphors in Form von P2O5. Der hierbei entstehende Schlamm wird mit Kalkmilch in der Leitung 51 gewaschen, um den Hauptteil des Chlors zu beseitigen. Durch die in 7 erfolgte Pressung wird daraufhin eine Flüssigkeit mit geringem Phosphor- und Chlorgehalt erzeugt, die in 60 zur Kläranlage geleitet wird. Der Filterkuchen, der eventuell in einem Ofen 65 getrocknet wurde, wird in 66 abgeführt, um, zum Beispiel durch Ausbreiten und/oder Kompostieren und/oder Recycling zu Phosphormineral und/oder Verwendung als Dünger oder als Tiermehl, verwertet zu werden.

Die durchgeführten Versuche haben gezeigt, dass das oben beschriebene Verfahren bei vergleichbarer bakterizider Effizienz die Teilung des TSP-Verbrauchs durch einen Faktor von ungefähr zwei und der Phosphorzufuhr zur Kläranlage um einen Faktor von ungefähr zwanzig ermöglichen könnte, im Vergleich zu den klassischen Verfahren durch Eintauchen und Besprühen.


Anspruch[de]
Verfahren zur kontinuierlichen bakteriziden Behandlung einer Reihe von Stücken (2) essbaren Fleisches, insbesondere Geflügelschlachtkörper, der Art, bei der die Oberfläche jedes Stücks im Inneren eines Behandlungsraums (8) mit einer bakteriziden Trinatriumphosphatlösung in Kontakt gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum ein Nebel der genannten Lösung, dessen Tropfen einen Durchmesser von ungefähr 0,05 mm besitzen, durch Zerstäubung mithilfe eines Trägergases erzeugt und ein Entlangströmen dieses Nebels an den genannten Stücken bewirkt wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Abprodukt, das von den genannten Stücken (2) tropft, eventuell nach teilweiser Entfettung, abgeleitet wird. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Lösung im Wesentlichen Trinatriumphosphat als Bakterizid enthält, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Ableitung des flüssigen Abprodukts das in diesem enthaltene Phosphor, insbesondere durch Reaktion mit CaCl2, abgesondert wird (in 5). Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Absonderung entstehenden Schlämme (in 7) gepresst werden, das Filtrat (in 58) einer Kläranlage zugeführt wird, und der Filterkuchen abgeleitet wird. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlämme vor dem genannten Pressen mit Kalkmilch gewaschen werden. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kuchen (in 63) vor seiner Ableitung getrocknet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kuchen durch Ausbringen und/oder Kompostieren und/oder Recycling zu Phosphormineral und/oder Verwendung als Dünger oder Tiermehl verwertet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung, die an den Wänden des Raums herunterrinnt, separat aufgefangen (in 12) und für die Bildung des genannten Nebels recycelt wird (in 27). Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung vor dem Zerstäuben erhitzt wird (in 21). Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung auf eine Temperatur von ungefähr 90°C erhitzt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerstäuben mithilfe von Druckluft erfolgt. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägergas erhitzt wird (in 32). Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägergas auf ungefähr 85°C erhitzt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Bewegung der Atmosphäre des Raums (8) erzeugt wird. Anlage für die Umsetzung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 14 der Art, die einen an beiden Enden offenen Behandlungsraum (8), einen geeigneten Förderer (9) für den Transport der genannten Stücke (2) durch den Raum, und Mittel (20), um diese Stücke mit der bakteriziden Lösung in Kontakt zu bringen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (20) Mittel zum Zerstäuben der genannten Lösung in Form eines Nebels, dessen Tropfen einen Durchmesser von 0,05 mm besitzen, mithilfe eines Trägergases aufweisen. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (25) zum Auffangen des von den genannten Stücken (2) tropfenden flüssigen Abprodukts und Mittel (26) zum Ableiten dieses Abprodukts aufweist. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass, da die Lösung im Wesentlichen Trinatriumphosphat als Bakterizid enthält, die genannten Ableitungsmittel Mittel (5) zum Absondern des im flüssigen Abprodukt enthaltenen Phosphors, insbesondere durch Reaktion mit CaCl2, aufweisen. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Filterpresse (7) aufweist, der die in den genannten Absonderungsmitteln entstehenden Schlämme zugeführt werden. Anlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen den Absonderungsmitteln (5) und der Filterpresse (7) positionierte Mittel (6) zum Waschen der Schlämme mit Kalkmilch aufweist. Anlage nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Ofen (63) zum Trocknen des Filterkuchens aufweist. Anlage nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie zweite Auffangmittel (12), die dazu geeignet sind, die von den Wänden des Raums (8) herunterrinnende Lösung getrennt vom genannten flüssigen Abprodukt aufzufangen, und Mittel (27) zum Recycling der auf diese Weise aufgefangenen Lösung in Richtung der genannten Zerstäubungsmittel (20) aufweist. Anlage nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (21) zum Erhitzen der zu zerstäubenden Lösung aufweist. Anlage nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubungsmittel (20) Zerstäubungsdüsen (61) für verdichtetes Trägergas, insbesondere Druckluft, aufweisen. Anlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (32) zum Erhitzen des Trägergases aufweist. Anlage nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Zerstäubungsmittel (20) nicht direkt auf die genannten Stücke (2) gerichtet ist.






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