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Dokumentenidentifikation DE60211586T2 10.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001248277
Titel Elektromagnetischer Auslöser mit einer flexiblen Trägereinrichtung für einen elektromagnetischen Kreis und einen elektromagnetischen Auslöser mit einer schwebenden Spule
Anmelder Société d'Etudes et de Réalisations de Disjoncteurs "S.E.R.D.", Straßburg/Strasbourg, FR
Erfinder Bailly, Stephane, 67400 Illkirch, FR;
Bourdin, Damien, 67000 Strasbourg, FR;
Combreau, Thierry, 68840 Pulversheim, FR;
Leclercq, Bernard, 67000 Strasbourg, FR;
Spinner, Bruno, 67400 Illkirch, FR
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60211586
Vertragsstaaten AT, DE, ES, GR, IT, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 29.03.2002
EP-Aktenzeichen 022907984
EP-Offenlegungsdatum 09.10.2002
EP date of grant 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.05.2007
IPC-Hauptklasse H01H 71/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Auslöser, umfassend, in einem Gehäuse, das einen von einem Deckel bedeckten Sockel umfasst, einen elektromagnetischen Kreis, der eine feststehende Armatur, die auf dem Sockel aufliegt, sowie eine bewegliche Armatur besitzt, die den elektromagnetischen Kreis öffnen und schließen kann, wobei die feststehende Armatur zwischen dem Sockel und dem Deckel ergriffen ist.

Ein elektromagnetisches Auslöser dieses Typs ist aus der Schrift FR-A-2 630 256 und aus der Schrift EP-A-0 337 900 bekannt, nach denen die feststehende Armatur an dem Gehäuse angebracht ist, indem sie zwischen dem Sockel und dem Spulenkörper einer Spule eingeklemmt ist, die auf die feststehende Armatur aufgesteckt ist, wobei der Spulenkörper seinerseits zwischen dem Deckel und der feststehenden Armatur sandwichartig gehalten ist.

Dieser Auslösertyp und insbesondere die Montage, die er vorsieht, besitzen eine gewisse Anzahl von Nachteilen.

Und zwar wird die Montage des Auslösers dadurch kompliziert, dass die Spule an der Befestigung der feststehenden Armatur an dem Gehäuse beteiligt ist.

Ferner kann das Aufliegen der feststehenden Armatur auf dem Sockel in diesem Spannungen und unkontrollierte Verformungen verursachen, die eine schlechte Positionierung der feststehenden Armatur mit sich bringen können, was der guten Arbeitsweise des Auslösers schadet.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, insbesondere die oben genannten Nachteile zu beseitigen, indem ein elektromagnetisches Auslöser vorgeschlagen wird, der einen einfachen Aufbau besitzt und gleichzeitig zuverlässig, genau und dauerhaft arbeitet.

Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung gemäß einem ersten Aspekt einen elektromagnetischen Auslöser vor, wie er in der Einleitung beschrieben wurde, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Sockel eine elastisch verformbare Zone umfasst, die geeignet ist, sich unter dem Druck der feststehenden Armatur einzudrücken, wobei die Abmessungen und die Ausbildung des Sockels, des Deckels und der Armatur geeignet sind, die Festklemmung der Armatur zwischen dem Deckel und der verformbaren Zone zu gestatten, die sie unter der Einwirkung ihrer eigenen Elastizität auf den Deckel zu beaufschlagt.

Auf diese Weise ist die Verformung des Sockels kontrolliert und trägt zur guten Positionierung und zum festen, genauen und dauerhaften Halt der feststehenden Armatur bei.

Die Genauigkeit des Betriebs, die Dauerhaftigkeit und die Zuverlässigkeit des Auslösers werden dadurch erhöht.

Gemäß weiteren nicht begrenzenden bevorzugten Merkmalen:

  • – weist der Sockel in der verformbaren Zone eine lokalisierte Auflagefläche auf, über die der Sockel mit der feststehenden Armatur in Kontakt ist;
  • – gehört die Auflagefläche zu einem Zapfen, der an dem Sockel in der verformbaren Zone vorsteht.

Die in den Sockel durch die Auflage der Armatur erzeugten Spannungen werden auf diese Weise lokal konzentriert, was das Eindrücken der verformbaren Zone begünstigt.

Ferner nimmt der Zapfen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine mittlere Stellung in der verformbaren Zone ein, was eine im Wesentlichen gleichmäßige Verteilung der Spannungen in der verformbaren Zone gestattet.

Dies kann auch durch die Ausbildung, insbesondere durch das Profil, der verformbaren Zone begünstigt werden, die beispielsweise von ihrem Rand auf ihre Mitte zu dünner wird.

Gemäß weiteren bevorzugten nicht begrenzenden Merkmale:

  • – ist die feststehende Armatur auf Höhe der verformbaren Zone durch vier Stifte positioniert, die zum Rest des Sockels gehören und die verformbare Zone umrahmen;
  • – weist der Deckel eine der verformbaren Zone zugewandte Anschlagsfläche auf, über die er sich auf der feststehenden Armatur auf der der verformbaren Zone entgegengesetzten Seite abstützt;
  • – gehört die Anschlagsfläche zu einer Rippe, die an einer Wand des Deckels vorsteht;
  • – sind der Sockel und der Deckel durch Einklinken zusammengefügt;
  • – weist der Sockel vorstehende Zähne auf, die geeignet sind, bei dem Zusammenbau mit in dem Deckel vorgesehenen Fenstern zusammenzuwirken;
  • – ist die feststehende Armatur U-förmig und weist einen ersten und einen zweiten Schenkel auf, die durch eine Basis verbunden sind, die zwischen dem Sockel und dem Deckel eingeklemmt ist;
  • – ist die bewegliche Armatur eine verschwenkbare Palette, die geeignet ist, zwei stabile Gleichgewichtsstellungen einzunehmen, und zwar eine Arbeitsstellung, in der sie an die feststehende Armatur angelegt ist und den elektromagnetischen Kreis schließt, und eine Ruhestellung, in der sie von der feststehenden Armatur entfernt ist und den elektromagnetischen Kreis öffnet.

Die bekannten Auslöser, insbesondere von dem Typ des in der Schrift FR-A-2 630 256 beschriebenen Auslösers besitzen andere Nachteile.

Da nämlich der Spulenkörper mit der feststehenden Armatur fest verbunden ist, kann er auf sie seine eigenen Spannungen und Verformungen übertragen, und zwar insbesondere bei dem Zusammenbau des Auslösers, bei der Verschweißung der Drähte der Spule an ihren Stiften oder bei der Installierung des Auslösers, bei der die Stifte verwendet werden.

Die feststehende Armatur kann sich verbiegen oder verziehen, was den Luftspalt zwischen den Armaturen beeinträchtigen kann und sich auf jeden Fall als schädlich für die gute Arbeitsweise des Auslösers herausstellt.

Ein zusätzliches Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, insbesondere die oben beschriebenen Nachteile zu beseitigen, indem ein elektromagnetischer Auslöser vorgeschlagen wird, dessen Aufbau zumindest die Begrenzung der Auswirkung der äußeren Spannungen auf die feststehende Armatur gestattet.

Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung gemäß einem zweiten Aspekt einen elektromagnetischen Auslöser vor, der in einem Gehäuse, das einen mit einem Deckel bedeckten Sockel umfasst, einen elektromagnetischen Kreis umfasst, der eine feststehende Armatur, die auf dem Sockel aufliegt, sowie eine bewegliche Armatur besitzt, die den elektromagnetischen Kreis öffnen und schließen kann, wobei die feststehende Armatur zwischen dem Sockel und dem Deckel ergriffen ist, wobei der Auslöser außerdem eine Spule mit einem Spulenkörper aufweist, auf den eine Wicklung aufgewickelt ist, wobei der Spulenkörper auf die feststehende Armatur aufgesteckt ist und mit dem Gehäuse fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper bezüglich des Gehäuses starr und bezüglich der feststehenden Armatur schwimmend montiert ist.

Auf diese Weise bleibt die feststehende Armatur insbesondere vor den unvermeidlichen oder störfallbedingten Verformungen und Spannungen bewahrt, denen die Spule ausgesetzt ist.

Der Auslöser ist auf diese Weise sicherer, widerstandsfähiger und zwar auf dauerhafte Weise.

Gemäß anderen bevorzugten, nicht begrenzenden Merkmalen:

  • – weist der Spulenkörper eine erste und eine zweite Wange auf, die durch einen auf die feststehende Armatur aufgesteckten hohlen Kern verbunden sind, wobei der Spulenkörper an dem Sockel befestigt ist;
  • – ist die Ausbildung des Sockels, der Armatur und des Spulenkörpers so gewählt, dass zwischen der feststehenden Armatur und dem Kern des Spulenkörpers überall ein Spiel besteht;
  • – ist die feststehende Armatur U-förmig und besitzt einen ersten und einen zweiten Schenkel, die durch eine Basis miteinander verbunden sind, wobei der Spulenkörper der Spule auf den ersten Schenkel aufgesteckt ist, wobei ein Spiel zwischen dem Kern des Spulenkörpers und dem ersten Schenkel einerseits zwischen der ersten Wange und der Basis andererseits vorgesehen ist;
  • – ist der Spulenkörper mit einem an der ersten Wange vorspringenden Fuß versehen, der in ein ergänzendes Loch in dem Sockel eingesteckt ist, wobei dieser Fuß in das Loch über eine solche vorbestimmte Tiefe eingesteckt ist, dass die feststehende Armatur einen Teil aufweist, der sich jenseits der zweiten Wange erstreckt, während zwischen der ersten Wange und der feststehenden Armatur ein Spiel besteht;
  • – sind die relativen Abmessungen des Fußes und des Lochs so gewählt, dass der Fuß in dem Loch festklemmt montiert ist, so dass der Spulenkörper in einer vorbestimmten feststehenden Stellung gehalten ist;
  • – weist der Fuß zwei durchgehende Löcher auf, in deren jedem ein metallischer Stift eingeführt ist, der zu beiden Seiten des durchgehenden Lochs vorsteht und mit dem Spulenkörper fest verbunden ist;
  • – weist der Stift einen Anschlag auf, der an einer Anlagefläche zum Anliegen kommt, die in dem durchgehenden Loch vorgesehen ist, sowie einen umgebogenen Teil, der in einem in dem Spulenkörper vorgesehenen ergänzenden Einschnitt untergebracht ist, so dass der Stift bezüglich des Fußes blockiert ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines nicht begrenzenden Ausführungsbeispiels, in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Auslösers,

2 einen senkrechten Längsschnitt nach der Schnittebene II-II von 1,

3 einen Querschnitt teilweise nach der Linie IIIa-IIIa und teilweise nach der Linie IIIb-IIIb von 2,

4 eine Seitenansicht des elektromagnetischen Auslösers der vorhergehenden Figuren ohne seinen Deckel, in einer ersten stabilen Gleichgewichtsstellung der beweglichen Armatur,

5 eine 4 entsprechende Ansicht in einer zweiten stabilen Gleichgewichtsstellung der beweglichen Armatur,

6 eine Ansicht ähnlich den 4 und 5 in einer dritten stabilen Gleichgewichtsstellung der beweglichen Armatur,

7 eine Draufsicht des elektromagnetischen Auslösers von 6,

8 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie VIII-VIII von 7,

9 eine perspektivische Ansicht des elektromagnetischen Auslösers der vorhergehenden Figuren ohne seinen Sockel und seinen Deckel sowie ohne die Wicklung der Spule, in der Stellung von 4,

10 eine perspektivische Ansicht des elektromagnetischen Auslösers von 9 in einem anderen Blickwinkel,

11 eine Draufsicht der beweglichen Armatur eines erfindungsgemäßen Auslösers,

12 eine Seitenansicht der beweglichen Armatur von 11,

13 eine perspektivische Ansicht eines Teils zur Führung der beweglichen Armatur eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen Auslösers,

14 eine Seitenansicht der beweglichen Armatur von 11,

15 eine Draufsicht des Führungsteils von 13,

16 eine Seitenansicht der feststehenden Armatur eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen Auslösers,

17 eine Stirnansicht der feststehenden Armatur von 16,

18 eine perspektivische Ansicht des Sockels des elektromagnetischen Auslösers der 1 bis 8,

19 eine Draufsicht des Sockels der 18,

20 einen Längsschnitt des Sockels der 18 und 19 nach der Linie XX-XX von 19,

21 einen Längsschnitt des Deckels des elektromagnetischen Auslösers von 2, allein dargestellt,

22 eine Seitenansicht des Spulenkörpers der Spule eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen Auslösers,

23 eine Ansicht des Spulenkörpers von 22 von unten,

24 einen Längsschnitt der Spule des elektromagnetischen Auslösers der 1 bis 8 nach der Linie XXIV-XXIV von 7,

25 eine Seitenansicht eines bei der Bildung der Spule der 24 verwendeten Stifts.

In den 1 bis 3 ist ein elektromagnetischer Auslöser 1 hoher Empfindlichkeit für einen Unterbrecher oder einen Abschalter dargestellt, der in einem als feststehend angenommenen Gehäuse 2, das aus einem mit einem Deckel 4 bedeckten Sockel 3 besteht, einen elektromagnetischen Kreis 5 umfasst, der eine feststehende U-förmige Armatur 6, die an dem Gehäuse 2 befestigt ist, sowie eine Palette genannte bewegliche Armatur 7 umfasst, die sich verschwenken kann, um den elektromagnetischen Kreis 5 zu öffnen oder zu schließen.

In den 1 bis 3 ist ferner ein Bezugssystem dargestellt, das aus drei zueinander senkrechten Richtungen besteht, und zwar:

  • – eine Längsrichtung L, die von einem "hinten" genannten Ort auf einen entgegengesetzten, "vorne" genannten Ort zu gerichtet ist,
  • – eine Querrichtung T und
  • – eine Höhenrichtung E, die von einem "unten" oder "unterer" genannten Ort auf einen "oben" oder "oberer" genannten Ort zu gerichtet ist.

Aus Gründen der Einfachheit wird der Auslöser 1 in Bezug auf dieses Bezugssystem gemäß der in 2 vorgesehenen Ausrichtung beschrieben, die dem gängigsten Gebrauch des Auslösers 1 entspricht.

Im Folgenden werden die Ausdrücke "vorne", "hinten", "unten", "oben", "unterer", "oberer" in Bezug auf die oben definierten Richtungen verwendet.

Die feststehende Armatur 6 und die Palette 7 sind beide aus einem ferromagnetischen Werkstoff, wie einer Eisen-Nickel-Legierung, hergestellt.

Die feststehende Armatur 6 besitzt einen ersten Schenkel 8, vorderer Schenkel genannt, und einen zweiten Schenkel 9, hinterer Schenkel genannt, die durch eine Basis 10 verbunden sind, die auf dem Sockel 3 des Gehäuses 2 aufliegt.

Der elektromagnetische Kreis 5 umfasst eine Spule 11, die einen Spulenkörper 12 besitzt, auf den eine Wicklung 13 aufgewickelt ist, wobei der Spulenkörper 12 auf den vorderen Schenkel 8 der feststehenden Armatur 6 aufgesteckt ist und mit dem Sockel 3 fest verbunden ist.

Zwischen den Schenkeln 8, 9 ist ein Dauermagnet 14 für die magnetische Polarisierung der feststehenden Armatur 6 eingesetzt. Der parallelepipedförmige Magnet 14 ist an einem seiner Enden an der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 vorzugsweise durch Verschweißung befestigt. Genauer gesagt, ist der Magnet 14 an einer Oberseite 15 der Basis 10 befestigt, die auch eine entgegengesetzte untere Seite 16 besitzt.

Die Palette 7 kann mindestens zwei stabile Gleichgewichtsstellungen einnehmen, und zwar eine Arbeitsstellung oder eingerückte Stellung, in der sie an die Schenkel 8, 9 der feststehenden Armatur 6 angelegt ist und den elektromagnetischen Kreis 5 schließt, und eine Ruhestellung oder ausgerückte Stellung, in der sie von der feststehenden Armatur entfernt ist und den elektromagnetischen Kreis 5 öffnet.

Die Palette 7 wird durch eine auf Zug arbeitende Rückholfeder 17 in ihre ausgerückte Stellung beaufschlagt.

Wenn die Spule 11 nicht erregt ist, wird die Palette durch die Anziehungskraft des Dauermagnets 14 entgegen ihrer Rückholfeder 17 in eingerückter Stellung gehalten.

Die erregende Spule 11 gibt die Palette 7 von der Wirkung des Magnets 14 frei, wobei diese nun unter der Wirkung der Rückholfeder 17 in ihre ausgerückte Stellung verschwenkt.

Die Palette 7 besitzt zwei entgegengesetzte parallele ebene Seiten, und zwar eine obere Seite 18 und eine untere Seite 19.

Die freien Enden 20, 21 des vorderen Schenkels 8 und des hinteren Schenkels 9 bilden Polarisierungsflächen, die im Wesentlichen in einer gemeinsamen Polarisierungsebene P gelegen sind, mit denen die untere Seite 19 der Palette 7 in eingerückter Stellung zusammenwirkt.

Die Palette 7 hat die Form eines Dreizacks und besitzt einen Körper 22 rechteckiger Form, an dem zwei nach hinten gebogene seitliche Flügel 23, 24 vorstehen, deren hintere Ränder 25 abgeschrägt sind, um Messer 26 für die Anlenkung der Palette 7 zu bilden.

Jedes Messer 26 besitzt eine nach oben gewandte geneigte Fläche 27, die nach unten durch eine Kante 28 beendet wird, die im Wesentlichen in der Ebene der unteren Seite 19 der Palette 7 gelegen ist. Die Kanten 28 bilden zusammen eine Schwenkachse A der Palette 7.

Auf dem hinteren Schenkel 9, der eine vordere Seite 29 und eine entgegengesetzte hintere Seite 30 besitzt, ist durch Einklinken oder durch jedes andere gleichwertige Mittel eine Platte 31 befestigt, die die Führung der Palette 7 gewährleistet, wobei diese bezüglich der Platte 31 schwenkbar montiert ist.

Diese Platte 31 ist ein einstückiges Teil, das beispielsweise aus Gründen der Starrheit aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist. Sie umfasst einen Körper 32, der an die hintere Seite 30 des hinteren Schenkels 9 angelegt ist, die er im Wesentlichen bedeckt. Dieser Körper 32 ist nach oben in der Form einer Gabel durch zwei ähnliche obere Lappen 33, 34 verlängert, die über die feststehende Armatur 6 hinausragen, indem sie über die Polarisierungsebene P vorstehen, die gegenüber den Flügeln 23, 24 der Palette 7 angeordnet sind und an denen die Messer 26 zum Anliegen kommen.

Genauer gesagt, jeder Lappen 33, 34 besitzt eine vordere Auflageseite 35, an der die Kante 28 des Messers 26 in der eingerückten Stellung (4) unter der Einwirkung der Rückholfeder 17 zur Anlage kommt.

In ausgerückter Stellung ist die Palette 7 mit ihrem Körper 22 mit dem hinteren Schenkel 9 in linearem Kontakt, wobei die untere Seite 19 der Palette 7 auf einem hinteren Rand 36 des freien Endes 21 des hinteren Schenkels 9 in Anlage ist (5).

Die Palette 7 besitzt ferner auf Höhe ihrer Flügel 23, 24 eine Querausdehnung, die größer als die des hinteren Schenkels 9 ist, wobei die Messer 26 ständig von diesem seitlich entfernt sind.

Da die Messer 26 nie mit dem hinteren Schenkel 6 in Kontakt sind, erzeugen sie bei einem eventuellen Verschleiß kein Teilchen, das in der Lage ist, sich auf der Polarisierungsfläche 20, 21 abzulagern.

Daraus ergibt sich, dass der Luftspalt zwischen der Palette 7 und der feststehenden Armatur 6 im Wesentlichen konstant gehalten wird. Die Wirksamkeit, die Schnelligkeit und die Lebensdauer des Auslösers 1 werden dadurch erhöht.

Die Palette 7 besitzt nach hinten einen Schwanz 37, der über die Flügel 23, 24 hinaus verlängert ist, indem er diese überragt, und der sich, indem er sich frei bewegen kann, zwischen den Lappen 33, 34 der Platte 31 befindet und in dem eines der Enden, und zwar das obere Ende 38, der Rückholfeder 17, verankert ist.

Dieses obere Ende 38 der Rückholfeder 17 bildet eine Schleife, die in ein durchgehendes Loch 39 eingeführt ist, das in dem Schwanz 37 jenseits der Kanten 28 nach hinten vorgesehen ist, so dass eine Auskragung gebildet wird, die das Verschwenken der Palette 7 unter der Wirkung der Feder 17 um die von ihren Kanten 28 gebildete Achse A gestattet.

Die Platte 31 endet nach unten mit einem unteren, nach hinten gebogenen Lappen 40, in dem das andere untere Ende 41 der Rückholfeder 17 verankert ist.

Die oberen Lappen 33, 34 sind jeweils nach oben durch eine gebogene Erweiterung 42 verlängert, die einen Haken bildet, der eine Aufnahme 43 bildet, die die Palette 7 aufnehmen kann.

Der Haken 42 besitzt nach hinten einen geneigten Boden 44, der mit dem Lappen 33, 34 über einen Teil 45 verbunden ist, der gegen den Lappen winkelförmig nach hinten gebogen ist, und nach oben eine Abwinklung 46, die bezüglich des Bodens 44 winkelförmig nach vorne gebogen ist.

Der Boden 44 besitzt eine nach vorne und eine nach oben gerichtete Auflagefläche 47, während die Abwinklung 46 eine der feststehenden Armatur 6 zugewandte, d.h. nach vorne und nach unten gewandte Auflagefläche 48 besitzt.

Die Palette 7 kann eine dritte stabile Gleichgewichtsstellung einnehmen, angehobene Stellung genannt, in der sie geneigt ist und von der feststehenden Armatur 6 über die Ruhestellung hinaus entfernt ist und in der sie mit dem Haken 42 zusammenwirkt, indem sie von der Aufnahme 43 aufgenommen ist (6, 7, 8).

Der Schwanz 37 der Palette 7 besitzt nach hinten einen Endteil 49 mit einer verringerten Querausdehnung, der nach vorne durch zwei seitliche, Anschläge bildende Absätze 50, 51 begrenzt ist.

In der angehobenen Stellung der Palette 7 kommen diese Anschläge 51, 52 an der Auflagefläche 47 des Bodens 44 des Hakens 42 zum Anliegen, wobei der Endteil 49 zwischen die einander gegenüber stehenden Böden 44 der Haken 42 eingeführt ist, während die Oberseite 18 der Palette 7 an der Auflagefläche 48 der Abwinklung 46 des Hakens 42 zum Anliegen kommt.

In dieser angehobenen Stellung ist die Palette 7 von jedem der Schenkel 8, 9 der feststehenden Armatur 6 beabstandet, wie aus den 6 und 8 hervorgeht.

Die Palette 7 kann aus ihrer ausgerückten Stellung in ihre angehobene Stellung beispielsweise unter der Einwirkung einer automatischen Greifvorrichtung (nicht dargestellt) bewegt werden, die die Palette 7 in der ausgerückten Stellung ergreift und dann, indem sie an der Feder zieht, die Palette 7 in die angehobene Stellung in Zusammenwirkung mit der Aufnahme 43 bringt.

Umgekehrt kann die Palette 7 aus der angehobenen Stellung in die ausgerückte Stellung – oder direkt in die eingerückte Stellung – durch dieselbe automatisierte Greifvorrichtung zurückgebracht werden, die die Palette 7 ergreift, sie von der Aufnahme 43 entfernt, indem sie an der Feder 17 zieht, um sie wieder auf der feststehenden Armatur 6 abzulegen.

Es besteht eine Auskragung zwischen den Anschlägen 50, 51 und dem hinteren Rand des Lochs 39, an dem sich die Rückholfeder 17 abstützt, so dass deren Wirkung ausreicht, die Palette 7 in ihrer angehobenen Stellung im stabilen Gleichgewicht zu halten.

Um die Stabilität dieses Gleichgewichts zu erhöhen, ist die Feder 17 ferner leicht von oben nach unten nach hinten geneigt.

In dieser Stellung ist es möglich, Zugang zum elektromagnetischen Kreis zu haben, um seine Reinigung vorzunehmen, um ihn insbesondere auf Höhe der Polflächen 20, 21 der Schenkel 8, 9 und der unteren Seite 19 der Palette 7 von jeder Verunreinigung zu befreien, die den späteren guten Betrieb des Auslösers 1 blockieren kann, indem insbesondere der Luftspalt zwischen der Palette 7 und der feststehenden Armatur 6 geändert wird.

Diese Reinigung, die insbesondere bei der Montage des Auslösers 1 stattfindet, kann durch Ultraschall, durch Besprengen, insbesondere durch Kryogenbesprengung, wie einen Kohlendioxidstrahl, oder durch jedes andere dem Fachmann bekannte gleichwertige Verfahren vorgenommen werden.

Es ist zu bemerken, dass die Messer 26 in dieser angehobenen Stellung frei und von den Haken 42 entfernt sind und vor jedem Stoß gestützt sind, der sie beschädigen könnte (6).

Die nach hinten gebogenen Teile 45 der Haken 42 besitzen jeweils einen Absatz 52 nach innen, der die Palette 7 während ihres Übergangs von der ausgerückten Stellung in die angehobene Stellung umgeht, bevor sie an den Boden 44 des Hakens 42 zum Anliegen kommt.

Um die Befestigung der Platte 31 an dem hinteren Schenkel 9 herzustellen, besitzt die Platte 31 in ihrem unteren Teil integrierte Einklinkmittel in der Form von zwei Armen 54, 55, die am Körper 32 in seinem unteren Teil vorstehen, mit diesem einstückig ausgeführt sind, winkelförmig nach vorne gebogen sind und den hinteren Schenkel 9 in Nähe der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 umgreifen.

Um die Blockierung der Platte 31 nach oben und unten zu gewährleisten, sind die Arme 54, 55 zwischen zwei in Querrichtung am hinteren Schenkel 9 in etwa auf halber Höhe von diesem vorstehenden Lappen 56, 57 (oben) und andererseits der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 (unten) angeordnet.

Jeder Arm 54, 55 besitzt außerdem an seiner oberen Kante in Nähe des Körpers 32 eine nach oben vorstehende Erhebung 53, die unter der Wirkung der Spannung der Feder 17 auf die Platte 31 an einer Unterseite des entsprechenden Lappens 56, 57 in Anlage ist, so dass die Höhenspiele ausgeglichen werden, die zwischen der Platte 31 und der feststehenden Armatur 9 auftreten können.

Die Arme 54, 55 sind elastisch flexibel und besitzen jeweils eine nach innen vorstehende Erhebung 58.

In jedem Arm 54, 55 ist auf Höhe der Erhebung 58 ein U-förmiger oder V-förmiger Ausschnitt vorgesehen, der einen Zahn 59 begrenzt, der am Arm 54, 55 auf den Körper 32 der Platte 31 zu vorsteht und eine nach hinten gerichtete Auflagefläche 60 aufweist, die dem Körper 32 zugewandt ist.

Angesichts der Starrheit der Platte 31 kann ihre Einklinkung an dem hinteren Schenkel 9 automatisch durch eine Spezialmaschine (nicht dargestellt) vorgenommen werden, die beispielsweise zuvor die Arme 54, 55 spreizt, um den Schenkel 9 nicht zu beschädigen.

Um einen festen Halt der Platte 31 auf dem hinteren Schenkel 9 zu gewährleisten, besitzt der Körper 32 der Platte gegenüber und auf Höhe der Zähne 59 eine Zunge 61, die von einem V-förmigen Ausschnitt in dem Plattenkörper 32 gebildet ist und die bei Fehlen einer Belastung nach vorne geneigt ist.

Die Zunge 61 besitzt eine gewisse Elastizität, damit der hintere Schenkel in eingeklinkter Stellung zwischen den Zähnen 59 und dieser Zunge 61 eingeklemmt ist.

Die Ausbildung der Platte 31, insbesondere der Arme 54, 55 bezüglich der feststehenden Armatur ist auf diese Weise durch sich selbst geeignet, die starre Befestigung der Platte 31 an der feststehenden Armatur 6 durch Einklinkung zu gestatten.

Nun wird die Montage des Auslösers 1 beschrieben.

Der Sockel 3 und der Deckel 4 sind zwei einstückige Teile, die jeweils durch Gießen eines Kunststoffs, wie PVC, Polypropylen, Polyoxymethylen oder dergleichen, hergestellt sind.

Der Sockel 3 besitzt eine Bodenwand 62, auf der der elektromagnetische Kreis 5 aufliegt und die von zwei einander gegenüberstehenden Seitenwänden 63, 64 gesäumt ist, an denen Zähne 65 zum Einklinken des Deckels 4 nach außen vorstehen.

Die Seitenwände 63, 64 erstrecken sich über die Bodenwand 62 hinaus nach vorne und der Sockel 3 besitzt vorne ein durchgehendes Loch 66 mit rechteckigem Querschnitt, das sich von einer Wand 63 zur anderen 64 erstreckt.

Dieses Loch 66 ist nach vorne durch eine Traverse 67, die das vordere Ende des Sockels 3 bildet, und nach hinten durch eine Querwand 68 gesäumt, die es von der Bodenwand 62 trennt.

Der Sockel 3 besitzt außerdem zwei identischen Paare von Stiften 69, 70, die an jeder der Verbindungen zwischen dem Sockel 3 und den Seitenwänden 63, 64 in Querrichtung einander gegenüber angeordnet sind. Jedes Paar umfasst an der Verbindung zwischen der Seitenwand 63, 64 und der Bodenwand 62 einen ersten (69) und einen zweiten (70) Zapfen, die nach oben und nach innen vorstehen.

Der erste Stift 69, der in Nähe der Querwand 68 gelegen ist, besitzt Quer- und Höhenabmessungen, die größer bzw. kleiner als die des zweiten Stifts 70 sind.

Jeder Stift 69, 70 ist nach innen abgerundet, wobei die Stifte 69, 70 zusammen auf Höhe der Bodenwand 62 eine Zone 71 zur Aufnahme der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 bilden.

Die Bodenwand 62 besitzt auf Höhe der Aufnahmezone 71 eine elastisch verformbare Zone 72, wobei diese Zone 72 insbesondere geeignet ist, sich elastisch nach unten unter der Wirkung eines Drucks einzudrücken, der auf sie von oben nach unten ausgeübt wird.

Der Sockel 3 besitzt in Nähe der Mitte dieser verformbaren Zone 72 einen Zapfen 73, der an der Bodenwand 62 nach oben vorsteht und ein freies Ende 74 bildet, das eine bezüglich der verformbaren Zone 72 lokalisierte Auflagefläche bildet.

Um die elastische Verformung der Bodenwand 62 zu gestatten, ist diese Zone 72 in einen Kreis eingeschrieben, in dessen Innerem die Bodenwand 62 einen konischen Querschnitt mit nach unten gerichteter Konizität aufweist, wobei die Bodenwand 62 von dem Rand dieses Kreises an auf seinen Mittelpunkt zu, d.h. an der Stelle des Zapfens 73, dünner wird.

Der Deckel 4 ist seinerseits ein hohles Teil von allgemeiner Parallelepipedform und besitzt eine obere Wand 75, die von einer vorderen Wand 76, einer hinteren Wand 77 und zwei Seitenwänden 78, 79 gesäumt ist, die zusammen nach unten eine Öffnung 80 begrenzen, über die der Deckel 4 bestimmt ist, dem Sockel 3 zugeordnet zu sein.

In Nähe der Öffnung 80 besitzt jede Seitenwand 78, 79 zwei einander zugeordnete Lappen 81, in deren jedem ein Fenster 82 vorgesehen ist, das dazu bestimmt ist, mit einem der Zähne 65 des Sockels 3 zusammenzuwirken, um die Einklinkung des Deckels 4 zu gewährleisten.

Um die Durchbiegung der Lappen 81 und die Führung des Deckels 4 bei seiner Einklinkung zu begünstigen, besitzt jede seitliche Wand 78, 79 einen Einschnitt 83 zwischen den Lappen 81, der dazu bestimmt ist, mit einem ergänzenden Wulst 84 zusammenzuwirken, der an jeder seitlichen Wand 63, 64 des Sockels 3 nach außen vorsteht.

Jede seitliche Wand 78, 79 des Deckels 4 besitzt ferner eine Innenfläche 85, längs welcher eine nach innen vorstehende Rippe 86 verläuft, die sich von der oberen Wand 75 auf die Öffnung 80 zu erstreckt. Diese Rippe 86 besitzt einen unteren Endteil 87, der an dem Einschnitt 83 nach unten vorsteht und durch eine einen Anschlag bildende Fläche 88 beendet ist.

Bei der Montage des Auslösers 1 wird die feststehende Armatur 6 auf dem Sockel 3 angeordnet, wobei ihre Basis 10 in der zu ihr komplementären Aufnahmezone 71 angeordnet ist, indem sie zwischen die Stifte 69, 70 eingesetzt ist, die die verformbare Zone 72 umrahmen und die, indem sie Keile bilden, den Längs- und gegebenenfalls Querausschlag der feststehenden Armatur 6 begrenzen, wobei die Begrenzung des Querausschlags auch durch die seitlichen Wände 63, 64 gewährleistet werden kann.

Die Unterseite 16 der Basis liegt auf dem Zapfen 73 auf, indem er mit dessen Auflagefläche 74 in Kontakt ist, die bezüglich der Oberfläche der verformbaren Zone 72 eine begrenzte Oberfläche besitzt, um die Belastungen zu konzentrieren.

Die Einklinkung des Deckels 4 auf dem Sockel 3, wobei der Anschlag 88 der Rippe 86 der verformbaren Zone 72 zugewandt ist, bewirkt durch die Abmessungen und die Ausbildung des Sockels 3, des Deckels 4 und der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 die Auflage dieses Anschlags 88 auf der oberen Seite 15 der Basis 10 entgegen der Beaufschlagung der verformbaren Zone 72.

Die Basis 10 ist auf diese Weise zwischen dem Zapfen 72 und der Rippe 86 eingeklemmt, gehalten und in der Höhe blockiert, wobei die verformbare Zone 72 unter der Wirkung ihrer eigenen Elastizität die Basis 10 auf den Deckel 4 zu beaufschlagt.

Unter der Wirkung des Drucks der Rippe 86 auf die obere Seite 15 der Basis 10 der feststehenden Armatur 6 liegt die Basis 10 auf dem Zapfen 73 auf, was das Eindrücken der verformbaren Zone 72 und durch deren Elastizität den Ausgleich der Spiele bewirkt, die zwischen der Basis 10 der feststehenden Armatur 6, dem Sockel 3 und dem Deckel 4 auftreten können, und die genaue Positionierung der feststehenden Armatur 6 bezüglich des Gehäuses 2.

Außerdem besitzt der Deckel 4 auf seiner vorderen Wand 76 und seiner hinteren Wand 77 zwei perforierte oder ohrenförmig ausgehöhlte Befestigungslappen 89, 90, die es gestatten, die Befestigung des Auslösers 1 auf einem bistabilen Differentialschutzgerät (nicht dargestellt) zu gewährleisten, das durch den Auslöser 1 betätigt werden kann.

Zu diesem Zweck besitzt der Auslöser 1 eine Betätigungsvorrichtung 119, die einen Drücker 114 umfasst, der in ein durchgehendes Loch 115 eingeführt ist, das in der oberen Wand 75 des Deckels 4 auf Höhe des Palettenkörpers 22 vorgesehen ist.

Der Drücker 114 umfasst einen oberen Endteil 116, der aus der oberen Wand 75 nach außen herausragt und mit dem Differentialschutzgerät zusammenwirken kann, und einen unteren Endteil 117, der aus dieser Wand 75 nach unten vorsteht und dessen Ende einen halbkugelförmigen Kopf 118 bildet oder trägt, der mit dem Palettenkörper 22 zusammenwirken kann.

Nun wird die Arbeitsweise des Auslösers 1 ausführlich beschrieben.

Es wird angenommen, dass die Palette 7 sich in ihrer eingerückten Stellung befindet, wobei der Drücker 114 sich in einer so genannten eingedrückten Stellung befindet, in der der Kopf 118, der auf dem Palettenkörper 22 in Auflage ist, sich in einem Abstand von der Wand 75 befindet (2, 3).

Wenn ein Strom die Wicklung 13 durchfließt, stört das induzierte Magnetfeld das Magnetfeld des Dauermagnetes 14. Diese Störung bewirkt die Freigabe der Palette 7, die unter der Wirkung der Feder 17 auf ihre ausgerückte Stellung zu verschwenkt, indem sie den Drücker 114 in eine so genannte angehobene Stellung (5) mitnimmt, in der der obere Endteil 116 die Auslösung des Differentialschutzgeräts bewirkt.

Unter der Wirkung einer äußeren mechanischen Belastung, die auf den oberen Endteil 116 ausgeübt wird und die von oben nach unten gerichtet ist, findet der Drücker 114 seine eingedrückte Stellung wieder, indem er die Palette 7 zwingt, ihre eingerückte Stellung einzunehmen.

Man versteht, dass die Genauigkeit der Positionierung des Drückers 114 bezüglich des Gehäuses 2 von der Genauigkeit der Wirkung des Auslösers 1 sowohl in ausgerückter Stellung als auch in eingerückter Stellung abhängt.

In eingerückter Stellung hängt die Höhenstellung des Drückers 114 von der Höhenpositionierung der Armaturen 6, 7 ab, d.h. in Anbetracht dessen, dass die Palette 7 zwischen den Drücker 114 und der feststehenden Armatur ergriffen ist, von der Positionierung der feststehenden Armatur bezüglich des Gehäuses 2. Da diese Positionierung genau ist, wie oben erläutert wurde, ist also die Genauigkeit der Positionierung des Drückers 114 bezüglich des Gehäuses 2 gewährleistet.

Kehren wir nun zu der Spule 11 und ihrem Spulenkörper 12 zurück.

Der Spulenkörper 12 besitzt eine untere Wange 91 und eine obere Wange 92, die die Wicklung 13 einrahmen und durch einen hohlen Kern 93verbunden sind, der auf den vorderen Schenkel 8 aufgesteckt ist und ein durchgehendes Loch 94 besitzt, dessen Form zu diesem komplementär ist.

Der Spulenkörper 12 besitzt außerdem einen Fuß 95 mit rechteckigem Querschnitt, der an der unteren Wange 91 nach unten vorsteht. Der Spulenkörper 12 wird mit dem Sockel 3 durch Eindrücken seines Fußes 95 in das Loch 66 zusammengebaut. Die relativen Abmessungen des Fußes 95 und des Lochs 66 sind so gewählt, dass der Fuß 95 nach dem Eindrücken in das Loch 94 in diesem eingeklemmt montiert ist, so dass der Spulenkörper 12 nach dem Zusammenbau in einer feststehenden vorbestimmten Stellung festgehalten wird.

Der Fuß 95 besitzt zwei durchgehende Löcher 96, in deren jedes ein Metallstift 97 eingeführt ist, der ein vorstehendes unteres Ende 98 besitzt, das dazu bestimmt ist, an den elektrischen Kreis angeschlossen zu werden, sowie einen vorstehenden oberen Teil 99, der dazu bestimmt ist, mit der Wicklung 13 beispielsweise durch Verschweißen verbunden zu werden.

Nach seinem Zusammenbau mit dem Spulenkörper 12 hat der Stift 97 im Wesentlichen die Form eines J, wobei sein unterer Teil 98 eine Querabmessung besitzt, die größer als die seines oberen Teils 99 ist (25).

Jeder Stift 97 besitzt in Nähe seiner Mitte, d.h. an der Verbindung zwischen seinem unteren Teil 98 und seinem oberen Teil 99, einen einen Anschlag bildenden Absatz 100, der, wenn der Stift 97 in das entsprechende Loch 96 in dem Fuß 95 eingesetzt ist, an einer in dem Loch 96 vorgesehenen Querauflagefläche 101 zum Aufliegen kommt.

Um die Blockierung des Stifts 97 in den Fuß 95 herzustellen, um ihn mit dem Spulenkörper 12 fest zu verbinden, ist sein oberer Teil 99 Z-förmig nach vorne gebogen. Der obere Teil 99 besitzt in einem gewissen Abstand von dem Absatz 100 eine Verjüngung 102, die, wenn der obere Teil 99 gebogen ist, den mittleren Schenkel des Z bildet und in einen komplementären Einschnitt 103 eintritt, der in der oberen Fläche der unteren Wange 91 vorgesehen und dem Loch 96 benachbart ist.

Der Stift 97 ist auf diese Weise in der Höhenrichtung in Translation blockiert.

Der vordere Schenkel 8 der feststehenden Armatur 6 besitzt eine vordere Seite 104 und eine dieser entgegengesetzte hintere Seite 105, die durch zwei Seitenflächen 106, 107 verbunden sind. Das durchgehende Loch 94 des Kerns 93 des Spulenkörpers 12 besitzt ebenfalls eine vordere Seite 108 und eine dieser entgegengesetzte hintere Seite 109, die durch zwei Seitenflächen 110, 111 verbunden sind.

Die Abmessungen und die Ausbildung des Sockels 3, der feststehenden Armatur 6 und des Spulenkörpers 12 sind so gewählt, dass nach Zusammenbau dieser Teile allseitig ein Spiel zwischen dem vorderen Schenkel 8 und dem Spulenkörper 12 besteht, und zwar:

  • – ein erstes Spiel J1 zwischen der vorderen Seite 104 des vorderen Schenkels 8 und der gegenüberliegenden hinteren Seite 109 des Lochs 94 des Kerns 93;
  • – ein zweites Spiel J2 zwischen der hinteren Seite 105 des vorderen Schenkels 8 und der gegenüberliegenden vorderen Seite 108 des Lochs 94 des Kerns 93;
  • – ein drittes Spiel J3 und ein viertes Spiel J4 zwischen den gegenüberliegenden Seitenflächen 106, 107, 110, 111 des vorderen Schenkels 8 und des Lochs 94 des Kerns 93.

Jedes Spiel J1, J2, J3, J4 ist hier durch die kürzeste Kette von Maßen vorbestimmt, die die Klemmflächen der feststehenden Armatur 6, des Sockels 3 und des Körpers 12 direkt verbindet, und zwar ausgehend von einer Endfläche, die von einer dieses Spiel begrenzenden Seite 104, 105, 106, 107 des vorderen Schenkels 8 gebildet ist, um zur gegenüberliegenden Seite 108, 109, 110, 111 des Lochs 94 zu gelangen, die eine andere Endfläche bildet, die dasselbe Spiel J1, J2, J3, J4 begrenzt.

Ferner ist die vertikale Abmessung oder Höhe des Körpers 12, gemessen zwischen den nicht einander gegenüberstehenden Seiten der Wangen, d.h. einer unteren Seite 112 der unteren Wange 91 und einer oberen Seite 113 der oberen Wange 92, kleiner als die vertikale Abmessung oder Höhe des vorderen Schenkels 8, d.h. als der Abstand zwischen der oberen Seite 15 der Basis 10 von der Polarisierungsfläche 20, gewählt.

Auf diese Weise wird der Fuß 95 bei der Montage des Auslösers 1 in das Loch 66 über eine solche Tiefe eingesteckt, dass einerseits der vordere Schenkel 8 an der oberen Wange 92 vorsteht, wobei das freie Ende 20 des vorderen Schenkels 8 über die obere Seite 113 der oberen Wange 62 hinausragt, und andererseits die untere Seite 112 der unteren Wange 91 von der oberen Seite 15 der Basis 10 so entfernt ist, dass zwischen ihnen ein Spiel J5 besteht (2).

Auf diese Weise ist der Körper 12 bezüglich des Gehäuses starr montiert, wobei er gleichzeitig bezüglich der feststehenden Armatur 6 schwimmend montiert ist, d.h. von dieser an jeder Stelle entfernt ist. Die feststehende Armatur 6 wird auf diese Weise vor Belastungen und Verformungen bewahrt, denen der Körper 12 insbesondere bei der Montage des Stiftes 97 an dem erwähnten elektrischen Kreis, ausgesetzt ist.


Anspruch[de]
Elektromagnetischer Auslöser, umfassend ein Gehäuse (2) mit einem von einem Deckel (4) bedeckten Sockel (3), wobei der Auslöser auch einen elektromagnetischen Kreis (5) umfasst, der eine feststehende Armatur (6), die auf dem Sockel (3) aufliegt, sowie eine bewegliche Armatur (7) besitzt, die den elektromagnetischen Kreis (5) öffnen und schließen kann, wobei die feststehende Armatur (6) zwischen dem Sockel (3) und dem Deckel (4) ergriffen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (3) eine elastisch verformbare Zone (72) besitzt, die geeignet ist, sich unter dem Druck der Armatur (6) einzudrücken, wobei die Abmessungen und die Ausbildung des Sockels (3), des Deckels (4) und der feststehenden Armatur (6) geeignet sind, die Festklemmung der feststehenden Armatur (6) zwischen dem Deckel (4) und der verformbaren Zone (72) zu gestattet, die sie unter der Einwirkung ihrer eigenen Elastizität auf den Deckel (4) zu beaufschlagt. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (3) in der verformbaren Zone (72) eine lokalisierte Auflagefläche (74) aufweist, über die der Sockel (3) mit der feststehenden Armatur (6) in Kontakt ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (74) zu einem Zapfen (73) gehört, der an dem Sockel (3) in der verformbaren Zone (72) vorsteht. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (73) in der verformbaren Zone (72) eine mittlere Stellung einnimmt. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die verformbare Zone (72) von ihrem Rand auf ihre Mitte zu dünner wird. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Armatur (6) auf Höhe der verformbaren Zone (72) durch vier Stifte (69, 70) positioniert ist, die zum Rest des Sockels (3) gehören und die verformbare Zone (72) umrahmen. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (4) eine der verformbaren Zone (72) zugewandte Anschlagsfläche (88) aufweist, über die er sich auf der feststehenden Armatur (6) auf der der verformbaren Zone (72) entgegengesetzten Seite abstützt. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagsfläche (88) zu einer Rippe (86) gehört, die an einer Wand (78, 79) des Deckels (4) vorsteht. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (3) und der Deckel (4) durch Einklinken zusammengefügt sind. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (3) vorstehende Zähne (65) aufweist, die geeignet sind, bei dem Zusammenbau mit in dem Deckel (4) vorgesehenen Fenstern (82) zusammenzuwirken. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Armatur (6) U-förmig ist und einen ersten und einen zweiten Schenkel (8, 9) aufweist, die durch eine Basis (10) verbunden sind, die zwischen dem Sockel (3) und dem Deckel (4) eingeklemmt ist. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Armatur (7) eine verschwenkbare Palette ist, die geeignet ist, zwei stabile Gleichgewichtsstellungen einzunehmen, und zwar eine Arbeitsstellung, in der sie an die feststehende Armatur (9) angelegt ist und den elektromagnetischen Kreis (5) schließt, und eine Ruhestellung, in der sie von der feststehenden Armatur (6) entfernt ist und den elektromagnetischen Kreis (5) öffnet. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Spule (11) mit einem Spulenkörper (12) aufweist, auf den eine Wicklung (13) aufgewickelt ist, wobei der Spulenkörper (12) auf die feststehende Armatur (6) aufgesteckt und mit dem Gehäuse (2) fest verbunden ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (12) bezüglich des Gehäuses (2) starr und bezüglich der feststehenden Armatur (6) schwimmend montiert ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (12) eine erste und eine zweite Wange (91, 92) aufweist, die durch einen auf die feststehende Armatur (6) aufgesteckten hohlen Kern (93) verbunden sind, wobei der Spulenkörper (12) an dem Sockel (3) befestigt ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung des Sockels (3), der feststehenden Armatur (6) und des Spulenkörpers (12) so gewählt sind, dass überall ein Spiel (J1 bis J5) zwischen der feststehenden Armatur (6) und dem Kern (93) des Spulenkörpers (12) besteht. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Armatur (6) U-förmig ist und einen ersten und einen zweiten Schenkel (8, 9) besitzt, die durch eine Basis (10) miteinander verbunden sind, wobei der Spulenkörper (12) der Spule (11) auf den ersten Schenkel (8) aufgesteckt ist, wobei ein Spiel (J1 bis J5) zwischen dem Kern (83) des Spulenkörpers (12) und dem ersten Schenkel (8) einerseits, zwischen der ersten Wange (91) und der Basis (10) andererseits vorgesehen ist. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (12) mit einem an der ersten Wange (91) vorspringenden Fuß (95) versehen ist, der in ein ergänzendes Loch (66) in dem Sockel (3) eingesteckt ist, wobei dieser Fuß (95) in das Loch (66) über eine solche vorbestimmte Tiefe eingesteckt ist, dass die feststehende Armatur (6) einen Teil aufweist, der sich jenseits der zweiten Wange (92) erstreckt, während ein Spiel (J5) zwischen der ersten Wange (91) und der feststehenden Armatur (6) besteht. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die relativen Abmessungen des Fußes (95) und des Lochs (66) so gewählt sind, das der Fuß (95) in dem Loch (66) festgeklemmt montiert ist, so dass der Spulenkörper (12) in einer vorbestimmten feststehenden Stellung gehalten ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß (95) zwei durchgehende Löcher (96) aufweist, in deren jedem ein metallischer Stift (97) eingeführt ist, der zu beiden Seiten des durchgehenden Lochs (96) vorsteht und mit dem Spulenkörper (12) fest verbunden ist. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (97) einen Anschlag (100) aufweist, der an einer Anlagefläche (101) zum Anliegen kommt, die in dem durchgehenden Loch (96) vorgesehen ist, sowie einen umgebogenen Teil (102), der in einen in dem Spulenkörper (12) vorgesehenen ergänzenden Einschnitt (103) untergebracht ist, so dass der Stift (97) bezüglich des Fußes (95) blockiert ist.






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