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Dokumentenidentifikation DE102004035867B4 16.05.2007
Titel Adaptervorrichtung für ein Bohrständersystem
Anmelder Hilti AG, Schaan, LI
Erfinder Edelmann, Markus, 86916 Kaufering, DE;
Golubovic, Goran, 81369 München, DE;
Reitberger, Rudolf, 81379 München, DE;
Taack-Trakranen, John van, 81475 München, DE
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 23.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004035867
Offenlegungstag 16.02.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse B28D 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B28D 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Adaptervorrichtung für ein Bohrständersystem sowie ein Bohrständersystem mit einer solchen Adaptervorrichtung.

Stand der Technik

Bohrständersysteme dienen der Führung eines schweren Arbeitsgerätes, wie beispielsweise der Führung eines Kernbohrgerätes oder eines Sägegerätes, und umfassen üblicherweise einen Bohrständer mit einer an einem Untergrund auf- oder anliegenden Grundplatte und eine Führungsschiene sowie eine Befestigungsvorrichtung um den Bohrständer vor Ort festzulegen. Zum Festlegen der Grundplatte am Untergrund weist die Grundplatte beispielsweise eine oder mehrere Durchführöffnungen z. B. für in Dübel verankerbare Schrauben auf. Diese Art der Fixierung des Bohrständers hat sich bewährt, ist jedoch sehr arbeitsaufwändig.

Aus der DE 89 13 414 U1 ist ein Bohrständersystem bekannt, bei dem am freien Ende der Führungsschiene ein Stützenabschnitt vorgesehen ist, mit welchem der Bohrständer zwischen zwei Auflageebenen verspannt und somit temporär fixiert werden kann. Nachteilig an der bekannten Lösung ist, dass der maximale Abstand, den die zwei Auflageebenen zueinander aufweisen dürfen, durch die Abmessungen des Bohrständersystems, insbesondere durch die Länge der Führungsschiene vorgegeben ist. Zudem weist dieses Bohrständersystem hohe Herstellungskosten auf.

Aus der DE 298 15 769 U1 ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines offenen Leitungskanals in einer Mauer bekannt. Diese Vorrichtung weist einen auf einem Fahrgestell angeordneten Mast auf, an dem ein Support über Rollen vertikal verschiebbar geführt ist. Dieser Support trägt eine mit mehreren parallelen, koaxialen Kreissägeblättern ausgerüstete Motorsäge. Der Mast ist um eine horizontale Achse verschwenkbar und kann mit Hilfe einer Strebe in seiner vertikalen Stellung festgestellt werden.

Aus der DE 102 26 866 A1 ist ein Bohrständer für eine transportable Kernbohrmaschine bekannt, der eine Fussplatte mit einem Flächenbefestigungsmittel und einem Säulenbefestigungsmittel aufweist. Die Fussplatte weist zumindest eine Versteifungskammer auf, welche im Längsschnitt zur Bohrachse in sich randseitig geschlossen ist.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung für ein Bohrständersystem zu schaffen, mit der ein Bohrständer des Bohrständersystems einfach und flexibel am Untergrund, z. B. an einem Boden oder an einer Wand, mit einer Verspannstütze ausreichend fixierbar ist, und die kostengünstig herstellbar ist. Ferner ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Bohrständersystem mit einer solchen Vorrichtung zu schaffen.

Die Aufgabe ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.

Gemäss der Erfindung weist eine Adaptervorrichtung für ein Bohrständersystem einen Auflageabschnitt und einen in einem Winkel zu dem Auflageabschnitt ausgerichteten Stützabschnitt auf. Der Auflageabschnitt weist eine erste Auflagefläche, die mit der Grundplatte des Bohrständers in Anlage bringbar ist, und eine der ersten Auflagefläche gegenüberliegend angeordnete, zweite Auflagefläche auf, die einen Auflagebereich für eine Verspannstütze zum Verspannen des Bohrständers zwischen zwei Auflageebenen aufweist.

Mittels einer herkömmlichen Verspannstütze, im Bauwesen auch Spriesse genannt, wird der Bohrständer über die Grundplatte zwischen zwei Auflageebenen verspannt. Solche Verspannstützen sind in unterschiedlichen Längen erhältlich und gehören zu dem auf den Baustellen oder im Tunnel- beziehungsweise im Bergbau üblicherweise vorhandenen Standard-Baumaterial. Mit der erfindungsgemässen Adaptervorrichtung lässt sich das Bohrständersystem einfach und schnell am Boden oder an der Wand sicher, temporär fixieren und einfach demontieren.

Um ein präzises Arbeiten zu ermöglichen, werden, insbesondere bei längeren Führungsschienen zur Versteifung derselben, zwischen den Führungsschienen und der Grundplatte Abstützungen vorgesehen. Mit der erfindungsgemässen Adaptervorrichtung sind auch solche Bohrständer einfach und schnell fixierbar, wobei die von der Verspannstütze erzeugte Anpresskraft nur geringfügig zu dem idealen Angriffspunkt an dem Bohrständer versetzt auf den Bohrständer wirkt.

Vorzugsweise ist der Stützabschnitt im Wesentlichen senkrecht zu dem Auflageabschnitt ausgerichtet, was eine einfache Konstruktion der Adaptervorrichtung ermöglicht.

Bevorzugt ist eine Festlegeeinrichtung zur temporären Fixierung der Adaptervorrichtung an der Grundplatte von der ersten Auflagefläche des Auflageabschnitts angeordnet, was beispielsweise eine einfachere Handhabung des Bohrständersystems bei der Anordnung desselben an einer Wand ermöglicht. Die Adaptervorrichtung wird relativ zu der Grundplatte gehalten und kann z. B. mittels Einhängen oder Anschrauben an dieser vormontiert werden. Vorteilhaft werden die zur Festlegung mittels Schrauben-/Dübelanordnungen vorhandenen Durchführöffnungen in den Grundplatten der Bohrständer zum temporären Fixieren der Adaptervorrichtung verwendet. Eine einhängbare Festlegeeinrichtung weist beispielsweise einen Bolzen zum Einführen in eine Durchführöffnung in der Grundplatte mit einem Verriegelungsstift auf. Eine verschraubbare Festlegeeinrichtung weist beispielsweise eine Schraube, deren Drehmomentmitnahme an der zweiten Auflagefläche des Auflageabschnitts angeordnet ist, zum Einführen in eine Durchführöffnung in der Grundplatte und eine Mutter mit Drehsicherung auf, welche bei Betätigung der Schraube die Verspannung mit der Grundplatte des Bohrständers ermöglicht. Für eine verbesserte Kraftübertragung ist beispielsweise ein scheibenförmiger Druckübertragungskörper an der Festlegeeinrichtung angeordnet, der mit der Oberfläche der Grundplatte in Anlage kommt. Die radiale Erstreckung beziehungsweise die in einer, parallel zu der von der ersten Auflagefläche aufgespannten Ebene liegenden Erstreckungen des Druckübertragungskörpers sind vorteilhaft derart gross gewählt, dass unterschiedliche Durchmesser oder Breiten der Durchführöffnungen in der Grundplatte abdeckbar sind.

Vorteilhafterweise ist die Festlegeeinrichtung verschwenkbar an der Adaptervorrichtung ausgebildet, um allfällige Unebenheiten des Untergrundes beziehungsweise Winkelneigungen der Adaptervorrichtung zu der Grundplatte ausgleichen zu können. Beispielsweise ist die Festlegeeinrichtung über einen Gelenkbolzen verschwenkbar zu dem Auflageabschnitt angelenkt. In einer Variante dazu weist die Festlegeeinrichtung z. B. an dem Druckübertragungskörper eine konische oder sphärische Ausgestaltung auf, die ein Verschwenken der Festlegeeinrichtung zu dem Auflageabschnitt in mehreren Freiheitsgraden ermöglicht.

Vorzugsweise ist ein an der zweiten Auflagefläche des Auflageabschnitts festlegbares Auflageteil zur Schaffung des Auflagebereichs für die Verspannstütze vorgesehen, womit eine definierte Anordnung für die Verspannstütze an der Adaptervorrichtung geschaffen wird.

Bevorzugt weist der Auflageabschnitt eine Durchführöffnung zur Festlegung eines Auflageteils mit einem Festlegeabschnitt an dem Auflageabschnitt auf. Besonders vorteilhaft ist die Durchführöffnung im Auflageabschnitt als Langloch ausgebildet, so dass das mit dem Festlegeabschnitt versehene Auflageteil in der längeren Erstreckung des Langlochs verschiebbar und somit das Auflageteil für die Anordnung der Verspannstütze innerhalb eines vorgegebenen Bereichs ausrichtbar ist.

Vorteilhafterweise ist das Auflageteil verschwenkbar an der Adaptervorrichtung ausgebildet, um allfällige Unebenheiten des Untergrundes beziehungsweise Winkelneigungen der Adaptervorrichtung zu der Grundplatte beziehungsweise der Verspannstütze zu dem Bohrständer ausgleichen zu können. Beispielsweise ist das Auflageteil über einen Gelenkbolzen verschwenkbar zu dem Auflageabschnitt angelenkt. In einer Variante dazu weist das Auflageteil an einer, dem Auflageabschnitt zugewandeten Seite eine konische oder sphärische Ausgestaltung auf, die ein Verschwenken des Auflageteils zu dem Auflageabschnitt in mehreren Freiheitsgraden ermöglicht.

Vorzugsweise ist ein Zentriermittel am Auflagebereich für die Anordnung der Verspannstütze angeordnet. Das Zentriermittel ist beispielsweise als über die zweite Auflagefläche des Aufnahmeabschnitts des Adapterteils vorstehender Bolzen ausgebildet und verhindert ein Ausweichen der angeordneten und verspannten Verspannstütze quer zu der von der zweiten Auflagefläche des Aufnahmeabschnitts aufgespannten Ebene.

Die erfindungsgemässe Adaptervorrichtung wird als Einzelteil oder als Bestandteil des Bohrständersystems dem Anwender zur Verfügung gestellt, wobei die Adaptervorrichtung bereits werkseitig als ein Bestandteil der Grundplatte an der Grundplatte des Bohrständers festgelegt oder angeordnet sein kann.

Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 Eine Seitenansicht eines Bohrständersystems mit einer Adaptervorrichtung;

2 einen Längsschnitt entlang der Linie II-II in 1 in Richtung der Adaptervorrichtung;

3 einen Grundriss des ersten Ausführungsbeispiels der Adaptervorrichtung;

4 einen Längsschnitt entlang der Linie IV-IV in 3;

5 einen Detailschnitt einer Variante des in 4 dargestellten Auflageteils;

6 einen Grundriss eines zweiten Ausführungsbeispiels der Adaptervorrichtung;

7 einen Längsschnitt entlang der Linie VI-VI in 5.

Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Das in den 1 und 2 dargestellte Bohrständersystem 1 umfasst einen Bohrständer 2 und eine Verspannstütze 3, die über eine Adaptervorrichtung 16 den Bohrständer 2 zwischen zwei Auflageebenen 4 verspannt. Der Bohrständer 2 weist eine Grundplatte 6, eine Führungsschiene 7 mit einem entlang der Führungsschiene 7 verschiebbaren Kupplungsadapter 8 für ein nicht dargestelltes Arbeitsgerät sowie eine Verstrebung 9 zum Abstützen der Führungsschiene 7 zu der Grundplatte 6 auf.

Wie insbesondere aus der 2 ersichtlich, weist die Grundplatte 6 als Durchführöffnung ein Langloch 10 auf, in welchem die an der Grundplatte 6 festgelegte Adaptervorrichtung 16 an der Grundplatte 6 verschiebbar ist. Mittels der Adaptervorrichtung 16 kann der Bohrständer 2 mit einer herkömmlichen, auf jeder Baustelle vorhandenen Verspannstütze 3 temporär verspannt werden, sogar wenn der Bohrständer 2 eine Verstrebung 9 aufweist.

Die in den 3 und 4 im Detail dargestellte Adaptervorrichtung 16 weist einen Auflageabschnitt 17 und einen senkrecht zu dem Auflageabschnitt 17 ausgerichteten Stützabschnitt 19 auf. Der Auflageabschnitt 17 ist aus zwei parallel und beabstandet zueinander angeordneten Profilstücken 18 gebildet und weist eine mit der Grundplatte 6 des Bohrständers 2 in Anlage bringbare erste Auflagefläche 25 sowie eine, der ersten Auflagefläche 25 gegenüberliegend angeordnete zweite Auflagefläche 26 auf, die einen Auflagebereich 27 für die Verspannstütze 3 aufweist. Der Stützabschnitt 19 ist im Querschnitt im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und umfasst die Profilstücke 18 zumindest teilweise in einem ersten Endbereich 22. Mittels einem Zwischenstück 20 und den Schrauben 21 werden der Auflageabschnitt 17 und der Stützabschnitt 19 zu der Adaptervorrichtung 16 verbunden. Die zueinander beabstandeten Profilstücke 18 des Auflageabschnitts 17 bilden in einem zweiten Endbereich 23 der Profilstücke 18, der dem ersten Endbereich 22 beziehungsweise dem Stützabschnitt 19 gegenüberliegend ausgebildet ist, ein offenes Langloch 24 im Auflageabschnitt 17 aus.

Zum Einhängen der Festlegeeinrichtung 31 im Langloch 10 der Grundplatte und somit zur temporären Fixierung der Adaptervorrichtung 16 an der Grundplatte 6 ist im zweiten Endbereich 23 des Auflageabschnitts 17 eine, von der ersten Auflagefläche 25 des Auflageabschnitts 17 abragende Festlegeeinrichtung 31 angeordnet. Die Festlegeeinrichtung 31 ist über einen ersten Gelenkbolzen 32 verschwenkbar an der Adaptervorrichtung 16 vorgesehen. Die Festlegeeinrichtung 31 weist einen Einführbolzen 33, der an dem freien Ende 34 mit einem Verriegelungsstift 35 versehen ist, sowie eine als Druckkörper ausgebildete Unterlegscheibe 36 auf, die mit der Oberfläche der Grundplatte 6 in Anlage bringbar ist und deren Aussendurchmesser grösser als die Breite des Langlochs 10 in der Grundplatte 6 ist.

Zur Schaffung eines definierten Auflagebereichs 27 für die Verspannstütze 3 ist ein an der zweiten Auflagefläche 26 des Auflageabschnitts 17 festlegbares Auflageteil 41 vorgesehen. Der Auflageteil 41 ist über einen zweiten Gelenkbolzen 42 verschwenkbar an der Adaptervorrichtung 16 angeordnet. Als Zentriermittel 43 für die Anordnung der Verspannstütze 3 ist ein von dem Auflageteil 41 abragender Bolzen an dem Auflageteil 41 ausgebildet.

Bei einer alternativen Ausführungsform des Auflageteils 41 weist das in der 5 dargestellte Auflageteil 46 einen, in das Langloch 24 des Auflageabschnitts 17 eindringenden Befestigungsabschnitt 47 auf, der an seinem freien Ende mit einem Gewindeabschnitt 48 versehen ist. Mittels einer Unterlegscheibe 49 und einer Mutter 50, die an dem Gewindeabschnitt 48 angreift, ist das Auflageteil 46 im Langloch 24 verschiebbar und an dem Auflageabschnitt 17 fixierbar.

Das in den 6 und 7 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel einer Adaptervorrichtung 56 ist aus einem Blech geformt und weist einen Auflageabschnitt 57 und einen in einem Winkel &agr; von etwa 120° zu dem Auflageabschnitt 57 ausgerichteten Stützabschnitt 59 auf. Zur Versteifung der Adaptervorrichtung 56 ist seitlich je ein Zusatzblech 58 an der Adaptervorrichtung 56 beispielsweise angelötet. Der Auflageabschnitt 57 weist ebenfalls eine mit der Grundplatte 6 des Bohrständers 2 in Anlage bringbare erste Auflagefläche 65 sowie eine, der ersten Auflagefläche 65 gegenüberliegend angeordnete zweite Auflagefläche 66 auf, die einen Auflagebereich 67 für die Verspannstütze 3 aufweist.

Zum lösbaren Verbinden der Adaptervorrichtung 16 im Langloch 10 der Grundplatte 6 ist im Endbereich 63 des Auflageabschnitts 57 eine, von der ersten Auflagefläche 65 des Auflageabschnitts 57 abragende Festlegeeinrichtung 71 vorgesehen. Die Festlegeeinrichtung 71 weist eine Schraube 73, die mit einer, eine Drehsicherung aufweisende Mutter 74 zusammenwirkt, sowie eine als Druckkörper ausgebildete auf, die mit der Oberfläche der Grundplatte 6 in Anlage bringbar ist. Die Unterlegscheibe 76 weist einen grösseren Aussendurchmesser als der Betrag der Breite des Langlochs 10 in der Grundplatte 6 und eine konische Ausgestaltung der mit der Oberfläche der Grundplatte 6 in Anlage bringbaren Kontur 75 auf. Als Zentriermittel 77 für die Anordnung der Verspannstütze 3 ist ein von dem Auflagebereich 67 abragender Bolzen an dem Auflageabschnitts 57 ausgebildet.


Anspruch[de]
Adaptervorrichtung für ein Bohrständersystem (1), wobei das Bohrständersystem (1) einen Bohrständer (2) mit einer Grundplatte (6) als Auflage an einem Untergrund und eine Führungsschiene (7) zur Führung eines Arbeitsgerätes, insbesondere eines Kernbohrgerätes, sowie eine Verspannstütze (3) zum Verspannen des Bohrständers (2) zwischen zwei Auflageebenen (4) aufweist, wobei die Adaptervorrichtung (16; 56) an der Grundplatte festlegbar ist und einen Auflageabschnitt (17; 57) und einen in einem Winkel (&agr;) zu dem Auflageabschnitt (17; 57) ausgerichteten Stützabschnitt (19; 59) aufweist, wobei der Auflageabschnitt (17; 57) eine erste Auflagefläche (25; 65), die mit der Grundplatte (6) des Bohrständers (2) in Anlage bringbar ist, und eine der ersten Auflagefläche (25; 65) gegenüberliegend angeordnete, zweite Auflagefläche (26; 66) aufweist, die einen Auflagebereich (27; 67) für die Verspannstütze (3) aufweist. Adaptervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (19) im Wesentlichen senkrecht zu dem Auflageabschnitt (17) ausgerichtet ist. Adaptervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Festlegeeinrichtung (31; 71) zur temporären Fixierung der Adaptervorrichtung (16; 56) an der Grundplatte (6) von der ersten Auflagefläche (25; 65) des Auflageabschnitts (17; 57) abragend an dem Auflageabschnitt (17; 57) vorgesehen ist. Adaptervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegeeinrichtung (31) verschwenkbar an der Adaptervorrichtung (16) ausgebildet ist. Adaptervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein, auf der Seite der zweiten Auflagefläche (26) des Auflageabschnitts (17) festlegbares Auflageteil (41) zur Schaffung des Auflagebereichs (27) für die Verspannstütze (3) vorgesehen ist. Adaptervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageabschnitt (17) eine Durchführöffnung, optional ein Langloch (24), aufweist. Adaptervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageteil (41) verschwenkbar an der Adaptervorrichtung (16) ausgebildet ist. Adaptervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zentriermittel (43; 77) am Auflagebereich (27; 67) für die Anordnung der Verspannstütze (3) angeordnet ist. Bohrständersystem (1) mit einem Bohrständer (2) und mit einer Verspannstütze (3) zum Verspannen des Bohrständers (2) zwischen zwei Auflageebenen (4) sowie mit einer Adaptervorrichtung (16; 56) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Bohrständer (2) eine Grundplatte (6) als Auflage an einem Untergrund und eine Führungsschiene (7) zur Führung eines Arbeitsgerätes, insbesondere eines Kernbohrgerätes, aufweist.






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