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Hähnchenbrust-Teiler - Dokument DE102005054241A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005054241A1 16.05.2007
Titel Hähnchenbrust-Teiler
Anmelder Völkl, Thomas, 83052 Bruckmühl, DE
Erfinder Völkl, Thomas, 83052 Bruckmühl, DE
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Anmeldedatum 14.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005054241
Offenlegungstag 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse A22C 21/00(2006.01)A, F, I, 20051114, B, H, DE
Zusammenfassung Zum beispielsweise exakten Halbieren des Gewichtes von Fleischteilen muss deren Volumen exakt halbiert werden. Zu diesem Zweck wird ein Formhohlraum mit verstellbaren Begrenzungsflächen geschaffen, indem das Fleischteil hohlraumfrei verpresst und anschließend das gewünschte Volumen, beispielsweise durch eine exakte Volumenhalbierung, abgetrennt wird.

Beschreibung[de]
I. Anwendungsgebiet

Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Zerschneiden von Fleischstücken, insbesondere Hähnchen-Brüsten.

II. Technischer Hintergrund

Im Normalfall hat eine Hähnchenbrust ein Gewicht von ca. 150 g, und stellt damit – zuzüglich des Gewichts der Panade – eine einzelne Fleischportion dar.

Bei derartigen Hähnchenbrüsten ist der für die Zerlegung des Hähnchens in die einzelnen Bestandteile benötigte Zeitaufwand – neben der Mast und dem Schlachten des Tieres – einer der bedeutenden Kostenfaktoren.

Daher sind Züchter inzwischen dazu übergegangen, annähernd doppelt so schwere Hähnchenbrüste zu züchten, und diese Hähnchenbrust anschließend in zwei Teile zu halbieren, wodurch sich der auf eine Portion entfallende Tranchieraufwand – abgesehen von dem zusätzlichen Halbierungsschnitt – auf die Hälfte reduzieren lässt.

Solange das Halbieren manuell erfolgt, wird dadurch ein Teil der Einsparung wieder zunichte gemacht.

III. Darstellung der Erfindung a) Technische Aufgabe

Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit dem die unsymmetrisch geformte Hähnchenbrust zuverlässig und schnell in zwei etwa gleich große und vor allem einer handelsüblichen einportionigen, natürlich gewachsenen Hähnchenbrust in der Gestalt möglichst nahekommende Einzelteile zerlegt werden kann.

Angesichts der Tatsache, dass Hähnchenbrüste eine in der Aufsicht etwa birnenförmige, und in der Seitenansicht ebenfalls nicht symmetrische Grundform besitzen, und mit der Vorrichtung und dem Verfahren unterschiedlich große und schwere Hähnchenbrüste gehandhabt werden sollen, ist dies keine leichte Aufgabe.

b) Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1, 18 und 29 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch die Anordnung von Querstempeln in den Formhälften der Aufnahmeform auf bezüglich des Messers gegenüber liegenden Seiten kann das Volumen des Formhohlraumes auf jeder Seite des Messers definiert verändert werden, beispielsweise auch auf zwei gleich große Hälften eingestellt werden.

Indem zusätzlich ein Seitenschieber vorhanden ist, kann eine Anpassung der Abmessungen des Formhohlraumes auch in der anderen Richtung, also in Längsrichtung statt in Querrichtung der Stempel, vollzogen werden für beispielsweise unterschiedliche Ausgangsgrößen der Fleischstücke. Vorzugsweise sind dabei zwei Seitenschieber vorhanden, zwischen denen hindurch das Zerteilen mittels des Messers geschieht, wobei die Seitenschieber Durch die Ausbildung von Unterplatte/Oberplatte/Verschlussplatte und den Seitenschiebern als plattenförmige, parallel zueinander liegende Teile können diese quer zu ihrer Hauptebene auseinander gefahren werden zwecks besserer Zugänglichkeit und Reinigung, ohne den mechanischen Kontakt zu verlieren, indem sie entlang von Führungen verfahrbar ausgebildet sind. Eine Reinigung ist dadurch ohne aufwändige Demontagearbeiten notwendig.

Um die zwar qualitativ immer gleich geformten, aber unsymmetrischen, etwa tropfenförmigen Hähnchenschenkel unabhängig von ihrer Größe und dem eingestellten Formraumvolumen im Formhohlraum verpressen zu können, ohne dass Leerräume verbleiben und ohne dass das Fleischstück zu stark verformt werden muss, weist der Formhohlraum eine spezifische Formgebung auf: Zumindest im Vertikalschnitt – wenigstens geschnitten entlang der Verschieberichtung des Seitenschiebers – ist der Formhohlraum mit schrägen, vorzugsweise parallel zueinander verlaufenden Seitenwänden und insbesondere parallelogrammförmig ausgebildet.

Ebenso ist der Formhohlraum in der Aufsicht betrachtet parallelogrammförmig ausgebildet, wobei die Verschieberichtung des Seitenschiebers, dessen Stirnfläche zwei aufeinander folgende Seiten des parallelogrammförmigen Umfanges darstellt, lotrecht zur festen Stirnwand des Parallelogramms verläuft.

Die Dicke und damit Höhe der horizontal liegenden Seitenschieber entspricht der Höhe der beiden Hälften des Formhohlraumes. Die Querstempel sind in der Oberseite und Unterseite des Formhohlraumes, also in der unteren Formplatte und der oberen Verschlussplatte, gelagert und können bis auf das Niveau der Außenseiten der Seitenschieber, aber nicht darüber hinaus, herangefahren werden, so dass die Stirnflächen der Seitenschieber die Pressflächen der Querstempel durchaus noch wenigstens teilweise überfahren können.

Die zu öffnende Oberseite des Formhohlraumes in der dort positionierten Verschlussplatte kann verschlossen werden, indem der obere Querstempel samt der ihn führenden Schieberplatte über die Öffnung des Formhohlraums verfahren und dann diese vom Querstempel verschlossen werden kann, der gegebenenfalls durch einen angrenzenden, an der Schieberplatte fest montierten, Verschlussklotz ergänzt wird.

Je nach Zerteilaufgabe werden die Beaufschlagungen der Querstempel und der Seitenschieber hinsichtlich Kraft, Weg und zeitlicher Abfolge von einer gemeinsamen Steuerung gesteuert, wobei die Betätigung aus hygienischen Gründen meist mittels Pneumatikzylindern erfolgt.

Aus den gleichen Gründen sind die Formteile der Aufnahmeform aus Kunststoff mit einer leicht zu reinigenden Oberfläche hergestellt, insbesondere gefräst, beispielsweise aus POM.

Als Zerteilvorrichtung wird vorzugsweise ein in sich starres, vorzugsweise einseitig auskragendes Messer verwendet, welches durch Relativbewegung zur Aufnahmeform das in der Aufnahmeform verpresste Fleischteil durch einen zu einer Seite hin offenen Messerspalt hindurch zerschneidet.

Für ein optimales Zerteilergebnis wird so vorgegangen, dass vor dem Einlegen des Fleischteiles die beweglichen Wandteile der Aufnahmeform, beispielsweise Querstempel und Seitenschieber, zurückgezogen werden, um ein größtmögliches Aufnahmevolumen entstehen zu lassen.

Die Einlegeöffnung steht offen, indem der diese verschließende Stempelschieber einschließlich des von ihm getragenen Querstempels aus der verschließenden in eine geöffnete Position verschoben ist.

Nach dem Einlegen des Fleischteiles wird die Einlegeöffnung durch den oberen Querstempel und den angrenzenden Verschlussblock verschlossen und die beweglichen Wandteile in Richtung Verkleinerung des Volumens des Formhohlraumes bewegt, bis das Fleischteil in der Aufnahmeform verpresst ist, ohne dass Hohlräume verbleiben. Nunmehr kann das Fleischstück zerteilt werden unter Erzeugung definierter Einzelvolumina der entstehenden Teile und damit definierter Einzelgewichte.

Wenn dabei die beiden Querstempel mit gleicher Kraft oder bis zur jeweils vorgegebenen, aber einander entsprechenden Axialposition verpresst werden, und auch die beiden Seitenschieber nur gemeinsam bewegt werden können, entstehen immer gleich große und gleich schwere Fleischstück-Hälften.

Wenn einer der Querschenkel und der zugehörige Seitenschieber auf eine definierte Position verfahren und die beiden anderen analogen Elemente mit einer definierten Kraft beaufschlagt werden, entsteht auf der Seite der definierten Positionierungen ein immer gleich großes und damit auch gleich schweres Fleischstück, während Volumen und Gewicht des Reststückes von der Ausgangsgröße des ganzen Fleischstückes abhängen.

Wenn mehrere solcher Aufnahmeformen hintereinander vorhanden sind und im Kreislauf an einem feststehenden Messer vorbeigeführt werden zum Zerteilen der Fleischstücke, können vor dem Messer die offenen Aufnahmeformen sehr schnell hintereinander mit Fleischstücken befüllt und eine hohe Durchsatzrate erzielt werden.

Besonders das Entnehmen der zerteilten Fleischstücke kann ohne Zeitverlust automatisch durchgeführt werden durch Abkippen der dann wieder geöffneten Aufnahmeformen am Ende des in einer Vertikalebene umlaufenden Förderbandes, auf dem die Aufnahmeformen fixiert sind, wodurch die zerteilten Stücke schwerkraftbedingt aus der Form fallen.

Die plattenförmigen Formteile sind vorzugsweise entlang von Führungen, die parallel zur Bewegungsrichtung der Querstempel verlaufen, zwischen einer Reinigungsstellung, in der sie zueinander beabstandet sind, und einer Funktionsstellung, in der sie aneinander angrenzend den Formhohlraum umschließen, verfahrbar.

Dadurch kann mit entsprechenden Antriebselementen, wie etwa Pneumatikzylindern, auf Knopfdruck die Reinigungsstellung angefahren und dann die Reinigung der gesamten Vorrichtung vollzogen werden.

c) Ausführungsbeispiele

Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:

1: die Zerteilvorrichtung in perspektivischen Ansichten in unterschiedlichen Funktionsstellungen,

2: die Aufnahmeform in Reinigungsstellung,

3: die Aufnahmeform in Einlegestellung,

4: die Aufnahmeform in verschiedenen Pressstellungen und

5: den Formhohlraum in der Aufsicht

1a zeigt die Zerlegevorrichtung 1 in perspektivischer Ansicht und in geschlossener Position, wobei der Übersichtlichkeit halber angrenzende Bauteile weggelassen wurden.

Die Zerlegevorrichtung 1 besteht aus einer Aufnahmeform 3, die aus einer unteren Formhälfte 3a und einer oberen Formhälfte 3b besteht, wobei die obere Formhälfte 3b wiederum aus mehreren Formteilen zusammengesetzt ist.

Ein plattenförmiges Messer 2 kann relativ zur Aufnahmeform 3 so verfahren werden, dass es durch den zur einen Seite hin offenen Messerspalt 12 hindurch soweit in die Aufnahmeform 3 hineinragt, dass es ein dort im Formhohlraum 13 untergebrachtes Fleischteil 20 zerschneidet.

In 1b ist die Aufnahmeform 3 dargestellt in Blickrichtung B gemäß 1a, jedoch in einer anderen Funktionsstellung:

In 1b ist der Stempelschieber 8, indem der obere Querstempel 5b geführt ist, in der zurückgezogenen Position dargestellt, so dass durch die dann offene Einlegeöffnung 11 hindurch der Formhohlraum 13 im Inneren der Aufnahmeform 3 sichtbar wird.

Dabei ist ersichtlich, dass dieser Formhohlraum 13 in der Aufsicht betrachtet die Form eines Trapezes aufweist.

Wie ferner anhand der folgenden vertikalen Schnittdarstellungen vor allem der 3 und 4 zu erkennen, ist zusätzlich oder stattdessen der Formhohlraum 13 auch im Vertikalschnitt betrachtet parallelogrammförmig mit horizontaler Ober- und Unterseite und schrägen Seitenwänden 13a, b, wie am besten anhand der 4a zu erkennen, in der als einzige Darstellung ein im Formhohlraum 13 verpresstes Fleischteil 20 dargestellt ist.

Die Einzelteile der Form, insbesondere der oberen Formhälfte 3b, lassen sich am einfachsten mit Blick auf 2 voneinander unterscheiden, welche die Reinigungsstellung zeigt, in der die einzelnen Formteile auf Abstand zueinander gefahren sind, und auf die später eingegangen wird.

3 zeigt im Vertikalschnitt die Einlegestellung gemäß der perspektivischen 1b, in der der Formhohlraum 13 von oben her über eine noch nicht verschlossene Einlegeöffnung 11 zugänglich ist, so dass ein Fleischteil 20 vorzugsweise eine Hähnchenbrust, in den Formhohlraum 13 eingelegt werden kann.

Dabei ist das Volumen des Formhohlraumes 13 variabel, indem einige der Formteile gegen den Formhohlraum 13 mehr oder weniger weit vorgeschoben werden können.

Das Ziel besteht darin, den Formhohlraum 13 so zu gestalten und auch zu dimensionieren, dass eine solche Hähnchenbrust als Fleischteil 20, die unsymmetrisch, aber qualitativ immerhin etwa gleich geformt sein wird, auf einfache Art und Weise und ohne Fehlermöglichkeit in den Formhohlraum eingelegt und anschließend darin so verpresst werden kann, dass der Formhohlraum 13 vollständig von dem Fleischteil 20 ausgefüllt wird.

Dies ist notwendig, um in dem dann definierten Volumen des Formhohlraumes 13 an definierter Stelle einen Trennschnitt setzen zu können, denn nur dadurch ist es möglich, das Fleischteil 20, z. B. die ursprünglich unsymmetrisch geformte Hähnchenbrust, entweder in zwei gleich große und damit gleich schwere Hälften zu teilen oder in zwei Teile, von denen eines ein immer konstantes Volumen und damit konstantes Gewicht aufweist, während der verbleibende Teil in seinem Volumen und Gewicht variiert entsprechend der Ausgangsgröße des Fleischteiles 20.

Zu diesem Zweck muss das Fleischteil 20 natürlich verformbar und damit entsprechend elastisch sein, also sich im Rohzustand und nicht in einem z. B. gefrorenen Zustand befinden.

Wie am besten die mit Schraffuren ausgestatteten Darstellungen der 2 erkennen lassen, umfasst die Aufnahmeform 3 eine untere Formplatte 16a, die gleichzeitig die untere Formhälfte 3a bildet, und in deren Oberseite die wannenförmige untere Hälfte des späteren Formhohlraumes 13 ausgebildet ist.

Diese umfasst eine schräg verlaufende Wand 13a t, während die dieser Wand 13a gegenüberliegende Seitenwand fehlt. Diese fehlende Wand wird später von der analog schräg stehenden Stirnfläche des plattenförmigen unteren Seitenschiebers 4a gebildet, dessen Höhe der Höhe der Formausnehmung in der unteren Formplatte 16a entspricht, und die in der Reinigungsstellung der 2 von der Formplatte 16a deutlich nach oben abgehoben ist, während sie in den 3 und 4 in deren oberer Ausnehmung liegt, so dass die Oberseiten von unterer Formplatte 16a und unterem Seitenschieber 4a miteinander fluchten.

Die Aufnahmeform 3 wird nach oben fortgesetzt durch eine in dem geschlossenen Zustand, also in den 3 und 4, auf der Oberseite der unteren Formplatte 16a aufliegenden oberen Formplatte 16b, die ebenfalls einer horizontal liegenden Platte mit einem in der Aufsicht U-förmigen, nach rechts offenen, Querschnitt besitzt.

Der obere Seitenschieber 4b, der ebenfalls plattenförmig ist und die gleiche Dicke besitzt, passt genau zwischen die beiden Schenkel der oberen Formplatte 16b und kann in die U-förmige Ausnehmung nach links hinein geschoben oder aus dieser mehr zurückgezogen werden, wodurch sich der freie Querschnitt der von oben nach unten durchgehenden Öffnung in der Formplatte 16b, welche später die obere Hälfte des Formhohlraumes 13 bildet, verändert.

Das Zusammenwirken der beiden Teile und die spezifische Form werden später anhand der 5 erläutert.

Wenn die Formplatten 16a, b aufeinander liegen – mit dem dazwischen belassenen horizontalen Messerspalt 12 zum Durchziehen des Messers 2, welches nur in der 4a dargestellt ist – fluchten die schrägen Wände 13a der beiden Formplatten 16a und b miteinander und ebenso deren übrige Seitenwände.

Auf dieser dann offenen Oberseite des Formhohlraumes 13 liegt – sowohl in der Einlegestellung gemäß 3 als auch in der Pressstellung gemäß 4 – die Verschlussplatte 7 auf, die in der Aufsicht betrachtet ebenfalls wiederum U-förmig gestaltet ist und am inneren Ende der U-förmigen Ausnehmung eine Wandfläche 13' aufweist, die mit der Wand 13a von unterer und oberer Formplatte 16a, b fluchtet.

Die Wandfläche 13' ist im unteren Bereich lotrecht zur Hauptebene der Verschlussplatte 7 angeordnet, und im Bereich darüber wiederum schräg verlaufend in der gleichen Schrägstellung wie die Wand 13a in den darunter liegenden Formplatten.

Die offene Seite der in der Aufsicht U-förmigen Aussparung der Verschlussplatte 7 wird verschlossen durch den in den 3 und 4 von links nach rechts verschiebbaren Stempelschieber 8, an dessen Unterseite einerseits ein Verschlussklotz 15 befestigt ist, der die offene Seite der U-förmigen Aussparung verschließt, und dem ein quer zur Hauptebene der plattenförmigen Formteile verfahrbarer oberer Querstempel 5b vorgelagert ist, der später einen Teil der Oberseite der Aufnahmeform 3 bildet.

In der Einlegestellung gemäß 3 ist dieser Stempelschieber 8 soweit nach rechts zurückgezogen, dass zwischen der Wand 13' und dem oberen Querstempel 5b ausreichend Platz zum Einführen eines Fleischteiles 20 von oben durch die Einlegeöffnung 11 der Verschlussplatte 7 hindurch in den Formhohlraum 13 verbleibt.

Ebenso ist in der unteren Formplatte 16a ein dem oberen Querstempel 5b entgegengerichteter, vorzugsweise analog gleicher unterer Querstempel 5a angeordnet, der einen Teil der Unterseite der Aufnahmeform 3 bildet.

Die Querstempel 5a, b sind mittels Federn 17 in Richtung der vom Formhohlraum 13 am weitesten zurückgezogenen Position vorgespannt.

Die Verschiebebewegungen des Stempelschiebers 8 sowie der beiden Seitenschieber 4a, b horizontal, also quer zur Betätigungsrichtung der Stempel 5a, b, erfolgt über Steuerrollen 10a, b an dem vom Messer 2 abgewandten Ende, die von nicht dargestellten Steuerkulissen betätigt werden.

Mit dieser Zerteilvorrichtung lässt sich wie folgt arbeiten:

In der Einlegestellung gemäß 3 ist die Aufnahmeform 3 bereits weitest gehend geschlossen, indem die beiden Formplatten 16a, b sowie die Verschlussplatte 7 aufeinander liegen, und die Aufnahmeform 3 lediglich noch durch die Einlegeöffnung 11 von oben her zugänglich ist.

In dieser Einlegestellung, in der die Hauptebene der Platten horizontal positioniert ist, wird das zu zerteilende Fleischteil 20 in den Formhohlraum 13 eingelegt.

Die beiden Seitenschieber 4a, b, deren Flächen als Seitenwände 13b ebenfalls miteinander fluchten und parallel zur gegenüberliegenden schrägen Seitenwand 13a verlaufen, befinden sich dabei in der am weitesten aus dem Hohlraum 13 zurückgezogenen Position.

Der untere Querstempel 5a befindet sich in der am weitesten gegen den Hohlraum 13 vorgeschobenen Position, in der seine Pressfläche mit der Unterseite des unteren Seitenschiebers 4b fluchtet, wenn das Fleischteil 20 eingelegt wird, damit das Fleischteil 20 über die dann durchgehend ebene Unterseite des Hohlraumes 13 bis in das spitzwinkelige, in 3 rechte, Ende des im Querschnitt trapezförmigen Hohlraumes gleiten kann, ohne an einem Absatz oder einer Kante hängen zu bleiben.

Anschließend wird der untere Querstempel 5a vom Formhohlraum 13 soweit wie möglich zurückgezogen.

Zum Einnehmen der Pressstellung wird der Stempelschieber 8 nach links in Richtung Einlegeöffnung 11 verschoben, bis der obere Querstempel 5b am lotrechten Teil der Wandung 13' in der Verschlussplatte 7 anliegt, wodurch die aus Unterseite der Verschlussplatte 7, Pressfläche des oberen Querstempels 5b und Unterseite des sich hinter dem Querstempel 5b anschließenden Verschlussklotzes 15 eine durchgehende, die obere Öffnung des Formhohlraumes 13 verschließende, durchgehende Fläche darstellt.

Anschließend werden zum Verpressen des Fleischteiles 20 die beiden Querstempel 5a, b mit Kraft gegen das Fleischteil 20 beaufschlagt, je nach gewünschtem Zerteilungs-Ergebnis:

Wenn das Fleischteil 20 in zwei gleich große und damit gleich schwere Hälften zerteilt werden soll, werden die beiden Querstempel 5a, b entweder mit gleicher Kraft beaufschlagt oder bis zu einander entsprechenden, analogen Axialpositionen vorwärts geschoben.

Dies bewirkt, dass dann oberhalb und unterhalb des Messerspaltes 12, also der Messerebene, jeweils ein gleich großes Volumen an Formhohlraum vorhanden ist, aufgrund übereinstimmender Dicke des oberen und unteren Seitenschiebers 4 und auf allen Höhenniveaus gleich großer Querschnittsfläche des Formhohlraumes 13.

Zusätzlich wird – vorzugsweise anschließend – der Seitenschieber 4, also dessen beide Teile 4a und b, gemeinsam – siehe 4 – von rechts nach links vorwärts geschoben, indem der Seitenschieber 4 mit einer definierten Kraft beaufschlagt wird, die ausreicht, damit das Fleischteil 20 sich so stark verformt, dass es den Formhohlraum 13 optimal ausfüllt, aber das Gewebe des Fleischteiles 20 nicht nachteilig verändert oder gar zerstört wird.

Falls wie beschrieben die Querstempel 5a, b auf eine definierte Axialposition vorgefahren werden, so ist diese Sollposition zumindest in Stufen, vorzugsweise stufenlos, einstellbar, die in Abhängigkeit von dem Sollgewicht bzw. der Sollgröße der zu verarbeitenden Fleischteile 20 gewählt wird.

Bei ein und derselben Istposition der Querstempel 5a, b wie beispielsweise in den 4b und 4c dargestellt – bei denen jeweils ihre Pressfläche mit den Oberseiten bzw. Unterseiten der jeweiligen Seitenschieber 4 fluchtet – kann das Volumen des Formhohlraumes zusätzlich durch die Verschiebeposition des Seitenschiebers 4 verändert werden, der in 4c weiter eingeschoben ist als in 4b, in Anpassung an die Ausgangsgröße des Fleischteiles 20.

Vor allem 4c zeigt, dass die Querstempel 5a, b niemals in den Höhenbereich der Seitenschieber 4a, b vorstehen dürfen, da diese mit ihren vorderen Stirnfläche durchaus die Pressflächen der Querstempel 5a, b teilweise überlaufen können.

Ein anderer Anwendungsfall besteht darin von den unregelmäßig großen Hähnchenbrüsten jeweils eine Portion mit einem bestimmten Sollgewicht und somit einem bestimmten Sollvolumen abzutrennen.

Wenn dies das Teil unterhalb der Messerebene sein soll, werden zu diesem Zweck der untere Querstempel 5a sowie der Seitenschieber 4 immer beim Verpressen auf eine vorgegebene Sollposition verfahren, während der obere Querstempel 5b mit einer definierten Kraft beaufschlagt ist, die ausreicht, um eine möglichst perfekte Anpassung des Fleischteiles 20 an den Formhohlraum 13 zu erreichen.

Nach dem Zerteilen wird der obere Querstempel wieder axial zurückgezogen und anschließend der gesamte Stempelschieber 8 nach rechts verlagert, also die Einlegeposition gemäß 3 eingenommen.

Durch Kippen der gesamten Aufnahmeform 3, so dass die Einlegeöffnung 11 nun nach unten zeigt, fallen die beiden auseinander geschnittenen Teile des Fleischstückes 20 schwerkraftbedingt nach unten heraus, was durch ein Vorwärtsschieben des dann oben liegenden Querstempels 5a unterstützt werden kann.

5 zeigt in der Aufsicht von oben die U-förmig ausgesparte Formplatte 16a bzw. 16b und den die offene Seite der U-förmigen Aussparung dicht verschließenden jeweiligen Seitenschieber 4a bzw. 4b.

In der dargestellten Position befindet sich der Seitenschieber 4a bzw. b in der am weitesten in die U-förmige Aussparung hinein vorgeschobenen Position, in der der verbleibende Formhohlraum 13 die Form eines Parallelogramms aufweist. Dabei werden zwei aneinander angrenzende Seiten des parallelogrammförmigen Umfanges von dem Ende der U-förmigen Aussparung in der Formplatte gebildet, während die beiden übrigen Seiten durch die Stirnfläche des entsprechenden Seitenschiebers 4a, b gebildet werden, dessen Breite genau der Breite der U-förmigen Aussparung in der Formplatte 16a, b entspricht. Von dieser Position aus kann der Seitenschieber 4a, b weiter nach hinten zurückgezogen werden, wodurch sich der in 5 noch trapezförmige Querschnitt des Formhohlraumes 13 zu einem immer länglicher werdenden Sechseck verformt.

Diese Formgebung in der Aufsicht – und die analoge Formgebung im Vertikalschnitt – ist optimal, um ein unsymmetrisch tropfenförmiges Fleischteil wie eine Hähnchenbrust aufzunehmen und anschließend hohlraumfrei zu verpressen.

Vorteilhafterweise besteht eine Zerteilanlage aus mehreren Aufnahmeformen 3, die hintereinander auf einer Art Förderband montiert sind und an einem feststehenden Messer 2 vorbeifahren, anschließend am Ende des Förderbandes kippen, indem sie die Umlenkrolle umlaufen und entlang des Untertrummes dieses Förderbandes wieder zurück zum Befüllort laufen.

Dadurch ist es auch möglich die Antriebselemente für die einzelnen Formteile nur einmal vorzusehen, indem beispielsweise die Steuerrollen 10a, b durch stationär installierte, schräg zur Verlaufsrichtung stehende Steuerkulissen beaufschlagt werden.

Um die Hygienevorschriften für die hier vorliegende Verarbeitung von rohem Fleisch jederzeit mit geringem Aufwand erfüllen zu können, muss die Vorrichtung, insbesondere die Aufnahmeform 3 am Ende jedes Arbeitstages oder gar am Ende jedes Loses einfach und gründlich gereinigt werden können.

Zu diesem Zweck sind – wie am besten 2 in der Reinigungsstellung zeigt – die plattenförmigen Formteile auf Führungen in Richtung der Verschieberichtung der Querstempel 5a, b verschiebbar angeordnet und können in die in 2dargestellte, jeweils zueinander beabstandete Reinigungsposition verfahren werden, was mit zwischen den Formteilen angeordneten Pneumatikzylindern 6 erfolgt.

Lediglich durch Ansteuern dieser Pneumatikzylinder 6, und ohne dass eine manuelle Demontage irgendwelcher Einzelteile erfolgen muss, nehmen die einzelnen Formteile die zueinander beabstandete Reinigungsstellung ein, in der sie mittels Hochdruckreiniger oder auf andere Art und Weise leicht gereinigt werden können.

Auch die Querstempel 5a, b sind auf einfache Art und Weise aus ihren Führungen entfernbar. Das Beaufschlagen der Querstempel in ihre vorgeschlagene Position entgegen der Kraft der Federn 17 erfolgt ebenfalls mittels Pneumatikzylindern 6.

1
Zerteilvorrichtung
2
Messer
3
Aufnahmeform
3a, b
Form-Hälfte
4a, b
Seitenschieber
5a, b
Querstempel
6
Pneumatikzylinder
7
Verschlussplatte
8
Stempelschieber
9
Führungsplatte
10a, b
Steuerrolle
11
Einlegeöffnung
12
Messerspalt
13
Formhohlraum
13a, b
Wand
14
Führung
15
Verschlussklotz
16a, b
Formplatte
17
Feder
20
Fleischteil


Anspruch[de]
Zerteilvorrichtung (1) mit

– einer Trennvorrichtung, insbesondere einem Messer (2) und

– einer Aufnahmeform (3) für das zu zerteilende Fleischteil (20), welche

– wenigstens eine untere Formplatte (16a)

– wenigstens eine obere Formplatte (16b)

als Formteile umfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass

– zwei Querstempel (5a, b) auf einander gegenüberliegenden Seiten der Trennvorrichtung, insbesondere des Messers (2), in den Formhälften (13a, b) angeordnet sind.
Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeform (3) wenigstens einen Seitenschieber (4) umfasst. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Seitenschieber (4a, b) quer, insbesondere lotrecht, zur Bewegungsrichtung der Querstempel (5a, b) verfahrbar sind. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seitenschieber (4a, b) vorhanden sind, die gemeinsam in Richtung Formhohlraum (13) verfahrbar sind und die Zerteilvorrichtung (1), insbesondere das Messer (2), zwischen den Seitenschiebern (4a, b) schneidet. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile relativ zueinander auf Abstand bewegbar sind ohne die mechanische Verbindung zueinander zu verlieren (Reinigungsstellung) und insbesondere entlang von Führungen (14) auseinander bewegbar sind, die parallel zur Bewegungsrichtung der Querstempel (5a, b) verlaufen. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formhohlraum (13) in wenigstens einer Schnittdarstellung schräg zu den angrenzenden Seitenflächen verlaufende, insbesondere parallel zueinander verlaufende Wände (13a, B) aufweist und insbesondere der Querschnitt ein Parallelogramm bildet. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Seitenschieber (4) eine der schrägen Wände bildet. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstempel (5a, b) in der horizontalen oberen und unteren Wand angeordnet sind. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenschieber (4a, b) im Höhenbereich der oberen und unteren Formplatte (16a, b) anordnenbar und quer verschiebbar sind. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die obere Formplatte (3b) oben offen und von einer oberen Verschlussplatte verschließbar ist. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Verschlussplatte (7) ihrerseits eine Durchgangsöffnung in Richtung Formhohlraum (13) als Einlegeöffnung (11) aufweist, die von dem oberen Querstempel (5b) sowie gegebenenfalls einem daran anschließenden Verschlussklotz (15) verschließbar ist. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussklotz (15) an einem Stempelschieber (8) befestigt ist, indem der obere Querstempel (5b) gelagert ist. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempelschieber (8) parallel zu den Seitenschiebern (4 bzw. 4a, b) verschiebbar ist. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegevorrichtung eine Steuerung umfasst, die unterschiedliche Zerteilprogramme enthält für z. B. einerseits das möglichst genaue Halbieren des Fleischteiles oder andererseits die möglichst genaue Einhaltung eines Sollgewichts einer der beiden Hälften des Fleischteiles (20). Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile aus Kunststoff, insbesondere aus POM bestehen. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Seitenschiebern (4) ein zu einer Seite hin offener Messerspalt (12) ausgebildet ist. Zerteilvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebselement zum Annähern bzw. Beabstanden der Formteile zueinander Pneumatikzylinder (6) verwendet werden. Verfahren zum Zerteilen eines in einer Aufnahmeform (3), deren Wände zur Veränderung des Volumens der Aufnahmeform (3) teilweise verlagerbar sind, eingeschlossenen Fleischteiles (20) mit folgenden Schritten:

– Zurückziehen der beweglichen Wandteile der Aufnahmeform (3), so dass das größtmögliche Volumen entsteht,

– Einlegen des Fleischteiles (20),

– Verschließen der Einlegeöffnung (11), oder Aufnahmeform (3),

– Vorwärtsbewegen der beweglichen Wandteile in Richtung Verkleinerung des Volumens, insbesondere bis das Fleischteil (20) so in der Aufnahmeform (3) verpresst ist, dass keine Hohlräume zwischen Fleischteil (20) und Aufnahmeform (3) mehr vorliegen und

– Zerteilen des Fleischstückes (20) im verpressten Zustand.
Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als bewegliche Wandteile zwei in den gegenüberliegenden Wänden angeordnete, gegeneinander gerichtete Querstempel (5a, b) angeordnet werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegeöffnung (11) verschlossen wird durch Verschieben eines der Querstempel (5b) über die Einlegeöffnung (11), insbesondere zusammen mit einem randseitigen Verschlussklotz (15). Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verändern des Volumens wenigstens ein quer zur Bewegungsrichtung der Querstempel (5a, b) verfahrbarer Seitenschieber (4) verfahren wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querstempel (5a, b) mit gleicher Kraft oder bis zur jeweils vorgegebenen, insbesondere einander entsprechenden, Axialpositionen beim Verpressen in Richtung Fleischteil (20) vorwärts gefahren werden zur Erzielung von zwei gleich schweren Hälften. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Querstempel (5a) bis zu einer definierten Position und der andere Querstempel (5b) mit einer definierten Anpresskraft zum Verpressen des Fleischteiles (20) beaufschlagt wird zur Erzielung einer immer gleich schweren Hälfte des Fleischteiles (20). Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zerteilen das Fleischteil (20) samt der Aufnahmeform (3) relativ zu einem feststehenden Messer (2) bewegt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entnehmen der zerteilten Fleischteile die Einlegeöffnung (11) geöffnet, insbesondere nach Zurückziehen der beweglichen Wandteile in Richtung großes Volumen der Aufnahmeform (3), und die Aufnahmeform (3) so gedreht wird, dass die Fleischteile schwerkraftbedingt herausfallen, gegebenenfalls unterstützt durch den dann von oben nach unten wirkenden einen Querschieber (5a). Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zerlegen des letzten Fleischteiles einer Charge alle Einzelteile der Aufnahmeform (3) auf Abstand zueinander auseinander bewegt, aber dennoch fest miteinander verbunden werden für das Durchführen eines Reinigungsschrittes. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Querstempelrichtung verfahrbaren Bauteile, insbesondere Stempelschieber (8) und Seitenschieber (4), mittels Kulissensteuerung verschoben werden und die Kulissen insbesondere mittels Pneumatikzylindern (6) bewegt werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auseinanderbewegen in den Formteilen in die Reinigungsposition entlang von parallel zur Bewegungsrichtung der Querstempel (5a, b) wirkenden Führungen und Antriebselementen, insbesondere Pneumatikzylindern (6), erfolgt. Verfahren zum Betreiben einer Zerteilvorrichtung (1), die eine Aufnahmeform (3) mit mehreren Formteilen umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile verlagerbar sind zwischen wenigstens einer Funktionsstellung, in der die Formteile aneinander angrenzen und zwischen sich einen abgeschlossenen Formhohlraum (13) bilden und eine Reinigungsstellung, in der die Formteile auf Abstand zueinander gefahren sind, ohne die mechanische Verbindung zueinander zu verlieren.






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