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Verfahren zum Verbinden von Einzelteilen eines Ölfilterdeckels - Dokument DE102006050072A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006050072A1 16.05.2007
Titel Verfahren zum Verbinden von Einzelteilen eines Ölfilterdeckels
Anmelder Koltunov, Georgij Anatoljevich, Poltava, UA
Erfinder Koltunov, Georgij Anatoljevich, Poltava, UA
Vertreter v. Füner Ebbinghaus Finck Hano, 81541 München
DE-Anmeldedatum 24.10.2006
DE-Aktenzeichen 102006050072
Offenlegungstag 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse B01D 27/06(2006.01)A, F, I, 20061024, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F01M 11/03(2006.01)A, L, I, 20061024, B, H, DE   
Zusammenfassung Vorgeschlagen wird ein Verfahren zum Verbinden von Einzelteilen eines Ölfilterdeckels, bei dem ein Deckel mit einem Versteifer verbunden wird, wobei die gegenseitige Verbindung mit Hilfe einer Fassung aus einem plastischen Material erfolgt.

Beschreibung[de]

Die vorgeschlagene Erfindung betrifft das Gebiet der Herstellung von Filtern zur Reinigung von Ölen für Verbrennungsmotoren, insbesondere zur Herstellung von Einzel- und Verbindungsteilen von Filtern, u.a. Verfahren zum Verbinden eines Deckels mit einem Versteifer eines Ölfilters.

Es ist ein Verfahren zur Herstellung eines Deckels für ein Filtergehäuse bekannt, wobei der Deckel einstückig mittels Gießen aus Aluminium hergestellt ist.

Dieses Verfahren ist relativ material- und kostenaufwendig. Die Kosten des aus Aluminium mittels Gießen hergestellten Deckels stellen einen erheblichen Teil der Kosten für die Herstellung des Filters als Ganzes dar.

Es ist ein Verfahren zum Verbinden eines Deckels mit einem Versteifer bekannt, bei dem Öffnungen des Deckels in die Öffnungen des Versteifers eintreten, wodurch eine sichere Verbindung gewährleistet wird. Dabei sind auf dem Deckel gleichmäßig "Steifigkeitsrippen" ausgeführt, die eine zusätzliche Stärkung der Verbindung darstellen.

Der Nachteil dieses Verfahrens ist seine Arbeitsaufwendigkeit und hohe Materialintensität sowie die schwierige Ausführung des technologischen Verfahrens.

Es ist ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Deckels eines Ölfilters mittels Anschweißen des Deckels am Versteifer bekannt (s. Filter d. Fa. OAO "Avtoagregat" der Marke "MAGNETIK", Livna). Die Schweißpunkte beim Widerstandsschweißen des Deckels mit dem Versteifer sind hauptsächlich unter einem Abdichtgummi angeordnet, außerdem sind es nur sechs.

Diese feste Verbindung gewährleistet ein zuverlässiges Arbeiten des Filters, insbesondere beim Drehen des Filters während seiner Montage auf dem Motor.

Der Nachteil dieses Verfahrens ist seine hohe Arbeitsaufwendigkeit und die hohen Herstellungskosten.

Dieses Verfahren liegt der Erfindung der technischen Lehre und dem erreichbaren technischen Ergebnis nach am nächsten und wird als nächstgelegener Stand der Technik angesehen.

Der Erfindung liegt die Aufgage zugrunde, ein solches Verfahren zum Verbinden eines Ölfilterdeckels mit einem Deckelversteifer zu schaffen, bei dem der Rohstoffverbrauch und die Kosten des Verbindungsprozesses bei Erhalt der Zuverlässigkeit der Funktion des Filters gesenkt werden, die Materialaufwendigkeit gesenkt wird und Recyclinggesichtspunkte berücksichtigt werden.

Diese Aufgabe wird wie folgt gelöst: In einem Verfahren zum Verbinden von Einzelteilen eines Ölfilterdeckels, einschl. der Verbindung des Deckels mit einem Versteifer, erfolgt erfindungsgemäß die gegenseitige Verbindung mit Hilfe einer Fassung aus einem plastischen Material.

Als Fassung wird beispielsweise der obere Teil des Ölfilterkörpers von einer elastischen Stufe bis zum oberen offenen Stirnrand des zylindrischen Körpers verwendet.

Zum Verbinden des Deckels mit dem Versteifer wird an die Fassung eine Kraft angelegt, die ihr Verdrehen bezüglich der an einander anliegenden Flächen beim Anlegen einer Drehkraft verhindert.

Als plastisches Material wird beispielsweise Stahl verwendet.

Vor dem Verbinden des Deckels mit dem Versteifer wird im Letztgenannten, z.B. durch Stanzen, eine zylindrische oder konische Oberfläche mit einer Höhe von 1,5 bis 7,0 mm gebildet.

Dieses Verfahren ermöglicht eine beträchtliche Reduzierung des Rohstoffverbrauchs: Metall, Energieverbrauch, Senkung der Herstellungskosten, Gewährleistung der Funktionssicherheit des Filters.

Beispiel der Verwirklichung des Verfahrens.

Beim Zusammenbau eines Ölfilters, der beispielsweise mit einer elastischen Stufe ausgeführt ist, wird auf diesen ein Deckelversteifer montiert. Vorher wird z.B. durch Stanzen eine zylindrische oder konische Oberfläche mit einer Höhe von 1,5 bis 7,0 mm gebildet.

Die zylindrische Oberfläche kann mit einer leichten Kegelneigung von 0,01° bis 5° ausgebildet werden.

Am Umfang des Versteifers wird ein Dichtring angelegt, danach wird der Deckel angebracht und der Filter verschlossen, z.B. durch einen Aufrollverschluss.

Auf diese Weise erhält man eine zuverlässige Verbindung des Ölfilterdeckels mit dem Versteifer, wobei als Fassung der zylindrische Teil des Körpers von seiner elastischen Stufe bis zum Stirnrand verwendet wird.

Auf die gleiche Weise kann der Deckel mit dem Versteifer verbunden werden, wobei die Fassung als ein separates Verbindungselement verwendet wird.

Danach wird der Ölfilter verschlossen, z.B. durch einen Aufrollverschluss, sodass eine zuverlässige Verbindung des Ölfilterdeckels mit dem Versteifer entsteht. Der zylindrische Teil des Filterkörpers von der elastischen Stufe bis zum oberen Stirnrand dient als Fassung für den Deckel mit dem Versteifer, wobei die Fassung ihre zuverlässige Verbindung gewährleistet.

Das Verfahren gewährleistet die Senkung des Rohstoffverbrauchs und des Arbeitsaufwands beim Verbindungsprozess.

Das vorgeschlagene Verfahren kann unter industriellen Bedingungen verwirklicht werden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Verbinden von Einzelteilen eines Ölfilterdeckels, bei dem ein Deckel mit einem Versteifer verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass ihre gegenseitige Verbindung mit Hilfe einer Fassung aus einem plastischen Material erfolgt. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Fassung beispielsweise der obere Teil des Ölfilterkörpers von einer elastischen Stufe bis zum oberen offenen Stirnrand des zylindrischen Körpers verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden des Deckels mit dem Versteifer an die Fassung eine Kraft angelegt wird, die ihr Verdrehen bezüglich der an einander anliegenden Flächen beim Anlegen einer Drehkraft verhindert. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als plastisches Material beispielsweise Stahl verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verbinden des Deckels mit dem Versteifer im Letztgenannten, z.B. durch Stanzen, eine zylindrische oder konische Oberfläche mit einer Höhe von 1,5 bis 7,0 mm gebildet wird.






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