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Gewindeschneidkopf - Dokument DE112005001336T5
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE112005001336T5 16.05.2007
Titel Gewindeschneidkopf
Anmelder KENNAMETAL INC., Latrobe, Pa., US
Erfinder Grove, Kevin D., Evans, Ga., US;
Blitchington, James M., Martinez, Ga., US;
Weathers, David W., Martinez, Ga., US;
Bryant, Curtis L., Evans, Ga., US
Vertreter Prinz und Partner GbR, 80335 München
DE-Aktenzeichen 112005001336
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SE, SG, SK, SL, SM, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 06.06.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/US2005/019836
WO-Veröffentlichungsnummer 2005123316
WO-Veröffentlichungsdatum 29.12.2005
Date of publication of WO application in German translation 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse B23G 1/00(2006.01)A, F, I, 20070222, B, H, DE

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Gewindeschneidkopf, insbesondere einen Gewindeschneidkopf, der zur Verwendung an einer Werkzeugmaschine mit einer festen oder einer drehbaren Spindel bestimmt ist, wobei der Gewindeschneidkopf kein externes Rückstell- oder Stellmittel benötigt.

Beschreibung des zugehörigen Fachgebietes

Automatische Gewindeschneidköpfe mit externen Auslösern und Rückstellern sind auf dem Fachgebiet bekannt. Das U.S. Patent Nr. 1,057,014 von O.A. Smith beschreibt eine Gewindebacke zur Verwendung mit einer stationären Spindel, die einen Hebel als Rückstellmechanismus benützt, der von dem Gewindeschneidkopf ausgeht. Die Verwendung eines solchen externen Hebels schränkt die potentielle Verwendung des Gewindeschneidkopfes sehr ein.

Ein Gewindeschneidkopf mit einem verbesserten Mechanismus zum Auslösen und Rückstellen ist im U.S. Patent Nr. 1,952,205 von W.J. Hogg beschrieben. Diese Vorrichtung ist als ein einfach gebauter Gewindeschneidkopf mit runden Schneideinrichtungen oder Schneidbacken beschrieben. Der Gewindeschneidkopf benützt einen externen Mechanismus wie ein Joch, das mit einem gefurchten Kragen zusammenwirkt, um den Gewindeschneidkopf auszulösen und zurückzustellen. Dieser verbesserte Mechanismus macht einen festen Hebel am Gewindeschneidkopf unnötig und ermöglicht es, daß der Gewindeschneidkopf sowohl bei Anwendungen mit einer drehbaren als auch mit einer stationären Spindel verwendet wird. Jedoch begrenzt die Verwendung eines solchen externen Mechanismus den Gewindeschneidkopf noch immer auf bestimmte Maschinen, bei denen er verwendet werden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung richtet sich auf einen Gewindeschneidkopf, der ohne einen externen Mechanismus zurückgestellt werden kann. Zu diesem Zweck weist der Gewindeschneidkopf der Erfindung einen Schneidkörper auf mit einer Vorderseite und einer Rückseite, mit einem sich nach hinten erstreckenden hohlen Schaft, der in einem Schaftende endet, einer Hülse, einem Kolben und einem Fluid wie u.a. Luft, Öl oder einem geeigneten Kühlmittel, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Die Vorderseite hat mehrere Schlitze, wobei jeder der Schlitze mit einem radial verstellbaren Block versehen ist. An jedem Block ist eine Schneideinrichtung befestigt, und jeder Block hat eine Steuerfläche, die radial nach außen gerichtet ist. Die Hülse umgibt den Schneidkörper und hat eine Innenfläche mit mehreren nach innen gerichteten Steuerflächen. Die Steuerflächen der Hülse sind so angeordnet, daß sie mit den Steuerflächen der Blöcke derart in Verbindung stehen, daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt. Der Kolben ist innerhalb des hohlen Schaftes positioniert und an der Hülse durch wenigstens einen Schlitz im hohlen Schaft derart angebracht, daß die Hülsen- und Kolben-Baugruppe axial entlang des hohlen Schaftes über eine Wegstrecke gleiten kann, die durch die Länge des Schlitzes begrenzt ist. Das Fluid wird aus einem Vorratsbehälter dem Schaftende zugeführt. Eine Druckerhöhung des zugeführten Fluids führt dazu, daß die Kolben- und Hülsen-Baugruppe zur Vorderseite des Schneidkörpers gedrückt wird, was eine radiale Bewegung der Blöcke und der angebrachten Schneideinrichtungen nach innen bewirkt, wodurch der Gewindeschneidkopf für einen Schneidzyklus gestellt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung sowie die daraus entstehenden Vorteile werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen deutlich, in denen:

1 eine teilweise geschnittene Ansicht des Gewindeschneidkopfes ist;

2 eine geschnittene Ansicht des Gewindeschneidkopfes ist;

3 eine Schnittansicht des Kolbens und der Stellschraube ist;

4 eine perspektivische Ansicht des Stellringes ist;

5 eine perspektivische Ansicht des Spaltringes ist;

6 eine Seitenaufrißansicht der Hülse und des Kopfes ist; und

7 eine Explosionsansicht der gesamten Gewindeschneidkopfbaugruppe ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Bevor die vorliegende Erfindung und deren Betrieb ausführlich erklärt wird, sollte zur Kenntnis genommen werden, daß die Erfindung nicht auf die Details der Konstruktion und der Anbringung der Teile beschränkt ist, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, da die Erfindung anders ausgeführt werden kann, und daß die verwendete Ausdrucksweise der Beschreibung und nicht der Beschränkung dient. Es sollte ferner zur Kenntnis genommen werden, daß die folgende bevorzugte Ausführungsform der Erfindung einen modifizierten Gewindeschneidkopf „Vers-O-Tool" der Art DRF benützt (ausführlich im US-Patent Nr. 1,952,205 beschrieben, das durch Verweis hierin enthalten ist), ohne daß die vorliegende Erfindung darauf beschränkt ist, nur eine solche Art von Gewindeschneidköpfen zu verwenden, sondern auch in andere Gewindeschneidkopfbauarten eingebaut werden kann.

Unter Bezugnahme auf die 1 bis 7, wobei gleiche Bezugszeichen, durch alle Figuren hindurch gleiche Bauteile bezeichnen, ist ein Gewindeschneidkopf 10 zur Verwendung in einer Werkzeugmaschine im allgemeinen mit entweder einer drehbaren oder einer festen Spindel (nicht gezeigt) dargestellt. Der Gewindeschneidkopf 10 weist einen hohlen Schneidkörper 12 mit einer Vorderseite 12a, einer Rückseite 12b und einem hohlen Schaft 14 auf, der sich von der Rückseite nach hinten erstreckt und in einem Schaftende 14b endet. Der hohle Schaft 14 hat eine Innenfläche 14c, eine Außenfläche 14d und eine oder mehrere Schaftkerben 15 in den Wänden entlang des Schaftes 14. Die Außenfläche 14d hat eine Abflachung 14e mit einer Überdrucköffnung 16 in der Nähe des Schaftendes 14b, eine Umfangsnut 14f in der Nähe des Schneidkörpers 12 und eine axiale Nut 14g, die sich axial von der Umfangsnut 14f zum Schaftende 14b erstreckt (siehe 7). Das Schaftende 14b kann an der Spindel der Werkzeugmaschine (nicht gezeigt) befestigt werden und kann z.B. ein Fluid 18 aus einem Vorratsbehälter (nicht gezeigt), wie es aus dem Stand der Technik wohlbekannt ist, zuführen. Eine Hülse 20 umgibt den Schneidkörper 12 und erstreckt sich von der Vorderseite 12a nach hinten. Die Hülse 20 hat eine Nut, die allgemein mit 22 bezeichnet ist. Die Hülse 20 weist eine oder mehrere Kerben 24 (siehe 67) auf, die sich radial durch den Boden der Nut 22 erstrecken. Ein Spaltring 26 (siehe 5) mit wenigstens einem oder mehreren Gewindelöchern 28, die innerhalb der Länge der Kerbe(n) 24 ausgerichtet sind, ist so ausgelegt, daß er in die Nut 22 paßt. Der Spaltring 26 ist in der Nut 22 durch Schrauben 29 gesichert (siehe 5 und 7).

Innerhalb des hohlen Schaftes 14 in der Nähe der Schaftkerbe(n) 16 ist ein Kolben 30 (siehe 2 und 3) von genügend kleinem Durchmesser, um in den hohlen Schaft 14 zu passen. Der Kolben 30 hat ein Gewindeloch 32 auf seiner Mittelachse und eine glatte Durchgangsbohrung 34, die senkrecht zum Gewindeloch 32 ist. Das Gewindeloch 32 des Kolbens 30 nimmt eine gewindeschneidauslösende Stellschraube 36 auf. Die glatte Durchgangsbohrung 34 ist so ausgerichtet, daß wenigstens eine Zapfenschraube 38 in ein Gewindeloch 28 des Spaltringes 26 eingeschraubt werden kann, während die Zapfenschraube 38 durch eine Schaftkerbe 15 gelenkt wird und in die glatte Durchgangsbohrung 34 des Kolbens 30 paßt (siehe 2). Die Hülse 20 ist dann durch wenigstens eine Zapfenschraube 38 fest an dem Kolben 30 befestigt.

In dem hohlen Schaft 14 zwischen dem Kolben 30 und dem Schaftende 14b ist ein Schieber 40 angeordnet. Der Schieber 40 ist axial innerhalb des hohlen Schaftes 14 beweglich. Die Fläche des Schiebers 40 ist ausreichend gegen die Innenfläche 14c des hohlen Schaftes 14 abgedichtet, so daß geeigneter Druck des Fluids 18 vorliegt, das aus einem Vorratsbehälter in den mittleren Abschnitt aus dem Schaftende 14b zugeführt wird, um zu bewirken, daß der Schieber 40 in die Kolben-/Hülsen-Baugruppe gleitet und diese zur Vorderseite 12a des Schneidkörpers 12 „drückt". Die Fläche des Schiebers 40 ist gegen die Innenfläche 14c des hohlen Schaftes mittels wenigstens eines O-Ringes 42 (siehe 2) abgedichtet. Man erkennt, daß überschüssiges Fluid, das an dem Schieber 40 vorbeiströmt, als Kühlmittel und/oder Schmiermittel für den Gewindeschneidkopf dienen kann. In einer alternativen Ausführungsform können der Kolben 30 und der Schieber 40 wirkungsmäßig zu einem einzigen Element zusammengefaßt werden, wobei der Kolben 30 wie oben beschrieben funktioniert und außerdem ausreichend gegen die Innenfläche 14c des hohlen Schaftes 14 abgedichtet ist, um durch einen Druckanstieg des Fluids 18, wie oben beschrieben, innen gestellt zu werden.

Die Vorderseite 12a ist mit mehreren Aufnahmeschlitzen 44 (siehe 7) versehen, wobei hier vier gezeigt sind. Die Anzahl der Aufnahmeschlitze 44 ist nicht auf vier beschränkt, sondern es können mehr oder weniger, wie für eine spezielle Ausführungsform erwünscht, vorgesehen sein. Jeder der Aufnahmeschlitze 44 ist im Querschnitt gesehen T-förmig. zur Aufnahme eines einstückigen, gestuften und entsprechend ausgebildeten Blocks 46. Der Block 46 hat eine Schneideinrichtung 48, die geeignet daran befestigt ist. Die Schneideinrichtungen 48 können folgendes aufweisen, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Schneidbacken, Drehfräser, Nutenfräser, Glättwerkzeuge, Rändelwerkzeuge und Ähnliches. In einer bevorzugten Ausführungsform, wie sie in 7 gezeigt ist, weist die Schneideinrichtung 48 eine Schneidbacke 48a, eine Schraube 48b und eine gezahnte Buchse 48c auf. Jeder Block 46 hat eine axiale Steuerfläche 52, die mit einer entsprechenden axialen Steuerfläche 54 an der Hülse 20 zusammenwirkt. Jeder Block 46 ist mit einem sich nach hinten erstreckenden Stift 56 versehen, der in einen Schlitz 58 ragt, wobei der Schlitz 58 im hinteren Abschnitt der T-förmigen Aufnahmeschlitze 44 der Vorderseite 12a vorgesehen ist. Jeder dieser Schlitze 58 hat eine Feder 60 und einen Stempel 62, der mit einem Kopf versehen ist und arretiert ist, um mit dem sich nach hinten erstreckenden Stift 56 des Blocks 46 in Eingriff zu gelangen, wodurch jeder Block 46 zusammen mit der angebrachten Schneideinrichtung 48 radial nach außen verschoben wird, wenn die Hülse 20 von der Vorderseite 12a des Schneidkörpers 12 weggezogen wird. Angrenzend an jeden Schlitz 58, der die Feder 60 und den mit einem Kopf versehenen Stempel 62 aufnimmt, ist eine Schraube 63a in einem Gewindeloch 63 eingeschraubt, um die Feder 60 und den mit einem Kopf versehenen Stempel 62 zu halten und damit die Blöcke 46 innerhalb jeder der Aufnahmeschlitze 44. Ferner halten die Federn 60 die Blöcke 46 mit ihrer Steuerfläche 52 in Eingriff mit der Steuerfläche 54 der Hülse 20 und durch die Wirkung der Federn werden die Schneideinrichtungen 48 zur gegebenen Zeit geöffnet bzw. freigegeben. Jeder der Blöcke 46 ist ferner mit einer als Fasenfläche 64 bezeichneten Fläche versehen, die in Umfangsrichtung der Gewindebacke gekrümmt, aber in Richtung der Tiefe der Gewindebacke gerade ist, um mit einer radialen Steuerfläche 66 der Hülse 20 zusammenzuwirken. Nach einer Drehung des Körpers 12 relativ zur Hülse 20 können die Blöcke 46 mit den angebrachten Schneideinrichtungen 48 genau eingestellt werden, um den passenden Schnitt zu machen.

Innerhalb der Hülse 20 ist ein Stellring 68 (siehe 1 und 4) mit einem festen Führungsstift 70 und einem festen Anschlagstift 71 angeordnet, die sich zur Rückseite 12b des Schneidkörpers 12 erstrecken. Der Führungsstift 70 ist so positioniert, daß er in eine Öffnung an der Rückseite 12b des Schneidkörpers 12 ragt. Eine schwimmend gelagerte Durchführungshülse 72 ist durch eine Federklammer 72c in einem radialen Loch 72b im Schneidkörper 12 gehalten (siehe 7). Der Führungsstift 70 durchquert die schwimmend gelagerte Durchführungshülse 72, wodurch eine radiale Bewegung zwischen dem Schneidkörper 12 und dem Stellring 68 verhindert wird und eine axiale Bewegung zwischen den beiden erlaubt wird. Der Anschlagstift 71 schafft einen Spalt zwischen dem Stellring 68 und der Rückseite 12b des Schneidkörpers 12. Der Stellring 68 wird durch eine Paßschraube 73 gegen eine axiale Bewegung der Hülse 20 gehalten, wobei die Paßschraube 73 durch einen Schlitz 74 ragt, der in dem Stellring 68 gebildet ist, und in ein Gewindeloch in der Hülse 20 eingeschraubt ist (siehe 7). Der Schlitz 74 ermöglicht eine Drehbewegung des Stellringes 68 und der Hülse 20. Eine Umfangsbewegung wird durch zwei Stellschrauben 76 erreicht, die in passenden Gewindeöffnungen 76a der Hülse 20 geführt sind (siehe 7). Diese Schrauben 76 greifen an Ansätzen 78 an, die von der Seite des Stellringes 68 vorstehen, die der Seite mit dem Führungsstift 70 entgegengesetzt ist. Die Ansätze 78 erstrecken sich in Aussparungen 80, die in der Rückwand der Hülse 20 angeordnet sind. Durch Einstellen dieser Schrauben 76 – eine nach innen und die andere nach außen – können der Stellring 68 und der Schneidkörper 12 wegen dem Verbindungsführungsstift 70 relativ zur Hülse 20 verdreht werden. Diese Drehbewegung des Schneidkörpers 12 bewirkt, daß die Schneideinrichtungen 48 gemäß der gewünschten Einstellung wegen den radialen, oben genannten Steuerflächen 66 an der Hülse 20, die an den Fasenflächen 64 der Blöcke 46 angreifen, radial nach innen in Richtung des Werkstückes oder von diesem nach außen bewegt werden. Auf diese Weise werden die Schneideinrichtungen 48 für den passenden Durchmesser des zu bearbeitenden Werkstückes eingestellt. Sobald die gewünschte Einstellung erreicht ist, werden eine oder mehrere Sicherungsschrauben 82, die in geeigneten Gewindeöffnungen der Hülse 82a geführt sind, angezogen, um eine Bewegung der Hülse 20 relativ zum Stellring 68 zu verhindern (vgl. 7).

Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf 2 ausführlich beschrieben. Während das Fluid 18 dem Schaftende 14b des hohlen Schaftes 14 durch die Spindel der Maschine (nicht gezeigt) zugeführt wird, kann es den hohlen Schaft 14 füllen und unter Druck setzen. Der Schieber 40 ist so angeordnet, daß er durch das Unter-Druck-Setzen des Inneren des hohlen Schaftes 14 durch Fluid 18 veranlaßt wird, von dem Schaftende 14b des hohlen Schaftes 14 zum Schneidkörper 12 zu gleiten. Während der Schieber 40 zum Schneidkörper 12 gleitet, berührt der Schieber den Kolben 30 und drückt ihn und die starr angebrachte Hülse 20 in Richtung der Vorderseite 12a, wodurch die Schneideinrichtungen 48 an dem Werkstück (nicht gezeigt) angreifen. Je nach Anwendung kann das Werkstück oder der Gewindeschneidkopf gedreht werden, was zu einer Verkleinerung des Abstandes zwischen dem Werkstück und der schneidauslösenden Stellschraube 36 des Kolbens 30 führt. Wenn das Werkstück (nicht gezeigt) und die Stellschraube 36 aneinander angreifen, drückt die Bewegung des Werkstückes nach innen relativ zum Gewindeschneidkopf 10 die Kolben- und Hülsen-Baugruppe 30, 20 nach hinten weg von den Schneideinrichtungen 48, wodurch der Gewindeschneidkopf 10 ausgelöst wird und das Werkstück von den Schneideinrichtungen 48 gelöst wird. Ein Haltekolben 84, der in einer radialen Bohrung in der Hülse 20 gehalten wird, begrenzt die Bewegung der Hülse 20 auf die Länge der axialen Nut 14g (siehe 7). Der Haltekolben 84 wird durch eine Halteschraube 84b in der Hülse 20 gehalten und durch eine Haltefeder 84c in die axiale Nut 14g gedrückt. Sobald das Werkstück entfernt ist, wird der Druck des Fluids 18 angehoben, was den Gewindeschneidkopf 10 für einen weiteren Schneidzyklus ohne Verwendung eines separaten Rückstellmittels zurückstellt.

Alle Dokumente, Patente und Patentanmeldungen, auf die hierin hingewiesen wurden, sind hierin durch Referenz enthalten. Während die Erfindung in Verbindung mit bestimmten, präzisen Ausführungsformen davon besonders beschrieben wurde, ist klar, daß dies beschreibend und nicht beschränkend ist. Verschiedene Modifikationen und Ergänzungen sind für einen Fachmann ersichtlich. Alle Variationen und Modifikationen sollen innerhalb des Rahmens dieses Patentes eingeschlossen sein, das nur durch die daran anhängenden Ansprüche beschränkt ist. Der Umfang der beigefügten Ansprüche soll so breit wie der Stand der Technik es erlaubt ausgelegt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER OFFENBARUNG

Ein Gewindeschneidkopf (10) kann ohne einen externen Mechanismus gestellt und/oder zurückgestellt werden. Zu diesem Zweck weist der Gewindeschneidkopf (10) einen Schneidkörper (12) auf, wobei der Schneidkörper (12) mehrere radial verstellbare Blöcke (46) aufweist und jeder Block eine Schneideinrichtung (48) hat, die daran befestigt ist, und eine radial nach außen gerichtete Steuerfläche (66). Eine Hülse (20) umgibt den Schneidkörper (12) und hat eine Innenfläche. Die Innenfläche hat mehrere Steuerflächen (66), die so angeordnet sind, um mit den Steuerflächen der Blöcke (46) so in Verbindung zu stehen, daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt. Gemäß einer Ausführungsform wird die Hülse zu einer axialen Bewegung durch Fluiddruck veranlaßt.


Anspruch[de]
Gewindeschneidkopf aufweisend:

einen Schneidkörper mit einer Vorderseite, einer Rückseite und einem hohlen Schaft, der sich nach hinten von der Rückseite erstreckt und in einem Schaftende endet; wobei die Vorderseite mehrere Schlitze aufweist, die jeweils mit einem radial verstellbaren Block versehen sind, wobei jeder Block eine Schneideeinrichtung hat, die daran befestigt ist, und eine radial nach außen gerichtete Steuerfläche;

eine Hülse, die den Schneidkörper umgibt und eine Innenfläche hat, wobei die Innenfläche mehrere Steuerflächen hat, die angeordnet sind, um mit den Steuerflächen der Blöcke in Verbindung zu stehen, so daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt;

einen Kolben, der innerhalb des hohlen Schaftes positioniert ist und so an der Hülse durch einen Schlitz im hohlen Schaft angebracht ist, daß die Hülsen- und Kolben-Baugruppe sich axial über die Länge des Schlitzes entlang des Schaftes bewegen kann; und

ein Fluid, das mit dem Schaft so in Verbindung steht, daß ein Druckanstieg des Fluids dazu führt, daß der Kolben und die Hülse zur Vorderseite des Schneidkörpers gedrängt werden, was eine Bewegung der Blöcke radial nach innen verursacht.
Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem das Fluid Luft, Öl oder ein Kühlmittel ist. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem die Schneideinrichtungen aus Formwerkzeugen, Gewindeschneidwerkzeugen, Nutenfräsern, Formfräsern, Rändelwerkzeugen oder Glättwerkzeugen ausgewählt sind. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem ein Teil des Fluids aus dem Schaft entweichen kann und den Gewindeschneidkopf kühlen oder schmieren kann. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem das Fluid innerhalb des Schaftes abgedichtet ist und nicht aus dem Gewindeschneidkopf entweicht. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem der Schneidkörper zylindrisch ist. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 1, bei dem die Blöcke axiale und radiale Steuerflächen haben, die mit entsprechenden Steuerflächen der Hülse in Verbindung stehen. Gewindeschneidkopf aufweisend:

einen Schneidkörper mit einer Vorderseite und einem hohlen Schaft, der sich von einer Rückseite nach hinten erstreckt und in einem Schaftende endet; wobei die Vorderseite mehrere Schlitze aufweist, die jeweils mit einem radial verstellbaren Block versehen sind, wobei jeder Block eine Schneideeinrichtung hat, die daran befestigt ist, und eine radial nach außen gerichtete Steuerfläche;

eine Hülse, die den Schneidkörper umgibt und eine Innenfläche hat, wobei die Innenfläche mehrere Steuerflächen hat, die angeordnet sind, um mit den Steuerflächen der Blöcke in Verbindung zu stehen, so daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt;

einen Kolben, der innerhalb des hohlen Schaftes positioniert und so an der Hülse durch einen Schlitz im hohlen Schaft angebracht ist, daß die Hülsen- und Kolben-Baugruppe sich axial die Länge des Schlitzes entlang des Schaftes bewegen kann;

einen Schieber, der innerhalb des hohlen Schaftes zwischen dem Kolben und dem Schaftende positioniert ist; und

ein Fluid, das mit dem Schaftende so in Verbindung steht, daß ein Druckanstieg des Fluids dazu führt, daß der Schieber in Richtung des Kolbens und der angebrachten Hülse gedrängt wird, was den Kolben und die angebrachte Hülse zur Vorderseite drängt und eine Bewegung der Schneideinrichtungen radial nach innen verursacht.
Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem das Fluid Luft, Öl oder ein Kühlmittel ist. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem die Schneideinrichtungen aus Formwerkzeugen, Gewindeschneidwerkzeugen, Nutenfräsern, Formfräsern, Rändelwerkzeugen oder Glättwerkzeugen ausgewählt sind. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem ein Teil des Fluids aus dem Schaft entweichen kann und den Gewindeschneidkopf kühlen oder schmieren kann. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem das Fluid innerhalb des Schaftes abgedichtet ist und nicht aus dem Gewindeschneidkopf entweicht. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem der Schneidkörper zylindrisch ist. Gewindeschneidkopf nach Anspruch 8, bei dem die Blöcke axiale und radiale Steuerflächen haben, die mit entsprechenden Steuerflächen der Hülse in Verbindung stehen. Verfahren zum Stellen und Zurückstellen eines Gewindeschneidkopfes zur Verwendung beim Drehschneiden oder stationären Schneiden umfassend:

Regulieren eines Fluids, das durch eine Spindel einer Werkzeugmaschine in das Innere eines Gewindeschneidkopfes geführt wird, so daß eine Änderung des Fluiddruckes zum Stellen oder Zurückstellen des Gewindeschneidkopfes führt.
Gewindeschneidkopf aufweisend:

einen Schneidkörper mit mehreren radial verstellbaren Blöcken, wobei jeder Block eine Schneideinrichtung hat, die daran befestigt ist, und eine radial nach außen gerichtete Steuerfläche;

eine Hülse, die den Schneidkörper umgibt und eine Innenfläche hat, wobei die Innenfläche mehrere Steuerflächen hat, die angeordnet sind, um mit den Steuerflächen der Blöcke so in Verbindung zu stehen, daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt; und

ein Fluid, das in Wirkverbindung mit der Hülse steht, um die Hülse innen axial zu bewegen.
Gewindeschneidkopf aufweisend:

einen Schneidkörper mit einer Vorderseite, einer Rückseite und einem hohlen Schaft, der sich nach hinten von der Rückseite erstreckt und in einem Schaftende endet; wobei die Vorderseite mehrere Schlitze aufweist, die jeweils mit einem radial verstellbaren Block versehen sind, wobei jeder Block eine Schneideinrichtung hat, die daran befestigt ist, und eine radial nach außen gerichtete Steuerfläche;

eine Hülse, die den Schneidkörper umgibt und eine Innenfläche hat, wobei die Innenfläche mehrere Steuerflächen hat, die angeordnet sind, um mit den Steuerflächen der Blöcke in Verbindung zu stehen, so daß eine axiale Bewegung der Hülse zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt; und

Mittel zum Bewegen der Hülse und des Kolbens axial über die Länge des Schlitzes entlang des Schaftes, was zu einer radialen Bewegung der Blöcke führt.






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