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Dokumentenidentifikation DE19650512B4 16.05.2007
Titel Federspitze
Anmelder Yamanaka, Shizuo, Mitaka, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamanaka, Shizuo, Mitaka, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 05.12.1996
DE-Aktenzeichen 19650512
Offenlegungstag 12.06.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse B43K 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Federspitze oder eine Schreibfeder zur Verwendung bei Federhaltern oder anderen Schreibgeräten und insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Federspitze, die auf Papier in jeder Lage schreiben kann und die auch nach dem die Federspitze um eine Federachse gedreht wurde in irgendeiner verdrehten Position und mit jedem Winkel bezüglich des Papiers schreiben kann, wobei sich ein pinselartiges Schreibgefühl ergibt, wodurch ein weiches angenehmes Gefühl beim Ziehen auf dem Papier entsteht. Ferner sollen sich gemäß dem Schreibdruck Änderungen der Schreibbreite ergeben um so dicke und dünne Linien vorzusehen was die Verwirklichung unterschiedlicher Schreibarten gestattet.

Um einen Nachteil herkömmlicher Federhalter und anderer Schreibinstrumente mit einer einzigen Federspitze, die nur in einer bestimmten Lage schreiben kann, zu eliminieren, wurde in den letzten Jahren eine polygonale Federspitzenanordnung verwendet. Diese Anordnung besteht aus drei Federspitzenteilen die miteinander kombiniert sind, wobei jeder dieser Teile eine ähnlich Gestalt zu der herkömmlichen Einzelfederspitze besitzt. Diese polygonale Federspitzenanordnung weist drei Federspitzenteile auf, die Rücken an Rücken angeordnet sind. Die Anordnung weist drei Schaufel- oder Spitzenteile auf, die konvex in drei Umfangsrichtungen ausgebildet sind, und zwar um die Mittelachse der Feder, wobei V-förmige Ausnehmungsoberflächen zwischen den Schaufeln vorgesehen sind. Mit jedem vorderen Ende der Schaufeln wird eine halbkugelförmige Schreibspitze gebildet. Wegen der halbkugelförmigen Schreibspitze kann die polygonale Federspitzenanordnung in jeder Richtung auf Papier schreiben, und nach dem die Federspitze um eine Federachse verdreht ist kann auch in irgendeiner Drehposition geschrieben werden und mit irgendeinem Winkel bezüglich des Papiers.

Einige polygonale Federspitzenanordnungen sind aus geformtem Harz hergestellt und die Schreibspitze ist entsprechend den Erfordernissen geschliffen, abgerundet oder geschnitten. Es gibt sogenannte Kunststoffedern, die einen stangenartigen Kern verwenden, der aus Polyazetalharz spritzgegossen ist und wobei kontinuierliche Führungslöcher vorgesehen sind. Sogenannte Kunststoffederhalter besitzen einen plattenförmigen Federkörper mit einem porösen Führungsloch gebildet in der Mitte davon. Sogenannte Markier- oder Markerfedern besitzen durch ein Harz verbundene Polyester-Fasern und sind zu einem stangenartigen Kern geformt, wobei die Porosität erhalten bleibt. Diese Federn verwenden die Flexibilität und die Fähigkeit der Selbstschmierung der Harzmaterialien und sie zeigen einfache Konstruktionen und sind daher mit hoher Produktivität herstellbar.

Wenn es darum geht auf Papier in jeder Richtung zu Schreiben und ebenfalls nach Verdrehung der Federspitze um die Federachse in irgendeiner verdrehten Position und mit irgendeinem Winkel bezüglich des Papiers zu schreiben, so hat die konventionelle polygonale Federspitzenanordnungsstruktur einen Nachteil der darin besteht, daß wenn auf die Federspitze Schreibdruck angelegt wird die Spitzen der Federspitzenteile sich nicht bezüglich einander bewegen oder verschieben, wobei die halbkugelförmigen Teile der Spitzen fast unverändert bleiben, so daß sich ein hartes Schreibgefühl ergibt wie bei einem Kugelschreiber.

Bei den konventionellen aus Harz geformten Federspitzen treten die folgenden Probleme auf. Wegen der Weichheit der Harzmaterialien können die aus Harz geformten Federspitzen längeren Benutzungsperioden nicht widerstehen und sie verformen sich leicht unter Schreibdruck, was eine signifikante Abnutzung zur Folge hat. Obwohl die Harzmaterialien eine gewisse Elastizität besitzen, reicht das Ausmaß der Elastizität nicht, so große Auslenkungen für die Federspitze zuzulassen, daß sich die Schreibspitzen verformen und die Breite der Federstriche ändern. Die Zeichen können daher nur mit Federstrichen fester Breite geschrieben werden.

Aus der DE 32 40 250 A1 ist ein Schreibgerät bekannt, das eine metallische Schreibkugel aufweist, die ein Bündel aus einer Mehrzahl feiner metallischer Streifen umfasst, die im Endbereich des Bündels komprimiert sind, so dass sie dicht beieinander liegen und von fast halbkugelförmiger Gestalt an ihrer Endfläche sind. Der größere Telie des übrigen Bündels bildet in seinem Inneren einen langgestreckten Hohlraum und umfasst ferner einen in diesen Innenraum eingelassenen, langgestreckten, tintenführenden Kern.

In ähnlicher Weise befaßt sich die JP 070 01 881 A mit einer Stiftspitzenstruktur bestehend aus einem Metallmaterial, wie rostfreies Metall, wobei das eine Seitenende als zylinderförmiger-Basisabschnitt geformt ist, während das andere Seitenende in einer konischen Form ausgebildet ist. Ein Stiftspitzenbereich ist halbkugelförimg am Ende des Basisabschnitts ausgeformt und eine Tintenausleitung ist tunnelförmig an der Aussenoberfläche des Stiftspitzenbereichs ausgebildet.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Federspitze zu schaffen, die in nahezu jeder und nicht nur in einer bestimmten Lage der Federspitze relativ zur Papierebene Linien zu ziehen imstande ist.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin die Nachteile konventioneller Federspitzen zu vermeiden und eine neue Federspitze vorzusehen, die in jeder Lage auf Papier schreiben kann und die auch – nachdem die Federspitze um eine Federachse verdreht wurde – ebenfalls in irgendeiner verdrehten Position oder irgendeinem Winkel bezüglich des Papiers schreiben kann. Ferner soll die erfindungsgemäße Federspitze ein weiches elastisches Gefühl vermitteln und entsprechend dem Schreibdruck eine Änderung der Breite der Strichbreite zulassen, um so dicke oder dünne Linien zu erzeugen, was unterschiedliche Handschriftarten ermöglicht. Die erfindungsgemäße Federspitze soll ferner lange Schreibperioden aushalten und Änderungen der ursprünglichen Form und Abrieb vermeiden.

Zur Erlangung des obigen Ziels weist die Federspitze gemäß der Erfindung folgendes auf: einen Federspitzenkörper mit einem zylindrischen Basisteil und einer Vielzahl von Kamm-Zahnteilen vereinigt mit einem Ende des Basisteils, wobei die Kamm-Zahnteile jeweils axial vorspringen, einen bogenförmigen seitlichen Querschnitt besitzen und mit gleichen Intervallen entlang eines Umfangs um eine Achse des Federspitzenkörpers angeordnet sind, um schlitzartige Nuten zu bilden zwischen den Kamm-Zahnteilen, wobei diese auch unterteilte kugelförmige Teile aufweisen an den Frontenden davon, die dann, wenn sie miteinander verbunden sind, eine halbkugelförmige Gestalt bilden; ferner ist ein konvergierendes Glied vorgesehen gebildet als ein Zylinder und passend über einen Außenumfang des Federspitzenkörpers, um die Vielzahl von Kamm-Zahnteilen zum Konvergieren zur Achse des Federspitzenkörpers zu pressen. Das konvergierende oder Konvergenzglied ist über den Federspitzenkörper gepaßt, um die Vielzahl der Kamm-Zahnteile des Federspitzenkörpers zur Konvergenz in einen konische Form zu zwingen, deren Durchmesser fortlaufend zum vorderen Ende hin abnimmt. In diesem Verbundzustand der Kamm-Zahnteile wird ein halbkugelförmiger Schreibteil an den Vorderenden der Kamm-Zahnteile gebildet und Tinteneinführdurchlässe sind zwischen den Kamm-Zahnteilen geformt.

Die erfindungsgemäße Federspitze besitzt daher das zylindrische Konvergenzglied, das über den Außenumfang des Federspitzenkörpers gepaßt ist, um eine Vielzahl von Kamm-Zahnteilen zur Konvergenz zur Achse der Federspitze zu bringen oder zu zwingen. Wenn das Konvergenzglied über den Federspitzenkörper gepaßt ist, so werden die Kamm-Zahnteile des Federspitzenkörpers in eine konische Form verbunden, deren Durchmesser fortlaufend zum Vorderende hin abnimmt, auf welche Weise der halbkugelförmige Schreibteil an dem Vorderende gebildet wird, wobei die Tinteneinführdurchlässe zwischen den Kamm-Zahnteilen geformt sind. Da die Kamm-Zahnteile in elastischem Kontakt miteinander stehen, wenn der halbkugelförmige Schreibteil gebildet an den Vorderenden der Kamm-Zahnteile gegen das Papier geneigt zur Federachse gedrückt wird, so verschieben sich die unterteilten halbkugelförmigen Teile der Kamm-Zahnteile bezüglich einander und deformieren sich elastisch um den Außendurchmesser des vorderen Endschreibteils zu erweitern. Wenn die Federspitze vom Schreibdruck entlastet wird, so gewinnt der vordere Endschreibteil die ursprüngliche halbkugelförmige Gestalt infolge der Elastizität wieder zurück.

Erfindungsgemäß weist der Federspitzenkörper einen Basisteil auf und eine Vielzahl von Kamm-Zahnteilen und der Zusammenbau erfolgt in einer einfachen Struktur bei der ein konvergierendes Glied über den Teil des Federspitzenkörpers gepaßt wird zwischen dem Basisteil und den Kamm-Zahnteilen. Der gleichförmige Druck des Konvergenzgliedes zwingt die Kamm-Zahnteile zur Konvergenz in einen nicht verformten Konus, wobei die Vorderenden dieser Kamm-Zahnteile miteinander verbunden sind um einen nicht verformten halbkugelförmigen Schreibteil zu bilden und wobei ferner Tinteneinführdurchlässe zwischen den angrenzenden Kamm-Zahnteilen ausgebildet sind. Wenn der halbkugelförmige Schreibteil dieser Federspitze gegen Papier mit geneigter Federachse gedrückt wird, so verschieben sich die unterteilten halbkugelförmigen Teile der Vorderenden der Kamm-Zahnteile bezüglich einander und verformen sich elastisch, um den Außendurchmesser des halbkugelförmigen Teils zu erweitern. Wenn die Federspitze vom Schreibdruck freigestellt wird, dann kehrt der vordere Endschreibteil in seine ursprüngliche halbkugelförmige Gestalt zurück. Somit kann die Federspitze in jeder Lage auf Papier schreiben und nachdem die Federspitze um eine Federachse verdreht wurde kann sie auch in irgendeiner gedrehten Position und unter irgendeinem Winkel bezüglich des Papiers schreiben. Die Federspitze bietet dem Schreiber ein weiches Schreibgefühl und gestattet ihm oder ihr die Dicke der Striche gemäß dem angelegten Schreibdruck zu verändern auf welche Art und Weise unterschiedliche Handschriftarten realisiert werden können. Ferner kann die erfindungsgemäße Federspitze lange Schreibperioden aushalten und Änderungen der ursprünglichen Form und Abrieb sind minimiert.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:

1 eine perspektivische Gesamtansicht einer Federspitze gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

2 eine perspektivische Explosionsansicht der Federspitze des Ausführungsbeispiels;

3 einen Querschnitt einer Form, verwendet bei der Herstellung der Federspitze des Ausführungsbeispiels und einen Querschnitt eines geformten Produkts;

4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Schreibspitze der Federspitze des Ausführungsbeispiels,

5 einen Querschnitt der Schreibspitze der Federspitze des Ausführungsbeispiels;

6 einen Seitenquerschnitt eines Schreibgeräts unter Verwendung der Federspitze des Ausführungsbeispiels;

7 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Federspitze des Ausführungsbeispiels im Gebrauch, wobei die Schreibspitze in Kontakt mit dem Papier steht;

8 eine Vorderendansicht einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels, wobei dargestellt ist, daß die Schreibspitze der Federspitze eine unterschiedliche Anzahl von Kamm-Zahnteilen aufweist;

9 Vorderendansichten, die zeigen, wie die Schreibspitze der Federspitze des Ausführungsbeispiels arbeitet; und

10 Vorderendansichten der Schreibspitze der Federspitze des Ausführungsbeispiels mit unterschiedlichen Zahlen von Kamm-Zahnteilen, wobei dargestellt ist, wie die Schreibspitze arbeitet.

Es seien nunmehr bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.

1 zeigt die Gesamtdarstellung der Federspitze gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. In 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Federspitze bezeichnet, die einen aus Harz geformten oder gespritzten Federspitzenkörper 2 aufweist zusammen mit einem bestimmten Schreibdruck und einem Konvergenzglied 3.

Der Federspitzenkörper 2 ist aus synthetischem Harz geformt, beispielsweise einstückig durch Spritzgießen. Wie in 2 gezeigt, weist der Körper 2 einen zylindrischen Basisteil 21 auf und eine Vielzahl von Kamm-Zahnteilen 22, die von einem Ende des Basisteils 21 wegragen. Diese Kamm-Zahnteile 22 sind mit gleichen Intervallen entlang des Umfangs um die Achse des Federspitzenkörpers 2 angeordnet, um schlitzartige Nuten 23 zwischen den Kamm-Zahnteilen 22 zu bilden. In diesem gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Federspitzenkörper 2 fünf bis acht Kamm-Zahnteile 22.

Der Basisteil 21 besitzt einen einen größeren Durchmesser aufweisenden Basisteil 211 und einen einen kleineren Durchmesser aufweisenden Basisteil 212, wobei ein abgestufter Teil 213 dazwischen vorgesehen ist. Die Kamm-Zahnteile 22 erstrecken sich bogenförmig in seitlichem Querschnitt kontinuierlich entlang des Umfangs von einem Ende des einen kleinen Durchmesser aufweisenden Basisteils 212 des Basisteils 21. Jedes der Kamm-Zahnteile 22 verjüngt sich allmählich vom Basisteil 21 zum vorderen Ende hin, wobei eine Basisteilseitenhälfte 22A nahezu linear parallel zur Achse des Federspitzenkörpers 2 verläuft, während eine Vorderendenseitenhälfte 22B fortlaufend nach innen zu dem vorderen Ende hin geneigt ist, um eine schnabelartige Gestalt zu besitzen. Somit sind die Kamm-Zahnteile 22 bis sie den zylindrischen Basisteil 21 erreichen und sich mit diesem vereinigen nach innen gekrümmte dreieckige Platten im Längsquerschnitt, die zusammen einen in Längsrichtung unterteilten Konus definieren. Anders ausgedrückt sind die Kamm-Zahnteile 22 dreieckige Ausleger angebracht an einem Ende mit einem Grenzteil des Basisteils 21. Die Kamm-Zahnteile 22 werden, wenn sie als Ganzes von der Umfangsaußenseite zur Achse hin gepreßt oder gedrückt werden nach innen gedrückt, und zwar in eine fast zylindrische Gestalt, und gleichzeitig ist die vordere Endseitenhälfte 22B in eine konische Form gepreßt. Die Kamm-Zahnteile 22 bilden jeweils die individuellen Auslegerteile, welche den in Längsrichtung unterteilten Konus bilden. Die Kamm-Zahnteile 22 sind jeweils an ihrem vorderen Ende mit unterteilten Halbkugelteilen 24 ausgestattet, die zusammen eine halbkugelförmige Spitze der Federspitze bilden, wobei deren äußere Ecken abgerundet sind.

Nunmehr sei unter Bezugnahme auf 3 das Verfahren zur Herstellung des Federspitzenkörpers 2 kurz erläutert. 3(a) zeigt eine Form und den Federspitzenkörper 2, der unter Verwendung dieser Form spritzguß-geformt und aus der Form entnommen wurde. 3(b) zeigt einen Querschnitt eines Hohlraumblockes, verwendet für die Aufnahmeform und ferner einen Querschnitt des durch die Form hergestellten geformten Produkts.

In 3(a) bezieht sich das Bezugszeichen 41 auf einen Hohlraumblock, der als eine Aufnahmeform dient, und 42 ist ein Kernstift, der in dem Hohlraumblock 41 eingebaut ist, um als eine Einsteckform zu dienen. Der Hohlraumblock 41 und der Kernstift 42 bilden zusammen die (gesamte) Form. Der Hohlraumblock 41 besitzt eine Harzlieferöffnung 411, durch die heißes geschmolzenes synthetisches Harz von außen her in die Form eingegossen oder eingegeben wird, und einen Hohlraum 412, in den das synthetische Harz geliefert wird. Der Hohlraum 412 ist ein Hohlteil, gebildet, um der Außenform des herzustellenden Federspitzenkörpers 2 zu entsprechen. Er besteht aus einem Basisformteil 415 und einem Kamm-Zahnformteil 417. Der Basisformteil 415 ist ein zylindrischer Raum mit einer abgestuften Struktur dessen Geometrie der Außenform des Basisteils 21 des Federspitzenkörpers 2 entspricht. Der Kamm-Zahnformteil 417 ist ein zylindrischer und konischer kontinuierlicher Raum, der sich mit dem Basisformteil 415 vereinigt und dessen Geometrie den Außenformen der Basisteilseitenhälfte 22A und der Vorderendseitenhälfte 22B der Kamm-Zahnteile 22 des Federspitzenkörpers 2 entspricht. Der Kamm-Zahnformteil 417 besitzt eine Vielzahl von flossenartigen Vorsprüngen 416, die mit gleichen Intervallen entlang der gesamten Innenumfangsoberfläche angeordnet sind und zur Achse hin ragen. Der Kernstift 42 ist derart geformt, daß er der Innenform oder -gestalt des herzustellenden Federspitzenkörpers 2 entspricht und besteht aus einem zylindrischen Teil 421 entsprechend dem Basisteil 21 und der Basisteilseitenhälfte 22A der Kamm-Zahnteile 22 des Federspitzenkörpers 2, wobei ein konischer Teil 422 der Vorderendenseitenhälfte 22B der Kamm-Zahnteile 22 und einem halbkugelförmigen Teile 423 entspricht, der nach vorne von dem Vorderende wegragt.

Die Formen dieser Konstruktionen werden zum Spritzformen des oben erwähnten Federspitzenkörpers 2 verwendet. Die finger- oder flossenartigen Vorsprünge 416 in dem hohlen Raum des Hohlraums 412 gemäß 3(b) bewirken die Ausbildung einer Vielzahl von schlitzartigen Nuten 23 in dem geformten Produkt, wobei die Kamm-Zahnteile 22 auf jeder Seite der Nuten 23 vorgesehen sind.

Da die Kamm-Zahnteile 22 nicht in eine nahezu konische Form zusammen eingeschränkt sind, wobei die Vorderendseite relativ weit offen gelassen wird, sind die Spalte zwischen den Kamm-Zahnteilen 22 nicht verschmälert, was die Herstellung der Form für den Federspitzenkörper 2 erleichtert. Da ferner die Spalte zwischen den unterteilten halbkugelförmigen Teilen 24 an der Spitze der Kamm-Zahnteile 22 durch die schlitzartigen Nuten 23 aufrecht erhalten bleiben, ist es möglich, die flossenartigen Vorsprünge 416 des Hohlraums 412 insbesondere mit hinreichenden dicken und breiten Dimensionen auszustatten, um dem Einspritzdruck während des Spritzformens standzuhalten und um eine verbesserte Festigkeit der Form zu erteilen.

Da ferner die unterteilten halbkugelförmigen Teile 24 an der Spitze der Kamm-Zahnteile 22 unmittelbar nach dem Einspritzformen offen sind, sind die Außenkanten der unterteilten halbkugelförmigen Teile 24 dem Poliervorgang ausgesetzt, wie beispielsweise durch Gebläse oder andere Mittel, um so einen Kronenteil oder Kopfteil 25 zu glätten. Die eliminiert die Kanten der unterteilten halbkugelförmigen Teile 24, die, wenn sie miteinander verbunden sind, eine halbkugelförmige Schreibspitze bilden, um so zu verhindern, daß der Kronen- oder Kopfteil Papier erfaßt und um eine glatte Bewegung während des Schreibens sicher zustellen.

Unter Bezugnahme auf 2 sei bemerkt, daß das Konvergenzglied 3 als ein Zylinder ausgebildet ist, der über den Zwischenteil des Federspitzenkörpers 2 gepaßt werden kann, um die Kamm-Zahnteile 22 dichter zusammen zur Achse des Federspitzenkörpers 2 zu pressen, so daß sie eine konischen Innenumfangsstruktur bilden, deren Durchmesser fortlaufend zum Vorderende hin abnimmt. Das konvergierende Glied 3 gemäß den 1 und 2 ist aus einem Metallrohr hergestellt und besitzt einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 31, wobei dieser Durchmesser nahezu gleich dem Durchmesser des einen großen Durchmesser aufweisenden Basisteil 211 des Federspitzenkörpers 2 ist und über diesen Teil 211 gepaßt werden kann; ein einen kleinen Durchmesser aufweisenden Teil 32 ist über einen Teil des Federspitzenkörpers 2 gepaßt, der vom einen kleinen Durchmesser aufweisenden Basisteil 212 des Federspitzenkörpers 2 zur Basisteilseitenhälfte 22A der Kamm-Zahnteile 22 läuft und so hinsichtlich des Innendurchmessers bemessen ist, daß er die Kamm-Zahnteile 22 zusammen preßt, so daß diese zusammen konvergieren. Schließlich weist das Glied 3 noch einen abgestuften Teil 33 auf, und zwar an der Grenze zwischen den großen und kleinen Durchmesserteilen. Dieses Konvergenz- oder Zusammendrückglied 3 kann gemäß 6 direkt auf einem Mundstück ausgeformt sein, welches die Federspitze 1 am Körperteil 51 eines Federträgers anbringt. Dieses Konvergenzglied 3 oder Mundstück 3 ist als ein Stück aus Kunstharz ausgeformt und besitzt einen einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 301, der hinsichtlich seines Innendurchmessers fast gleich dem des einen großen Durchmesser aufweisenden Basisteil 211 des Federspitzenkörpers 2 ist, wobei ein einen mittleren Durchmesser besitzender Teil 302 fast gleich hinsichtlich des Innendurchmessers des einen kleinen Durchmesser aufweisenden Basisteils 212 des Federspitzenkörpers 2 ist, wobei schließlich ein einen kleinen Durchmesser aufweisender Teil 303 derart hinsichtlich seines Innnendurchmessers bemessen ist, daß die vordere Endseitenhälfte 22B der Kamm-Zahnteile 22 des Federspitzenkörpers 2 zur Konvergenz zusammen gepreßt wird, und zwar in eine konische Form, wobei schließlich ein abgestufter Teil 304 zwischen dem einen großen Durchmesser besitzenden Teil 301 und dem einen mittleren Durchmesser aufweisenden Teil 302 vorgesehen ist.

Die Federspitze 1 besitzt den Federspitzenkörper 2 und das Konvergenzglied 3 obiger Konstruktion als Bestandselemente. Das Konvergenzglied 3 ist über den Federspitzenkörper 2 gepaßt, und zwar vom Vorderende her und wird soweit gleitend bewegt, bis der abgestufte Teil 33 oder 304 des konvergierenden Gliedes oder Konvergenzgliedes 3 zwischen dem einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 31 oder 301 und dem einen kleinen Durchmesser aufweisenden Teil 32 oder dem einen mittleren Durchmesser aufweisenden Teil 302 an dem abgestuften Basisteil 213 des Federspitzenkörpers 2 anstößt. Auf diese Weise ist der einen großen Durchmesser aufweisende Teil 31 oder 301 des Konvergenzglieds 3 fest über dem einen großen Durchmesser aufweisenden Basisteil 211 des Federspitzenkörpers 2 unter Druck aufgepaßt, wobei der einen kleinen Durchmesser aufweisende Teil 32 die Kamm-Zahnteile 22 von außen zu der Achse des Federspitzenkörpers 2 stößt oder schiebt, und zwar mit gleichförmigem Druck, um zu bewirken, daß die Basisteilseitenhälfte 22A zu einer nicht verformten zylindrischen Form hin konvergiert und die Vorderendenseitenhälfte 22B in eine nicht verformte konische Gestalt konvergiert, deren Durchmesser progressiv abnimmt. Somit werden die angrenzenden Kamm-Zahnteile 22 in elastischen Kontakt miteinander gebracht, und, wie in den 4 und 5 gezeigt, sind die unterteilten Halbkugelteile 24 an der Spitze des Federspitzenkörpers 22 miteinander verbunden zur Bildung eines glatten halbkugelförmigen Schreibteils 26. Der Kronen- oder Kopfteil 25 wird aus einer Vielzahl von Spitzen der Kamm-Zahnteile 22 geformt, und zwar verbunden in einem Kreis wie Blütenblätter im Querschnitt, wobei der Außenumfangsteil einen Schreibteil bildet, der gegen das Papier während des Schreibens gepreßt wird. An Zwischenteilen zwischen den aufeinander zu weisenden Seiten der angrenzenden Kamm-Zahnteile 22 sind Tinteneinführdurchlässe 231 geformt, die als Kapillarrohre oder -röhrchen wirken.

6 zeigt die Konstruktion des Schreibgeräts 5 mit der Federspitze 1. In diesem Beispiel ist das konvergierende Glied 3 im Mundstück geformt, wie zuvor beschrieben, um die Anbringung der Federspitze 1 an dem Federschaft zu erleichtern. In 6 bezieht sich das Bezugszeichen 51 auf einen Körperteil des Federschaftes, der ein Tintenreservoirkissen 52 als Tintenreservoir enthält. Ein Tinteneinführkern ist mit 53 bezeichnet. 54 bezeichnet einen Federhalter, gebildet aus einem Rohrkörper, der den Tinteneinführkern 53 enthalten kann und der vom Vorderende zur Basis hin aus folgendem besteht: einem einen kleinen Durchmesser aufweisenden Teil 541, einem einen mittleren Durchmesser aufweisenden Teil 542 und einem einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 543. Der Tinteneinführkern 53 ist in den Hohlraum des Federspitzenkörpers 2 eingesetzt, bis er das Vorderende des Federspitzenkörpers 2 erreicht, und sodann wird er durch den Federhalter 54 darin gehalten und festgelegt. Wenn der Tinteneinführkern 53 dahindurch eingesetzt wird, so hat der Federhalter 54 seinen einen mittleren Durchmesser aufweisenden Teil 542 unter Druck in den Basisteil 21 des Federspitzenkörpers 2 eingesetzt, und sein einen großen Durchmesser aufweisender Teil ist unter Druck eingesetzt in die Basisendseitenöffnung des Mundstücks 3, und auf diese Weise erfolgt die Befestigung innerhalb des Federspitzenkörpers 2 und des Mundstücks 3. Infolgedessen sind der Federspitzenkörper 2, das Mundstück 3, der Tinteneinführkern 53 und der Federhalter 54 zusammen gebaut. Auf diese Weise wird der Federspitzenkörper 2 in die Innenseite des Vorderendteils des Körperteils 51 des Federschaftes gedrückt, während die Halterung in der konischen Form durch das Mundstück 3 erfolgt. Der Tinteneinführkern 53 ist in den Tintenreservoirstopfen 52 eingesetzt, so daß Tinte von dem Tintenreservoirstopfen 52 über den Tinteneinführkern 53 zur Innenoberfläche des Federspitzenkörpers 2 geliefert wird, von wo aus die Tinte weiter durch die Tinteneinführdurchlässe 231 zur Außenseite des halbkugelförmigen Schreibteils 26 geliefert wird.

Als nächstes sei nunmehr der Schreibvorgang des Schreibgerätes 5 beschreiben, und zwar unter Verwendung der Federspitze 1 und unter Bezugnahme der 7 bis 10. Bei dieser Federspitze 1 sind die Kamm-Zahnteile 22 in Teile unterteilt, die wenn sie miteinander verbunden sind einen Konus bilden und die gesonderte Spitzen aufweisen, d. h. jeder der Kamm-Zahnteile 22 besitzt eine gesonderte Spitze die derart geformt ist, daß diese Spitzen bei Verbindung miteinander eine Halbkugel bilden. Bei Betrachtung nach Art eines Längsquerschnitts sind die Kamm-Zahnteile 22 gesondert bis sie sich mit dem zylindrischen Basisteil 21 vereinigen, und zwar sind dies gekrümmte dreieckförmige Auslegerplatten befestigt an der Basisteilgrenze 21, die sich bei Kombination oder Vereinigung zusammen in einen Konus formen. Wenn somit das Schreibgerät 5 in Gebrauch ist und der Schreibdruck auf die Federspitze angelegt wird, so wirkt eine Anhebkraft (Auslenkkraft) auf die Spitzen der Kamm-Zahnteile 22, was bewirkt, daß die Kamm-Zahnteile 22 ausgelenkt werden und deformieren, wobei der am Konvergenzglied 3 befestigte Teil als ein Schwenkpunkt oder Hebelarm wirkt. Wenn diese Anhebkraft eliminiert wird, so gewinnen die Kamm-Zahnteile ihre ursprüngliche Gestalt wieder zurück.

Der Kronen- oder Kopfteil 25 der Federspitze 1, der den halbkugelförmigen Schreibteil 26 bildet und aus den Spitzen der Kamm-Zahnteile 22 besteht, und zwar kombiniert zusammen in der Bildung eines Konus, ist in dreidimensionaler Darstellung in den 7 und 8 oder in den 9(a) und 10(a) gezeigt. 7 ist eine perspektivische Teilansicht, welche den Kronen- oder Kopfteil 25 der Federspitze 1 zeigt, deren konischer Teil aus Sechskantzahnteilen 22 gebildet ist, die in Kontakt mit Papier stehen. 8 ist eine Vorderendansicht des Kronen- oder Kopfteils 25 der Federspitze 1, dessen konischer Teil aus sieben Kamm-Zahnteilen 22 gebildet ist. Der Kronen- oder Kopfteil 25 der Federspitze 1 sieht aus wie eine abgeschälte Orange, und zwar gesehen von der Scheitelseite her, wobei jeder Teil der Frucht die vordere Endform jedes Kamm-Zahnteils 22 darstellt.

Wenn das Schreibwerkzeug 5 mit der Federspitze 1 in Kontakt mit dem Papier und gekippt unter einem Winkel von 45° bis 60° verwendet wird, so kann die Tinte, die die Spalte in dem Kronen- oder Kopfteil 25 in Kontakt mit dem Papier oder die vordere Innenseite der Tinteneinführdurchlässe 231 auf der Unterseite erreicht hat heraus auf das Papier treten durch das Kapillarrohrphänomen an der Grenzfläche zwischen dem Papier und dem Kopfteil 25, auf welche weise Zeilen geschrieben werden können. Die elastische Deformation des halbkugelförmigen Schreibteils 26 hervorgerufen durch den Schreibdruck ist in den 9 und 10 gezeigt.

9 sind Vorderendansichten die Änderungen der Gestalt während des Schreibvorgangs zeigen, und zwar Gestaltssänderungen des Schreibteils 26 der Federspitze 1, deren konischer Teil aus sechs Kamm-Zahnteilen 22 gebildet ist. 10 zeigt ähnliche Änderungen der Gestalt des Schreibteils 26 der Federspitze 1, deren konischer Teil aus fünf Kamm-Zahnteilen 22 aufgebaut ist. In 9 zeigt (a) den Zustand des Vorderendes der Federspitze 1 wenn die Feder bezüglich des Papiers derart orientiert ist, daß einer der Kamm-Zahnteile 22 echt am Boden oder der untersten Position des Kronen- oder Kopfteils 25 der Federspitze 1 angeordnet ist und außer Kontakt mit dem Papier oder in leichtem Kontakt damit steht und wobei kein Druck angelegt ist. In diesem Zustand wirkt keine Auslenkkraft auf irgendeinen der Kamm-Zahnteile 22 die auf diese Weise in elastischem Kontakt miteinander stehen. Wenn als nächstes eine Person Kraft zum Schreiben von Zeichen ausübt, so bewirkt der Schreibdruck daß der Kronen- oder Kopfteil 25 an dem Ende der Kamm-Zahnteile 22 nach oben ausgelenkt wird um einen Hebelarm, wobei der Teil des Federspitzenkörpers 2 durch das Mundstück 3 Basisteil 21 befestigt ist. Wegen des durch die Starrheit des Materials der Kamm-Zahnteile 22 erzeugten Widerstandes wird die Versetzung des vorderen Endteils auf eine bestimmte Größe beschränkt, und zwar beispielsweise auf 0,1 bis 0,5 mm während des normalen Schreibens. Wenn der halbkugelförmige Kronenteil 25 von vorne betrachtet wird, so wird der unten gelegene Teil der Kamm-Zahnteile 22 die den Kronenteil 25 bilden nach oben gedrückt wie in 9(b) gezeigt, was den entgegengesetzt liegenden oberen Kamm-Zahnteil 22 anhebt und die linken und rechten Kamm-Zahnteile 22 seitlich nach außen drückt oder schiebt. Infolgedessen deformiert sich die gesamte Form des Kronen- oder Kopfteils 25 und daher des Schreibteils 26 gegenüber der Halbkugelform.

Infolgedessen steigt der Gesamtdurchmesser des Halbkugelteils und seine Papierkontaktfläche an. Anders ausgedrückt vergrößert sich eine das Papier kontaktierende schraffierte Fläche 90 der Federspitze. Das Ausmaß dieser Vergrößerung der Kontaktfläche wird groß, wenn der Schreibdruck groß wird, d. h. der Druck mit dem die Federspitze 1 gegen des Papier gedrückt wird. Die Dicke oder Stärke einer Linie die gezogen wird hängt vom Außendurchmesser des Kronen- oder Kopfteils 25 und von den Vergrößerungen wenn sich seine halbkugelförmige Gestalt erweitert. D. h. die Liniendicke verändert sich entsprechend der Größe des Schreibdrucks. Da ferner die gesamten Kamm-Zahnteile 22 sich gemäß dem Schreibdruck auslenken, wirken die Kamm-Zahnteile 22 als ganzes als ein Kissen um den Schreibdruck, wenn er groß ist, in einem gewissen Umfang zu absorbieren. Anders als die Federspitzenzustände der 9(a) und 9(b) zeigt die 9(c) den deformierten Zustand des Kronenteils 25 dann, wenn die Feder bezüglich des Papiers derart orientiert ist, daß einer der Tinteneinführdurchlässe 231 zwischen den zwei Kamm-Zahnteilen 22 an dem Vorderende der Federspitze 1 echt am Boden angeordnet ist und wenn der Kronenteil 25 der Federspitze 1 einem Druck ausgesetzt ist. In diesem Fall, wenn der halbkugelförmige Schreibteil 26 von vorne betrachtet wird, bewirkt der Schreibdruck, daß der Vorderendteil der zwei Boden-Kamm-Zahnteile 22 sich nach oben bewegt, andere Kamm-Zahnteile 22 zur seitlichen Erweiterung stößt und auf diese Weise den halbkugelförmigen Kronenteil 25 elastisch deformiert. Andere Arbeitsverhältnisse und Verhaltensweisen sind ähnlichen denjenigen der 9(a) und 9(b). Bei anderen Schreibzuständen die sich von denen der 9(a), 9(b) und 9(c) unterscheiden, d. h. wenn die Feder und die Federachse gedreht wird um irgendeine andere Drehposition einzunehmen als die gemäß den 9(a), (b) und (c), kann ein ähnliches Arbeitsverhalten wie oben beschrieben mit dem Schreibteil 26 erreicht werden der elastisch deformiert wird um sich etwas in seinem Durchmesser zu erweitern solange der Kronenteil 25 der Federspitze 1 Kontakt mit dem Papier bei geneigter Federachse gebracht wird.

Bei der Federspitze gemäß 10 ergeben sich ebenfalls während des Schreibvorgangs Deformationen ähnlich den unter Bezugnahme auf 9 beschriebenen. 10(a) zeigt den Zustand des Kopfteils 25 am Vorderende der Federspitze 1, wenn die Feder derart bezüglich des Papiers orientiert ist, daß einer der Kamm-Zahnteile 22 direkt am Boden situiert ist, wobei sich der Kronenteil 25 der Federspitze 1 außer Kontakt mit dem Papier befindet oder aber in Kontakt aber ohne einen Schreibdruck. In diesem Zustand wird keine Auslenkkraft an irgendeines der Kamm-Zahnteile 22 angelegt, die daher in elastischem Kontakt miteinander stehen. Wenn als nächstes ein Benutzer eine Kraft an die Federspitze anlegt, so lenkt der Schreibdruck den Kopfteil 25 aus und bewegt ihn nach oben, wobei das Vorderende der Kamm-Zahnteile 22 am Basisteil 21 des Federspitzenkörpers 2 befestigt ist. Die Versetzung oder Verschiebung des Kopfteils 25 beträgt ungefähr 0,1 bis 0,5 mm wie im Fall der 9 wenn der Schreibdruck normal ist. Da der konische Teil der Federspitze 1 aus fünf Kamm-Zahnteilen 22 aufgebaut ist, wie man aus der Vorderansicht des halbkugelförmigen Schreibteils 26 ersieht, da das Vorderende des am Boden befindlichen Kamm-Zahnteils 22 nach oben bewegt wird, schiebt dieses die linken und rechten Kamm-Zahnteile 22 seitlich nach außen, auf welche Weise die halbkugelförmige Gestalt in 10(b) deformiert wird.

10(c) zeigt, anders als 10(a) und 10(b), den deformierten Zustand des Kopfteils 25 dann, wenn die Feder bezüglich des Papiers derart orientiert ist, daß einer der Tinteneinführdurchlässe 231 zwischen den zwei Kamm-Zahnteilen 22 am Vorderende der Federspitze 1 echt am Boden angeordnet ist und wenn der Kopfteil 25 der Federspitze 1 einem Druck ausgesetzt ist. In diesem Falle bewegt wie man aus der Frontansicht des halbkugelförmigen Kopfteils 25 ersehen kann, der Schreibdruck den vorderen Endteil der zwei Boden-Kamm-Zahnteile 22 nach oben, die dann zusammen die entgegengesetzt liegenden oberen Kamm-Zahnteile 22 anheben und die linken und rechten Kamm-Zahnteile 22 seitlich nach außen drücken, auf welche Weise der halbkugelförmige Kopfteil 25 elastisch deformiert wird. Andere Arbeitsvorgänge und Verhaltensweisen sind ähnlich zu dem was zuvor beschrieben wurde. Obwohl 10 nicht die Papierkontaktierfläche 90 gestrichelt wie in 9 zeigt, so ist auch die ähnliche oder gleiche Papierkontaktfläche 90 ebenfalls im Falle der 10 erzeugt.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird daher der Federspitzenkörper 2 auf eine bestimmte Dicke Kunststoff geformt und besitzt einen Basisteil 21 und fünf bis acht Kamm-Zahnteile 22. Der Federspitzenkörper 2 wird in eine einfache Struktur zusammengebaut bei der ein Konvergenz- oder Zusammenpreßglied 3 aus Metallrohr oder ein Kunststoffmundteil über den Teil zwischen dem Basisteil 21 und den Kamm-Zahnteilen 22 gepaßt wird. Der gleichförmige Druck des Konvergenz- oder Zusammenpreßgliedes 3 drückt die fünf bis acht Kamm-Zahnteile 22 zur Konvergenz gegeneinander um einen nicht verformten Konus zu bilden, wobei die Vorderenden der Kamm-Zahnteile 22 zusammenstoßen oder miteinander verbunden sind zur Bildung eines nicht verformten halbkugelförmigen Schreibteils 26 und ferner mit Tinteneinführdurchlässen 231 gebildet zwischen den angrenzenden Kamm-Zahnteilen 22.

Wenn der halbkugelförmige Schreibteil 26 der Federspitze 1 der obigen Konstruktion in Kontakt mit Papier angeordnet ist, wobei die Achse gegenüber dem Papier geneigt ist, so verschieben sich die unterteilten halbkugelförmigen Teile 24 am Vorderende der Kamm-Zahnteile 22 bezüglich einander elastisch deformierend zur Erweiterung des Außendurchmessers des Halbkugelteils. Wenn die Federspitze 1 vom Scheibdruck befreit wird, so kehrt der vordere Endteil zur ursprünglichen halbkugelförmigen Gestalt aufgrund der Elastizität zurück. Diese elastische Deformation und diese Gestaltrückgewinnung gestattet nicht nur das Schreiben durch die Federspitze auf dem Papier in irgendeiner Lage, und nachdem die Federspitze um eine Federachse gedreht ist auch zum Schreiben in jeder Drehposition und mit irgendeinem Winkel bezüglich des Papiers, sondern versieht auch die Federspitze mit einer Pinselschreibfähigkeit durch die die Federspitze die Liniendicken gemäß dem angelegten Schreibdruck ändern kann, was unterschiedliche Schreibarten ermöglicht. Das Kissen, welches durch die gemäß der Größe des Schreibdrucks auslenkbaren Kamm-Zahnteile 22 gebildet ist, absorbiert einen Teil des Drucks und gibt dem Schreiber das Gefühl einer weichen Feder oder eines weichen Anschlags auf welche Weise die Ermüdung vermieden wird, die sonst beim Schreiben über Stunden auftreten kann. Dieses Kissen vermeidet auch die Deformation und den Abrieb der Federspitze wenn der Schreibdruck groß ist und auf diese Weise wird insgesamt die Haltbarkeit des Schreibteils verbessert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß dann, wenn die Feder nicht über viele Stunden hinweg verwendet wird oder die Feder eingetrocknet ist und die feinen Spalten am Vorderende der Federspitze 1 verstopft sind, der Schreibvorgang den halbkugelförmigen Schreibteil 26 deformiert und daher die feinen Zwischenräume einen trockenen verstopfenden Tintenfilm oder -klumpen zerbrechen und leicht die Einführung des Tintenflusses nach außen ermöglichen.

Da gemäß den obigen Ausführungsbeispielen der Federspitzenkörper 2 durch Spritzgussformen als eine einschlägige Struktur hergestellt wird, ergeben sich keine abmessungsmäßigen und positionsmäßigen Abweichungen hinsichtlich der Genauigkeit des Herstellungsverfahrens, so daß sich eine Massenproduktion mit hohen Ausbeuten realisieren läßt. Beim Herstellungsverfahren besteht keine Notwendigkeit irgendwelche Schneid- oder Schleifbearbeitungen vorzusehen oder starke Polierbearbeitungen zur Entfernung von Schnittspuren. Lediglich ein leichter Poliervorgang ist zweckmäßig bzw. notwendig, wie beispielsweise eine Gebläse- oder Zylinderverarbeitung um eine glatte Endbearbeitung der Oberfläche des Federspitzenkörpers 2 zu erreichen und die Herstellung großer Mengen bei geringen Kosten zu ermöglichen.

Wenn der konische Teil der Federspitze aus vier oder weniger Kamm-Zahnteilen 22 aufgebaut ist anstelle der fünf bis acht Teile, um die Anzahl der unterteilten Teile des halbkugelförmigen Schreibteils 26 zu reduzieren so wird das Intervall der Tinteneinführdurchlässe 23 an den Zwischenflächen zwischen den angrenzenden Kamm-Zahnteilen 22 groß verglichen mit dem Außendurchmesser des Vorderendteils. Wenn somit die Federspitze 1 Papier kontaktiert, so kann der Abstand vom Papier zum Tinteneinführdurchlaß abhängig vom Winkel groß werden, was eine glatte Zufuhr von Tinte auf das Papier durch die Kapillarrohrwirkung verhindert. In diesem Fall muß der Winkel der Federspitze bezüglich des Papiers in einem bestimmten Ausmaß begrenzt sein. Obwohl eines der Ziele der Erfindung darin besteht, eine glatte ungestörte freie Schreibbewegung in jeder Richtung vorzusehen und mit einem Winkel zwischen Federspitze und Papier soweit wie möglich, beispielsweise mit einem Winkel von 90° bis 45°, so kann, wenn dieser Winkelbereich etwas eingeschränkt wird die Zahl der unterteilten Teile des konischen Teils der Federspitze auf vier, drei oder selbst zwei oder weniger reduziert werden, wobei gleichartige Arbeitswirkungen erzielt werden, so lange die Federspitze von einer ähnlichen Konstruktion vorgesehen wird, so daß sich der halbkugelförmige Schreibteil deformiert und expandiert wenn die Aussetzung gegenüber dem Schreibdruck erfolgt.

Obwohl diese Ausführungsbeispiele die Ausbildung des Federspitzenkörpers 2 aus einem Harz- oder Kunststoffmaterial insbesondere durch Spritzguß erläuterten, ist es auch möglich die Herstellung dadurch vorzusehen, daß man eine Metallplatte durch eine Presse stanzt und formt oder die erforderlichen Abrundungen vornimmt. Es ist auch möglich, Metallpulver zu sintern oder Kermikpulver zu formen beziehungsweise zu brennen. In jedem Fall sind die Vorderenden der Kamm-Zahnteile 22 offen und voneinander getrennt, was ein effizientes Polieren des vorderen Halbkugelendteils gestattet, wie beispielsweise durch Gebläse oder durch Verarbeitung in einem Zylinder zum Zwecke des Polierens auf welche Weise die Herstellung eines glattarbeitenden Schreibteils 26 erreicht wird. Da ferner die Kamm-Zahnteile 22 zusammen in einer konischen Form durch das Konvergenzglied 3 kombiniert werden, wobei das Glied 3 einen gleichförmigen Druck an den Umfang der Kammzahnteile 2 anlegt, ist es möglich leicht eine nicht verformte konische Federspitze zu schaffen, sei es daß sie aus Metall oder Keramikstoffen hergestellt sind.


Anspruch[de]
Federspitze, die Folgendes aufweist:

einen Federspitzenkörper (2) mit einem zylindrischen Basisteil (21) und

einer Vielzahl von Kammzahnteilen (22), die vom Basisteil (21) jeweils axial hervorragen, in gleichen Intervallen entlang des Federspitzenkörperumfangs um die Federspitzenkörperachse herum angeordnet sind und einen bogenförmigen Außenumfang formen unter Bildung von schlitzartigen Nuten (23) zwischen den Kammzahnteilen (22), die an ihren Vorderenden Halbkugelteile (24) aufweisen, welche, eine unterteilte Halbkugelgestalt (26) bilden, wenn sie miteinander verbunden sind; und

einen über den Außenumfang des Federspitzenkörpers (2) passenden Spannzylinder (3), um die Vielzahl von Kammzahnteilen (22) zur Konvergenz zur Federspitzenkörperachse zu pressen,

wobei der Spannzylinder (3) über den Federspitzenkörper (2) gepasst ist, um die im unverformten Zustand im Wesentlichen parallel zur Federspitzenkörperachse offen stehenden Kammzahnteile (22) in eine konische Gestalt zu zwingen, in der sich die Vorderenden der Kammzahnteile (22) dann berühren und deren Durchmesser zu den Vorderenden hin fortlaufend abnimmt, und um in diesem Verbindungszustand Tinteneinführdurchlässe (231) zwischen den Kammzahnteilen (22) zu bilden, und

wobei der Federspitzenkörper (2) in Kunststoffspritztechnik einfach zu spritzen und zu entgraten hergestellt ist.
Federspitze nach Anspruch 1, wobei die Zahl der Kammzahnteile (22) des Federspitzenkörpers (2) auf 5 bis 8 eingestellt ist. Federspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Vorderenden der Kammzahnteile (22) abgerundete Außenkanten aufweisen und zusammen den halbkugelförmigen Schreibteil (26) bilden. Federspitze nach Anspruch 1 bis 3, wobei der Spannzylinder (3) aus einem Metallrohr geformt ist. Federspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Spannzylinder (3) aus einem Mundstück gebildet ist, das verwendet wird, um die Federspitze an einem Federschaft anzubringen.






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