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Dokumentenidentifikation DE19882138B4 16.05.2007
Titel Elektronische Uhr mit Kalendervorrichtung
Anmelder Citizen Watch Co., Ltd., Nishitokyo, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Mutoh, Takeo, Tokio/Tokyo, JP;
Kitajima, Yasuo, Sayama, Saitama, JP;
Higuchi, Haruhiko, Tokorozawa, Saitama, JP;
Koike, Hiroyuki, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Weber & Heim Patentanwälte, 81479 München
DE-Anmeldedatum 25.12.1998
DE-Aktenzeichen 19882138
WO-Anmeldetag 25.12.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/05900
WO-Veröffentlichungsnummer 1999034263
WO-Veröffentlichungsdatum 08.07.1999
Date of publication of WO application in German translation 13.01.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse G04C 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung. Die Erfindung betrifft insbesondere eine elektronische Uhr mit einer Kalendervorrichtung, welche eine rotierende Datumanzeigefläche oder eine Datumscheibe aufweist.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Bei herkömmlichen Kalendersystemen für eine gewöhnliche, mit einem Kalender ausgestattete Armbanduhr wird eine Datumscheibe durch ein Datumscheiben-Antriebsrad angetrieben, welches in 24 Stunden eine vollständige Rotation ausführt und welches einen bekannten Datumantrieb-Getriebezug aufweist, der mit einem Zeitanzeige-Getriebezug gekoppelt ist. Daher kann die Änderung der Datumanzeige etwa zwei Stunden Vorrückzeit erfordern.

Es wurde herkömmlicherweise ebenfalls vorgeschlagen, daß eine Uhr mit Analoganzeige einen Genfer Mechanismus ("Geneva mechanism") zum Vorrücken und zur Stabilisierung der Datumscheibe aufweist. Bei einer vorgeschlagenen Technik, die beispielsweise in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. Hei 6-27880 beschrieben ist, ist ein Genfer Rad ("Geneva wheel") vorgesehen, welches kontinuierlich durch einen kontinuierlich angetriebenen Zeigergetriebezug angetrieben wird, so daß ein Datumscheiben-Antriebsrad zum Vorrücken einer Datumscheibe intermittierend rotiert wird.

Entsprechend diesem Vorschlag dreht sich jedoch das Genfer Rad, dessen Rotation auf der Rotationsgeschwindigkeit des Zeigergetriebezuges basiert, nur mit einer geringen Geschwindigkeit. Daher werden bis zu zehn bis zwanzig Minuten benötigt, um die Datumscheibe vollständig vorzurücken. Im Ergebnis kann eine Rotationsbeschränkung, die dem Datumscheiben-Antriebsrad durch den Flansch des Genfer Rades auferlegt wird, fehlschlagen, was eine ungenaue Bewegung der Datumscheibe bewirkt, wenn ein äußerer Stoß auf die Uhr während einer derartig langen Zeitdauer für das Vorrücken einwirkt, während welcher das Datumscheiben-Antriebsrad von dem Vorrückzahn des Genfer Rades angetrieben wird.

Inzwischen wurde die Positionierung bei konventioneller, auf die Datumscheibe ausgeübter Rotationsbeschränkung dadurch erreicht, daß ein begrenzender Zwangshebel verwendet wird. Die Datumscheibe wird mit einer größeren Kraft gepreßt als sie zum Zwecke der Datumänderung angetrieben wird, bis zu einer Kraftspitze, wenn ein Zahn des Rades der Datumscheibe über den Scheitelpunkt eines konvexen Bereiches des begrenzenden Zwangshebels tritt.

Bei einem Verfahren zum Antreiben der Datumscheibe unter Verwendung eines Datumscheiben-Antriebsrades, welches durch einen Datumantriebs-Getriebezug rotiert wird, kann der Datumwechsel unabhängig von der Änderung der Preßkraft auf die Datumscheibe durch den begrenzenden Zwangshebel erfolgreich bewerkstelligt werden, da das Drehmoment des Datumscheiben-Antriebsrades hinreichend groß ist.

In jedem Fall ist jedoch zuviel Zeit erforderlich, um die Daten zu wechseln, und die Periode einer fehlenden Datumanzeige zwischen aufeinanderfolgenden Datumanzeigen, in welcher die aktuelle Datumanzeige nicht in einfacher Weise gelesen werden kann, ist zu lang.

Um die obigen Probleme zu lösen, wurden zahlreiche Vorschläge gemacht, um die Datumscheiben-Vorrückzeit zu reduzieren und das Lesen der Datumanzeige zu erleichtern. Ein Vorschlag besteht darin, daß ein Datumvorrücknagel, der ein Datumscheiben-Antriebsrad umfaßt, welches eine vollständige Drehung in 24 Stunden durchführt, augenblicklich aktiviert wird, so daß die Datumscheibe augenblicklich vorgerückt wird. Ein solches Datumscheiben-Antriebsrad hat jedoch die Probleme einer komplizierten Struktur, erhöhter Kosten und dicker Räderwerke, was aus einer erforderlichen großen Anordnungsgröße im Querschnitt für ein Datumscheiben-Antriebsrad, einer Datumscheibe und assoziierter Glieder resultiert.

Ein anderer Vorschlag besteht darin, daß bei einem konventionellen Kalendermechanismus mit einem Datumscheiben-Antriebsrad, welches eine vollständige Drehung in 24 Stunden ausführt, ein Anzeigerad (eine Datumscheibe) unter Verwendung eines Vorrück-Transducers (ein Datumschrittmotor) angetrieben wird, der dazu dient, die Datumscheibe (ein Anzeigerad) anzutreiben, wobei eine elektronische Schaltung zur Antriebssteuerung des Datumschrittmotors, eines Getriebezuges und eines Antriebsrades vorgesehen ist.

Bei einer speziellen bevorzugten Ausführung, die in der Offenlegung des japanischen Gebrauchsmusters Nr. Hei 4-124494 offenbart ist, wird ein Schrittmotor in Abhängigkeit von einem Antriebsimpuls von einer elektronischen Schaltung angetrieben, um eine Rotation über einen Getriebezug auf ein Antriebsrad zu übertragen und ein Anzeigerad anzutreiben. Jedenfalls wird unter Kontrolle einer elektronischen Schaltung ein Impuls in einer bezüglich des Antriebpulses entgegengesetzten Richtung ausgegeben, wenn der Antrieb beendet wird, so daß das rechte und das linke Spiel ("backlash") des Antriebsrades und des Anzeigerades ausgeglichen werden. Hei dieser Anordnung wird die Datumvorrückzeit vermindert, und die Datumanzeige kann in einfacherer Weise gelesen werden.

Jedoch birgt ein Kalendermechanismus, bei dem die jeweiligen Glieder eines Datumschrittmotors einen verlangsamenden Getriebezug bilden, insbesondere eine Reihe von Komponenten von einem Rotor bis zu einer Datumscheibe, die folgenden Probleme.

Diese bestehen darin, daß die Datumscheibe aus ihrer stationären stabilisierten Position verschoben werden kann, wenn eine äußere Störung (einschließlich einem Stoß aufgrund eines schwingenden Arms) auftritt, da die Datumscheibe unter Verwendung einer magnetischen Haltekraft eines Rotors, welcher einen Datumschrittmotor bildet, in Position gehalten wird, wobei eine Inertialkraft erzeugt wird, die zu einer Rotation des Rotors über den gekoppelten verlangsamenden Getriebezug führt.

Ebenso kann die Datumanzeige aus dem Bereich eines (nicht gezeigten) Datumfensters heraustreten, welches auf einer Scheibenplatte ausgebildet ist, wenn die Datumscheibe veranlaßt wird, aufgrund einer auftretenden externen Störung um einen Betrag zu rotieren, der der Summe des Verzahnungsspiels entspricht, die in den jeweiligen Gliedern des verlangsamenden Getriebezuges erzeugt wird, d.h. in dem Bereich zwischen der Datumscheibe bis zu dem Rotor.

Aus der US 4,695,168 ist eine elektronische Uhr mit analogen Zeitanzeigemitteln bekannt. Am Antriebsmechanismus der analogen Anzeigemittel ist ein Kontrollmechanismus angeordnet, der ein tägliches Signal ausgibt. Auf Grundlage dieses Signales wird eine Datumsanzeige betrieben.

Die EP 0 415 734 A2 beschreibt eine elektrische Analoguhr mit Zeitanzeigemitteln, Datumsanzeigemitteln und weiteren Anzeigemitteln, die dafür ausgebildet sind, den Vormittag oder den Nachmittag anzuzeigen, wobei diese Mittel dafür ausgelegt sind, synchron mit den Datumsanzeigemitteln zu funktionieren.

Eine Uhr mit einer optischen Einrichtung zum Erfassen des von einer Datumsscheibe angezeigten Datums ist aus der US 5,305,289 bekannt. Eine weitere elektronische Uhr mit einer Datumsanzeigescheibe geht aus der JP 5-66279 hervor.

Die DE 26 11 284 A offenbart einen Kalendermechanismus für Uhren mit einem Sperrhebel zum lösbaren Verriegeln eines ringartigen Datumsanzeigers.

Die US 4,676,659 beschreibt eine intermittierende Antriebsanordnung für eine Zeitanzeige einer Uhr. Diese Anordnung weist Antriebsmittel auf, die kontinuierlich gedreht werden, sowie Getriebemittel, die durch die Antriebsmittel diskontinuierlich gedreht werden, wobei die Getriebemittel ihrerseits die Zeitanzeige antreiben.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung dient der Überwindung der obigen Probleme und zielt darauf ab, eine elektronische Uhr mit einer Vorrückvorrichtung für einen Kalender zur Verfügung zu stellen, welche in der Lage ist, eine Datumscheibe in kurzer Zeit zu korrigieren und welche einem äußeren Stoß widersteht.

Nach der Erfindung ist eine elektronische Uhr mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Nach der Erfindung kann insbesondere eine elektronische Uhr mit einer Datumscheibe als Rotationsanzeigefläche für Daten eines Kalenders vorgesehen sein, mit einer Kalendervorrückvorrichtung, einschließlich einem 24-Stunden-Schalter zum Erzeugen eines Datumscheiben-Antriebssignals alle 24 Stunden; einem Datumscheibenvorrück-Transducer, der durch eine Steuerungsschaltung aktiviert wird, welche das Datumscheiben-Antriebssignal empfangen hat; und einem Datumvorrückmechanismus mit einem die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rad und einem Datumscheiben-Antriebsrad zur Wirkverbindung mit einem Flansch des Genfer Rades und einem Datumradgetriebe einer Datumscheibe, wobei er mit der Kraft von dem Datumscheibenvorrück-Transducer aktiviert wird.

Mit der obigen Anordnung wird das Genfer Rad schnell durch den Datumscheibenvorrück-Transducer rotiert, um Daten zu aktualisieren, so daß die Datumänderungszeit und die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlbetrieb der Datumscheibe aufgrund eines äußeren Stoßes verringert werden kann.

Ebenfalls kann die obige elektronische Uhr weiterhin einen Detektionsmechanismus zum Ermitteln des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe aufweisen; eine Zählerschaltung zum Zählen eines vorbestimmten Betrages der Zeit in Abhängigkeit eines Signals des Detektionsmechanismus; und eine Steuerungsschaltung zum Aussetzen des Datumscheibenvorrück-Transducers auf der Grundlage einer Ausgabe der Zählerschaltung, um hierdurch die Rotation des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades auszusetzen.

Mit der obigen Anordnung kann eine konstante Halteposition für das Genfer Rad unter Verwendung der Zählerschaltung erreicht werden. Dies kann eine Stabilisierung der Datumscheibe sicherstellen.

Weiterhin kann bei der obigen elektronischen Uhr ein Vorrückzahn des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades in einen Bereich angeordnet sein, der dem Datumscheiben-Antriebsrad gegenüberliegt, wenn sich die Datumscheibe in einem stabiliserten Zustand befindet.

Mit der obigen Anordnung kann die Datumscheibe weitergehend stabilisiert werden, und die Bewegung der Datumscheibe in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung kann in gleicher Weise behandelt werden.

Weiterhin kann die obige elektronische Uhr eine Steuerungsschaltung für eine schnelle Vorwärtsrotation des Datumscheibenvorrück-Transducers während einer Periode von der Aktivierung des Datumscheibenvorrück-Transducers bis wenigstens zum Anschlag eines Vorrückzahns des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades aufweisen.

Mit der obigen Anordnung kann die Zeit ohne Last reduziert werden, so daß eine Datumänderungszeit weitergehend vermindert werden kann. Ebenfalls kann die Bewegung der Datumscheibe in einfacher Weise sichergestellt werden, wenn der Transducer nicht schnell rotiert wird.

Weiterhin kann die obige elektronische Uhr eine Steuerungsschaltung für eine schnelle Vorwärtsrotation des Datumscheibenvorrück-Transducers zur Korrektur des Kalenders während einer Periode zwischen der Aktivierung bis zum Stoppen des Datumscheibenvorrück-Transducers aufweisen.

Mit der obigen Anordnung kann eine schnellere Korrektur erreicht werden.

Weiterhin ist es möglich, die obige elektronische Uhr so zu konfigurieren, daß der Anschlag des Vorrückzahns des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades mit einer Zahl beurteilt wird, die von der Zählerschaltung gezählt wird.

Mit der obigen Anordnung kann das Erfordernis eines speziellen Anschlagdetektionsmechanismus zusätzlich zu einer Zählerschaltung beseitigt werden.

Weiterhin kann bei der obigen elektronischen Uhr der Anschlag des Vorrückzahns des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades an den Zahn des Datumscheiben-Antriebsrades über ein Signal aus einem Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe detektiert werden.

Mit der obigen Anordnung kann ein zuverlässiges Timing durchgeführt werden.

Weiterhin kann bei der obigen Uhr der Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe ein Muster aufweisen, welches auf der Datumscheibe vorgesehen ist, sowie einen Fotosensor zum Detektieren des Musters.

Mit der obigen Anordnung wird ein unmittelbarer und sensitiver Detektionsmechanismus zur Verfügung gestellt.

Weiterhin kann bei der obigen Uhr der Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe eine Lastdetektionsschaltung zum Detektieren einer Last auf einer Antriebsschaltung für den Datumscheibenvorrück-Transducer aufweisen.

Damit kann eine einfachere Struktur erreicht werden.

Es ist ebenfalls möglich, die obige elektronische Uhr so auszubilden, daß der Vorrückzahn des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Fades in einer Position gehalten wird, wenn sich die Datumscheibe in einem stabilisierten Zustand befindet, die entsprechend einem Verhältnis zwischen der Vorwärtsrotationsgeschwindigkeit und der Rückwärtsrotationsgeschwindigkeit des Datumscheibenvorrück-Transducers bestimmt wird, so daß die Korrektur der Datumscheibe sowohl bei Vorwärtsrotation als auch bei Rückwärtsrotation nach im wesentlichen derselben Zeit erfolgt.

Bei der obigen Anordnung kann die Bewegung der Datumscheibe sowohl bei Vorwärtsdrehung als auch bei Rückwärtsdrehung während derselben Zeitperiode erfolgen.

Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine elektronische Uhr mit einer Datumscheibe als Rotationsanzeigefläche für Daten eines Kalenders vorgesehen, mit einer Steuerungsvorrichtung für Daten auf einem Kalender, einschließlich einem Datumvorrück-Transducer zum Antreiben einer Datumscheibe; einem verlangsamenden Getriebezug zum Übertragen einer Rotationskraft des Datumvorrück-Transducers auf die Datumscheibe; einer Antriebsvorrichtung zum intermittierenden Rotieren der Datumscheibe, welcher einen Teil des verlangsamenden Getriebezuges bildet, um die Datumscheibe intermittierend anzutreiben; und einem begrenzenden Zwangshebel, um einen Zwang auf die Rotation der Datumscheibe in einem nicht angetriebenen Zustand auszuüben, wobei der Rotationszwang auf die Datumscheibe in einem angetriebenen Zustand entfernt wird.

Mit der obigen Anordnung kann in einer kurzen Zeit eine Datumscheibenkorrektur erreicht werden, und die Uhr ist widerstandsfähiger gegen Stöße.

Ebenso kann bei der obigen elektronischen Uhr der begrenzende Zwangshebel mit den Zähnen der Datumscheibe in einem nicht angetriebenen Zustand zum Zwecke der Rotationsbeschränkung in Wirkverbindung stehen und sich von den Zähnen der Datum scheibe in einem angetriebenen Zustand entfernen, um die Last zu entfernen, die aufgrund der auf die Datumscheibe wirkende Preßkraft besteht.

Mit der obigen Anordnung ist die Uhr sehr widerstandsfähig gegen Stöße.

Weiterhin kann die obige elektronische Uhr so aufgebaut sein, daß die Antriebsvorrichtung zum intermittierenden Rotieren der Datumscheibe ein Datumscheiben-Antriebsrad aufweist, welches so angeordnet ist, daß es stets mit der Datumscheibe in Wirkverbindung steht, ein Datumzwischenrad mit Vorrückzähnen zum intermittierenden Kämmen mit dem Datumscheiben-Antriebsrad und einen exzentrischen Nocken, um mit dem begrenzenden Zwangshebel in Wirkverbindung zu treten und diesen zu rotieren, wobei das Datumzwischenrad und der exzentrische Nocken ein gemeinsames Rotationszentrum aufweisen.

Bei der obigen Anordnung kann der begrenzende Zwangshebel verläßlich rotiert werden.

Weiterhin kann bei der obigen elektronischen Uhr ein Lager zwischen dem exzentrischen Nocken und den Vorrückzähnen vorgesehen sein, um eine Achse des Datumzwischenrades aufzunehmen, wobei der begrenzende Zwangshebel, der exzentrische Nocken und die Zähne der Datumscheibe für die Wirkverbindung mit dem Datumscheiben-Antriebsrad auf derselben ebenen Oberfläche vorgesehen sind.

Damit kann eine Reduktion der Korrekturzeit für die Datumscheibe sowie ein dünner stoßunempfindlicher Mechanismus bereitgestellt werden.

Gemäß den oben beschriebenen Gesichtspunkten der vorliegenden Erfindung bleibt die Datumscheibe in einem Zustand, in dem sie in konsistenter Weise stabilisiert gehalten wird, wenn sie in einem nicht angetriebenen Zustand (normaler Betrieb) vorliegt, da der begrenzende Steuerungsteil für das Datum die Drehung der Datumscheibe begrenzt. Wenn sich die Datumscheibe andererseits in einem angetriebenen Zustand (Datumwechsel) befindet, wird nur ein geringes Lastdrehmoment aufgrund der Datumscheibe auf den Schrittmotor einwirken, da die Datumscheibe rotiert wird, nachdem der von dem begrenzenden Zwangsteil auf die Datumscheibe aufgebrachte Rotationszwang angehoben wird. Auf diese Weise wird eine elektronische Uhr mit einem Kalender mit stabilisierten Operationsbedingungen zur Verfügung gestellt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung deutlicher, wenn diese zusammen mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.

1 ist ein Konzeptdiagramm einer elektrischen Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 ist ein Blockdiagramm, welches eine Schaltungsstruktur der in 1 gezeigten elektronischen Uhr darstellt;

3 ist ein Konzeptdiagramm, welches ein Detektionsmuster einer elektronischen Uhr gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

4 ist ein Schaltungsdiagramm, welches einen Fotosensormechanismus zur Verwendung in einer elektronischen Uhr gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

5 ist ein Diagramm, welches Wellenformen von Signalen darstellt, die von einer in 2 dargestellten Schaltung der elektronischen Uhr erzeugt werden;

6 ist ein Diagramm, welches partiell die Positionsbeziehungen im Räderwerk der in den 1 und 2 der vorliegenden Erfindung dargestellten Uhr in Draufsicht auf die Uhr darstellt;

7 ist ein Diagramm, welches partiell die Positionsbeziehungen in dem Räderwerk einer Uhr darstellt, entsprechend zu 6, wobei, anders als in 6, von unten auf die Uhr geblickt wird.

8 ist ein Querschnittsdiagramm des Räderwerkes einer Uhr entlang dem Datumscheibenvorrück-Transducer, dem Datumantriebszug und der Datumscheibe, wie in 6 dargestellt, wobei die Zeichnung geeigneterweise entlang der Linie A-A geteilt ist;

9 ist ein vergrößertes Diagramm, welches ein Genfer Rad und seine umgebenden Glieder in Blickrichtung von unten auf die Uhr darstellt, um die Positionsbeziehungen zwischen den jeweiligen Gliedern zu erläutern;

10 ist ein Diagramm zum Erläutern des Spiels in Rotationsrichtung der Datumscheibe und der Variation der Preßkraft, die von dem begrenzenden Zwangsteil für das Datum auf die Zähne der Datumscheibe während einer Periode ausgeübt wird, in der das Datumzwischenrad eine vollständige Drehung ausführt, wobei das Spiel durch die Rotation der Antriebsvorrichtung zum intermittierenden Rotieren der Datumscheibe, beispielsweise einem Genfer Rad, verursacht wird;

11 ist ein Blockdiagramm, welches entsprechend 2 die Schaltungsstruktur einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

12 ist ein Diagramm, welches Wellenformen von Signalen darstellt, die von einer Schaltung mit der in 11 gezeigten Struktur erzeugt werden;

13 ist ein Blockdiagramm, welches entsprechend 2 eine Schaltungsstruktur einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

14 ist ein Diagramm, welches Wellenformen von Signalen darstellt, die von einer Schaltung mit der in 13 gezeigten Struktur erzeugt werden;

15 ist ein Blockdiagramm, welches entsprechend 13 eine Schaltungsstruktur einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

16 ist ein Blockdiagramm, welches entsprechend den 13 bis 15 eine Schaltungsstruktur einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und

17 ist ein Blockdiagramm, welches entsprechend 2 eine Schaltungsstruktur einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein Konzeptdiagramm, welches die Struktur einer elektronischen Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt. 2 ist ein Blockdiagramm, welches eine Schaltungsstruktur der in 1 darstellten elektronischen Uhr zeigt. Aus diesen Zeichnungen geht hervor, daß ein Signal aus einer Oszillatorschaltung 2 zum Oszillieren eines Quarzoszillators 1 in der Teilungsschaltung 3 zu 1 Hz geteilt wird, wobei seine Wellenform in einer Wellenform-Einstellschaltung (1) 4 (in 1 nicht gezeigt) eingestellt wird, bevor das Signal einer Antriebsschaltung (1) 5 zum Antreiben eines Transducers (1) 6 zugeführt wird, welcher in dieser Ausführungsform einen Schrittmotor umfaßt. Auf ein Signal von der Antriebsschaltung (1) 5 wird der Transducer (1) 6 jede Sekunde angetrieben. Eine von dem Transducer (1) 6 erzeugte Rotationskraft wird auf den Zeigergetriebezug 7 übertragen, wodurch ein Sekundenzeiger 8 und ein Minutenzeiger 9 rotiert werden. Weiterhin rotiert ein Stundengetriebezug 7a, welcher ein Teil des Zeigergetriebezuges ist, einen Stundenzeiger 10 und weiterhin ein Schalterrad 11, welches in 24 Stunden eine vollständige Rotation ausführt, um einen 24-Stunden-Schalter 12 alle 24 Stunden einzuschalten.

Der 24-Stunden-Schalter 12 gibt ein Datumscheiben-Antriebssignal 24SW zum Antreiben der Datumscheibe 70 an eine Steuerungsschaltung 20 aus.

Auf das Signal 24SW liefert die Steuerungsschaltung 20 ein Befehlssignal (ein Datumscheiben-Antriebssignal) BMC zum Antreiben der Datumscheibe 70 an eine Wellenform-Einstellschaltung (2) 13 (in 1 nicht gezeigt). Die Wellenform-Einstellschaltung (2) 13, welche ebenfalls ein Signal von der Teilungsschaltung 3 empfängt, stellt die Wellenform eines Signals aus der Teilungsschaltung 3 auf Grundlage des Datumscheiben-Antriebssignals BMC ein, wobei ein resultierendes Signal als Antriebssignal MOTB an eine Antriebsschaltung (2) 50 ausgegeben wird. Die Antriebsschaltung (2) 50 treibt dann einen Transducer (2) 51 an, welcher bei dieser Ausführungsform einen Schrittmotor umfaßt. Der Transducer (2) 51 treibt einen Datumgetriebezug 52 an, welcher wiederum die Datumscheibe 70 antreibt. Hei dieser Ausführungsform umfallt der Datumgetriebezug 52 einen Datumvorrückmechanismus.

Neben dem Datumscheiben-Antriebssignal BMC gibt die Steuerungsschaltung 20 ein Antriebssignal LD an einen Fotosensormechanismus 80 aus.

Der Fotosensormechanismus 80 umfaßt einen Fotosensor 81 und eine Detektionsschaltung 82, wobei erstere einen Lichtemitter 81a und einen Lichtempfänger 81b enthält.

Die Datumscheibe 70 weist ein Detektiosmuster 71 auf, welches einen reflektierenden Teil und einen nicht reflektierenden Teil enthält, welche auf ihre Rückseite gedruckt sind, wobei sie bei der Detektion des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe 70 verwendet werden. Der Fotosensormechanismus 80 liest eine Grenze des Detektionsmusters 71 entsprechend der Bewegung der Datumscheibe 70 und gibt ein Detektionssignal SD an die Zählerschaltung 90 aus.

Auf das Detektionssignal SD beginnt der Zähler 90 damit, ein Antriebssignal MOTB zu zählen, und nachdem er über eine vorbestimmte Zeit gezählt hat, liefert er ein gezähltes Signal CUP an die Steuerungsschaltung 20. Auf das gezählte Signal CUP setzt die Schaltung 20 die Ausgabe des Datumscheiben-Antriebssignals BMC aus.

Es wird Bezug auf 1 genommen; ein Zeigerkorrektur-Getriebezug 100 und ein Zeitunterschied-Korrekturgetriebezug 120 sind mit einem Stundengetriebezug 7a verbunden. Die Zeichnung zeigt ebenfalls schematisch eine Einstellkrone 130, welche in Positionen einer Null-Stufe, einer ersten Stufe und einer zweiten Stufe durch einen Einstellmechanismus 135 gesetzt ist, so daß ein Signal, welches jeder Position entspricht, demgemäß an eine Schaltersteuerungsschaltung 45 gesendet wird.

Eine bevorzugte Ausführung eines Detektionsmusters 71 wird als nächstes mit Bezug auf 3 beschrieben.

3 ist ein Konzeptdiagramm, welches ein Detektionsmuster auf der Rückseite einer Datumscheibe zeigt, in welchem ein schwarzer Teil ein nicht reflektierender Teil 71 und ein weißer Teil ein reflektierender Teil 71b ist, wobei die Linien n und n + 1 ein Intervall für eine Ein-Tag-Datumanzeige definieren.

Wenn die Datumfläche 70 in einem stabilisierten Zustand ist (einem normalen Zustand), wird die Datumscheibe 70 so positioniert, daß der mittlere Teil (durch die gepunktete Linie angezeigt) der Linie n oder n + 1 des Detektionsmusters 71 unter dem Zentrum des Detektors des Fotosensors 81 positioniert ist. Nicht reflektierende Teile, welche der Linie n oder n + 1 entsprechen, sind für 31 Tage auf der Datumscheibe 70 vorgesehen. In der Zeichnung zeigt der Pfeil C die Rotationsrichtung an.

Es wird auf den mittleren linken Teil der 1 Bezug genommen; es ist das Konzept einer Positionsbeziehung zwischen dem Detektionsmuster 71 auf der Rückfläche der Datumscheibe 70 und dem Fotosensor 81 dargestellt.

4 ist ein Diagramm, welches eine innere Schaltung eines Fotosensormechanismus 80 zeigt, der einen Fotosensor 81 und eine Detektionsschaltung 82 umfaßt.

In Abhängigkeit eines Signals 24SW von dem 24-Stunden-Schalter 12 treibt die Steuerungsschaltung 20 über ein Antriebssignal LD für den Fotosensormechanismus 80 FETs 82a, 82b der Detektionsschaltung 82. Daraufhin fließt elektrischer Strom vom Niveau VDD durch den Lichtemitter 81a des Fotosensors 81 und den Widerstand 82c auf das Niveau VSS, wodurch Licht B emittiert wird. Wenn das Licht B auf der Rückfläche der Datumscheibe 70 reflektiert wird, erreicht das reflektierte Licht den Lichtempfänger 81b und aktiviert diesen. Daraufhin fließt elektrischer Strom von dem Niveau VDD über einen Detektionswiderstand 82d und den FET 82b auf das Niveau VSS, so daß ein H-Niveau-Signal PH über den Detektionswiderstand 82d an einen Vergleicher 82e geliefert wird. Nach der Invertierung in einem Inverter 82f gibt die Detektionsschaltung 82 das Signal als ein L-Niveau-Detektionssignal SD aus. Wenn andererseits das Licht B einen nicht reflektierenden Teil auf der Datumscheibe 70 bestrahlt und somit nicht reflektiert wird, wird der Lichtempfänger 81b nicht aktiviert. Daher wird ein H-Niveau-Detektionssignal SD ausgegeben.

5 ist ein Diagramm, welches Wellenformen von Signalen darstellt, die von der Schaltung einer in 2 gezeigten elektronischen Uhr erzeugt werden.

Wenn ein Datumscheiben-Antriebssignal 24SW auf H-Niveau geht, so geht ein Datumscheiben-Antriebssignal BMC von der Steuerungsschaltung 20 ebenfalls auf H-Niveau.

Daraufhin gibt die Wellenform-Einstellschaltung (2) 13 ein Antriebssignal MOTB zum Antreiben des Transducers (2) 51 aus, woraufhin der Transducer (2) 51 mit der Rotation beginnt, wodurch der Datumgetriebezug 52 rotiert wird.

Wenn die Datumscheibe 70 entsprechend mit der Drehung beginnt, bewegt sich der Detektor des Fotosensors 81 des Fotosensormechanismus 80 im Ergebnis von einem nicht reflektierenden Teil zu einem reflektierenden Teil des Detektionsmusters 71 auf der Datumscheibe 70, wobei dies zum Ergebnis hat, daß ein L-Niveau-Detektionssignal SD ausgegeben wird.

Wenn ein L-Niveau-Detektionssignal SD ausgegeben wird, beginnt die Zählerschaltung 90 Antriebssignale MOTB zu zählen. Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Signalen MOTB gezählt ist, gibt die Zählerschaltung 90 ein Zählsignal CUP aus, woraufhin das Datumscheiben-Antriebssignal BMC auf L-Niveau geht. Wenn ein nicht reflektierender Teil des Detektionsmusters 71 (z.B. der in 3 gezeigte Teil n + 1) daraufhin unter dem Fotosensor 81 positioniert wird, wenn die Datumscheibe 70 aufhört zu rotieren, geht ein Detektionssignal SD auf H-Niveau.

Als nächstes wird die Positionsbeziehung zwischen dem Transducer (2) 51 dem Datumgetriebezug 52 als Datumvorrückmechanismus und einer Datumscheibe 70 beschrieben.

6 ist ein Diagramm, welches partiell eine Positionsbeziehung zwischen den Elementen eines Uhrwerks in Draufsicht (auf die Rückseite der Oberfläche) darstellt.

Im folgenden wird eine mechanische Struktur und der Betrieb der oben beschriebenen bevorzugten Ausführung im Detail dargestellt.

7 ist ein Diagramm, welches partiell eine Positionsbeziehung zwischen Bestandteilen des Uhrwerkes zeigt, insbesondere einen Teil eines Datumvorrück-Transducers (ein Schrittmotor) und eines Datumgetriebezuges (ein Datumantriebs-Getriebezug), wobei, anders als in 6, von unten auf die Uhr geblickt wird. In der Zeichnung sind die jeweiligen Uhrwerkkomponenten verschoben dargestellt, da dies zur Erläuterung ihrer Anordnung geeignet ist.

Ebenfalls sind Komponenten des Datumzwischenrades (3) 55 und eines Datumscheiben-Antriebsrades 57 zum einfachen Verständnis des Antriebskraft-Übertragungsweges für das Datumzwischenrad (3) 55, das Datumscheiben-Antriebsrad 57 eines exzentrischen Nockens 55b und der Datumscheibe 70 voneinander getrennt dargestellt. Dies bedeutet, daß der Pfeil, welcher vom Datumzwischenrad (3) 55 zum exzentrischen Nocken 55b mit einer gepunkteten Linie gezeichnet ist, und derjenige, welcher vom Zwischendatumrad-Getriebe 57a zum Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b dargestellt ist, Antriebskraft-Übertragungswege repräsentieren. Antriebskraft wird von dem exzentrischen Nocken 55b und der Datumzwischenradachse 55c übertragen, wobei zusammen eine vollständige Rotation ausgeführt wird und wobei das Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b und das Zwischendatumrad-Getriebe 57a zusammen eine vollständige Rotation ausführen.

8 ist eine Darstellung im Querschnitt entlang dem Transducer (2) 51, dem Datumgetriebezug 52 und der in 6 dargestellten Datumscheibe 70, wobei die Ansicht geeigneterweise entlang der gepunkteten Linie A-A in zwei Teile aufgeteilt ist.

Es wird Bezug auf 6 bis 8 genommen; der Datumrotor 51c und der Datumgetriebezug 52 werden im wesentlichen auf der Grundplatte 200 und einer Getriebezugbrücke 150 gehalten. Die Datumspule 51a und der Datumstator 51b des Transducer (2) 51 werden über eine (nicht gezeigte) Schraube auf der Grundplatte gehalten.

Das Datumscheiben-Antriebsrad 57 wird auf einer Nadel 152a gehalten, welche auf einem zentralen Radzapfen ("center wheel cock") 152 ausgebildet ist, wobei es auf einer Seite an den Datumscheibenschutz 151 anstößt.

Es ist zu beachten, daß die Zeichnung ebenfalls ein Schaltungssubstrat 210, eine Schaltungstrageplatte 212, eine Scheibenplatte 213 und einen Scheibenplatten-Aufnahmering 214 zeigt.

Eine Datumzwischenradachse 55c, ein Teil des Datumzwischenrades (3) 55, durchdringt den zentralen Radzapfen 152, wobei obere und untere Zapfen desselben axial durch das Lager bzw. durch das Lager der Getriebezugbrücke 150 gehalten werden. Unter der unteren Oberfläche des zentralen Radzapfens 152 ist ein mittlerer Schulterteil vorgesehen, welcher einen maximalen Durchmesser aufweist, wobei ein geschnittener Teil mit zwei Außenflächen auf seinem externen Umfang ausgebildet ist.

Unter dem mittleren Schulterteil befindet sich ein Zwischenradgetriebe 55a in einem Preßsitz, um Rotationskraft des Datumzwischenrades (2) 54 aufzunehmen, und ein Genfer Rad 56 befindet sich unterhalb des Radgetriebes 55a in einem Preßsitz. Der untere axiale Abschnitt unter dem unteren Zapfen der Datumzwischenradachse 55c, welche in Richtung der Seite der Scheibenplatte 213 vorsteht, hat einen geschnittenen Teil mit zwei äußeren Flächen 55d, die darauf ausgebildet sind, um mit einem in D-Form geschnittenen Loch des exzentrischen Nocken 55b in Wirkverbindung zu treten und um Rotationskraft aufzunehmen.

Wenn der exzentrische Nocken mit der axialen Spitze des unteren Zapfens der Datumzwischenradachse 55c in Wirkverbindung tritt, welche axial von der Getriebezugbrücke und dem Lager der Grundplatte gehalten wird, kann ein stabiler Datumscheiben-Steuerungsmechanismus zur Verfügung gestellt werden, welcher in geringerem Maße durch die von dem begrenzenden Zwangshebel aufgebrachte Preßkraft beeinflußt wird, welche die Rotation der Datumscheibe begrenzt. (Beispielsweise kann die Reaktion der von dem begrenzenden Zwangshebel auf die Datumscheibe aufgebrachten Preßkraft, welche mit dem Hebel über seine Zähne in Wirkverbindung steht, als Kopplungskraft auf das Lager des Datumzwischenradgetriebes über den exzentrischen Nocken wirken, wobei die Reibung auf das Lager erhöht wird und eine Rotationskraft des Datumschrittmotors beeinflußt wird, welcher das Datumzwischenrad (3) 55 antreibt.)

Der geschnittene Teil mit zwei äußeren Oberflächen auf dem Teil mit dem größten Durchmesser der Datumzwischenradachse 55c ist in derselben Richtung ausgebildet, wie derjenige für den geschnittenen Teil mit zwei äußeren Oberflächen, welcher auf dem unteren axialen Teil der Datumzwischenradachse 55c ausgebildet ist. Daher wird beim Zusammenbau des Datumzwischennagels (Genfer Rad) 56 mit der Datumzwischenradachse 55c durch Ausbildung eines Preßsitzes der geschnittene Teil mit zwei Oberflächen auf dem größten Durchmesserteil der Radachse 55c anfänglich unter Verwendung eines Werkzeugs positioniert, so daß der geschnittene Teil mit zwei äußeren Oberflächen auf dem unteren axialen Teil im wesentlichen mit dem Vorrückzahn (Fingerteil) 56b übereinstimmt, wobei das Genfer Rad 56 so eingebaut wird, daß sein Fingerteil 56b in einfacher Weise eingestellt werden kann.

Hei dieser Anordnung kann der Fingerteil 56b im wesentlichen in Übereinstimmung mit dem exzentrischen Nocken 55b zum Synchronisationsbetrieb der intermittierenden Rotationsantriebsvorrichtung für die Datumscheibe und des begrenzenden Zwangshebels 58 positioniert werden, wobei die Datumscheibe 70 losgelöst von einer Preßkraft eingestellt werden kann, welche durch den begrenzenden Datumsteuerungsteil 58b aufgebracht wird, wenn die Datumscheibe 70 angetrieben wird. Weiterhin ist ein Augenloch 200d (siehe 7) auf der Grundplatte 20 ausgebildet, durch welches die Position des Fingerteils 56b sichergestellt werden kann, wenn der exzentrische Nocken 55b von der Seite der Scheibenplatte 213 in den geschnittenen Teil mit zwei äußeren Oberflächen auf der unteren Achse gemäß der Position des Fingerteils 56b eingebaut wird. Durch das Vorsehen des Augenloches 200d kann ein Fehler beim Einbau des exzentrischen Nocken 55b vermieden werden. (Der exzentrische Nocken 55b kann in zwei verschiedene ebene Positionen eingebaut werden, wobei bei einem falsch eingebauten exzentrischen Nocken 55b die von dem begrenzenden Zwangsteil 58b auf die angetriebene Datumscheibe 70 aufgebrachte Preßkraft nicht gelöst werden könnte.)

Ein zentraler Radzapfen 152 ist in einem im Querschnitt hohlen Teil in der Grundplatte 200 und in der Getriebezugbrücke 150 vorgesehen, um einen anderen (nicht gezeigten) Getriebezugmechanismus zu unterstützen, wobei eine Datumscheiben-Antriebsradachse 152a an dem zentralen Radzapfen 152 ausgebildet ist. Das Datumscheiben-Antriebsrad 57 wird von der Seite 213 der Datumscheibe eingebaut, so daß seine Oberfläche auf der Seite des Zwischendatumrad-Getriebes 57a in Richtung der Datumscheiben-Antriebsradachse 152b weist und von dem Datumscheibenschutz 151 an seiner Seite gepreßt und gehalten wird, d.h. an der Seite, an der sich das Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b des Datumscheiben-Antriebsrades 57 befindet.

Eine Wirkverbindungsposition zwischen dem Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b und den Zähnen 70a der Datumscheibe 70, dem exzentrischen Nocken 55b und dem begrenzenden Zwangshebel 58 ist innerhalb eines Raums ausgebildet, welcher äquivalent zur Dicke der dünnen Rückplatte 216 ist, welche in den hohlen Teilen der Grundplatte 200 und des Datumscheibenschutzes 151 vorgesehen ist.

Einstellschaft-Abstandhalter 211 sind auf der oberen Fläche des Datumstators 51b und des Datumzwischenrades (3) 55 ausgebildet sowie in einem hohlen Teil im Querschnitt der Grundplatte 200 und dem zentralen Radzapfen 152, und ein Führungsloch 211a ist an dem Einstellschaft-Abstandhalter 211 ausgebildet, um zu verhindern, daß diese Teile beim Zusammenbau herunterfallen.

Wenn der 24-Stunden-Schalter 12 eingeschaltet wird, gibt die Steuerungsschaltung 20 ein Antriebssignal BMC für den Transducer (2) 51 aus, woraufhin die Antriebsschaltung (2) 50 den Transducer (2) 51 antreibt. Der Transducer (2) 51 ist ein Schrittmotor, welcher eine Datumspule 51a, einen Datumstator 51b und einen Datumrotor 51c bei dieser Ausführungsform aufweist. Die Rotation des Datumrotor 51c wird unter Verlangsamung auf die Datumzwischenräder (1) 53, (2) 54, (3) 55 übertragen. Das Datumzwischenrad (3) 55 umfaßt ein Getriebe 55a und ein Genfer Rad 56, welche zur Befestigung einstückig mit der Datumzwischenradachse 55causgebildet sind, wobei das Genfer Rad 56 den Flansch 56a und einen Vorrückzahn (Datumzwischennagel) 56b aufweist. In Wirkverbindung mit der Datumzwischenradachse 55c des Datumzwischenrades (3) 55 auf einer anderen Seite bezüglich der Grundplatte 200, auf welcher sich der Datumzwischennagel 56, d.h. in diesem Falle das Genfer Rad 56, befindet, ist ein exzentrischer Nocken 55b vorgesehen. Der D-Schnitt-Teil der Datumzwischenradachse 55c ist in das D-Schnitt-Loch des exzentrischen Nocken 55b eingepaßt.

Im allgemeinen führt das Genfer Rad 56 jeden Tag eine vollständige Rotation aus, wobei die Rotationskraft von dem Transducer (2) 51 über seinen Vorrückzahn auf das Zwischendatumrad-Getriebe 57a des Datumscheiben-Antriebsrades 57 aufgebracht wird, so daß das Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b, welches einstückig mit dem Radgetriebe 57a ausgebildet ist, das Datumradgetriebe 70a der Datumscheibe 70 einmal pro Tag vorrücken kann. Im allgemeinen wird das Genfer Rad 56 so positioniert, daß sein Flansch 56a mit zwei Zähnen des Zwischendatumrad-Getriebes 57a in Kontakt ist, so daß das Datumscheiben-Antriebsrad 57 bezüglich der Rotation blockiert ist. Ein Datumgetriebezug 52 ist hier der Getriebezug, welcher die entsprechenden Glieder von dem Datumzwischenrad (1) 53 zu dem Datumscheiben-Antriebsrad 57 aufweist.

Der begrenzende Zwangshebel 58 wird von der Grundplatte 200 getragen, wobei der Stift 59 des begrenzenden Zwangshebels das Rotationszentrum ist. Der exzentrische Nocken 55b, welcher mit einem Gabelteil 58e oder einem eingeschnittenen Teil des begrenzenden Zwangshebelarbeitsteils 58a des begrenzenden Zwangshebel 58 in Wirkverbindung steht, dient zum Ablenken der begrenzenden Zwangsfeder 58c, welche den begrenzenden Datumzwangsteil 58b trägt, der mit dem Datumradgetriebe 70a kämmt, und den begrenzenden Datumzwangsteil 58b von dem Datumradgetriebe 70a wegbewegt. Ausgedehnte Teile des begrenzenden Datumzwangsteils 58b und des festen Teils 58c sind durch Kräuseln ("shirring") und Auseinanderschneiden gebildet. Der begrenzende Zwangshebel 58 ist so ausgebildet, daß der begrenzende Datumzwangsteil 58b und die begrenzende Zwangsfeder 58c einstückig sind. Während der Vorrückzahn 56b das Datumscheiben-Antriebsrad 57 vorrückt, wird die Ablenkung der begrenzenden Zwangsfeder 58b klein gehalten, oder der begrenzende Datumzwangsteil 58b wird von dem Datumradgetriebe 70a weggehalten, um ein Vorrücken der Datumscheibe 70 mit kleiner Energie aufrechtzuerhalten. Der begrenzende Zwangshebel 58 wird so positioniert, wie durch die gepunktete Linie in 7 angezeigt ist, wenn die Datumscheibe 70 vorgerückt wird.

Wenn die Datumscheibe 70 beim normalen Betrieb in einem nicht angetriebenen Zustand ist, wird der begrenzende Zwangshebel 58 so positioniert, wie von der durchgezogenen Linie in 7 angezeigt ist. Der weggeschnittene Teil des begrenzenden Datumzwangsteils 58b ist dann offen, wobei die begrenzende Zwangsfeder 58c elastisch deformiert ist. Wenn andererseits die Datumscheibe 70 um etwa 0 Uhr um Mitternacht zum Datumwechsel angetrieben wird, ist der begrenzende Zwangshebel 58 in einer Position, die in 7 durch die Punkt-Punkt-Strich-Linie angezeigt ist, wobei der weggeschnittene Teil geschlossen ist, da er durch Kräuselung ("shirring") gebildet ist.

Wie oben beschrieben, wird der Transducer (2) 51 für jede Drehung des 24-Stunden-Schalters 12 aktiviert, und der Datumgetriebezug 52 rückt die Datumscheibe 70 um einen Tag vor.

Es ist festzustellen, daß die Rotationsplatte für die Datumanzeige oder die Datumscheibe 70 eine dünne Ringplatte ist, wobei Daten von 1 bis 31 auf ihre Oberfläche gedruckt sind. Entlang der Innenseite des Umfangs der Datumscheibe 70, sind 62 Zähne 70b (zwei Zähne für das Vorrücken um einen Tag) in einer integrierten Weise ausgebildet.

Beim normalen Betrieb (zu Zeiten, in denen kein Datumwechsel stattfindet) steht das Zwischendatumrad-Getriebe 57a über zwei seiner Zähne mit der Seitenfläche des Flansches 56a des Genfer Rades 56 zur Rotationsbeschränkung in Wirkverbindung, wobei die Datumscheibe 70 über einen Zahn ihres Datumradgetriebes 70a mit zwei Zähnen des Datumscheiben-Antriebsradgetriebes 57b zur Rotationsbeschränkung in Wirkverbindung steht.

Während des Datumwechsels rücken der Vorrückzahn 56b und eine der beiden Schultern des Genfer Rades 56 zusammen das Zwischendatumrad-Getriebe 57b um zwei Zähne vor, wodurch die Datumfläche 70 um zwei Zähne rotiert wird.

Der exzentrische Nocken 55b hat einen geschnittenen Teil in D-Form, oder das runde Loch für ein Rotationszentrum ist geschnitten, so daß zwei gerade Kanten vorgesehen sind, und das in D-Form geschnittene Loch empfängt den in D-Form geschnittenen Teil der Datumzwischenradachse 55c.

9 ist ein Diagramm zur Erläuterung der Anordnung des Genfer Rades 56, des begrenzenden Zwangshebels 58, des Datumscheiben-Antriebsrades 57 und der Datumscheibe 70 sowie des Betriebes des Genfer Rades 56. Die Zeichnung zeigt einen Teil der in den 6 und 7 gezeigten Bauteile, wobei von der Unterseite (von der Scheibenseite) auf die Uhr geblickt wird, anders als in 6 und identisch zu 7, wobei identische Bauteile wie diejenigen, welche in den 6 und 7 gezeigt werden, durch identische Bezugszeichen bezeichnet sind.

Das Genfer Rad 56 ist durch die gepunktete Linie gezeigt. Das Bezugszeichen J zeigt eine Stopp-Position an, in welchem der Vorrückzahn 56b des Genfer Rades 56 im allgemeinen positioniert ist, wenn das Genfer Rad 56 seine Drehung beendet; mit anderen Worten bis der Transducer (2) 51 auf ein Signal 24SW von dem 24-Stunden-Schalter 12 angetrieben wird. Wenn der Datumrotor 51c des Transducer (2) 51 mit der Drehung beginnt, fängt das Genfer Rad 56, ein Teil des Datumgetriebezuges 52, mit der Drehung in Richtung des Pfeiles D (Vorwärtsrichtung) an, bis sein Vorrückzahn 56b in der Position K ankommt. Wenn der Vorrückzahn 56b in der Position K ist, wird der Kontakt der Zähne des Zwischendatumrad-Getriebes 57a mit dem Flansch 56a des Genfer Rades 56 unterbrochen, woraufhin das Datumscheiben-Antriebsrad 57 einen Vorrückzustand einnimmt. Inzwischen beginnt der mit der Datumzwischenradachse 55c des Datumzwischenrades (3) 55 in Wirkverbindung stehende exzentrische Nocken 55b ebenfalls mit der Rotation, und der begrenzende Zwangshebel 58 wird dabei um den Stift 59 des begrenzenden Zwangshebels rotiert, wodurch die Preßkraft herabgesetzt wird, welche durch den begrenzenden Datumzwangsteil 58b auf das Datumgetrieberad 70a aufgebracht wird. Daraufhin schlägt der Vorrückzahn 56b des Genfer Rades 56 an den Zähnen des Zwischendatumrad-Getriebes 57a des Datumrotationsrades 57 an, wodurch das Datumscheiben-Antriebsrad 57 in Richtung des Pfeiles E vorgerückt wird. Wenn das Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b des Datumscheiben-Antriebsrades 57 das Datumradgetriebe 70a antreibt, beginnt ebenfalls die Datumscheibe 70a mit einer Rotation in Richtung des Pfeiles F. Inzwischen tritt der begrenzende Datumzwangsteil 58b des begrenzenden Zwangshebels 58 zeitweise von dem Datumscheibengetriebe 70a zurück. Am Anfang des Vorrückens der Datumscheibe 70 detektiert der Fotosensormechanismus 80 das Detektionsmuster 71 auf der Rückfläche der Datumscheibe 70, woraufhin ein Detektionssignal SD ausgegeben wird. In Abhängigkeit des Detektionssignals SD beginnt die Zählerschaltung 90 mit dem Zählen eines Antriebssignals MOTB.

Der Vorrückzahn 56b rückt das Zwischendatumrad-Getriebe 57a um zwei Zähne vor, und folglich wird ebenfalls das Datumradgetriebe 70a um zwei Zähne vorgerückt. Folglich wurde die Datumscheibe 70 um einen Tag vorgerückt. Daraufhin wird der begrenzende Datumzwangsteil 58b des begrenzenden Zwangshebels 58 wieder in Wirkverbindung mit dem Datumradgetriebe 70a gebracht, um die Begrenzung des Datumscheibengetriebes 70a zu bewirken. Wenn der Vorrückzahn 56b in der Position L angelangt ist, ist das Vorrücken der Datumscheibe 70 beendet.

Das Genfer Rad 56 fährt mit der Rotation fort, bis die Zählerschaltung 90 eine vorbestimmte Zahl erreicht hat und ein Zählsignal CUP ausgibt. Auf das Zählsignal CUP wird die Ausgabe eines Antriebsignals BMC wie oben beschrieben ausgesetzt, woraufhin der Transducer (2) 51 den Betrieb aussetzt und das Genfer Rad 56 ebenfalls die Rotation aussetzt.

Bei der Beendigung des obigen Vorganges ist der Vorrückzahn 56b in die Position J zurückgekehrt, in welchem das Genfer Rad 56 wiederum in einem Wartezustand ist. Da die Position J auf der Gegenseite des Datumscheiben-Antriebsrad 57 angeordnet ist, wie in 9 gezeigt ist, in ein stabilisierter Zustand der Datumscheibe 70 sichergestellt.

Wenn die Datumscheibe 70 zur Korrektur in Rückwärtsrichtung gedreht wird, d.h. in Richtung des Pfeils G, rotieren das Genfer Rad 56 und das Datumscheiben-Antriebsrad 57 in entgegengesetzte Richtungen bezüglich derer, die mit den Pfeilen D bzw. E gekennzeichnet sind, um in Rückwärtsrichtung vorzurücken.

Wenn die Datumscheibe 70 in einem stabilisierten Zustand vorliegt, bleibt der Vorrückzahn 56b in einer Wartestellung, was durch die gepunktete Linie M in der Zeichnung angezeigt ist, wobei die Wartestellung unter Berücksichtigung der Rückwärtskorrektur bestimmt ist. In einem Transducer, welcher einen Schrittmotor verwendet, ist die Vorwärtsvorrück-Geschwindigkeit im allgemeinen größer als eine Rückwärtsvorrück-Geschwindigkeit, wobei das Verhältnis oft 2:1 beträgt. Bei einem solchen Verhältnis zum Vorsehen eines benutzerfreundlichen Mechanismus, bei dem eine Korrektur entweder bei der Vorwärts- oder bei der Rückwärtsrotation zur selben Zeiten begonnen werden kann, wird der Vorrückzahn 56b vorzugsweise in einer Position gehalten, die entsprechend dem Verhältnis zwischen den Geschwindigkeiten des Transducers bei Vorwärts- und Rückwärtsrotation bestimmt ist. Die von der gepunkteten Linie M angezeigte Position ist eine Stopp-Position für den Vorrückzahn 56b, in dem Fall, daß das Verhältnis zwischen den Geschwindigkeiten bei Vorwärts- und Rückwärtsrotation 2:1 beträgt.

Die Stopp-Position kann erreicht werden, indem eine geeignete zu zählende Zahl durch die Zählerschaltung 90 gesetzt wird.

Es wird auf 10 Bezug genommen; hier wird die Beziehung zwischen dem Betrieb des Vorrückzahns 56b, welcher das Datumscheiben-Antriebsrad 57 und die Datumscheibe 70 zur intermittierenden Rotation antreibt, und dem Timing für die Arbeit des begrenzenden Zwangshebels 58 beschrieben.

Die horizontale Achse in 10 entspricht einer vollständigen Drehung des Datumzwischenrades (3) 55. Der Graph in 10 zeigt das Spiel in Rotationsrichtung der Datumscheibe und die von dem begrenzenden Zwangshebel aufgebrachte Preßkraft, welche während der Rotation des Datumzwischenrades (3) 55 um jeden vorbestimmten Betrag gemessen wurde. Die feste Linie zeigt eine Variation des Spielbetrages an, welche die Rotation der intermittierenden Vorrichtung zur Rotation der Datumscheibe begleitet, wobei die dicke unterbrochene Linie die Variation der Preßkraft anzeigt, die durch den begrenzenden Datumzwangsteil 58b des begrenzenden Zwangshebels 58 auf das Datumradgetriebe 70a der Datumscheibe 70 aufgebracht wird.

Der Begriff "Rotationsrichtung →" in 10 entspricht der Vorwärtsdrehung des Datumzwischenrades (3) 55; der Punkt J (siehe 9) entspricht den rechten und linken Enden der horizontalen Achse; und die Punkte K und L entsprechenden Punkten P1 bzw. P2 auf den durchgezogenen Linien.

Wenn sich der Vorrückzahn 56b am Punkt J befindet, bringt der begrenzende Zwangshebel 58 über seinen begrenzenden Datumzwangsteil 58b eine konsistente Preßkraft auf das Datumradgetriebe 70a der Datumscheibe 70 auf.

Wenn das Datumzwischenrad (3) 55 im Zustand entsprechend dem linken Ende in 10 mit der Rotation beginnt, beginnt ein exzentrischer Nocken 55b eine synchronisierte Rotation, wobei der begrenzende Zwangshebel 58 angetrieben wird. Wenn der Hebel 58 angetrieben wird, nimmt die auf den begrenzenden Datumzwangsteil 58b einwirkende Kraft ab, wie es in 10 durch die unterbrochene Linie dargestellt ist, welche sich nach unten rechts bewegt, bis sich der begrenzende Datumzwangsteil 58b von dem Datumscheibenrad 70a vor dem Punkt P1 (Punkt J1 in 10) entfernt.

Zu dem Zeitpunkt ist der exzentrische Nocken 50b von der normalen Stopp-Position J um einen Betrag rotiert, welcher einer halben Rotation durch den Vorrückzahn 56b entspricht, der begrenzende Datumzwangsteil 58b des begrenzenden Zwangshebel 58 wird sich vollständig von dem Rotationsbereich des Datumradgetriebes 70a der Datumscheibe 70 entfernt haben, und die Datumscheibe 70 wird von der Preßkraft befreit sein. Der begrenzende Zwangshebel 58 ist so positioniert, wie es durch die Punkt-Punkt-Strich-Linie in 7 angezeigt ist, was aus der Rotation um einen Maximalbetrag resultiert.

Bei der obigen Bedingung tritt die Datumscheibe 70 nur mit dem Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b in Wirkverbindung, und sie ist einer Rotationsbeschränkung ausgesetzt (d.h., in einem Zustand, bei dem ein gewisses Spiel auf das Datumradgetriebe 70a der Datumscheibe 70 und das Datumscheiben-Antriebsradgetriebe 57b bewirkt wird).

Wenn das rotierende Datumzwischenrad (3) 55 rotiert und den Punkt P2 überschritten hat, so wird der begrenzende Zwangshebel 58 graduell durch den rotierenden exzentrischen Nocken 55b angetrieben, was wiederum ein Kontaktieren des begrenzenden Datumzwangsteils 58b mit dem Datumscheibengetriebe 70a der Datumscheibe 70 bewirkt (Punkt J2 in 10). Entsprechend wächst die Preßkraft an, wenn der Vorrückzahn 56b dem Punkt J näherrückt, wo die Preßkraft wieder vollständig aufgebaut ist, wie in 10 durch die unterbrochene, nach rechts ansteigende dicke Linie dargestellt ist.

Wenn die Datumscheibe 70 aufgrund der Rotation des Datumscheiben-Antriebsrades 57a, welche von dem Datumzwischenrad (3) 55 verursacht wird, mit der Rotation beginnt, wird keine Preßkraft auf die Datumscheibe 70 von dem begrenzenden Datumzwangsteil 58 ausgeübt. Daher empfängt der Transducer (2) (Datumschrittmotor) 51 nur ein geringes Lastdrehmoment von der rotierenden Datumscheibe 70. Durch die obige Anordnung kann ein stabiler Datumantriebsmechanismus zur Verfügung gestellt werden, ähnlich einem allgemeinen Schrittmotor zur Stundenanzeige.

Es wird auf die 11 und 12 Bezug genommen; hier wird eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben, bei der die Last der Antriebsschaltung (2) 50 detektiert wird, um den Start der Aktivierung der Zählerschaltung 90 zu detektieren.

11 ist ein Blockdiagramm, welches 2 entspricht und eine Schaltungsstruktor einer elektronischen Uhr gemäß der vorliegenden Ausführungsform darstellt, wobei Elemente, welche denen in 2 entsprechen mit entsprechenen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Die Schaltung in 11 enthält eine Lastdetektionsschaltung 51 an der Stelle des Fotosensormechanismus 80 in 2.

12 zeigt Wellenformen der von einer Schaltung mit der in 9 gezeigten Struktur erzeugten Signale.

Auf ein Datumscheiben-Antriebssignal 24SW des 24-Stunden-Schalters 12 gibt die Steuerungsschaltung 121 ein Datumscheiben-Antriebssignal BMC an die Wellenform-Einstellschaltung (2) 13 aus. Die Wellenform-Einstellschaltung (2) 13 empfängt ebenfalls ein Signal von der Teilerschaltung 3 und beginnt, ein Antriebssignal MOTB auszugeben. Auf das Antriebssignal MOTB treibt die Antriebsschaltung (2) 50 den Transducer (2) 51, den Datumgetriebezug 52 und die Datumscheibe 70 an. Wenn die Datumscheibe 70 mit der Rotation beginnt, wird eine höhere Last aufgebracht. Eine Veränderung der Last wird von der Lastdetektionsschaltung 91 detektiert, welche daraufhin ein Lastdetektionssignal HD ausgibt. Das Lastdetektionssignal 91 ändert das Signal HD von dem normalen H-Niveau auf L-Niveau, wenn die Last einen vorbestimmten Betrag überschreitet. Auf der Grundlage des Wechsels des Lastdetektionssignals HD beginnt die Zählerschaltung 90, die Antriebssignale MOTB zu zählen, und wenn eine vorbestimmte Anzahl von Signalen MOTB gezählt wurde, gibt sie ein Zählsignal CUP an die Steuerungsschaltung 121 aus. Auf das Zählsignal CUP setzt die Steuerungsscchaltung 121 die Ausgabe des Datumscheiben-Antriebssignal BMC aus, und folglich wird die Ausgabe des Antriebssignals MOTB ebenfalls ausgesetzt.

Bei dieser Ausführungsform kann die Stopp-Position des Genfer Rades durch das Bereitstellen einer einfach strukturierten Lastdetektionsschaltung 91 an der Stelle des Fotosensormechanismus 80 sowie das Setzen einer geeigneten Zahl in der Zählerschaltung 90 gesteuert werden.

Bei dieser Anordnung, in der eine Änderung des Detektionsmusters, entsprechend der Bewegung der Datumscheibe, und eine Änderung aufgrund einer mechanischen Änderung, wie etwa der Änderung der Last auf einer Antriebsschaltung, detektiert werden, so daß die Zählerschaltung auf dieser Grundlage arbeiten kann, wird der Vorrückzahn des Genfer Rades in genauer Weise auf eine zeitweilige Stopp-Position zurückgestellt und dort gehalten.

Eine bevorzugte Ausführungsform, in welcher die Geschwindigkeit des Transducers (2) 51 geändert wird, wird als nächstes beschrieben. Diese Ausführungsform basiert auf dem Verständnis, daß die Last nur beim Vorrücken der Datumscheibe 70 größer wird und klein bleibt, wenn der Transducer (2) 51 vor und nach dem Vorrücken rotiert. Es wird auf 9 Bezug genommen; die Datumscheibe 70 wird noch nicht während einer Periode zwischen der Aktivierung des Datumscheibenvorrück-Transducers (2) 51 bis zu der Berührung des Vorrückzahns 56b des die Datumscheibe stabilisierenden Genfer Rades 56 an den Zähnen des Zwischendatumrad-Getriebes 57a des Datumscheiben-Antriebsrades 57b rotiert. Während dieser Periode ist die Last aufgrund der Rotation der Datumscheibe 70 gering. Auch wenn der Vorrückzahn 56b nicht mit den Zähnen des Zwischendatumrad-Getriebes 57a in Wirkverbindung steht, wobei die Datumscheibe 70 rotiert wurde, wird die Last wiederum gering. 13 ist ein Blockdiagramm, welche die Schaltungsstruktur einer elektronischen Uhr gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform zeigt, wobei sie derjenigen in 2 entspricht und wobei den entsprechenden Elementen Bezugszeichen gegeben werden, die jenen in 2 entsprechen.

Hei der in 13 gezeigten Struktur wird ein Detektionssignal SD von dem Fotosensormechanismus 80 ebenfalls der Wellenform-Einstellschaltung (3) 213 zugeführt.

14 ist ein Diagramm, welches Wellenformen von Signalen zeigt, die von der Schaltung mit der in 13 gezeigten Struktur erzeugt werden.

Es wird auf die 13 und 14 Bezug genommen; auf ein Datumscheiben-Antriebssignal 24SW von dem 24-Stunden-Schalter 12 gibt die Steuerungsschaltung 220 ein Datumscheiben-Antriebssignal BMC an die Wellenform-Einstellschaltung (3) 213 aus. Nach dem Empfang eines Signals von der Teilungsschaltung 3 beginnt die Wellenform-Einstellschaltung (3) 213 mit der Ausgabe eines Antriebssignals MOTB. Das Antriebssignal MOTB wird als schnelles Impulssignal ausgegeben, bis die Datumscheibe 70 mit der Rotation aufgrund der Antriebsschaltung (2) 50, des Transducers (2) 51 und des Datumgetriebezuges 52 mit der Rotation beginnt. Nachdem die Datumscheibe 70 mit der Rotation begonnen hat, detektiert ein Fotosensormechanismus 80 die Änderung des Detektionsmusters 71 auf der Rückfläche der Datumscheibe, und ein Detektionssignal SD geht entsprechend auf L-Niveau. Das L-Niveau-Detektionssignal wird der Wellenform-Einstellschaltung (3) 213 zugeführt, um ein Antriebssignal MOTB zu einem langsamen Impulssignal zu verändern.

Inzwischen hat die Zählerschaltung 90 ein Detektionssignal SD empfangen, und sie beginnt mit dem Zählen eines Impulses des Signals MOTB.

Wenn daraufhin das Vorrücken der Datumscheibe 70 beendet ist und das Detektionssignal SD des Fotosensormechanismus 80 daraufhin auf H-Niveau geht, ändert die Wellenform-Einstellschaltung (3) 213, welche ein H-Niveau-Detektionssignal SD empfängt, das Antriebssignal MOTB zu einem schnellen Impulssignal. Die Zählerschaltung 90 zählt kontinuierlich den Impuls des Antriebssignals MOTB bis sie eine vorbestimmte Zahl erreicht hat. Wenn sie diese vorbestimmte Zahl gezählt hat, gibt die Zählerschaltung 90 ein Zählsignal CUP aus, woraufhin die Steuerungsschaltung 220 die Ausgabe des Datumscheiben-Antriebssignals BMC aussetzt. Da das Antriebssignal MOTB, wie oben beschrieben, vor und nach dem Vorrücken der Datumscheibe 70 (Drehung der Datumscheibe 70) schnell ist, kann eine Verminderung der Datumänderungszeit erreicht werden, ohne eine zusätzliche Last auf die Antriebsschaltung (2) 50 auszuüben. Ebenso kann der Betrieb zum Vorrücken der Datumscheibe in einfacher Weise sichergestellt werden, da das Signal ein langsames Impulssignal ist, während die Datumscheibe 70 rotiert.

15 ist ein Blockdiagramm, welches eine Schaltungsstruktur gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform zeigt, wobei diese derjenigen entspricht, die in 13 dargestellt ist, und in welcher entsprechende Bauteile mit Bezugszeichen bezeichnet sind, welche jenen in 11 entsprechen. Bei dieser Ausführung wird eine Lastdetektionsschaltung 391 anstelle des Fotosensormechanismus vorgesehen, um die Änderung der auf die Antriebsschaltung (2) 50 ausgeübte Last zu detektieren.

Signale, welche in der Schaltung mit einer in 15 gezeigten Struktur erzeugt werden, haben Wellenformen, wie sie in 12 gezeigt sind, außer daß das Detektionssignal SD durch ein Signal HD ersetzt ist. Ein Detektionssignal HD ist in 14 dargestellt. Die Schaltung nach 15 arbeitet im wesentlichen auf dieselbe Weise, wie die Schaltung entsprechend den 13 und 14.

Auf ein Signal 24SW von dem 24-Stundenschalter 12 gibt die Steuerungsschaltung 320 ein Datumscheiben-Antriebssignal BMC an die Wellenform-Einstellschaltung (3) 213, welche wiederum ein Antriebssignal MOTB ausgibt. Wenn die Datumscheibe 70 vorgerückt wird, wird eine höhere Last auf die Antriebsschaltung (2) 50 ausgeübt. Die höhere Last wird von der Lastdetektionsschaltung 391 detektiert, welche dementsprechend das Detektionssignal HD von H-Niveau auf L-Niveau ändert. Bis zur Änderung des Signalniveaus ist das Signal MOTB ein schnelles Impulssignal, ähnlich zur Ausführung von 13, und daraufhin wird es zu einem langsamen Impulssignal.

Nachdem die Datumscheibe 70 vorgerückt wurde, wird die Last auf die Antriebsschaltung (2) 50 dementsprechend wieder geringer, und die Detektionsschaltung 391 gibt ein H-Niveau-Detektionssignal HD aus, woraufhin das Antriebssignal MOTB zu einem schnellen Impulssignal wird.

Wie mit Bezug auf die 13 und 14 beschrieben wurde, beginnt die Zählerschaltung mit dem Zählen von Impulsen der Antriebssignale MOTB ab dem Moment, wenn das Detektionssignal HD vom H-Niveau auf das L-Niveau gewechselt hat. Wenn der Zähler 90 eine vorbestimmte Zahl erreicht hat, gibt er ein Zählsignal CUP an die Steuerungsschaltung 320, um die Ausgabe des Datumscheiben-Antriebssignals BMC zu beenden. Da auch bei dieser Ausführungsform ein Antriebssignal MOTB vor und nach dem Vorrücken der Datumscheibe 70 (Rotation der Datumscheibe) schnell ist, kann eine Verminderung der Datumänderungszeit erreicht werden, ohne daß eine zusätzliche Last auf die Antriebsschaltung (2) 59 ausgeübt wird, und ein Betrieb für das Vorrücken des Datums kann in einfacher Weise sichergestellt werden.

16 ist ein Blockdiagramm, welches eine Schaltungsstuktur einer elektrischen Uhr gemäß noch einer anderen Ausführungsform dargestellt, welche jenen entspricht, die in den 13 und 15 gezeigt sind. Bei dieser Ausführungsform wird die Funktion des Fotosensors 18 in 13 oder der Lastdetektionsschaltung 391 und der Zählerschaltung 90 in 15 durch eine Zählerschaltung (2) 190 erreicht. Entsprechende Signale, welche in der Schaltung mit der in 16 gezeigten Struktur erzeugt werden, haben Wellenformen, wie sie in 14 dargestellt sind, außer daß die Zählerschaltung (2) 190 Signale HD und CUP ausgibt. Die Zählerschaltung (2) 190 beginnt mit dem Zählen der Impulse der Antriebsschaltung MOTB vom Beginn der Erzeugung der Antriebssignale MOTB (das Antriebssignal MOTB ist dann ein schnelles Impulssignal). Wenn die Zählerschaltung (2) 190 vor dem Beginn des Vorrückens der Datumscheibe eine vorbestimmte Zahl erreicht, ändert sie das Niveau des Signals HD vom H-Niveau auf L-Niveau. Basierend auf dem Signal mit einem geänderten Niveau wird das Antriebssignal MOTB zu einem normalen zu zählenden Impuls für eine langsame Vorwärtsbewegung geändert. Wenn eine vorbestimmte Anzahl von Antriebssignalen MOTB gezählt wurde, was der Beendigung des Vorrückens der Datumscheibe entspricht, nimmt das Signal HD wiederum H-Niveau ein, und das Signal MOTB wird daraufhin wiederum ein schnelles Impulssignal. Daraufhin fährt die Zählerschaltung (2) 190 mit dem Zählen eines Signals MOTB fort, bis sie eine vorbestimmte Zahl gezählt hat, woraufhin sie ein Zählsignal CUP ausgibt. Auf das Zählsignal CUP setzt die Steuerungsschaltung 320 die Ausgabe des Datumscheiben-Antriebssignals BMC aus.

Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Tranducer (2) 51 schnell zur Korrektur eines Kalenders während einer Periode zwischen der Aktivierung bis zum Anhalten des Datumscheibenvorrück-Transducers (2) 51 rotiert.

17 ist ein Blockdiagramm, welche eine Schaltungsstruktur einer elektronischen Uhr entsprechend derjenigen darstellt, welche in 2 dargestellt ist und in welcher identische Komponenten mit denselben Bezugszeichen wie in 2 bezeichnet sind. Bei dieser Zeichnung haben die Wellenform-Einstellschaltung (3) 413, die Steuerungschaltung 420 und der externe Betriebsschaltung 131 andere Strukturen als entsprechende Bauteile, die in 2 gezeigt sind.

Heim normalen Betrieb wird die Datumscheibe 70 in derselben Weise aktualisiert (vorgerückt), wie mit Bezug auf 2 oben beschrieben wurde.

Wenn der externe Betriebsschalter 131 durch eine Einstellkrone oder dergleichen zur Korrektur eingeschaltet wird, fließt ein Strom durch den Widerstand 131a, wobei ein H-Niveau-Signal an die Steuerungschaltung 420 geliefert wird.

Auf das H-Niveau-Signal gibt die Steuerungsschaltung 420 ein Korrektursignal SC an die Wellenform-Einstellschaltung (3) 413 aus. Hei dieser Anordnung gibt die Wellenform-Einstellschaltung (3) 413 ein Antriebssignal MOTB als schnelles Impulssignal während einer Periode aus, in der das Datumscheiben-Antriebssignal BMC an die Wellenform-Einstellschaltung (3) 413 geliefert wird. Im Ergebnis kann eine Korrektur sofort erreicht werden.

INDUSTRIELLE ANWENDUNG

Wie oben beschrieben, wird eine elektronische Uhr mit einer Kalendervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise in einer elektronischen Armbanduhr oder bei einer kleinen tragbaren Uhr verwendet.


Anspruch[de]
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung mit einer Datumscheibe als Rotationsanzeigefläche zum Anzeigen von Daten eines Kalenders, die aufweist:

– ein Datumscheiben-Antriebsignal-Erzeugungsmittel zum Erzeugen eines Datumscheiben-Antriebsignals alle 24 Stunden;

– einen Datumscheibenvorrück-Transducer, der durch eine Steuerungsschaltung aktiviert wird, welche das Datumscheiben-Antriebsignal empfangen hat; und

– einen Datumscheibenvorrückmechanismus, der die Datumsscheibe mit der Kraft von dem Datumscheibenvorrück-Transducer vorrückt,

wobei der Datumscheibenvorrückmechanismus aufweist:

– ein Datumscheiben-Antriebsrad, das Zähne aufweist, die mit den Zähnen der Datumscheibe in Eingriff stehen; und

– ein Getrieberad mit einem Flansch, der die Drehung des Datumscheiben-Antriebsrades aufgrund eines Eingriffes mit den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades beschränkt, und einem Vorrückzahn, der an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades anschlägt und das Datumsscheiben-Antriebsrad intermittierend vorrückt, wobei die Steuerungsschaltung den Datumscheibenvorrück-Transducer so steuert, dass

– in einem Zustand, in dem der Datumscheibenvorrückmechanismus die Datumscheibe nicht vorrückt, das Getrieberad an einer vorherbestimmten Position stoppt, bei der der Flansch und die Zähne des Datumscheiben-Antriebsrades miteinander in Eingriff stehen, und

– in einem Zustand, in dem der Datumscheibenvorrückmechanismus die Datumscheibe vorrückt, das Getrieberad von der vorherbestimmten Position startet, um es dem Vorrückzahn zu erlauben, das Datumscheiben-Antriebsrad vorzurücken, und anschließend wieder in die vorherbestimmte Position gelangt und stoppt.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Steuerungsschaltung den Datumscheibenvorrück-Transducer so steuert, dass

– in dem Zustand, in dem der Datumscheibenvorrückmechanismus die Datumsscheibe vorrückt, während einer Periode vom Start des Getrieberades bis zum Anschlag des Vorrückzahns des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades, der Datumscheibenvorrück-Transducer mit einer ersten Geschwindigkeit angetrieben wird, und dass

– nachdem der Vorrückzahn des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades angeschlagen ist, der Datumscheibenvorrück-Transducer mit einer zweiten Geschwindigkeit angetrieben wird, die geringer als die erste Geschwindigkeit ist.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, um das Getrieberad in der vorherbestimmten Position zu stoppen, in dem Zustand, in dem der Datumscheibenvorrückmechanismus die Datumscheibe vorrückt, die Steuerungsschaltung den Datumscheibenvorrück-Transducer so steuert, dass der Datumscheibenvorrück-Transducer gestoppt wird, wenn eine vorherbestimmte Zeit verstrichen ist, nachdem das Getrieberad an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades angeschlagen ist. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

– dass ferner eine Zählerschaltung vorgesehen ist, welche Impulse zum Antreiben des Datumscheibenvorrück-Transducers zählt, und

– dass mit dem Start des Getrieberades von der vorherbestimmten Position die Zählerschaltung die Zahl seit dem Start der Erzeugung der Pulse zählt und den Anschlag des Vorrückzahns des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades daran erkennt, ob die gezählte Zahl eine vorherbestimmte Zahl erreicht oder nicht.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der der Anschlag des Vorrückzahns des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades über ein Signal aus einem Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe detektiert wird. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 5, bei der der Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe ein Muster aufweist, welches auf der Datumscheibe vorgesehen ist, sowie einen Fotosensor zum Detektieren des Musters. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 5, bei der der Detektionsmechanismus zum Detektieren des Beginns des Vorrückens der Datumscheibe eine Lastdetektionsschaltung zum Detektieren einer Änderung einer Last auf einer Antriebsschaltung aufweist, die an dem Datumscheibenvorrück-Transducer vorgesehen ist. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung tung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die vorherbestimmte Position eine erste vorherbestimmte Position aufweist, bei der das Getrieberad bei der Vorwärtsrotation gestoppt wird, sowie eine zweite vorherbestimmte Position, bei der das Getrieberad bei der Rückwärtsrotation gestoppt wird, und

– dass die Zeit von einem Zeitpunkt, an dem das Getrieberad die Vorwärtsrotation von der ersten vorherbestimmten Position startet, bis zu einem Zeitpunkt, an dem der Vorrückzahn des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades anschlägt, und von einem Zeitpunkt, an dem das Getrieberad die Rückwärtsrotation aus der zweiten vorherbestimmten Position startet, bis zu einem Zeitpunkt, an dem der Vorrückzahn des Getrieberades an den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrades anschlägt, im Wesentlichen gleich eingestellt werden.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine externe Betriebsschaltung zur Korrektur des Kalenders vorgesehen ist,

dass die Steuerungsschaltung den Datumscheibenvorrück-Transducer auf eine Bedienung des externen Betriebsschalter hin kontrolliert, und

dass zum Zeitpunkt der Korrektur des Kalenders unter Verwendung des externen Betriebsschalters die Steuerungsschaltung eine Steuerung ausführt, bei der der Datumscheibenvorrück-Transducer schnell vorgerückt wird, um den Kalender während einer Periode von der Aktivierung bis zum Anhalten des Datumscheibenvorrück-Transducers zu korrigieren.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datumscheibenvorrückmechanismus einen begrenzenden Zwangshebel aufweist, um einen Zwang auf die Rotation der Datumscheibe in einem nicht angetriebenen Zustand auszuüben, wobei der Rotationszwang auf die Datumscheibe in einem angetriebenen Zustand entfernt wird. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 10, bei der der begrenzende Zwangshebel mit den Zähnen der Datumscheibe in einem nicht angetriebenen Zustand zum Zwecke der Rotationsbeschränkung in Wirkverbindung steht und sich von den Zähnen der Datumscheibe in einem angetrieben Zustand entfernt, um den Rotationszwang auf die Datumscheibe aufzuheben. Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 11, wobei

– das Getrieberad einen exzentrischen Nocken aufweist, der mit dem Getrieberad ein gemeinsames Rotationszentrum aufweist,

– der begrenzende Zwangshebel einen Eingriffsbereich aufweist, mit dem der exzentrische Nocken in Eingriff steht, und

– der Zwang auf die Rotation und die Entfernung des Zwangs auf die Rotation dadurch ausgeführt werden, dass der begrenzende Zwangshebel aufgrund einer Rotation des exzentrischen Nockens verschwenkt wird.
Elektronische Uhr mit einer Kalendervorrückvorrichtung nach Anspruch 12, bei der der begrenzende Zwangshebel, der exzentrische Nocken und die Zähne der Datumscheibe, die mit den Zähnen des Datumscheiben-Antriebsrads in Eingriff stehen, auf derselben ebenen Oberfläche vorgesehen sind.






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