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Einlegesohle für Schuhe - Dokument DE202005018902U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005018902U1 16.05.2007
Titel Einlegesohle für Schuhe
Anmelder Bauerfeind AG, 07937 Zeulenroda, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Aktenzeichen 202005018902
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.05.2007
Registration date 12.04.2007
Application date from patent application 02.12.2005
IPC-Hauptklasse A43B 17/00(2006.01)A, F, I, 20051202, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine aus mehreren Sohlenstücken unterschiedlicher Shore-Härte bestehende Einlegesohle für Schuhe.

Derartige Einlegesohlen werden häufig dazu verwendet, den Kontakt zwischen dem Schuh und dem Fuß des Trägers angenehm zu gestalten, wozu für die Einlegesohle ein besonders elastisches Material verwendet wird. Diese Elastizität wird in bekannter Weise als Shore-Härte bezeichnet. Darüber hinaus werden Einlegesohlen auch für therapeutische Zwecke verwendet, insbesondere um an bestimmten Stellen eine besonders weiche Polsterung herbeizuführen, wozu an der betreffenden Stelle dann ein besonders weicher Werkstoff in die Einlegesohle eingefügt wird.

Bei einem auf die Ferse beschränkten Fersenbett gemäß dem DE-GBM 298 06 187.2 hat man bereits in das Material des Fersenbettes im Bereich eines auftretenden Fersensporns ein Polster eingesenkt, das aus dem Fersenbett nicht herausragt, also mit dem Fersenbett praktisch eine gleichmäßige Oberfläche bildet. Dieses Polster besitzt gegenüber dem Material des Fersenbettes eine größere Elastizität, so dass ein Fersensporn durch einen entsprechend weichen Bereich des Fersenbettes abgefedert wird, ohne dabei auf den Fersensporn einen besonders hohen Druck auszuüben. Das in das Material des Fersenbettes eingesenkte Polster geht über einen gezackten Rand in das Material des Fersenbettes über und bietet damit eine Übergangszone vom Polster zum Material des Fersenbettes, in dem die Elastizität aufgrund dieser Verzahnung als ein Elastizitätsübergang vom Träger empfunden wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einer Einlegesohle mehrere Bereiche bzw. Sohlenstücke mit unterschiedlicher Elastizität zu geben und diese Bereiche technisch sicher zusammenzufügen. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, dass die Sohlenstücke an Stosskanten, deren Breite der Dicke der Sohlenstücke entspricht, aneinanderpassend schlangenlinienartig über Vorsprünge und dazu passende Ausnehmungen derart miteinander verzahnt sind, dass die Vorsprünge Erweiterungen bilden, die in Hinterschnitte an den Ausnehmungen eingreifen.

Aufgrund dieser Gestaltung der Einlegesohle lassen sich je nach Wunsch bzw. der therapeutischen Notwendigkeit Bereiche unterschiedlicher Shore-Härte so zusammenfügen, dass sich diese gegenseitig aufgrund der Einpassung der Vorsprünge auf der einen Seite einer Stosskante in entsprechende Hinterschnitte auf der anderen Seite einer Stosskante zusammenhalten, so dass eine aus mehreren Sohlenstücken mit innigem Zusammenhalt aufgebaute Einlegesohle entsteht, in der je nach dem zugrunde liegenden Bedürfnis an bestimmten Stellen ein Sohlenstück mit besonders hoher Shore-Härte angeordnet ist, das dann über die ineinander greifenden Vorsprünge in ein benachbartes Sohlenstück mit anderer, insbesondere geringerer Shore-Härte übergeht, wobei durch das Ineinandergreifen der Sohlenstücke über einerseits die Vorsprünge und andererseits die Ausnehmungen ein weicher Übergang erzeugt wird, der das Gehen auf der erfindungsgemäßen Einlegesohle besonders angenehm macht. Insbesondere ist es dabei möglich, die Einlegesohle aus mehr als zwei Sohlenstücken mit sicherem Zusammenhalt zusammenzusetzen, womit sich ein weiter Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen Einlegesohle ergibt.

Für Einlegesohlen mit besonders großer Dicke genügt es, diese über die Stosskanten mit den jeweils übergreifenden Vorsprüngen zusammenzusetzen, ohne dass es darüber hinaus noch einer besonderen Verklebung der Stosskanten bedarf. Es ist jedoch auch möglich, den Zusammenhalt der einzelnen Sohlenstücke über die Stosskanten noch dadurch besonders zu sichern, dass man die Stosskanten mit einem Klebstoff versieht, der zusätzlich für eine dauerhafte Verbindung zwischen benachbarten Sohlenstücken sorgt. Hierfür kommt vorzugsweise ein auch beim Aushärten elastisch bleibender Klebstoff in Frage. Der Zusammenhalt der einzelnen Sohlenstücke kann außerdem durch einen sich über die Sohlenstücke erstreckenden Überzug geschaffen werden. Ein solcher Überzug wird zweckmäßig auf die zusammengefügten Sohlenstücke aufgeklebt. Der Überzug kann auch durch eine Sohlenstütze mit tragender Wirkung ausgebildet sein, durch die insbesondere dem Mittelfuß eine besondere Stütze gegeben wird.

Falls besonders große Unterschiede hinsichtlich der Shore-Härte längs der Einlegesohle gewünscht sind, kann man die Einlegesohle aus zwei oder mehr Lagen von zusammengesetzten Sohlenstücken zusammenfügen, wodurch sich besonders dicke Einlegesohlen ergeben. Dabei kann man die einzelnen Lagen so aufbauen, dass die Sohlenstücke von Lage zu Lage miteinander fluchten, also deckungsgleich in den benachbarten Lagen angebracht sind. Es ist aber auch möglich, in den benachbarten Lagen die Sohlenstücke versetzt zueinander anzuordnen, was insbesondere dann sinnvoll ist, wenn über die einzelnen Lagen besondere Elastizitätsübergänge, also eine sich mehr kontinuierlich ändernde Shore-Härte, erforderlich sind.

Im Falle der Verwendung von zwei benachbarten Lagen von zusammengesetzten Sohlenstücken kann man vorteilhaft zwischen die beiden Lagen eine Sohlenstütze unterbringen, womit sich eine Einlegesohle mit eingebauter Sohlenstütze ergibt, wobei die Sohlenstütze dann an die jeweils besondere Fußform angepasst sein kann, insbesondere speziell geformt ist, um in besonders erwünschter therapeutischer Wirkung den Fuß abzustützen.

In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf eine aus fünf Sohlenstücken bestehende Einlegesohle;

2 einen Schnitt längs der Linie II-II aus 1;

3 einen Schnitt durch eine zweilagige Einlegesohle;

4 eine Abwandlung mit gegen einander versetzten Stoßkanten;

5 einen Schnitt durch eine Einlegesohle mit einer von zwei Lagen eingefassten Sohlenstütze.

1 zeigt die Einlegesohle in Draufsicht mit fünf Sohlenstücken 1, 2, 3, 4 und 5, die jeweils eine unterschiedliche Shore-Härte besitzen. Als Beispiel bestehen bei der Einlegesohle gemäß 1 das Sohlenstück 1 aus einem Material mit höherer Shore-Härte, das Sohlenstück 2 aus einem Material mittlerer Shore-Härte und die Sohlenstücke 3, 4 und 5 aus einem Material geringer Shore-Härte. Dabei können natürlich die Sohlenstücke auch in anderer Weise zueinander innerhalb der Einlegesohle angeordnet sein, wobei auch eine andere Zahl der Sohlenstücke gewählt werden kann. Insbesondere besteht die Möglichkeit, die Einlegesohle nur aus den Sohlenstücken 1, 2 und 4 aufzubauen, also die Sohlenstücke 3 und 5 wegzulassen, wobei natürlich auch die Stosskanten 6, 7, 8 und 9 je nach dem insbesondere therapeutischen Zweck anders gelegt werden können.

Die Stosskanten 6, 7, 8 und 9 sind so ausgebildet, dass sie sich ineinander gewissermaßen verkeilen, d.h. jedes Sohlenstück greift mit seinen Vorsprüngen 10 zwischen die Vorsprünge 11 und 12 des benachbarten Sohlenstücks ein, wie dies bei den beiden Sohlenstücken 1 und 2 der Fall ist. Aufgrund der Formgebung der Vorsprünge entlang der Stosskanten 6, 7, 8 und 9 passen zu den Erweiterungen der Vorsprünge (z.B. 10) Hinterschnitte an den jeweils benachbarten Vorsprüngen, so dass sich zwischen benachbarten Sohlenstücken über die so geformten Stosskanten 6, 7, 8 und 9 sich ineinander verhakende Verzahnungen ergeben, die ein Auseinanderziehen der einzelnen Sohlenstücke 1, 2, 3, 4 und 5 praktisch verhindern, womit sich eine in sich geschlossene Einlegesohle ergibt. Zusätzlich kann natürlich entlang der Stosskanten 6, 7, 8 und 9 ein Klebstoff eingefügt werden.

2 zeigt einen Schnitt längs der Linie II-II aus 1, der durch die Sohlenstücke 5 und 2 verläuft. Die Schnittdarstellung gemäß 2 verdeutlicht, dass jedes Sohlenstück sich über die gesamte Dicke der Sohlenstücke 5 und 2 erstreckt. Dies gilt natürlich auch für die weiteren Sohlenstücke. In der 2 ist weiterhin der Überzug 13 dargestellt, der sich auf der dem Fuß zugewandten Oberseite der Sohlenstücke 2 und 5 über die gesamte Einlegesohle erstreckt. Ein solcher Überzug dient in bekannter Weise zur Verbesserung des Fußklimas im Schuh. Er ist vorzugsweise auf die Sohlenstücke aufgeklebt.

Darüber hinaus ist in der 2 eine Sohlenstütze 14 dargestellt, die der Einlegesohle eine gewünschte stützende Wölbung gibt, wie dies bei bekannten Einlagen verwendet wird. Eine derartige Sohlenstütze dient im Wesentlichen dazu, dem Mittelfuß eine besondere Stütze zu geben. Die Sohlenstütze 14 ist hier an der Unterseite der Sohlenstücke 2 und 5 und natürlich darüber hinaus den weiteren Sohlenstücken in fester Verbindung angebracht.

In der 3 ist ein Schnitt durch eine Einlegesohle gezeigt, die aus zwei Lagen 15 und 16 besteht, wobei dieser Schnitt so gelegt ist, dass er längs der Linie II-II aus 1 verlaufen würde. Innerhalb der beiden Lagen 15 und 16 sind die Sohlenstücke 2 und 5 jeweils so angeordnet, dass sie von Lage zu Lage miteinander fluchten bzw. sich so überdecken, dass die betreffenden Stosskanten unversetzt übereinander liegen. Die Einlegesohle gemäß 3 besitzt damit die Eigenschaft, dass ihre Sohlenstücke hinsichtlich der jeweiligen Shore-Härte sich besonders deutlich voneinander unterscheiden.

Wenn die vorstehend geschilderte besondere Charakteristik der zusammengesetzten Einlegesohle nicht gewünscht ist, sondern mehr weiche Übergänge von Sohlenstück zu Sohlenstück gewünscht sind, dann werden die einzelnen Lagen so zusammengesetzt, wie dies in der 4 dargestellt ist. Die beiden Lagen 17 und 18 weisen die Sohlenstücke 2 und 5 auf, die aber hier im Gegensatz zu der Anordnung gemäß 3 versetzt zueinander liegen, so dass die jeweiligen Stosskanten 7 nicht miteinander fluchten, sondern in einer Entfernung voneinander angeordnet sind, so dass ein Weichheitsübergang vom Sohlenstück 2 zum Sohlenstück 5 an der betreffenden Stoßkante 7 durch das jeweilig andere Sohlenstück entsteht. Je nach dem, wie ausgeprägt dieser Übergang gewünscht ist, kann man die einzelnen Sohlenstücke von Lage 17 zu Lage 18 entsprechend verschieben.

Eine aus zwei Lagen zusammengesetzte Einlegesohle eignet sich auch in besonders günstiger Weise dazu, eine Sohlenstütze einzufassen. Dies ist in der 5 dargestellt. Die beiden Lagen 19 und 20 mit ihren Sohlenstücken 21, 22, 23 und 24 fassen die Sohlenstütze 25 ein, von der die Stützplatte 26 im Schnitt gezeichnet ist. Diese stützt sich mit ihren Enden 26 und 27 in bekannter Weise in Richtung Schuh hin ab und trägt damit die obere Lage 19. Mit einer derartigen Anordnung, wie sie in der 5 dargestellt ist, lässt sich in besonders günstiger Weise die Wirkung der beiden einzelnen Lagen 19 und 20 mit einer Sohlenstütze, nämlich der Sohlenstütze 25, verbinden, womit eine Einlegesohle mit besonderer Stützfunktion geschaffen ist.


Anspruch[de]
Aus mehreren Sohlenstücken (1, 2, 3, 4, 5) unterschiedlicher Shore-Härte bestehende Einlegesohle für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenstücke (1, 2, 3, 4, 5) an Stosskanten (6, 7, 8, 9), deren Breite der Dicke der Sohlenstücke (1, 2, 3, 4, 5) entspricht, aneinanderpassend schlangenlinienartig über Vorsprünge (10, 11, 12) und dazu passende Ausnehmungen derart miteinander verzahnt sind, dass die Vorsprünge (10, 11, 12) Erweiterungen bilden, die in Hinterschnitte an den Ausnehmungen eingreifen. Einlegesohle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen sich über die Sohlenstücke (1, 2, 3, 4, 5) erstreckenden Überzug (13). Einlegesohle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (13) als Sohlenstütze (14) mit tragender Wölbung ausgebildet ist. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren Lagen (15, 16; 17, 18) von zusammengesetzten Sohlenstücken (2, 5) besteht. Einlegesohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenstücke (2, 5) benachbarter Lagen (16, 16) miteinander fluchten. Einlegesohle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Lagen (19, 20) eine Sohlenstütze (25) angeordnet ist.






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