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Dokumentenidentifikation DE202006017035U1 16.05.2007
Titel Tropfkörpereinheit
Anmelder 2H Kunststoff GmbH, 52068 Aachen, DE
Vertreter Hauck Patent- und Rechtsanwälte, 40474 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 202006017035
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.05.2007
Registration date 12.04.2007
Application date from patent application 06.11.2006
IPC-Hauptklasse C02F 3/04(2006.01)A, F, I, 20061106, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Neuerung betrifft eine Tropfkörpereinheit für eine Abwasserbehandlungsanlage mit einem von einem porösen Körper gebildeten Tropfkörper, einer Anlage zum Verrieseln des Abwassers über dem Tropfkörper und einer Tropfkörperabdeckung, die im Betrieb das Eindringen von Luftsauerstoff in den Tropfkörper verhindert.

Tropfkörpereinheiten sind bekannte Bestandteile von Abwasserbehandlungsanlagen. Sie besitzen einen von einem porösen Körper gebildeten Tropfkörper, auf den das zu behandelnde Abwasser verrieselt wird. Der poröse Körper wird üblicherweise von bestimmten Füllmaterialien (Schlacke, mineralische Schüttkörper etc.) gebildet, die dem Tropfkörper eine gewünschte Porosität verleihen. Im Betrieb des Tropfkörpers bildet sich an den Füllmaterialien ein biologischer Film aus, mittels dem die Abwasserbehandlung durchgeführt wird.

Bei bestimmten Verfahren der Abwasserbehandlung muss der Tropfkörper abgedeckt werden, um das Eindringen von Luftsauerstoff in den Tropfkörper zu verhindern. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn man mit dem Tropfkörperverfahren eine gezielte Denitrifikation durchführt. Hierbei ist es bekannt, über dem Abwasserverteilsystem, bei dem es sich in der Regel um einen Drehsprenger handelt, eine feste Dachkonstruktion, beispielsweise eine GFK-Kuppel, zu montieren, und auf diese Weise einen Luftabschluss für den Tropfkörper herzustellen.

Eine Tropfkörpereinheit mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Schutzanspruch 1 ist aus der DE 10 2004 030 366 A1 bekannt. Bei der bekannten Tropfkörpereinheit findet anstelle der bekannten festen Dachkonstruktion eine mehr oder weniger flexible Tropfkörperabdeckung Verwendung, die direkt auf der Oberseite des Tropfkörpers angeordnet ist. Dabei weist die Tropfkörperabdeckung, wenn sich die Verrieselungsanlage für das Abwasser über der Abdeckung befindet, kleine Wasserdurchtrittsöffnungen auf. Da sich im Betrieb der Einheit ein Wasserfilm bzw. eine Wasserschicht auf der Abdeckung ausbildet, wird das Eindringen von Luftsauerstoff in den Tropfkörper verhindert. Bei einer anderen Ausführungsform, bei der sich die Verrieselungsanlage unterhalb der Tropfkörperabdeckung befindet, sorgt die geschlossene Abdeckung dafür, dass kein Luftsauerstoff in den Tropfkörper eindringt.

Bei der bekannten Tropfkörpereinheit wird somit mit einfachen Mitteln bei einem Abwassereintrag in den Tropfkörper das gleichzeitige Eindringen von Luftsauerstoff in denselben verhindert.

Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tropfkörpereinheit der angegebenen Art zu schaffen, die eine Tropfkörperabdeckung besitzt, welche bei luftdichter Abdeckung eine besonders gleichförmige kontrollierte Verteilung des einzutragenden Abwassers auf die Tropfkörperoberfläche ermöglicht.

Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß bei einer Tropfkörpereinheit der angegebenen Art dadurch gelöst, dass die Tropfkörperabdeckung eine Vielzahl von parallelen Abwasserverteilerrinnenabschnitten mit je mindestens einer seitlichen Abwasserüberlaufkante und dazwischen angeordneten Abdeckabschnitten, von denen mindestens eine seitliche Kante in die Abwasserverteilerrinnenabschnitte hineinragt und sich unter der Abwasserüberlaufkante befindet, aufweist.

Bei der neuerungsgemäß ausgebildeten Tropfkörperabdeckung handelt es sich um ein kombiniertes Verteil- und Dichtsystem, das eine kontrollierte gleichförmige Verteilung des einzutragenden Abwassers auf die Oberfläche des Tropfkörpers bzw. in die obere Schicht des Tropfkörpers ermöglicht und gleichzeitig gasdicht ist. Das Abwasser wird von der Verrieselungsanlage auf die Vielzahl der parallelen Abwasserverteilerrinnenabschnitte (Rinnensystem) verteilt und gelangt über die mindestens eine seitliche Abwasserüberlaufkante eines jeden Rinnenabschnittes in das Innere des Tropfkörpers. Die Gasdichtigkeit im Betrieb wird durch die Abdeckabschnitte zwischen den Rinnenabschnitten erreicht, die das Abwasser in die Abwasserverteilerrinnenabschnitte leiten und dort einen Aufstau herbeiführen. Dabei taucht im Betrieb mindestens eine seitliche Kante des Abdeckabschnittes in den Abwasserkörper, der sich im Abwasserverteilerrinnenabschnitt befindet, ein, so dass sich ein gasdichter Abschluss ergibt (Siphoneffekt).

In den Randbereichen der Tropfkörperoberfläche ist die aus den Abwasserverteilerrinnenabschnitten und den Abdeckabschnitten bestehende Tropfkörperabdeckung mit der Außenhülle des Tropfkörpers verbunden.

Im Betrieb sind daher immer alle Abwasserverteilerrinnenabschnitte mit Abwasser bis zur Überlauf kante gefüllt. Da die seitliche Kante des Abdeckabschnittes im Betrieb unter der Abwasserüberlaufkante des Abwasserverteilerrinnenabschnittes angeordnet ist und somit in den im Rinnenabschnitt befindlichen Abwasserkörper hineinragt, ist für eine gasdichte Verbindung zwischen Rinnenabschnitt und Abdeckabschnitt gesorgt. Es kann somit an keiner Stelle Luftsauerstoff in den Tropfkörper eindringen.

Die neuerungsgemäß ausgebildete Tropfkörperabdeckung aus Abwasserverteilerrinnenabschnitten und dazwischen angeordneten Abdeckabschnitten kann einstückig ausgebildet sein, wobei die Verbindung zwischen den Rinnenabschnitten und den Abdeckabschnitten beispielsweise über Verbindungsstege erfolgen kann. Die Tropfkörperabdeckung kann aber auch mehrteilig ausgebildet sein. So können beispielsweise ein Rinnenabschnitt und benachbarter Abdeckabschnitt zusammenhängend ausgebildet sein, wie später noch erläutert. Bei einer anderen Ausführungsform sind die Abwasserverteilerrinnenabschnitte und Abdeckabschnitte aus getrennten Profilen gebildet. Dabei erfolgt die Lagerung über entsprechende Befestigungssysteme oder eine Abstützung am Tropfkörper selbst.

Was die Form der Abdeckabschnitte anbetrifft, so sind diese im montierten Zustand im Querschnitt vorzugsweise trapezförmig oder in der Form eines umgedrehten V oder U ausgebildet. Bei einer anderen Ausführungsform sind die Abdeckabschnitte im Querschnitt gekrümmt, insbesondere halbkreisförmig, ausgebildet, wobei natürlich im montierten Zustand die Innenseite der Krümmung nach unten weist.

Was die Form der Abwasserverteilerrinnenabschnitte anbetrifft, so sind diese vorzugsweise im montierten Zustand im Querschnitt ebenfalls trapezförmig oder V- oder U-förmig ausgebildet.

Wie vorstehend erwähnt, werden die Abschnitte vorzugsweise von Einzelprofilen gebildet, die die vorstehend beschriebenen Formen besitzen. Entsprechende Befestigungssysteme, wie beispielsweise ein umlaufender Rahmen oder zwei gegenüberliegende Befestigungsprofile, sorgen für die korrekte Anordnung (mit den Abwasserdurchtrittsschlitzen) auf dem Tropfkörper. Besonders bevorzugt wird aber eine Ausführungsform, bei der die Verteilerrinnenabschnitte in das Füllmaterial des Tropfkörpers eingelassen und die Abdeckabschnitte auf das Füllmaterial aufgelegt sind. Bei dieser Ausführungsform kann somit eine zusätzliche Trag- bzw. Befestigungskonstruktion in Fortfall kommen. Allerdings muss natürlich ein luftdichter Abschluss in den seitlichen Bereichen der Tropfkörperabdeckung (Verbindung mit der Tropfkörpereinfassung) sichergestellt werden.

Bei einer anderen Ausführungsform der Neuerung sind ein Abwasserverteilerrinnenabschnitt und ein im montierten Zustand benachbarter Abdeckabschnitt von einem einzigen Profil gebildet, wobei eine Seitenwand des Verteilerrinnenabschnittes und eine Seitenwand des Abdeckabschnittes ineinander übergehen. Bei dieser Ausführungsform weist daher ein Profil immer sowohl einen Abdeckabschnitt als auch einen Verteilerrinnenabschnitt auf, so dass man insgesamt mit weniger Teilen auskommt als bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, bei der jeweils ein Profil für einen Rinnenabschnitt und ein Profil für einen Abdeckabschnitt Verwendung findet. Auch bei dieser Ausführungsform ist das Profil, das gemeinsam den Rinnenabschnitt und Abdeckabschnitt bildet, im Abdeckabschnitt und/oder Verteilerrinnenabschnitt im montierten Zustand im Querschnitt trapezförmig, V-förmig oder U-förmig oder umgekehrt hierzu ausgebildet. Natürlich kann auch hierbei eine gekrümmte Ausführungsform Verwendung finden.

Wie bereits erwähnt, können die Rinnenabschnitte in das Füllmaterial des Tropfkörpers eingelassen sein und die Abdeckabschnitte auf der Oberseite des Füllmateriales aufliegen. Die Rinnenabschnitte können aber auch auf der Oberseite des Tropfkörpers angeordnet sein, und die Abdeckabschnitte können sich über der Oberseite des Tropfkörpers befinden. Es kann aber auch die gesamte Tropfkörperabdeckungskonstruktion freitragend über der Tropfkörperoberseite angeordnet sein.

Was die Verrieselungsanlage des Abwassers anbetrifft, so gelangt vorzugsweise ein Drehsprenger zum Einsatz, der beispielsweise mittig über der Tropfkörperabdeckung angeordnet sein kann.

Was die Überlauf kanten der Rinnenabschnitte anbetrifft, so können diese geradlinig, aber auch strukturiert ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Überlauf kante als Zackenwehr ausgebildet sein. Auf diese Weise können Fremdpartikel zurückgehalten werden und es kann eine Vergleichmäßigung der Strömung erzielt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Neuerung ist die Tropfkörperabdeckung als Hohlkörper mit trichter- oder rinnenförmigen Einprägungen ausgebildet, wobei die Einprgungstiefe größer ist als der halbe Abstand zwischen Ober- und Unterseite des Hohlkörpers. Die Täropfkörperabdeckung ist daher bei dieser Ausführungsform einstückig ausgebildet, wobei natürlich mehrere nebeneinander angeordnete und miteinander verbundene Hohlkörper eine Gesamtabdeckung bilden können. Die Verbindung der Hohlkörper kann dabei beispielsweise über ein Nut-Feder-System erfolgen.

Die trichter- oder rinnenförmigen Einprägungen erstrecken sich von der Oberseite bzw. Unterseite des Hohlkörpers nach innen und sind innen offen. Die beiden Begrenzungswände der oberen trichterförmigen Einprägungen erstrecken sich in die durch die unteren trichterförmigen Einprägungen gebildeten Rinnen hinein. Da die Einprägungstiefe größer ist als der halbe Abstand zwischen Ober- und Unterseite des Hohlkörpers kann sich auch bei dieser Ausführungsform ein abdichtender Wasserkörper ausbilden. Die entsprechenden Hohlkörper werden beispielsweise nebeneinander auf der Tropfkörperoberfläche verlegt.

Die vorliegende Neuerung betrifft ferner eine Tropfkörperabdeckung zur Verwendung in einer Tropfkörpereinheit der vorstehend beschriebenen Art.

Die Neuerung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:

1 einen Querschnitt durch den oberen Bereich eines mit einer Tropfkörperabdeckung versehenen Tropfkörpers;

2 eine teilweise geschnittene räumliche Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung;

3 einen schematischen Querschnitt durch noch eine weitere Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung; und

4 einen schematischen Querschnitt ähnlich 3, der noch eine weitere Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung zeigt; und

5 eine räumliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung.

Die in 1 schematisch dargestellte Tropfkörpereinheit besitzt einen Tropfkörper 1 aus porösem Material, der eine Einfassung 2 aufweist. Der Tropfkörper 1 ist beispielsweise in der Draufsicht rechteckig ausgebildet. Er setzt sich aus einzelnen übereinander angeordneten Schichten eines Füllmateriales zusammen. Derartige Füllmaterialien sind bekannt und werden an dieser Stelle nicht mehr im Einzelnen beschrieben. Beispielsweise kann es sich hierbei um Füllkörper aus Kunststoff oder um Lavaschlacke handeln. Wesentlich ist, dass das Füllmaterial einen relativ hohen Porositätsgrad besitzt, damit sich im Betrieb des Tropfkörpers ein biologischer Film auf dem Füllmaterial aufbauen kann.

Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Tropfkörper 1, der zur Denitrifikation verwendet wird.

Über der Oberseite des Tropfkörpers 1 befindet sich eine Anlage zum Verrieseln des Abwassers über dem Tropfkörper, bei der es sich beispielsweise um einen Drehsprenger handeln kann. Diese Anlage ist in 1 nicht dargestellt. Sie kann von herkömmlicher Bauart sein und ist dem Fachmann bekannt. Damit im Betrieb der Tropfkörpereinheit kein Luftsauerstoff in den Tropfkörper 1 eindringen kann, weist dieser auf seiner Oberseite eine gasdichte Tropfkörperabdeckung auf. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform besitzt die Tropfkörperabdeckung eine Vielzahl von parallelen Abwasserverteilerrinnen 3, die in das Füllmaterial des Tropfkörpers 1 eingelassen sind. Zwischen den Abwasserverteilerrinnen 3, die im installierten Zustand U-förmig ausgebildet sind, befinden sich Abdeckprofile 4, die im installierten Zustand in Form eines umgedrehten U ausgebildet sind. Die in 1 nach unten weisenden Schenkel 5 der Abdeckprofile 4 erstrecken sich in die Verteilerrinnen hinein, und zwar tiefer als deren seitliche Kanten 8.

Im Betrieb der Tropfkörpereinheit füllen sich die Verteilerrinnen 3 mit Abwasser, wie in 1 gezeigt. In jeder Verteilerrinne 3 bildet sich ein Wasserkörper 7 aus, der bis zu den seitlichen Kanten 8 reicht. Fließt nunmehr weiteres Abwasser nach, wie durch die Pfeile 6 angedeutet, gelangt das Abwasser über die als Überlauf kanten ausgebildeten seitlichen Kanten 8 in den Tropfkörper 1. Da sich die seitlichen Schenkel 5 der Abdeckprofile 4 bis unter die seitlichen Kanten 8 der Verteilerrinnen und damit in den Abwasserkörper 7 hinein erstrecken, kann keine Luft in den Füllkörper eindringen (Siphoneffekt). Der Tropfkörper 1 wird somit mit Abwasser beaufschlagt, ohne dass gleichzeitig Luft in den Tropfkörper eindringen kann. Die Abdeckprofile 4 liegen auf der Oberseite des Tropfkörpers 1 auf.

Die Verteilerrinnen 3 und die Abdeckprofile 4 können beispielsweise aus geeignetem Kunststoff hergestellt sein, so dass sich eine einfach handhabbare und montierbare Tropfkörperabdeckung mit geringem Gewicht ergibt.

2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung. Bei dieser Ausführungsform sind die Verteilerrinnen 3 V-förmig ausgebildet, während die Abdeckprofile 4 die Form eines umgedrehten V besitzen. Auch hier bildet sich im Betrieb in jeder Verteilerrinne 3 ein Abwasserkörper 7 aus, der bis zu den seitlichen Kanten 8 der Verteilerrinnen reicht. Die Schenkel der Abdeckprofile 4 tauchen im Betrieb in diesen Abwasserkörper 7 ein, so dass sich auch bei dieser Ausführungsform im Betrieb ein luftdichter Abschluss ergibt.

2 zeigt ferner, dass die Tropfkörperabdeckung von einem umlaufenden Rahmen 9 umschlossen ist, der seitlich je einen Schenkel eines Abdeckprofils 4 trägt. Auf diese Weise wird auch am Rand ein luftdichter Abschluss erreicht. An die anderen beiden Seiten des umlaufenden Rahmens 9 stoßen die Verteilerrinnen 3 und Abdeckprofile 4 im rechten Winkel. Die Befestigung der Verteilerrinnen 3 und Abdeckprofile 4 am umlaufenden Rahmen 9 kann beispielsweise durch Schweißen erfolgen.

Bei der schematisch in 3 gezeigten Ausführungsform einer Tropfkörperabdeckung werden ein Verteilerrinnenabschnitt 12 und ein benachbarter Abdeckabschnitt 11 von einem einzigen Profil 10 gebildet. Die eine Seitenwand des Verteilerrinnenabschnittes 12 geht hierbei in die eine Seitenwand des Abdeckabschnittes 11 über, wie bei 13 gezeigt. Die Verteilerrinnenabschnitte 12 und Abdeckabschnitte 11 sind hierbei trapezförmig ausgebildet. Auch diese Ausbildungsform besitzt einen umlaufenden Rahmen 9, an den in 3 auf der rechten Seite ein Abdeckabschnitt und auf der linken Seite ein Verteilerrinnenabschnitt angeschlossen sind.

Die schematisch in 4 dargestellte Ausführungsform besitzt im Schnitt halbkreisförmig ausgebildete Verteilerrinnen 3 und Abdeckprofile 4, die im installierten Zustand entgegengesetzt zueinander gerichtet sind.

5 zeigt eine Tropfkörperabdeckung, die als Hohlkörper 20 ausgebildet ist, der eine ebene Oberseite 21 und eine ebene Unterseite 22 aufweist. Oberseite 21 und Unterseite 22 sind jeweils mit trichter- oder rinnenförmigen Einprägungen 23 versehen, die sich jeweils von der Oberseite bzw. Unterseite in den Hohlkörper hinein erstrecken und am Ende offen sind. Dabei weisen die von der Oberseite 21 ausgehenden Einprägungen 23 nach unten konvergierende Seitenwände 25 auf, welche in Rinnen 24 eintauchen, die von den Begrenzungswänden 26 der von der Unterseite 22 ausgehenden trichterförmigen Einprägungen 21 gebildet werden. Da sich die Seitenwände 25 in die Rinnen 24 hinein erstrecken, kann sich ein abdichtender Wasserkörper ausbilden. Die Einprägungen 23 sind bei diesem Ausführungsbeispiel nicht durchlaufend ausgebildet, sondern werden durch Querstege in einzelne Abschnitte unterteilt.


Anspruch[de]
Tropfkörpereinheit für eine Abwasserbehandlungsanlage mit einem von einem porösen Körper gebildeten Tropfkörper, einer Anlage zum Verrieseln des Abwassers über dem Tropfkörper und einer Tropfkörperabdeckung, die im Betrieb das Eindringen von Luftsauerstoff in den Tropfkörper verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkörperabdeckung eine Vielzahl von parallelen Abwasserverteilerrinnenabschnitten (3, 12) mit je mindestens einer seitlichen Abwasserüberlaufkante (8) und dazwischen angeordneten Abdeckabschnitten (4, 11), von denen mindestens eine seitliche Kante (13) in die Abwasserverteilerrinnenabschnitte (3, 12) hineinragt und sich unter der Abwasserüberlaufkante (8) befindet, aufweist. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwasserverteilerrinnenabschnitte (3) und Abdeckabschnitte (4) aus getrennten Profilen gebildet sind. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckabschnitte (4) im montierten Zustand im Querschnitt trapezförmig oder in der Form eines umgedrehten V oder U ausgebildet sind. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckabschnitte (4) im Querschnitt gekrümmt, insbesondere halbkreisförmig ausgebildet sind. Tropfkörpereinheit nach einem der vorangehenden Abschnitte, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwasserverteilerrinnenabschnitte (3, 12) im montierten Zustand im Querschnitt trapezförmig oder V- oder U-förmig ausgebildet sind. Tropfkörpereinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abwasserverteilerrinnenabschnitt (12) und ein im montierten Zustand benachbarter Abdeckabschnitt (11) von einem einzigen Profil (10) gebildet sind, wobei eine Seitenwand (13) des Verteilerrinnenabschnittes (12) und eine Seitenwand (13) des Abdeckabschnittes (11) ineinander übergehen. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das einzige Profil (10) im Abdeckabschnitt (11) und/oder Verteilerrinnenabschnitt (12) im montierten Zustand im Querschnitt trapezförmig, V-förmig oder U-förmig oder umgekehrt hierzu ausgebildet ist. Tropfkörpereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkörperabdeckung einen umlaufenden Rahmen (9) oder zwei gegenüberliegende Befestigungsprofile zur Lagerung oder Befestigung an der Tropfkörpereinheit aufweist. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass seitliche Abdeckabschnitte (4, 11) am umlaufenden Rahmen (9) oder den Befestigungsprofilen angeordnet sind. Tropfkörpereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerrinnenabschnitte (3, 12) in das Füllmaterial des Tropfkörpers (1) eingelassen und die Abdeckabschnitte (4, 11) auf das Füllmaterial aufgelegt sind. Tropfkörpereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerrinnenabschnitte auf der Tropfkörperoberseite angeordnet sind. Tropfkörpereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkörperabdeckung freitragend über der Tropfkörperoberseite angeordnet ist. Tropfkörpereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrieselungsanlage des Abwassers einen Drehsprenger aufweist. Tropfkörpereinheit nach einem der Ansprüche 1, 3-5, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkörperabdeckung als Hohlkörper 20 mit trichter- oder rinnenförmigen Einprägungen (23) ausgebildet ist, wobei die Einprägungstiefe größer ist als der halbe Abstand zwischen Ober- und Unterseite (21, 22) des Hohlkörpers (20). Tropfkörpereinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (20) eine ebene Oberseite (21) und Unterseite (22) aufweist. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkörperabdeckung mehrere nebeneinander angeordnete und miteinander verbundene Hohlkörper (20) aufweist. Tropfkörpereinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper (20) über ein Nut-Feder-System verbunden sind. Tropfkörperabdeckung zur Verwendung in einer Tropfkörpereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche.






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