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Dokumentenidentifikation DE202006019274U1 16.05.2007
Titel Individualisiertes Schreibgerät
Anmelder helit innovative Büroprodukte GmbH, 58566 Kierspe, DE
DE-Aktenzeichen 202006019274
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.05.2007
Registration date 12.04.2007
Application date from patent application 21.12.2006
IPC-Hauptklasse B43K 5/00(2006.01)A, F, I, 20061221, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B43K 7/00(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   B43K 8/00(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   B43K 29/00(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   B43K 29/007(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   

Beschreibung[de]
1.)

Während man bei billigen Schreibgeräten keine Individualisierung bzw. Kennzeichnung für den Eigentümer vornimmt, besteht bei teuren oder originellen Schreibgeräten der Wunsch der Eigentümer, eine persönliche Kennzeichnung zu haben. Traditionell erfolgt dies mit der Eingravierung des Namens auf der Oberfläche. Eine einfachere bekannte Lösung besteht darin, z. B. auf eine vorbereitete Fläche, ein Etikett aufzukleben und dieses Etikett zu beschriften.

Diese bekannten Lösungen sind mit Nachteilen verbunden:

Die Gravierung ist ein umständliches, teures und als konventionell empfundenes Verfahren. Das Aufkleben eines beschriftbaren Etikettes kann man nur als Hilfslösung ansehen, da das Etikett leicht verschmutzt und auch leicht entfernt werden kann.

2.)

Die Erfindung setzt sich zum Ziel, Schreibgeräte (wie z. B. Füllhalter, Tintenroller und Kugelschreiber) durch den Eigentümer und Benutzer auf einfache Art und Weise und nicht auslöschbar individuell zu kennzeichnen.

Die Kennzeichnung ist einerseits eine Sicherungsmöglichkeit gegen Diebstahl, wie dies z. B. bei Schulfüllhaltern in der Praxis wichtig ist,

andererseits ist sie auch ein Mittel zur emotionalen Bindung an den Gegenstand und erhöht die Aufmerksamkeit darauf. Auch kann sie sich auf die Freude am Schreiben auswirken.

Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass sich in dem Schreibgerät (1) ein Hohlraum (2) befindet, in den ein Medium (3) zur Kennzeichnung wie z. B. ein beschriftetes Etikett, ein Foto oder eine beschriftete und bemalte oder bedruckte Folie eingeschoben werden kann und der Hohlraum (2) mit einer Kappe (4) verschlossen werden kann, wobei sich an der Kappe (4) ein oder mehrere Haken (5) befinden, mit denen die Kappe (4) nach dem Aufsetzen einrastet und die Haken (5) nicht lösbar sind, ohne das Schreibgerät zu zerstören.

Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass der Hohlraum (2) annähernd kreissegmentförmig in dem Teil des Schreibgerätes angeordnet wird, der sich im oberen Teil des Schaftes (6) befindet, in dem Raum für die Kugelschreiber-, Tintenrollmiene oder die Reservepatrone des Füllhalters ist und der Bereich zwischen der Außenwand (7) und der Miene oder Patrone für den Hohlraum (2) genutzt wird. Der Hohlraum (2) hat dabei seine Öffnung (8) am Ende des Schaftes (6). Auf das Ende des Schaftes (6) wird die Abschlusskappe (4) aufgesetzt und deren Haken (5) greifen in Aussparungen (9) der Außenwandung (7) ein. Der Hohlraum (2) kann das ganze Schreibgerät umgreifen oder nur einen kreissegmentförmigen Teil.

Generell wird das Schreibgerät (1) werksseitig mit der lose beigelegten Kappe (4 oder 11) geliefert und vorgesehen, dass nach Einlegen der individuellen Kennzeichnung die Kappe aufgesteckt wird.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung besteht darin, an den Schaft (6) des Schreibgerätes von außen eine Aussparung (10) anzubringen, in die das Medium (3) mit der Kennzeichnung eingelegt wird und mit einer den Schaft (6) teilweise umgreifenden Kappe (11) so verschlossen wird, dass die Kappe die äußere Form des Schreibgerätes vervollständigt.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass der Hohlraum (2) sich oberhalb des Raumbereiches der Mine oder Patrone befindet, annähernd die Form des äußeren Durchmessers des Schreibgerätes hat und geeignet ist, kleinere körperliche Gegenstände, wie z. B. kleine Steinchen oder Muscheln aufzunehmen.

Durch diese Gestaltung wird erreicht, dass die individuelle Kennzeichnung des Schreibgerätes nicht nur durch Schrift, Bild oder Zeichnung erreicht werden kann, sondern der Kreativität des Käufers, Schenkenden, Eigentümers bzw. Nutzers Spielraum für individuelle gegenständliche Kennzeichnung gegeben wird.

Anstatt die Aussparung (2) und die Abschlusskappe (4 und 11) an dem Schaft des Schreibgerätes anzubringen, kann als Träger auch die z. B. für Füllhalter übliche Aufsteckkappe (12) benutzt werden.

Entweder wird das ganze Schreibgerät (1) oder die das kennzeichnende Medium (3) abdeckende Fläche transparent oder translucent ausgeführt, damit der Inhalt lesbar bzw. erkennbar ist.


Anspruch[de]
Schreibgerät dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schreibgerät (1) ein Hohlraum (2) gebildet ist, in den ein Medium (3) zur individuellen Kennzeichnung eingeschoben wird und der Hohlraum (2) durch eine einrastende und nicht lösbare Kappe (4 und 11) verschlossen wird. Schreibgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die eingerastete Kappe (4 und 11) das Schreibgerät in seiner äußeren Form vervollständigt. Schreibgerät (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (2) durch eine Zwischenwandung (13) zwischen der Außenwand (7) und dem inneren Raum für Miene bzw. Patrone gebildet wird. Schreibgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (2) sich oberhalb des Mienen- bzw. Patronenbereichs befindet, so dass seine Form dem äußeren Durchmesser des Schreibgerätes angenähert ist und er zu Aufnahme eines körperlichen Mediums (3) wie z. B. eines kleinen Steines oder einer kleinen Muschel geeignet ist. Schreibgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät (1) insgesamt oder die das Medium (3) abdeckende Fläche transparent oder translucent ist. Schreibgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des Schaftes (6) die bei Füllhaltern übliche Abschlusskappe Träger von Hohlraum (2) und Kappe (4 und 11) sind.






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