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Dokumentenidentifikation DE20321301U1 16.05.2007
Titel Multifunktionsmesswerkzeug
Anmelder METRE spol s.r.o., Lostice, CZ
Vertreter Jeck · Fleck · Herrmann Patentanwälte, 71665 Vaihingen
DE-Aktenzeichen 20321301
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.05.2007
Registration date 12.04.2007
Application date from patent application 18.12.2003
File number of patent application claimed 103 94 321.8
IPC-Hauptklasse B43L 7/00(2006.01)A, F, I, 20060706, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B43L 7/10(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   B43L 13/04(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   B43L 9/00(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   G01B 3/02(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Erfindungsgebiet

Die Erfindung betrifft die Konstruktion eines Multifunktionsmesswerkzeugs zur mechanischen Messung der Länge, der Winkel, der Flächenrechtwinkligkeit, oder zur Zeichnung von Kreislinien und ist sowohl für Zimmerleute, Tischler, Glaser, Maler, Maurer und andere Handwerker als auch zur Verwendung in Werkstätten, bei Instandhaltungsarbeiten und für Bastler bestimmt.

Stand der Technik

Gegenwärtig werden zur mechanischen Messung der Länge, der Winkel oder der Flächenrechtwinkligkeit verschiedene Lineale, Winkelmesser, Reißschienen oder Mehrzweckvorrichtungen verwendet, die eine Messung mit einer höheren oder geringeren Genauigkeit ermöglichen. Es handelt sich dabei sowohl um Einzweck- als auch um Mehrzweckmesswerkzeuge, die aus den verschiedensten Materialien, wie Holz, Metalle und deren Legierungen sowie aus Kunststoffen, hergestellt werden und mit deren Hilfe der Verwender mehr oder weniger bequem das erforderliche Maß feststellen kann.

Neben anderen Lösungen ist eine Lösung aus der Patentschrift CZ 279 352 bekannt, in der die Konstruktion eines universalen Winkelmessers offenbart ist, der aus einer Halbkreis-Winkelmessscheibe besteht, die mit ihrem Halbmesser an einem festen Winkelmessarm kippbar befestigt ist und an deren Mitte ein zweiter, mit einem Ableseindex versehener Winkelmessarm drehbar angebracht ist. Es handelt sich hierbei um einen eher komplizierten Messmechanismus, der lediglich zur Vermessung der Winkel, nicht jedoch zu deren Gestaltung dient, und der außerdem mit zwei zusätzlichen Parallelogrammen zum Abheben der Messarme von der Winkelmessscheibe versehen ist. Der Nachteil dieses Messmechanismus besteht darin, dass dieser nur die Vermessung von Innenwinkeln im Intervall von 0° bis 180° ermöglicht, wobei die Winkel von 0° und 180° sowie die nahe an diese grenzenden Winkel aus Konstruktionsgründen nicht gemessen werden können.

Bekannt ist ebenfalls die Lösung gemäß der Patentschrift GB 2 352 039, die eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Messung von zwei Maßen betrifft. Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung, die aus zwei Linealen mit Rechteckquerschnitt mit einer mittigen Längsöffnung besteht, die durch ein mit einer Winkelmessscheibe versehenes Gelenk miteinander verbunden sind. Beide Lineale können so eingestellt werden, dass nicht nur ein Winkel zwischen zwei Armen, sondern zugleich auch deren Länge gemessen werden kann. Nachteilig ist bei dieser Lösung, dass die Grundflächen der Lineale nicht in gleicher Ebene liegen, denn die Vorrichtung ist nur zur Winkelmessung, nicht jedoch zur Winkelbildung bestimmt, und das mittige Festziehgelenk ist mit keinerlei Indexierungseinrichtung zum sprungartigen Einstellen der Lineale zu den gewählten Winkeln versehen.

Gegenstand der veröffentlichen Patentanmeldung US 2003/0074800 ist die Konstruktion eines ausziehbaren Lineals mit Lagenfixierung des ausziehbaren Teils. Das Grundelement der Konstruktion ist ein Lineal mit beiderseitiger Skala, das an der unteren Seite mit einer T-förmigen Führungsrille für ein schmaleres Lineal mit einem Rechteckquerschnitt versehen ist. Dieses Innenlineal kann aus dem Grundlineal stets um einen bestimmten Schritt ausgeschoben werden, dessen Größe durch den Abstand der im Grundlineal gebildeten Öffnungen bestimmt ist. Das Ausziehlineal wird in der gewünschten Lage mittels eines abgefederten Zapfens fixiert, der in die Öffnungen des Grundlineals einschnappt. Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass sie nur der einfachen Verlängerung der Messskala des Grundlineals dient, wobei die Ableseskala nicht in einer Geraden mit der Skala des Grundlineals liegt, wodurch die Messgenauigkeit beeinflusst wird.

Bekannt ist ebenfalls die Lösung einer Winkelmessvorrichtung mit einem Gliedermaßstab gemäß der Patentschrift DE 195 34 059, die eine Einzweckergänzung betrifft, die eine Winkelmessung mit Hilfe eines Gliedermaßstabs und die Arretierung des erforderlichen Winkels möglich macht. Nachteilig wirkt sich bei dieser Lösung aus, dass das Drehgelenk zur Winkelbestimmung mit keinerlei Indexierungsvorrichtung für eine sprungartige Winkeleinstellung versehen ist.

Ein gemeinsamer Nachteil aller bekannten Lösungen besteht darin, dass sie keine komplexe Verwendung ermöglichen, d. h., dass es dabei nicht möglich ist, nach einer einfachen, operativen Umstellung oder einem Austausch der Konstruktionselemente die Länge, die Winkel und die Flächenrechtwinkligkeit genau zu messen und Winkel genau zu bilden oder Kreise genau zu zeichnen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die aufgezählten Nachteile vermindert in einem bedeutenden Maß das Multifunktionsmesswerkzeug gemäß der Erfindung zur mechanischen Messung der Länge, der Winkel, der Flächenrechtwinkligkeit oder zur Zeichnung von Kreislinien, wobei dieses Werkzeug aus mindestens einem Lineal besteht, dessen profilierter Körper mindestens an einem Endteil für den Anschluss eines Gegenstücks hergerichtet ist. Die Erfindung besteht darin, dass in einem mittleren Teil der unteren Grundfläche des Körpers des Lineals eine längsverlaufende, schwalbenschwanzförmige, innere Führungsnut gebildet ist, wobei in der Nähe mindestens eines Stirnendes des Lineals in der oberen Grundfläche des Körpers mindestens eine Fixierungsöffnung zum Einschnappen eines Sicherungszapfens eines Verbindungsstücks oder von in die innere Führungsnut eingeschobenen und in die Endlage versetzten Verbindungsstückteile eines Drehgelenks gebildet ist.

Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass an der oberen Grundfläche des Körpers, gleichlaufend mit der inneren Führungsnut, seitlich längsverlaufende, schwalbenschwanzförmige, äußere Führungsnuten zum Aufschieben eines ggfs. durch einen Bleistifthalter ergänzten Griffs gebildet sind und dass das Verbindungsstück aus einer flachen Platte, deren Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut des Lineals entsprechen, gebildet und mit mindestens zwei Sicherungszapfen versehen ist, die im Verbindungsstück in Bezug zur oberen Fläche der Platte senkrecht ausziehbar gelagert sind.

Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die untere Seite der Platte mit Aussparungen versehen, die mit der oberen Seite der Platte durch Führungsöffnungen, deren Größe im Wesentlichen der Größe der Fixierungsöffnungen des Lineals entspricht, verbunden sind. In den Aussparungen sind Sicherungszapfen angebracht, die mit auf den die Aussparungen verschließenden Stützen gelagerten Blattfedern fest verbunden sind, wobei der Durchmesser der Sicherungszapfen eine gleitende Lagerung dieser Sicherungszapfen in den Führungsöffnungen ermöglicht.

Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung be4steht das Drehgelenk aus einem unteren Arm und einem oberen Arm, die gegenseitig drehbar gelagert und mittels eines mit einem abgefederten Arretierungsrädchen versehenen, zentralen Zapfens gekoppelt sind und die ferner gegenseitig so ausgerichtet sind, dass sich die unteren Wände beider Arme in der gleichen waagerechten Ebene befinden. Als vorteilhaft erweist sich, dass der untere Arm des Drehgelenks aus einem unteren, tragenden Teil besteht, auf dessen einer, mit der unteren Anschlagleiste versehener Seitenwand der erste Verbindungsstückteil gebildet ist, dessen Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut des Lineals entsprechen und der mit Sicherungszapfen versehen ist, die im Bereich der Lineallängsachse eingebaut sind. Demgegenüber ist die andere Seitenwand des unteren, tragenden Teils zum Halbkreis geformt, und in der Mitte des unteren, tragenden Teils ist eine Verbindungsöffnung zum Einpressen des zentralen Zapfens gebildet, wobei um die Verbindungsöffnung auf der oberen Fläche des unteren, tragenden Teils eine untere Kreisring-Kronenverzahnung so gebildet ist, dass ihr Umrissteil der Umfangs-Halbkreiskante des unteren, tragenden Teils und ihre Zahnteilung dem kleinstmöglichen Schritt bei der Winkeleinstellung der Arme entspricht. Gleichzeitig besteht der obere Arm aus einem oberen tragenden Teil, auf dessen einer mit der oberen Anschlagleiste versehener Seitenwand der zweite Verbindungsstückteil gebildet ist, dessen Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut des Lineals entsprechen und der mit Sicherungszapfen versehen ist, die im Bereich der Lineallängsachse eingebaut sind, wobei auf der unteren Fläche des oberen, tragenden Teils eine obere Kreisring-Kronenverzahnung gebildet ist, die den Maßen nach mit der unteren Kreisring-Kronenverzahnung des unteren, tragenden Teils identisch ist, während die obere Fläche des oberen, tragenden Teils mit einer am Umkreis des Halbkreisumrisses dieses Teils gebildeten Winkelableseskala versehen ist.

In einer vorteilhaften Ausführung besteht der Griff aus einem Außenhandgriff und einem Innenhandgriff, die gegeneinander abgefedert gelagert sind, wobei der Außenhandgriff in seinem unteren Teil mit Seitenklauen versehen ist, deren Teilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten des Lineals entsprechen. Optimal ist, wenn der Innenhandgriff in der Innentasche des Außenhandgriffs gelagert ist, dieser an den Seiten der Innentasche mit Abgrenzungsnuten und in seinem unteren Teil mit Planklauen versehen ist, wobei der Innenhandgriff mit seitlichen Gewindeöffnungen zur Befestigung der Einstellungselemente und im oberen Teil mit Plansenkungen für die Lagerung von Spiralfedern versehen ist.

Im Falle des für das Zeichnen bestimmten Messwerkzeugteils besteht der Bleistifthalter aus einem flachen Träger, der an beiden Stirnseiten mit Plankerben, deren Form und Querschnitt den Abmessungen der Planklaue des Handgriffs entsprechen, und an der unteren Wand mit schwalbenschwanzförmigen Führungskerben versehen ist, deren Teilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten des Lineals entsprechen, wobei der Träger in seinem mittleren Teil mit einer Ableseöffnung versehen ist und eine seiner Seitenwände sich beiderseitig zu Wülsten verbreitert, in denen Öffnungen zur Aufnahme des Bleistifts gebildet sind.

Von Vorteil ist, wenn bei dem für das Zeichnen von Kreislinien bestimmten Teil des Multifunktionswerkzeugs der Bleistifthalter aus einem Tragfuß besteht, der zum auseinandernehmbaren Aufschieben des Verbindungsstücks oder des Verbindungsstückteils des Drehgelenks angepasst ist und in dem der Spitzendruckknopf gleitend gelagert ist, in dessen zentralem Kanal eine Spitze befestigt ist, wobei die obere Lage des Spitzendruckknopfs durch ein an der unteren Seite mit einem Verblendungsdeckel fixierten Federungselement abgegrenzt ist. Zwecks Befestigung des Messwerkzeugs an glatten Oberflächen ist ein Haftsaugerhalter dem ausbaubaren Aufschieben des Verbindungsstücks oder des Verbindungsstückteils des Drehgelenks angepasst, und in ihm ist ein Haftsaugerdruckknopf, an dessen unteren Seite ein glockenförmiger Haftsauger befestigt ist, gleitend gelagert.

Und schließlich besteht gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Reißschiene aus einem recheckigen, flachen Band, das in seinem mittleren Teil mit einer Queraussparung versehen ist, in der ein Nutstein lagert, der mit einem Längseinschnitt versehen ist, dessen Querschnitt dem Querschnitt der inneren Führungsnut des Lineals entspricht, wobei der Nutstein in der Queraussparung durch eine Stützplatte mit einer Arretierungsöffnung gesichert ist.

Das Multifunktionsmesswerkzeug gemäß der Erfindung erreicht eine höhere Wirkung dadurch, dass die Konstruktion eine komplexe Vermessung der Längen und Winkel, die Schaffung von Winkeln sowie die Zeichnung von Kreislinien möglich macht, und zwar durch einen einfachen Austausch der einzelnen Bestandteile. Die kompakte Verbindung der einzelnen Messwerkzeugteile ermöglicht sogar bei einer nicht professionellen Verwendung in Haushalten oder in Werkstätten das Erreichen einer hohen Messgenauigkeit.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Konkrete Ausführungsbeispiele des Multifunktionsmesswerkzeugs sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt, in denen Folgendes gezeigt ist:

1 eine axonometrische Ansicht eines Messwerkzeuggrundteils, d.h. eines Lineals,

2 eine axonometrische Ansicht eines mittleren Teils des Messwerkzeugs, der für die Längenmessung bestimmt ist und aus zwei miteinander verbundenen Linealen besteht,

3 eine axonometrische Ansicht eines mittleren Teils des Messwerkzeugs, der mit einem Drehgelenk versehen ist,

4 eine axonometrische Ansicht der Zusammenstellung des Messwerkzeugs mit einem angeschlossenen Winkel,

5 eine axonometrische Ansicht der Zusammenstellung des Messwerkzeugs mit einem über ein Drehgelenk angeschlossenen Zeichenwinkel,

6 eine axonometrische Ansicht des Messwerkzeugteils, dessen Lineal mit einem Griff und einem Halter für einen Zimmermannsbleistift versehen ist,

7 eine axonometrische Ansicht des Messwerkzeugdrehgelenks,

8 ein Längs-Mittelschnitt durch das Drehgelenk,

9 eine Draufsicht auf das Drehgelenk,

10 einen Querschnitt durch das Drehgelenk in der Lagerungsebene des Sicherungszapfens, der in der heruntergedrückten Stellung gezeigt ist,

11 einen Längs-Mittelschnitt durch den unteren Teil des Drehgelenks,

12 eine Draufsicht auf den unteren Teil des Drehgelenks,

13 einen Längs-Mittelschnitt durch den oberen Teil des Drehgelenks,

14 eine Draufsicht auf den oberen Teil des Drehgelenks,

15 einen Längs-Achsschnitt durch ein Verbindungsstück,

16 eine Draufsicht auf das Verbindungsstück der 15,

17 einen Querschnitt durch das Verbindungsstück der 15 in der Lagerungsebene des Sicherungszapfens,

18 einen Längs-Mittelschnitt durch einen mittleren Teil der Reißschiene,

19 eine Draufsicht auf den mittleren Teil der Reißschiene der 18,

20 eine axonometrische Ansicht eines Spitzenhalters,

21 einen Längs-Mittelschnitt durch den Spitzenhalter der 20,

22 eine Draufsicht auf den Spitzenhalter der 20,

23 eine axonometrische Ansicht eines Haftsaugers,

24 einen Längs-Mittelschnitt durch den Haftsaugerhalter der 22,

25 eine Draufsicht auf den Haftsaugerhalter der 22,

26 eine Vorderansicht eines Griffs,

27 eine Draufsicht auf den Griff der 26,

28 eine Seitenansicht des Griffs der 26,

29 eine Vorderansicht des Griffaußenteils,

30 eine Vorderansicht des Griffinnenteils,

31 eine Draufsicht auf einen Bleistifthalter und

32 einen Längs-Mittelschnitt durch den Bleistifthalter der 31,

Ausführungsbeispiele der Erfindung

Das grundlegende Element des Multifunktionsmesswerkzeugs ist das auf 1 gezeigte Lineal 1, das aus einem flachen, länglichen, profilierten Körper 101 von im Wesentlichen trapezförmigem Querschnitt gebildet ist, der beiderseitig abgeschrägt ist und sich in Richtung von der oberen Grundfläche 102 zur unteren Grundfläche 103 erweitert. Im mittleren Teil der unteren Grundfläche 103 ist eine längsverlaufende, schwalbenschwanzförmige, innere Führungsnut 104 gebildet, die gleichlaufend mit auf der oberen Grundfläche 102 seitlich längsverlaufenden, schwalbenschwanzförmigen, äußeren Führungsnuten 105 gebildet ist. In der Nähe mindestens eines Stirnendes 106 des Lineals 1 ist in der oberen Grundfläche 102 mindestens eine Fixierungsfläche 107 gebildet, welche die Einstellung der erforderlichen Lage eines gewählten Gegenstücks, z. B. eines Verbindungsstücks 2, einer Reißschiene 3 oder eines Drehgelenks 4 ermöglicht. In der Nähe von Seitenkanten 108 der unteren Grundfläche 103 sind in das Profil des Körpers 101 Führungsleisten 109, vorzugsweise aus Metall, eingesetzt, und zum anderen sind hier längsverlaufende Maßeinteilungen 110 gebildet, z. B. eingraviert oder aufgedruckt.

An das grundlegende Lineal 1 können verschiedene Hilfsmittel oder Vorrichtungen abnehmbar angeschlossen werden, und zwar entweder direkt oder mittels des in den 15 bis 17 gezeigten Verbindungsstücks 2. Das Verbindungsstück 2 besteht aus einer flachen Platte 201, deren Form und Außenabmessungen den Abmessungen der inneren Führungsnut 104 des Lineals 1 entsprechen und die eine gegenseitige Gleitlagerung beider Teile 1 und 2 ermöglicht, wobei die Platte 201 an den Seiten mit Einlaufkanten 202 versehen ist, die ein einfaches Einschieben des Verbindungsstücks 2 in die innere Führungsnut 104 erlaubt. An der Unterseite der Platte 201 befinden sich Aussparungen 203, die mit deren Oberseite über die Führungsöffnungen 204 verbunden sind, deren Größe im Wesentlichen der Größe der Fixierungsöffnungen 107 des Lineals 1 entspricht. In den Aussparungen 203 sind Sicherungszapfen 205 angeordnet, die mit Blattfedern 206 fest verbunden sind, welche ihrerseits in Stützen 207 lagern, welche die Aussparungen von unten so absperren, dass das Verbindungsstück 2 ein kompaktes Ganzes bildet. Der Durchmesser der Sicherungszapfen 205 ist so gewählt, dass er deren gleitende Lagerung in den Führungsöffnungen 204 ermöglicht, wobei der Kopf dieser Zapfen vorzugsweise linsenartig abgerundet ist.

Mit Hilfe des Verbindungsstücks 2 kann die Reißschiene 3 an das Lineal 1 angeschlossen werden, wie in 4 gezeigt ist. Die Reißschiene 3 besteht aus einem rechteckigen, flachen Band 301, das in seinem mittleren Teil mit einer Queraussparung 302 versehen ist, wie aus den detaillierten Ansichten in den 18 und 19 zu sehen ist. In der Aussparung 302 lagert ein Nutstein 303, der mit einem Längseinschnitt 304 versehen ist, dessen Querschnitt dem Querschnitt der inneren Führungsnut 104 des Lineals 1 entspricht. Der Nutstein 303 ist in der Queraussparung 302 mittels einer Stützplatte 305 gesichert, die mit einer Arretierungsöffnung 306 versehen ist, deren Größe so gehalten ist, dass sie für den Durchgang des Arretierungszapfens 205 des Verbindungsstücks 2 ausreicht. Der Nutstein 303 und die Stützplatte 305 sind an dem grundlegenden, flachen Band 301 mittels versenkter Schrauben 307 abnehmbar befestigt.

Zur Messung oder zum Zeichnen von Winkeln wird an das grundlegende Lineal 1 das Drehgelenk 4 angeschlossen, dessen Gesamtgestaltung und dessen Einzelteile in den 7 bis 14 dargestellt sind. Das Drehgelenk 4 besteht aus einem unteren Arm 41 und einem oberen Arm 42, die gegenseitig drehbar gelagert und mittels eines zentralen Zapfens 43 gekoppelt sind. Im oberen Teil des zentralen Zapfens 43 ist ein Gewinde 431 eingeschnitten, auf dem ein abgefedertes und an der Oberfläche mit einer Riffelung 441 versehenes Arretierungsrädchen 44 aufgeschraubt ist. An der unteren Stirnseite des Arretierungsrädchens 44 ist eine runde, untere Aussparung vorgenommen, in der eine Druckfeder 443 gelagert ist, und an der oberen Stirnseite des Arretierungsrädchens 44 befindet sich eine kreisförmige, obere Aussparung 444, in welcher ein Anschlagring 445 gelagert ist, der am zentralen Zapfen 43 haftet und den oberen Hub des Arretierungsrädchens 44 begrenzt.

Der untere Arm 41 besteht aus einem flachen, unteren, tragenden Teil 411, auf dessen einer mit einer unteren Anschlagleiste 412 versehener Seitenwand ein erster Verbindungsstückteil 413 gebildet ist. Die Form und Außenmaße des ersten Verbindungsstückteils 413 entsprechen den Maßen der inneren Führungsnut 104 des Lineals 1 und ermöglichen eine gegenseitige, gleitende Lagerung und die Verbindung beider Teile 1 und 4, wobei der erste Verbindungsteil 413 an den Seiten so gestaltet ist, dass ein einfaches Einschieben in die inneren Führungsnuten 104 ermöglicht wird. Der erste Verbindungsteil 413 ist dabei genau so wie das Verbindungsstück 2, also mit Sicherungszapfen 205, ausgerüstet, die im Bereich der Längsachse des ersten Verbindungsstückteils 413 konstruktionsmäßig analog eingebaut sind und die gleiche Funktion ausüben. Die zweite Seitenwand des unteren, tragenden Teils 411ist zu einem Halbkreis geformt, wie vor allem aus 12 hervorgeht. In der Mitte des unteren, tragenden Teils 411 ist eine Verbindungsöffnung zum Einpressen des zentralen Zapfens 43 geschaffen. Um die Verbindungsöffnung 414 ist auf der oberen Fläche des unteren, tragenden Teils 411 eine untere Kreisring-Kronenverzahnung 415 so gebildet, dass ihr Umrissteil der Umfangs-Halbkreiskante des unteren tragenden Teils 411 und ihre Zahnteilung dem kleinstmöglichen Schritt bei der Winkeleinstellung der Arme 41 und 42 entspricht und in der Regel 1° beträgt.

Der obere Arm 42 des Drehgelenks 4 ist im Grunde eine spiegelartige Ausführung des unteren Arms 41, wie vor allem aus 14 hervorgeht, und besteht aus einem oberen, tragenden Teil 421, auf dessen einer, mit der oberen Anschlagleiste 422 versehenen Seitenwand ein zweiter Verbindungsstückteil 423 so gebildet ist, dass beim Zusammenfügen beider Arme 41, 42 die unteren Wände beider Verbindungsstückteile 413, 423 in der gleichen Horizontalebene zu liegen kommen. Auf der unteren Fläche des oberen, tragenden Teils 421 ist eine obere Kreisring-Kronenverzahnung 424 gebildet, die den Maßen nach mit der unteren Kronenverzahnung 415 des unteren, tragenden Teils 411 identisch ist. Der zweite Verbindungsstückteil 423 ist ebenfalls mit Sicherungszapfen 205 versehen, die eine Verbindung mit dem Lineal 1 oder der Reißschiene 3 ermöglichen. Schließlich ist die obere Fläche des oberen Verbindungsstückteils 421 mit einer um ihren Halbkreisumriss angebrachten Winkelableseskala 425 versehen.

Zur einfachen Handhabung der einzelnen Zusammensetzungen des Messwerkzeugs oder des Lineals 1 kann dieses mit einem Griff 5 versehen werden, wie in den 26 bis 30 detailliert dargestellt ist. Der Griff 5 kann durch weitere Zusatzvorrichtungen oder Hilfsmittel, z. B. einen in den 31 und 32 gezeigten Bleistifthalter 6, einen in den 20 bis 22 gezeigten Spitzenhalter 7 oder einen Haftsaugerhalter 8, der in den 23 bis 25 zu sehen ist, ergänzt werden.

Der Griff 5 besteht aus einem Außenhandgriff 51, in dessen Innentasche 511 ein Innenhandgriff 52 gleitgelagert ist. Der Außenhandgriff 51 ist an den Seiten der Innentasche 511 mit Abgrenzungsnuten 512 und in seinem unteren Teil mit Seitenklauen 513 versehen, deren Zahnteilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten 105 des Lineals 1 entsprechen, und mit vorzugsweise schwalbenschwanzförmigen Planklauen 514 ausgestattet, die eine auseinandernehmbare Verbindung mit weiteren Hilfsmitteln schaffen. Der Innenhandgriff 52 ist mit seitlichen Gewindeöffnungen 521 zum Anschluss der Einstellungselemente 522, z. B. mittels Stiftschrauben, und im oberen Teil mit Plansenkungen 523 zur Lagerung von Spiralfedern 524 versehen. Beim Zusammensetzen beider Handgriffe 51, 52 werden diese gegenseitig abgefedert gelagert.

Sollen Kreislinien gezeichnet werden, wird der Griff 5 vor dem Aufsetzen auf das Lineal 1 mit einem Bleistifthalter 6 versehen, und zwar so, dass eine seiner Plankerben 611 auf die ausgewählte Planklaue 514 des Außenhandgriffs 51 aufgeschoben wird. Der eigentliche Bleistifthalter 6 besteht aus einem flachen Träger 61, der an beiden Stirnseiten mit Plankerben 611, deren Form und Querschnitt den Abmessungen der Planklaue 514 des Griffs 5 entsprechen, und an der unteren Wand mit schwalbenschwanzförmigen Führungskerben 612 versehen ist, deren Teilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten 105 des Lineals 1 entsprechen. Der Träger 61 ist in seinem mittleren Teil mit einer Ableseöffnung 613 versehen und an einer Seitenwand beidseitig zu Wülsten 614 erweitert, in denen Halterungsöffnungen 615 zur Aufnahme des Bleistifts 9 gebildet sind. Der Bleistifthalter 6 kann an beiden Seiten des Griffs 5 angebracht und zu einer beliebigen Seite des Körpers 101 des Lineals 1 so orientiert sein, dass sich der Bleistift an der einen oder der anderen Seite des Lineals 1 und gleichzeitig an der einen oder der anderen Seite des Griffs 5 befindet.

Um einen festen Drehpunkt für das Zeichnen von Kreislinien oder Bögen zu erhalten, wird ein in den 20 bis 22 gezeigter Spitzenhalter 7 an das Lineal 1 mittels des Verbindungsstücks 2 befestigt. Der Spitzenhalter 7 besteht aus einem Tragfuß 71, dessen zentraler Teil zum ausbaubaren Aufschieben des Verbindungsstücks 2 ausgebildet ist, wobei in ihm von unten ein Verbindungseinschnitt 72 vorgenommen ist, der mit der entsprechend geformten, oberen Fläche über eine Abgrenzungsöffnung 73 verbunden ist. Seitlich vom Verbindungseinschnitt 72 ist ein Spitzendruckknopf 74 im Tragfuß 71 gleitend gelagert, wobei in einem zentralen Kanal 741 dieses Druckknopfs eine Spitze 75 befestigt ist. Die obere Stellung des Spitzendruckknopfs 74 ist durch die Wirkung eines Federungselements 76, z. B. einer Druckfeder, abgegrenzt, das von unten mittels eines Verblendungsdeckels 77 festgelegt ist.

In Fällen, in denen der Spitzenhalter 7 nicht verwendet werden kann, z. B. in Blankglasereien oder bei der Zeichnung von Kreislinien auf harten Oberflächen, in die sich die Spitze 75 nicht einstechen lässt, kann das Lineal 1 durch einen Haftsaugerhalter 8 ergänzt werden, dessen Konstruktionsausführung praktisch identisch ist, mit dem Unterschied, dass an der Unterseite des Haftsaugerdruckknopfs 81 ein glockenartiger Haftsauger haftet, der z. B. aus Gummi gefertigt sein kann. Durch Drücken auf den Haftsaugerdruckknopf 81 saugt sich der Haftsauger 82 an der Oberfläche des Unterlagematerials fest, wodurch das Messwerkzeug an dem gewählten Platz befestigt wird, und dann kann die Zeichnung von Kreislinien oder Bögen beginnen.

Bei Längenmessungen kann entweder das Lineal 1 oder Zusammenstellungen aus mehreren, mittels Verbindungsstücken 2 zusammengesetzten Linealen 1 verwendet werden, wie aus der 2 hervorgeht. Die Lineale 1 können ferner mittels des Drehgelenks 4 miteinander verbunden werden, wie aus 3 hervorgeht. Das Drehgelenk 4 dient auch zum Anschluss der Reißschiene 3, wie aus 5 hervorgeht. Die Reißschiene 3 kann auch mittels des Verbindungsstücks 2 mit dem Lineal 1 direkt verbunden werden, wie in 4 gezeigt ist, und das Lineal 1 kann mit einem Griff 5 ausgestattet werden, der wiederum durch einen Bleistifthalter 6 ergänzt sein kann, wie aus 6 hervorgeht. Alternativ können weitere Vorrichtungen, wie ein Spitzenhalter 7, ein Haftsaugerhalter 8 usw., ergänzt werden. Das Zusammensetzen und Auseinandernehmen der einzelnen Bestandteile des Messwerkzeugs wird mit Hilfe einfacher, schwalbenschwanzförmiger Elemente vorgenommen, wobei die gegenseitige Fixierung der Lage dieser Elemente mittels vorgespannter Sicherungszapfen 205 geschieht.

Die dargelegten Ausführungen stellen nicht die einzigen möglichen Konstruktionsausführungen gemäß der Erfindung dar, und es versteht sich von selbst, dass das Design der einzelnen Bestandteile des Messwerkzeugs je nach Verwendung verschiedener Konstruktionsmaterialien verschieden sein kann. In ähnlicher Weise kann auch die Ausführung der elementaren Sicherungs- und Verbindungselemente verschiedenartig sein.

Industrielle Verwendbarkeit

Das Multifunktionsmesswerkzeug gemäß der Erfindung kann von Fachleuten verschiedener Berufe, wie Zimmerleuten, Tischlern, Glasern, Malern, Maurern und anderen Handwerkern, als auch in Werkstätten, bei Instandhaltungsarbeiten und von Bastlern verwendet werden.

1
Lineal
101
Körper
102
Obere Grundfläche
103
Untere Grundfläche
104
Innere Führungsnut
105
Äußere Führungsnut
106
Stirnende
107
Fixierungsöffnung
108
Seitenkante
109
Führungsleiste
110
Längeableseskala
2
Verbindungsstück
201
Platte
202
Einlaufkante
203
Aussparung
204
Führungsöffnung
205
Sicherungszapfen
206
Blattfeder
207
Stütze
3
Reißschiene
301
Band
302
Queraussparung
303
Nutstein
304
Längseinschnitt
305
Stützplatte
306
Arretierungsöffnung
307
Versenkte Schraube
4
Drehgelenk
41
Unterer Arm
411
Unterer, tragender Teil
412
Untere Anschlagleiste
413
Erster Verbindungsstückteil
414
Verbindungsöffnung
415
Untere Kronenverzahnung
42
Oberer Arm
421
Oberer tragender Teil
422
Obere Anschlagleiste
423
Zweiter Verbindungsstückteil
424
Obere Kronenverzahnung
425
Winkelableseskala
43
Zentraler Zapfen
431
Gewinde
44
Arretierungsrädchen
441
Riffelung
442
Untere Aussparung
443
Druckfeder
444
Obere Aussparung
445
Anschlagring
5
Griff
51
Außenhandgriff
511
Innentasche
512
Abgrenzungsnut
513
Seitenklaue
514
Planklaue
52
Innenhandgriff
521
Seitliche Gewindeöffnung
522
Einstellungselement
523
Plansenkung
524
Spiralfeder
6
Bleistifthalter
61
Träger
611
Plankerbe
612
Führungskerbe
613
Ableseöffnung
614
Wulst
615
Halterungsöffnung
7
Spitzenhalter
71
Tragfuß
72
Verbindungseinschnitt
73
Abgrenzungsöffnung
74
Spitzendruckknopf
741
Zentraler Kanal
75
Spitze
76
Federungselement
77
Verblendungsdeckel
8
Haftsaugerhalter
81
Haftsaugerdruckknopf
82
Haftsauger
9
Bleistift


Anspruch[de]
Multifunktionsmesswerkzeug zur mechanischen Messung der Länge, der Winkel, der Flächenrechtwinkligkeit oder zur Zeichnung von Kreislinien, das mindestens aus einem Lineal (1) besteht, dessen profilierter Körper (101) an mindestens einem Endteil für den Anschluss eines Gegenstücks ausgebildet ist, wobei in einem mittleren Teil der unteren Grundfläche (103) des Körpers (101) des Lineals (1) eine längsverlaufende, innere Führungsnut (104) und an der oberen Grundfläche (102) des Körpers (101) gleichlaufend mit der inneren Führungsnut (104) seitlich längsverlaufende, äußere Führungsnuten (105) zum Aufschieben eines ggfs. durch einen Bleistifthalter (6) ergänzten Griffs (5) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Führungsnut (104) und die äußeren Führungsnuten (105) eine Schwalbenschwanzform aufweisen, dass in der Nähe mindestens eines Stirnendes (106) des Lineals (1) in der oberen Grundfläche (102) des Körpers (101) mindestens eine Fixierungsöffnung (107) zum Einschnappen eines Sicherungszapfens (205) eines Verbindungsstücks (2) oder in die innere Führungsnut (101) eingeschobenen und in die Endlage versetzten Verbindungsstückteile (413, 423) eines Drehgelenks (4) gebildet ist und dass das Verbindungsstück (2) aus einer flachen Platte (201), deren Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut (104) des Lineals (1) entsprechen, gebildet und mit mindestens zwei Sicherungszapfen (205) versehen ist, die im Verbindungsstück (2) in Bezug zur oberen Fläche der Platte (201) senkrecht ausziehbar gelagert sind. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Seite der Platte (201) mit Aussparungen (203) versehen ist, die mit der oberen Seite der Platte (201) durch Führungsöffnungen (204), deren Größe im wesentlichen der Größe von Fixierungsöffnungen (107) des Lineals (1) entspricht, verbunden sind und dass in den Aussparungen (203) Sicherungszapfen (205) angebracht sind, die mit Blattfedern (206), die auf die Aussparungen (203) verschließenden Stützen (207) gelagert sind, fest verbunden sind, wobei der Durchmesser der Sicherungszapfen (205) die gleitende Lagerung dieser Zapfen in Führungsöffnungen (204) ermöglicht. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (4) aus einem unteren Arm (41) und einem oberen Arm (42) besteht, die gegenseitig drehbar gelagert und mittels eines mit einem abgefederten Arretierungsrädchen (44) versehenen, zentralen Zapfens (43) gekoppelt sind und die ferner gegenseitig so ausgerichtet sind, dass sich die unteren Wände beider Arme (41, 42) in der gleichen waagerechten Ebene befinden. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Arm (41) des Drehgelenks (4) aus einem unteren, tragenden Teil (411) besteht, auf dessen einer mit einer unteren Anschlagleiste (412) versehener Seitenwand ein erster Verbindungsstückteil (413) gebildet ist, dessen Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut (104) des Lineals (1) entsprechen und der mit Sicherungszapfen (205) versehen ist, die im Bereich der Lineallängsachse eingebaut sind, während die andere Seitenwand des unteren, tragenden Teils (411) zu einem Halbkreis geformt ist und in der Mitte des unteren, tragenden Teils (411) eine Verbindungsöffnung (414) zum Einpressen des zentralen Zapfens (43) gebildet ist, wobei um die Verbindungsöffnung (414) auf der oberen Fläche des unteren, tragenden Teils (411) eine untere Kreisring-Kronenverzahnung (415) so gebildet ist, dass ihr Umrissteil der Umfangs-Halbkreiskante des unteren, tragenden Teils (411) und ihre Zahnteilung dem kleinstmöglichen Schritt bei der Winkeleinstellung der Arme (41, 42) entspricht. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Arm (42) aus einem oberen, tragenden Teil (421) besteht, auf dessen einer mit der oberen Anschlagleiste (422) versehener Seitenwand ein zweiter Verbindungsstückteil (423) gebildet ist, dessen Form und Außenmaße den Maßen der inneren Führungsnut (104) des Lineals (1) entsprechen und der mit Sicherungszapfen (205) versehen ist, die im Bereich der Linealslängsachse eingebaut sind, wobei auf der unteren Fläche des oberen, tragenden Teils (421) eine obere Kreisring-Kronenverzahnung (424) gebildet ist, die den Maßen nach mit der unteren Kreisring-Kronenverzahnung (415) des unteren, tragenden Teils (411) identisch ist, und dass die obere Fläche des oberen tragenden Teils (421) mit einer am Umkreis des Halbkreisumrisses dieses Teils gebildeten Winkelableseskala (425) versehen ist. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (5) aus einem Außenhandgriff (51) und einem Innenhandgriff (52) besteht, die gegeneinander abgefedert gelagert sind, wobei der Außenhandgriff (51) in seinem unteren Teil mit Seitenklauen (513) versehen ist, deren Teilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten (105) des Lineals (1) entsprechen. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenhandgriff (52) in der Innentasche (511) des Außenhandgriffs (51) gelagert ist und dass dieser an den Seiten der Innentasche (511) mit Abgrenzungsnuten (512) und in seinem unteren Teil mit Planklauen (514) versehen ist, wobei der Innenhandgriff (52) mit seitlichen Gewindeöffnungen (521) zur Befestigung der Einstellungselemente (522) und im oberen Teil mit Plansenkungen (523) für die Lagerung von Spiralfedern (524) versehen ist. Multifunktionsmesswerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bleistifthalter (6) aus einem flachen Träger (61) besteht, der an beiden Stirnseiten mit Plankerben (611), deren Form und Querschnitt den Abmessungen der Planklaue (514) des Handgriffs (5) entsprechen, und an der unteren Wand mit schwalbenschwanzförmigen Führungskerben (612) versehen ist, deren Teilung und Form der Form und dem Querschnitt der äußeren Führungsnuten (105) des Lineals (1) entsprechen, wobei der Träger (61) in seinem mittleren Teil mit einer Ableseöffnung (613) versehen ist und eine seiner Seitenwände sich beidseitig zu Wülsten (614) verbreitert, in denen Öffnungen zur Aufnahme des Bleistifts (9) gebildet sind. Multifunktionsmesswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzenhalter (7) aus einem Tragfuß (71) besteht, der an das ausbaubare Aufschieben des Verbindungsstücks (2) oder des Verbindungsstückteils (413, 423) des Drehgelenks (4) angepasst ist und in dem der Spitzendruckknopf (74) gleitend gelagert ist, in dessen zentralen Kanal (741) eine Spitze (75) befestigt ist, wobei die obere Lage des Spitzendruckknopfs (74) durch ein an der unteren Seite mit einem Verblendungsdeckel (77) befestigten Federungselement (76) abgegrenzt ist. Multifunktionsmesswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftsaugerhalter (8) an das ausbaubare Aufschieben des Verbindungsstücks (2) oder des Verbindungsstückteils (413, 423) des Drehgelenks (4) angepasst ist und in ihm der Haftsaugerdruckknopf (81), an dessen unteren Seite ein glockenförmiger Haftsauger (82) haftet, gleitend gelagert ist. Multifunktionsmesswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Reißschiene (3) aus einem recheckigen, flachen Band (301) besteht, das in seinem mittleren Teil mit einer Queraussparung (302) versehen ist, in der ein Nutstein (303) gelagert ist, der mit einem Längseinschnitt (304) versehen ist, dessen Querschnitt dem Querschnitt der inneren Führungsnut (104) des Lineals (1) entspricht, wobei der Nutstein (303) in der Queraussparung (302) durch eine Stützplatte (305) mit der Arretierungsöffnung (306) gesichert ist.






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