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Vorrichtung zum Transportieren einer Maschine zwischen mehreren Arbeitstationen - Dokument DE602004000721T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004000721T2 16.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001460606
Titel Vorrichtung zum Transportieren einer Maschine zwischen mehreren Arbeitstationen
Anmelder Airbus France, Toulouse, FR
Erfinder Bocquet, Philippe, 31820 Pibrac, FR;
Miquel, Brice, 31200 Toulouse, FR
Vertreter Prinz und Partner GbR, 80335 München
DE-Aktenzeichen 602004000721
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.02.2004
EP-Aktenzeichen 043520014
EP-Offenlegungsdatum 22.09.2004
EP date of grant 26.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse G09B 9/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B23Q 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B23Q 37/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine oder dergleichen zwischen mehreren Arbeitsplätzen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 (s. z.B. US-A-4,664,590). Sie wird beispielsweise auf dem Gebiet der Flugsimulatoren verwendet. Ein derartiger Simulator weist im Allgemeinen einerseits ein Cockpit, der im Maßstab 1 einen Posten zum Fliegen eines Flugzeugs wiedergibt, und andererseits ein System zur Anzeige der Außenumgebung auf, das Bildschirmeinheit genannt wird, gegenüber dem Cockpit angeordnet ist und einen Bildschirm aufweist, auf dem in Abhängigkeit von den Manövern, die von den im Cockpit befindlichen Benutzern ausgeführt werden, per Computer verwaltete Synthesebilder projiziert werden. In diesem Fall ist die umzusetzende Maschine eine Bildschirmeinheit, und jeder Arbeitsplatz entspricht einem Cockpit.

Es ist nämlich festgestellt worden, dass, wenn sich mehrere Flugsimulatoren in ein und demselben Gebäude befinden, nicht alle Simulatoren gleichzeitig betrieben werden. Darüber hinaus wird für einige Simulationsvorgänge die Bildschirmeinheit nicht benötigt. Die Idee, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht somit darin, dass sich mehrere Flugsimulatorcockpits ein und dieselbe Bildschirmeinheit teilen. Je nach Anzahl der in ein und demselben Gebäude befindlichen Simulatoren können zwei (oder auch mehr) Bildschirmeinheiten vorgesehen sein, die sich die entsprechenden Cockpits teilen.

Das zu lösende technische Problem besteht dann darin, eine große Masse von mehreren Tonnen (103 kg) zwischen mehreren festen Posten umzusetzen und dabei die Versorgung der umgesetzten Masse mit elektrischer Energie während ihres Umsetzens zu gewährleisten. Vorzugsweise muss auch der Fall vorgesehen sein, dass mehrere Massen nacheinander umzusetzen sind, was dem Aufteilen mehrerer Bildschirmeinheiten zwischen den entsprechenden Simulatorcockpits entspricht. Das gleiche Problem kann auch in der Industrie entstehen, wenn eine Werkzeugmaschine zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen umgesetzt werden soll, z.B. eine Maschine, die ein Werkstück während dessen Umsetzen zwischen verschiedenen Fertigungsstellen bei gegebenen Temperaturbedingungen halten muss.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht dann darin, dieses technische Problem zu lösen, d.h. Mittel bereitzustellen, die das Umsetzen einer großen Masse ermöglichen, wobei sie während ihres Umsetzens elektrisch versorgt und so geführt wird, dass sie genau gegenüber verschiedenen Arbeitsplätzen positioniert wird.

Dazu schlägt sie eine Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine oder dergleichen zwischen mehreren Arbeitsplätzen vor, wie in Anspruch 1 definiert.

Mit der wie oben definierten Vorrichtung kann die Maschine umgesetzt und dabei elektrisch versorgt werden. Somit wird die umgesetzte Maschine permanent (mit Ausnahme von möglichen Mikrounterbrechungen) versorgt. Die Tatsache, dass die Maschine so angeordnet wird, dass sie schwebt, ermöglicht es, die Kräfte für das Umsetzen der Maschine stark zu verringern und ermöglicht eine hohe Handhabungsflexibilität, die Systeme mit Rädern nicht bieten, auch wenn alle Räder lenkend sind.

Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine oder dergleichen weisen die Schwebemittel vorzugsweise Luftkissen auf. Die Anzahl der Luftkissen ist durch die Geometrie der Maschine, durch die Leistungen der verwendeten Luftkissen und auch durch die Masse der umzusetzenden Maschine bestimmt. Es ist festzustellen, dass die Luftkissen lediglich während eines Umsetzens verwendet werden. Aus diesem Grund ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass diese Luftkissen über Führungsmittel mit Druckluft versorgt werden.

Die verwendeten Führungsmittel sind vorzugsweise oberirdische Führungsmittel und weisen z.B. einen Schlitten auf, der an einer Rollbrücke angebracht ist. Durch derartige Führungsmittel ist es möglich, den Boden des Raums, in dem die Maschine umgesetzt wird, freizuhalten. Um eine gute Genauigkeit hinsichtlich des Umsetzens des Schlittens in Bezug auf die Rollbrücke zu erhalten, ist diese vorteilhafterweise mit gleichmäßig auf dieser angeordneten Markierungen versehen, und der Schlitten weist dann ein Lesegerät auf, der mit den Markierungen zusammenwirkt, um die Position des Schlittens auf der Rollbrücke abzulesen. Diese Markierungen sind z.B. Strichcodes, die über die gesamte Länge der Rollbrücke angeordnet sind. Auch hinsichtlich der Positionierung der Rollbrücke in Bezug auf das Gebäude ist die Rollbrücke z.B. auf zwei Schienen angebracht, die im Wesentlichen parallel sind, wobei jede Schiene vorzugsweise mit gleichmäßig auf dieser angeordneten Markierungen versehen ist, und die Rollbrücke weist gegenüber jeder Schiene eine Lesegerät auf, wobei jedes Lesegerät mit den entsprechenden Markierungen zusammenwirkt, um die Position der Rollbrücke in Bezug auf die entsprechende Schiene abzulesen. Auch hier sind die verwendeten Markierungen beispielsweise Strichcodes.

Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine oder dergleichen eine Rollbrücke aufweist, auf dem ein Schlitten verlagert wird, wird die Rollbrücke vorzugsweise durch ein System mit elektrischer Energie versorgt, welches einerseits ein unter Spannung stehendes Leitmittel aufweist, das sich in Bezug auf die Verlagerung der Rollbrücke längs erstreckt, und andererseits einen Schleifkontakt, der fest mit der Rollbrücke verbunden ist und mit dem unter Spannung stehenden Leitmittel permanent in Kontakt ist. Durch ein derartiges System ist es möglich, die Verwaltung einer Girlande von elektrischen Kabeln zu vermeiden. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn mehrere Maschinen oder dergleichen zwischen verschiedenen Arbeitsstellen umgesetzt werden können. In diesem Fall wird die Verwendung von Girlanden von elektrischen Kabeln vorzugsweise vermieden, da sie dazu führen könnte, dass sich die Girlanden von elektrischen Kabeln überkreuzen, welche dann verknotet wären.

Wenn eine Rollbrücke und ihr zugeordneter Schlitten verwendet werden, kann vorgesehen sein, dass die Anschlussmittel für den elektrischen Anschluss der Maschine an die oberirdischen Führungsmittel einerseits einen ersten, an der Maschine angeordneten Steckverbinder und andererseits einen zweiten Steckverbinder aufweisen, der mit dem ersten Steckverbinder zusammenwirken soll und auf dem an der Rollbrücke angebrachten Schlitten angeordnet ist, dass der erste Steckverbinder fest an der Maschine angeordnet ist und dass der zweite Steckverbinder auf dem Schlitten zwischen einer ersten Position, in der er an den ersten Steckverbinder angeschlossen ist, wenn die beiden Steckverbinder einander gegenüberliegen, und einer zweiten Position beweglich ist, in der er von dem ersten Steckverbinder beabstandet ist, wobei die Verlagerungsrichtung des zweiten Steckverbinders im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Verbindungsstelle der beiden Steckverbinder verläuft.

Die Mittel zur mechanischen Verbindung weisen z.B. einerseits einen Riegel zur vertikalen Verbindung und andererseits eine Aufnahme auf, deren Form der des Verbindungsriegels entspricht, um diesen aufzunehmen, wobei der Riegel zur vertikalen Verbindung vorteilhafterweise auf den Führungsmitteln angeordnet und die Aufnahme an der Maschine ausgebildet ist, oder umgekehrt, und wobei Mittel vorgesehen sind, um eine relative Verlagerung des Verbindungsriegels in Bezug auf seine Aufnahme in vertikaler Richtung zu realisieren, wobei somit der Verbindungsriegel in seine Aufnahme eindringen oder aus dieser austreten kann, wenn der Verbindungsriegel vertikal auf seine Aufnahme ausgerichtet ist. Bei dieser Ausführungsform weisen die Mittel zur mechanischen Verbindung vorteilhafterweise ferner Positioniermittel auf, die einerseits eine Positionierrolle und andererseits eine V-förmige Aufnahme aufweisen, die die Positionierrolle aufnehmen soll. Die Positionierrolle ist hier fest mit den Führungsmitteln verbunden und die V-förmige Aufnahme fest mit der Maschine verbunden, oder umgekehrt. Bei dieser letzteren Ausführungsvariante ist die Positionierrolle vorzugsweise zwischen einer gehobenen Position und einer abgesenkten Position beweglich, in welcher sie mit der V-förmigen Aufnahme zusammenwirken kann, um die Positionierung der Führungsmittel in Bezug auf die Maschine zu realisieren. Die Mittel zur mechanischen Verbindung weisen ferner vorzugsweise Ausrichtungsmittel auf, die einerseits konvergierende Führungswände und andererseits eine Ausrichtungsrolle aufweisen, welche sich zwischen den Führungswänden verlagern soll. Der Minimalabstand zwischen den vorgenannten Führungswänden entspricht vorzugsweise im Wesentlichen dem Durchmesser der Ausrichtungsrolle. Die Ausrichtungsrolle ist vorteilhafterweise fest mit den Führungsmitteln verbunden, und die Führungswände sind fest mit der Maschine verbunden. Vorzugsweise sind der Verbindungsriegel, die Positionierrolle in der abgesenkten Position und die Ausrichtungsrolle aneinandergereiht und befinden sich im Wesentlichen auf gleicher Höhe.

Bei einer Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Anschlussmittel für den elektrischen Anschluss der Maschine an einen Arbeitsplatz einerseits einen ersten, an der Maschine angeordneten Steckverbinder und andererseits einen zweiten, festen Steckverbinder auf, der mit dem ersten Steckverbinder zusammenwirken soll und auf einer vertikalen Wand des Arbeitsplatzes angeordnet ist. In diesem Fall ist der erste Steckverbinder beispielsweise auf der Maschine zwischen einer ersten, vorgerückten Position, in der er an den zweiten Steckverbinder angeschlossen ist, wenn die beiden Steckverbinder einander gegenüberliegen, und einer zweiten, eingezogenen Position beweglich, in der er von dem zweiten Steckverbinder beabstandet ist, wobei die Verlagerungsrichtung des ersten Steckverbinders im Wesentlichen horizontal und zur Ebene der Verbindungsstelle der beiden Steckverbinder senkrecht verläuft.

Eine vorteilhafte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Umschaltmittel, die eine Änderung der Quelle zur Versorgung der Maschine mit elektrischer Energie ermöglichen, wenn diese sowohl an einen Arbeitsplatz als auch an die Führungsmittel elektrisch angeschlossen ist, Vergleichsmittel aufweisen, um zu überprüfen, ob der Anschluss der Stromphasen der zukünftigen Versorgungsquelle mit dem Anschluss der Stromphasen der derzeitigen Versorgungsquelle übereinstimmen, bevor eine Umschaltung erfolgt. Durch die von diesen Vergleichsmitteln durchgeführten Tests muss es möglich sein, eine Beschädigung der Maschine zu vermeiden, wenn z.B. ein Eingriff am elektrischen Netz vorgenommen wird und elektrische Kabel versehentlich vertauscht wurden.

Für eine gute Positionierung der Maschine mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist jeder Arbeitsplatz vorteilhafterweise mit zwei Anschlägen ausgestattet, die mit an der Maschine angeordneten Gegenanschlägen zusammenwirken sollen, und um zu gewährleisten, dass die Maschine feststehend bleibt, weist sie vorzugsweise Befestigungsmittel auf, um sie auf mindestens einem der Anschläge zu befestigen.

Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich besser aus der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die beigefügte schematische Zeichnung bezieht, in der:

1 das Innere eines Gebäudes darstellt, das eine erfindungsgemäße Vorrichtung aufnehmen soll,

2 das gleiche Gebäude in der Draufsicht zeigt, das mit einer Rollbrücke ausgestattet ist,

3 eine Seitenansicht der Rollbrücke aus 2 ist,

4 eine Flugsimulatorbildschirmeinheit zeigt,

5 in der Draufsicht ein Dreibein zeigt, das mit der Bildschirmeinheit aus 4 zusammenwirken soll,

6 eine perspektivische Ansicht des oberen Teils des Dreibeins aus 5 ist,

7 eine Schnittansicht einer Schnittstellenvorrichtung zwischen der Rollbrücke aus den 2 und 3 und dem Dreibein aus den 5 und 6 ist, und

8 eine detaillierte Vorderansicht der Mittel für den elektrischen Anschluss einer Bildschirmeinheit an einen festen Posten ist.

1 zeigt das Innere eines Gebäudes, in dem vier Flugzeugcockpits 2 angeordnet sind. Bei jedem dieser Cockpits 2 handelt es sich um einen Teil eines Flugsimulators. Der andere Teil dieser Flugsimulatoren besteht aus einem System für die Anzeige der Außenumgebung, das im folgenden Bildschirmeinheit 4 genannt wird und in 4 dargestellt ist. Diese Bildschirmeinheit 4 ist beweglich und kann verlagert werden, um vor jedem Flugzeugcockpit 2 ihre Position einzunehmen. Somit gibt es im dargestellten Raum vier Flugsimulatoren, die sich alle ein und dieselbe Bildschirmeinheit 4 teilen. Im dargestellten Gebäude ist auch ein Bereich 6 zur Wartung der Bildschirmeinheit 4 vorgesehen.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, die Verlagerung der Bildschirmeinheit 4 im Raum zu realisieren, um sie entweder gegenüber einem Cockpit 2 anzuordnen oder auf Höhe ihres Wartungsbereichs 6 zu bringen. Das Umsetzen dieser Bildschirmeinheit 4 erfolgt auf einem Boden, von dem in der gesamten folgenden Beschreibung angenommen wird, dass er horizontal ist. Es ist festzustellen, dass auf Höhe jedes Flugzeugcockpits 2 und im Wartungsbereich 6 einerseits Anschläge 8 und andererseits Führungsschienen 10 vorhanden sind. Diese Zubehörteile sollen die exakte Positionierung der Bildschirmeinheit 4 in Bezug auf die Cockpits 2 und im Wartungsbereich 6 ermöglichen. Eine Art und Weise, die diese Positionierung ermöglicht, ist nachfolgend in der vorliegenden Beschreibung ausführlicher beschrieben.

4 zeigt in der perspektivischen Ansicht die Bildschirmeinheit 4, die in dem in den 1 und 2 dargestellten Gebäude umgesetzt wird. Diese Bildschirmeinheit 4 weist insbesondere einen Spiegel (nicht dargestellt), der an einer Außenwand 12 befestigt ist, und Projektoren 14 zur Projizierung eines Bildes auf einen Bildschirm (nicht dargestellt) auf. Sie ist als im Wesentlichen halbzylindrischen Raum ausgebildet, der im hinteren Teil eine Öffnung 16 aufweist, auf einer Plattform 18 angebracht ist und auf dessen Decke 20 die Projektoren 14 angebracht sind. Dieser Raum deckt ein Flugzeigcockpit 2 ab, so dass eine in diesem Cockpit 2 am Platz des Piloten oder des Copiloten sitzende Person durch die Scheiben dieses Cockpits 2 lediglich den Spiegel der Bildschirmeinheit 4 sieht. Dieser Spiegel ist zum Bildschirm der Bildschirmeinheit 4 ausgerichtet, und die Projektoren 14 sind zu diesem Bildschirm ausgerichtet. Somit sehen die im Cockpit 2 sitzenden Personen das von den Projektoren 14 projizierte Bild. Der Spiegel besitzt die Form eines Kugelabschnitts, der sich in der Horizontalen etwa über 200° und über eine ausreichende Höhe von etwa 1,50m erstreckt, um das gesamte Sichtfeld eines Piloten oder Copiloten zu decken, der im Cockpit 2 an seinem Platz sitzt und durch die Scheiben des Cockpits 2 schaut. Rechner 22, die an der Plattform 18 angebracht sind, steuern die Projektoren 14 und erzeugen ein Bild, das so projiziert wird, dass diese den erhaltenen Flugbefehlen entspricht und das von dem Piloten und Copiloten gesehene Bild genau das wiedergibt, was sie sehen würden, wenn sie in einem Flugzeug säßen. Eine derartige Bildschirmeinheit 4 ist eine bekannte Art und wird hier nicht ausführlicher beschrieben.

Im Vergleich zu einer aus dem Stand der Technik bekannten Bildschirmeinheit ist die Bildschirmeinheit 4 aus 4 auf Luftkissen angebracht. Unter der Plattform 18, in der Nähe ihres Umfangs, sind sechs Luftkissen 24 gleichmäßig verteilt. Es können hier alle Luftkissenarten verwendet werden. Die dargestellten Luftkissen 24 weisen jeweils eine Platte auf, die unter der Plattform 18 befestigt ist. Eine Membran ist am Umfang der unteren Fläche dieser Platte sowie in deren Mitte befestigt. Es wird somit unter der Platte eine Umfangskammer gebildet. Diese Kammer wird mit Druckluft versorgt. Alle kalibrierten Öffnungen, die in der Membran in der Nähe ihrer mittleren Befestigung ausgebildet sind, lassen die Luft mit einem bekannten Durchfluss aus der Kammer austreten. Diese Luft tritt unter der Platte in deren Mitte aus und bildet das Luftkissen, das räumlich durch die aufgeblasene Membran und dem Boden begrenzt ist und auf dem die Plattform 18 ohne Kontakt mit dem Boden in Auflage gelangt. Wenn die sechs Luftkissen 24 mit Druckluft versorgt sind, schweben dann die Plattform 18 und die gesamte Bildschirmeinheit 4 über dem Boden des in den 1 bis 3 dargestellten Gebäudes.

Die Bildschirmeinheit 4 ist ferner mit einem Dreibein 26 ausgestattet, das in 5 in Draufsicht und in 6 teilweise perspektivisch dargestellt ist. Wie sein Name schon sagt, ist dieses Dreibein 26 mit drei Beinen 28 versehen. Jedes von ihnen ist mit einer Sohle 30 versehen, die als Metallplatte ausgebildet ist und die Befestigung des Dreibeins 26 an der oberen Fläche der Plattform 18 der Bildschirmeinheit 4 ermöglicht. Die drei Beine 28 laufen über der Decke 20 der Bildschirmeinheit 4 zusammen. Auf Höhe der Verbindungsstelle der drei Beine 28 befindet sich eine erste Schnittstellenvorrichtung 32. Das Dreibein 26 bildet über der Bildschirmeinheit 4 eine Brücke. Die erste Schnittstellenvorrichtung 32 ermöglicht die Verbindung der Bildschirmeinheit 4 mit den im folgenden beschriebenen Mitteln zur Führung und Verlagerung.

2 zeigt in der Draufsicht eine Rollbrücke 34, die zur Umsetzung und Führung der Bildschirmeinheit 4 verwendet wird. 2 ist ein Teilschnitt, wobei in dieser Figur lediglich der Bereich des Gebäudes dargestellt wurde, in dem sich die Rollbrücke 34 und die Enden des Gebäudes befinden. Die Rollbrücke 34 ist mit einem beweglichen Schlitten 36 ausgestattet. Dieser Schlitten verlagert sich in einer horizontalen Ebene, die parallel zum Boden des Gebäudes verläuft, und ist einige Meter über diesem angeordnet. Eine zweite Schnitstellenvorrichtung 38 ist am Schlitten 36 angebracht (s. 7). Diese zweite Schnittstellenvorrichtung 38 wirkt mit der ersten Schnittstellenvorrichtung 32 zusammen, um sowohl die mechanische als auch die elektrische und pneumatische Verbindung zwischen dem Schlitten 36 und der Bildschirmeinheit 4 zu realisieren.

Die Rollbrücke 34 hängt an zwei parallelen Schienen 40, die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Gebäudes erstrecken. Diese Schienen 40 sind horizontal und hängen an Balken 42 des Gebäudes, das die Rollbrücke 34 aufnimmt. Damit sich die Rollbrücke 34 so verlagert, dass sie gut senkrecht zu den Schienen 40 bleibt, ist vorgesehen, jedes Ende der Rollbrücke 34 mit einem System zum Antreiben der Rollbrücke 34 in Bezug auf die entsprechende Schiene auszustatten. Um die Position der Rollbrücke 34 in Bezug auf die Schienen 40 (die feststehend sind) und somit in Bezug auf das Gebäude genau zu kennen, ist jede Schiene 40 ferner über ihre gesamte Länge, die dem Weg der Rollbrücke 34 entspricht, mit einem Strichcodeband versehen. Ein System zu Ablesen der Strichcodes ist an jedem Ende der Rollbrücke 34 gegenüber diesem Strichcodeband angeordnet. So ist es möglich, gleichzeitig die genaue Position der Rollbrücke 34 zu kennen und zu bestimmen, ob die Rollbrücke 34 genau senkrecht zu den Schienen 40 ist. Durch eine Regelung der Vorrichtungen zum Antreiben der Rollbrücke 34 durch die Strichcodelesegeräte kann eine Verlagerung der Rollbrücke ohne Verdrehung gewährleistet sein.

Der Schlitten 36 der Rollbrücke 34 verlagert sich auf dieser senkrecht zu den Schienen 40. Auch hier ist für eine perfekte Steuerung der Position des Schlittens 36 in Bezug auf die Rollbrücke der Schlitten 36 mit einem Strichcodelesegerät versehen, während an der Rollbrücke 34 ein Strichcodeband so angebracht ist, das es sich über den gesamten Weg des Schlittens 36 auf der Rollbrücke 34 gegenüber dem entsprechenden Lesegerät befindet. Das System zum Antreiben des Schlittens 36 auf der Rollbrücke 34 ist ein herkömmliches System aus dem Stand der Technik, wie dies auch hinsichtlich des Antreibens der Rollbrücke 34 in Bezug auf die Schienen 40 der Fall ist, und wird somit hier nicht ausführlich beschrieben.

Die erste Schnittstellenvorrichtung 32 und die zweite Schnittstellenvorrichtung 38 ermöglichen die mechanische, elektrische und pneumatische Verbindung zwischen der Bildschirmeinheit 4 und dem Schlitten 36 der Rollbrücke 34. Die mechanische Verbindung wird zuerst realisiert. Sobald der Schlitten 36 und die Bildschirmeinheit 4 mechanisch fest miteinander verbunden sind, wird der elektrische und pneumatische Anschluss realisiert.

Die Vorgänge zur mechanischen Kopplung und andere werden immer realisiert, wenn sich die Bildschirmeinheit 4 gegenüber einem Cockpit 2 oder in ihrem Wartungsbereich 6 befindet. Wenn das System mehrere Bildschirmeinheiten 4 verwalten muss, kann auch in Erwägung gezogen werden, Abstellplätze für die nicht verwendete(n) Bildschirmeinheit(en) vorzusehen. Diese Vorgänge finden somit immer an genauen und bestimmten Stellen statt. Die Bildschirmeinheit 4 ist dann unbeweglich, und die Rollbrücke 34 und ihr Schlitten 36verlagern sich, um die Bildschirmeinheit 4 zu holen. Die Rollbrücke 34 nimmt ihre Position zunächst auf Höhe der Bildschirmeinheit 4 ein, dann verlagert sich der Schlitten 36, um seine Position genau über der Bildschirmeinheit 4 und deren ersten Schnittstellenvorrichtung 32 einzunehmen.

Um eine gute Führung und eine gute Positionierung der beiden Schnittstellenvorrichtungen 32 und 38 zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass der Schlitten 36 in Bezug auf die Bildschirmeinheit 4 immer in der gleichen Richtung ankommt. Diese Richtung ist in den 5 bis 7 durch einen Pfeil 44 symbolisiert und verläuft senkrecht zu den Schienen 40 der Rollbrücke 34. Mittel zur Führung und Zentrierung, die nachfolgend beschrieben sind, ermöglichen dann eine genaue Positionierung der beiden Schnittstellenvorrichtungen zueinander. Sobald diese Positionierung erfolgt ist, wird zunächst die mechanische Kopplung und dann die elektrische und pneumatische Kopplung realisiert.

Eine erste Schnittstellenvorrichtung 32 (5 und 6) ist am Dreibein 26 angeordnet. Sie weist zunächst eine zylindrische Hülse 46 auf, die so orientiert ist, dass ihre Drehachse vertikal ist. Diese Hülse 46 ist auch so angeordnet, dass sie sich im Wesentlichen über dem Schwerpunkt der beweglichen Baugruppe befindet, die insbesondere die Bildschirmeinheit 4, ihre Plattform 18 und ihr Dreibein 26 aufweist.

Die erste Schnittstellenvorrichtung 32 weist auch im Wesentlichen auf gleicher Höhe wie die Hülse 46 Mittel zur Zentrierung und Ausrichtung auf. Es ist zunächst ein V-förmiges Teil 48 vorgesehen. Dieses Teil besitzt eine Symmetrieebene, die auf die durch den Pfeil 44 vorgegebene Richtung ausgerichtet ist, und die Öffnung des V ist zur Hülse 46 orientiert. Auf der anderen Seite der Hülse 46 befindet sich eine Ausrichtungsbaugruppe, die aus zwei vertikalen Ausrichtungswänden 50 besteht und auf diese Hülse 46 und das V-förmige Teil 48 ausgerichtet ist. Diese beiden Ausrichtungswände 50 begrenzen einen horizontalen Kanal 52, der sich in die durch den Pfeil 44 angegebene Richtung erstreckt. Der Einlass dieses Kanals, d.h. sein von der Hülse 46 beabstandes Ende, ist so aufgeweitet, dass eine Führung zum Inneren des Kanals 52 ausgebildet ist.

Die zweite Schnittstellenvorrichtung 38 (7) weist Mittel auf, die zu denen der zuvor beschriebenen ersten Schnittstellenvorrichtung 32 komplementär sind. Sie weist zunächst eine Riegel 54 auf, der die Form eines zylindrischen, ringförmigen Stabs besitzt, dessen Form an das Innere der Hülse 46 angepasst ist. Die Achse dieses Riegels ist vertikal angeordnet, und ein Zylinder 56 ist dazu vorgesehen, diesen Riegel 54 vertikal zwischen einer entriegelten, gehobenen Position und einer verriegelten, abgesenkten Position zu verlagern. In seiner verriegelten Position befindet sich das untere Ende des Riegels 54 in der Hülse 46. Die obere Öffnung der Hülse ist vorzugsweise aufgeweitet, um das Einsetzen des Riegels 54 in die Hülse 46 zu erleichtern. Ferner sind der Außendurchmesser des Riegels 54 und der Innendurchmesser der Hülse 46 so angepasst, dass sie das Spiel zwischen diesen beiden Teilen begrenzen und dabei ein Gleiten ohne Kräfte zwischen diesen ermöglichen.

Die zweite Schnittstellenvorrichtung 38 weist auch zwei Rollen zur Führung und Ausrichtung auf. Eine erste Rolle 58 ist dazu bestimmt, mit dem V-förmigen Teil 48 zusammenzuwirken. Der Durchmesser dieser ersten Rolle 58 entspricht einer abgerundeten Form, die auf Höhe der Spitze des V des V-förmigen Teils 48 vorgesehen ist. Die zweite Rolle 60 ist dazu bestimmt, mit den Ausrichtungswänden 50 zusammenzuwirken. Sie ist auf den Riegel 54 und die erste Rolle 58 ausgerichtet. Ihr Durchmesser entspricht im Wesentlichen der Breite des Kanals 52 in seinem nicht aufgeweiteten Teil. Wenn die erste Rolle 58 am Boden des V des V-förmigen Teils 48 positioniert und die zweite Rolle 60 im Kanal 52 zwischen den Ausrichtungswänden 50 positioniert ist, befindet sich der Riegel 54 genau über der Hülse 46.

Um einen Zusammenstoß zwischen der ersten Rolle 58 und der Hülse 46 zu vermeiden, ist diese erste Rolle 58 am Ende eines Arms 62 angebracht, der um eine horizontale Schwenkachse 64 zwischen einer ersten Position, in welcher der Arm 62 im Wesentlichen vertikal ist und sich die erste Rolle 58 in einer abgesenkten Position befindet, und einer zweiten Position schwenkbar angebracht ist, in welcher der Arm 62 im Wesentlichen horizontal ist und sich die erste Rolle 58 in der gehobenen Position befindet. Ein Zylinder 66 ist zur Steuerung der Schwenkbewegung des Arms 62 und des Absenkens (oder Anhebens) der zugeordneten ersten Rolle 58 vorgesehen.

Es ist auch nützlich, Positionierungsfehler der Rollbrücke 34 und des Schlittens 36 beseitigen zu können, wenn der Schlitten 36 die Bildschirmeinheit 4"abholt". Dazu ist die zweite Schnittstellenvorrichtung 38 mit Kreuztischen versehen. Dadurch ist es möglich, zwei Freiheitsgrade hinsichtlich einer Translationsbewegung in einer horizontalen Ebene für die Positionierung des Schlittens 36 während der Vorgänge des Führens und des Ausrichtens zu haben, die vor der Kopplung der Bildschirmeinheit 4 mit dem Schlitten 36 mit Hilfe des Riegels 54 und der Rollen 58 und 60 stattfinden. Ein dritter Freiheitsgrad hinsichtlich einer Drehung um eine vertikale Achse, um eine perfekte Ausrichtung zwischen der ersten Schnittstellenvorrichtung 32 und der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 zu ermöglichen, ist auch vorgesehen.

Der Riegel 54 und die Rollen 58 und 60 sind auf einem unteren, horizontalen Tisch 68 angebracht. Der Riegel 54 ist an der oberen Fläche dieses unteren Tischs befestigt, doch ein Durchgang für diesen Riegel 54 ist in diesem unteren Tisch 68 vorgesehen, so dass sein Ende, das mit der ersten Schnittstellenvorrichtung 32 die Verriegelung realisiert, sich unter dem unteren Tischen 68 befindet. Die obere Fläche des unteren Tischs 68 trägt auch Führungsgleitschuhe 70 mit Kugeln oder dergleichen. Diese Gleitschuhe nehmen entsprechende Führungsschienen 72 auf, die auf einem ersten Zwischentisch 74 angebracht sind. Dieser trägt an seiner oberen Fläche einen Zahnkranz 76. Die untere Fläche dieses Zahnkranzes 76 ist glatt und wird, gegebenenfalls mittels Lager, auf einen Führungsring 78 geführt. Die gezahnte Außenfläche des Zahnkranzes 76 greift in ein Zahnrad 80 ein, das wie dieser in einer horizontalen Ebene angeordnet ist. Dieses Zahnrad 80 wird von einem Motor 82 angetrieben und kann die Drehung des Zahnkranzes 76 steuern. Der Motor 82 und der Führungsring 78 sind beide an einem zweiten Zwischentisch 84 angebracht. Dieser trägt an seiner oberen Fläche andere Führungsgleitschuhe 86, die mit anderen Führungsschienen 88 zusammenwirken, die selbst an einem oberen Tisch 90 angebracht sind. Dieser ist fest mit dem Schlitten 36 verbunden, der auf der Rollbrücke 34 gleitet. In 7 ist zu sehen, dass die Führungsschienen 88 in Bezug auf die Führungsschienen 72 senkrecht angebracht sind. Diese senkrechte Anordnung ermöglicht es, Kreuztische zu haben.

Wenn der Schlitten 36 die Bildschirmeinheit 4 außerhalb des Bereichs mitnimmt, der durch die Führungsschienen am Boden begrenzt ist, ist es vorteilhaft, die von der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 belassenen Freiheitsgrade zu blockieren. Dazu werden Blockierungsmittel eingesetzt. Der Motor 82 kann eine freie Drehung des Zahnkranzes 76 um den Führungsring 78 blockieren. Hinsichtlich der Freiheitsgrade für eine Translationsbewegung werden Zylinder eingesetzt. Ein erster Blockierungszylinder 92 ist zwischen dem unteren Tisch 68 und dem ersten Zwischentisch 74 so angebracht, dass jegliche ungewollte Translationsbewegung zwischen diesen beiden Tischen verhindert wird. Durch einen zweiten Blockierungszylinder, der in 7 nicht zu sehen ist, ist es auf die gleiche Weise wie bei dem ersten Blockierungszylinder 92 möglich, jegliche Translationsbewegung zwischen dem oberen Tisch 90 und dem zweiten Zwischentisch 84 zu blockieren.

Wenn die mechanische Kopplung zwischen dem Schlitten 36 und der Bildschirmeinheit 4 realisiert ist, können die elektrischen und die pneumatische Verbindungen durchgeführt werden. Eine Platine 94, die alle elektrischen Anschlüsse und einen pneumatischen Anschluss trägt, ist am unteren Tisch 68 der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 angebracht. Diese Platine 94, die sich in einer horizontalen Ebene befindet, ist aufgrund eines Anschlusszylinders 95 vertikal beweglich, welcher ihre Verlagerung zwischen einer unteren, angeschlossenen Position und einer oberen, abgeklemmten Position ermöglicht.

Die erste Schnittstellenvorrichtung 32 weist eine Gegenplatine auf, die die elektrischen und pneumatischen Stecker trägt, die den Anschlüssen der Platine 94 entsprechen. Diese Gegenplatine der ersten Schnittstellenvorrichtung 32 ist in der Zeichnung nicht dargestellt. In den 5 und 6 ist jedoch die Aufnahme 96, in der diese Gegenplatine und die Stecker, die sie trägt, eingesetzt sind, zu sehen. Oberflächen 98 zur Befestigung dieser Gegenplatine sind vorgesehen und in der Zeichnung dargestellt.

Die Bildschirmeinheit 4, wenn sie sich gegenüber einem Cockpit 2 befindet, ist am Boden des Gebäudes befestigt und für ihre Versorgung mit elektrischer Energie aber auch für den Austausch von Signalen und Informationen mit dem Cockpit 2 elektrisch verbunden. Dazu ist somit auch vorgesehen, Mittel für eine mechanische Verbindung und Mittel für eine elektrische Verbindung zu haben. In dieser Ruheposition ist eine pneumatische Verbindung nicht erforderlich, da die Luftkissen 24 nur bei den Umsetzvorgängen der Bildschirmeinheit 4 verwendet werden.

8 veranschaulicht die Befestigung einer Bildschirmeinheit 4 gegenüber einem Cockpit 2. In dieser Figur ist die Plattform 18 der Bildschirmeinheit 4, ein Luftkissen 24 und ein Bein 28 des Dreibeins 26 zu sehen. Die Elemente, die an diesem Bein 28 angebracht und in dieser 8 in einer Vorderansicht dargestellt sind, sind in 5 in der Draufsicht gezeigt. Diese Elemente weisen einerseits Mittel für die mechanische Befestigung der Bildschirmeinheit 4 auf den Anschlägen 8 und andererseits Mittel zur Realisierung des elektrischen Anschlusses der Bildschirmeinheit 4 auf.

Wenn die Bildschirmeinheit 4 von dem Schlitten 36 zum Cockpit 2, vor dem sie ihren Platz einnehmen muss, geführt wird, wird die Plattform 18 am Ende ihres Weges von den Führungsschienen 10 bis zu ihrer Endstellung geführt, in der die Bildschirmeinheit 4 vor dem Cockpit betriebsfähig ist. Das Ende des Wegs der Bildschirmeinheit 4 verläuft im Wesentlichen senkrecht zur Wand 100 des Gebäudes, an der sich das Cockpit 2 befindet. Während dieser Endannäherungsphase, wenn die Plattform 18 von den Führungsschienen 10 am Boden geführt ist, werden die drei an der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 vorgesehenen Freiheitsgrade durch Freigabe insbesondere der entsprechenden Hauptzylinder und des entsprechenden Motors erneut verfügbar gemacht. Am Ende des Wegs gelangt die Bildschirmeinheit 4 an die Anschläge 8 in Anlage, die am Boden des Gebäudes befestigt sind. Ein horizontaler Zapfen 102, an dessen freiem Ende ein Endstellungssensor 104 angebracht ist, gelangt an den Anschlag 8 in Anlage. Dieser Anschlag 8 kann ein flacher Stopper sein. Um jedoch eine perfekte Zentrierung der Bildschirmeinheit 4 gegenüber dem Cockpit 2 zu realisieren, können am Anschlag 8 zwei konvergierende Oberflächen z.B. in Form eines Zweiflachs vorgesehen sein, wobei die Verbindungslinie der beiden konvergierenden Ebenen eine vertikale Gerade ist. Auf diese Weise wird der Zapfen 102 an dieser vertikalen Linie zentriert. Vorzugsweise ist an jeder Seite eines Cockpits 2 ein Anschlag 8 vorgesehen, doch nur einer dieser Anschläge ermöglicht die Zentrierung der Bildschirmeinheit 4 in Bezug auf den Cockpit 2.

Sobald die beiden Zapfen 102 der Bildschirmeinheit an den entsprechenden Anschlägen 8 anliegen, wird die Bildschirmeinheit 4 an diesen Anschlägen befestigt. 8 stellt die Bildschirmeinheit 4 in der befestigten Position dar. In dieser Position ist der Anschlag 8 sandwichartig zwischen einem Befestigungsarm 106 und dem Zapfen 102 angeordnet. Bei der Verlagerung der Bildschirmeinheit 4 befindet sich der Befestigungsarm 106 in der gehobenen, im Wesentlichen horizontalen Position, um nicht an den Anschlag 8 in Anlage zu gelangen. Sobald die Bildschirmeinheit 4 korrekt vor dem Cockpit 2 positioniert ist, wirkt ein Befestigungszylinder 108 auf den Arm, um diesen so zu schwenken, dass er mit dem Zapfen 102 den Anschlag 8 sandwichartig aufnimmt. Die Kinematik der Verlagerung des Befestigungsarms 106 entspricht im Wesentlichen derjenigen der Bewegung des Schwenkarms 62.

Der elektrische Anschluss der Bildschirmeinheit 4 an den Cockpit 2 ist auch in 8 veranschaulicht. Ein beweglicher Anschluss 110, der in einer vertikalen Ebene angeordnet ist, ist an einem Bein 28 des Dreibeins 26 so angebracht, dass er sich gegenüber der Wand 100 befindet, wenn die Bildschirmeinheit 4 gegenüber dem Cockpit 2 positioniert ist. Dieser bewegliche Anschluss 110 wird von einem Vorschubzylinder 112 mitgenommen. Dies alles ist an einem Träger 114 angebracht, der auch das Führen des Anschlusses 110 während seiner Verlagerung zwischen einer eingezogenen, abgeklemmten Position und einer vorgerückten Position, in welcher er an einen Wandanschluss 116 angeschlossen ist, gewährleistet. Der bewegliche Anschluss 110 besitzt Freiheitsgrade in Bezug auf den Träger 114, so dass seine Zentrierung auf den Wandanschluss 116 und seine Kopplung mit diesem ermöglicht ist.

Die oben beschriebene Vorrichtung ermöglicht somit das Umsetzen der Bildschirmeinheit 4 von einem Cockpit 2 zu einem anderen oder möglicherweise zum Wartungsbereich 6. Eine Vorrichtung zur Verwaltung und Steuerung dieser Umsetzvorrichtung ist dazu vorgesehen, die verschiedenen Vorgänge und Bewegungen zu synchronisieren. Diese Vorrichtung zur Verwaltung und Steuerung kann z.B. in einem Raum mit Sicht auf einen Bereich angeordnet sein, in dem die Bildschirmeinheit 4 umgesetzt wird. Wenn die Bildschirmeinheit 4 positioniert ist, z.B. gegenüber einem Cockpit 2, verlagert sich die Rollbrücke 34, um auf Höhe der Bildschirmeinheit 4 zu gelangen. Die Positionen, in der sich die Bildschirmeinheit 4 befinden kann, sind alle gespeichert, und die Rollbrücke 34 nimmt aufgrund ihres Systems zum Ablesen von Strichcodes ihre Position ein. Die Bildschirmeinheit 4 wird über den Wandanschluss 116, der dem Cockpit 2zugeordnet ist, vor dem sie sich befindet, elektrisch versorgt, wobei sich der Anschluss 110 in der angeschlossenen Position befindet.

Der Schlitten 36 ist an der Rollbrücke 34 vorpositioniert, um auf der richtigen Seite der Bildschirmeinheit 4 und ihrer ersten Schnittstellenvorrichtung 32 angeordnet zu sein. Dieser Schlitten 36 wird einerseits mit elektrischer Energie und andererseits mit pneumatischer Energie versorgt. Die Versorgung der Rollbrücke mit Strom erfolgt aufgrund von Leitmitteln, die entlang den Schienen 40 angeordnet sind, und aufgrund von Schleifkontakten (nicht dargestellt). Ferner ist die Rollbrücke 34 mit Leitmitteln versehen, die entlang ihrer gesamte Länge angeordnet sind, und der Schlitten 36 ist auch mit Schleifkontakten ausgestattet (nicht dargestellt). Die Versorgung mit Druckluft wird ihrerseits entlang der gesamten Schiene 40 über eine erste Verteilungsleitung 118, um zunächst die Rollbrücke 34 zu versorgen, und über eine zweite Verteilungsleitung 120 realisiert, die entlang der Rollbrücke 34 angeordnet ist, um den Schlitten 36 zu versorgen. Auf dem Schlitten 36 selbst gelangt die zweite Verteilungsleitung 120 zur zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 und ist mittels einer Transportkette 112 mit der Anschlussplatine 94 verbunden (s. 7).

Der Schlitten 36 nähert sich dann in der Richtung, die in 5 bis 7 durch den Pfeil 44 angegebenen ist, der Bildschirmeinheit 4. Bei dieser Annäherung ist die erste Rolle 58 in der gehobenen Position. Sie wird erst dann abgesenkt, wenn sie an der Hülse 46 der ersten Schnittstellenvorrichtung 32, die dem an der Bildschirmeinheit 4 befestigten Dreibein 26 zugeordnet ist, vorbei ist. Der Schlitten 36 rückt dann in die durch den Pfeil 44 angegebene Richtung vor, bis die erste Rolle 58 am Boden des V des V-förmiges Teils 48 gelangt. Bei diesem Vorgang werden die Blockierungszylinder 92 im Freien angeordnet, und der Motor 82 wird nicht versorgt, so dass der untere Tisch 68 der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 drei Freiheitsgrade besitzt, nämlich zwei hinsichtlich einer Translation in einer horizontalen Ebene und einen weiteren hinsichtlich einer Drehung um eine vertikale Achse.

Wenn die erste Rolle 58 in das V-förmige Teil dringt, gleitet die zweite Rolle 60 zwischen die Ausrichtungswände 50. Dies ermöglicht eine perfekte Positionierung des unteren Tischs 68 der zweiten Schnittstellenvorrichtung 38 in Bezug auf die erste Schnittstellenvorrichtung 32. Wenn die erste Rolle 58 am V-förmigen Teil 48 anliegt, ist gewährleistet, dass sich der Riegel 54 gegenüber der Hülse 46 befindet. Der Zylinder 56 wird betätigt, damit das Ende des Riegels 54 in die Hülse 46 eingesetzt wird und somit die mechanische Kopplung des Schlittens 36 der Rollbrücke 34 mit der Bildschirmeinheit 4 gewährleistet ist. Sobald diese Kopplung realisiert ist, werden die Blockierungszylinder 92 mit Druckluft versorgt, um jegliche Translationsbewegung des unteren Tischs 68 zu verhindern.

Der elektrische und pneumatische Anschluss zwischen dem Schlitten 36 und der Bildschirmeinheit 4 wird nach der mechanischen Kopplung durchgeführt, indem auf den Verbindungszylinder 95 eingewirkt wird. Die Platine 94 und die Anschlüsse, die sie trägt, verlagern sich dann zur entsprechenden Gegenplatine, und der Anschluss wird realisiert. Die Bildschirmeinheit 4 wird dann einerseits über den dem Cockpit 2 zugeordneten Wandanschluss 116 und andererseits über den Schlitten 36 elektrisch verbunden. Die Bildschirmeinheit 4 wird auch pneumatisch versorgt, aber lediglich über den Schlitten 36.

Während die Bildschirmeinheit 4 elektrisch mit dem Wandanschluss 116 und mit dem Schlitten 36 verbunden wird, wird ein Test durchgeführt, um den korrekten Anschluss der Stromanschlüsse auf der Seite des Schlittens 36 zu überprüfen. Das Ziel dieses Test besteht darin, zu überprüfen, ob die Stromphasen des neuen Anschlusses der erwarteten und ursprünglich vorgesehenen Anordnung entsprechen. Man möchte hier den Fall vermeiden, bei dem ein Eingriff am Netz zur Versorgung mit elektrischer Energie vorgenommen wurde und die Stromphasen ungewollt aufgrund des Vertauschens der Versorgungskabel verändert wurden. Durch diesen Test ist es möglich, Beschädigungen an den elektrischen Geräten zu vermeiden, die auf der Plattform 18 angeordnet und der Bildschirmeinheit 4 zugeordnet sind.

Wenn sich dieser Test als positiv herausstellt, wird durch Umschaltmittel (nicht dargestellt) die Versorgung der Bildschirmeinheit 4 mit elektrischer Energie von dem Wandanschluss 116 zum Schlitten 36 umgeschaltet. Bei einem negativen Test wird die Umsetzvorrichtung angehalten und der Fehler auf einem Kontrollbildschirm der Vorrichtung zur Verwaltung und Steuerung angezeigt.

Sobald die Umschaltung erfolgt ist, wird der Anschluss 110 durch die Betätigung des Vorschubzylinders 112 von dem Wandanschluss 116 entfernt. Die Bildschirmeinheit 4 wird dann von ihren Anschlägen 8 gelöst, wobei auf die Befestigungszylinder 108 eingewirkt wird, um die entsprechenden Befestigungsarme 106 anzuheben. Die Plattform 18 und die Bildschirmeinheit 4 können dann schwebend angeordnet werden. Die Versorgung der Luftkissen mit Druckluft ausgehend von dem Schlitten 36 wird gesteuert. Die Baugruppe wird um einige Millimeter angehoben. Die beiden Schnittstellenvorrichtungen (32 und 38) sind mit einem Spiel vorgesehen, das ausreicht, um diese wenigen Millimeter und anschließend während des Umsetzens der Bildschirmeinheit 4 geringe Höhenveränderungen dieser Bildschirmeinheit 4 aufzunehmen.

Der Schlitten 36 und die Rollbrücke 34 verlagern sich, um die Bildschirmeinheit 4 zu ihrem Ziel mitzunehmen. Die Bewegungen des Schlittens 36 in Bezug auf die Rollbrücke 34 und die Verlagerungen der Rollbrücke 34 in Bezug auf die Schienen 40 ermöglichen das Umsetzen der Bildschirmeinheit 4 im gesamten Gebäude. Durch den Zahnkranz 76 und den Motor 82 kann auch die Bildschirmeinheit 4 um einen beliebigen Winkel gedreht werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Fall, wenn die Bildschirmeinheit 4 von einem Cockpit 2 zum Wartungsbereich 6, oder umgekehrt, umgesetzt wird, wird eine Schwenkbewegung um 180° ausgeführt.

Wenn die Bildschirmeinheit 4 vor einem anderen Cockpit 2 oder in den Wartungsbereich 6 gelangt, wird sie über die am Boden befindlichen Führungsschienen 10 in die Endstellung geführt. Trotz des Schwebezustands der Bildschirmeinheit 4, der durch die Luftkissen realisiert ist, ist die Bildschirmeinheit 4 nämlich während ihres Umsetzens aufgrund ihrer hohen Masse und der Reibungen – die zwar gering, aber dennoch vorhanden sind – am Boden nicht immer perfekt auf den Schlitten 36 ausgerichtet. Durch die Führungsschienen 10 ist es dann möglich, die Bildschirmeinheit 4 ausgehend vom Boden des Gebäudes korrekt zu repositionieren.

In der Endstellung gelangt die Bildschirmeinheit 4 an die Anschläge 8 in Anlage, die zu diesem Zweck vorgesehen sind. Wie oben angegeben, kann dann eine Zentrierung erfolgen, indem eine Führung auf einem dieser Anschläge 8 vorgesehen wird. Die Anschläge 8 werden aufgrund der Endstellungssensoren 104 erfasst. Die Bildschirmeinheit 4 ist dann an ihrem Ziel. Um jegliche Verlagerung in einer horizontalen Ebene zu vermeiden, wird durch die Betätigung der Befestigungszylinder 108 eine Befestigung vorgenommen. Die Versorgung der Luftkissen 24 mit Druckluft ist unterbrochen, und die Bildschirmeinheit 4 wird auf den Boden abgestellt. Aufgrund der Masse der Baugruppe ist diese Befestigung fakultativ.

Der Vorschubzylinder 112 wird betätigt, um den Anschluss 110 zum Wandanschluss 116 nach vorne zu verlagern, vor dem er sich befindet, bis die Verbindung der beiden Anschlüsse (110 und 116) realisiert ist. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bildschirmeinheit 4 erneut einerseits an einen Wandanschluss 116 und andererseits an den Schlitten 36 angeschlossen. Der Test hinsichtlich des korrekten Anschlusses der Phasen am Wandanschluss 116 wird so durchgeführt, wie auch zuvor der korrekte Anschluss bezüglich der Verbindung mit dem Schlitten 36 durchgeführt wurde. Wenn die Anschlüsse korrekt sind, wird die Versorgung der Bildschirmeinheit 4 eingeschaltet.

Hier sind verschiedene Optionen denkbar. Es könnte die Trennung der Verbindung zwischen dem Schlitten 36 und der Bildschirmeinheit 4 erwünscht sein, um sicher zu sein, dass keine Interferenzen auftreten oder um einfach den Schlitten 36 und seine Rollbrücke 34 zu verlagern. In diesem Fall erfolgt die Trennung durch die Ausführung der Anschlussvorgänge in umgekehrter Richtung und in umgekehrter Reihenfolge. Wenn nur eine Bildschirmeinheit 4 der Rollbrücke 34 zugeordnet ist, bleibt der Schlitten 36 vorzugsweise auf Höhe der Bildschirmeinheit 4, wenn kein Wartungsvorgang vorgesehen ist. Somit ist der Schlitten 36 bereit, die Bildschirmeinheit 4 unverzüglich umzusetzen, sobald der Umsetzbefehl erhalten wird. Wenn jedoch mehrere Bildschirmeinheiten 4 einer Rollbrücke 34 zugeordnet sind, nimmt der Schlitten 36 vorzugsweise erneut eine vorbestimmte Ruheposition ein, um den Bildschirmeinheiten zur Verfügung zu stehen, sobald ein Umsetzen erwünscht ist.

Die oben beschriebene Umsetzvorrichtung ermöglicht das Umsetzen einer sehr großen Masse (die beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Bildschirmeinheit wiegt mehrere Tonnen) ohne Einwirkung am Boden. Lediglich einige Führungsschienen befinden sich in der Nähe der Stellen, an denen die Masse anzukoppeln ist. Es ist anzumerken, dass diese Führungsschienen optional sind, insbesondere wenn mindestens ein Anschlag mit Zentrierungsmitteln ausgestattet ist. Die beschriebene Ausführungsform ist vorteilhaft, da sie ein Umsetzen mit einer hohen Genauigkeit ermöglicht. Darüber hinaus wird durch die angewandte Lösung vermieden, dass elektrische Kabel vorhanden sind, die sich mit der Rollbrücke und deren Schlitten verlagern. Diese Vorrichtung besitzt eine hohe Handhabungsflexibilität. In der beschriebenen Anwendung ist es durch diese möglich, lediglich eine Bildschirmeinheit für mehrere Cockpits zu haben. Mit der beschriebenen Vorrichtung ist es jedoch auch möglich, mehrere Bildschirmeinheiten zu steuern. Es handelt sich dann entweder um identische oder um verschiedene Bildschirmeinheiten (aufgrund ihrer Größe oder ihrer Funktionen).

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsform beschränkt, die oben als nicht einschränkendes Beispiel beschrieben wurde. Sie betrifft auch alle Ausführungsvarianten, die in den nachfolgenden Ansprüchen definiert sind.

Somit sind beispielsweise die Schwebemittel nicht zwangsläufig Luftkissen. Es kann ein magnetisches Schweben in Betracht gezogen werden.

Durch das Vorsehen von oberirdischen Führungsmitteln ist es möglich, den Boden des Gebäudes freizugeben, um den Zugang zu diesem zu erleichtern und den möglichen Verkehr nicht zu stören. Es ist jedoch denkbar, eine Zugmaschine zu haben, die die Last zieht und/oder schiebt, um sie von einer Stelle zu einer anderen umzusetzen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann andere Anwendungen finden als die oben im Zusammenhang mit einer Flugsimulatorbildschirmeinheit beschriebene Anwendung.

Es können andere Vorrichtungen für den mechanischen Anschluss und die mechanische Kopplung für eine Umsetzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein. Die beschriebenen Ausführungsformen sind bevorzugte Ausführungsformen, die als nicht einschränkende Beispiele dienen.


Anspruch[de]
Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen zwischen mehreren Arbeitsplätzen (2), mit:

– Führungsmitteln (34, 36),

– Mitteln zur Versorgung der Führungsmittel (34, 36) mit elektrischer Energie,

– Mitteln (46, 54) zur mechanischen Verbindung zwischen der Maschine (4) und den Führungsmitteln,

– Anschlussmitteln (110, 112, 116) für den elektrischen Anschluss der Maschine (4) an jeden Arbeitsplatz (2),

dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner folgendes aufweist:

– Mittel (24), die es ermöglichen, dass die Maschine (4) schwebt,

– Anschlussmittel (94, 95) für den elektrischen Anschluss der Maschine (4) an die Führungsmittel (34, 36),

– Umschaltmittel, die es ermöglichen, die Quelle zur Versorgung der Maschine (4) mit elektrischer Energie zu ändern, wenn diese sowohl an einen Arbeitsplatz (2) als auch an die Führungsmitteln (34, 36) angeschlossen ist, und

– Verwaltungs- und Steuerungsmittel für das Umsetzen der Maschine (4) und die Versorgung dieser Maschine mit elektrischer Energie.
Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwebemittel Luftkissen (24) aufweisen. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkissen (24) über die Führungsmittel (34, 36) mit Druckluft versorgt sind. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel oberirdische Führungsmittel sind und einen Schlitten (36) aufweisen, der an einer Rollbrücke (34) angebracht ist. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollbrücke (34) mit gleichmäßig auf dieser angeordneten Markierungen versehen ist und der Schlitten (36) ein Lesegerät aufweist, das mit den Markierungen zusammenwirkt, um die Position des Schlittens an der Rollbrücke (34) abzulesen. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollbrücke (34) auf zwei Schienen (40) gleitend angebracht ist, welche im Wesentlichen parallel sind, dass jede Schiene (40) mit gleichmäßig auf dieser angeordneten Markierungen versehen ist und dass die Rollbrücke (34) gegenüber jeder Schiene ein Lesegerät aufweist, wobei jedes Lesegerät mit den entsprechenden Markierungen zusammenwirkt, um die Position der Rollbrücke (34) in Bezug auf die entsprechende Schiene (40) abzulesen. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Markierungen Strichcodes sind. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollbrücke (34) durch ein System mit elektrischer Energie versorgt ist, welches einerseits ein unter Spannung stehendes Leitmittel aufweist, das sich in Bezug auf die Verlagerung der Rollbrücke (34) längs erstreckt, und andererseits einen Schleifkontakt, der fest mit der Rollbrücke (34) verbunden ist und mit dem unter Spannung stehenden Leitmittel permanent in Kontakt ist. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel für den elektrischen Anschluss der Maschine an die oberirdischen Führungsmittel einerseits einen ersten, an der Maschine angeordneten Steckverbinder und andererseits einen zweiten Steckverbinder aufweisen, der mit dem ersten Steckverbinder zusammenwirken soll und auf dem an der Rollbrücke (34) angebrachten Schlitten (36) angeordnet ist, dass der erste Steckverbinder fest an der Maschine (4) angeordnet ist und dass der zweite Steckverbinder auf dem Schlitten (36) zwischen einer ersten Position, in der er an den ersten Steckverbinder angeschlossen ist, wenn die beiden Steckverbinder einander gegenüberliegen, und einer zweiten Position beweglich ist, in der er von dem ersten Steckverbinder beabstandet ist, wobei die Verlagerungsrichtung des zweiten Steckverbinders im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Verbindungsstelle der beiden Steckverbinder verläuft. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Verbindung einerseits einen Riegel (54) zur vertikalen Verbindung und andererseits eine Aufnahme (46) aufweisen, deren Form der des Verbindungsriegels (54) entspricht, um diesen aufzunehmen, dass der Riegel (54) zur vertikalen Verbindung auf den Führungsmitteln (36) angeordnet und die Aufnahme (46) an der Maschine (4) ausgebildet ist, oder umgekehrt, und dass Mittel (56) vorgesehen sind, um eine relative Verlagerung des Verbindungsriegels (54) in Bezug auf seine Aufnahme (46) in vertikaler Richtung zu realisieren, wobei somit der Verbindungsriegel (54) in seine Aufnahme (46) eindringen oder aus dieser austreten kann, wenn der Verbindungsriegel (54) vertikal auf seine Aufnahme (46) ausgerichtet ist. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Verbindung ferner Positioniermittel aufweisen, die einerseits eine Positionierrolle (58) und andererseits eine V-förmige Aufnahme (48) aufweisen, die die Positionierrolle (58) aufnehmen soll, und dass die Positionierrolle (58) fest mit den Führungsmitteln verbunden ist und die V-förmige Aufnahme (48) fest mit der Maschine (4) verbunden ist, oder umgekehrt. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierrolle (58) zwischen einer gehobenen Position und einer abgesenkten Position beweglich ist, in welcher sie mit der V-förmigen Aufnahme (48) zusammenwirken kann, um die Positionierung der Maschine (4) in Bezug auf die Führungsmittel (34, 36) zu realisieren. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Verbindung ferner Ausrichtungsmittel aufweisen, die einerseits konvergierende Führungswände (50) und andererseits eine Ausrichtungsrolle (60) aufweisen, welche sich zwischen den Führungswänden (50) verlagern soll, dass der Minimalabstand zwischen den Führungswänden (50) im Wesentlichen dem Durchmesser der Ausrichtungsrolle (60) entspricht, dass die Ausrichtungsrolle (60) fest mit den Führungsmitteln (34, 36) verbunden ist und die Führungswände (50) fest mit der Maschine (4) verbunden sind und dass der Verbindungsriegel (54), die Positionierrolle (58) in der abgesenkten Position und die Ausrichtungsrolle (60) aneinandergereiht sind und sich im Wesentlichen auf gleicher Höhe befinden. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel für den elektrischen Anschluss der Maschine (4) an einen Arbeitsplatz (2) einerseits einen ersten, an der Maschine (4) angeordneten Steckverbinder (110) und andererseits einen zweiten, festen Steckverbinder (116) aufweisen, der mit dem ersten Steckverbinder (110) zusammenwirken soll und auf einer vertikalen Wand (100) des Arbeitsplatzes (2) angeordnet ist, und dass der erste Steckverbinder (110) auf der Maschine (4) zwischen einer ersten, vorgerückten Position, in der er an den zweiten Steckverbinder (116) angeschlossen ist, wenn die beiden Steckverbinder einander gegenüberliegen, und einer zweiten, eingezogenen Position beweglich ist, in der er von dem zweiten Steckverbinder (116) beabstandet ist, wobei die Verlagerungsrichtung des ersten Steckverbinders (110) im Wesentlichen horizontal und zur Ebene der Verbindungsstelle der beiden Steckverbinder (110, 116) senkrecht verläuft. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltmittel, die eine Änderung der Quelle zur Versorgung der Maschine (4) mit elektrischer Energie ermöglichen, wenn diese sowohl an einen Arbeitsplatz (2) als auch an die Führungsmittel (34, 36) elektrisch angeschlossen ist, Vergleichsmittel aufweisen, um zu überprüfen, ob der Anschluss der Stromphasen der zukünftigen Versorgungsquelle mit dem Anschluss der Stromphasen der derzeitigen Versorgungsquelle übereinstimmen, bevor eine Umschaltung erfolgt. Vorrichtung für das Umsetzen einer Maschine (4) oder dergleichen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arbeitsplatz (2) mit zwei Anschlägen (8) ausgestattet ist, die mit an der Maschine (4) angeordneten Gegenanschlägen (102) zusammenwirken sollen, und dass die Maschine Befestigungsmittel (106) aufweist, um sie auf mindestens einem der Anschläge (8) zu befestigen.






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