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Kontrollvorrichtung für einen electronischen Sucher für dentale Chirurgie - Dokument DE60306237T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60306237T2 16.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001350459
Titel Kontrollvorrichtung für einen electronischen Sucher für dentale Chirurgie
Anmelder Castellini S.p.A., Castel Maggiore, Bologna, IT
Erfinder Castellini, Franco, 40124 Bologna, IT
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60306237
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.04.2003
EP-Aktenzeichen 034252130
EP-Offenlegungsdatum 08.10.2003
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse A61B 1/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für ein Video-Handstück, insbesondere für dentale Chirurgie.

Die hohe Qualität, die heute in multimedialen Anlagen erreicht wird, sei es betreffend die Zuverlässigkeit, wie auch die digitalen Sichtspezifikationen und die Möglichkeit, alle von den Benutzer und dem Bediener benötigten Daten zu sichern, haben zu einer zunehmenden Nachfrage nach Geräten geführt, die für zahnärztliche Kontrollen bestimmt sind. Insbesondere beziehen wir uns auf ein Gerät, welches dem Zahnarzt helfen kann, eine unverzügliche Kontrolle im Mund des Patienten durchzuführen, aber auch alle den Patienten betreffenden Daten zu katalogisieren, wobei magnetische Archive verwendet werden.

Das zu diesem Zweck am meisten verwendete Gerät besteht aus einem Video-Handstück, dazu bestimmt, die intraoralen Bilder im Mund des Patienten aufzuzeichnen.

Dieses Handstück besteht grundlegend (s. auch Patent EP – 282.832 und Patent IT – 1.274.909, letzteres von derselben Anmelderin) aus einer bekannten Mikrokamera, eingeschlossen oder getragen in einem entsprechenden Gehäuse/Hand-habungselement und angeschlossen an ein Sichtgerät, welches Teil eines Bildaufnahmesystems sein kann (eine bekannte Video- und entsprechende Hardwareeinheit und unterstützende Software). Ein bekanntes Beispiel einer solchen Vorrichtung ist durch das Dokument WO 99/27865 gegeben.

Der Arbeitsbereich oder das Ende, in welchem die Mikrokamera vorgesehen ist, hat auch eine Anzahl von geeignet gespeisten Beleuchtungsterminals, bei einer ersten Lösung bestehend aus Optikfasereinheiten, angeordnet dicht an dem Objektiv der Mikrokamera.

Bei einer neueren Lösung bestehen diese Beleuchtungsterminals aus einer Anzahl von LED's, wodurch die Gesamtabmessungen des Handstückes reduziert werden.

Daher kann der Zahnarzt solch ein Handstück zum allgemeinen „Abtasten" in dem Mund des Patienten benutzen und, falls notwendig, zum Aufnehmen der Bilder eines jeden Teils von grösserem Interesse für den Zahnarzt zum Durchführen einer sofortigen oder späteren Behandlung.

Ein Problem, dem man jedoch bei solchen Video-Handstücken begegnet, ist die Möglichkeit, dass es dem Bild der Mikrokamera an unmittelbarer Schärfe fehlen kann, zurückzuführen auf das Verwackeln des Objektivs der Mikrokamera in den Momenten, in denen die Aufzeichnung beginnt, da die Aktivierung der Beleuchtung (insbesondere mit den LED's), normalerweise beim Herausnehmen des Handstückes aus seinem Sitz, einen Temperaturwechsel bewirkt, das heisst ein &Dgr;T, welches hoch und konzentriert in einem begrenzten Sichtbildbereich ist.

Diese Situation, die auftreten kann, wenn sich die Kamera in einem Bereich mit kontrollierter Temperatur befindet, oder bei Beginn einer Sitzung, oder mit dem Handstück bei Raumtemperatur, kann zu gleichzeitigem Verwackeln führen, was sich unvermeidbar auf die Zeit auswirkt, die für den Zahnarzt zum Aufnehmen von Bildern im Inneren des Mundes des Patienten erforderlich ist.

Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher, die oben erwähnten Nachteile zu überwinden, indem eine Steuervorrichtung für ein Video-Handstück vorgesehen wird, insbesondere anbringbar an zahnärztlichen Einheiten, welches ausgesprochen praktisch ist, unverzüglich arbeitet und Bilder von hoher Qualität liefert.

Dieser Zweck ist erfüllt durch eine Steuervorrichtung, wie sie in einem oder mehreren der beiliegenden Patentansprüche festgelegt ist.

Die technischen Merkmale der vorliegenden Erfindung, in Übereinstimmung mit den oben erwähnten Zwecken, sind in den beiliegen Patentansprüchen hervorgehoben, und die Vorteile gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, und zwar unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche eine vorgezogene Ausführung der Erfindung zeigen, ohne den Zweckbereich des erfinderischen Konzeptes zu begrenzen, und in welchen:

ein Blockdiagramm eines Video-Handstückes zeigt, insbesondere zum Aufnehmen von intraoralen Bildern im Mund des Patienten bei zahnärztlichen Eingriffen, versehen mit der Steuervorrichtung nach der vorliegenden Erfindung;

ist eine vergrösserte Frontansicht von einem Detail des in gezeigten Handstückes;

ist eine Darstellung, die den Betrieb des intraoralen Video-Handstückes zeigt, gesteuert durch die beschriebene Vorrichtung.

Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, und insbesondere auf die , wird die offengelegte Vorrichtung zum Steuern eines Video-Handstückes insbesondere zum Aufnehmen intraoraler Bilder des Mundes des Patienten bei zahnärztlichen Eingriffen benutzt.

Dieses Handstück, bezeichnet mit 1, enthält einen Griffkörper 2 mit einem Videoterminal 3 an einem ersten Ende, zum Beispiel eine bekannte CCD, das heisst Charge Coupled Divice, mit digitaler Schnittstelle 33, nicht im Detail gezeigt, da von bekanntem Typ. Die CCD-Einheit ist in einem optischen System angeordnet, bestehend aus einem Prisma, einem Diaphragma und einem Objektiv.

Mit der Nummer 4 sind Beleuchtungsmittel bezeichnet (s. auch ), wenigsten in dem Bereich des Videoterminals 3 und angeordnet rund um das optische System.

Das Terminal 3 ist an einem Ende des Griffkörpers 2 an Mittel 6 zum Sichtbarmachen und/oder Aufnehmen der Bilder angeschlossen, welche aus einem Hardwaresystem 30 bestehen können, enthaltend einen Betrachter 30v der durch das Terminal aufgenommenen Bilder, einen Prozessor 31 für die Bilder und Archive, zum Beispiel vom magnetooptischen Typ für die aufgezeichneten Bilder.

Die oben erwähnten Beleuchtungsmittel 4 sind durch Leistungsspeisungsmittel 5 gesteuert (eine bekannte elektrische Speiseeinheit), angeschlossen an eine Energiequelle 5f. Die Beleuchtungsmittel 4 bestehen aus einer Anzahl von LED's 4a (s. ), die rund um das Videoterminal 3 angeordnet sind.

Das Ein- und Ausschalten des Videoterminals 3 (und somit auch das Ein- und Ausschalten der LED's 4a) wird durch zweite Steuermittel 8 gesteuert, die auf das Videoterminal 3 wirken und bei einer ersten, in gezeigten Ausführung aus einer Drucktaste an einer Halterung 35 bestehen, welche den Griffkörper 2 auf solche Weise aufnehmen kann, dass die Taste in einer Position gehalten wird, in welcher sie den Kreis offen hält, und natürlich aktiviert wird, wenn der Griffkörper 2 aufgenommen wird, um Bilder aufzuzeichnen.

Bei einer anderen Ausführung, dargestellt in , kann ein Schalter 8a an dem Griffkörper 2 vorhanden sein.

Wie in dem vorstehenden Falle kann der Schalter 8a in einer Position gehalten werden, in welcher er den Kreis offen hält, zum Beispiel durch Einlegen des Handstückes 1 in die Halterung 35, die Teil der mitgelieferten Ausrüstung oder in einer zahnärztlichen Einheit der Praxis (hier nicht gezeigt) vorhanden sein kann, und der Kreis kann aktiviert werden, wenn der Griffkörper 2 aus der Halterung 35 genommen wird.

Mit der Nummer 7 sind erste Steuermittel bezeichnet, die auf die Leistungsspeisungsmittel 5 wirken und dazu bestimmt sind, eine vorbestimmte Einstellung der Helligkeit der Beleuchtungsmittel 4 zu erlauben, das heisst des Temperaturwertes, welcher durch die Beleuchtungsmittel 4 erreicht werden kann.

Diese ersten Steuermittel 7 enthalten eine Reguliereinheit 7v, eingesetzt zwischen den zweiten Steuermitteln 8 und den Speisungsmitteln 5, wodurch es den Beleuchtungsmitteln 4 ermöglicht ist, die maximale Helligkeit (V2T2) zu erreichen, wenn das Terminal 3 eingeschaltet ist (das heisst, wenn der Griffkörper 2 aus der Halterung 35 genommen ist), und es den Beleuchtungsmitteln 4 ermöglicht ist, die minimale Helligkeit (V1T1) zu erreichen, wenn das Terminal 3 ausgeschaltet ist (wenn der Griffkörper 2 wieder in der Halterung 35 liegt) und umgekehrt.

Wenn, wie erwähnt, die Zahnarztpraxis eine zahnärztliche Einheit hat, die mit einer Mikroprozessoreinheit 9 versehen werden kann (dargestellt mit unterbrochener Linie in ), welche die an der zahnärztlichen Einheit vorhandenen primären und Hilfsfunktionen steuert und aktiviert, können das Videoterminal 3, die Beleuchtungsmittel 4, die Speisungsmittel 5 und die ersten Steuermittel 7 der Speisungsmittel 5 direkt durch die Mikroprozessoreinheit 9 gesteuert werden.

Genauer gesagt kann die Mikroprozessoreinheit 9 die ersten Steuermittel 7 für die Speisungsmittel 5 bilden, und die Mikroprozessoreinheit 9 ist an die zweiten Steuermittel 8 zum Ein- und Ausschalten des Terminals 3 und der an dem Griffkörper 2 angeordneten Beleuchtungsmittel 4 angeschlossen.

Praktisch, wie auch aus hervorgeht, können die ersten Steuermittel 7, enthaltend zum Beispiel als Reguliereinheit 7v ein Potentiometer zum Einstellen der maximalen und minimalen Helligkeitswerte, eine Kontinuität der Beleuchtung innerhalb eines bestimmten Bereiches vorsehen, so dass das vollständige Abschalten der LED's 4a vermieden wird.

Diese Kontinuität kann in der Darstellung gesehen werden, in welcher die y-Achse einen Leistungswert V und eine äquivalente Temperatur T zeigt, welche durch die LED's 4a erreicht werden können, und die x-Achse zeigt eine Zeit t, die in die Unendlichkeit reicht. Beim Betrachten der Leistungs-/Temperaturkurve geht hervor, dass während der Zeiten, in denen das Handstück 1 nicht benutzt wird, der Wert V1T1 grösser als Null ist, während in den Zeiten, in welchen das Handstück 1 benutzt wird, schnell ein Wert V2T2 grösser als der vorstehende erreicht wird, welcher bis zum Abschalten des Handstückes 1 vorhanden ist.

Der „Bereich" oder die Temperaturdifferenz, angezeigt mit &Dgr;T in , beträgt zwischen V1T1 und V2T2, welche je nach den Umweltbedingungen in der Zahnarztpraxis variieren kann, was bedeutet, dass das Objektiv des Terminals 3 zum Aufnehmen der intraoralen Bilder im Mund des Patienten während des Übergangs zwischen einer Ruheposition und einer Betriebs- oder Aufzeichnungsposition so scharf wie möglich gehalten werden kann, so dass die hohe Qualität der intraoralen Bilder unverzüglich erhalten werden kann.

Somit erfüllt die offengelegte Vorrichtung die gewünschten Zwecke, und zwar dank einer einfachen und rationellen Struktur des Handstückes, in welchem die Vorrichtung nicht beschwert ist, und mit einfacher Einstellung der Leistungsspeisung der Beleuchtungsmittel, so dass die Kamera stets in einem optimalen Zustand zum Aufnehmen der Bilder ist.


Anspruch[de]
Kombination eines Video-Handstückes (1) und einer Steuervorrichtung für ein genanntes Video-Handstück, insbesondere zum Aufnehmen von intraoralen Bildern im Mund des Patienten bei zahnärztlichen Eingriffen; wobei das Handstück (1) einen Griffkörper (2) enthält, welcher an einem freien Ende ein Videoterminal (3) und Beleuchtungsmittel (4) trägt, gesteuert durch Speisungsmittel (5), wenigstens für das Videoterminal (3), und wobei an dem anderen Ende der Griffkörper (2) an Mittel (6) zum Sichtbarmachen und/oder zum Aufzeichnen der durch das Terminal (3) aufgenommenen Bilder angeschlossen ist, wobei die Steuervorrichtung erste Steuermittel (7) enthält, die auf die Speisungsmittel (5) wirken und dazu bestimmt sind, eine vorgegebene Regulierung der Helligkeit der Beleuchtungsmittel (4) zu erlauben, das heisst des Temperaturwertes, welcher durch die Beleuchtungsmittel (4) erreicht werden kann, bei welcher das Videoterminal (3) durch zweite Steuermittel (8) gesteuert wird, die auf das Terminal (3) wirken und dazu bestimmt sind, das Ein- oder Ausschalten des Terminals zu erlauben, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die ersten Steuermittel (7) eine Reguliereinheit (7v) enthalten, eingesetzt zwischen den zweiten Steuermitteln (8) und den Speisungsmitteln (5), wodurch es den Beleuchtungsmitteln (4) ermöglicht ist, die maximale Helligkeit zu erreichen, wenn das Terminal (3) eingeschaltet ist, und es den Beleuchtungsmitteln (4) ermöglicht ist, die minimale Helligkeit zu erreichen, wenn das Terminal (3) ausgeschaltet ist. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher das Video-Terminal (3), die Beleuchtungsmittel (4), die Speisungsmittel (5) und die ersten Steuermittel (7) durch eine Mikroprozessoreinheit (9) der zahnärztlichen Einheit gesteuert werden. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroprozessoreinheit (9) die ersten Steuermittel (7) bildet und an einen an dem Griffkörper (2) angeordneten Schalter (8a) zum Ein- und Ausschalten des Terminals (3) und der Beleuchtungsmittel (4) angeschlossen ist, so dass die Helligkeit der Beleuchtungsmittel (4) von einer minimalen Helligkeit auf eine maximale Helligkeit und umgekehrt reguliert, beziehungsweise verändert werden können. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroprozessoreinheit (9) die ersten Steuermittel (7) bildet und an einen Knopf angeschlossen ist, angeordnet an einem Halteelement (35), welches den Griffkörper (2) aufnimmt, um das Terminal (3) und die Beleuchtungsmittel (4) ein- und auszuschalten, so dass die Helligkeit der Beleuchtungsmittel (4) von einer minimalen Helligkeit auf eine maximale Helligkeit und umgekehrt reguliert, beziehungsweise verändert werden können. Vorrichtung nach Patentanspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Steuermittel (7) für die Speisungsmitel (5) eine Kontinuität der Beleuchtung innerhalb eines gewissen Bereiches vorsehen, so dass ein vollständiges Ausschalten der Beleuchtungsmittel (4) vermieden wird. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliereinheit (7v) ein Potentiometer enthält, das auf die Speisungsmittel (5) wirkt.






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