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Dokumentenidentifikation DE69834676T2 16.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000861582
Titel Mähmaschine
Anmelder Kuhn S.A., Saverne, FR
Erfinder Wattron, Bernard, 67700 Haegen, FR;
Walch, Martin, 67490 Dettwiller, FR
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69834676
Vertragsstaaten AT, DE, DK, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 10.02.1998
EP-Aktenzeichen 984400218
EP-Offenlegungsdatum 02.09.1998
EP date of grant 31.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2007
IPC-Hauptklasse A01D 34/66(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Mähmaschine von dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Typ.

Eine solche Mähmaschine ist aus dem Europapatent EP 0 338 649 bekannt. Diese bekannte Mähmaschine umfasst eine Tragestruktur, mit der ein Schneidmechanismus verbunden ist, der sich in normaler Arbeitsposition im Wesentlichen horizontal und quer zur Vorschubrichtung erstreckt.

Der Schneidmechanismus ist an einem seiner Enden mit der Tragestruktur mit Hilfe einer Schwenkverbindung mit einer im Wesentlichen horizontalen und in Vorschubrichtung ausgerichteten Längsachse verbunden. Am anderen seiner Enden ist der Schneidmechanismus mit der Tragestruktur mit Hilfe einer Verbindung verbunden, die eine elastische Platte umfasst, die sich im Wesentlichen vertikal und parallel zur Schwenkverbindung erstreckt, um eine relative Bewegung des Schneidmechanismus in Bezug auf die Tragestruktur zu ermöglichen, um zu vermeiden, dass er während der Arbeit und des Zusammenbaus der Mähmaschine zu großen mechanischen Spannungen ausgesetzt ist.

Jedoch weist diese bekannte Mähmaschine gewisse Nachteile auf.

Ein erster Nachteil besteht in der Tatsache, dass die Vibrationen, die von dem Schneidmechanismus und der Tragestruktur ausgehen, schädlich für den ordnungsgemäßen Betrieb der Mähmaschine sind. Die Vibrationen der Tragestruktur werden nämlich teilweise auf den Schneidmechanismus über die Schwenkverbindung und die elastische Platte übertragen, wodurch die Lebensdauer des Schneidmechanismus erheblich verringert wird.

Umgekehrt übertragen sich die Vibrationen und Stöße, denen der Schneidmechanismus ausgesetzt ist, auf die Tragestruktur, was so zu einer Beeinträchtigung dieser letztgenannten führt.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile der Mähmaschine des Standes der Technik.

Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Mähmaschine dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die die Übertragung eines Teils oder der Gesamtheit der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus und der Tragestruktur verhindert, einen elastischen Ring umfasst.

Die Vibrationen des Schneidmechanismus und die Vibrationen der Tragestruktur, mit der eine solche Mähmaschine ausgestattet ist, werden somit isoliert und gedämpft, wodurch es möglich ist, die Lebensdauer der verschiedenen Elemente der Mähmaschine, insbesondere der Rollenlager, der Zahnritzel, der Schweißnähte, usw., mit denen diese letztgenannte ausgestattet ist, zu verlängern.

Die Erfindung betrifft auch die folgenden Merkmale, die getrennt oder in allen ihren technisch möglichen Kombinationen zu betrachten sind:

  • – jedes seitliche Ende des Gehäuses des Schneidmechanismus ist direkt oder indirekt mit der Tragestruktur mit Hilfe einer äußeren Verbindung, umfassend einen elastischen Ring, der die Gesamtheit oder einen Teil der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus und der Tragestruktur filtert, verbunden;
  • – jede äußere Verbindung, die das Gehäuse mit der Tragestruktur verbindet, ist in der Nähe des Bodens angeordnet;
  • – jede äußere Verbindung, die das Gehäuse mit der Tragestruktur verbindet, ist hinter den Schneidelementen unter Berücksichtigung der Vorschubrichtung angeordnet;
  • – der Schneidmechanismus umfasst zwei äußere Schneidelemente, von denen mindestens eines mit der Tragestruktur mit Hilfe einer oberen Verbindung, umfassend einen elastischen Ring, der die Gesamtheit oder einen Teil der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus und der Tragestruktur filtert, verbunden ist;
  • – die (jede) obere Verbindung, die ein äußeres Schneidelement mit der Tragestruktur verbindet, ist über dem entsprechenden äußeren Schneidelement angeordnet, um zu vermeiden, dass der Schneidmechanismus um die äußeren Verbindungen schwenkt;
  • – der Mittelteil des Schneidmechanismus ist mit der Tragestruktur mit Hilfe einer zentralen Verbindung, umfassend einen elastischen Ring, der die Gesamtheit oder einen Teil der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus und der Tragestruktur filtert, verbunden, wobei es die zentrale Verbindung vorzugsweise ermöglicht, den Schneidmechanismus zu versteifen, um zu vermeiden, dass er während der Arbeit zu großen mechanischen Spannungen, insbesondere Biegespannungen, ausgesetzt wird;
  • – die zentrale Verbindung befindet sich über einem mittleren Schneidelement, das sich mindestens im Wesentlichen auf halbem Abstand zu den äußeren Schneidelementen befindet;
  • – das mittlere Schneidelement wird mit Hilfe von Übertragungselementen in Bewegung angetrieben, die ein Getriebegehäuse umfassen, das einerseits über dem mittleren Schneidelement angeordnet und andererseits mit der Tragestruktur mit Hilfe der zentralen Verbindung verbunden ist;
  • – die Übertragungselemente umfassen ein Übertragungsgehäuse, das mit der Tragestruktur verbunden ist und das Getriebegehäuse mit Hilfe einer Zwischenübertragungswelle, die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Getriebegehäuse und dem Übertragungsgehäuse verhindert, in Bewegung antreibt;
  • – die Zwischenübertragungswelle, die dazu dient, die Bewegung vom Übertragungsgehäuse auf das Getriebegehäuse zu übertragen, gestattet eine relative Bewegung des Schneidmechanismus in Bezug auf die Tragestruktur;
  • – es ist eine elastische Kupplung vorgesehen, die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Übertragungsgehäuse und dem Getriebegehäuse verhindert,
  • – jeder elastische Ring, der einer Verbindung angehört, die den Schneidmechanismus mit der Tragestruktur verbindet, umfasst ein Element aus Gummi, das den Scheidmechanismus von der Tragestruktur isoliert.

Weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren hervor, die als nicht einschränkendes Beispiel eine Ausführungsart der erfindungsgemäßen Mähmaschine darstellen.

In diesen Zeichnungen:

1 eine Draufsicht einer Mähmaschine dar, wobei einige Teilschnittansichten hergestellt wurden;

2 eine Seitenansicht entlang des Pfeils II, der in 1 definiert ist;

3 eine Schnittansicht entlang der Ebene III, die in 2 definiert ist;

4 eine Teilschnittansicht entlang der Ebene IV, die in 1 definiert ist.

Die verschiedenen Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Mähmaschine (1), die nach dem dargestellten Beispiel ausgeführt ist, und zwar in Form einer Mäh- und Konditioniermaschine. Diese ist dazu bestimmt, an ein Zugfahrzeug (nicht dargestellt) angehängt zu werden, das sie bei der Verwendung in Vorschubrichtung (2) zieht.

In der nachfolgenden Beschreibung sind die folgenden Begriffe: „vorne", „hinten", „vor" und „hinter" in Bezug auf diese Vorschubrichtung (2) definiert, und die Begriffe „rechts" und „links" sind bei Betrachtung der Mähmaschine (1) von hinten in Vorschubrichtung (2) definiert.

Diese Mähmaschine (1) umfasst in groben Zügen ein bewegliches Gestell (3), eine Deichsel (4), einen Sammelmechanismus (5) und Übertragungselemente (6).

Diese Mähmaschine (1) ist nach dem dargestellten Beispiel dazu bestimmt, rechts und links hinter dem Zugfahrzeug (nicht dargestellt) zu arbeiten. Zu diesem Zweck ist die Deichsel (4) dazu bestimmt, mit einem ihrer Enden mit dem Zugfahrzeug und mit dem Mittelteil des beweglichen Gestells (3) auf dem Fachmann bekannte Weise verbunden zu werden. Das bewegliche Gestell (3) umfasst an jedem seiner seitlichen Enden ein Rad (7), mit denen es sich am Boden (S) abstützt und die es auch ermöglichen, die Mähmaschine (1) hinter dem Zugfahrzeug zu ziehen.

Der Sammelmechanismus (5) ist mit dem beweglichen Gestell (3) mit Hilfe einer Aufhängungsvorrichtung (8), die dem Fachmann bekannt ist, verbunden. Dieser Sammelmechanismus (5) umfasst nach dem dargestellten Beispiel eine Tragestruktur (9), einen Schneidmechanismus (10) und eine Konditioniervorrichtung (11).

Der Schneidmechanismus (10) erstreckt sich in normaler Arbeitsposition im Wesentlichen horizontal und orthogonal zur Vorschubrichtung (2). Er umfasst ein geschlossenes Gehäuse (13) mit länglicher Form, an dem Schneidelemente (14, 19, 19', 25) angelenkt sind, die jeweils dazu bestimmt sind, sich um eine jeweilige zumindest im Wesentlichen vertikale Drehachse (14a, 19a, 19a', 25a) zu drehen.

Die Drehachsen (14a, 19a, 19a', 25a) sind entlang einer Linie (15) angeordnet, die sich im Wesentlichen orthogonal zur Vorschubrichtung (2) erstreckt. Es ist anzumerken, dass jedes Schneidelement (14, 19, 19', 25) eine Scheibe (16) umfasst, an deren Enden Schneidwerkzeuge (17) vorgesehen sind. Jedes äußere Schneidelement (19, 19'), das sich jeweils an einem seitlichen Ende (21, 21') des Gehäuses (13) befindet, ist zusätzlich mit einer Schwadlegeeinrichtung (23, 23') versehen, die auf der entsprechenden Scheibe (16) befestigt ist.

Ein mittleres Schneidelement (25), das sich im Bereich des mittleren Teils (26) des Schneidmechanismus (10) erstreckt und durch eine mittlere Vertikalebene (28), die sich auf halbem Abstand zu den äußeren Schneidelementen (19, 19') befindet, schematisch dargestellt ist, ist auch mit einer Schwadlegevorrichtung (29) ausgestattet, die auf der Scheibe (16) des mittleren Schneidelements (25) befestigt ist.

Der Schneidmechanismus (10) ist mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe von Verbindungen (30e, 30e', 30s, 30s', 30c) verbunden, die jeweils eine Vorrichtung (31) umfassen, die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus (10) und der Tragestruktur (9) unabhängig von der Richtung dieser Vibrationen verhindern.

Zu diesem Zweck ist in 3 zu sehen, dass jede Vorrichtung (31), die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen verhindert, einen elastischen Ring (32) umfasst.

Dieser elastische Ring (32) umfasst ein biegsames Element, das sich aus einem Gummielement (33) zusammensetzt, durch das hindurch sich ein abgesetzter Ring (34) erstreckt.

Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Gummielement (33) im Inneren einer Bohrung (35), die in dem Schneidmechanismus (10) vorgesehen ist.

Es ist zu bemerken, dass der Mitteldurchmesser (d), der sich in der Mitte der Bohrung (35) befindet, kleiner als die Seitendurchmesser (D) ist, die sich an den Enden der Bohrung (35) befinden. Mit anderen Worten hat die Bohrung (35) konvexe Form, um einen bessere axialen Halt des Gummielements (33) in der Bohrung (35) zu begünstigen.

Es ist ferner zu bemerken, dass, wenn der elastische Ring (32) abgelegt ist und sich über die Bohrung (35) hinaus erstreckt, das Gummielement (33) diametral größer als die Seitendurchmesser (D) der Bohrung (35) sind.

Der abgesetzte Ring (34) ist an der Tragestruktur (9) mit Hilfe eines Bolzens (36) befestigt, der sich einerseits durch den abgesetzten Ring (34) hindurch erstreckt und andererseits zwei Flügel (37, 37'; 46, 46'; 61, 61'), die der Tragestruktur (9) angehören, durchquert.

Bei Betrachtung der 3 ist zu sehen, dass die beiden Flügel (37, 37'; 46, 46'; 61, 61') beiderseits des abgesetzten Ringes (34) angeordnet sind und jeder Flügel (37, 37'; 46, 46'; 61, 61') ein Langloch (38, 38') umfasst, durch das sich der Bolzen (36) erstreckt.

Der Schneidmechanismus (10) ist quer auf der Tragestruktur (9) mit Hilfe von Keilen (39) befestigt, die zwischen den Flügeln (37, 37'; 46, 46'; 61, 61') und dem abgesetzten Ring (34) angeordnet sind.

Diese Langlöcher (38, 38') und diese Keile (39) ermöglichen vorzugsweise die Montage der Tragestruktur (9) auf dem Schneidmechanismus (10), ohne anfängliche Spannungen in die Konstruktion einzubringen, auch wenn der Schneidmechanismus (10) und/oder die Tragestruktur (9) mehr oder weniger verformt werden oder wenn ihre Maße die äußersten Grenzen der Herstellungstoleranzen erreichen.

Solche Verbindungen (30e, 30e', 30s, 30s', 30c), die den Schneidmechanismus (10) mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe von Gummielementen (33) verbinden, ermöglichen es, den Schneidmechanismus (10) von der Tragestruktur (9) zu trennen, wodurch es vorzugsweise möglich ist, die Gesamtheit oder einen Teil der Vibrationen, die von dem Schneidmechanismus (10) und/oder der Tragestruktur (9) kommen, zu filtern.

Eine solche Ausführung ermöglicht es zusätzlich, die Stöße und Erschütterungen, denen der Schneidmechanismus (10) bei der Arbeit ausgesetzt ist, zu dämpfen.

Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedes seitliche Ende (21, 21') des Gehäuses (13) des Schneidmechanismus (10) mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer vorher beschriebenen äußeren Verbindung (30e, 30e') verbunden. Jede dieser äußeren Verbindungen (30e, 30e') befindet sich hinter dem entsprechenden äußeren Schneidelement (19, 19') und außerhalb der von den Schneidwerkzeugen (17) des äußeren Schneidelements (19, 19') abgetasteten Fläche.

Bei Betrachtung der 2 ist zusätzlich zu sehen, dass jede Verbindung, (30e, 30e') in der Nähe des Bodens (S) angeordnet ist. Zu diesem Zweck umfasst die Tragestruktur (9) an jedem ihrer seitlichen Enden (40, 40') einen Arm (41, 41'), der sich nach hinten und nach unten bis in den Bereich der entsprechenden Verbindung (30e, 30e') erstreckt.

Das untere Ende (42) jedes Arms (41, 41') umfasst zwei Flügel (37, 37'), die es ermöglichen, den abgesetzten Ring (34) des elastischen Ringes (32) an der Tragestruktur (9), wie vorher beschrieben, zu befestigen.

Bei Betrachtung der 1 und 2 ist ferner zu sehen, dass jedes äußere Schneidelement (19, 19'), das jeweils an einem seitlichen Ende (21, 21') des Gehäuses (13) angeordnet ist, auch mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer vorher beschriebenen oberen Verbindung (30s, 30s') verbunden ist. Jede obere Verbindung (30s, 30s') befindet sich über dem entsprechenden äußeren Schneidelement (19, 19'). Zu diesem Zweck umfasst der obere Teil (43) jeder Schwadlegevorrichtung (23, 23') des entsprechenden äußeren Schneidelements (19, 19') ein Verbindungselement (44), das mit der Schwadlegevorrichtung (23, 23') mit Hilfe eines (nicht dargestellten) zylindrischen Gelenks mit einer Längsachse, die mit der entsprechenden Drehachse (19a, 19a') zusammenfällt, verbunden ist.

Die Tragestruktur (9) umfasst an jedem ihrer seitlichen Enden (40, 40') einen weiteren im Wesentlichen horizontalen Arm (45, 45'), der sich nach vorne bis zur entsprechenden Verbindung (30s, 30s') erstreckt. Diese Verbindungen (30s, 30s') sind ähnlich den vorher beschriebenen Verbindungen (30e, 30e') und folglich nicht detaillierter beschrieben.

Es ist allerdings anzumerken, dass jeder Arm (45, 45') zwei Flügel (46, 46') vergleichbar mit den Flügeln (37, 37') des entsprechenden Arms (41, 41') umfasst, die vorher beschrieben wurden.

Die Schneidelemente (14, 19, 19', 25) sind dazu bestimmt, in Drehung mit Hilfe der Übertragungselemente (6) der Mähmaschine (1) angetrieben zu werden.

Zu diesem Zweck umfassen die Übertragungselemente (6) ein Übertragungsgehäuse (47), das mit der Tragestruktur (9) verbunden ist und die Bewegung des Zugfahrzeugs (nicht dargestellt) mit Hilfe einer Linie von Wellen (48) aufnimmt.

Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Konditioniervorrichtung (11) aus zwei Konditioniereinheiten (49, 50), zwischen denen sich das Übertragungsgehäuse (47) erstreckt.

Jede Konditioniereinheit (49, 50) umfasst zwei dem Fachmann bekannte (nicht dargestellte) Konditionierelemente. Zu diesem Zweck ist bei Betrachtung von 4 zu sehen, dass das Übertragungsgehäuse (47) auf jeder Seite eine erste Ausgangswelle (51) und eine zweite Ausgangswelle (52) umfasst, die jeweils ein Konditionierelement auf dem Fachmann bekannte Weise antreiben. Das Übertragungsgehäuse (47) umfasst zusätzlich eine dritte Ausgangswelle (54), die eine Ausgangswelle (55) eines Getriebegehäuses (56) mit Hilfe einer Zwischenübertragungswelle (57) antreibt, die sich zumindest im Wesentlichen horizontal nach vorne erstreckt. Das Getriebegehäuse (56) ist über der Schwadlegevorrichtung (29) des mittleren Schneidelements (25) angeordnet und umfasst eine Ausgangswelle (nicht dargestellt), die sich zumindest im Wesentlichen vertikal nach unten erstreckt und die verschiedenen Schneidelemente (14, 19, 19', 25) des Schneidmechanismus (10) über die Scheibe (16) des mittleren Schneidelements (25) antreibt.

Die Zwischenübertragungswelle (57) verhindert einerseits die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Getriebegehäuse (56) und dem Übertragungsgehäuse (47) und gestattet andererseits eine relative Bewegung des Schneidmechanismus (10) in Bezug auf die Tragestruktur (9). Zu diesem Zweck umfasst die Zwischenübertragungswelle (57) nach dem dargestellten Beispiel zwei Universaldichtungen (58, 59), und die Eingangswelle (55) des Getriebegehäuses (56) kann sich ein wenig entlang ihrer Längsachse (55A) verschieben.

Das Getriebegehäuse (56) ist mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer vorher beschriebenen zentralen Verbindung (30c) verbunden. Diese zentrale Verbindung (30c) befindet sich über dem mittleren Schneidelement (25) und zumindest im Wesentlichen auf halbem Abstand zu den äußeren Schneidelementen (19, 19').

Zu diesem Zweck umfasst die Tragestruktur (9) einen Mittelarm (60), der sich im Wesentlichen vertikal nach unten erstreckt und zumindest im Wesentlichen in der mittleren Vertikalebene (28) angeordnet ist.

Diese Verbindung (30c) ist ähnlich den vorher beschriebenen Verbindungen (30e, 30e') und ist folglich nicht detaillierter beschrieben. Es ist allerdings anzumerken, dass der Mittelarm (60) zwei Flügel (61, 61') umfasst, die mit den vorher beschriebenen entsprechenden Flügeln (37, 37') des Arms (41, 41') vergleichbar sind.

Schließlich bleiben verschiedene Änderungen möglich im Hinblick auf die Ausführung der verschiedenen Elemente, ohne deshalb über den in den Ansprüchen definierten Schutzbereich hinauszugehen.

Es ist insbesondere sehr gut möglich, die Zwischenübertragungswelle (57) mit einer elastischen Kupplung zu versehen, die ein elastisches Element umfasst und ferner die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Torsionsvibrationen zwischen dem Getriebegehäuse (56) und dem Übertragungsgehäuse (47) verhindert.

Es ist ferner auch möglich, jede Vorrichtung (31), die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus (10) und der Tragestruktur (9) verhindert, mit einem elastischen Ring zu versehen, der auch große Axiallasten ertragen kann. Dazu kann das Gummielement eines elastischen Ringes auch seitlich auf dem Schneidmechanismus (10) zur Auflage gelangen.


Anspruch[de]
Mähmaschine mit

– einem Schneidmechanismus (10), der ein Gehäuse (13) umfasst, welches Schneidelemente (14, 19, 19', 25) trägt, die sich bei der Arbeit jeweils um eine zumindest im Wesentlichen vertikale jeweilige Drehachse (14a, 19a, 19a', 25) drehen, und

– einer Tragestruktur (9), mit der der Schneidmechanismus (10) mit Hilfe von Verbindungen (30e, 30e', 30s, 30s', 30c) verbunden ist, von denen eine mindestens ein biegsames Element umfasst,

wobei jede Verbindung (30e, 30e', 30s, 30s', 30c), die den Schneidmechanismus (10) mit der Tragestruktur (9) verbindet eine Vorrichtung (31) umfasst, die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus (10) und der Tragestruktur (9) verhindert,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (31), die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Schneidmechanismus (10) und der Tragestruktur (9) verhindert, einen elastischen Ring (32) umfasst.
Mähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes seitliche Ende (21, 21') des Gehäuses (13) des Schneidmechanismus (10) direkt oder indirekt mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer äußeren Verbindung (30e, 30e'), die ein elastischer Ring (32) umfasst, verbunden ist. Mähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede äußere Verbindung (30e, 30e'), die das Gehäuse (13) mit der Tragestruktur (9) verbindet, in der Nähe des Bodens (S) angeordnet ist. Mähmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede äußere Verbindung (30e, 30e'), die das Gehäuse (13) mit der Tragestruktur (9) verbindet, hinter den Schneidelementen (14, 19, 19', 25) unter Berücksichtigung der Vorschubrichtung (2) angeordnet ist. Mähmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidmechanismus (10) zwei äußere Schneidelemente (19, 19') umfasst, von denen mindestens eines mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer oberen Verbindung (30s, 30s'), die ein elastischer Ring (32) umfasst, verbunden ist. Mähmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede obere Verbindung (30s, 30s'), die ein äußeres Schneidelement (19, 19') mit der Tragestruktur (9) verbindet, über dem entsprechenden äußeren Schneidelement (19, 19') angeordnet ist. Mähmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (26) des Schneidmechanismus (10) mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe einer zentralen Verbindung (30c), die ein elastischer Ring (32) umfasst, verbunden ist. Mähmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zentrale Verbindung (30c) über einem mittleren Schneidelement (25) befindet, das sich mindestens im Wesentlichen auf halbem Abstand zu den äußeren Schneidelementen (19, 19') befindet. Mähmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Schneidelement (25) mit Hilfe von Übertragungselementen (6) in Bewegung angetrieben wird, die ein Getriebegehäuse (56) umfassen, das einerseits über dem mittleren Schneidelement (25) angeordnet und andererseits mit der Tragestruktur (9) mit Hilfe der zentralen Verbindung (30c) verbunden ist. Mähmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente (6) ein Übertragungsgehäuse (47) umfassen, das mit der Tragestruktur (9) verbunden ist und das Getriebegehäuse (56) mit Hilfe einer Zwischenübertragungswelle (57), die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Getriebegehäuse (56) und dem Übertragungsgehäuse (47) verhindert, in Bewegung antreibt. Mähmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenübertragungswelle (57), die dazu dient, die Bewegung vom Übertragungsgehäuse (47) auf das Getriebegehäuse (56) zu übertragen, eine relative Bewegung des Schneidmechanismus (10) in Bezug auf die Tragestruktur (9) gestattet. Mähmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Kupplung vorgesehen ist, die die Übertragung der Gesamtheit oder eines Teils der Vibrationen zwischen dem Ubertragungsgehäuse (47) und dem Getriebegehäuse (56) verhindert. Mähmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jeder elastische Ring (32), der einer Verbindung, (30e, 30e', 30s, 30s', 30c) angehört, die den Schneidmechanismus (10) mit der Tragestruktur (9) verbindet, ein Element (33) aus Gummi umfasst, das den Scheidmechanismus (10) von der Tragestruktur (9) isoliert.






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