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Dokumentenidentifikation DE602004001250T2 24.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001458000
Titel Tastatur
Anmelder Mitsumi Electric Co., Ltd., Tama, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sato, Tomio, Tama-shi Tokyo, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004001250
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.03.2004
EP-Aktenzeichen 040056061
EP-Offenlegungsdatum 15.09.2004
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2007
IPC-Hauptklasse H01H 3/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Tastatur zur Verwendung für einen Computer und genauer eine Tastatur, die ausgebildet ist, deren Montageeffizienz zu verbessern und die Anzahl an Teilen und die Dicke der Vorrichtung zu reduzieren.

Es gibt verschiedene Betätigungsmechanismen für eine Tastatur. Eine Tastatur, die gebildet ist, um ein Tastenoberteil durch einen Verbindungselementmechanismus zu halten, ist bekannt als eine Tastatur mit einem dünnen Aufbau, die für das technische Gebiet von tragbaren Datenendgeräten, wie ein Notebook nach Art eines Personalcomputers oder ein PDA, welche die Miniaturisierung und die Verringerung von Gewicht der Vorrichtung erfordern, geeignet ist. Diese Art von Tastatur ist durch Verbinden eines Tastenrahmens und des Tastenoberteils miteinander durch eine Vielzahl von Verbindungselementen gebildet, wobei das Tastenoberteil durch einen becherförmigen Gummikontakt oder eine Feder angehoben ist. Der Tastenrahmen legt eine Trägerbasis für ein Tastenoberteil fest. Das Tastenoberteil wird vertikal in einer sich horizontal erstreckenden Haltung bewegt (siehe zum Beispiel JP-A-2003-31067 (1) und JP-A-2002-203449 (1, 7)).

Daneben ist aus der US-A-4 771 146 ein Tastaturtastenoberteilbefestigungsaufbau bekannt, umfassend eine Vielzahl an Hebelhaltemitteln, die an der Rückseite eines Tastenoberteils ausgebildet sind, wobei an dem Hebelhaltemittel jeweils Auskragungsteile zum Angrenzen damit an einem Hebel ausgebildet sind, um zu verhindern, dass der Hebel sich während der Montage des Hebels verschwenkt, und eine Vielzahl an Hebelgleitelementen, die an der Seite eines stationären Elements ausgebildet sind und jeweils einen Hebelgleitschlitz aufweisen, in welchem der Hebel durch die Hebelhaltemittel gehalten ist und in die Gleitschlitze eingefügt ist.

In einer Tastatur gemäß dem Stand der Technik mit einem Verbindungselementmechanismus vom Pantographtypen ist ein tastenmatrixschaltkreisaufweisendes – Membransubstrat auf einem Metallbasisrahmen oder einem metallplattenverstärkten Kunststoffbasisrahmen platziert. Ein Kunstharztastenrahmen und ein Kunstharztastenoberteil sind an dem resultierenden Membransubstrat montiert. Der Basisrahmen, das Membransubstrat, der Kunstharztastenrahmen, der Gummikontakt, das Kunstharztastenoberteil und eine Vielzahl an Kunstharzverbindungselementen pro Tastenoberteil werden verwendet, d. h., die Anzahl der Arten an spritzgegossenen Bauteilen ist groß. Deshalb sind die Herstellungskosten hoch und die Montagearbeitsstunden viele.

Auf diese Weise stehen die Verbindungselemente sowohl mit Lagern des Tastenoberteils als auch mit Lagern des Tastenrahmens im Eingriff. Alle Löcher der vielen Lagersätze des Tastenrahmens oder aller Lager außer einem Lagersatz davon sind Langlöcher. Durch Gleitbewegungen der unteren Enden der Verbindungselemente in den Langlöchern ist es ermöglicht, dass das Tastenoberteil herunter bewegt wird.

Um das Tastenoberteil mit dem Tastenrahmen der Vorrichtung zusammenzubauen, sind die Verbindungselemente mit den Lagern des Tastenrahmens zuerst montiert und Lager vom Typen mit einer geöffneten unteren Oberfläche, die an einer unteren Oberfläche des Tastenoberteils ausgebildet sind, werden gegen die Verbindungselemente gedrückt. Als Folge davon greifen die Verbindungselemente und die Lager miteinander ein und das Tastenoberteil steht im Eingriff mit dem Tastenrahmen. Jedoch kann bei dem Tastenoberteileingriffsarbeitsvorgang der Eingriffsarbeitsvorgang nicht durchgeführt werden, wenn die Positionen der Lager des Tastenoberteils und diese der vielen Verbindungselemente zu einander ausgerichtet sind, da die Verbindungselemente in Bezug zu dem Tastenrahmen gleitbar sind.

11 zeigt ein Beispiel eines Tastenrahmens der entsprechenden Tastatur und dieser Tastenrahmen 101 ist ein spritzgegossenes Kunststoffbauteil von dem Typen, bei dem zwei Sätze an Gelenklagern 102, 103 ausgebildet sind, so dass die Gelenklager sich in rechten Winkeln zueinander erstrecken (die zwei Sätze an Gelenklagern und zwei Sätze an Verbindungselementen werden nun als X-Gelenklager 102 und Y-Gelenklager 103 bezeichnet beziehungsweise als X-Verbindungselement 104 und Y-Verbindungselement 105 entsprechend). An einer hinteren Oberfläche des Tastenoberteils (nicht dargestellt) sind die X-Gelenklager vom Typen untere Oberfläche geöffnet und Y-Gelenklager, die eingreifbar mit dem X-Verbindungselement 104 und dem Y-Verbindungselement 105sind, ausgebildet und die Positionen der X-Gelenklager und Y-Gelenklager an dem Tastenoberteil weisen eine Relation auf, die identisch zu der zwischen einem a-Punkt und einem b-Punkt in 11 ist. Die Positionsbeziehung zwischen dem X-Verbindungselement 104 und Y-Verbindungselement 105 und die zwischen den X-Gelenklagern und Y-Gelenklagern an dem Tastenoberteil korrespondieren zueinander in einem Zustand, in dem die Drehachsen der Y-Verbindungselemente 105 zu den äußeren Seitenenden der Langlöcher der Y-Gelenklager 103 an dem Tastenrahmen 1 geglitten sind.

Wenn das Tastenoberteil in diesem Zustand von oben gegen das X-Verbindungselement 104 und Y-Verbindungselement 105 mit dem Tastenoberteilsatz in Übereinstimmung mit den Richtungen des X-Verbindungselements 104 und Y-Verbindungselements 105 gedrückt wird, steht das X-Verbindungselement 104 im Eingriff mit den X-Gelenklagern und das Y-Verbindungselement 105 mit den Y-Gelenklagern. Als Folge davon ist das Tastenoberteil fixiert. Jedoch weicht, da das Y-Verbindungselement 105 gleitbar ist, das Y-Verbindungselement 105 von b-Punkten in 12 in einigen Fällen ab, wie in der gleichen Zeichnung dargestellt. Wenn sich das Y-Verbindungselement 105 nicht in den vorbestimmten b-Punkten befindet, sind die Y-Gelenklager und das Y-Verbindungselement 105 an dem Tastenoberteil nicht zueinander ausgerichtet, selbst wenn das Tastenoberteil herunter gedrückt ist, so dass das Tastenoberteil nicht an den Basisrahmen fixiert werden kann. Deshalb ist es in einem solchen Fall notwendig, dass das Y-Verbindungselement 105 zu den Punkten b, wie in 11 dargestellt, durch einen manuellen Arbeitsvorgang geschoben wird, so dass ein Tastenoberteilfixierungsarbeitsvorgang viel Arbeit und Zeit einnimmt.

Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tastatur zu schaffen, die geeignet ist, die Anzahl an Bauteilen der Verbindungselementtyptastaturvorrichtung zu reduzieren und auch deren Dicke zu reduzieren.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tastatur zu schaffen, die geeignet ist, das Zusammenbauen des Tastenoberteils mit dem Basisrahmen zu erleichtern und dadurch die Montagearbeitsstunden zu verringern.

Um die vorangegangenen Aufgaben zu lösen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Tastatur bereitgestellt, umfassend: ein Rahmen, der durch eine Metallplatte gebildet ist, ein Gelenklager, das durch Unterwerfen der Metallplatte einem Blechmetallformprozess gebildet ist, ein Verbindungselement, das mit dem Gelenklager verbunden ist, und ein Tastenoberteil, das mit dem Verbindungselement verbunden ist, so dass das Tastenoberteil gehoben und gesenkt werden kann.

Bevorzugt ist das Verbindungselement durch Unterwerfen eines Metalldrahtstabs einem Biegeprozess gebildet.

Bevorzugt ist das Gelenklager durch Unterwerten der Metallplatte einem Bohrprozess und einem Schneidhochstellprozess (cut-raising process) gebildet.

Bevorzugt ist das Gelenklager durch Unterwerten der Metallplatte einem Stanzprozess ausgebildet.

In den vorstehenden Konfigurationen ist ein Gelenklager an einem Metallbasisrahmen gebildet durch Unterwerfen des Metallbasisrahmens einem Blechmetallformprozess und das Verbindungselement an dem Tastenoberteil ist direkt fixiert an dem Metallbasisrahmen. Deshalb nimmt die Dicke der Tastatur ab im Vergleich mit der eines Tastaturaufbaus gemäß dem Stand der Technik, in welcher ein Tastenrahmen an einem Basisrahmen montiert ist, mit den Verbindungselementen des Tastenoberteils fixiert an dem Tastenrahmen. Darüber hinaus nehmen die Anzahl an Bauteilen und die Zusammenbauarbeitsstunden ab, so dass die Kosten auch sinken.

Da das Verbindungselement, welches durch Unterwerten eines metallischen Drahtstabs einem Biegeprozess gebildet ist, verwendet wird, ist die Stärke der Verbindungselemente im Vergleich zu der von Kunstharzverbindungselementen, die in einer Tastatur gemäß dem Stand der Technik verwendet werden, verbessert und die Kosten sind auch gesenkt.

Da die Gelenklager, die an den Metallbasisrahmen ausgebildet sind, durch einen Bohrprozess und einen Schneidhochstellprozess oder einen Stanzprozess erhalten werden können, sinken die Verarbeitungskosten bemerkbar im Vergleich mit zu denen, in denen spritzgegossene Gelenklager aus einem Kunstharz geformt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist auch eine Tastatur bereitgestellt, umfassend: ein Rahmen, ein Gelenklager, das an dem Rahmen ausgebildet ist und ein Langloch aufweist, ein Verbindungselement, das gleitbar in Eingriff mit dem Langloch des Gelenklagers steht, und einen Anschlag, der an dem Rahmen ausgebildet ist, und das Verbindungselement in einer Montageposition in dem Langloch positioniert, wobei das Verbindungselement in der Montageposition in dem Langloch angeordnet ist, wenn ein Tastenoberteil mit dem Verbindungselement zusammengebaut wird.

Bevorzugt weist der Anschlag eine geneigte Fläche auf. Das Verbindungselement, das an dem Rahmen anliegt, wird abwärts entlang der geneigten Fläche des Anschlags durch dessen eigenes Gewicht bewegt, so dass das Verbindungselement automatisch in die Zusammenbauposition gesetzt wird.

Bevorzugt ist der Rahmen durch eine Metallplatte festgelegt. Das Gelenklager und der Anschlag sind durch Unterwerfen der Metallplatte einem Blechmetallformprozess gebildet, so dass ein Metallbasisrahmen für die Tastatur gebildet ist.

In den vorstehenden Konfigurationen wird, wenn das Tastenoberteil mit einer Basisplatte kombiniert ist, ein Verbindungselementpositionsreguliervorgang unnötig und die Montageeffizienz ist bemerkbar verbessert. Darüber hinaus kann, selbst wenn das Tastenoberteil sich herauslöst, während ein Benutzer die Tastatur betätigt, das Tastenoberteil mit dem Basisrahmen einfach kombiniert werden, so dass die erforderliche Arbeit, um die Vorrichtung zu reparieren entfällt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die vorstehenden Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher durch detailliertes Beschreiben bevorzugter beispielhafter Ausführungsbeispiele davon mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, wobei:

1 eine Draufsicht auf einen Metallbasisrahmen ist, welche ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt,

2 eine Draufsicht auf den Metallbasisrahmen ist, mit dem Verbindungselemente kombiniert sind,

3 eine Schnittansicht, geschnitten entlang der Linie A-A in 2 ist, die einen Tastenoberteilkombinierschritt zeigt,

4 eine Schnittansicht ist, geschnitten entlang der Linie A-A in 2, die eine montierte Tastatur zeigt,

5 eine Draufsicht auf einen Metallrahmen gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist, in dem Verbindungselemente mit dem Metallbasisrahmen kombiniert sind,

6 eine Schnittansicht ist, geschnitten entlang der Linie A-A in 5, die eine montierte Tastatur zeigt,

7 eine Draufsicht auf einen Metallbasisrahmen gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist,

8 eine Draufsicht auf den Zustand von Verbindungselementen, die mit einem Metallbasisrahmen verbunden sind, ist,

9 eine Schnittansicht ist, die geschnitten ist entlang der Linie A-A in 8, welche ein Tastenoberteilkombinierprozess zeigt,

10 eine Schnittansicht ist, geschnitten entlang der Linie A-A in 8, die eine montierte Tastatur zeigt,

11 eine Draufsicht eines Beispiels gemäß dem Stand der Technik ist, in der Verbindungselemente mit einem Tastenrahmen kombiniert sind und

12 eine Draufsicht auf ein Beispiel gemäß dem Stand der Technik ist, in dem Verbindungselemente mit einem Tastenrahmen kombiniert sind.

Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine Draufsicht auf einen Metallbasisrahmen 1 einer Tastatur und 2 ist eine Draufsicht auf einen Metallbasisrahmen 1, mit dem Verbindungselemente 2, 3 kombiniert sind. Der Metallbasisrahmen 1 weist Gelenklager 4, 5 auf, die gebildet sind durch Unterwerfen einer Metallplatte, wie eine Eisenplatte, einem Blechmetallformprozess. Eine der Eigenschaften dieser Vorrichtung besteht darin, dass die Verbindungselemente 2, 3 mit den Gelenklagern 4, 5, die an die Metallbasisrahmen 1 ausgebildet sind, fixiert sind (die zwei Verbindungselemente und zwei Sätze an Gelenklagern werden hiernach als X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3 beziehungsweise X-Gelenklager 4 und Y-Gelenklager 5 bezeichnet) und die Verwendung eines Kunstharztastenrahmens, wie er in einer Tastatur gemäß dem Stand der Technik bereitgestellt ist, wird abgeschafft.

Die X-Gelenklager 4 und Y-Gelenklager 5 werden durch den Bohrprozess und den Schneidhochstellprozess gebildet. Die Löcher der X-Gelenklager 4, die seitlich in der Vorderansicht angeordnet sind, sind kreisförmige Löcher, und diese der Y-Gelenklager 5, die längs in der gleichen Ansicht angeordnet sind, sind Langlöcher. Wenn ein Tastenoberteil, das in Eingriff mit dem X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3 steht, angehoben und gesenkt wird, wird das X-Verbindungselement 2, das im Eingriff mit den X-Gelenklagern 4 steht, um die kreisförmigen Löcher der X-Gelenklager 4 gedreht und eine Drehachse des Y-Verbindungselementes 3, das mit den Y-Gelenklagern 5 in Eingriff steht, wird horizontal in den Langlöchern der Y-Gelenklager 5 in Übereinstimmung mit dem Heben und Senken des Tastenoberteils bewegt und das Tastenoberteil wird angehoben und gesenkt mit einer beibehaltenen, im Wesentlichen horizontalen Haltung im Bezug auf den Metallbasisrahmen 21.

Das X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3, dargestellt in 2, werden durch Biegeformen eines dünnen, einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Metallstabs in die Form eines Tores erhalten, was es ermöglicht, dass die Kosten gesenkt sind im Vergleich mit spritzgegossenen Verbindungselementen aus einem Kunstharz, wie sie in einer Tastatur gemäß dem Stand der Technik verwendet sind. Der Metallbasisrahmen 1 ist in den Positionen davon bereitgestellt, welche zu den zentralen Abschnitten von vorderen Endteilen des X-Verbindungselementes 2 und Y-Verbindungselement 3 korrespondieren mit Basissitzen 6, 7, die durch einen Stanzprozess gebildet sind, so dass die vorderen Endteile des X-Verbindungselements 2 und Y-Verbindungselementes 3, die an den X-Gelenklagern 4 und Y-Gelenklagern 5 fixiert sind, an den Basissitzen 6, 7 montiert sind und sich leicht anheben über eine obere Oberfläche des Metallbasisrahmens 1. Die Gründe, warum dieser Aufbau ausgebildet ist, liegen darin, dass es notwendig ist, es möglich zu machen, dass die Lager des Tastenoberteils mit dem X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3 durch Drücken des Tastenoberteils von oben gegen das X-Verbindungselement und Y-Verbindungselement im Eingriff stehen.

Um die Tastatur zusammenzubauen, wird ein Membransubstrat auf dem Metallbasisrahmen 1 platziert, was in 1 dargestellt ist, und das X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3 werden dann an den X-Gelenklagern 4 und Y-Gelenklagern 5, wie in 2 gezeigt, fixiert. Ein Tastenkontakt und ein Gummikontakt des Membransubstrats 5 werden in einem zentralen Teil des Basisrahmens, der durch das X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3 umgeben ist, positioniert.

Ein Kunstharztastenoberteil 8, dargestellt in 3, weist ein X-Gelenklager vom Typen mit einer geöffneten unteren Oberfläche 9 und Y-Gelenklager 10 auf, die entsprechend eingreifbar mit dem X-Verbindungselement 2 beziehungsweise Y-Verbindungselement 3 sind. Die X-Gelenklager 9 und Y-Gelenklager 10 sind an a-Punkten und b-Punkten positioniert. Wie in 2 und 3 gezeigt, sind die Positionen des X-Verbindungselements 2 und Y-Verbindungselement 3 und diese der X-Lager 9 und Y-Lager 10 des Tastenoberteils 8 in dem Zustand, in dem das X-Verbindungselement 2 festgelegt ist mit einer Drehachse des Y-Verbindungselements, das zu einem äußeren Ende von jedem Langloch der Y-Gelenklager 5 verschoben ist, zueinander ausgerichtet. Ein Bezugszeichen 21 kennzeichnet das Membransubstrat und ein Bezugszeichen 22 kennzeichnet den Gummikontakt.

Wenn das Tastenoberteil 8 so eingestellt ist, dass dieses zu dem X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3, wie in 3 gezeigt, angepasst ist, und das Tastenoberteil 8 von oben gegen das X-Verbindungselement 2 und Y-Verbindungselement 3gedrückt ist, steht das X-Verbindungselement 2 im Eingriff mit den X-Gelenklagern 9 des Tastenoberteils 8 und das Y-Verbindungselement 3 steht im Eingriff mit den Y-Gelenklagern 10 davon, so dass das Tastenoberteil 8 fixiert ist. Wenn der Druck von dem Tastenoberteil 8 gelöst ist, nachdem das Tastenoberteil fixiert ist, bewegt sich das Tastenoberteil senkrecht nach oben durch eine Rückstellkraft des Gummikontakts 22, um in den Anfangszustand gestellt zu werden.

5 und 6 zeigen einen Basisrahmen und eine Tastatur gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Basisrahmen weist Y-Gelenklager vom Brückentyp 23 auf, die durch einen Stanzprozess gebildet sind, unter Verwendung einer Presse, anstelle von den Y-Gelenklagern 5, die durch den Schneidhebeprozess gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel gebildet sind. In den X-Gelenklagern 4 sind deren Löcher kreisförmig. Da die Löcher der X-Gelenklager 4 kreisförmige Löcher sind, ist es bevorzugt, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit zur Erhöhung der Genauigkeit davon, die Löcher durch Verwenden eines Bohrprozesses und eines Schneidhochstellprozesses zu formen. Jedoch sind die Löcher der Y-Gelenklager Langlöcher und erfordern keine höhere Genauigkeit als die der Löcher der X-Gelenklager. Deshalb können die Löcher der Y-Gelenklager in einem Schritt durch einen Stanzprozess geformt werden. Dies ermöglicht es, dass die Herstellarbeitsstunden reduziert werden können.

Als nächstes wird das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nun im Detail im Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 7 ist eine Draufsicht auf einen Metallbasisrahmen 11 einer Tastatur und 8 eine Draufsicht auf den Metallbasisrahmen 11, an dem ein X-Verbindungselement 12 und ein Y-Verbindungselement 13 fixiert sind. An dem Metallbasisrahmen 11 sind X-Gelenklager 14 und Y-Gelenklager 15, die in rechten Winkeln zu den Lagern 14 angeordnet sind, durch Unterwerfen einer Metallplatte, wie eine Eisenplatte einem Blechmetallarbeitsvorgang gebildet. Das X-Verbindungselement ist fixiert an den X-Gelenklagern 14 und das Y-Verbindungselement 13 ist an den Y-Gelenklagern 15 fixiert.

Die X-Gelenklager 14 und Y-Gelenklager 15 sind gebildet durch den Bohrprozess und den Schneidhebeprozess. Die Löcher der X-Gelenklager 14, die seitlich in einer Vorderansicht angeordnet sind, sind kreisförmige Löcher und diese der Y-Gelenklager 15, die längs in der gleichen Ansicht angeordnet sind, sind Langlöcher. Wenn ein Tastenoberteil, das im Eingriff mit dem X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13 steht, angehoben und gesenkt wird, wird das X-Verbindungselement 12, das im Eingriff mit den X-Gelenklagern 14 steht, um die kreisförmigen Löcher der X-Gelenklager 14 gedreht und eine Drehachse des Y-Verbindungselements 13, das im Eingriff mit den Y-Gelenklagern 15 steht, wird horizontal in den Langlöchern des Y-Gelenklagers 15 in Übereinstimmung mit dem Heben und Senken des Tastenoberteils bewegt und das Tastenoberteil wird gehoben und gesenkt mit einer beibehaltenen, im Wesentlichen horizontalen Haltung in Bezug auf den Metallbasisrahmen 11.

Das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13, die in 8 dargestellt sind, sind Produkte, die durch Biegeformen eines dünnen Metallstabs in eine torförmige Form erhalten sind, und ermöglichen es, die Kosten zu senken im Vergleich mit den spritzgegossenen Verbindungselementen aus einem Kunstharz, die für eine Tastaturvorrichtung gemäß dem Stand der Technik verwendet werden. Der Metallbasisrahmen 11 weist einen X-Verbindungselementbasissitz 16 und einen Y-Verbindungselementbasissitz 17 in den Positionen davon auf, welche zu den zentralen Teilen der vorderen Enden des X-Verbindungselementes 12 und Y-Verbindungselementes 13 korrespondieren. Die vorderen Endabschnitte des X-Verbindungselementes 12 und Y-Verbindungselementes 13, die an den X-Gelenklagern 14 und Y-Gelenklagern 15 fixiert sind, sind an dem X-Verbindungselementbasissitz 16 beziehungsweise Y-Verbindungselementbasissitz 17 montiert, so dass die aufgeführten Abschnitte des X-Verbindungselementes und Y-Verbindungselementes leicht angehoben sind, von einer oberen Oberfläche des Metallbasisrahmens 11. Der Grund dafür, warum die X- und Y-Verbindungselemente angehoben sind von dem Metallbasisrahmen 11, liegt darin begründet, dass es notwendig ist, es zu ermöglichen, dass das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13 mit den Lagern vom Typ mit geöffneter unterer Oberfläche des Tastenoberteils in Eingriff bringbar sind durch Drücken des Tastenoberteils von oben gegen das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13.

Der Basissitz 17 für das Y-Verbindungselement ist durch einen Schneidhochstellprozess gebildet und ein äußerer Kantenteil des Basissitzes ist nach oben gebogen, um einen Anschlagteil 17a zu bilden. Der Anschlagteil 17a positioniert das Y-Verbindungselement 13, das an den Y-Verbindungselementbasissitz 17 in einer vorbestimmten Position platziert ist. Kurz gesagt, wenn das Y-Verbindungselement im Eingriff steht mit dem Metallbasisrahmen 11 und festgelegt ist, ein oberer Endteil des Y-Verbindungselementes 13 an dem Y-Verbindungselementbasissitz 17 platziert ist, wie in 9 gezeigt, und dieses positionsgeregelt durch den Anschlagteil 17a ist und in einem b-Punkt positioniert ist, ist eine Drehachse eines unteren Teils des Y-Verbindungselements 13 an einem äußeren Ende der Langlöcher der Y-Gelenklager 15 positioniert. Der Anschlagteil 17a weist eine geneigte Oberfläche auf. Deshalb wird, wenn das Y-Verbindungselement 13 heruntergebracht wird an den Y-Verbindungselementbasissitz 17, mit dem Verbindungselement nach rechts in der Zeichnung geschoben, der obere Endteil entlang der geneigten Oberfläche herab gesenkt und automatisch mit den b-Punfkten ausgerichtet.

Somit ist, wenn das Y-Verbindungselement 13 im Eingriff steht mit dem Metallbasisrahmen 11, der das Tastenoberteil 18 hält, das Y-Verbindungselement in eine vorbestimmte Position gesetzt und das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13 sind in Positionen gesetzt, die zu den X-Gelenklagern 19 und Y-Gelenklagern 20 des Tastenoberteils 18 korrespondieren. Deshalb wird es, im Unterschied zu der Tastatur gemäß dem Stand der Technik bei der Tastatur gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unnötig, einen Arbeitsvorgang zum Regulieren der Positionen der Verbindungselemente, während des Tastenoberteilkombinierarbeitsvorgangs auszuführen. Ein Bezugszeichen 21 bezeichnet ein Membransubstrat, und ein Bezugszeichen 22 kennzeichnet einen Gummikontakt.

Um die Tastatur zu montieren, wird ein Membransubstrat (nicht dargestellt) an einem solchen Metallbasisrahmen 11 zuerst platziert, wie in 7 dargestellt. In 8 dargestellt, werden ein X-Verbindungselement 12 und ein Y-Verbindungselement 13 an den X-Gelenklagern 14 beziehungsweise Y-Gelenklagern 15 fixiert. An einem zentralen Teil des Basisrahmens 11, der umgeben ist durch das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13, werden ein Tastenkontakt und ein Gummikontakt 22 des Membransubstrats 21 positioniert.

Ein Tastenoberteil 13, das aus einem Kunstharz herstellt ist und in 9 dargestellt ist, ist mit X-Gelenklagern vom Typen mit geöffneter unterer Oberfläche und Y-Gelenklagern 20 ausgebildet, die in Eingriff bringbar sind mit dem X-Verbindungselement und Y-Verbindungselement 13. Wenn das Tastenoberteil 18 von oben gegen das X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13 gedrückt wird, mit dem Tastenoberteil 18 zu dem X-Verbindungselement 12 und Y-Verbindungselement 13 weisend, steht das X-Verbindungselement 12 im Eingriff mit den X-Gelenklagern 19 des Tastenoberteils 18 und das Y-Verbindungselement 3 mit dem Y-Gelenklager 20 des Tastenoberteils 18, wobei das Tastenoberteil 18 dadurch fixiert ist. Wenn der Druck des Tastenoberteils 18 gelöst ist, nachdem das Tastenoberteil fixiert ist, bewegt sich das Tastenoberteil 18 vertikal nach oben, aufgrund einer Rückstellkraft des Gummikontakts 12, um in einen Anfangszustand davon gestellt zu werden, wie in 10 gezeigt.

In den vorstehenden Ausführungsbeispielen ist ein Aufbau, der durch miteinander in X-Y-Richtung Kombinieren von zwei Verbindungselementen, wie gezeigt, gebildet ist, als Beispiel gegeben. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diesen Aufbau begrenzt und ein Aufbau mit zwei Verbindungselementen die parallel zueinander ausgebildet sind, kann ebenfalls verwendet werden.


Anspruch[de]
Eine Tastatur mit

– einem Rahmen (1);

– einem Gelenklager (5), das an dem Rahmen (1) vorgesehen ist und das ein Langloch aufweist;

– einem Verbindungselement (3), das in gleitendem Eingriff mit dem Langloch des Gelenklagers (5) ist; und

– einem Anschlag (17), der an dem Rahmen (1) vorgesehen ist, und das Verbindungselement (3) in einer Montageposition in dem Langloch positioniert, wobei das Verbindungselement (3) dazu angepasst ist, um in der Montageposition in dem Langloch angeordnet zu werden, wenn ein Tastenoberteil (18) an dem Verbindungselement (3) montiert wird.
Die Tastatur nach Anspruch 1, worin der Anschlag (17) eine geneigte Fläche (17a) aufweist, und worin das auf dem Rahmen (1) abgelegte Verbindungselement (3) entlang der geneigten Fläche (17a) des Anschlags (17) durch sein eigenes Gewicht herabbewegt wird, so dass das Verbindungselement (3) automatisch in der Montageposition eingerichtet wird. Die Tastatur nach Anspruch 1, worin der Rahmen (1) durch eine Metallplatte gebildet wird, und worin das Gelenklager (5) und der Anschlag (17) geformt werden, indem die Metallplatte einem Blechumformungsprozess unterworfen wird, so dass ein metallischer Grundrahmen für die Tastatur gebildet wird. Die Tastatur nach Anspruch 3, worin das Tastenoberteil (18) mit dem Verbindungselement (3) verbunden ist, so dass das Tastenoberteil (18) angehoben und abgesenkt wird. Die Tastatur nach Anspruch 4, worin das Verbindungselement (3) geformt wird, indem ein metallischer Drahtstab einem Biegeprozess unterworfen wird. Die Tastatur nach Anspruch 4, worin das Gelenklager (5) geformt wird, indem die Metallplatte einem Bohrprozess und einem Schneid-Hochstellprozess unterworfen wird. Die Tastatur nach Anspruch 4, worin das Gelenklager (5) geformt wird, indem die Metallplatte einem Stanzprozess unterworfen wird. Die Tastatur nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (3) mit einem ersten Ende davon in gleitendem Eingriff mit dem Langloch des Gelenklagers (5) ist, und worin der Anschlag (17) das Verbindungselement in der Montageposition in dem Langloch positioniert, wenn er mit einem zweiten Ende des Verbindungselementes (3) in Kontakt kommt.






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