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Dokumentenidentifikation DE602004002737T2 24.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001505316
Titel Parallelwellengetriebe
Anmelder Honda Motor Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Hatakeyama, Kazuma, Wako-shi Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 602004002737
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.07.2004
EP-Aktenzeichen 040177560
EP-Offenlegungsdatum 09.02.2005
EP date of grant 11.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2007
IPC-Hauptklasse F16H 3/093(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Parallelwellengetriebe, bei dem Zahnräder an einer Mehrzahl von Wellen vorgesehen sind, die parallel zueinander angeordnet sind, wobei die Zahnräder in Paaren kämmen, sodass das Ineingriffbringen bzw. Außereingriffbringen von Zahnrädern mit bzw. von entsprechenden der Wellen einen Kraftübertragungsweg durch die Wellen im Eingriff herstellt, um ein gewünschtes Drehzahlwechselverhältnis zu erreichen, welches einem momentanen Übersetzungsverhältnis des Getriebes entspricht.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Solche Parallelwellengetriebe werden in verschiedenen kraftgetriebenen Maschinen einschließlich Automobilen verwendet. In den zurückliegenden Jahren ergab sich eine Tendenz, dass Getriebe zur Verwendung in Fahrzeugen mit einer zunehmenden Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen ausgestattet waren, weil die Bedürfnisse zur Verbesserung in Fahreigenschaften und hinsichtlich Auswirkungen auf die Umwelt vorhanden waren. Im Ergebnis wurden einige Getriebe zum praktischen Gebrauch entwickelt, die mehr als fünf Drehzahlwechselverhältnisse zum Vorwärtsfahren aufweisen. Im Allgemeinen steigt mit steigender Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen von Getrieben die Anzahl von Zahnrädern an, die an den Wellen angeordnet sind. Dies gilt in gleicher Weise nicht nur für Fahrzeuggetriebe, sondern auch für andere Arten von Getrieben. Daher tendieren Getriebe dazu, immer größer zu werden, insbesondere in der Richtung ihrer Wellen. Jedoch sind Getriebe dafür entworfen, einen bestimmten begrenzten Raum in spezifischen Maschinen oder Geräten einzunehmen, in denen sie angebracht werden sollen. Daher sind verschiedene Ideen angewendet worden, um die Größe von Getrieben so kompakt wie möglich zu machen, wenn die Getriebe derart entworfen sind, dass sie eine größere Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen aufweisen. Insbesondere ist es beim Entwurf von Fahrzeuggetrieben, deren Größen durch die Größen der jeweiligen Fahrzeuge begrenzt sind, welche die jeweiligen Getriebe aufnehmen, wichtig, jede Maßnahme zu ergreifen, die die Getriebe so kompakt wie möglich machen kann.

Verschiedene solcher Maßnahmen sind vorgeschlagen worden, um die Größe von Parallelwellengetrieben in der Axialrichtung zu verringern. Beispielsweise ist eine strukturelle Anordnung bekannt, in welcher eine Extrawelle (Zwischenwelle) zwischen der Eingangs- und Ausgangswelle eines Getriebes hinzugefügt ist, um die Anzahl von Zahnrädern pro Welle zu verringern. Beispielsweise offenbaren die JP-A-2000220700 oder EP-A-1026423 ein Parallelwellengetriebe, umfassend:

eine Eingangswelle, eine erste Übertragungswelle, eine Zwischenwelle, eine Ausgangswelle, welche parallel zueinander angeordnet sind,

ein erstes Eingangswellenzahnrad und ein zweites Eingangswellenzahnrad, welche an der Eingangswelle vorgesehen sind,

ein drittes Eingangswellenzahnrad, welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist,

ein erstes Kupplungsmittel, welches das dritte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt,

ein erstes Übertragungszahnrad, welches an der ersten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem ersten Eingangswellenzahnrad kämmt,

ein erstes Zwischenwellenzahnrad, welches an der Zwischenwelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem ersten Übertragungszahnrad kämmt,

ein zweites Zwischenwellenzahnrad, welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist,

ein zweites Kupplungsmittel, welches das zweite Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt,

ein erstes Ausgangswellenzahnrad, welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem zweiten Zwischenwellenzahnrad kämmt.

Zusätzlich zu dieser strukturellen Anordnung ermöglicht eine andere strukturelle Anordnung es, dass an der Ausgangswelle angeordnete Zahnräder mit an der Eingangswelle angeordneten Zahnrädern kämmen, darüber hinaus mit an der Zwischenwelle vorgesehenen Zahnrädern zu kämmen (siehe beispielsweise die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 7(1995)-94854). In dieser Anordnung wird ein Zahnrad an der Ausgangswelle gemeinsam verwendet, um zwei unterschiedliche Drehzahlwechselverhältnisse einzustellen, sodass die Anzahl von an der Ausgangswelle angeordneten Zahnrädern relativ klein gemacht wird. Weiterhin kämmt sowohl das Zahnrad an der Eingangswelle als auch das Zahnrad an der Zwischenwelle mit einem gemeinsam verwendeten Zahnrad an der Ausgangswelle, welches in einer gemeinsamen Ebene in dem Getriebe angeordnet ist. Im Ergebnis ist die Größe des Getriebes in der Längsrichtung der Wellen sehr viel kleiner als dasjenige eines ähnlichen Getriebes, das anders konstruiert ist.

Jedoch ist es für kürzlich entwickelte Getriebe mit einer großen Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen schwierig, eine ausreichende Größenverringerung in der Axialrichtung durch die oben beschriebene strukturelle Anordnung zu erreichen, bei der ein an der Ausgangswelle angeordnetes Zahnrad gemeinsam zur Erzielung von zwei unterschiedlichen Drehzahlwechselverhältnissen verwendet wird.

Daher gibt es einen Bedarf für eine neue strukturelle Anordnung, die eine Größenverringerung in größerem Maßstab ermöglicht.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Zur Lösung des oben genannten Problems ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Parallelwellengetriebe bereitzustellen, welches eine kompakte Struktur aufweist, mit einer relativ kleinen Abmessung in seiner Axialrichtung, obwohl das Getriebe mit einer großen Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen ausgestattet ist.

Ein Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Eingangswelle, eine erste Übertragungswelle (z.B. die Verbindungsübertragungswelle 40, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), eine Zwischenwelle, eine Gegenwelle und eine Ausgangswelle, die parallel zueinander angeordnet sind. Das Parallelwellengetriebe umfasst ferner ein erstes Eingangswellenzahnrad (z.B. das Hauptantriebszahnrad GMV, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), sowie ein zweites Eingangswellenzahnrad (z.B. ebenfalls das Hauptantriebszahnrad GMV, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welche an der Eingangswelle vorgesehen sind, sowie ein drittes Eingangswellenzahnrad (z.B. das Vierter-und-Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist, ein erstes Kupplungsmittel (z.B. die Sechster-Gang-Kupplung CT6, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das dritte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt, ein erstes Übertragungszahnrad (z.B. das Verbindungsübertragungszahnrad GCC, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der ersten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, das es mit dem ersten Eingangswellenzahnrad kämmt, ein erstes Zwischenwellenzahnrad (z.B. das Verbindungsabtriebszahnrad GCN, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der Zwischenwelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem ersten Übertragungszahnrad kämmt, ein zweites Zwischenwellenzahnrad (beispielsweise das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist, ein zweites Kupplungsmittel (beispielsweise die Fünfter-Gang-Kupplung CT5, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das zweite Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, ein erstes Ausgangswellenzahnrad (z.B. das Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Eingangswellenzahnrad kämmt und mit dem zweiten Zwischenwellenzahnrad kämmt, ein erstes Gegenwellenzahnrad (beispielsweise das Hauptabtriebszahnrad GMN, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der Gegenwelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem zweiten Eingangswellenzahnrad kämmt, ein zweites Gegenwellenzahnrad (beispielsweise das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der Gegenwelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Eingangswellenzahnrad kämmt, sowie Antriebsschaltmittel (z.B. die Vierter-Gang-Kupplung CT4 und die selektive Kupplung CTD, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben sind), welche eine Kraftübertragung zwischen dem ersten Gegenwellenzahnrad und dem zweiten Gegenwellenzahnrad ermöglichen oder sperren. Es ist bevorzugt, dass das erste Eingangswellenzahnrad und das zweite Eingangswellenzahnrad ein identisches Zahnrad umfassen.

In diesem Parallelwellengetriebe wird der Drehantrieb einer Kraftmaschine (z.B. eines Motors), welcher in die Eingangswelle des Getriebes eingeleitet wird, zur Zwischenwelle durch das erste Eingangswellenzahnrad, das erste Übertragungszahnrad und das erste Zwischenwellenzahnrad übertragen. Im Ergebnis dreht sich die Zwischenwelle in derselben Drehrichtung wie die Eingangswelle. Hierbei wird dann, wenn (1) das dritte Eingangswellenzahnrad von der Eingangswelle getrennt ist, wenn (2) das zweite Zwischenwellenzahnrad von der Zwischenwelle getrennt ist und wenn (3) die Kraftübertragung zwischen dem ersten Gegenwellenzahnrad und dem zweiten Gegenwellenzahnrad gesperrt ist, das Getriebe in einen Neutralzustand versetzt, in dem der Drehantrieb der Kraftmaschine nicht zur Ausgangswelle übertragen wird. Aus diesem Neutralzustand wird dann, wenn das dritte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbunden ist, das Getriebe in einen ersten Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Sechster-Vorwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). Im ersten Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle von dem ersten Kupplungsmittel durch das dritte Eingangswellenzahnrad und das erste Ausgangswellenzahnrad zur Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in einer Richtung (Vorwärtsrichtung) dreht. Darüber hinaus wird aus dem oben genannten Neutralzustand dann, wenn das zweite Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbunden ist, das Getriebe in einen zweiten Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). In diesem zweiten Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle durch das erste Eingangswellenzahnrad, das erste Übertragungszahnrad und das erste Zwischenwellenzahnrad zu der Zwischenwelle übertragen und dann von dem zweiten Kupplungsmittel durch das zweite Zwischenwellenzahnrad und das erste Ausgangswellenzahnrad zu der Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in der oben genannten Vorwärtsrichtung dreht. Darüber hinaus wird aus dem oben genannten Neutralzustand dann, wenn die Kraftübertragung zwischen dem ersten Gegenwellenzahnrad und dem zweiten Gegenwellenzahnrad freigegeben ist, das Getriebe in einen dritten Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Vierter-Vorwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). Im dritten Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle durch das zweite Eingangswellenzahnrad, das erste Gegenwellenzahnrad, das zweite Gegenwellenzahnrad, das dritte Eingangswellenzahnrad (das sich über der Eingangswelle dreht) und das erste Ausgangswellenzahnrad zu der Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in der oben genannten Vorwärtsrichtung dreht.

Das Parallelwellengetriebe kann ferner ein viertes Eingangswellenzahnrad umfassen (z.B. das Dritter-Gang- und Rückwärts-Gang-Antriebszahnrad G3RV, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist, ein drittes Kupplungsmittel (z.B. die Dritter-Gang-Kupplung CT3, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das vierte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt, ein drittes Zwischenwellenzahnrad (z.B. das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist, ein viertes Kupplungsmittel (z.B. die Zweiter-Gang-Kupplung CT2, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das dritte Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, sowie ein zweites Ausgangswellenzahnrad (z.B. das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem vierten Eingangswellenzahnrad und mit dem dritten Zwischenwellenzahnrad kämmt.

Durch diese Anordnung wird dann, wenn die oben genannten Bedingungen (1), (2) und (3) erfüllt sind, zusätzlich, wenn (4) das vierte Eingangswellenzahnrad von der Eingangswelle getrennt ist, und wenn (5) das dritte Zwischenwellenzahnrad von der Zwischenwelle getrennt ist, das Getriebe in einen Neutralzustand versetzt. Aus diesem Neutralzustand wird dann, wenn das vierte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbunden wird, das Getriebe in einen vierten Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). Im vierten Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle von dem dritten Kupplungsmittel durch das vierte Eingangswellenzahnrad und das zweite Ausgangswellenzahnrad zur Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in der oben genannten Vorwärtsrichtung dreht. Darüber hinaus wird aus dem obigen Neutralzustand dann, wenn das dritte Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbunden ist, das Getriebe in einen fünften Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). Im fünften Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle durch das erste Eingangswellenzahnrad, das erste Übertragungszahnrad, das erste Zwischenwellenzahnrad zur Zwischenwelle übertragen und dann von dem vierten Kupplungsmittel durch das dritte Zwischenwellenzahnrad und das zweite Ausgangswellenzahnrad zu der Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in der oben genannten Vorwärtsrichtung dreht.

In dem Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise das zweite Gegenwellenzahnrad drehbar an der Gegenwelle vorgesehen, und die Antriebsschaltmittel umfassen ein fünftes Kupplungsmittel (z.B. die selektive Kupplung CTD, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das zweite Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt. Ferner kann das Getriebe ein drittes Gegenwellenzahnrad umfassen (z.B. das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist, eine zweite Übertragungswelle, welche parallel zu der Eingangswelle vorgesehen ist, ein zweites Übertragungszahnrad (z.B. das Rückwärtsgang-Übertragungszahnrad GRI, das in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches an der zweiten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Gegenwellenzahnrad und mit dem vierten Eingangswellenzahnrad kämmt, sowie ein sechstes Kupplungsmittel (z.B. die selektive Kupplung CTD, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt.

Durch diese Anordnung wird dann, wenn die Kraftübertragung von dem ersten Gegenwellenzahnrad zu der Gegenwelle freigegeben ist, während das zweite Gegenwellenzahnrad von der Gegenwelle getrennt ist, und wenn das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbunden ist, das Getriebe aus dem oben genannten Neutralzustand in einen sechsten Drehzahlwechselzustand versetzt (dieser Drehzahlwechselzustand entspricht dem Rückwärtsgang-Zustand, der in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist). Im sechsten Drehzahlwechselzustand wird der Drehantrieb von der Eingangswelle durch das zweite Eingangswellenzahnrad und das erste Gegenwellenzahnrad zu der Gegenwelle übertragen und dann von dem sechsten Kupplungsmittel durch das dritte Gegenwellenzahnrad, das zweite Übertragungszahnrad, das vierte Eingangswellenzahnrad (das sich über der Eingangswelle dreht) und das zweite Ausgangswellenzahnrad zu der Ausgangswelle übertragen, sodass die Ausgangswelle sich in der (Rückwärts-) Richtung entgegengesetzt zu der oben genannten Vorwärtsrichtung dreht.

In dem oben beschriebenen Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise das erste Gegenwellenzahnrad drehbar an der Gegenwelle vorgesehen und die Antriebsschaltmittelumfassen ein siebtes Kupplungsmittel (z.B. die Vierter-Gang-Kupplung CT4, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches das erste Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt. Weiterhin umfasst das fünfte Kupplungsmittel und das sechste Kupplungsmittel ein selektives Kupplungsmittel (z.B. die selektive Kupplung CTD, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben ist), welches selektiv entweder das zweite Gegenwellenzahnrad oder das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet. Wie oben beschrieben, erreicht das Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung eine Mehrzahl von Drehzahlwechselverhältnissen für die Vorwärtsdrehung. Jedoch ist die Anzahl von an der Ausgangswelle vorzusehenden Zahnrädern zur Erzielung der Anzahl von Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnissen in großem Maße verringert durch Verwendung eines Zahnrads (erstes Ausgangswellenzahnrad), welches über der Ausgangswelle vorgesehen ist, gemeinsam zum Drehen der Ausgangswelle in der Vorwärtsrichtung in dem ersten Drehzahlwechselzustand, in dem zweiten Drehzahlwechselzustand und in dem dritten Drehzahlwechselzustand. Jedoch kann die Größe des Getriebes dementsprechend in seiner axialen Richtung klein gemacht werden. Im Ergebnis erreicht das Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung eine kompakte Konstruktion sogar dann, wenn es mit einer großen Anzahl von Drehzahl-wechselverhältnissen ausgestattet ist.

Ferner kann in dem oben beschriebenen Parallelwellengetriebe dann, wenn das erste Eingangswellenzahnrad und das zweite Eingangswellenzahnrad ein identisches Zahnrad umfasst, das an der Eingangswelle zum Drehen der Zwischenwelle vorgesehene Zahnrad gemeinsam ebenfalls zur Drehung der Gegenwelle verwendet werden. Diese Zahnradverringerung verbessert ferner die Kompaktheit des Getriebes in seiner Axialrichtung.

In dem oben beschriebenen Fall, in dem das Parallelwellengetriebe ein viertes Eingangswellenzahnrad umfasst, welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist, ein drittes Kupplungsmittel umfasst, welches das vierte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt, ein drittes Zwischenwellenzahnrad umfasst, welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist, ein viertes Kupplungsmittel umfasst, welches das dritte Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, und ein zweites Ausgangswellenzahnrad umfasst, welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem vierten Eingangswellenzahnrad und mit dem dritten Zwischenwellenzahnrad kämmt, ist das Getriebe mit zwei zusätzlichen Drehzahlwechselverhältnissen für die Vorwärtsdrehung ausgestattet. Jedoch steigt die Größe des Getriebes in seiner Axialrichtung lediglich um den Grad eines Gangs an, weil das Zahnrad (zweites Ausgangswellenzahnrad), welches über der Ausgangswelle zum Drehen der Ausgangswelle in der Vorwärtsrichtung im vierten Drehzahlwechselzustand vorgesehen ist, gemeinsam ebenfalls im fünften Drehzahlwechselzustand verwendet wird. Daher behält das Getriebe immer noch eine relativ geringe Abmessung in seiner Axialrichtung bei, ungeachtet der großen Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen.

Darüber hinaus ist in dem oben beschriebenen Fall des Parallelwellengetriebes, bei dem das zweite Gegenwellenzahnrad drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist, und die Antriebsschaltmittel ein fünftes Kupplungsmittelumfassen, welches das zweite Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt, dann, wenn das Getriebe eine zweite Übertragungswelle umfasst, welche parallel mit der Eingangswelle angeordnet ist, ein drittes Gegenwellenzahnrad umfasst, welches drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist, ein zweites Übertragungszahnrad umfasst, welches an der zweiten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Gegenwellenzahnrad und mit dem vierten Eingangswellenzahnrad kämmt, und ein sechstes Kupplungsmittel umfasst, welches das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt, das Getriebe mit einem Rückwärts-Drehzahlwechselverhältnis ausgestattet, ohne dass eine Vergrößerung des Getriebes in seiner Axialrichtung vorhanden ist. Der Grund ist der, dass das Zahnrad (zweites Ausgangswellenzahnrad), das über der Ausgangswelle zum Drehen der Ausgangswelle in der Vorwärtsrichtung im vierten Drehzahlwechselzustand sowie im fünften Drehzahlwechselzustand vorgesehen ist, gemeinsam ebenfalls zum Drehen der Ausgangswelle in der Rückwärtsrichtung im sechsten Drehzahlwechselzustand verwendet wird. Daher behält das Getriebe immer noch eine relativ geringe Abmessung in seiner Axialrichtung, ungeachtet der vergrößerten Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen.

In dem oben beschriebenen Parallelwellengetriebe sind das zweite Gegenwellenzahnrad und das dritte Gegenwellenzahnrad niemals gleichzeitig mit der Gegenwelle verbunden. Während daher das erste Gegenwellenzahnrad drehbar über der Gegenwelle vorgesehen ist, umfassen die Antriebsschaltmittel ein siebtes Kupplungsmittel, welches das erste Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt. Weiterhin umfassen das fünfte Kupplungsmittel und das sechste Kupplungsmittel ein selektives Kupplungsmittel, welches entweder das zweite Gegenwellenzahnrad oder das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet. Diese Anordnung erleichtert ferner das Getriebe und verbessert seine Kompaktheit.

Der weitere Umfang der Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung wird deutlich aus der hierin im Folgenden gegebenen detaillierten Beschreibung.

Es versteht sich jedoch, dass die detaillierte Beschreibung und spezifische Beispiele, obwohl sie bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anzeigen, lediglich zu Illustrationszwecken gegeben werden, da verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb der Idee und des Rahmens der Erfindung für den Fachmann aus dieser detaillierten Beschreibung deutlich werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird noch besser verstanden aus der hier im Folgenden gegebenen detaillierten Beschreibung und den begleitenden Zeichnungen, welche lediglich beispielhaft gezeigt sind und daher als nicht beschränkend für die vorliegende Erfindung anzusehen sind.

1 ist ein Skelettdiagramm, welches in schematischer Weise die Konstruktion eines Parallelwellengetriebes als eine erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine Tabelle, welche Beziehungen zwischen dem Zustand einer ersten bis sechsten Kupplung und einer selektiven Kupplung und das Drehzahlwechselverhältnis des Getriebes der ersten Ausführungsform beschreibt.

3 ist eine Tabelle, die Beispiele der Modifikation der ersten Ausführungsform auflistet, wobei jedes Beispiel einer Modifikation durch Gegenüberstellen der alphanumerischen Codes der Kupplungen in der ersten Ausführungsform mit denjenigen jeder Zeile der Modifikationsliste beschrieben ist.

4 ist ein Skelettdiagramm, das in schematischer Weise die Konstruktion eines Parallelwellengetriebes als eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung beschreibt.

5 ist eine Tabelle, welche Beziehungen zwischen dem Zustand der ersten bis achten Kupplung und einer selektiven Kupplung und das Drehzahlwechselverhältnis des Getriebes der zweiten Ausführungsform beschreibt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nun werden bevorzugte Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Parallelwellengetriebes gemäß der vorliegenden Erfindung (hierin im Folgenden als „das Getriebe" bezeichnet). Das Getriebe 1 als eine erste Ausführungsform wandelt das Drehmoment und die Drehzahl, welche von einem Motor EG eingeleitet werden, und überträgt den Drehantrieb des Motors EG zu einem Differenzialmechanismus 70, welcher drehbar mit einem rechten und einem linken Antriebsrad WL und WR verbunden ist.

Das Getriebe 1 besitzt eine Eingangswelle 10, eine Verbindungsübertragungswelle 40, eine Zwischenwelle 20, eine Gegenwelle 30, eine Ausgangswelle 50 und eine Rückwärtsübertragungswelle 60, die alle parallel zueinander angeordnet sind und gemeinsam mit dem Differenzialmechanismus 70 in einem Getriebegehäuse 3 untergebracht sind. Die Eingangswelle 10 ist drehbar durch Lager B1a und B1b gelagert und durch einen Kupplungsmechanismus CP mit der Kurbelwelle CS des Motors EG verbunden. Über der Eingangswelle 10 sind, von der Seite des Motors EG her (d.h. von der rechten Seite der Zeichnung in 1 her), angeordnet: ein Hauptantriebszahnrad GMV, ein Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V, eine Sechster-Gang-Kupplung CT6, eine Dritter-Gang-Kupplung CT3 und ein Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Zahnrad G3RV, welche alle bezüglich der Eingangswelle 10 drehbar sind. Die Sechster-Gang-Kupplung CT6 bringt das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V in Eingriff mit oder außer Eingriff von der Eingangswelle 10, und die Dritter-Gang-Kupplung CT3 bringt das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV in Eingriff mit der Eingangswelle 10 oder außer Eingriff von derselben. Sowohl die Kupplung CT6 als auch die Kupplung CT3 sind Reibungskupplungen, von denen jede einen hydraulisch betätigten Kolben enthält. Eine solche Kupplung ist auf diesem Gebiet wohlbekannt, sodass keine zusätzliche Beschreibung dieser Kupplungen hier präsentiert wird.

Die Zwischenwelle 20 ist ebenfalls drehbar durch Lager B2a und B2b gelagert. An dieser Welle sind, von der Seite des Motors EG her (d.h. von der rechten Seite der Zeichnung in 1), angeordnet: eine Erster-Gang-Kupplung CT1, ein Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V, ein Verbindungsabtriebszahnrad GCN, ein Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V, eine Fünfter-Gang-Kupplung CT5, eine Zweiter-Gang-Kupplung CT2 und ein Zweiter-Gang-Antriebszahnrad GV2. Hierbei sind das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V, das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V und das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V jeweils drehbar über der Zwischenwelle 20 angeordnet, aber das Verbindungsabtriebszahnrad GCN ist an der Zwischenwelle 20 befestigt. Die Erster-Gang-Kupplung CT1 bringt das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V mit der Zwischenwelle 20 in Eingriff oder außer Eingriff von derselben, die Fünfter-Gang-Kupplung CT5 bringt das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V mit der Zwischenwelle 20 in Eingriff oder außer Eingriff von derselben, und die Zweiter-Gang-Kupplung CT2 bringt das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V mit der Zwischenwelle 20 in Eingriff oder außer Eingriff von derselben. Diese drei Kupplungen CT1, CT5 und CT2 sind Reibungskupplungen desselben Typs wie die oben genannten Kupplungen CT6 und CT3, sodass keine zusätzliche Beschreibung der Kupplungen hier vorgesehen ist.

Die Gegenwelle 30 ist ebenfalls drehbar durch Lager B3a und B3b gelagert. Über dieser Welle sind, von der Seite des Motors EG her (d.h. von der rechten Seite der Zeichnung in 1), angeordnet: eine Vierter-Gang-Kupplung CT4, ein Hauptabtriebszahnrad GMN, ein Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V, eine selektive Kupplung CTD und ein Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV. Das Hauptabtriebszahnrad GMN, das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V und das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV sind jeweils drehbar über der Gegenwelle 30 vorgesehen. Die Vierter-Gang-Kupplung CT4 bringt das Hauptabtriebszahnrad GMN mit der Gegenwelle 30 in Eingriff oder außer Eingriff von derselben, welche eine wohlbekannte Reibungskupplung mit einem hydraulisch betätigten Kolben ist. Die selektive Kupplung CTD, welche axial verschiebbar an der Gegenwelle 30 vorgesehen ist, ist mit einem Selektor SL integriert, dessen Position über der Gegenwelle 30 durch axiales Verschieben durch die Betätigung eines Hydraulikmechanismus (nicht gezeigt) gesteuert/geregelt ist. Wenn der Selektor SL in eine beliebige Richtung verschoben wird, kuppeln die Klauenzähne (nicht gezeigt) der selektiven Kupplung CTD die näherliegende Seite des Vierter-Gang-Antriebszahnrads G4V oder diejenige des Rückwärtsgang-Antriebszahnrads GRV, dementsprechend. Im Ergebnis wird entweder das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V oder das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV drehbar mit der Gegenwelle 30 verbunden. Anders ausgedrückt, wenn der Selektor SL der selektiven Kupplung CTD auf die Seite des Vierter-Gang-Antriebszahnrads C4V (rechts in der Zeichnung von 1) verschoben wird, wird das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V mit der Gegenwelle 30 verbunden. Wenn andererseits der Selektor SL auf die Seite des Rückwärtsgang-Antriebszahnrads GRV verschoben wird (links in der Zeichnung von 1), dann wird das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV mit der Gegenwelle 30 verbunden.

Die Verbindungsübertragungswelle 40 ist ebenfalls drehbar durch Lager B4a und B4b gelagert und ein Verbindungsübertragungszahnrad GCC ist fest an dieser Welle vorgesehen. Das Verbindungsübertragungszahnrad GCC kämmt immer sowohl mit dem Hauptantriebszahnrad GMV, welches an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, als auch mit dem Verbindungsabtriebszahnrad GCN, welches an der Zwischenwelle 20 vorgesehen ist.

Die Ausgangswelle 50 ist darüber hinaus durch Lager B5a und B5b drehbar gelagert. Über dieser Welle sind, von der Seite des Motors EG her (d.h. von der rechten Seite der Zeichnung in 1) angeordnet: ein Differenzialantriebszahnrad GFV, ein Erster-Gang-Abtriebszahnrad G1N, ein Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebbzahnrad G456N sowie ein Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN. Hierbei sind das Differenzialantriebszahnrad GFV, das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1N, das Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N sowie das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN jeweils an der Ausgangswelle 50 befestigt. Das Differenzialantriebszahnrad GFV kämmt immer mit einem Differenzialabtriebszahnrad GFN, welches den Differenzialmechanismus 70 antreibt (die gestrichelt gezeichnete Linie zwischen dem Differenzialantriebszahnrad GFV und dem Differenzialabtriebszahnrad GFN in 1 zeigt an, dass diese Zahnräder GFV und GFN miteinander kämmen. Dasselbe gilt für 4). Das Erster-Gang-Abtriebszahnrad G1N kämmt immer mit dem Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V, welches an der Zwischenwelle 20 vorgesehen ist, und das Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N kämmt immer sowohl mit dem Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V, welches an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, als auch mit dem Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V, welches an der Zwischenwelle 20 vorgesehen ist. Das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN kämmt immer sowohl mit dem Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G3RV, welches an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, als auch mit dem Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V, welches an der Zwischenwelle 20 vorgesehen ist.

Die Rückwärtsgang-Übertragungswelle 60 ist ebenfalls durch Lager B6a und B6b drehbar gelagert und ein Rückwärtsgang-Übertragungszahnrad GRI ist an dieser Welle befestigt. Das Rückwärtsgang-Übertragungszahnrad GRI kämmt immer sowohl mit dem Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV, welches an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, als auch mit dem Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV, welches an der Gegenwelle 30 vorgesehen ist.

Der Differenzialmechanismus 70 besitzt einen Differenzialmechanismus 73 in einem Differenzialgehäuse 71, wobei der Differenzialmechanismus 73zwei Difterenzialritzel 72a und zwei Seitenzahnräder 72b umfasst. Eine rechte und eine linke Achse ASR und ASL, welche parallel mit der Ausgangswelle 50 angeordnet sind, sind jeweils an den beiden Seitenzahnrädern 72b befestigt, und das Differenzialgehäuse 71 ist durch Lager B7a und B7b gelagert. In diesem Zustand kann das Differenzialgehäuse 71 sich um die Achse der rechten und linkten Achsen ASR und ASL drehen, welche dementsprechend ein rechtes und ein linkes Antriebsrad WR und WL (Vorderräder des Fahrzeugs) aufweisen. Weil das Difterenzialabtriebszahnrad GFN, welches am Differenzialgehäuse 71 befestigt ist, immer mit dem Differenzialantriebszahnrad GFV kämmt, wie oben genannt, dreht sich der gesamte Differenzialmechanismus 70 um die rechte und linke Achse ASR und ASL, wenn sich die Ausgangswelle 50 dreht.

Nun werden unter Bezugnahme auf 1 und 2 Kraftübertragungswege beschrieben, die in dem Getriebe 1 zur Verfügung stehen, und zwar in Bezug auf den Zustand des Getriebes 1. 1 ist eine Tabelle, welche Beziehungen zwischen dem Betriebszustand der ersten bis sechsten Kupplung CT1, CT2, CT3, CT4, CT5 und CT6 und der selektiven Kupplung CTD und den Drehzahlwechselverhältnissen des Getriebes 1 zeigt. Die Spalten mit den Überschriften CT1, CT2, CT3, CT4, CT5 und CT6 in der Tabelle geben jeweils die entsprechenden Kupplungen wieder und in jeder Spalte gibt eine durch "EIN" markierte Spalte wieder, dass die durch die Spalte wiedergegebene Kupplung derart eingestellt ist, dass sie das entsprechende Zahnrad mit der entsprechenden Welle (d.h. der Eingangswelle 10 oder der Zwischenwelle 20) verbindet. Wenn eine Zelle mit "AUS" gekennzeichnet ist, gibt dies wieder, dass die Kupplung derart eingestellt ist, dass sie das entsprechende Zahnrad von der entsprechenden Welle (d.h, der Eingangswelle 10 oder der Zwischenwelle 20) trennt. In jeder Spalte gibt eine durch einen nach unten gerichteten Pfeil markierte Zelle denselben Zustand für die Kupplung wieder, wie er durch die Zelle direkt darüber wiedergegeben wird.

Der Drehantrieb des Motors EG wird von der Kurbelwelle CS von dem Kupplungsmechanismus CP zu der Eingangswelle 10 des Getriebes 1 eingeleitet und dann durch das Hauptantriebszahnrad GMV, das Verbindungsübertragungszahnrad GCC und das Verbindungsabtriebszahnrad GCN zu der Zwischenwelle 20 übertragen. Im Ergebnis dreht sich die Zwischenwelle 20 gemeinsam mit der Eingangswelle 10 in derselben Drehrichtung. In diesem Zustand wird dann, wenn die Erster-Gang-Kupplung CT1, die Zweiter-Gang-Kupplung CT2, die Dritter-Gang-Kupplung CT3, die Vierter-Gang-Kupplung CT4, die Fünfter-Gang-Kupplung CT5 und die Sechster-Gang-Kupplung CT6 alle ausgerückt sind, und das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V, das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V und das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V alle hinsichtlich einer Drehbewegung von der Zwischenwelle 20 getrennt, das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V und das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV sind ebenfalls von der Eingangswelle 10 getrennt, und das Hauptabtriebszahnrad GMN ist von der Gegenwelle 30 getrennt. Im Ergebnis wird der Drehantrieb des Motors EG nicht zur Ausgangswelle 50 übertragen. Dies ist ein Neutralzustand des Getriebes 1. In diesem Neutralzustand ist der Selektor SL der selektiven Kupplung CTD beim Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V angeordnet. Mit anderen Worten ist das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V mit der Gegenwelle 30 im Eingriff, während das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV von der Gegenwelle 30 getrennt ist.

Um das Getriebe 1 von dem oben beschriebenen Neutralzustand zu einem Erster-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Erster-Gang-Kupplung CT1 von "AUS" nach "EIN" gestellt, um das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V mit der Zwischenwelle 20 zu verbinden. In diesem Zustand, oder im Erster- Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1, wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV, das Verbindungsübertragungszahnrad GCC und das Verbindungsabtriebszahnrad GCN zu der Zwischenwelle 20 übertragen wird, von der Erster-Gang-Kupplung CT1 durch das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V und das Erster-Gang-Abtriebszahnrad G1N zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem Erster-Vorwärtsgang-Zustand zum Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Erster-Gang-Kupplung CT1 von "EIN" nach "AUS" gestellt und die Zweiter-Gang-Kupplung CT2 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Erster-Gang-Antriebszahnrad G1V von der Zwischenwelle 20 getrennt, während das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V mit der Zwischenwelle 20 verbunden wird. In diesem Zustand oder dem Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV, das Verbindungsübertragungszahnrad GCC und das Verbindungsabtriebszahnrad GCN zu der Zwischenwelle 20 übertragen wird, von der Zweiter-Gang-Kupplung CT2 durch das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V und das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand zu dem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Zweiter-Gang-Kupplung CT2 von "EIN" nach "AUS" gestellt, und die Dritter-Gang-Kupplung CT3 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V von der Zwischenwelle 20 getrennt, während das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV mit der Eingangswelle 10 verbunden wird. In diesem Zustand oder dem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG von der Eingangswelle 10 von der Dritter-Gang-Kupplung CT3 durch das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV und das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN zur Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand zu dem Vierter-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Dritter-Gang-Kupplung CT3 von "EIN" nach "AUS" gestellt, und die Vierter-Gang-Kupplung CT4 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV von der Eingangswelle 10 getrennt, während das Hauptabtriebszahnrad GMN mit der Gegenwelle 30 verbunden wird. In diesem Zustand oder im Vierter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV und das Hauptabtriebszahnrad GMN übertragen wird, von der Vierter-Gang-Kupplung CT4 zu der Gegenwelle 30 übertragen. Diese Drehung wird dann von der selektiven Kupplung CTD durch das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V, das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V (das sich über der Eingangswelle 10 dreht) und das Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N zur Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem Vierter-Vorwärtsgang-Zustand zu einem Fünfter- Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Vierter-Gang-Kupplung CT4 von "EIN" nach "AUS" gestellt, und die Fünfter-Gang-Kupplung CT5 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Hauptabtriebszahnrad GMN von der Gegenwelle 30 getrennt, während das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V mit der Zwischenwelle 20 verbunden wird. In diesem Zustand, oder im Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV, das Verbindungsübertragungszahnrad GCC und das Verbindungsabtriebszahnrad GCN zu der Zwischenwelle 20 übertragen wird, von der Fünfter-Gang-Kupplung CT5 durch das Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V und das Fünfter-, Sechster- und Siebter-Gang-Abtriebszahnrad G456N zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand zu dem Sechster-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Fünfter-Gang-Kupplung CT5 von "EIN" nach "AUS" gestellt und die Sechster-Gang-Kupplung CT6 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Fünfter-Gang-Zahnrad G5V von der Zwischenwelle 20 getrennt, während das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V mit der Eingangswelle 10 verbunden wird. In diesem Zustand und dem Sechster-Gang-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG von der Eingangswelle 10 von der Sechster-Gang-Kupplung CT6 durch das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V und das Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1 von dem oben beschriebenen Neutralzustand zu einem Rückwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Vierter-Gang-Kupplung CT4 von "AUS" nach "EIN" gestellt und der Selektor SL der selektiven Kupplung CTD wird von dem Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V zu dem Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV verschoben. Im Ergebnis wird das Hauptabtriebszahnrad GMN mit der Gegenwelle 30 verbunden, während das Rückwärtsantriebszahnrad GRV ebenfalls mit der Gegenwelle 30 verbunden wird. In diesem Zustand oder im Rückwärtsgang-Zustand des Getriebes 1 wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV zu dem Hauptabtriebszahnrad GMN übertragen wird, dann durch die Vierter-Gang-Kupplung CT4 zu der Gegenwelle 30 und ferner von der selektiven Kupplung CTD durch das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV, das Rückwärtsgang-Übertragungszahnrad GRI, das Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV (welches sich über der Eingangswelle 10 dreht) und das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

In dem Getriebe 1 als einer ersten Ausführungsform, welche, wie oben beschreiben, sechs Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnisse und ein Rückwärts-Drehzahlwechselverhältnis erreicht, wird das Zahnrad (Vierter-, Fünter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N), welches über der Ausgangswelle 50 vorgesehen ist, um die Ausgangswelle 50 in der Vorwärtsrichtung im Vierter-Vorwärtsgang-Zustand zu drehen, gemeinsam zur Drehung der Ausgangswelle 50 in der Vorwärtsrichtung ebenfalls im Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand und im Sechster-Vorwärtsgang-Zustand verwendet. Kurz gesagt ist dieses spezifische Zahnrad ein gemeinsam verwendetes Zahnrad. Auf diese Weise wird die Anzahl von Zahnrädern, die über der Ausgangswelle 50 vorzusehen sind, um diese große Anzahl von Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnissen zu erreichen, relativ klein gehalten. Im Ergebnis ist die Größe des Getriebes 1 in seiner Axialrichtung relativ gering, sodass das Getriebe 1 eine kompakte Konstruktion hat.

Ferner ist in dem Getriebe 1 das Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN als ein gemeinsam verwendetes Zahnrad an der Ausgangswelle 50 vorgesehen, um die Ausgangswelle 50 in der Vorwärtsdrehrichtung sowohl im Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand als auch im Dritter-Vorwärtsgang-Zustand zu drehen, und darüber hinaus die Ausgangswelle 50 in der Rückwärtsdrehrichtung im Rückwärtsgang-Zustand zu drehen. Auf diese Weise ist das Getriebe 1 mit dem Rückwärts-Drehzahlwechselverhältnis ausgestattet, ohne die Größe des Getriebes in seiner Axialrichtung zu vergrößern.

In der Konstruktion des Getriebs 1 kann dann, wenn das Verbindungsübertragungszahnrad GCC drehbar über der Gegenwelle 30 vorgesehen ist, die Verbindungsübertragungswelle 40 eliminiert sein. Jedoch ermöglicht es die Bereitstellung der Verbindungsübertragungswelle 40 zur Lagerung des Verbindungsübertragungszahnrads GCC neben der Gegenwelle 30, dass Zahnräder gemeinsam verwendet werden, wie oben beschrieben, und erhöht darüber hinaus die Freiheitsgrade bei der Bestimmung des Übersetzungsverhältnisses jedes Drehzahlwechselzustands. Darüber hinaus wird durch diese Anordnung der Abstand zwischen der Eingangswelle 10 und der Gegenwelle 30 und der Abstand zwischen der Gegenwelle 30 und der Zwischenwelle 20 im Wesentlichen gleich zueinander gemacht und dadurch wird der Abstand zwischen den Wellen relativ kurz gehalten. Im Ergebnis kann der Durchmesser der Zahnräder relativ klein gemacht werden. Daher wird der Durchmesser des Getriebegehäuses 3 ebenfalls klein gemacht, was das Getriebe in großem Maße leichter macht.

Bei den oben beschriebenen Getrieben als einer ersten Ausführungsform werden die Ein- und Aus-Bewegungen der Erster- bis Sechster-Gang-Kupplungen CT1, CT2, CT3, CT4, CT5 und CT6 für jedes Drehzahlwechselverhältnis entsprechend den Durchmessern der Zahnräder und der Abstände zwischen den Wellen bestimmt. Die Kombination der Ein- und Aus-Bewegungen der Kupplungen für jedes Drehzahlwechselverhältnis, welche in der obigen Beschreibung wiedergegeben sind, ist lediglich ein Beispiel. Anders ausgedrückt, sind eine Vielzahl von Kombinationen der Ein- und Aus-Bewegungen der Kupplungen für das Getriebe 1 möglich, wenn die Zahnräder unterschiedliche Durchmesser mit dementsprechend unterschiedlichen Abständen zwischen den Wellen aufweisen. Beispielsweise kann ein anderes Getriebe mit derselben Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen (sechs Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnissen und einem Rückwärts-Drehzahlwechselverhältnis) wie das oben als eine erste Ausführungsform beschriebene Getriebe 1 entworfen werden, indem die Bewegungen der Vierter-Gang-Kupplung CT4 für jedes Drehzahlwechselverhältnis der oben beschriebenen ersten Ausführungsform mit denjenigen der Sechster-Gang-Kupplung CT6 vertauscht werden, indem die Bewegungen der Fünfter-Gang-Kupplung CT5 für jedes Drehzahlwechselverhältnis mit denjenigen der Vierter-Gang-Kupplung CT4 vertauscht werden und indem die Bewegungen der Sechster-Gang-Kupplung CT6 für jedes Drehzahlwechselverhältnis mit denjenigen der Fünter-Gang-Kupplung CT5 vertauscht werden (siehe Modifikationsbeispiel 1 in der Tabelle von 3). Die Tabelle von 3 listet solche Beispiele auf. Diese sind Modifikationen der ersten Ausführungsform, die durch Ändern der Kombination der Ein- und Aus-Bewegungen der Erster- bis Sechster-Gang-Kupplungen CT1, CT2, CT3, CT4, CT5 und CT6 erreicht werden. In der Tabelle wird jedes Modifikationsbeispiel beschrieben, in dem die alphanumerischen Benennungen "CT1 ", ... und "CT6" der Kupplungen in der ersten Ausführungsform mit denen der Kupplungen in jedem Modifikationsbeispiel oder in jeder Zeile des Modifikationsbeispiels gegenübergestellt werden.

Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform eines Getriebes gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 4 beschrieben, welche ein Getriebe 1' als eine zweite Ausführungsform zeigt. In der Zeichnung sind solche Komponenten, die zu denen als ein erstes Ausführungsbeispiel beschriebenen Getriebes 1 identisch sind, jeweils mit identischen Zahlen bezeichnet. Unterschiede zwischen dem Getriebe 1' als eine zweite Ausführungsform und dem Getriebe 1 als eine erste Ausführungsform sind wie folgt: Ein Achter-Gang-Antriebszahnrad C5V und eine Achter-Gang-Kupplung CT8 sind in dieser Reihenfolge von der Seite des Motors EG her zwischen dem Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Antriebszahnrad G3RV und dem Lager B1b über der Eingangswelle 10 vorgesehen, ein Siebter-Gang-Antriebszahnrd G7V und eine Siebter-Gang-Kupplung CT7 sind in dieser Reihenfolge von der Seite des Motors EG her zwischen dem Zweiter-Gang-Antriebszahnrad G2V und dem Lager B2B über der Zwischenwelle 20 vorgesehen, sowie ein Siebter- und Achter-Gang-Abtriebszahnrad G78M zwischen dem Zweiter- und Dritter-Gang- und Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad G23RN und dem Lager B5b an der Ausgangswelle 50 vorgesehen. In diesem Fall ist das Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V drehbar über der Eingangswelle 10 vorgesehen und das Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V ist ebenfalls drehbar über der Zwischenwelle 20 vorgesehen. Das Siebter- und Achter-Gang-Abtriebszahnrad G78N, welches immer sowohl mit dem Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V als auch mit dem Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V kämmt, ist an der Ausgangswelle 50 befestigt.

5 ist eine Tabelle, welche Beziehungen zwischen dem Betriebszustand der ersten bis achten Kupplung CT1, CT2, CT3, CT4, CT5, CT6, CT7 und CT8 und der selektiven Kupplung CTD und die Drehzahlwechselverhältnisse des Getriebes 1' als eine zweite Ausführungsform zeigt. Mit Bezugnahme auf die Tabelle sind die Kraftübertragungswege des Getriebes 1' in Bezug auf die Drehzahlwechselverhältnisse des Getriebes 1' beschrieben. Jedoch ist der Zustand der Kupplungen und der Zahnräder des Getriebes 1' als eine zweite Ausführungsform derselbe wie derjenige des Getriebes 1 als eine erste Ausführungsform in den folgenden Fällen, außer dass die Siebter-Gang-Kupplung CT7 und die Achter-Gang-Kupplung CT8 auf "AUS" gestellt sind: Das Getriebe 1' befindet sich in seinem Neutralzustand, wird von dem Neutralzustand zu seinem Erster-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet, wird von dem Erster-Vorwärtsgang-Zzustand zu seinem Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet, wird von dem Zweiter-Vorwärtsgang-Zustand zu seinem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet, wird von dem Dritter-Vorwärtsgang-Zustand zu seinem Vierter-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet, wird von dem Vierter-Vorwärtsgang-Zustand zu seinem Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet, wird von dem Fünfter-Vorwärtsgang-Zustand zu seinem Sechster-Vorwärtsgang-Zustand hochgeschaltet und wird von dem Neutralzustand zu seinem Rückwärtsgang-Zustand geschaltet. Daher wird für diese Fälle hier keine Beschreibung gegeben.

Um das Getriebe 1' als eine zweite Ausführungsform von dem Sechster-Vorwärtsgang-Zustand zu einem Siebter-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Sechster-Gang-Kupplung CT6 von "EIN" nach "AUS" gestellt und die Siebter-Gang-Kupplung CT7 wird von "AUS" nach "EIN" gestellt. Im Ergebnis wird das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V von der Eingangswelle 10 getrennt, während das Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7Vmit der Zwischenwelle 20 verbunden wird. In diesem Zustand oder im Siebter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1' wird der Antrieb des Motors EG, welcher von der Eingangswelle 10 durch das Hauptantriebszahnrad GMV, das Verbindungsübertragungszahnrad GCC und das Verbindungsabtriebszahnrad GCN zu der Zwischenwelle 20 übertragen wird, durch die Siebter-Gang-Kupplung CT7 durch das Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V und das Siebter- und Achter-Gang-Abtriebszahnrad G78N zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Um das Getriebe 1' von dem Siebter-Vorwärtsgang-Zustand zu einem Achter-Vorwärtsgang-Zustand zu schalten, wird die Siebter-Gang-Kupplung CT7 von "EIN" nach "AUS" gestellt, während die Achter-Gang-Kupplung CT8 von "AUS" nach "EIN" gestellt wird. Im Ergebnis wird das Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V von der Zwischenwelle 20 getrennt, während das Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V mit der Eingangswelle 10 verbunden wird. In diesem Zustand oder im Achter-Vorwärtsgang-Zustand des Getriebes 1' wird der Antrieb des Motors EG von der Eingangswelle 10 von der Achter-Gang-Kupplung CT8 durch das Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V und das Siebter- und Achter-Gang-Abtriebszahnrad G78N zu der Ausgangswelle 50 übertragen.

Auf die oben beschriebenen Weisen erreicht ein Getriebe 1' als eine zweite Ausführungform acht Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnisse und ein Rückwärts-Drehzahlwechselverhältnis. In der Konstruktion des Getriebes 1' wird das Zahnrad (Siebter- und Achter-Gang-Abtriebszahnrad G78N), das an der Ausgangswelle 50 zur Drehung der Ausgangswelle 50 in der Vorwärtsrichtung im Siebter-Vorwärtsgang-Zustand vorgesehen ist, ein gemeinsam verwendetes Zahnrad zur Drehung der Ausgangswelle 50 in der Vorwärtsrichtung ebenso in dem Achter-Vorwärtsgang-Zustand verwendet. Wenn das Getriebe 1' als eine zweite Ausführungform zwei weitere Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnisse zusätzlich zu denjenigen des Getriebes 1 als einer ersten Ausführungsform erhält, erhöht sich daher die Größe des Getriebes 1' in axialer Richtung lediglich um den Grad eines Gangs, d.h. das gemeinsam verwendete Zahnrad, sodass die Größe in axialer Richtung ungeachtet der großen Anzahl von Drehzahlwechselverhältnissen des Getriebes 1' klein sein kann.

Das Getriebe 1' als eine zweite Ausführungform ist mit dem Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V (mit der Siebter-Gang-Kupplung CT7) und dem Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V (mit der Achter-Gang-Kupplung CT8) ausgestattet, um die acht Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnisse zu realisieren. Wenn jedoch das Siebter-Gang-Antriebszahnrad G7V (mit der Siebter-Gang-Kupplung CT7) oder das Achter-Gang-Antriebszahnrad G8V (mit der Achter-Gang-Kupplung CT8) weggelassen wird, kann selbstverständlich das Getriebe mit lediglich sieben Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnissen ausgestattet sein.

Auf diese Weise kann in einer Struktur, die einen Getriebezug enthält, welcher über drei Wellen vorgesehen ist, wobei Komponentenzahnräder gleichzeitig kämmen, etwa der Struktur der oben beschriebenen Getriebe (Getriebe 1 und Getriebe 1') Zahnräder eine "Hin- und Herbewegung" erfahren, und zwar aufgrund der von dem Kontakt von Zahnflächen der Zahnräder während der Drehmomentübertragung erzeugten axialen Hubkräfte. Im Ergebnis kann ein Geräusch erzeugt werden, wenn die Zahnradlagerung der Zahnräder unzureichend wird. Um eine solche Unbequemlichkeit zu vermeiden, oder um die Erzeugung von Geräuschen zu steuern/regeln, können die drei Wellen, deren Zahnräder miteinander gleichzeitig kämmen, d.h. die Eingangswelle 10, die Zwischenwelle 20 und die Ausgangswelle 50, in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein, um den Effekt der "Hin- und Herbewegung" dieser Zahnräder zu verringern.

Bevorzugte Ausführungformen gemäß der vorliegenden Erfindung wurden oben beschrieben, jedoch ist der Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise werden in den obigen Ausführungsformen selektive Kupplungsmittel (selektive Kupplung CTD) verwendet, um entweder das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V oder das Rückwärtsgang-Abtriebszahnrad GRV zu verbinden, weil das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V und das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV niemals gleichzeitig mit der Gegenwelle 30 verbunden sind. Anders ausgedrückt, funktioniert dieses Kupplungsmittel als eine Einheit sowohl als ein Kupplungsmittel, welches das Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V mit der Gegenwelle 30 verbindet oder von derselben trennt, als auch als ein Kupplungsmittel, das das Rückwärtsgang-Antriebszahnrad GRV mit der Gegenwelle 30 verbindet oder von derselben trennt. Diese Anordnung ist zur leichteren und kompakteren Ausbildung des Getriebes effektiv. Jedoch können separate Kupplungsmittel stattdessen vorgesehen sein, nämlich eines zum Verbinden und Trennen des Vierter-Gang-Antriebszahnrads G4V mit oder von der Gegenwelle 30, und das andere zum Verbinden oder Trennen des Rückwärtsgang-Antriebszahnrads GRV mit oder von der Gegenwelle 30. In diesem Fall können diese Kupplungsmittel dieselben Reibungskupplungen sein, die für die anderen Kupplungsmittel verwendet werden.

In den obigen Ausführungsformen wird ein Zahnrad (Hauptantriebszahnrad GMV), das an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, als ein gemeinsam verwendetes Zahnrad sowohl zum Antrieb der Zwischenwelle 20 als auch zum Antrieb der Gegenwelle 30 verwendet, aber zwei unterschiedliche (separate) Zahnräder können an der Eingangswelle 10 vorgesehen sein und eines kann zum Antrieb der Zwischenwelle 20 und das andere zum Antrieb der Gegenwelle 30 verwendet werden. Wenn jedoch ein einzelnes Zahnrad, das an der Eingangswelle 10 vorgesehen ist, zum Antrieb sowohl der Zwischenwelle 20 als auch der Gegenwelle 30 verwendet wird, wie oben beschrieben, dann kann die Größe des Getriebes in seiner Axialrichtung um den Grad der Ersetzung dieser beiden Zahnräder durch ein einzelnes oder gemeinsam verwendetes Zahnrad verringert werden.

Unter Bezugnahme auf 1 und 4 können die jeweiligen Getriebe ferner eine Einwegkupplung zwischen dem Erster-Gang-Abtriebszahnrad G1N und der Ausgangswelle 50 umfassen. Diese Anordnung führt wegen der Existenz der Einwegkupplung zu einem sanften Hochschalten von dem ersten Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnis zu dem zweiten Vorwärts-Drehzahlwechselverhältnis während des Anfahrens des Fahrzeugs. In diesem Fall wird unter Bezugnahme auf die Tabellen von 2 und 5 jeweils die Erster-Gang-Kupplung CT1 für den Vorwärtsfahrbereich vom ersten Drehzahlwechselverhältnis zum sechsten oder achten Drehzahlwechselverhältnis nach "EIN" gestellt, und wird für den Neutralzustand oder für den Rückwärtsantrieb nach "AUS" gestellt.

In den obigen Ausführungsformen sind Parallelwellengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in Fahrzeugen beispielhaft ausgeführt. Jedoch sind diese Ausführungsformen lediglich Beispiele. Die Verwendung von Parallelwellengetrieben gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht auf Fahrzeuge beschränkt, sondern kann in verschiedenen Kraftmaschinen verwendet werden.

Aus der auf diese Weise beschriebenen Erfindung versteht es sich, dass dieselbe in verschiedener Art und Weise verwendet werden kann. Solche Variationen sind nicht als eine Abweichung von der Idee und dem Rahmen der Erfindung zu betrachten, und alle solche Modifikationen, welche für einen Fachmann nahe liegend sind, sind als innerhalb des Schutzumfangs der folgenden Ansprüche enthalten anzusehen.

VERWANDTE ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-288687, eingereicht am 07. August 2003.

Eine Eingangswelle 10 ist in drehbarer Weise mit einer Zwischenwelle 20 durch ein Hauptantriebszahnrad CMV, ein Verbindungsübertragungszahnrad GCC und ein Verbindungsabtriebszahnrad GCN verbunden, und ist darüber hinaus in drehbarer Weise mit einer Gegenwelle 30 durch das Hauptantriebszahnrad GMV und ein Hauptabtriebszahnrad GMN verbunden. Ein Vierter-Gang-Antriebszahnrad G4V, welches an der Gegenwelle 30 vorgesehen ist, kämmt mit einem Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V, welches drehbar über der Eingangswelle 10 vorgesehen ist. Sowohl das Vierter- und Sechster-Gang-Antriebszahnrad G46V als auch ein Fünfter-Gang-Antriebszahnrad G5V, welches drehbar über der Zwischenwelle 20 vorgesehen ist, kämmen mit einem Vierter-, Fünfter- und Sechster-Gang-Abtriebszahnrad G456N, welches an der Ausgangswelle 50 vorgesehen ist.


Anspruch[de]
Parallelwellengetriebe, umfassend:

eine Eingangswelle (10), eine erste Übertragungswelle (40), eine Zwischenwelle (20), eine Gegenwelle (30) und eine Ausgangswelle (50), welche parallel zueinander angeordnet sind,

ein erstes Eingangswellenzahnrad (GMV) und eine zweites Eingangswellenzahnrad (GMV), welche an der Eingangswelle vorgesehen sind, ein drittes Eingangswellenzahnrad (G46V), welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist,

ein erstes Kupplungsmittel (CT6), welches das dritte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt, eine erstes Übertragungszahnrad (GCC), welches an der ersten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem ersten Eingangswellenzahnrad (GMV) kämmt,

ein erstes Zwischenwellenzahnrad (GCN), welches an der Zwischenwelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem ersten Übertragungszahnrad (GCC) kämmt,

ein zweites Zwischenwellenzahnrad (G5V), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist,

ein zweites Kuplungsmittel (CT5), welches das zweite Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, ein erstes Ausgangswellenzahnrad (G456N), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Eingangswellenzahnrad (G46V) und mit dem zweiten Zwischenwellenzahnrad (G5V) kämmt,

ein erstes Gegenwellenzahnrad (GMN), welches an der Gegenwelle derart vorgesehen ist, dass mit dem zweiten Eingangswellenzahnrad (GMV) kämmt,

ein zweites Gegenwellenzahnrad (G4V), welches an der Gegenwelle derart vorgesehen ist, dass es dem dritten Eingangswellenzahnrad (G46V) kämmt, und

ein Antriebsschaltmittel (SL, CTD, CT4), welches die Kraftübertragung zwischen dem ersten Gegenwellenzahnrad (GMN) und dem zweiten Gegenwellenzahnrad (G4V) ermöglicht oder sperrt.
Parallelwellengetriebe nach Anspruch 1, wobei das erste Eingangswellenzahnrad (GMV) und das zweite Eingangswellenzahnrad (GMV) ein identisches Zahnrad (GMV) umfassen. Parallelwellengetriebe nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

ein viertes Eingangswellenzahnrad (GR3V), welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist,

ein drittes Kupplungsmittel (CT3), welches das vierte Eingangswellenzahnrad (GR3V) mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt,

ein drittes Zwischenwellenzahnrad (G2V), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist,

ein viertes Kupplungsmittel (CT2), welches das dritte Zwischenwellenzahnrad (G2V) mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, und

ein zweites Ausgangswellenzahnrad (G23RN), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem vierten Eingangswellenzahnrad (G3RV) und mit dem dritten Zwischenwellenzahnrad (G2V) kämmt.
Parallelwellengetriebe nach Anspruch 3, wobei:

das zweite Gegenwellenzahnrad (G4V) drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist, und

wobei das Antriebsschaltmittel ein fünftes Kupplungsmittel (CTD, SL) umfasst, welches das zweite Gegenwellenzahnrad (G4V) mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt,

wobei das Getriebe ferner umfasst:

ein drittes Gegenwellenzahnrad (GRV), welches drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist,

eine zweite Übertragungswelle (60), die parallel zu der Eingangswelle angeordnet ist,

ein zweites Übertragungszahnrad (GRI), das an der zweiten Übertragungswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem dritten Gegenwellenzahnrad und mit dem vierten Eingangswellenzahnrad (G3RV) kämmt, und

ein sechstes Kupplungsmittel (CTD), welches das dritte Gegenwellenzahnrad mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt.
Parallelwellengetriebe nach Anspruch 4, wobei:

das fünfte Kupplungsmittel (CTD) und das sechste Kupplungsmittel (CTD) ein selektives Kupplungsmittel (CTD) umfassen, welches selektiv das zweite Gegenwellenzahnrad (G4V) oder das dritte Gegenwellenzahnrad (GRV) mit der Gegenwelle verbindet.
Parallelwellengetriebe nach Anpruch 4, wobei:

das erste Gegenwellenzahnrad (GMN) drehbar an der Gegenwelle vorgesehen ist,

wobei das Antriebsschaltmittel (SL, CTD, CT4) ein siebtes Kupplungsmittel (CT4) umfasst, welches das erste Gegenwellenzahnrad (GMN) mit der Gegenwelle verbindet oder von derselben trennt, und

das Antriebsschaltmittel (SL, CTD, CT4) das siebte Kupplungsmittel (CT4) umfasst, welches die Kraftübertragung zwischen dem ersten Gegenwellenzahnrad und der Gegenwelle ermöglicht oder sperrt, und das fünfte Kupplungsmittel (SL) umfasst, welches die Kraftübertragung zwischen dem zweiten Gegenwellenzahnrad (G4V) und der Gegenwelle ermöglicht oder sperrt.
Parallelwellengetriebe nach Anspruch 1, ferner umfassend:

ein viertes Zwischenwellenzahnrad (G1V), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist,

ein achtes Kupplungsmittel (CT1), welches das vierte Zwischenwellenzahnrad (G1V) mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, und

ein drittes Ausgangswellenzahnrad (G1N), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem vierten Zwischenwellenzahnrad (G1V) kämmt.
Parallelwellengetriebe nach Anspruch 1, ferner umfassend:

ein fünftes Eingangswellenzahnrad (G8V), welches drehbar an der Eingangswelle vorgesehen ist,

ein neuntes Kupplungsmittel (CT8), welches das fünfte Eingangswellenzahnrad mit der Eingangswelle verbindet oder von derselben trennt,

ein fünftes Zwischenwellenzahnrad (G7V), welches drehbar an der Zwischenwelle vorgesehen ist,

ein zehntes Kupplungsmittel, welches das fünfte Zwischenwellenzahnrad mit der Zwischenwelle verbindet oder von derselben trennt, und ein viertes Ausgangswellenzahnrad (G78N), welches an der Ausgangswelle derart vorgesehen ist, dass es mit dem fünften Eingangswellenzahnrad (G8V) und mit dem fünften Zwischenwellenzahnrad (G7V) kämmt.






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