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Dokumentenidentifikation DE10084749T5 31.05.2007
Titel Zugabe eines botanischen Extrakts zu einem behandelten Substrat für die Übertragung auf Haut
Anmelder Kimberly-Clark Worldwide, Inc., Neenah, Wis., US
Erfinder Yahiaoui, Ali, Roswell, Ga., US;
Everhart, Dennis Stein, Alpharetta, Ga., US;
May, Wade Bolton, Alexandria, La., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 10084749
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BY, BZ, CA, CH, CN, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EE, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NO, NZ, PL, PT, RO, RU, SD, SE, SG, SI, SK, SL, TJ, TM, TR, TT, TZ, UA, UG, UZ, VN, YU, ZA, ZW, AP, EA, EP, OA
WO-Anmeldetag 29.06.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/17998
WO-Veröffentlichungsnummer 2001000253
WO-Veröffentlichungsdatum 04.01.2001
Date of publication of WO application in German translation 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse A61L 15/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61F 13/15(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A61K 9/70(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Diese Anmeldung beansprucht den Anmeldetag der vorläufigen US Patentanmeldung Nr. 60/141 787 mit dem Titel "DELIVERY OF A BOTANICAL EXTRACT TO A TREATED SUBSTRATE FOR TRANSFER TO SKIN", eingereicht am 30. Juni 1999.

Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf die Verwendung eines botanischen Extrakts zur Verbesserung der Gesundheit der Haut. Eine Behandlungskombination umfasst ein Tensid und einen botanischen Extrakt, die auf ein Substrat, beispielsweise eine Nonwoven-Bahn, so aufgebracht werden kann, dass die Zusammensetzung dem Substrat geeignete Fluid-Handhabungseigenschaften verleiht und anschließend auf die Haut übertragen wird zur Verbesserung der Gesundheit der Haut. Die Behandlungszusammensetzung kann außerdem als Vehiculum zur Zuführung anderer Agentien zu der Haut, beispielsweise Proteinen, verwendet werden.

Hintergrund der Erfindung

Die Haut ist normalerweise eine ausgezeichnete Schutzschicht gegen das Eindringen vieler Fremdsubstanzen. Gelegentlich ist die natürliche Schutzschichtfunktion der Haut gestört durch äußere Faktoren, beispielsweise Schrammen, Reizstoffe und dgl. In den letzten Jahren wurden Versuche unternommen, um die Gesundheit der Haut zu fördern durch Verwendung verschiedener Produkte, die Zusätze enthalten, oder durch Entwicklung von synthetischen oder in der Natur vorkommenden Polymeren, welche die Eigenschaften der Haut imitieren oder komplementieren, um die Gesundheit der Haut aufrechtzuerhalten.

Es ist bekannt, dass verschiedene Agentien die Haut verbessernde Eigenschaften aufweisen, wenn sie auf Haut und Haare aufgebracht werden. Die wirksame Zuführung von botanischen Extrakten, welche die darunterliegende Schutzschicht der Haut verbessern oder eine Beschädigung derselben verhindern können, ist von Interesse in den verschiedensten medizinischen sowie Körperpflege-Industrien, wie z.B. in der Dermatologie bzw. Kosmetik.

Die Verbesserung der Gesundheit der Haut und die Zuführung von Agentien zu der Haut, um die Gesundheit der Haut zu fördern, umfasst viele Vorteile, wie z.B. (1) das Schützen der Haut und das Halten der Haut in einem feuchten Zustand, im wesentlichen frei von einer Rissbildung oder Reizung, (2) eine pH-Wert-Pufferung und eine Verbesserung der Schutzwirkung, um diese Grundeigenschaften der Haut aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, (3) das Abhalten von reizenden Stoffen, von denen angenommen wird, dass sie eine Reizstoff- oder allergische Kontakt-Dermatitis fördern, und (4) die Aufrechterhaltung der Glätte (Geschmeidigkeit) der Haut.

Die Durchlässigkeit der Haut für Fremdsubstanzen wird beeinflusst durch eine Kombination von physikalisch-chemischen Parametern sowohl des therapeutischen Ingrediens oder aktiven Gegenstandes bzw. Objekts als auch des Vehiculums, falls vorhanden, welches das Ingrediens oder Objekt zuführt. Die Aufrechterhaltung der Gesundheit der Haut und ihrer zugrunde liegenden Schutzschicht-Eigenschaften erfordert optimale physikalisch-chemische Eigenschaften der Haut.

Es ist allgemein bekannt, dass botanische Extrakte eine Vielzahl von Hautpflege-Eigenschaften verleihen und übliche Ingredientien in einer Reihe von handelsüblichen Produkten sind, dass diese in der Regel jedoch über eine Lotion, Creme oder einen Schaum zugeführt werden.

Es besteht daher eine Bedarf für eine Behandlungs-Zusammensetzung für die Verwendung zusammen mit einem Substrat, mit dem ein dünner, zäher, im wesentlichen kontinuierlicher Film aus dem botanischen Extrakt der Haut zugeführt werden kann, der Weichheit (Geschmeidigkeit) verleihen, die Reparatur der Hautschutzschicht-Funktion verbessern und eine Hautreizung verhindern oder vermindern kann, den pH-Wert aufrechterhalten kann und den Feuchtigkeitsgehalt und die Glätte (Gleitfähigkeit) der Haut aufrechterhalten kann. Diesem Bedarf wird Rechnung getragen durch die erfindungsgemäße Kombination. Es sind zwar bereits Haut-Wellness-Additive bekannt, diese anderen Zusammensetzungen wiesen bisher jedoch die unerwünschte Nebenwirkung auf, dass sie die Benetzbarkeit oder die Flüssigkeitsaufnahme des Substrats vermindern. Es besteht daher weiterhin ein Bedarf für eine Behandlungskombination für das Aufbringen auf und die Verwendung zusammen mit einem Substrat, welche die Fluid-Eigenschaften des Substrats, beispielsweise die schnelle und anhaltende Flüssigkeitsaufnahmerate, nicht in nachteiliger Weise beeinflusst und gleichzeitig die Zuführung aktiver Agentien nicht beeinträchtigt.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kombination für die Oberflächen-Behandlung eines Substrats, beispielsweise einer Nonwoven-Bahn, die für Körperpflegeprodukt-Anwendungen verwendet wird. Die Oberflächen-Behandlungskombination verleiht nicht nur gute Fluidhandhabungseigenschaften, sondern stellt auch ein topisches Zuführungssystem zur Verfügung, das wirksam ist in bezug auf das Aufbringen eines dünnen, zähen und im wesentlichen zusammenhängenden (kontinuierlichen) Überzugs aus einem botanischen Extrakt auf die Haut mittels einer durch eine wässrige Emulsion vermittelten Herauslösung des Agens aus einem Substrat mit nachfolgender Übertragung und Ablagerung auf der Haut. Die Überzüge aus dem botanischen Extrakt auf der Haut sind gegen Entfernung beständig, wodurch eine Beeinträchtigung der natürlichen Hautschutzschicht-Funktion verhindert und eine Schutzschicht gegenüber chemischer und/oder biologisch induzierter Schädigung der Haut bereitgestellt wird. Die Erfindung betrifft außerdem eine Behandlungskombination für das Aufbringen auf und die Verwendung zusammen mit einem Substrat, das die Fluideigenschaften des Substrats nicht in nachteiliger Weise beeinflusst, beispielsweise die schnelle und anhaltende Flüssigkeitsaufnahme-Geschwindigkeit, so lange das Material/Produkt verwendet wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Akte dieses Patents enthält mindestens eine in Farbe ausgeführte Zeichnung. Kopien dieses Patents mit den farbigen Zeichnungen werden von dem Patent- und Warenzeichenamt auf Anfrage und Zahlung der erforderlichen Gebühr zur Verfügung gestellt.

1 stellt eine schematische Erläuterung eines Behandlungsverfahrens dar, das für das Aufbringen der Behandlungskombination der vorliegenden Erfindung auf eine oder beide Seiten einer Nonwoven-Bahn geeignet ist;

2 stellt eine partiell weggeschnittene ebene Draufsicht auf ein beispielhaftes Körperpflegeprodukt, in diesem Falle einer Windel, dar, in dem (der) das erfindungsgemäße behandelte Substrat verwendet werden kann;

3 zeigt eine Aufnahme mit einem optischen Mikroskop bei 200-facher Vergrößerung (Hellfeld- und Fluoreszenzbild) eines Substrats, das mit einer Behandlungszusammensetzung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung behandelt worden ist;

4 zeigt eine Aufnahme mit einem optischen Mikroskop bei 200-facher Vergrößerung (Fluoreszenzbild), welche die durch eine Flüssigkeit vermittelte Übertragung der Behandlungszusammensetzung von dem behandelten Substrat und die Auflösung in der Flüssigkeit zeigt;

5 zeigt eine Aufnahme mit einem optischen Mikroskop bei 200-facher Vergrößerung (Fluoreszenzbild) der Haut, die mit einer Behandlungszusammensetzung behandelt worden ist, die umfasst eine durch eine Flüssigkeit vermittelte Übertragung der Zusammensetzung auf die Haut, wobei der botanische Extrakt mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert worden ist, um die Übertragung eines dünnen, zähen, im wesentlichen kontinuierlichen Films auf die Haut zu zeigen;

6 zeigt eine Aufnahme mit einem optischen Mikroskop bei 100-facher Vergrößerung (Hellfeld- und Fluoreszenzbild) der Haut, die nach dem Stand der Technik behandelt worden ist, bei der die Behandlungszusammensetzung durch mechanische Übertragung auf die Haut übertragen worden ist, wobei ein Seiden-Protein mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert worden ist, um die Übertragung eines im wesentlichen diskontinuierlichen Films auf die Haut zu zeigen.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Kombinationen und Verfahren zur topischen Übertragung (Verabreichung) von Haut-Behandlungszusammensetzungen auf die Haut von Säugetieren, insbesondere Menschen, um die Haut zu schützen durch Bewahrung und Wiederherstellung der natürlichen Integrität der Haut. Dies wird dadurch erzielt, dass man einen botanischen Extrakt aus einem Substrat, das die Freisetzung des Agens an die Oberfläche der Haut steuern kann, auf der Haut abscheidet. Der botanische Extrakt wirkt als Schutzmittel, das in der Lage ist, den pH-Wert der Haut aufrechtzuerhalten, die Aktivität von Reizstoffen für die Haut zu hemmen und den Feuchtigkeitsgehalt und die Glätte (Geschmeidigkeit) der Haut aufrechtzuerhalten. Es wurde gefunden, dass Pankreas-Verdauungsenzyme, die zusammen mit den Fäkalien vom Körper ausgeschieden werden, daran beteiligt sind, eine Hautentzündung zu induzieren (P.H. Anderson, A.P. Bucher, Il Saees, P.C. Lee, J.A. Davis und H.I. Maibach, "Faecal enzymes: in vivo skin irritation" in "Contact Dermatitis" 1994; 30, 152–158). Wenn Fäkalien, welche diese Enzyme enthalten, mit der Haut in Kontakt kommen, wird die Haut gereizt. In einigen Fällen spalten Proteasen, wie z.B. Fäkal- und Urin-Proteasen, die Stratum corneum-Proteine, wodurch die natürliche Schutzschicht der Haut beschädigt wird und die Haut einer Reizung durch Enzyme ausgesetzt wird. Die erfindungsgemäße Behandlungszusammensetzung ist dazu bestimmt, einen dünnen, zähen, im wesentlichen zusammehängenden (kontinuierlichen Film) auf der Haut zu bilden, um den Effekt solcher Reizstoffe zu inhibieren oder mindestens zu minimieren

Die erfindungsgemäße Behandlungszusammensetzung umfasst ein Tensid und einen botanischen Extrakt. Vorzugsweise wird die Behandlungszusammensetzung hergestellt in Form einer Emulsion des Tensids und des botanischen Extrakts, in der Regel in Form einer Öl-in-Wasser(O/W)-Emulsion.

Zu Beispielen für Emulsionen gehören wässrige Emulsionen des botanischen Extrakts (Cronatural Brazil Nut Oil DS-68R-1, Croda Inc., Parsippany, NJ) und des Tensids, z.B. AHCOVEL Base N-62 (nachstehend als "AHCOVEL" bezeichnet), eine Mischung aus Sorbitanmonooleat und polyethoxyliertem hydriertem Rizinusöl, hergestellt von der Firma Hodgson Co. Es wurde gefunden, dass dann, wenn Emulsionen, die bis zu etwa 90 Gew.-% Tensid und bis zu etwa 50 Gew.-% botanischen Extrakt mit etwa 0,1 bis 40 Gew.-% Gesamtfeststoffen enthalten, verwendet werden, ausreichende Mengen des botanischen Extrakts auf die Haut übertragen werden. Vorzugsweise enthalten die Emulsionen etwa 5 bis etwa 30 Gew.-% Feststoffe. Diese Emulsionen können entweder aus einem Bad mit hohem Feststoffgehalt (bis zu 40 Gew.-%) oder aus verdünnten Bädern mit einem Feststoffgehalt in dem Bereich von 0,1 bis etwa 20 Gew.-% auf ein Substrat aufgebracht werden. Vorzugsweise wird die Emulsion verdünnt bis auf etwa 0,5 bis etwa 15 Gew.-%.

Die in der erfindungsgemäßen Behandlungszusammensetzung verwendbaren Tenside verleihen menschlicher Haut verbesserte Fluid-Handhabungseigenschaften, einen verbesserten Hautschutz und eine verbesserte Glätte (Weichheit). Zu verwendbaren Beispielen für das Tensid gehören ethoxylierte hydrierte Fettöle, Monosaccharide, Monosaccharid-Derivate, Polysaccharide, Polysaccharid-Derivate und Kombinationen davon.

Mit Wasser mischbare nicht-ionische Tenside sind bevorzugt und diese Tenside sind im Handel erhältlich. Zu Beispielen für solche Tenside gehören AHCOVEL und Glucopon 220UP, erhältlich von der Firma Henkel Corporation, bei denen es sich um ein Alkylpolyglycosid mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette handelt, die auch als Teil des Tensids verwendet werden können. Weitere allgemein bekannte nicht-ionische Tenside sind die primären aliphatischen Alkoholethoxylate, die sekundären aliphatischen Alkoholethoxylate, Alkylphenolethoxylate und Ethylenoxid-Propylenoxid-Kondensate an primären Alkoholen wie PLURAFACS und PLURONICS (erhältlich von der Firma BASF, Inc.) und die Kondensate von Ethylenoxid mit Sorbitanfettsäureestern wie TWEEN (ebenfalls erhältlich von der Firma Uniqema). Die nicht-ionischen Tenside sind allgemein die Kondensationsprodukte einer organischen aliphatischen oder alkylaromatischen hydrophoben Verbindung und einer hydrophilen Ethylenoxidgruppe. In der Praxis kann jede beliebige hydrophobe Verbindung, die eine Carboxy-, Hydroxy-, Amido- oder Aminogruppe mit einem an den Stickstoff gebundenen freien Wasserstoff aufweist, mit Ethylenoxid oder mit dem Polyhydratationsprodukt davon, mit Polyethylenoxid kondensiert werden unter Bildung eines mit Wasser mischbaren nicht-ionischen Tensids. Zu anderen geeigneten Tensiden gehören Polyoxyethylensorbitanmonolaurat, Polyoxyethylensorbitanmonostearat, Polyoxyethylensorbitantrioleat, Polyoxyethylensorbitantristearat und natürliche Tenside wie Rinderlipidextrakt-Tensid (Survanta der Firma Ross Laboratories), ein Arzneimittel, das zur Behandlung des akuten respiratorischen Distress-Syndroms und der cystischen Fibrose verwendet wird, und Enzyme wie Papain oder Pepsin, die Protein-Strukturen spalten.

Insbesondere kann das nicht-ionische Tensid umfassen die Kondensationsprodukte eines höheren Alkohols (z.B. eines Alkanols, das etwa 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 oder 18 Kohlenstoffatome in einer geraden oder verzweigten Kettenkonfiguration enthält), kondensiert mit etwa 5 bis 30 mol Ethylenoxid. Zu Beispielen gehören Lauryl- oder Myristylalkohol, kondensiert mit etwa 16 mol Ethylenoxid (EO); Tridecanol, kondensiert mit etwa 6 mol EO; Myristylalkohol, kondensiert mit etwa 10 mol EO pro mol Myristylakohol; das Kondensationsprodukt von EO mit einer Fraktion eines Kokosnussfettalkohols, enthaltend eine Mischung von Fettalkoholen mit variablen Alkylketten einer Länge von 10, 11, 12, 13 oder 14 Kohlenstoffatomen und in denen das Kondensat etwa 6 mol EO pro mol Gesamtalkohol oder etwa 9 mol EO pro mol Alkohol enthält; und Talgalkoholethxylate, die 6 bis 11 EO pro mol Alkohol enthalten. Als nichtionisches Tensid können auch Kondensate von 2 bis 30 mol Ethylenoxid mit Sorbitan-mono- und 3 C10-C20-Alkansäureestern mit einem HLB-Wert (Hydrophilie/Lipophilie-Gleichgewichtswert) von etwa 4 bis 20, vorzugsweise von etwa 8 bis 15, verwendet werden. Zu einer anderen Klasse von Tensid-Verbindungen gehören die Alkylpolysaccharide. Alkylpolysaccharide sind Alkylpolyglycoside mit der Formel ZUCKER-O-R, worin R eine hydrophobe Gruppe bedeutet.

Durch den botanischen Extrakt verleiht die vorliegende Erfindung der Haut verbesserte Hautschutz-Reparatur- und Feuchtigkeitsgleichgewichts-Eigenschaften. Zu Beispielen für diese Extrakte gehören natürliche Mischungen von Fettsäuren, welche diejenigen imitieren, die im Corneum stratum zu finden sind, Mischungen von Fettsäuren mit Pigmenten, wie Karotine, Karotinoide oder Phytosterine, die dafür bekannt sind, dass sie die Reparatur von geschädigter Haut erleichtern und dgl. Zu spezifischen Beispielen für verwendbare botanische Extrakte gehören Avocadoöl, welches das Sterin Sitosterin enthält; Karottenöl, das &bgr;-Karotin enthält; Sesamöl, das eine Mischung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren enthält, und Paranussöl. Wegen ihrer breiten Fettsäureverteilung können Extrakte, wie z.B. Paranussöl, einzelne Fettsäuren übertreffen in bezug auf die Einarbeitung in die lamellaren Lipid-Strukturen. Paranussöl (BNO) stammt aus der geernteten Frucht des Südamerikanischen Regenwald-Baums Bertholletia excelsa. Zweckmäßig liegt der botanische Extrakt in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in Form einer wässrigen Emulsion vor. Es können aber auch nicht-wässrige Mischungen hergestellt werden, um ähnliche Eigenschaften zu verleihen.

Die Menge, in der der botanische Extrakt in die vorstehend beschriebene Kombination eingeführt wird, liegt in dem Bereich von etwa 0,01 bis etwa 50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung. Vorzugsweise liegt das Agens in einer Menge von etwa 0,25 bis etwa 2 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vor.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen und Verfahren dienen auch der topischen Verabreichung des botanischen Extrakts zusammen mit einem Protein, das auf kontrollierte Weise topisch verabreicht werden kann.

Ein solches Protein ist Sericin. Sericin ist eines von zwei Proteinen, die Teil des von Bombyx mori, einem Hausinsekt gesponnenen Zwillings-Fibroin-Seidenfadens sind. Sericin dient als Schutzhülle um den Fibroinfaden herum, wenn er gesponnen wird, was sehr ähnlich ist dem Spinnen von Fasern mit löslichen Schlichte-Mitteln, um die Bildung einer guten Faserqualität zu unterstützen. Das Sericin kann durch Hydrolyse leicht von dem Seidenprotein getrennt werden. Nachversponnenes Sericin, das einzigartige Eigenschaften aufweist, ist bekannt dafür, dass es eine hohe Affinität gegenüber einer Reihe von Proteinen aufweist. Wenn es zu einer Substanz mit einem hohen Molekulargewicht raffiniert wird, kann es sich an das Keratin der Haut und der Haare binden unter Bildung eines beständigen, feucht haltenden Schutzfilms auf der Haut (den Haaren), wodurch gute Schutzschicht-Eigenschaften verliehen werden.

Sericin ist ein Seidenprotein, das erhältlich ist durch kontrollierte Hydrolyse von Seide mit einem niedrigen Molekulargewicht, die ein spezifisches Gewicht von mindestens etwa 1 aufweist. Ein handelsübliches Seidenprotein ist erhältlich von der Firma Croda, Inc., Parsippany, NJ, und es wird unter dem Handelsnamen CROSILK LIQUID (Seiden-Aminosäuren), CROSILK 10 000 (hydrolysierte Seide), CROSILK POWDER (gepulverte Seide) und CROSILKQUAT (Kokosdismoniumhydroxypropylseide-Aminosäure) vertrieben. Ein weiteres Beispiel für ein handelsübliches Seidenprotein ist SERICIN, erhältlich von der Firma Pentapharm, Ltd., einer Abteilung der Firma Kordia, bv, Niederlande. Weitere Details in bezug auf solche Seidenprotein-Mischungen sind zu finden in dem US-Patent Nr. 4 906 460 (Kim et al., abgetreten an Sorenco), auf dessen gesamten Inhalt hier ausdrücklich Bezug genommen wird.

Die Seidenprotein-Derivate können aus einer von mehreren potentiellen Zusammensetzungen ausgewählt werden. Zu den Seide-Derivaten gehören Seide-Fasern und hydrolysierte Seide-Fasern. Die Seide-Fasern können in Form eines Pulvers zur Herstellung der Emulsion oder in Form eines Pulvers eines Produkts, das durch Waschen und Behandeln der Seide-Fasern mit einer Säure erhalten worden ist, verwendet werden. Vorzugsweise werden Seide-Fasern als Produkt verwendet, das erhalten wurde durch Hydrolyse mit einer Säure, einem Alkali oder einem Enzym, wie in US-Patent Nr. 4 839 168 (Abe et al.); US-Patent Nr. 5 009 813 (Watanube et al.) und US-Patent Nr. 5 069 898 (Goldberg) beschrieben, auf die hier jeweils in ihrer Gesamtheit ausdrücklich Bezug genommen wird.

Ein anderes Seide-Derivat, das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendet werden kann, ist ein Protein, das beim Degummieren von Rohseide erhalten wird, wie beispielsweise in dem US-Patent Nr. 4 839 165 (Hoppe et al.) beschrieben, auf dessen gesamten Inhalt hier ausdrücklich Bezug genommen wird. Das aus der Rohseide erhaltene Hauptprotein ist Sericin, das die empirische Formel C15H25O3N5 und ein Molekulargewicht von etwa 323,5 hat.

Ein bevorzugtes Seide-Derivat ist eine Mischung von zwei oder mehr einzelnen Aminosäuren, die in der Natur in Seide vorkommen. Die hauptsächlichen Seide-Aminosäuren sind Glycin, Alanin, Serin und Tyrosin.

Ein anderes Beispiel für ein Seide-Derivat für die Verwendung in der erfindungsgemäßen Emulsions-Zusammensetzung ist ein feines Pulver von Seide-Fibroin in nicht-faseriger oder teilchenförmiger Form, wie in dem US-Patent Nr. 4 233 212 (Otoi et al.) beschrieben, auf dessen gesamten Inhalt hier ausdrücklich Bezug genommen wird.

Das feine Pulver wird hergestellt durch Auflösen eines degummierten Seidenmaterials in mindestens einem Lösungsmittel, ausgewählt beispielsweise aus einer wässrigen Kupfer(II)-ethylendiamin-Lösung, einer wässrigen Ammoniak-Lösung von Kupfer(II)-hydroxid, einer wässrigen alkalischen Lösung von Kupfer(II)-hydroxid und Glycerin, einer wässrigen Lithiumbromid-Lösung, einer wässrigen Lösung des Chlorids, Nitrats oder Thiocyanats von Calcium, Magnesium oder Zink und einer wässrigen Natriumthiocyanat-Lösung. Die resultierende Fibroin-Lösung wird dann dialysiert. Die dialysierte wässrige Seide-Fibroin-Lösung, die eine Seide-Fibroin-Konzentration von etwa 3 bis 20 Gew.-% aufweist, wird mindestens einer Behandlung zur Koagulation und Ausfällung des Seide-Fibroins, beispielsweise durch Zugabe eines Koagulationssalzes, durch Belüften, durch Koagulation am isoelektrischen Punkt, durch Einwirkenlassen von Ultraschallwellen, durch Rühren mit hoher Scherrate und dgl., unterworfen.

Das resultierende Produkt ist ein Seide-Fibroingel, das einer Behandlungszusammensetzung direkt einverleibt werden kann oder es kann dehydratisiert und getrocknet werden zu einem Pulver und dann in der Behandlungszusammensetzung gelöst werden.

Das zur Herstellung des Seide-Fibroins verwendete Seiden-Material umfasst Kokons, Rohseide, Abfallkokons, Rohseide-Abfall, Seidengewebe-Abfall und dgl. Das Seiden-Material wird degummiert oder von Sericin befreit unter Anwendung eines konventionellen Verfahrens, beispielsweise durch Waschen in warmem Wasser, das ein oberflächenaktives Agens oder ein Enzym enthält, und dann getrocknet. Das degummierte Material wird in dem Lösungsmittel gelöst und auf eine Temperatur von etwa 60 bis 95°C, vorzugsweise von etwa 70 bis 85°C, vorerwärmt. Weitere Details bezüglich des Verfahrens zur Herstellung des Seide-Fibroins sind zu finden in dem bereits oben genannten US-Patent Nr. 4 233 212.

Zusätzlich zu dem Seiden-Protein der erfindungsgemäßen Behandlungszusammensetzung kann ein weiteres Protein in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 4,0 Gew.-% vorhanden sein. Dieses weitere Protein kann ausgewählt sein aus der Gruppe, die besteht aus hydrolysiertem tierischem Kollagenprotein, das erhalten wird durch eine enzymatische Hydrolyse, Lexeinprotein, Pflanzenprotein und hydrolysiertem Weizenprotein und Mischungen davon.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann in Form einer Öl-in-Wasser(O/W)-Emulsion vorliegen oder sie kann nach dem Verdünnen mit Wasser verwendet werden, wobei die wesentlichen Bestandteile Wasser, Tensid und/oder Co-Tensid sind.

Da die Zusammensetzung, so wie sie hergestellt worden ist, eine wässrige flüssige Formulierung ist und da kein spezielles Mischen erforderlich ist zur Herstellung der O/W-Emulsion, kann die Zusammensetzung leicht hergestellt werden, indem man einfach alle Bestandteile in einem geeigneten Gefäß oder Behälter miteinander kombiniert. Die Reihenfolge des Einmischens der Bestandteile ist nicht besonders wichtig und im allgemeinen können die verschiedenen Bestandteile nacheinander oder alle auf einmal oder in Form von wässrigen Emulsionen jedes Bestandteils zugegeben werden, oder alle primären Tenside und Co-Tenside können getrennt hergestellt und miteinander kombiniert werden. Es ist wesentlich darauf hinzuweisen, dass Emulsionen, z.B. organische Säureemulsionen, für die erfindungsgemäße Verwendung nicht geeignet sind, da diese Emulsionen eine starke Reizwirkung auf die Haut ausüben und kontraproduktiv zu dem Verwendungszweck der vorliegenden Erfindung sind. Das Protein kann, wenn es vorhanden ist, in Form einer wässrigen Emulsion desselben zugegeben werden oder es kann direkt zugegeben werden. Es ist nicht erforderlich, erhöhte Temperaturen in der Herstellungsstufe anzuwenden und die Anwendung von Raumtemperatur ist ausreichend. Es können aber auch höhere Temperaturen von bis zu etwa 82,2°C (180°F), vorzugsweise von 43,3 bis 60°C (110–140°F) angewendet werden.

Für die Verabreichung in die Haut eines Menschen oder eines anderen Säugetiers werden die Behandlungszusammensetzungen häufig sterilisiert oder so formuliert, dass sie ein oder mehr Konservierungsmittel enthalten, für die Einarbeitung in pharmazeutische, kosmetische oder veterinärmedizinische Formulierungen. Diese Behandlungszusammensetzungen können unter Anwendung konventioneller, allgemein bekannter Sterilisations-Verfahren sterilisiert werden, beispielsweise durch Kochen oder Pasteurisieren, ohne dass die biologische Aktivität der Zusammensetzung im wesentlichen nachteilig beeinflusst wird. Die Zusammensetzungen können pharmazeutisch akzeptable Hilfssubstanzen enthalten, falls dies erforderlich ist, um sich physiologischen Bedingungen zu nähern, und je nach Erfodernis für die Herstellung von Zusammensetzungen für die bequeme Verabreichung, beispielsweise pH-Wert-Einstellungsmittel und Puffermittel, Konservierungsmittel und Zuführungsvehicula. Praktische Verfahren zur Herstellung von pharmazeutisch verabreichbaren Verbindungen sind bekannt oder für den Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres ersichtlich und beispielsweise in "Remington's Pharmaceutical Science", siehe oben, näher beschrieben.

Den erfindungsgemäßen Behandlungszusammensetzungen können auch Parfüms, Farbstoffe und Pigmente einverleibt werden. Für halbfeste Zusammensetzungen, die für Pasten und Cremes für die topische Verabreichung geeignet sind, können Pepton-Kupfer-Komplexe getrennt zugeführt werden oder sie können mit konventionellen nicht-toxischen Trägern, unter anderem beispielsweise Aloe vera-Gel, Squalen, Glycerinstearat, Polyethylenglycol, Cetylalkohol, Stearinsäure und Propylenglycol compoundiert werden. Diese Zusammensetzungen können etwa 5 bis 100 %, besonders bevorzugt etwa 5 bis 25 % Wirkstoffe (aktive Bestandteile) enthalten.

Die für die Verabreichung in die Haut formulierten Zusammensetzungen werden einem Träger, beispielsweise Menschen, mit ungeschädigter Haut oder in Situationen, in denen ein Patient bereits an einer geschädigten Haut (beispielsweise einem Peeling) als Folge einer Ultraviolett-Bestrahlung oder sonstigen Bestrahlung oder an einer oxidativen Hautschädigung leidet, verabreicht. Die Behandlungszusammensetzungen werden in einer Menge verabreicht, die ausreicht, um eine weitere Schädigung durch topisch verabreichte Reizstoffe oder andere unbekannte Reizstoffe und wirksamer als wenn der Wirt nicht behandelt würde, zu inhibieren. Mengen, die ausreichen, um diese Effekte zu erzielen, sind definiert als "therapeutisch wirksame Dosis" und sie variieren je nach Anwendung.

Für prophylaktische und kosmetische Anwendungen werden die Zusammensetzungen zum Schützen der Haut gegen Schädigung verwendet. Die botanischen Extrakte und/oder Seidenproteine werden somit an einen Wirt unter solchen Bedingungen verabreicht, dass die Integrität der Haut geschützt wird, der physiologische pH-Wert, der Feuchtigkeitsgehalt der Haut und die Glätte (Geschmeidigkeit) der Haut aufrechterhalten werden. Bei diesen Verwendungen hängt wiederum die genaue Menge von dem gewünschten Grad der Schutzwirkung und dem Ausmaß und den Bedingungen ab, denen die Haut potentiell schädigenden Bedingungen ausgesetzt ist, z.B. solchen, die durch Fäkalien- und Urinproteasen oder andere Reizsstoffe verursacht werden. Sie können im allgemeinen in dem Bereich von etwa 0,1 bis etwa 10 mg pro Tag pro cm2 Haut liegen. Die Zusammensetzungen können in Einfach- oder Mehrfach-Dosen täglich oder über einen längeren Zeitraum hinweg verabreicht werden.

Die erfindungsgemäßen Seidenproteine können der Haut in verhältnismäßig großen Mengen verabreicht werden, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, obgleich die unkontrollierte Verwendung zu einer Reizung der Haut führen kann. In den Fällen, in denen die Zusammensetzungen prophylaktisch verabreicht werden, um eine oxidative oder biochemische Schädigung der Haut zu inhibieren, oder an solche verabreicht werden, die unter einer nur schwachen Hautschädigung, Reizung oder Entzündung der Haut leiden, kann die Dosis auf niedrigere Aufrechterhaltungswerte eingestellt werden.

Die Behandlungszusammensetzung, die einen Hautschutz und eine verbesserte Reparatur gemäß der vorliegenden Erfindung verleiht, wie z.B. pharmazeutische Zusammensetzungen, können allein oder in Form einer Kombination oder als Zusatztherapie oder zur Prophylaxe verabreicht werden. Beispielsweise können die Behandlungszusammensetzungen in Kombination mit anderen Hautschutzfaktoren oder solchen verwendet werden, von denen gefunden wurde, dass sie andere Aspekte des Schutzes oder der Heilung verbessern. Auf diese Weise kann ein synergistischer Effekt erzielt werden, der eine klinische Wirksamkeit ergibt, die größer ist als diejenige, die mit einem einzelnen Bestandteil (Faktor) erzielt werden kann.

Obgleich die hier beschriebenen Zusammensetzungen ein Spektrum von Hautschutzprozessen stimulieren, kann die Haut aber in ihren Eigenschaften stark unterschiedlich sein, was dazu führt, dass man eine Kombination aus einer hier beschriebenen Zusammensetzung und einer anderen Verbindung oder einem anderen Faktor verwendet.

Zu Faktoren mit bekannten Heilungseigenschaften, die in den Seidenprotein-Zusammensetzungen für die Verwendung in Schutz/Heilungs-Formulierungen und -Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten sein können, gehören beispielsweise der Epidermis-Wachstumsfaktor, der Fibroblasten-Wachstumsfaktor, der Nerven-Wachstumsfaktor, Transformations-Wachstumsfaktoren, angiogene Wachstumsfaktoren, Heparin, Fibronectin, Fibrin, der aus Blutplättchen gewonnene Wachstumsfaktor, enzymatische Superoxid-Dismutase, Blutextrakte oder Faktoren aus dem Blut und andere ähnliche Faktoren.

Substrate, die besonders geeignet sind für die Aufnahme von Exsudat-Flüssigkeiten wie Monatsblutungen, Schleimhaut-, Blutprodukten, Urin, Fäkalien und anderen, die für den Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres ersichtlich sind, sind erfindungsgemäß verwendbar.

Der hier verwendete Ausdruck "Substrat" bezieht sich auf ein Material, bei dem es sich um ein gewebtes Gewebe, ein gewirktes bzw. gestricktes Gewebe, ein Nonwoven-Gewebe, einen Schaum, ein filmartiges Material (z.B. ein poröses filmartiges Material) oder ein Papiermaterial handeln kann. Zu besonders geeigneten Substraten gehören Kleinkinder- und Kinder-Pflegeprodukte, z.B. wegwerfbare Windeln, Trainingshosen und Baby-Wischtücher, Frauenhygieneprodukte, wie die Monatsblutung absorbierende Einrichtungen wie Damenmonatsbinden und -tampons, Wundverbände, Bandagen und Inkontinenzprodukte. Erfindungsgemäß ist das Substrat häufig normalerweise hydrophob und enthält eine Behandlungszusammensetzung, die so aufgebracht wird, dass sie mit dem Exsudat in Kontakt steht. Viele Polymere, die bei der Herstellung von Nonwoven-Bahnen verwendbar sind, wie z.B. Polypropylen, sind hydrophob und stark unpolar. Wie dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannt, ist Sericin stark hydrophil und somit polar. Es besteht daher keine Affinität zwischen dem Substrat und dem Seidenprotein, wodurch es schwierig ist, das Seidenprotein auf das Substrat aufzubringen. Bei einem Aspekt der Erfindung wird durch die neuartige Kombination zwischen dem Seidenprotein und dem Tensid und einem botanischen Extrakt gemäß der vorliegenden Erfindung dieser Mangel an Affinität überwunden. Das heißt mit anderen Worten, das Tensid dient als Medium, welches das Seidenprotein beim Aufbringen auf das Substrat trägt. Wie für den Fachmann auf diesem Gebiet allgemein bekannt, sind einige Synthesefasern wie Nylon hydrophil und bei ihnen tritt daher dieses spezielle Problem, das mit der vorliegenden Erfindung gelöst wird, nicht auf.

Zweckmäßig ist das Substrat eine Nonwoven-Bahn (Faservlies) und kann beispielsweise eine Spunbond-, Meltblown-, Coformed- oder Bondedcarded-Bahn sein. Zu weiteren Substraten, die verwendet werden können, gehören Schäume und Filme, die fibrilliert sind, porös sind oder anderweitig so behandelt worden sind, dass sie faserartige Eigenschaften aufweisen, sowie Laminate aus diesen und/oder Nonwoven-Bahnen. Je nach der speziellen Anwendung kann das Substrat als Körperkontakt-Überzug, als Verteilungsschicht zwischen einem Überzug und einer absorptionsfähigen Schicht, als absorptionsfähige Schicht oder in mehr als einer dieser Schichten verwendet werden.

Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Nonwoven-Gewebe oder -Bahn" ist eine Bahn mit einer Struktur aus einzelnen Fasern oder Fäden zu verstehen, die einander überkreuzen, jedoch nicht in einer regulären oder identifizierbaren Weise wie in einem gewirkten bzw. gestrickten Gewebe. Der Ausdruck umfasst auch einzelne Filamente und Stränge, Garne oder Towgarne sowie Schäume und Filme, die fibrilliert, mit Poren versehen oder anderweitig behandelt worden sind, um ihnen gewebeartige Eigenschaften zu verleihen. Nonwoven-Gewebe oder -Bahnen können nach vielen Verfahren hergestellt werden, beispielsweise durch Anwendung von Meltblowing-Verfahren, Spunbonding-Verfahren, Co-forming-Verfahren und Bondedcarded-Bahnherstellungs-Verfahren. Das Flächengewicht von Nonwoven-Geweben wird in der Regel ausgedrückt in g pro m2 (ounces/sy2 (osy)) und die Faserdurchmesser werden in der Regel in Mikron (&mgr;m) ausgedrückt (es sei darauf hingewiesen, dass zur Umwandlung von osy in g/m2 die osy-Werte mit 33,91 multipliziert werden müssen).

Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Mikrofasern" sind Fasern mit einem kleinen Durchmesser zu verstehen, die einen durchschnittlichen Durchmesser von nicht mehr als etwa 50 &mgr;m, beispielsweise einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 0,5 &mgr;m bis etwa 50 &mgr;m haben, oder insbesondere Mikrofasern, die einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 2 &mgr;m bis etwa 40 &mgr;m haben können. Ein anderer häufig verwender Ausdruck für den Faserdurchmesser ist Denier, der definiert ist als g pro 9000 m Faser und der errechnet werden kann als Faserdurchmesser in &mgr;m2 multipliziert mit der Dichte in g/cm3 und multipliziert mit 0,00707. Ein niedrigerer Denier-Wert zeigt eine feinere Faser an und ein höherer Denier-Wert zeigt eine dickere oder schwerere Faser an. Beispielsweise kann der Durchmesser einer Polypropylenfaser mit beispielsweise 15 &mgr;m in den Denier-Wert umgerechnet werden durch Quadrieren, Multiplizieren des Ergebnisses mit 0,89 g/cm3 und Multiplizieren mit 0,00707. So weist beispielsweise eine Polypropylenfaser mit einem Durchmesser von 15 &mgr;m einen Denier-Wert von etwa 1,42 (152 × 0,89 × 0,00707 = 1,415) auf. Außerhalb der USA ist die gebräuchlichere Messeinheit das "tex", die definiert ist als Gramm pro Kilometer Faser. Der tex-Wert kann aus dem Denier-Wert durch Dividieren durch 9 errechnet werden.

Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Spunbond-Fasern" sind Fasern mit einem geringen Durchmesser zu verstehen, die hergestellt werden durch Extrudieren eines geschmolzenen thermoplastischen Materials in Form von Filamenten aus einer Vielzahl von feinen, in der Regel kreisförmigen Kapillaren einer Spinndüse, wobei der Durchmesser der extrudierten Filamente dann schnell verkleinert wird, wie beispielsweise in den US-Patenten Nr. 4 340 563 (Appel et al.) und 3 692 618 (Dorschner et al.), in dem US-Patent Nr. 3 802 817 (Matsuki et al.), in den US-Patenten Nr. 3 338 992 und 3 341 394 (beide Kinney), in dem US-Patent Nr. 3 502 763 (Hartmann), in dem US-Patent Nr. 3 502 538 (Levy) und in dem US-Patent Nr. 3 542 615 (Dobo et al.) beschrieben. Spunbond-Fasern werden abgeschreckt und sind im allgemeinen nicht klebrig, wenn sie auf einer Sammeloberfläche abgelagert werden, und sie werden in der Regel einer getrennten Bindungsstufe unterworfen. Spunbond-Fasern sind im allgemeinen kontinuierlich (endlos) und haben durchschnittliche Durchmesser, die häufig größer als 7 &mgr;m sind, besonders bevorzugt zwischen etwa 10 und 20 &mgr;m liegen.

Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Meltblown-Fasern" sind Fasern zu verstehen, die hergestellt werden durch Extrudieren eines geschmolzenen thermoplastischen Materials durch eine Vielzahl von feinen, in der Regel kreisförmigen Düsenkapillaren in Form von geschmolzenen Fäden oder Filamenten in konvergierende, in der Regel erhitzte Hochgeschwindigkeits-Gasströme (z.B. Luftströme), welche die Fäden aus dem geschmolzenen thermoplastischen Material ausziehen unter Verminderung ihres Durchmessers, was bis zu einem Mikrofaser-Durchmesser gehen kann. Danach werden die Meltblown-Fasern von dem Hochgeschwindigkeits-Gasstrom mitgenommen und auf einer Sammeloberfläche abgelagert, häufig während sie noch klebrig sind, unter Bildung einer Bahn aus willkürlich verteilten Meltblown-Fasern. Ein solches Verfahren ist beispielsweise in dem US-Patent Nr. 3 849 241 (Butin) beschrieben. Meltblown-Fasern sind Mikrofasern, die in der Regel endlos (kontinuierlich) sind, die aber auch diskontinuierlich sein können und die im allgemeinen einen durchschnittlichen Durchmesser von weniger als 10 &mgr;m haben.

Das erfindungsgemäße Substrat kann auch eine Bondedcarded-Bahn umfassen. Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Bondedcarded-Bahnen" oder "BCW" sind Nonwoven-Bahnen zu verstehen, die hergestellt werden durch Cardierungs-Verfahren, wie sie dem Fachmann auf diesem Gebiet allgemein bekannt sind und beispielsweise in dem US-Patent Nr. 4 488 928 (Alikhan und Schmidt) beschrieben sind, auf dessen gesamten Inhalt hier ausdrücklich Bezug genommen wird. Bei Cardier-Verfahren geht man kurz gesagt von einer Mischung aus beispielsweise Stapelfasern mit Bonding-Fasern oder anderen Binde-Komponenten in voluminöser Watte aus, die gekämmt oder anderweitig behandelt wird, um ein im allgemeinen gleichförmiges Flächengewicht zu ergeben. Diese Bahn wird erhitzt oder anderweitig behandelt, um die Klebstoff-Komponente zu aktivieren, was zu einem integrierten, in der Regel leichten Nonwoven-Material führt.

Wie für den Fachmann auf diesem Gebiet allgemein bekannt, können solche Nonwoven-Bahnen hergestellt werden aus verschiedenen Polymer-Typen, die coextrudiert werden können als Monokomponenten-Fasern, als Bikonstituenten-Fasern und/oder Konjugat-Fasern (Multi- und Bikomponenten-Fasern) bzw. -Filamente.

Bikonstituenten-Fasern werden gelegentlich auch als Multikonstituenten-Fasern bezeichnet. Fasern dieses generellen Typs sind beispielsweise in dem US-Patent Nr. 5 108 827 (Gessner) beschrieben. Bikomponenten- und Bikonstituenten-Fasern sind auch beschrieben in dem Lehrbuch "Polymer Blends and Composites" von John A. Manson und Leslie H. Sperling, Copyright 1976, Plenum Press, einer Abteilung der Plenum Publishing Corporation, New York, IBSN 0-306-30831-2, Seiten 273 bis 277. Konjugat-Fasern sind in dem US-Patent Nr. 5 108 820 (Kaneko et al.), in dem US-Patent Nr. 5 336 552 (Strack et al.) und in dem US-Patent Nr. 5 382 400 (Pike et al.) beschrieben.

Es können auch geringe Mengen an Zusätzen zugegeben werden, um Farb-, antistatische, Schmier-, Hydrophilie-, antibakterielle, Antischimmel-, deodorierende Effekte und dgl. zu erzielen. Diese Zusätze, z.B. Titandioxid zum Färben und Chitosan als antibakterielles Mittel, liegen im allgemeinen in einer Menge von weniger als 5 Gew.-%, besonders bevorzugt von etwa 2 Gew.-%, vor.

Der hier verwendete Ausdruck "Körperpflegeprodukt" umfasst Windeln, Trainingshosen, Schwimmkleidung, absorptionsfähige Unterhosen, Erwachsenen-Inkontinenzprodukte, Sanitär-Wischtücher, Frauen-Hygieneprodukte wie Monatsbinden und Tampons, Wundverbände und Bandagen. Der hier verwendete Ausdruck "hydrophil" bedeutet, dass das polymere Material eine solche freie Oberflächenenergie hat, dass das polymere Material durch ein wässriges Medium, d.h. ein flüssiges Medium, bei dem Wasser eine Hauptkomponente ist, benetzt werden kann. Der Ausdruck "hydrophob" umfasst solche Materialien, die nicht hydrophil, wie vorstehend definiert, sind. Hydrophobe Materialien können im Innern oder von außen mit Tensiden und dgl. behandelt werden, um sie hydrophil zu machen.

Das erfindungsgemäße Substrat kann ein Mehrschichten-Laminat sein. Ein Beispiel für ein Mehrschichten-Laminat ist eine Ausführungsform, bei der einige der Schichten Spunbond-Schichten und einige Meltblown-Schichten sind, wie z.B. ein Spunbond/Meltblown/Spunbond(SMS)-Laminat, wie in dem US-Patent Nr. 4 041 203 (Brock et al.), in dem US-Patent Nr. 5 169 706 (Collier et al.) und in dem US-Patent Nr. 4 374 888 (Bornslaeger) beschrieben ist. Diese Substrate weisen in der Regel ein Flächengewicht von etwa 6 bis 400 g/m2 (0,1–12 osy), besonders bevorzugt von etwa 25 bis etwa 100 g/m2 (0,75–3 osy) auf.

Spunbond-Nonwoven-Gewebe werden in der Regel so miteinander verbunden, wie sie hergestellt werden, um ihnen eine ausreichende Strukturintegrität zu verleihen, sodass sie den Beanspruchungen der weiteren Verarbeitung zu einem Endprodukt standhalten können. Das Verbinden kann auf verschiedene Weise erzeugt werden, beispielsweise durch Hydroverfilzung, durch Nadelung, durch Ultraschallbindung, durch Klebstoffbindung, durch Heften, durch Binden mittels hindurchströmender Luft und durch thermische Bindung, beispielsweise durch Kalandrieren.

Die Zugabe der Behandlungszusammensetzung zu dem Substrat kann auf konventionelle Weise erfolgen, beispielsweise durch Aufsprühen, Beschichten, Eintauchen und dgl., wobei die Verwendung eines Sprays mit hohem Feststoffgehalt in den Fällen vorteilhaft ist, in denen das Trocknen und/oder Komprimieren minimiert werden sollen. Die verwendete Menge der Behandlungszusammensetzung hängt von dem jeweiligen Endverwendungszweck sowie von Faktoren, beispielsweise dem Flächengewicht und der Porosität des Substrats, ab.

Unter Bezugnahme auf die 1 wird nachstehend ein beispielhaftes Verfahren für den Auftrag auf eine oder auf beide Seiten eines sich bewegenden Substrats beschrieben. Es ist für den Fachmann auf diesem Gebiet klar, dass die Erfindung auch anwendbar ist auf die inline-Behandlung oder auf eine getrennte offline-Behandlungstufe. Ein Substrat 12, beispielsweise eine Spunbond- oder Meltblown-Nonwoven-Bahn, wird über Trägerwalzen 15, 17 zu einer Behandlungsstation transportiert, die Rotationssprühköpfe 22 aufweist für den Auftrag auf eine Seite 14 der Bahn 12. Eine optionale Behandlungsstation (in gestrichelten Linien dargestellt), die Rotationssprühköpfe 18 aufweisen kann, kann auch zum Aufbringen auf die gegenüberliegende Seite 23 des Substrats 12 verwendet werden. Jeder Behandlungsstation wird die Behandlungszusammensetzung 30 aus einem Reservoir (nicht dargestellt) zugeführt. Das behandelte Substrat kann dann erforderlichenfalls getrocknet werden, indem man es über Trocknungsbehälter 25 oder andere Trocknungseinrichtungen führt und dann zu einer Rolle aufwickelt oder der Verwendung zuführt, für die es bestimmt ist. Alternative Trocknungseinrichtungen umfassen Öfen, Umwälz-Lufttrockner, Infrarottrockner, Luftgebläse und dgl. Wie oben angegeben, umfasst ein neuartiger und überraschender Aspekt der vorliegenden Erfindung die Fähigkeit der Behandlungszusammensetzung, von dem Substrat auf die Haut übertragen zu werden. Es wurde gefunden, dass dann, wenn eine Flüssigkeit dem Substrat zugeführt wird, die Behandlungszusammensetzung sich in der Flüssigkeit löst und dann eine durch die Flüssigkeit vermittelte Übertragung der Behandlungszusammensetzung auf die Haut auftritt. Das heißt mit anderen Worten, die Behandlungszusammensetzung, die den botanischen Extrakt enthält, wird aus dem Substrat in die Flüssigkeit gelöst, die dann einen dünnen, zähen und im wesentlichen zusammehängenden (kontinuierlichen) Film aus dem botanischen Extrakt auf der Haut abscheidet. Urin ist beispielsweise eine Flüssigkeit, welche die Behandlungszusammensetzung von dem Substrat auf die Haut übertragen kann. Als ein weiteres Beispiel kann die Flüssigkeit, die von dem Körper nach einer Schramme oder Schädigung der Haut gebildet worden ist, eine ausreichende, durch Flüssigkeit vermittelte Übertragung der Behandlungszusammensetzung von dem Substrat, in diesem Falle einer Bandage oder einem Wundverband, bewirken. Allgemein gilt, dass dann, wenn die Benetzung zunimmt, die Behandlungszusammensetzung auf die Haut übertragen wird unter Bildung einer Schutzschicht.

Ein beispielhafter Gegenstand 80, in diesem Fall eine Windel, ist in der 2 dargestellt. Wie in 2 gezeigt, umfassen die meisten derartigen absorptionsfähigen Körperpflegeprodukte 80 eine für Flüssigkeit durchlässige Decklage oder Überzug 82, eine Sperrschicht-Rückseitenlage (Unterlage) oder einen äußeren Überzug 84 und einen absorptionsfähigen Kern 86, der zwischen der Decklage 82 und der Unterlage 84 angeordnet und darin enthalten ist. Die Artikel 80, beispielsweise Windeln, können auch einen Typ einer Befestigungseinrichtung 88 umfassen, beispielsweise einen Befestigungs-Klebestreifen oder einen mechanischen Haken oder eine Befestigungseinrichtung vom Schleifen-Typ, um das Kleidungsstück an dem Träger zu fixieren. Das Substrat 12 kann zur Herstellung verschiedener Abschnitte des Gegenstandes verwendet werden, beispielsweise, ohne dass die Erfindung darauf beschränkt ist, als Decklage oder Überzug 82.

Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie jedoch darauf zu beschränken.

Beispiele

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen wurden hergestellt durch Bildung einer Emulsion aus einem botanischen Extrakt und Wasser als Trägerflüssigkeit. Es wurden wässrige Emulsionen aus Paranussöl als botanischem Extrakt, AHCOVEL als Tensid-System und, in einigen Fällen, SERICIN und CROSILK als Seidenprotein hergestellt. Die stabilen Suspensionen wurden bis auf einen Feststoffgehalt von etwa 5 Gew.-% verdünnt und auf die Oberfläche eines Polyolefin-Nonwoven-Überzugs-Gewebes in einer Menge von etwa 0,3 bis 6 Gew.-% durch Eintauchen bis zur Sättigung und Auspressen aufgebracht, wie weiter unten näher beschrieben. Dann wurden die Gewebe getestet in bezug auf die Flüssigkeitsaufnahmerate, die Weichheit, die Hautübertragung, die Hautschutzfunktion und dgl., wie weiter unten näher beschrieben.

Flüssigkeitsaufnahmegeschwindigkeit

Dieser Test wird als Fluid Strikethrough EDANA 150.1-90 bezeichnet und er misst die Zeit, die ein bekanntes Volumen einer Flüssigkeit (simulierter Urin), die auf die Oberfläche einer Nonwoven-Testprobe aufgebracht wird, die im Kontakt steht mit einem darunterliegenden Absorbens-Pad, benötigt, um die Nonwoven-Probe zu passieren. Allgemein wird eine 50 ml-Bürette auf einem Ringständer mit der Spitze innerhalb eines Trichters angeordnet. Ein Standard-Absorbens-Pad aus 5 Lagen eines spezifischen Filterpapiers (Absorptionsvermögen 482 %) wird auf eine Acrylglas-Trägerplatte unterhalb des Trichters gelegt und eine Nonwoven-Probe wird auf die Oberseite des Absorbens gelegt. Auf die Probe wird eine 25 mm dicke Acrylglas-Durchschlagsplatte 25 mit einem Gewicht von 500 g so gelegt, dass der Hohlraum 5 mm unterhalb des Trichters zentriert ist. Die Bürette wird mit Flüssigkeit gefüllt, wobei der Trichter geschlossen gehalten wird, und eine bestimmte Flüssigkeitsmenge (z.B. 5 ml oder 10 ml) wird in den Trichter laufen gelassen. Die 5 ml- oder 10 ml-Menge lässt man auslaufen, wobei man einen Zeitgeber startet, der stoppt, wenn die Flüssigkeit in das Pad eingedrungen ist und unter einen Elektroden-Satz gesunken ist, und die verstrichene Zeit wird aufgezeichnet. Bei der verwendeten Flüssigkeit handelte es sich um eine Blutbank-Salzlösung, erhältlich von der Firma Stephens Scientific Co., Katalo-Nr. 8504.

Weichheitstest

Ein Gutachtergremium wurde zusammengestellt, um die Weichheit von Substraten, die Kombinationen von Tensid und BNO enthalten, sowie eines Kontroll-Substrats zu beurteilen. Etwa 5 Gutachter betrachteten die Substrate und bewerteten die Substrate anhand einer Skala von 1 bis 3, wobei die höhere Zahl eine bessere wahrgenommene Weichheit anzeigt. Die Ergebnisse des Test sind nachstehend angegeben.

Hautübertragungstest

BNO wurde mit dem Fluoreszenz-Farbstoff BODIPY® Dodecansäure, erhältlich von der Firma Molecular Probes, Inc., Eugene OR (Katalog-Nr. D-3823) gemischt. Sericin wurde mit Texas Red (TR) nach dem von Molecular Probes, Inc. angegebenen Verfahren (Molecular Probes-Markierungskit F-6112; Texas Red-Protein-Markierungskit F-6162) markiert. Eine 4,5 gew.-%ige Emulsion von Sericin (200 &mgr;L) wurde mit 100 &mgr;L einer Lösung von 5 mg/mL Texas Red-Succinimid in Dimethylsulfoxid 1 h lang umgesetzt. Der auf diese Weise markierte Extrakt wurde durch Gelchromatographie durch 3-minütiges Zentrifugieren mit 1100 × g isoliert.

Emulsionen von AHCOVEL, enthaltend eine Mischung von mit TR markiertem Sericin oder BNO, enthaltend den fluoreszierenden Zusatz, wurden dazu verwendet, ein Substrat aus einer 20 g/m2 (0,6 osy)-Polypropylen-Spunbond-Nonwoven-Bahn, hergestellt als Windel-Abdeckung nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren, zu behandeln. Die Fluoreszenzmikroskopie bestätigte die Anwesenheit des BNO auf der Haut.

Zusätzlich wurde eine Zusammensetzung aus AHCOVEL und Seidenprotein hergestellt und wie vorstehend angegeben markiert. Wiederum bestätigte die Fluoreszenzmikroskopie unter Verwendung einer Hochdruck-Hg-Lampe mit Erregungs- und Emissions-Bandpass-Filtern von 595 nM bzw. 615 nM die Anwesenheit des markierten Proteins auf dem Substrat. Die 3 zeigt eine Aufnahme des mit der erfindungsgemäßen Behandlungszusammensetzung behandelten Substrats mit einem optischen Mikroskop bei 200-facher Vergrößerung (Hellfeld- und Fluoreszenzbild). Das unbehandelte Substrat zeigte keine signifikante Fluoreszenz (nicht dargestellt).

Wenn das behandelte Substrat Wasser ausgesetzt wurde, konnte eine intensive Fluoreszenz, die für TR charakteristisch ist, in Lösung festgestellt werden, was auf die Löslichkeit des markierten Proteins in dem Benetzungsmedium hinweist. Das Sericin wurde aufgrund seiner Löslichkeit in Wasser aus dem Substrat entfernt. Die 4 zeigt eine Aufnahme mit einem optischen Mikroskop bei 200-facher Vergrößerung (Fluoreszenzbild), die belegt, dass die durch diese Flüssigkeit vermittelte Übertragung der Behandlungszusammensetzung aus dem behandelten Substrat und die Auflösung in der Flüssigkeit stattgefunden haben.

Die Übertragung des markierten Proteins von dem behandelten Substrat auf die Haut wurde durch das folgende Verfahren nachgewiesen: ein quadratisches behandeltes Substrat von 1 cm2 wurde an dem inneren Unterarm mit einem Klebestreifen befestigt. Der größte Teil der Fläche des Substrats war nicht mit dem Klebestreifen bedeckt, der nur auf den Umfang aufgebracht wurde, um das Substrat an dem Arm zu fixieren. Das Substrat wurde anschließend mit 300 &mgr;L Wasser benetzt. Nach mehreren Minuten wurde das Substrat von dem Arm entfernt und das Stratum corneum, das vorher von dem Material bedeckt war, wurde mit einem Dsquame-Streifen abgezogen, um die Oberflächenschichten der Haut für eine mikroskopische Fluoreszenzanalyse zu entfernen. Das Mikroskop zeigte bei 100-facher und 200-facher Vergrößerung eindeutig eine intensive Fluoreszenz des mit TR markierten Proteins, wodurch bestätigt wurde, dass die Übertragung von dem Substrat auf die Haut, vermittelt durch die Benetzung, erfolgt war. Die 5 zeigt den dünnen, zähen, im wesentlichen zusammenhängenden Film aus Seidenprotein, der mittels der vorliegenden Erfindung auf die Haut aufgebracht worden war. Die Morphologie des resultierenden Protein-Überzugs stimmte mit derjenigen eines dünnen, zähen, im wesentlichen zusammenhängenden Films aus dem Sericin-Protein auf den Corneozyten des Unterarms überein. Die 6 zeigt andererseits die Variabilität des Auftrags des Seidenproteins durch mechanische Übertragung, wie sie in dem Stand der Technik beschrieben ist.

Hautschutzschicht-Test

Die Gleichförmigkeit des Schutzfilms auf der Haut, wie er in 5 dargestellt ist, zeigt die guten Schutzschicht-Eigenschaften.

Behandlungszusammensetzungen

Es wurden Behandlungszusammensetzungen, die Wasser, AHCOVEL, CROSILK und Paranussöl (BNO) enthielten, nach der folgenden Tabelle 1 hergestellt. Zu Vergleichszwecken wurde eine Kontroll-Zusammensetzung hergestellt, die nur Wasser und AHCOVEL enthielt.

Obgleich in den Daten nicht spezifisch angegeben, wurden Seidenprotein-Emulsionen ohne Verwendung eines Tensids auf ein Substrat aufgebracht. Da das Protein hydrophil ist und das Substrat hydrophob ist, konnte das Protein nicht leicht benetzt werden und das Substrat sättigen und es bildete sich daher ein Kügelchen auf der Oberseite des Substrats.

Behandeltes Substrat

Unbehandelte Polypropylen-Spunbond-Materialien (Flächengewicht etwa 17 g/m2 (0,5 osy) wurde als Substrat für die Behandlungszusammensetzungen verwendet. Die Zusammensetzungen wurden durch Anwendung eines Batch-Behandlungsverfahrens mit niedrigem Feststoffgehalt auf die Substrate aufgebracht. Eine 20,32 cm × 30,48 cm (8 inch × 12 inch) große Probe des Substrats wurde zuerst in ein wässriges Behandlungsbad einer bekannten Zusammensetzung, wie sie in der nachstehenden Tabelle 2 angegeben ist, eingetaucht.

Die gesättigten Proben wurden dann zwischen zwei Gummiwalzen in einer Laborauspress-Einrichtung Typ LW-1, Nr. LW-83A (Atlas Electric Devices, Chicago, IL) ausgepresst und anschließend in einem Ofen etwa 20 min lang bei 60°C getrocknet oder es wurde so lange getrocknet, bis ein konstantes Gewicht erhalten wurde. Der Walzenspalt-Druck wurde so eingestellt, dass eine 100 % Feuchtigkeitsaufnahme (% WPU) erzielt wurde. Das % WPU wird aus der folgenden Gleichung errechnet: % WPU = [(Ww – Wd)/Wd] × 100 worin bedeuten:

Ww
= Nassgewicht des in den Walzenspalt eingeführten Gewebes
Wd
= Trockengewicht des behandelten Gewebes

Bei Kenntnis der Bad-Konzentration und des % WPU kann der % Auftrag aus der folgenden Gleichung errechnet werden: % Auftrag = (% Bad-Konzentration) × (% WPU) ÷ 100

Wenn wie in diesem Beispiel die % WPU = 100, dann ist der Auftrags-Prozentsatz gleich der Bad-Konzentration. Es können aber auch andere % WPU- und % Bad-Konzentrations-Kombinationen angewendet werden, wobei ähnliche Ergebnisse erzielt werden. Der End-Auftragsprozentsatz jeder Komponente jeder Probe ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.

Die Flüssigkeitsaufnahme-Geschwindigkeit wurde für jedes der Beispiele nach dem vorstehend beschriebenen Test bestimmt. Wie in den Daten angegeben, wurden die Flüssigkeitsaufnahme-Geschwindigkeiten durch Zugabe der erfindungsgemäßen Behandlungszusammensetzung nicht in nachteiliger Weise beeinflusst und die Substrate ergaben daher ausreichende Flüssigkeitshandhabungs-Eigenschaften. Ein typischer Überzug, der mit AHCOVEL/BNO behandelt worden war, wies gute Flüssigkeitshandhabungs-Eigenschaften bei mehreren Flüssigkeitsaufträgen auf und war in der Lage, BNO auf die Haut zu übertragen, sodass ein messbares Erweichen festgestellt wurde.

Wie in der Tabelle 3 angezeigt, wurde ein sensorisches Gutachtergremium zusammengestellt und ihm wurde die Gelegenheit gegeben, die nach obigen Beispielen 13 bis 15 hergestellten Proben zu betrachten. Das sensorische Gutachtergremium empfand die Substrate, welche die erfindungsgemäße Behandlungszusammensetzung enthielten, als weicher als das unbehandelte Substrat.

  • ** Die höhere Zahl zeigt eine verbesserte Weichheit an.

Es wurden vorstehend verschiedene Patente und andere Referenz-Materialien genannt und auf deren Inhalt hier Bezug genommen in dem Umfang, dass dann, wenn zwischen dem Material, auf das Bezug genommen wurde, und dieser Beschreibung eine Inkonsistenz besteht, die Beschreibung überwiegt. Außerdem wurde die vorliegende Erfindung in Verbindung mit bestimmten bevorzugten Ausführungsformen beschrieben, es ist jedoch klar, dass der Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht auf diese spezifischen Ausführungsformen beschränkt ist. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung umfasst vielmehr alle Alternativen, Modifikationen und Äquivalente, die innerhalb des Geistes und Bereiches der nachfolgenden Patentansprüche liegen.

Zusammenfassung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kombination für die Oberflächenbehandlung eines Substrats, beispielsweise einer Nonwoven-Bahn, die in Körperpflegeprodukt-Anwendungen verwendet wird. Die Oberflächenbehandlungskombination ermöglicht nicht nur gute Fluidhandhabungs-Eigenschaften, sodern stellt auch ein topisches Zuführungssystem dar, das wirksam ist in bezug auf die Ablagerung eines dünnen, zähen (fest haftenden) und im wesentlichen zusammehängenden (kontinuierlichen) Überzugs aus einem botanischen Extrakt auf die Haut mittels einer wässrigen Emulsion, welche das Herauslösen des Agens aus dem Substrat und die anschließende Übertragung und Ablagerung auf der Haut bewirkt. Die Überzüge aus dem botanischen Extrakt auf der Haut sind gegen Entfernung beständig, wodurch eine Beschädigung der natürlichen Hautschutzschicht verhindert wird und eine Schutzschicht gegen eine auf chemischem und biochemischem Wege induzierte Hautschädigung bereitgestellt wird.


Anspruch[de]
Behandlungskombination für die Bildung eines durch eine Flüssigkeit vermittelten Übertragungsmediums auf einem Substrat, wobei die Kombination ein Tensid und einen botanischen Extrakt umfasst, wobei das Tensid umfasst eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, die umfasst ethoxylierte hydrierte Fettöle, Monosaccharide, Monosaccharid-Derivate, Polysaccharide, Polysaccharid-Derivate und Kombinationen davon. Behandlungskombination nach Anspruch 1, worin der genannte botanische Extrakt ausgewählt ist aus der Gruppe, die Avocadoöl, Karottenöl, Sesamöl und Paranussöl umfasst. Behandlungskombination nach Anspruch 1, worin das Tensid und der botanische Extrakt in einer wässrigen Emulsion kombiniert sind zur Bildung einer Behandlungszusammensetzung. Behandlungskombination nach Anspruch 3, worin das genannte Tensid und der genannte botanische Extrakt eine Behandlungszusammensetzung bilden und in einem Gewichtsverhältnis von etwa 0,01 bis 50 Gew.-% botanischem Extrakt zu etwa 50 bis 99,99 Gew.-% Tensid vorliegen. Behandlungskombination nach Anspruch 4, worin die genannte Emulsion außerdem 0,1 bis 40 Gew.-% Gesamtfeststoffe umfasst. Behandlungskombination nach Anspruch 5, die außerdem ein Protein umfasst. Behandlungskombination nach Anspruch 6, worin das genannte Protein außerdem ein Seidenprotein umfasst. Substrat, das mit einer Behandlungskombination behandelt worden ist, wobei die Behandlungskombination ein Tensid und einen botanischen Extrakt umfasst, worin das Tensid umfasst eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht ethoxylierten hydrierten Fettölen, Monosacchariden, Monosaccharid-Derivaten, Polysacchariden, Polysaccharid-Derivaten und Kombinationen davon, und das genannte Tensid ein durch eine Flüssigkeit vermitteltes Übertragungsmedium für die Übertragung des genannten botanischen Extrakts aus dem genannten Substrat auf die Haut eines Trägers ist. Behandeltes Substrat nach Anspruch 8, worin der genannte botanische Extrakt ausgewählt ist aus der Gruppe, die besteht aus Avocadoöl, Karottenöl, Sesamöl und Paranussöl. Behandeltes Substrat nach Anspruch 8, worin das Substrat ausgewählt ist aus gewebten Geweben, gewirkten bzw. gestrickten Geweben, Nonwoven-Geweben, Schäumen, filmartigen Materialien und Papiermaterialien. Behandeltes Substrat nach Anspruch 10, worin das Substrat eine Nonwoven-Bahn umfasst. Behandeltes Substrat nach Anspruch 11, worin die genannte Nonwoven-Bahn hydrophob ist. Behandeltes Substrat nach Anspruch 12, worin die genannte Nonwoven-Bahn eine Spunbond-Bahn, Meltblown-Bahn, Coformed-Bahn oder Bondedcarded-Bahn umfasst. Behandeltes Substrat nach Anspruch 13, worin das genannte Substrat ein Mehrschichten-Laminat umfasst. Behandeltes Substrat nach Anspruch 8, worin die Behandlungskombination außerdem ein Protein umfasst. Behandeltes Substrat nach Anspruch 15, bei dem das genannte Protein außerdem ein Seidenprotein umfasst. Behandeltes Substrat nach Anspruch 16, bei dem die Kombination in einer Menge von etwa 0,1 bis 1,5 Gew.-% Tensid, bezogen auf das Flächengewicht des Substrats, aufgebracht ist. Behandeltes Substrat nach Anspruch 16, bei dem die Kombination in einer Menge von etwa 0,1 bis 1,0 Gew.-% Tensid, bezogen auf das Flächengewicht des Substrats, aufgebracht ist. Behandeltes Substrat nach Anspruch 16, bei dem die Kombination in einer Menge von etwa 0,1 bis 0,5 Gew.-% Tensid, bezogen auf das Flächengewicht des Substrats, aufgebracht ist. Körperpflegeprodukt, welches das behandelte Substrat nach Anspruch 11 umfasst. Körperpflegeprodukt nach Anspruch 20, ausgewählt aus einer Windel, einer Trainingshose, einer absorptionsfähigen Unterhose, einem Erwachsenen-Inkontinenzprodukt, einem Sanitär-Wischtuch, einem Frauen-Hygieneprodukt, einem Wundverband und einer Bandage. Behandeltes Substrat nach Anspruch 11, bei dem die Flüssigkeitsaufnahme-Geschwindigkeit des genannten Substrats durch Zugabe der genannten Behandlungskombination nicht in nachteiliger Weise beeinflusst wird. Verfahren zur Übertragung eines dünnen, zähen, im wesentlichen zusammehängenden Films aus einem botanischen Extrakt auf die Haut, das umfasst:

a) die Bereitstellung eines Substrats;

b) das Aufbringen einer Behandlungszusammensetzung auf das genannte Substrat, wobei die genannte Zusammensetzung ein Tensid und einen botanischen Extrakt in Kombination umfasst, wobei das Tensid umfasst eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht aus ethoxylierten hydrierten Fettölen, Monosacchariden, Monosaccharid-Derivaten, Polysacchariden, Polysacchard-Derivaten und Kombinationen davon,

c) das Behandeln des genannten Substrats mit einer Flüssigkeit auf Wasserbasis, wodurch sich die genannte Behandlungszusammensetzung in der genannten Flüssigkeit löst, und

d) die Übertragung der genannten Behandlungszusammensetzung aus dem genannten Substrat auf die Haut, wodurch ein dünner, zäher, im wesentlichen zusammehängender (kontinuierlicher) Film auf der Haut gebildet wird.
Verfahren nach Anspruch 23, worin das genannte Substrat eine hydrophobe Nonwoven-Bahn ist. Verfahren nach Anspruch 23, worin das genannte Substrat ein Körperpflegeprodukt ist. Verfahren nach Anspruch 23, worin der genannte botanische Extrakt ausgewählt wird aus der Gruppe, die Avocadoöl, Karottenöl, Semsamöl und Paranussöl umfasst. Verfahren nach Anspruch 23, worin die genannte Flüssigkeit auf Wasserbasis Urin ist. Verfahren nach Anspruch 23, worin die genannte Flüssigkeit auf Wasserbasis eine Monatsblutung ist. Verfahren nach Anspruch 23, worin die genannte Flüssigkeit auf Wasserbasis Schweiß ist. Verfahren nach Anspruch 23, das außerdem umfasst die Zugabe eines Proteins zu dem genannten Substrat. Verfahren nach Anspruch 30, worin das genannte Protein außerdem ein Seidenprotein umfasst.






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