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Dokumentenidentifikation DE102004001265B4 31.05.2007
Titel Mittel zum Anschlagen oder zum Verzurren eines Guts
Anmelder SpanSet Inter AG, Oetwil, CH
Erfinder Dohse, Lars, Dipl.-Ing., 52076 Aachen, DE;
Glasen, Werner, Dipl.-Kfm., 52134 Herzogenrath, DE
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 08.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004001265
Offenlegungstag 25.08.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse B66C 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09F 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65G 7/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Mittel zum Anschlagen, Sichern oder Verzurren eines Guts, wie Spanngurt, Tragegurt, Zugband, Seil und Auffanggurte oder desgleichen, mit einem daran befestigten Informationsmittel. Derartige Produkte werden beispielsweise zum Heben, Fördern und Befestigen von Transportgütern sowie zur Absturzsicherung von Personen eingesetzt.

Das erfindungsgemäß vorgesehene Informationsmittel dient dazu, dem Anwender wichtige produktspezifische Informationen über das zu verwendende Anschlag- oder Verzurrmittel zu geben. Solche Informationen können der Produktname, die maximale Belastbarkeit bzw. Traglast, eine Kurzanleitung etc. sein.

Die bisher verwendeten Informationsmittel bestehen in der Regel entweder aus einem unmittelbaren Aufdruck der Informationen auf das entsprechende Anschlag- oder Verzurrmittel oder aber aus einem bedruckten Gewebeband, welches seinerseits mit dem entsprechenden Anschlag- oder Verzurrmittel bzw. PSA-Produkt verbunden ist. Diese Verbindung kann beispielsweise durch Aufnähen erfolgen.

Beispiele für derart ausgebildete, mit einem aufgenähten Kennzeichnungsträger versehene Chemie-Fasergewebe-Hebebänder zum Bewegen von Lasten sind aus der DE 39 04 325 C2 oder der DE 91 11 547 U1 bekannt. Während es sich beim Gegenstand der DE 91 11 547 U1 um ein Flachband mit einem einfachen aufgenähten Etikett aus fluoreszierendem Material handelt, besteht die Besonderheit des aus der DE 39 04 325 C2 bekannten Kennzeichnungsträgers darin, dass dieser Kennzeichnungsträger in wenigstens zwei Symbolfelder unterteilt ist und mit dem Hebeband beispielsweise durch Vernähen so verbunden werden kann, dass jeweils ein Bereich des Kennzeichnungsträgers mit dem einen Symbolfeld auf der einen Flachseite und der andere Bereich des Kennzeichnungsträgers mit dem anderen Symbolfeld auf der anderen Seite des Hebebands angeordnet sind.

Nachteilig am beschriebenen Stand der Technik ist allerdings, dass im Laufe der Zeit durch die hohen Belastungen, insbesondere aufgrund von Reibung oder Dehnung, die auf das Anschlag- oder Verzurrmittel sowie PSA-Produkte einwirken, das Informationsmittel beschädigt werden oder sogar abreißen kann. Ferner führt ein Flattern des Informationsmittels im Fahrtwind zu Ermüdungsbrüchen am Befestigungspunkt. Auch kann es im Laufe der Zeit zu einem Abrieb der bedruckten Bereiche kommen, wodurch die Informationen unleserlich oder zumindest schwer erkennbar werden. Dies wirkt sich negativ auf Anwendungsfreundlichkeit und Produktsicherheit aus. Zudem verlieren die oft sehr hochwertigen, teuren in Rede stehenden Produkte in der Regel ihre Zulassung, sobald die betreffenden Informationen nicht mehr einwandfrei feststellbar sind. Besonders kritisch wirkt sich dies dann aus, wenn das Informationsmittel in Folge einer äußeren Belastung von dem jeweiligen Anschlag- oder Verzurrmittel bzw. von dem PSA-Produkt im Einsatz abgetrennt wird. Mit dem Verlust des Informationsmittels geht in der Regel der sofortige Verlust der Zulassung einher.

Neben dem voranstehend erläuterten, aus der Praxis bekannten Stand der Technik ist aus der DE 81 02 337 U1 ein Hebeband offenbart, das zur Sicherstellung einer bleibenden Kennzeichnung ein in eine Bügel- bzw. Gurtbandschlaufennaht eingenähtes erstes längeres Standardetikett und mindestens ein weiteres in diese Naht eingenähtes zweites Etikett aufweist. Das zweite Etikett springt dabei nur geringfügig über den Stoß des umgeschlagenen Bandes vor. Das längere Standardetikett enthält dabei die üblichen Angaben über das Hebeband, während das kurze zweite Etikett die Angaben enthält, die während des Einsatzes des Bandes dauerhaft zur Verfügung stehen müssen. Die Langlebigkeit des kurzen Etiketts soll dabei dadurch sichergestellt sein, dass das Etikett auf Grund seines geringen Überstandes über den Stoß der Gefahr des Verlustes weniger stark ausgesetzt ist. Auch wenn durch diese Anordnung zweier Etiketten ein gewisser Schutz des Trägers der unverzichtbaren Information gegen vorzeitigen Verschleiß gesichert ist, stellt sich in der Praxis heraus, dass solche Etiketten-Kombinationen insbesondere dann, wenn sie aus dickeren, den rauen Beanspruchungen in der Praxis gewachsenen Materialien bestehen, zum Abstehen neigen. Dies hat zur Folge, dass auch solcherart doppellagige Etiketten stets der Gefahr des Abreißens ausgesetzt sind.

Ausgehend vom voranstehend erläuterten Stand der Technik bestand die Aufgabe der Erfindung darin, ein Anschlag- oder Verzurrmittel der Eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem auch unter harten Einsatzbedingungen gewährleistet ist, dass die vorschriftsmäßige Kennzeichnung über eine lange Zeit erhalten bleibt.

Diese Aufgabe wird ausgehend von dem voranstehend erläuterten Stand der Technik durch ein Mittel zum Anschlagen, Sichern oder Verzurren eines Guts der eingangs angegebenen Art gelöst, welches ein an ihm befestigtes Informationsmittel aufweist, das erfindungsgemäß mindestens ein eine Information tragendes Etikett, eine reißfeste Einlage, auf der das Etikett zur Auflage kommt, und eine Ummantelung umfasst, die das Etikett und die Einlage umgibt.

Das erfindungsgemäß vorgesehene Informationsmittel ist mehrlagig aufgebaut. Jeder der Lagen des an einem erfindungsgemäßen Anschlag-, Zurr- oder Sicherungsmittels vorgesehenen Informationsmittels ist dabei eine eigene Funktion zugeordnet, so dass die Lagen jeweils aus einem für ihre Funktion optimal geeigneten Material hergestellt sein können. So kann das als Informationsträger vorgesehene Etikett aus einem Material hergestellt sein, dass sich optimal bedrucken lässt und auch nach langem Gebrauch noch eine gute Lesbarkeit gewährleistet.

Der Schutz dieses Etiketts gegen Abreißen wird dann durch die reißfeste Einlage sichergestellt, die unterhalb des Etiketts angeordnet ist. Auf dieser reißfesten Einlage liegt das Etikett bei einer von außen wirkenden Belastung auf und wird von ihr gestützt. Die reißfeste Einlage nimmt auf das Informationsmittel wirkende Zug- und Biegekräfte auf und verhindert so, dass die anderen Lagen durch diese Kräfte beschädigt werden.

Der Schutz des Etiketts gegen Abrieb oder vergleichbare Einwirkungen von außen stellt schließlich die Ummantelung sicher, die um Etikett und Einlage gelegt ist. Die Ummantelung schützt das Etikett und die Einlage insbesondere gegen Witterungseinflüsse und direkten mechanischen Kontakt mit Fremdteilen. Da auch sie durch die reißfeste Einlage gegen eine Zerstörung bei auf sie wirkenden Zugkräften oder Biegekräften geschützt ist, kann das für die Ummantelung verwendete Material aus einem weichen, witterungsbeständigen und Stöße dämpfenden Material gefertigt sein, ohne selbst eine hohe Reißfestigkeit zu besitzen.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines mit einem Informationsmittel versehenen erfindungsgemäßen Mittels zum Anschlagen, Sichern und Verzurren ist somit sichergestellt, dass die produktspezifischen Informationen auch nach langer Zeit und bei regelmäßiger Anwendung erhalten und zu jederzeit gut lesbar sind. Die Lebenserwartung eines erfindungsgemäßen Informationsmittels ist daher deutlich erhöht. Im Ergebnis stellt die Erfindung sicher, dass ein erfindungsgemäß ausgestattetes Mittel zum Anschlagen, Verzurren und Sichern bis zum Erreichen in vorschriftsmäßiger Weise gekennzeichnet bleibt und die Gefahr eines vorzeitigen Verlustes der Zulassung aufgrund eines Unbrauchbarwerdens seiner Kennzeichnung auf ein Minimum reduziert ist.

Die Ummantelung, die ein Schlauch oder eine Folie sein kann, kann aus Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen (PE) oder aus Polyvinylchlorid (PVC), bestehen. Dabei ist die Ummantelung bevorzugt durchsichtig, um das Etikett ohne großen Umstand lesen zu können. Sie sollte auch UV-beständig sein, damit auch noch bei längerem Gebrauch ihre einwandfreie Funktion gewährleistet bleibt.

Um eine ausreichende Flexibilität zu gewährleisten, sollte in solchen Fällen, in denen die Ummantelung aus PE- oder PVC-Material gefertigt ist, die Dicke der Ummantelung höchstens einen Millimeter betragen. Als Optimum für die Materialdicke der Ummantelung haben praktische Versuche eine Dicke von 0,3 mm +/– 0,1 mm ergeben.

Die reißfeste Einlage besteht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform aus einer technischen Textilie, insbesondere einem Gewebe, und ist insbesondere bandförmig ausgebildet. Die separate Einlage erhöht die Steifigkeit und damit die Stabilität des Informationsmittels, was insbesondere einem Flattern des Informationsmittels im Fahrtwind entgegenwirkt und die Gefahr eines Ermüdungsbruchs des Etiketts deutlich reduziert.

Bei Verwendung einer insbesondere bandförmigen, aber auch anders geformten reißfesten Einlage kann auf jeder Seite zumindest ein Etikett vorgesehen sein. So kann beispielsweise auf der Vorderseite der Einlage ein Etikett mit der Produktbezeichnung und den seitens der betreffenden Normen geforderten Produktinformationen, wie der maximalen Traglast, und auf der Rückseite ein Etikett mit einer Kurzanleitung zur Verwendung des Produkts befestigt sein. Das Etikett kann mit der Einlage vernäht und/oder verklebt sein. Ebenso ist es denkbar, beidseitig der Einlage Etikettenabschnitte dadurch zu positionieren, dass ein mit den erforderlichen Informationen versehener Etikettstreifen um die reißfeste Einlage gelegt wird, so dass der eine Streifenabschnitt sich in Richtung der Einlage auf der Vorderseite und der andere Etikettstreifenabschnitt sich auf der anderen Seite der reißfesten Einlage erstreckt.

Insbesondere dann, wenn das Anschlag-, Verzurrmittel oder die PSA zumindest abschnittsweise aus einem textilen Werkstoff besteht, beispielsweise gewebt ist, kann das Informationsmittel auf einfache Weise angenäht werden. Ein Annähen ist aber auch möglich, wenn das Anschlag- oder Verzurrmittel aus einem anderen Material besteht. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass das Informationsmittel mit dem Anschlag- oder Verzurrmittel verklebt und/oder vernietet ist. Dabei kann auch nur ein Ende des Informationsmittels mit dem Anschlag- oder Verzurrmittel verbunden sein. Letztlich kommt es nur darauf an, dass diese Verbindung auch hohen Belastungen standhält.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es ein maschinenlesbares Identifikationsmittel umfasst. Ein solches Identifikationsmittel ermöglicht beispielsweise eine vereinfachte Materialverwaltung dadurch, dass der Standort des entsprechend gekennzeichneten Trag-, Sicherungs- oder Verzurrmittels mittels geeigneter Detektoren in einem Lager erfasst werden kann. Des Weiteren können mit Hilfe des Identifikationsmittels die Materialaus- und Materialrückgabe auf einfache Weise organisiert werden. Kostengünstig lässt sich das Identifikationsmittel dadurch verwirklichen, dass es ein Transponder ist. Das Informationsmittel ist dabei bevorzugt von der reißfesten Lage getragen. Diese Lage weist aufgrund ihrer Materialeigenschaften optimale Voraussetzungen für die Befestigung und den Schutz des Identifikationsmittels auf. Das Identifikationsmittel sollte mit einer Schutzschicht überzogen sein, um einer Beschädigung durch äußere Einflüsse vorzubeugen. Dabei kann die Schutzschicht durch einen flexiblen Kunststoff, zum Beispiel ein Silikon oder ein Polyurethan, gebildet sein, die den Bewegungen des Informationsmittels folgen kann.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:

1 einen Endabschnitt eines Spanngurts in seitlicher Ansicht,

2 ein Informationsmittel in seitlicher Ansicht.

1 zeigt schematisch ein Anschlag- oder Verzurrmittel 1 in Form eines Spanngurtes, der im Bereich seiner Enden zur Befestigung einer Ratsche 6 bzw. eines Hakens 7 eine Schlaufe bildet. Damit sich die Schlaufe auch bei hohen Belastungen nicht ungewollt löst, ist der Spanngurt in diesem Bereich vernäht. Die entsprechende Naht 8 ist schematisch durch eine gestrichelte Linie dargestellt.

Mittels derselben Naht 8 ist an dem Anschlag- oder Verzurrmittel 1, also an dem Spanngurt, auch ein Informationsmittel 2 befestigt, welches eine bandförmige, gewebte Einlage 4 umfasst.

Auf der Vorderseite der Einlage 4 ist ein Etikett 3a befestigt, welches mit der Produktbezeichnung und mit Informationen über die seitens der betreffenden Normen geforderten Produktinformationen, wie die maximale Traglast, versehen ist. Auf der Rückseite der Einlage 4 ist ein weiteres Etikett 3b befestigt, welches mit einer Kurzanleitung zur Verwendung des Spanngurtes versehen ist. Die Einlage 4 mit den beiden darauf befestigten Etiketten 3a und 3b ist von einer Ummantelung 5 aus strapazierfähigem und UV-beständigem Kunststoff umgeben, die eine Stärke von 0,3 mm aufweist. Da die Ummantelung 5 durchsichtig ist, sind die darunter befindlichen Etiketten 3a und 3b gut lesbar. Die Etiketten 3a, 3b können dabei durch Abschnitte eines Etikettenstreifens gebildet sein, der in Längsrichtung der reißfesten Einlage 4 gerichtet um deren dem Anschlagmittel 1 zugeordnetes Ende gelegt und dort gemeinsam mit der Einlage 4 mit dem Anschlagmittel 1 vernäht ist. Der auf diese Weise auf der Oberseite der Einlage 4 liegende Abschnitt des Etikettenstreifens bildet dann das Etikett 3a, während der entlang der Rückseite der Einlage 4 sich erstreckende Streifenabschnitt das Etikett 3b bildet.

Das Informationsmittel 2 ist über die Naht 8 mit dem Anschlag- oder Verzurrmittel 1 lediglich an einem Ende verbunden. Auf diese Weise kann das Informationsmittel 2 zu beiden Seiten an den Spanngurt geklappt werden, so dass auch beim Heben, Fördern, Sichern oder Befestigen unterschiedlich geformter Transportgüter das Informationsmittel 2 immer gut sichtbar zugänglich ist.

Das zuvor beispielhaft beschriebene Anschlag- oder Verzurrmittel 1 und das entsprechende Informationsmittel 2 gewährleisten durch den stabilen und strapazierfähigen mehrlagigen Aufbau des Informationsmittels 2 auch nach langer Zeit noch eine gute Lesbarkeit der produktspezifischen Informationen. Außerdem wird durch den mehrschichtigen, soliden Aufbau auch die Gefahr eines Ermüdungsbruches durch Flattern des Informationsmittels 2 im Fahrtwind deutlich herabgesetzt. Insbesondere das Herausreißen wird durch die Unterlegung des Gurtbandes vermieden. Bislang war das Etikettmaterial die Schwachstelle, da es einerseits gut bedruckbar und gleichzeitig in der Lage sein musste, hohe mechanische Belastungen zu ertragen. Insbesondere der Bereich der Einnähzone, an der das Etikett beim Stand der Technik an das jeweilige Gurtband (Transport-, Sicherungs- oder Hebemittel) vernäht worden ist, war aufgrund der mit dem Vernähen einhergehenden Perforierung für ein Abreißen anfällig. Bei der Erfindung besteht dieses Problem nicht mehr, da die reißfeste Einlage das Etikett stützt, so dass die im praktischen Einsatz auftretenden mechanischen Belastungen sich nicht mehr so stark auf das Material des Etiketts auswirken wie beim Stand der Technik.

Das in 2 dargestellte Informationsmittel 10 weist eine reißfeste, bandförmige Lage 11 auf, die aus einem technischen Gewebe gefertigt ist, wie es beispielsweise zur Herstellung von Gurten etc. eingesetzt wird. Die reißfeste Einlage 11 trägt auf ihrer Oberseite ein Identifikationsmittel 12, das beispielsweise auf die Oberfläche der Einlage 11 aufgeklebt ist. Bei dem Identifikationsmittel 12 handelt es sich beispielsweise um einen handelsüblichen Transponder, der in geeigneter Weise so codiert ist, dass er eine eindeutige Identifikation des mit dem Informationsmittel 10 ausgestatteten Gurts, Tragezeuge etc. erlaubt. Mit Hilfe des Identifikationsmittels 12 lassen sich auf einfache Weise Lagerbestände, Einsatzort und -dauer und ähnliche für die ordnungsgemäße Verwendung von erfindungsgemäß gekennzeichneten Gütern relevanten erfassen, die von entscheidender Bedeutung für die sichere Verwendung dieser Güter sein können.

Zum Schutz gegen Beschädigungen durch von außen wirkende Belastungen ist das Identifikationsmittel 12 mit einer flexiblen Kunststoffschicht 13 überzogen, die beispielsweise durch ein auf die reißfeste Lage 11 aufgetragenes Polyurethan gebildet ist.

Um die reißfeste Einlage 11 mit dem Identifikationsmittel 12 und der Kunststoffschicht 13 ist in Längsrichtung der Einlage 11 ein Etikett 14 gelegt, das die Ober- und Unterseite der Einlage abdeckt. Auf der jeweils außen liegenden Oberfläche des Etiketts 14 sind die notwendigen Produktinfomationen ausgedruckt. Das Material des Etiketts 14 ist dabei so gewählt, dass es sich gut bedrucken und einfach um die Einlage 11 herumlegen lässt.

Über das Etikett 14 ist ein durchsichtiger, aus PVC gefertigter Schlauch 15 gezogen, der das Etikett 14 und mit ihm die reißfeste Einlage 11 mit dem Identifikationsmittel 12 und der Kunststoffschicht 13 von allen Seiten her abdeckt. Die reißfeste Einlage 11 mit dem Identifikationsmittel 12 und der Kunststoffschicht 13, und das die Einlage 11 in Längsrichtung gesehen umgebende Etikett 14 sowie der Schlauch 15 bilden so einen Stapel von Materiallagen, die gemeinsam das Informationsmittel 10 bilden.

An seinem in Längsrichtung gesehenen einen Ende ist dieses Informationsmittel 10 mittels einer Naht 16 mit dem Ende eines Traggurtes 17 vernäht. Im praktischen Einsatz schützt der Schlauch 15 das Etikett 14 und den Transponder 12 gegen äußere Einflüsse. Gleichzeitig stellt die reißfeste Lage sicher, dass das Informationsmittel 10 auch hohen mechanischen Belastungen standhalten und ein Abreißen vom Ende des Traggurtes 17 wirksam verhindert wird.


Anspruch[de]
Mittel zum Anschlagen, Sichern oder zum Verzurren eines Guts, wie Spanngurt, Tragegurt, Zugband, Seil, Auffanggurt oder desgleichen, mit einem daran befestigten Informationsmittel (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Informationsmittel (2) mindestens ein Etikett (3a, 3b), eine reißfeste Einlage (4), auf der das Etikett (3a, 3b) befestigt ist, und eine Ummantelung (5) umfasst, die das Etikett (3a, 3b) und die Einlage (4) umgibt. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (5) ein Schlauch oder eine Folie ist. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (4) aus einer technischen Textilie, insbesondere einem Gewebe, besteht. Mittel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (4) bandförmig ausgebildet ist. Mittel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite der Einlage (4) zumindest ein Etikett (3a, 3b) befestigt ist. Mittel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (3a, 3b) mit der Einlage (4) vernäht und/oder verklebt ist. Mittel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein maschinenlesbares Identifikationsmittel umfasst.






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