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Dokumentenidentifikation DE102004022452B4 31.05.2007
Titel Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von textilen Materialien in Schlauchform, insbesondere Rundgestricken
Anmelder Suchy Textilmaschinenbau GmbH, 07554 Korbußen, DE
Erfinder Labude, Joachim, Dr.-Ing., 07545 Gera, DE;
Petschner, Rudolf, Dr.-Ing., 07619 Schkölen, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 07545 Gera
DE-Anmeldedatum 06.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004022452
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse D06B 15/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06B 21/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   D06H 7/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   D06C 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F26B 13/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Behandeln von textilen Materialien in Schlauchform, insbesondere Rundgestricken sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.

Schlauchwaren sind einerseits in Leibweiten, andererseits in breite Schlauchwaren einteilbar. Leibweiten-Schlauchwaren werden komplett im Schlauch ausgerüstet.

Bei breiten Schlauchwaren wird innerhalb des Ausrüstungsprozesses ein Aufschneiden vorgenommen. Am Ende der Ausrüstung liegen derartige Materialien immer als so genannte offen breite Ware vor.

Das Aufschneiden der Schlauchware erfolgt je nach vorgesehener Technologie und bekannten Anlagen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, für das Entwässern und Aufschneiden diskrete Anlagen bzw. Vorrichtungen einzusetzen. Die einzelnen Prozessschritte werden dann nacheinander ausgeführt.

Bei einer auf die Firma Erhardt + Leimer GmbH, Augsburg, zurückgehenden Strangaufdreh- und Schlauchaufschneidanlage nach Firmenprospekt „Führende Textiltechnik an laufenden Bahnen", Seite 18, 19; 1998, wird zunächst ein Entdrallen vorgenommen, indem ein Drehteller am Einlauf der Strangaufdrehanlage vorgesehen ist. Um ein problemloses Öffnen des Stranges zu erreichen, ist gemäß diesem Stand der Technik eine vorherige, gleichmäßige Entwässerung entscheidend, wofür eine Strangquetsche vorgesehen ist. Über eine nachgeordnete Strangmulde soll dann eine Synchronisation von Quetsche und Strangaufdrehanlage realisiert werden.

Ein spezieller, sehr großbauender Strangaufdreher ermittelt sensorisch einen vorhandenen Restdrall und eliminiert diesen durch Gegendrehbewegung und Steuerung des vorerwähnten Drehtellers. Die Aufdreheinheit ist bei der zitierten Lösung durch einen mehrere Meter hohen Turm gekennzeichnet. Für sehr dehnungsempfindliche Ware ist der Turm höhenverstellbar ausgeführt, wodurch ein Anpassen der Bahnspannung an warenspezifische Erfordernisse vorgenommen wird.

Mit einem Schlauchaufschneidgerät wird dann die Schlauchware aufgeschnitten, wobei ein fotoelektronischer Spaltsensor das Schneidmesser in der Fallmasche führt. Ein nachgeschaltetes Entdoublierkreuz breitet den aufgeschnittenen Schlauch aus. Im Falle dass die ausgebreitete Bahn eine hohe Gleichmäßigkeit der Restfeuchte über die gesamte Warenbahn aufweisen soll, kommt ein Hochleistungs-Quetschwerk vor dem Warenauslauf zur Anwendung.

Es besteht also bei der vorbeschriebenen technischen Lösung nicht die Möglichkeit, nasse Ware zu verarbeiten; vielmehr ist mindestens eine Vorentwässerung auf einer Strangquetsche mit allen nachteiligen Folgen für das zu behandelnde Material notwendig.

Problematisch ist weiterhin die Tatsache, dass das Signal zum Bewegen des Drehtellers vom Strangaufdreher abgeleitet wird. Da aber eine Strangquetsche und ein Warenspeicher dazwischen notwendig sind, wirkt eine Bewegung des Drehtellers nicht sofort auf das Ausdrehen der Ware für den Strangöffner.

Bei den Schlauchöffnern und Längsschneidvorrichtungen der Firma Corino, Italien, ist ebenfalls eine Vorentwässerung über Strangquetsche notwendig, wobei die endgültige Entwässerung nach dem Schneiden mit offen breiter Ware vorgenommen wird.

Hinsichtlich des Standes der Technik sei der Vollständigkeit halber noch darauf aufmerksam gemacht, dass eine Entwässerung im Schlauch durch Zentrifugieren im Rahmen eines gesonderten Prozessschritts möglich ist, wobei allerdings als wesentliche Nachteile das Be- und Entladen der Zentrifuge, die notwendige Stellfläche für die erforderliche Warenzwischenlagerung und die Qualitätsprobleme durch Knitter und Schleuderfalten anzusehen sind.

Nach dem Zentrifugieren wird die Ware in der bereits beschriebenen Weise entwirrt, ausgedreht, geöffnet und aufgeschnitten. Ein zusätzliches Überdehnen oder Krumpfen bei natürlichen Fasern ist beim Anwenden einer Zentrifuge nicht möglich.

Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, ein weiterentwickeltes Verfahren sowie eine zugehörige Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von textilen Materialien in Schlauchform, insbesondere Rundgestricken anzugeben, welches einerseits eine schonende Behandlung der Materialien ermöglicht, und wobei andererseits durch kanten- und maschengeraden Warendurchlauf eine einfache Aufschneidevorrichtung zum Einsatz kommen kann.

Letztendlich soll verfahrensseitig an der Aufschneidevorrichtung im Vergleich zum Stand der Technik für eine geringere Beanspruchung der Schlauchware Sorge getragen werden.

Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt mit einem Verfahren gemäß Definition nach Patentanspruch 1 sowie einer Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens gemäß der Merkmalskombination nach Patentanspruch 3, wobei die Unteransprüche zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen darstellen.

Erfindungsgemäß wird demnach bei dem kontinuierlichen Verfahren und der zugehörigen Vorrichtung zum Nass-in-Nass-Ausrüsten von Rundgestricken in Schlauchform eine Vorentwässerung des geöffneten Schlauches mittels Ringsaugdüse und Vakuum vorgenommen, wobei die Schlauchware anschließend aufgeschnitten und danach in offen breiter Form ausgerüstet, entwässert, getrocknet, kondensiert oder fixiert wird.

Bezüglich der Vorteile beim Einsatz von Rundausbreiter für textile Schlauchware und der Entfernung von Feuchte mittels Ringsaugdüse sei ergänzend auf die DE 101 12 045 A1, die DE 198 28 206 A1 sowie die EP 0 014 787 A1 verwiesen. Die zitierten Lösungen haben eine Ringsaugdüse gemein, welche zur Entwässerung oder Nassveredelung von textiler Schlauchware mittels Vakuum-Extraktion dient. Die Rundausbreiter für eine solche Vorrichtung besitzen jeweils einen Spreizring, der unterhalb der Schlauchware frei von jeder Befestigung gelagert ist, und einen an den Spreizringen arretierten Zentrierring. Die Zentrierringe sind in Laufrichtung der Schlauchware unmittelbar vor und hinter der Ringsaugdüse gemäß DE 101 12 045 A1 positioniert.

Der erfindungsgemäße Verfahrensablauf wird wie folgt realisiert.

In einem ersten Schritt erfolgt ein mechanisches Entwirren und vollständiges Ausdrehen nassbehandelter Schlauchware. Im Anschluss wird die Schlauchware geöffnet und eine schonende Vorentwässerung der geöffneten Ware mittels Ringsaugdüse und Vakuum vorgenommen, wobei gleichzeitig ein Ordnen und Richten der Maschen am gesamten Umfang durch gezielte Überdehnung der Schlauchware vorgenommen wird.

Das Aufschneiden der Schlauchware erfolgt trennreihenfrei, wobei nach dem Schnitt ein Entdoublieren erfolgt.

Die nach dem Entdoublieren breitliegende Ware kann einerseits nass gelegt werden. Andererseits kann nach dem Entdoublieren die breitliegende Ware appretiert, im Anschluss entwässert und getrocknet, kondensiert oder fixiert sowie gelegt oder gerollt werden.

Vorteilshafterweise besteht die Möglichkeit, ein weiteres Überdehnen oder Krumpfen nach der Vorentwässerung durchzuführen.

Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens umfasst zunächst einen Verdrehmelder zum Ermitteln der Strangverdrehung der Schlauchware und Ableiten eines Steuersignals für einen Drehteller, auf welcher sich ein Behälter mit der Schlauchware befindet.

Weiterhin ist ein Ringausbreiter zum Öffnen der entwirrten Schlauchware und mindestens eine Pendelwalze zur Steuerung der Warenspannung vorgesehen.

Mittels einer Ringsaugdüse mit zugeordneter Vakuumerzeugungseinrichtung wird eine Vorentwässerung der geöffneten Schlauchware durchgeführt.

Mindestens eine Zugwalze dient als Leitantrieb der Vorrichtung.

Über einen Warenführungskorb mit zugeordneter üblicher Auftrennvorrichtung erfolgt das Aufschneiden des Warenschlauches, der dann einer Entdoubliereinrichtung zugeführt wird.

Zum Nasslegen wird auf eine entsprechende Einrichtung oder zum Erhalt einer offen breiten Ware auf eine an sich bekannte Ausbreitwalzen-Anordnung zurückgegriffen, wobei der Ausbreitwalzen-Anordnung eine Appretureinrichtung sowie ein Trockner nachordenbar ist.

Über einen vor der Ringsaugdüse angeordneten Trog kann vorteilshafterweise ein Benetzen der geöffneten Schlauchware, wenn erforderlich, vorgenommen werden.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein der Zugwalze als Leitantrieb nachgeordneter Breithalter zum Uberdehnen oder Krumpfen der noch nicht aufgeschnittenen Schlauchware vorgesehen.

Eingangsseitig des Trockners kann vorzugsweise ein Foulard vorgesehen sein.

Unter Umgehung des Appreturtrogs und des Foulards kann die offen breite Ware nach dem Entwässern und Aufschneiden auf dem Trockner getrocknet und fixiert werden. Wenn auf eine weitere Nassbehandlung oder Trocknung verzichtet werden soll, ist der Entdoubliervorrichtung ein Nassleger mit zugeordnetem Warenbehälter zum Ablegen der offen breiten Ware nachgeordnet.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der zugehörigen Vorrichtung ist es möglich, die Hauptfunktionen Strangöffnen, Entwässern, Aufschneiden und Nasslegen durchzuführen, wobei die Ware anschließend getrocknet auf Bandtrockner oder appretiert und entwässert im Foulard und danach einer Trocknung oder Kondensierung unterzogen werden kann.

Unter Einsatz des Strangöffners in Verbindung mit der Vakuum-Ringsaugdüsen-Anordnung gelingt ein vollständiges mechanisches Ausdrehen der Schlauchware, wobei die gesamte Vorrichtung nur eine geringe Bauhöhe erfordert und damit minimale Beanspruchungen der Schlauchware bezüglich unerwünschter Verzüge gegeben sind. Der Maschendurchlauf durch die erfindungsgemäße Vorrichtung erfolgt kantengerade mit zusätzlichem Richten und Ordnen der Maschen am gesamten Umfang durch Überdehnung am unteren Führungsring der Ringsaugdüse. Die Entwässerung erfolgt optimal, ohne Knitterfalten, Scheuerstellen oder dergleichen, wie dies bei Zentrifugen unvermeidbar ist.

Die Entwässerungseffekte gestalten sich bei synthetischen Fasern wesentlich günstiger, als dies bei einer Quetschwalzenanordnung der Fall ist. Aufgrund des kanten- und maschengerechten Warendurchlaufs durch die Anlage ist aufgabengemäß die Möglichkeit eines wild-Aufschneidens gegeben und es kann auf eine Trennreihe im Rundgestrick verzichtet werden.

Da nach Entwässerung eine gebundene Warenführung der Schlauchware auf kurzem Weg vorliegt, tritt bei der Schlauchöffnung an der Aufschneidevorrichtung die gewünschte geringere Beanspruchung der Schlauchware auf.

Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert werden.

Hierbei zeigen:

1 ein Schema einer erfindungsgemäßen Anlage mit Nassablegen der offen breiten Ware in einen Warenbehälter und

2 ein Anlagenschema mit der Möglichkeit des nachträglichen Appretierens der offen breit vorliegenden Ware und anschließender Foulard-Behandlung und Trocknung/Kondensierung.

Bei den Darstellungen gemäß 1 und 2 wird das aus einer Nassbehandlung kommende Rundgestrick 1 aus dem Warenbehälter 2 entnommen, welcher auf einer Drehteller 3 steht. Das Abziehen des Rundgestrickes 1 erfolgt mittels Abzugswalze 6.

Die Verdrehung des Stranges oder Schlauches erfasst ein Verdrehmelder 4, der ein Steuersignal zur entsprechend gegensinnigen Drehung des Warenbehälters 2 mit Hilfe der Drehteller 3 liefert.

Zur Steuerung der Warenspannung ist eine Pendelwalze 7 vorgesehen, wobei durch deren Be- oder Entlastung die gewünschte Einstellung der Warenspannung erfolgen kann.

Eine einlassseitige Zugwalze ist mit dem Bezugszeichen 6 versehen.

Falls notwendig, kann das Rundgestrick 1 durch einen Trog 8 geführt werden, in dem die Möglichkeit besteht, die Schlauchware einem zusätzlichen Benetzen zu unterziehen.

Die mittels Ringausbreiter 5 geöffnete Schlauchware gelangt zur Vorentwässerung auf eine Ringsaugdüse 9. Den notwendigen Unterdruck für die Entwässerung erzeugt eine Vorrichtung 11. Zwischen Ringsaugdüse 9 und der Vorrichtung zur Vakuumerzeugung 11 ist ein Separator 10 vorgesehen, der dem Abtrennen des aus der Ware abgesaugten Wassers, das als Luft-Wasser-Gemisch vorliegt, dient.

Nach einer Zugwalze 12 als Leitantrieb wird das Rundgestrick 1, welches als Schlauchware vorliegt, über entsprechende Leitwalzen gefördert.

Ein Breithalter 13 dient dem gezielten Überdehnen und Krumpfen des Rundgestrickes.

Die Ware wird im Anschluss über eine Pendelwalze 14 gefördert und gelangt auf einen einstellbaren Warenführungskorb 15. Durch eine Schneidvorrichtung 16 wird die Schlauchware aufgeschnitten.

Mit Hilfe der Entdoubliereinrichtung 17 wird die aufgeschnittene Schlauchware ausgebreitet.

Eine Zugwalze 18, eine Ausbreitwalze 19, eine Leitwalze 20 und eine weitere Zugwalze 21 dient dem Fördern der offen breiten Ware zum Nassleger 22. Die Ware wird mit Hilfe des Nasslegers 22 in einem Warenbehälter oder Transportwagen 23 abgelegt.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 2 wird ausgangsseitig der Ausbreitwalze 19 bzw. der nachgeordneten Leitwalze 20 mittels der Zugwalze 21 die offen breit liegende Warenbahn einer Appretureinrichtung 24 zugeführt. Am Ausgang der Appretureinrichtung 24 ist ein Foulard 25 vorgesehen, wobei die Ware nach der Foulard-Behandlung einem Trockner 26 zum Trocknen, Kondensieren bzw. Fixieren zugeführt wird.

Aus den Darstellungen gemäß Ausführungsbeispiel wird ersichtlich, dass das Verfahren kontinuierlich durchführbar ist, wobei ein Nass-in-Nass-Ausrüsten von Rundgestricken in Schlauchform erfolgen kann. Hierbei wird die Vorentwässerung in geöffneter Schlauchform mit anschließendem Aufschneiden realisiert, wobei danach die Ware in -offen breiter Form ausgerüstet und entwässert werden kann.

1
Rundgestrick
2
Warenbehälter
3
Drehteller
4
Verdrehmelder
5
Ringausbreiter
6
Zugwalze Einlass
7
Pendelwalze
8
Netztrog
9
Ringsaugdüse
10
Separator
11
Vakuumerzeuger
12
Zugwalze
13
Breithalter
14
Pendelwalze
15
einstellbare Warenführung
16
Schneidmesser
17
Entdoubliereinrichtung
18
Zugwalze
19
Ausbreitwalze
20
Leitwalze
21
weitere Zugwalze
22
Nassleger
23
Warenbehälter
24
Appretureinrichtung
25
Foulard
26
Trockner


Anspruch[de]
Verfahren zum kontinuierlichen Behandeln von textilen Materialien in Schlauchform, insbesondere Rundgestricken (1), mit folgenden Schritten:

– nassbehandelte Schlauchware mechanisch entwirren und vollständig ausdrehen;

– Öffnen der Schlauchware;

– schonende Entwässerung der geöffneten Ware mittels Ringsaugdüse (9) und Vakuum, wobei gleichzeitig ein Ordnen und Richten der Maschen am gesamten Umfang durch gezielte Überdehnung der Schlauchware vorgenommen wird;

– bevorzugt trennreihenfreies Aufschneiden der Schlauchware, Entdoublieren und Nasslegen oder nach dem Entdoublieren die breitliegende Ware appretieren, im Anschluss entwässern, trocknen/kondensieren oder fixieren sowie legen oder rollen.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Überdehnen oder Krumpfen nach der Entwässerung erfolgt. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, umfassend nachstehende Merkmalskombination:

– einen Verdrehmelder (4) zum Ermitteln der Strangverdrehung der Schlauchware und Ableiten eines Steuersignals für einen Drehteller (3), auf welcher oder welchem sich ein Behälter (2) mit der Schlauchware befindet;

– einen Ringausbreiter (5) zum Öffnen der entwirrten Schlauchware;

– mindestens eine Pendelwalze (7) zur Steuerung der Warenspannung;

– eine Ringsaugdüse (9) mit zugeordneter Vakuumerzeugungseinrichtung (11) zur Entwässerung der geöffneten Schlauchware;

– mindestens eine Zugwalze (12) als Leitantrieb der Vorrichtung;

– einen Warenführungskorb (15) mit zugeordneter üblicher Auftrennvorrichtung (16);

– eine Entdoubliereinrichtung (17);

– eine Einrichtung (22) zum Nasslegen der offen breitliegenden Ware oder eine Ausbreitwalze (19) zum Erhalt einer offenbreiten Ware, eine der Ausbreitwalze (19) nachgeordnete Appretureinrichtung (24) sowie einen Trockner (26).
Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen vor der Ringsaugdüse (9) angeordneten Trog (8) zum Benetzen der geöffneten Schlauchware. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen der Zugwalze (12) als Leitantrieb nachgeordneten Breithalter (13) zum Überdehnen oder Krumpfen der noch nicht aufgeschnittenen Schlauchware. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen eingangsseitig des Trockners (26) befindlichen Foulard (25).






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