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Dokumentenidentifikation DE102004045615B4 31.05.2007
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Glücksspiels
Anmelder Lange, Georg Oswald, 28203 Bremen, DE
Erfinder Lange, Georg Oswald, 28203 Bremen, DE
Vertreter von Ahsen, Nachtwey & Kollegen Anwaltskanzlei, 28359 Bremen
DE-Anmeldedatum 17.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004045615
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G07C 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Glücksspielvorrichtung, bei dem eine erste Anzahl erster Elemente und eine zweite Anzahl zweiter Elemente in einem Vorrat bereitgehalten werden, und bei dem mittels Ziehmitteln aus dem Vorrat ein Element gezogen wird. Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Betreiben eines Glücksspiels mit einer ersten Anzahl erster Elemente und einer zweiten Anzahl zweiter Elemente, die in einem Vorrat angeordnet sind, und mit Ziehmitteln zum Ziehen eines Elementes aus dem Vorrat.

Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind aus der DE 35 20 123 A1 bekannt. Die US 2003/0069053 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung mittels deren eine Vielzahl Spieler miteinander spielen können. Die US 2,050,880 A schließlich beschreibt einen mechanischen Spielautomaten.

Es gibt nur wenige Glücksspiele, bei denen die zufälligen Ereignisse im freien Spiel der Kräfte, mechanisch, erzeugt werden. Dazu gehören das klassische Roulette und das Lotto. Diese Glücksspiele genießen das besondere Vertrauen der Spieler, weil die Ausspielung vor ihren Augen abläuft und unprogrammierbar und unbeeinflussbar ist. Die Ausspielung als Vorgang ist dabei ohne Interesse für den Spieler. Wohin die Kugel fällt interessiert, nicht ihre Umkreisungen des Kessels.

Die Spielbanken, in denen Glücksspiele veranstaltet werden, werden von kaufmännisch geführten Unternehmen betrieben. Sie müssen ihren Kunden, den Spielern, attraktive Spiele bieten, um sie bei der Stange zu halten, zum Beispiel ihre Glücksspiele mit hohen Auszahlquoten ausstatten. Das bedeutet aber, daß von den Einsätzen der Spieler nur ein eher geringer Prozentsatz für den Unternehmer verbleibt, geschmälert noch durch eine Extra-Steuer, aus dem er die Gesamtkosten des Unternehmens und einen Gewinn erwirtschaften muss.

Ein absolut hoher Gewinn aus den Einsätzen der Spieler ist also nur durch einen hohen Umsatz zu erreichen. Da bei den meisten Glücksspielen der Einsatz aber mit kleiner Münze entrichtet wird, wird ein großer Umsatz nur durch eine hohe Frequenz der Ausspielungen erreicht.

Diese Tatsache nun leistet der so schädlichen Spielsucht Vorschub, weil der Spieler sich dem Sog der sekunden- und minutenschnellen Abfolgen der Ausspielungen nicht entziehen kann und beim Zocken nicht zur Besinnung kommt. Es gibt Bestrebungen, um der Spielsucht Herr zu werden, Glücksspiele generell zu verbieten.

Aus der Gruppe von Glücksspielgeräten mit frei beweglichen Spielkörpern ist vor allem auf die in der Deutschen Patentschrift DE-PS 35 20 123 und der DE-OS 25 03 278 bekannt gemachten Glücksspiele einzugehen.

Nachteilig bei diesem Spielgerät ist, daß physikalisch unterschiedliche Spielkörper eingesetzt werden, was zu Folge hat, daß eine aufwendige Technik nötig ist, um sicherzustellen, daß die physikalisch unterschiedlichen Spielkörper in gleicher Häufigkeit gezogen werden.

Nachteilig bei diesem Spielgerät ist auch, daß mehrere, jeweils mit einer Anzahl Spielkörper ausgestattete Kammern, im vorliegenden Fall sechs, eingesetzt werden müssen, also ein hoher Bauaufwand zu treiben ist, um Zufallsergebnisse zu erhalten, denen man eine hohe Gewinnquote zuordnen kann.

Nachteilig ist auch, daß der Ziehungsvorgang innerhalb von Sekunden abläuft, durch einfaches Hinschauen nicht im Einzelnen zu verfolgen ist und nur mäßigen Unterhaltungswert hat.

Das aus der DE-OS 25 03 278 bekannt gewordene Spielgerät besitzt zwar einen hohen Unterhaltungswert, hat aber den Nachteil, daß absolute Zufälligkeit der Ziehungsergebnisse nicht behauptet werden kann, weil frei bewegliche Spielkörper, die über ein Ablenkfeld mit starren Schilkanen geschickt werden, häufig gewissen Zwangsführungen unterliegen, weswegen die Zufälligkeit der Spielergebnisse nicht mehr gegeben ist. Mit dem gleichen Nachteil sind auch die aus dem Gegenstand der DE-OS 25 03 278 weiterentwickelten und in der Deutschen Patentschrift DE-PS 35 20 123 erwähnten Glückspielgeräte behaftet.

Nachteilig bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum Betreiben eines Glücksspieles ist, daß die Ziehung selbst meist sehr schnell vorüber ist. Bei Glücksspielen, bei denen, wie beim Roulette, alle Ergebnisse wettbar sind, ist meist nur eine geringe Quote möglich. Insbesondere sind die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum Betreiben eines Glücksspiels nicht für das E-Commerce, insbesondere nicht für das Internet, geeignet.

Das der Erfindung zugrundeliegende Problem ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben eines Glücksspiels anzugeben, mit dem sich eine hohe, lang anhaltende Spannung mit hohen Gewinnquoten vereinbaren läßt, wobei gleichzeitig möglichst alle möglichen Ergebnisse wettbar sein sollen.

Das Problem wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Vorgang des Ziehens eines Elementes aus dem Vorrat eine vorgegebene dritte Anzahl oft wiederholt wird, auf einer Anzeige das Ergebnis der Ziehung angezeigt wird und daß beim Schritt des Ziehens mittels der Ziehmittels mehrere Elemente aus dem Vorrat gezogen werden, mittels Erkennungsmitteln die Art der häufigsten Elemente erkannt oder mittels eines weiterem Ziehmittels ein Element gezogen und auf der Anzeige als das Ergebnis der Ziehung angezeigt wird. Das Problem wird außerdem bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine Anzeige zum Anzeigen des Ergebnisses der Ziehung vorgesehen ist, daß die Ziehmittel zum gleichzeitigen Ziehen mehrer Elemente ausgebildet sind, und daß Erkennungsmittel zum Erkennen des gezogenen Elementes vorgesehen sind.

Das Glücksspiel nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist jedermann sofort verständlich. Es besteht analog den Spielvorgängen bei einem Fußballspiel aus einer Vielzahl Einzelziehungen, die gemeinsam das Gesamtergebnis bilden. Auf diese Weise sind alle möglichen Endergebnisse wettbar, wobei sich auf alle möglichen Ziehungsergebnisse nach einem festen Gewinnplan Quoten vom zweifachen bis zum über zehntausendfachen des Einsatzes ergeben können. Die Ziehung verbleibt über die Vielzahl von Einzelziehungen bis zum Ende spannend.

Gleichzeitig wird der Gefahr für den Spieler, der Spielsucht zu erliegen, entgegengewirkt und ein Glücksspiel angegeben, das dem Spieler neben dem Reiz zu gewinnen, spannende Unterhaltung bietet.

Es wird auf diese Weise ein maschinell zu betreibendes Glücksspiel angegeben, das in seinem Ablauf dem Ablauf eines sportlichen Wettkampfes vergleichbar ist: mit seinem Hin und Her zwischen den Kontrahenten, mit Vorteilen einmal für den einen, dann für den anderen, wo ein fast hoffnungsloses Zurückliegen sich noch in einen Sieg verwandeln kann; mit Situationen, die durchaus der Elfmeter-Situation beim Fußball zu vergleichen sind, wenn ein Strafstoß entweder verwandelt oder verschossen wird. Dabei sollen diese Sportspiele nicht etwa simuliert werden, sondern ein Glücksspiel sui generis geschaffen werden, das den Spieler fesseln kann wie ein Wettkampf und bei dem die Ausspielung, wie beim klassischen Roulette oder beim Lotto, auf mechanische Art im freien Spiel der Kräfte sich vollzieht und damit unmanipulierbar und unprogrammierbar ist.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung werden beim Schritt des Ziehens mittels der Ziehmittel mehrere Elemente aus dem Vorrat gezogen, wird mittels Erkennungsmitteln die Art der häufigsten Elemente erkannt und auf der Anzeige als Ergebnis der Ziehung angezeigt.

Es können dabei aus einem Vorrat mit einer ersten Anzahl erster Elemente und einer zweiten gleichen Anzahl zweiter Elemente in einem ersten Schritt der Ziehung mehrere Elemente entnommen werden, aus denen in einem zweiten Schritt der Ziehung ein Element als Ergebnis der Ziehung gezogen wird, und dieser Ziehungsvorgang eine dritte Anzahl oft wiederholt wird, und nach jeder zu Ende geführten Ziehung die dem Vorrat entnommenen Elemente diesem wieder zugeführt werden, so daß die Mengen der ersten und zweiten Elemente in dem Vorrat vor jeder Ziehung gleich ist.

Wenn jetzt durch die Gestaltung des Entnahmemittels sichergestellt ist, daß eine ungerade Anzahl von Elementen im ersten Schritt der Ziehung entnommen wird, so ist die Anzahl Elemente einer Art immer um wenigstens einen Zähler größer als die Anzahl Elemente der anderen Art, was für den Spieler interessant ist, ihn hoffen oder bangen läßt. Wenn die Überzahl der einen Art Elemente bedeutend ist, das Verhältnis z. B. 6:1 ist, was möglich ist, weil die Anteile der ersten und zweiten Elemente an der Menge der im ersten Schritt der Ziehung entnommenen Elemente beliebig ist, dann ist diese Situation der Situation beim Fußball vergleichbar, wenn Elfmeter gegeben wird: der in der Regel verwandelt wird, aber auch verschossen werden kann.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, die aus zwei Zählern besteht. Besonders plastisch und einleuchtend für den Spieler ist es, wenn beim Anzeigen des Ergebnisses der Ziehung das Ziehen eines ersten Elementes von einem ersten Zähler und das Ziehen eines zweiten Elementes von einem zweiten Zähler wiedergegeben wird, und wenn vorzugsweise dabei auf dem ersten Zähler das Ziehen eines ersten Elementes mit einem diesem entsprechenden ersten Zählelement und auf dem zweiten Zähler das Ziehen eines zweiten Elementes mit einem diesem entsprechenden zweiten Zählelement wiedergegeben wird.

Wenn z. B. die ersten Elemente weiße Bälle und die zweiten Elemente schwarze Bälle sind, und wenn in den ersten zwölf Ziehungen einer Ausspielung fünf mal ein weißer Ball und sieben mal ein schwarzer Ball gezogen wurde, so befinden sich dann in dem ersten Zähler fünf weiße und in dem zweiten Zähler sieben schwarze Bälle.

Die beiden Zähler der Anzeigevorrichtung halten in vorteilhafter Weise jeweils eine Anzahl erster bzw. zweiter Elemente, weißer oder schwarzer Bälle beispielsweise, auf Vorrat, die der vorgegebenen Anzahl der Ziehungen entspricht, und die dem Spieler sichtbar und abzählbar angeordnet sind, so daß der Spieler auch an dem jeweils noch vorhandenen Vorrat an ersten und zweiten Elementen, z. B. weißen und schwarzen Bällen, den Stand der Ausspielung ablesen kann, den in den Zählern angezeigten Score gewissermaßen kontrollieren kann.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Ziehen mittels einer zentralen Ziehungsstation durchgeführt wird. In diesem Fall läßt sich die Ziehungsstation einfach öffentlich überwachen. Vorzugsweise sind der zentralen Ziehungsstation mehrere Spielstationen zugeordnet. Diese Spielstationen können beispielsweise mehrere Spielbanken oder auch Einzelspielplätze am heimischen Computer eines Internet-Nutzers sein. Dies ermöglicht eine besonders vielseitige Nutzung. Insbesondere, wenn die Gewinnquote für die Spielstationen einheitlich bestimmt wird, läßt sich das Risiko des Verlustes eines Spielbankbetreibers durch breite Streuung minimieren.

Wenn bei einer Weiterbildung der Erfindung die mehreren Elemente eine ungerade Anzahl sind, ist sichergestellt, daß bei jeder Einzelziehung der mehreren Elemente immer zuverlässig eines der Elemente in Überzahl ist.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung werden nach dem Schritt des Erkennens der häufigsten Elemente die übrigen gezogenen Elemente zurück in den Vorrat verbracht. Es können auch alle Elemente bis auf eines, das dem häufigsten Element entspricht, zurückverbracht werden. Dadurch wird weiter Spannung aufgebaut und das als gezogen geltende Element kann dem Spieler dargestellt werden. Vorzugsweise wird dieses Element vor der nächsten Einzelziehung jedoch wieder in den Vorrat verbracht. Es ist außerdem von Vorteil, wenn die Elemente in dem Vorrat mittels Mischmitteln gemischt werden. Als Mischmittel kann aber auch ein Ziehungsmittel dienen.

Eine andere Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß mittels Auswertemitteln die Ziehungsergebnisse statistisch ausgewertet und auf der Anzeige angezeigt werden. Dies ermöglicht dem Spieler eigenständige Überlegungen zur Spielstrategie.

Eine Ausspielung kann aus 25 Einzelziehungen bestehen und etwa 15 Minuten dauern, so daß der Spieler Zeit genug hat, die Ziehungen aufmerksam zu verfolgen. Bei 25 Ziehungen sind die wettbaren Ergebnisse, wenn die ersten Elemente weiße Bälle und die zweiten Elemente schwarze Bälle sind: 12 × w/13 × s: 13 × w/12 × s; 11 × w/14 × s; 14 × w/1 × s; usw. Da die Wahrscheinlichkeit von 12 × w/13 × s ca. 1/6 ist und die Wahrscheinlichkeit von 4 × w/21 × s ca. 1/2660 ist, ist leicht zu erkennen, daß die Gewinnquote von etwa dem 2,5 fachen (bei einer Doppelchance: 12 × w/13 × s und 13 × w/12 × s) bis zum Mehrtausendfachen des Einsatzes reichen können. Wenn in einem Vorrat mehr als zwei gleiche Anzahlen verschiedener Elemente vorhanden sind, kommt man zu anderen Wahrscheinlichkeiten.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Glücksspielvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen in einer schematischen Darstellung,

2 eine Anzeige für die Glücksspielvorrichtung von 1, und

3 eine weitere Glücksspielvorrichtung ähnlich der von 1

1 zeigt eine schematische Darstellung einer Glücksspielvorrichtung 10 mit den Erfindungsmerkmalen. Die Glücksspielvorrichtung 10 weist einen Vorrat 11 mit darin angeordneten ersten Elementen 12 und zweiten Elementen 13 auf. Der Vorrat 11 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Behälter ähnlich einer Mischtrommel. Die ersten Elemente 12 sind weiße Kunststoffkugeln und die zweiten Elemente 13 sind schwarze Kunststoffkugeln, wobei zur besseren Übersicht jeweils nur eine Kunststoffkugel 12, 13 mit einem Bezugszeichen versehen ist. Die Kunststoffkugeln 12, 13 entsprechen einander bis auf die unterschiedliche Farbe.

Die Glücksspielvorrichtung 10 weist außerdem ein Ziehmittel 14 auf. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Ziehmittel 14 ähnlich einem Schöpflöffel aufgebaut, der schwenkbar um eine Achse 27 im oberen Bereich der Glücksspielvorrichtung 10 angeordnet ist. Zur Ziehung von Kugeln 12, 13 wird das Ziehelement 14 um die Achse 27 derart geschwenkt, daß es in der gestrichelt eingezeichneten Ziehungsposition eine vorgegebene Anzahl Kugeln 12, 13 aus der Gesamtanzahl Kugeln 12, 13 entnimmt. Anschließend wird das Ziehmittel 14, wie dies durch einen Pfeil angedeutet ist, in die durchgezogen eingezeichnete Position geschwenkt. In dieser durchgezogen eingezeichneten Position sind die gezogenen Kugeln 12, 13 in einem Erkennungsbereich eines Erkennungsmittels 15 angeordnet. Das Erkennungsmittel 15 kann beispielsweise eine CCD-Kamera mit entsprechender Auswerteelektronik sein. Das Erkennungsmittel 15 erkennt, welche Kugelart 12, 13 am häufigsten gezogen worden ist und meldet das Erkennungsergebnis an eine nicht in der Figur dargestellte Steuerung weiter. Die Steuerung steuert sodann eine Anzeige, auf die nachfolgend noch näher eingegangen wird. Die gezogenen Kugeln 12, 13 werden anschließend zurück in den Vorrat 11 zu den übrigen Kugeln 12, 13 gegeben und mittels nicht in der Figur dargestellter Mischmittel gemischt. Das Mischen kann beispielsweise durch mehrmaliges Durchstreifen der Kugeln 12, 13 mittels des Ziehmittels 14 erfolgen.

2 zeigt eine Anzeige 16 für die Glücksspielvorrichtung 10 von 1. Die Anzeige 16 weist einen ersten Zähler 17 und einen zweiten Zähler 18 auf. Der erste Zähler 17 hat bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine durchsichtige, vertikal angeordnete Röhre 19, die mit einer schrägen Röhre 20 in Verbindung steht. Die Röhre 20 ist von der Röhre 19 mittels einer steuerbaren Klappe 21 getrennt. Die Röhre 20 weist eine Vielzahl Zählelemente 22 auf, von denen stellvertretend nur ein Zählelement 22 mit einem Bezugszeichen versehen ist.

Auf ähnliche Weise weist der zweite Zähler 18 eine Röhre 23, ähnlich der Röhre 19, und eine schräge Röhre 24, ähnlich der Röhre 20, auf. Ebenfalls sind die Röhre 24 und die Röhre 23 durch eine Klappe 25, ähnlich der Klappe 21, voneinander getrennt. Im Innern der schrägen Röhre 24 ist eine Vielzahl Zählelemente 26 angeordnet.

Abhängig von dem Erkennungsergebnis des Erkennungsmittels 15 wird entweder die Klappe 21 angesteuert, um beim Erkennen weißer Kugeln 12 als häufigste Elemente der Ziehung mit dem Ziehmittel 14 ein Zählelement 22, nämlich eine weiße Kugel 22, aus der Röhre 20 in die Röhre 19 zu befördern. Wenn andererseits eine schwarze Kugel 13 als häufigste Kugel bei der Ziehung von dem Erkennungsmittel 15 erkannt worden ist, wird die Klappe 25 zum Befördern einer schwarzen Kugel 26 in die Röhre 23 betätigt. Auf diese Weise wird bei der Ziehung die statistische Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ergebnis bei jeder Einzelziehung nicht verändert. Dabei wird dem Spieler auf der Anzeige 16 durch die Zählelemente 22, 26 stellvertretend das Ergebnis auf eine anschauliche Weise wiedergegeben.

Bei der Glücksspielvorrichtung 10 werden wesentliche Merkmale verschiedener Spielvarianten derart miteinander kombiniert, daß ein besonders spannendes, langfristig interessantes, nicht manipulierbares und mit einer hohen Quote auf alle möglichen Wettergebnisse belegbares Glücksspiel bewirkt wird. Es sind Elemente aus einem Fußballspiel oder Basketballspiel bzw. einem Tennismatch enthalten, bei dem die Veranstaltung selbst bereits für den Spieler interessant ist. Hier wird nämlich eine Vielzahl von Einzelziehungen bewirkt, die jeweils zum Gesamtergebnis beitragen. Es stehen sich quasi zwei Teams oder Spieler gegenüber, repräsentiert durch weiße und schwarze Elemente 12, 13, die im Verlauf des Spieles um Punkte kämpfen. Im Einzelnen wird dies hierbei dadurch repräsentiert, daß bei jeder Einzelziehung das häufigste Element 12, 13 als gezogen gilt. Es werden ständig aktualisierte Zwischenstände auf den Zählern 17, 18 dargestellt, die den Spieler in seiner Stimmung beeinflussen und so permanent eine Spannung aufrechterhalten. Es wird so also ein Ablauf einer Ausspielung über einen längeren Zeitraum erzielt, der von einer Vielzahl Einzelziehungen bestimmt ist, wobei jede Einzelziehung für sich interessant ist und zu interessanten Zwischenergebnissen führt. Über die verschiedenen Zwischenergebnisse wird letztlich das Endergebnis erzielt. Vorzugsweise sind in der Glücksspielvorrichtung 10 gleiche Anzahlen Kugeln 12, 13 enthalten. Eine Ausspielung kann beispielsweise eine ungerade Anzahl Einzelziehungen aufweisen. Dies können beispielsweise 25 kontinuierlich aufeinanderfolgende Einzelziehungen sein. Jede Einzelziehung besteht aus drei nacheinander ablaufenden Vorgängen. Zunächst werden die Kugeln 12, 13 in dem Vorrat 11 gemischt. Beispielsweise können jeweils 25 Kugeln 12, 13 in dem Vorrat 11 vorhanden sein. Bei einer Zwischenziehung würde dann vorzugsweise eine ungerade Anzahl von Kugeln 12, 13 mittels des Ziehmittels 14 gezogen, beispielsweise 5 oder 7. In einem dritten Schritt wird dann das endgültige Ergebnis der Ziehung festgelegt durch Ermitteln der am häufigsten gezogenen Ballfarbe mittels des Erkennungsmittels 15.

Diese Vorgänge sind mechanischer Art und entwickeln sich im freien Spiel der Kräfte in deutlich erkennbarer Unabhängigkeit von irgendwelchen anderen Einflüssen. Die Ziehung ist nicht beeinflussbar oder manipulierbar. Ferner sind auch keine Manipulationen über das Internet als Übertragungsmedium möglich. Da es sich hierbei um ein rein mechanisches Glücksspiel handelt, können auch geeignete Maßnahmen der Glücksspielveranstalter zur Absicherung der besonderen Vertrauenswürdigkeit ergriffen werden. Dies kann beispielsweise in einer öffentlichen Kontrolle und öffentlich kontrollierbaren Kontrollmaßnahmen bestehen. Dadurch ergibt sich eine Möglichkeit zur Dokumentation, Speicherung und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Ausspielungen fortlaufend nummeriert. Jede Ausspielung ist durch Uhrzeit, Datum und laufende Nummer eindeutig identifizierbar. Für den Fall, daß für die Ziehungen vorab feste Zeiten festgesetzt werden, bestätigen sich Uhrzeit, Datum und Nummer dem Spieler gegenseitig.

Ein wesentliches Merkmal dieser Glücksspielveranstaltung ist, daß nur ein einziges Ziehungsgerät im Einsatz ist, dessen Ziehungsergebnis live, also zeitgleich, über alle angeschlossenen Medien, wie zum Beispiel das Internet, weltweit verbreitet wird, wobei Maßnahmen getroffen sind, die die Öffentlichkeit dieser Ziehungen gewährleisten. Es können eine Vielzahl lizenzierter Unternehmen angeschlossen werden, die sich zu diesem Zweck zusammenschließen. In Deutschland können diese Unternehmen beispielsweise Spielbanken sein, die ihren Kunden in ihren Räumen die auf eine Bildwand live übertragenen Ziehungen präsentieren und Wetten darauf annehmen. Es ist auch möglich, Wetten im Internet rund um die Uhr nach den geltenden Modalitäten anzunehmen.

Das zufällige Auswählen einer ungeraden Anzahl von schwarzen und weißen Kugeln 12, 13 sorgt dafür, daß einerseits eine erhöhte Spannung beim Spieler aufgebaut wird und andererseits aber trotzdem immer ein exaktes Ergebnis, nämlich weiß oder schwarz, gewährleistet wird. Beim Ermitteln der Gewinnfarbe fallen nach dem Erkennen der häufigsten gezogenen Kugel 12, 13 durch das Erkennungsmittel 15 die gezogenen Kugeln 12, 13 bis auf eine für die Ziehung repräsentative Kugel 12, 13 in den Vorrat 11 zurück. Nach Anpassen der Anzeige 16 fällt sodann auch die als repräsentative Kugel 12, 13 ausgewählte Kugel in den Vorrat 11 zurück. Auf diese Weise sind die Bedingungen für alle aufeinanderfolgenden Einzelziehungen stets gleich. Die Kugel 12, 13, die das Ergebnis der Einzelziehung, nämlich schwarz oder weiß, bestimmt, wird von dem Erkennungsmittel 15 erkannt, das ein entsprechendes Signal mittels der Steuerung an die Anzeige 16 leitet. Die beiden jeweils gegeneinander geneigten Röhren 19, 20 bzw. 23, 24, in denen sich jeweils 25 weiße Kugeln 22 oder 25 schwarze Kugeln 26 befinden, dienen sodann dem Anzeigen des Scores.

3 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Glücksspielvorrichtung 28 mit den Erfindungsmerkmalen ähnlich der Glücksspielvorrichtung 10. Die Glücksspielvorrichtung 28 weist ebenfalls einen Vorrat 11 mit darin angeordneten ersten Elementen 12 und zweiten Elementen 13 auf. Der Vorrat 11 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Behälter ähnlich einer Mischtrommel.

Die ersten Elemente 12 sind weiße Kunststoffkugeln und die zweiten Elemente 13 sind schwarze Kunststoffkugeln, wobei zur besseren Übersicht jeweils nur eine Kunststoffkugel 12, 13 mit einem Bezugszeichen versehen ist. Die Kunststoffkugeln 12, 13 entsprechen einander bis auf die unterschiedliche Farbe.

Die Glücksspielvorrichtung 28 weist außerdem Entnahme- und Mischmittel 14 auf. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Entnahme- und Mischmittel 14 ähnlich einem Schöpflöffel aufgebaut, der schwenkbar um eine Achse 27 im oberen Bereich der Glücksspielvorrichtung 28 angeordnet ist. Zur Entnahme von Kugeln 12, 13 wird das Entnahme- und Mischmittel 14 um die Achse 27 derart geschwenkt, daß es in der gestrichelt gezeichneten Entnahmeposition eine vorgegebene Anzahl Kugeln 12, 13 aus der Gesamtanzahl der Kugeln entnimmt. Anschließend wird das Entnahme- und Mischmittel 14, wie dies durch einen Pfeil angedeutet ist, in die durchgezogen einzeichnete Position geschwenkt. Aus dieser Position werden die dem Vorrat 11 entnommenen Kugeln 12, 13 z. B. durch Schwenken und Kippen des Entnahme- und Mischorgans 14 ungeordnet in ein Ziehmittel 29 befördert, die, versehen mit nicht in der Fig. dargestellten Hindernissen, so ausgebildet ist, daß eine beliebige dieser Kugeln 12, 13 im freien Spiel der Kräfte ermittelt wird, die dann als gezogen gilt. Die als gezogen ermittelte Kugel 12 oder 13 befindet sich dann im Erkennbereich eines Erkennungsmittels 30, das das Erkennungsergebnis an eine nicht in der Figur dargestellte Steuerung meldet, die eine Anzeige 16 steuert. Danach werden die in dem Ziehmittel 29 befindlichen Kugeln 12, 13 wieder zurück in den Vorrat 11 zu den übrigen Kugeln 12, 13 gegeben, wo die dann wieder in je gleicher Anzahl vorhandenen weißen und schwarzen Kugeln zur Vorbereitung der nächsten Ziehung mittels des Entnahme- und Mischmittels 14 gemischt werden.

Wenn das Erkennungsmittel 30, mit dem das Ziehungsmittel 29 ausgestattet ist, als Ziehungsergebnis eine weiße Kugel erkennt, so wird die Klappe 21 der Anzeige 16 von 2 angesteuert, und ein Zählelement 22, eine weiße Kugel, wird aus der Röhre 20 in die Röhre 19 befördert. Wird als Ziehungsergebnis eine schwarze Kugel erkannt, so wird die Klappe 25 zum Befördern einer schwarzen Kugel 26 aus der Röhre 24 in die Röhre 13 betätigt. Auf diese Weise ist die Anzahl der weißen Kugeln und die Anzahl der schwarzen Kugeln in den Vorrat 11 vor jeder Ziehung gleich, und auf der Anzeige 16 erscheint in anschaulicher weise für die gezogene weiße Kugel stellvertretend eine weiße Kugel, und für die schwarze Kugel stellvertretend eine schwarze Kugel.

Das Zeihungsmittel 29 ist konstruktiv eine einfache Vorrichtung, die auf verschiedene Weise ausgeführt sein kann, die keine andere Funktion hat, z. B. die in sich hineingebrachten Kugeln zu mischen, als eine dieser Kugeln zu fangen, festzuhalten und zu erkennen und als Ziehungsergebnis zu präsentieren.

Das Ziehungsmittel 29 kann z. B. eine Art Trichter sein, in den die Kugeln geschüttet werden, und der, um ein gegenseitiges sich stauen der Kugeln im Innern des Trichters zu verhindern, im Innern mit Prallstiften versehen ist. Die in der Austrittsöffnung des Trichters zuerst erscheinende Kugel wird von den übrigen Kugeln, die in den Vorrat 11 zurückfallen, separiert und als gezogen präsentiert und vor der nächsten Ziehung auch dem Vorrat 11 wieder zugeführt.

Die Spielbanken in Deutschland, die vom Staat lizenzierte, kontrollierte und hoch besteuerte Wirtschaftsunternehmen sind, gehen dazu über, das klassische Roulette aus ihrem Programm herauszunehmen, weil es personalaufwendig und damit zu kostenträchtig und daneben noch sehr betrugsanfällig ist. Damit verlieren die Spielbanken aber eine ihrer Hauptattraktionen und als Folge davon einen Teil ihrer Kundschaft. Da die Attraktivität des Roulettespiels nun mit in erster Linie in seiner mechanischen Ausspielung liegt, der die Spieler in punkto „Ehrlichkeit", Ordnungsmäßigkeit vertrauen, kann das erfindungsgemäße Glücksspiel eine Alternative für Spieler sein, die sehen und verstehen wollen, was geschieht, wenn sie ihre Geld riskieren.

Diese Art von Attraktivität hat auch das Lotto, das aus diesem Grunde auch eine Veranstaltung sein kann, die über die Medien vermittelbar ist und ohne die Anwesenheit von Spielern oder Wettern auskommen kann. Das erfindungsgemäße Glücksspiel ist wegen seiner weiter oben ausführlich beschriebenen Besonderheiten besser noch als das Lotto dazu geeignet, als ein medial vermitteltes, z. B. als ein ins Internet gestelltes oder online betriebenes Glücksspiel zu dienen.

Im Online-Betrieb wären z. B. alle deutschen Spielbanken mit einer öffentlich kontrollierten Ausspielmaschine verbunden, die kameragerecht gestaltet wäre und deren Abläufe in allen Einzelheiten pausenlos auf Bildschirme in den Spielbanken übertragen werden. Die angeschlossenen Spielbanken bräuchten als weitere Ausstattung in der einfachsten Ausführung lediglich einen Schalter, um die Einsätze anzunehmen und Gewinne auszuzahlen.

Die Ausspielungen sollten zu festgelegten Zeiten stattfinden, drei oder vier Mal pro Stunde, definiert und identifizierbar durch Datum, Uhrzeit und fortlaufende Nummer, so daß es möglich ist, auch zukünftige Ausspielungen zu buchen. Besucher einer Spielbank könnten Ausspielungen buchen und sich den anderen Angeboten der Spielbank zuwenden. Spielbanken könnten auch z. B. Telefonwetten zulassen.

10
Glücksspielvorrichtung
11
Vorrat
12
erstes Element
13
zweites Element
14
Ziehmittel
15
Erkennungsmittel
16
Anzeige
17
erster Zähler
18
zweiter Zähler
19
Röhre
20
Röhre
21
Klappe
22
Zählelement
23
Röhre
24
Röhre
25
Klappe
26
Zählelement
27
Achse
28
Glücksspielvorrichtung
29
Ziehmittel
30
Erkennungsmittel


Anspruch[de]
Verfahren zum Betreiben einer Glücksspielvorrichtung, bei dem eine erste Anzahl erster Elemente (12) und eine zweite Anzahl zweiter Elemente (13) in einem Vorrat (11) bereitgehalten werden, und bei dem mittels Ziehmitteln (14) aus dem Vorrat (11) ein Element (12, 13) gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgang des Ziehens eines Elementes (12, 13) aus dem Vorrat (11) eine vorgegebene dritte Anzahl oft wiederholt wird, auf einer Anzeige (16) das Ergebnis der Ziehung angezeigt wird, und daß beim Schritt des Ziehens mittels der Ziehmittel (14) mehrere Elemente (12, 13) aus dem Vorrat (11) gezogen werden, mittels Erkennungsmitteln (15) die Art der häufigsten Elemente (12, 13) erkannt oder mittels eines weiteren Ziehmittels (29) ein Element (12, 13) gezogen und auf der Anzeige (16) als das Ergebnis der Ziehung angezeigt wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anzeigen des Ergebnisses der Ziehung das Ziehen eines ersten Elementes (12) von einem ersten Zähler (17) und das Ziehen eines zweiten Elementes (13) von einem zweiten Zähler (18) wiedergegeben wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ersten Zähler (17) das Ziehen eines ersten Elementes (12) mit einem diesem entsprechenden ersten Zählelement (22) und daß auf dem zweiten Zähler (18) das Ziehen eines zweiten Elementes (13) mit einem diesem entsprechenden zweiten Zählelement (26) wiedergegeben wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen mittels einer zentralen Ziehungsstation durchgeführt wird. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zentralen Ziehungsstation mehrere Spielstationen zugeordnet sind. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnquote für die Spielstationen einheitlich bestimmt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Elemente (12, 13) eine ungerade Anzahl sind. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schritt des Erkennens der häufigsten Elemente die übrigen gezogenen Elemente (12, 13) zurück in den Vorrat (11) verbracht werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (12, 13) in dem Vorrat (11) mittels Mischmitteln (14) gemischt werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Auswertemitteln die Ziehungsergebnisse statistisch ausgewertet und auf der Anzeige angezeigt werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entnehmen der mehreren Elemente (12, 13) aus dem Vorrat (11) und das Ziehen eines dieser Elemente (12, 13) in der Ziehungsvorrichtung (15) mechanisch im freien Spiel der Kräfte erfolgt. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgang der Entnahme der mehreren Elemente (12, 13) aus dem Vorrat (11) und der Vorgang der Ziehung eines dieser Elemente in der Ziehungsvorrichtung (29) dem Spieler in jeder Phase beobachtbar sind. Glücksspielvorrichtung mit einer ersten Anzahl erster Elemente (12) und einer zweiten Anzahl zweiter Elemente (13), die in einem Vorrat (11) angeordnet sind, und mit Ziehmitteln (14) zum Ziehen eines Elementes (12, 13) aus dem Vorrat (11), dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige (16) zum Anzeigen des Ergebnisses der Ziehung vorgesehen ist, daß die Ziehmittel (14) zum gleichzeitigen Ziehen mehrerer Elemente (12, 13) ausgebildet sind, und daß Erkennungsmittel (15, 30) zum Erkennen des gezogenen Elementes (12, 13) vorgesehen sind. Glücksspielvorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen ersten Zähler (17) mit einem dem ersten Element (12) entsprechenden ersten Zählelement (22) zum Wiedergeben der Ziehung des ersten Elementes (12) und durch einen zweiten Zähler (18) mit einem dem zweiten Element (13) entsprechenden zweiten Zählelement (26) zum Wiedergeben der Ziehung des zweiten Elementes (13). Glücksspielvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch eine zentrale Ziehungsstation, der mehrere Spielstationen zugeordnet sind. Glücksspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, gekennzeichnet durch Mischmittel (14) zum Mischen der Elemente (12, 13) in dem Vorrat (11). Glücksspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, gekennzeichnet durch Auswertemittel zum statistischen Auswerten der Ziehung. Glücksspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als zwei verschiedene Elemente (12, 13) gleicher Anzahl in dem Vorrat (11) vorhanden sind. Glücksspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Vorrat (11) in je gleicher Anzahl vorhandenen Elemente (12, 13) unterschiedlich gefärbte Kugeln sind. Glücksspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau der verschiedenen Bauelemente dieser Vorrichtung, wie der Behälter des Vorrats (11), das Entnahme- und Mischmittel (14), die Ziehungsvorrichtung (15), und die Bauelemente der Anzeigevorrichtung (16), die Zähler (17, 18), die Röhren (20, 24) so gestaltet ist, daß durch die Übertragung der Ziehung mittels einer oder mehrerer Kameras auf einen Bildschirm oder Leinwand alle Vorgänge der Ziehung dem Zuschauer anschaulich vor Augen geführt werden können.






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