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Dokumentenidentifikation DE102005010344B4 31.05.2007
Titel Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters sowie Anordnung zum Dämpfen von Licht in einem Lichtwellenleiter
Anmelder CCS Technology, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder Heidler, Christian, 80337 München, DE
Vertreter Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München
DE-Anmeldedatum 07.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005010344
Offenlegungstag 21.09.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G02B 6/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters sowie eine Anordnung zum Dämpfen des in einem Lichtwellenleiter geführten Lichts. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Dämpfungsklammer zur Krümmung eines Abschnitts eines Lichtwellenleiters.

Stand der Technik

In einem modernen optischen Netzwerk werden die optischen Signale mit immer höherer Leistung übertragen, um ein günstigeres Verhältnis zwischen Signalpegel und Rauschpegel zu erhalten und größere Strecken ohne Signalverstärkung überbrücken zu können. Wenn bei einer Reparatur oder Neukonfiguration des optischen Netzwerks optische Übertragungsstrecken aufgetrennt und neu verbunden werden, dann können aus aufgetrennten Lichtwellenleitern infrarote Lichtstrahlen hoher Intensität austreten. Obwohl die austretenden Lichtstrahlen nicht sichtbar sind, können sie aufgrund der hohen Leistung eine schwere Schädigung der Augen bewirken.

Bei Montagearbeiten muss daher die Intensität der aus einem Lichtwellenleiter austretenden Lichtstrahlen vermindert werden. Dies kann dadurch bewirkt werden, dass der Lichtwellenleiter in eine Dämpfungsklammer eingeklemmt und dabei mehrfach gebogen wird.

Nach dem Verschweißen zweier Lichtwellenleiter wird eine durch die Schweißstelle bewirkte Dämpfung optischer Signale geprüft, indem mit Hilfe eines LID-Systems (LID = local injection and detection) Licht in den einen der Lichtwellenleiter eingekoppelt und aus dem anderen der Lichtwellenleiter ausgekoppelt wird. Ein zuverlässiges Bestimmen der Dämpfung erfordert, dass nur das vom LID-System eingekoppelte Licht vom LID-System erfasst werden kann. Über entfernte Enden der Lichtwellenleiter eingekoppeltes Fremdlicht muss daher innerhalb eines Messbereichs gedämpft werden. Dies kann dadurch bewirkt werden, dass die Lichtwellenleiter in der Umgebung des Messbereichs jeweils in eine Dämpfungsklammer eingeklemmt und dabei mehrfach gebogen werden.

Eine zum mehrfachen Biegen eines Lichtwellenleiters ausgebildete Dämpfungsklammer umfasst zum Beispiel einen Oberteil und einen Unterteil, die jeweils einander zugewandte Oberflächen mit abgerundeten Vorsprüngen aufweisen. Ein Lichtwellenleiter kann zwischen den Oberflächen des Oberteils und des Unterteils eingeklemmt und um die Vorsprünge herum gebogen werden. Infolge der Krümmung des Lichtwellenleiters wird Streulicht über den Mantel aus dem Lichtwellenleiter ausgekoppelt, wodurch die Intensität des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts abnimmt.

US 5,684,912 A betrifft Anordnungen zum Biegen eines Lichtwellenleiters. Eine erste Anordnung besteht aus zwei gegeneinander um eine Drehachse rotierbare Platten, auf deren Hauptfläche jeweils Vorsprünge angeordnet sind, wobei die Vorsprünge der ersten Platte gegenüber den Vorsprüngen der zweiten Platte entlang einer Richtung versetzt angeordnet sind. Ein Abschnitt des Lichtwellenleiters wird zwischen den Vorsprüngen eingeklemmt, wodurch eine Biegung des Lichtwellenleiters erreicht wird. Eine zweite Anordnung zum Biegen eines Lichtwellenleiters umfasst eine Bodenplatte mit einer darin angeordneten Vielzahl von nicht-linearen Führungsnuten. Die nichtlinearen Führungsnuten können beispielsweise kreisförmig sein oder die Form einer Ellipse aufweisen. Zum Biegen des Lichtwellenleiters wird der Lichtwellenleiter in den Führungsnuten angeordnet. Durch die Anordnung des Lichtwellenleiters in einer oder mehrerer der Führungsnuten kann eine gewünschte Dämpfung des Lichts erzielt werden.

Die Druckschrift Berthold, J. W. III: „Historical Review of Microbend Fiber-Optic Sensors", Journal of Lightwave Technology, Vol. 13, No. 7 (1995), S. 1193–1199 betrifft eine Anordnung zur Messung der Abschwächung von Licht in einem Lichtwellenleiter, dessen Verlauf durch geeignete Mittel in vorbestimmter Weise gebogen ist. Die Mittel zur Biegung umfassen insbesondere wellenartige Verformungsplatten, wobei die Wellenberge und Wellentäler einen bestimmten Abstand aufweisen.

US 2003/0138234 A betrifft eine Vorrichtung zum Dämpfen von Licht in einem Lichtwellenleiter. Eine Vielzahl von Kolben ist aufeinander zugewandten Seiten der Vorrichtung beabstandet angeordnet, wobei die Kolben der ersten Seite entlang einer Richtung versetzt gegenüber den Kolben der zweiten Seite angeordnet sind. Die Biegung des Lichtwellenleiters und damit die Abschwächung eines Lichtstrahls kann durch Veränderung der Hübe der einzelnen Kolben eingestellt werden.

US 5,408,551 A betrifft eine Vorrichtung zur Koppelung von Lichtwellenleitern. Die Vorrichtung umfasst zwei Stecker die beide an ein Bündel von Lichtwellenleitern angeschlossen sind. Zwischen den Steckern ist ein Modul zur Mischung von optischen Signalen angeordnet. Das Licht einer Faser eines Bündels von Lichtwellenleitern wird auf alle Fasern des anderen Bündels von Lichtwellenleitern übertragen. Das Modul zur Mischung von optischen Signalen umfasst einen gebogenen Abschnitt, dessen Form so gewählt ist, dass das Licht der Faser des Bündels aus Lichtwellenleitern gleichmäßig auf alle Fasern des anderen Bündels von Lichtwellenleitern verteilt wird.

DE 100 21 940 A1 betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Übertragen von Licht über eine Dickkernfaser zwischen zwei optischen Bauteilen. Zur Verminderung der durch eine zugelassene Lageveränderung der Dickkernfaser hervorgerufenen Auswirkung auf das übertragene Licht ist ein Führungsmittel zum gekrümmten Führen wenigstens eines Teilabschnitts der Dickkernfaser vorgesehen. Das Führungsmittel kann einen kreisförmigen Abschnitt umfassen.

WO 00/47967 A1 betrifft eine Anordnung zur Messung von Stress auf eine Oberfläche. Auf der Oberfläche ist ein Lichtwellenleiter angeordnet. Wird ein Bereich der Oberfläche Stress ausgesetzt, so wird der Lichtwellenleiter in diesem Bereich gebogen. Dadurch wird die reflektierte Intensität eines in dem Lichtleiter verlaufenden Lichtstrahls verändert. Aus dieser Intensitätsänderung kann der auf die Oberfläche wirkende Stress berechnet werden. Der Lichtwellenleiter kann beispielsweise in Form einer Spirale auf der Oberfläche angeordnet sein.

Bei üblichen Einmodenfasern werden mit einer oben genannten Dämpfungsklammer Dämpfungen von mehr als 45 dB erreicht. Die ausgekoppelte Leistung wird von der üblicherweise nicht transparenten Faserbeschichtung absorbiert und längs des Lichtwellenleiters in Wärme umgesetzt. Die lokal erzeugte Wärme bewirkt eine lokale Temperaturerhöhung bis ein durch die lokale Temperaturerhöhung bewirkter Wärmestrom die gesamte lokal erzeugte Wärme abführt.

Die aus einem gebogenen Abschnitt des Lichtwellenleiters ausgekoppelte Leistung pro Länge und die durch diese Leistung pro Länge bewirkte lokale Temperaturerhöhung des Lichtwellenleiters ist in einem ersten Randbereich der Dämpfungsklammer am größten und fällt in Richtung auf einen dem ersten Randbereich gegenüberliegenden zweiten Randbereich stark ab. Die thermische Belastung der Faserbeschichtung ist also ungleichmäßig verteilt und auf den ersten Randbereich konzentriert. Wenn die aus dem gebogenen Abschnitt des Lichtwellenleiters ausgekoppelte Leistung pro Länge einen kritischen Wert überschreitet, dann wird die Faserbeschichtung durch die übermäßige thermische Belastung in dem ersten Randbereich geschädigt.

Allgemeine Beschreibung der Erfindung

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Dämpfungsklammer für einen Lichtwellenleiter anzugeben, bei der die thermische Belastung der Faserbeschichtung des Lichtwellenleiters gleichmäßiger längs des Lichtwellenleiters verteilt ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie eine Anordnung des Patentanspruchs 13 zum Dämpfen von Licht in einem Lichtwellenleiter mit den Merkmalen gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters umfasst einen ersten Körper und einen zweiten Körper, die jeweils eine Hauptfläche aufweisen. Jede der Hauptflächen weist einen konvex gekrümmten ersten Abschnitt und einen an den ersten Abschnitt angrenzenden konkav gekrümmten zweiten Abschnitt auf. Der erste Abschnitt ist durch einen ersten Rand und einen zweiten Rand begrenzt. Der zweite Abschnitt ist durch den zweiten Rand und einen dritten Rand begrenzt. Der erste Rand weist von dem zweiten Rand einen ersten Abstand auf. Der zweite Rand weist von dem dritten Rand einen zweiten Abstand auf. Der erste Abstand ist von dem zweiten Abstand verschieden.

Der konvexe Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche ist bezogen auf eine durch den ersten Rand und den zweiten Rand verlaufende Ebene aus dem jeweiligen der ersten und zweiten Körper heraus gewölbt. Der konkave Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche ist bezogen auf eine durch den zweiten Rand und den dritten Rand verlaufende Ebene in den jeweiligen der ersten und zweiten Körper hinein gewölbt.

Der erste Rand und der zweite Rand einer jeweiligen Hauptfläche liegen vorzugsweise in einer ersten Ebene. Der zweite Rand und der dritte Rand der jeweiligen Hauptfläche liegen vorzugsweise in einer zweiten Ebene. Der erste Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche wölbt sich bis zu einem dritten Abstand von der ersten Ebene. Der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche wölbt sich bis zu einem vierten Abstand von der zweiten Ebene. Der dritte Abstand der jeweiligen Hauptfläche ist von dem vierten Abstand verschieden.

Auf der Hauptfläche des ersten Körpers ist der erste Abstand vorzugsweise größer als der zweite Abstand und der dritte Abstand vorzugsweise größer als der vierte Abstand. Auf der Hauptfläche des zweiten Körpers ist der erste Abstand vorzugsweise kleiner als der zweite Abstand und der vierte Abstand vorzugsweise kleiner als der dritte Abstand. Auf der Hauptfläche des ersten Körpers ist also der konkave Abschnitt stärker gekrümmt als der konvexe Abschnitt. Auf der Hauptfläche des zweiten Körpers ist ferner der konvexe Abschnitt stärker gekrümmt als der konkave Abschnitt.

Ein zwischen den ersten Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers und den zweiten Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers eingeklemmter erster Abschnitt eines Lichtwellenleiters ist dementsprechend stärker gekrümmt als ein zwischen dem zweiten Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers und dem ersten Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers eingeklemmter zweiter Abschnitt des Lichtwellenleiters. In dem zweiten Abschnitt des Lichtwellenleiters ist daher die relative Abnahme der Leistung pro Länge des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts größer als in dem ersten Abschnitt des Lichtwellenleiters.

Durch geeignete Wahl der Krümmungen der beiden Abschnitte des Lichtwellenleiters können die längs der beiden Abschnitte des Lichtwellenleiters ausgekoppelten Leistungen gleich groß oder zumindest vergleichbar groß gewählt werden. Die lokale Erwärmung der Faserbeschichtung sind dann gleichmäßiger auf die beiden Abschnitte des Lichtwellenleiters verteilt. Dadurch kann ohne Schädigung der Faserbeschichtung eine höhere Leistung entlang der beiden Abschnitte ausgekoppelt werden.

Vorzugsweise liegt der zweite Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers dem ersten Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers und der erste Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers dem zweiten Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers gegenüber.

Der konvexe Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers liegt also dem konkaven Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers gegenüber. Der konkave Abschnitt der Hauptfläche des ersten Körpers liegt ferner dem konvexen Abschnitt der Hauptfläche des zweiten Körpers gegenüber.

Insbesondere ist die Hauptfläche des zweiten Körpers in Abhängigkeit von der Hauptfläche des ersten Körpers geformt. Dabei ist die Form der Hauptfläche des zweiten Körpers so gewählt, dass zwischen der Hauptfläche des zweiten Körpers und der Hauptfläche des ersten Körpers ein Spalt mit einer vorgegebenen und gleichmäßigen Breite einstellbar ist.

In diesem Spalt kann ein Lichtwellenleiter angeordnet werden. Der Lichtwellenleiter ist dann entlang des Spalts geführt.

Insbesondere weisen der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche des ersten Körpers und des zweiten Körpers jeweils die Form eines Abschnitts der Mantelfläche eines Zylinders auf.

In diesem Fall sind der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche jeweils gleichmäßig gekrümmt. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche sind jedoch verschieden stark gekrümmt. Auf der Hauptfläche des ersten Körpers ist der zweite Abschnitt stärker gekrümmt als der erste Abschnitt. Auf der Hauptfläche des zweiten Körpers ist der zweite Abschnitt schwächer gekrümmt als der erste Abschnitt.

Vorzugsweise weisen der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche des ersten Körpers und des zweiten Körpers jeweils die Form der Mantelfläche eines Halbzylinders auf. In diesem Fall liegen die ersten, zweiten und dritten Ränder der Hauptflächen des ersten und zweiten Körpers in einer gemeinsamen Ebene.

Ein längs einer ersten Richtung verlaufender Querschnitt des ersten Abschnitts der jeweiligen Hauptfläche und ein längs der ersten Richtung verlaufender Querschnitt des zweiten Abschnitts der jeweiligen Hauptfläche weisen jeweils die Form einer Spirale auf.

Ein erster Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche und ein zweiter Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche weisen also vorzugsweise jeweils die Form von Abschnitten einer jeweiligen Entwurfsfläche auf. Längs zu einer ersten und einer zweiten Richtung genommene Querschnitte der jeweiligen Entwurfsfläche weisen jeweils die Form einer Spirale auf. Die Abschnitte der Entwurfsfläche, die die Form des ersten Abschnitts und des zweiten Abschnitts der jeweiligen Hauptfläche aufweisen, grenzen dabei aneinander an. Die den Hauptflächen des ersten Körpers und des zweiten Körpers zugeordneten Entwurfsflächen verlaufen in einem konstanten Abstand voneinander.

Bei dieser besonders bevorzugten Variante sind der erste und der zweite Abschnitt der jeweiligen Hauptfläche jeweils ungleichmäßig gekrümmt. Der erste und der zweite Abschnitt weisen jeweils insbesondere eine in einer ersten Richtung stetig zunehmende Krümmung auf. Die jeweiligen Hauptflächen enthalten also mehrere Abschnitte, die abwechselnd konvex und konkav gekrümmt sind. Die konvexe oder konkave Krümmung nimmt dabei innerhalb eines Abschnitts in der ersten Richtung betragsmäßig zu. Die konvexen und konkaven Krümmungen über einen Rand aneinander angrenzender der jeweiligen Abschnitte sind in unmittelbarer Nachbarschaft des Randes betragsmäßig gleich.

Insbesondere gehen der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt an dem zweiten Rand der jeweiligen Hauptfläche des ersten Körpers und des zweiten Körpers glatt ineinander über. Die jeweilige Hauptfläche weist also an dem zweiten Rand keine Kante auf.

Die betragsmäßigen Krümmungen der jeweiligen Hauptflächen sowie die betragsmäßige Krümmung eines zwischen den jeweiligen Hauptflächen angeordneten Lichtwellenleiters nehmen in einer ersten Richtung also stetig zu. Die relative Abnahme der Intensität des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts ist durch die betragsmäßige Krümmung des Lichtwellenleiters festgelegt. Der Verlauf der betragsmäßigen Krümmung des Lichtwellenleiters kann durch geeignete Formgebung der jeweiligen Hauptflächen des ersten und zweiten Körpers so gewählt werden, dass die relative Abnahme der Intensität des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts entlang des Lichtwellenleiters stark ansteigt. Eine absolute Abnahme der Intensität und eine lokale Erwärmung der Faserbeschichtung sind in diesem Fall gleichmäßiger verteilt als im Fall einer gleichmäßigen betragsmäßigen Krümmung.

In einer ersten Variante umfasst die jeweilige Hauptfläche des ersten Körpers und des zweiten Körpers einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt sind in dem ersten Bereich angeordnet. Der zweite Bereich verläuft spiegelsymmetrisch zu dem ersten Bereich.

Bei dieser Variante ist es unerheblich von welcher Seite einem zwischen den Hauptflächen angeordneten Abschnitt eines Lichtwellenleiters Licht zugeführt wird. Die Krümmung der Hauptflächen und damit die Krümmung des Abschnittes nimmt im ersten Bereich in Richtung auf den zweiten Bereich und im zweiten Bereich in Richtung auf den ersten Bereich zu. Ankommendes Licht trifft also in jedem Fall zunächst auf einen Bereich zunehmender Krümmung in dem die Intensität relativ gleichmäßig über die Länge verteilt abnimmt und eine relativ gleichmäßige Leistung pro Länge ausgekoppelt werden kann. An den Bereich zunehmender Krümmung schließt sich in jedem Fall ein Bereich abnehmender Krümmung an. In dem Bereich abnehmender Krümmung wird die Leistung des Lichts stark ungleichmäßig und überwiegend im vorderen Abschnitt ausgekoppelt. Da das Licht jedoch durch den Bereich zunehmender Krümmung schon stark gedämpft ist, ist die Erwärmung des vorderen Abschnitts des Bereichs abnehmender Krümmung nur noch gering.

In einer zweiten Variante umfasst die jeweilige Hauptfläche des ersten Körpers und des zweiten Körpers einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt sind in dem ersten Bereich angeordnet. Der zweite Bereich der zweiten Hauptfläche verläuft punktsymmetrisch zu dem ersten Bereich der ersten Hauptfläche. Der zweite Bereich der ersten Hauptfläche verläuft punktsymmetrisch zum ersten Bereich der zweiten Hauptfläche.

Bei dieser Variante sind die Hauptfläche des ersten Körpers und die Hauptfläche des zweiten Körpers gleichartig geformt und können durch relative Verschiebung und Drehung zur Deckung gebracht werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine vorgespannte Feder. Der erste Körper und der zweite Körper sind relativ zueinander um eine Achse drehbar und die Hauptfläche des zweiten Körpers ist durch die Feder in einen vorgegebenen Abstand von der Hauptfläche des ersten Körpers gehalten. Die Feder ist zwischen der Achse und den jeweiligen Hauptflächen angeordnet.

Die erfindungsgemäße Anordnung zur Dämpfung von Licht in einem Lichtwellenleiter umfasst die angegebene Vorrichtung und einen Lichtwellenleiter, der sich zwischen der Hauptfläche des ersten Körpers und der Hauptfläche des zweiten Körpers erstreckt und durch die jeweilige Hauptfläche gebogen ist.

Der Lichtwellenleiter grenzt an die jeweilige Hauptfläche vorzugsweise in einer sich entlang des Lichtwellenleiters erstreckenden Berührungsfläche an.

Der Lichtwellenleiter ist insbesondere zwischen der Hauptfläche des ersten Körpers und der Hauptfläche des zweiten Körpers einklemmbar.

Insbesonäere werden innerhalb eines Längsabschnitts des Lichtwellenleiters Biegeradien jeweiliger Schmiegungskreise im umgekehrten Verhältnis zu jeweiligen Werten einer entlang des Lichtwellenleiters zunehmenden Längenkoordinate gewählt werden.

Kurze Beschreibung der Figuren

1A bis 1C zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters.

2 zeigt einen Schnitt durch das erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung und einen darin eingeklemmten Lichtwellenleiter.

3A bis 3D zeigen einen Querschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie die lokale Dämpfung, die Abnahme der Leistung und die pro Weglänge ausgekoppelte Leistung in Abhängigkeit von einer Längenkoordinate des Lichtwellenleiters.

4 zeigt einen Querschnitt durch eine Vorrichtung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.

5A und 5B zeigen Querschnitte durch Vorrichtungen gemäß eines dritten und ein vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung.

6A und 6B zeigen Abschnitte des ersten und/oder zweiten Abschnitts der jeweiligen Hauptfläche.

7 zeigt die Abhängigkeit der Form der jeweiligen Hauptflächen des ersten Körpers und des zweiten Körpers vom gewünschten Verlauf des Lichtwellenleiters.

8A bis 8D zeigen den Verlauf eines Lichtwellenleiters in einer bekannten Dämpfungsklammer sowie die lokale Dämpfung, die Abnahme der Leistung und die pro Weglänge ausgekoppelte Leistung in Abhängigkeit von einer Längenkoordinate des Lichtwellenleiters.

Ausführliche Beschreibung von Ausführungsbeispielen

In der 1A ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters dargestellt. Die Vorrichtung 1 umfasst einen ersten Körper 10 und einen zweiten Körper 20. Der erste Körper 10 weist die erste Hauptfläche 11 auf. Der zweite Körper 20 weist die zweite Hauptfläche 21 auf. Die ersten Hauptfläche 11 und die zweite Hauptflächen 21 sind einander zugewandt. Längs einer ersten Richtung L und einer zweiten Richtung Y verlaufende Querschnitte der jeweiligen Hauptflächen 11 und 21 weisen einen wellenförmigen Verlauf und jeweilige konvexe und konkave Abschnitte auf. Dabei nehmen betragsmäßige Krümmungen der jeweiligen Hauptflächen 11 und 21 in der ersten Richtung zu.

Die Form der ersten Hauptfläche 11 und die Form der zweiten Hauptfläche sind voneinander abhängig gewählt. Zwischen der ersten Hauptfläche 11 und der zweiten Hauptfläche 21 ist ein Spalt 30 mit einer gleichmäßigen Breite B einstellbar. Die Entfernung zwischen einer beliebigen Stelle auf der ersten Hauptfläche 11 und der nächstgelegenen Stelle der zweiten Hauptfläche ist also stets B. Wie in 1 dargestellt, kann in den Spalt 30 ein Lichtwellenleiter 1000 der Breite B eingeklemmt werden. Der Körper 10 weist an einander gegenüberliegenden Außenflächen jeweils einen Vorsprung 50 zum Anlegen und Ausrichten des Lichtwellenleiters 1000 auf.

Der erste Körper 10 und der zweite Körper 20 sind relativ zueinander um eine Drehachse 40 drehbar. Bezogen auf die Drehachse 40 umfassen die Körper 10 und 20 jeweils einen inneren Teilkörper 142 bzw. 242 und einen äußeren Teilkörper 141 bzw. 241. Wenn die Körper 10 und 20 relativ zueinander um die Drehachse 40 gedreht werden und sich die jeweiligen inneren Teilkörper 142 und 242 voneinander entfernen, dann bewegen sich die jeweiligen äußeren Teilkörper 141 und 241 aufeinander zu und werden gegeneinander geklappt. Die Vorrichtung umfasst eine zwischen den inneren Teilkörpern vorgespannte Feder 70. Durch die Feder werden die inneren Teilkörper 142 und 242 auseinander und die äußeren Teilkörper 141 und 241 zusammen gedrückt.

In 1B ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem ersten Zustand dargestellt, in dem kein Lichtwellenleiter zwischen der ersten Hauptfläche 11 und der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet ist. Durch die Feder 70 werden die inneren Teilkörper 142 und 242 soweit auseinander gedrückt, bis die äußeren Teilkörper 141 und 241 einander berühren.

In 1C ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem zweiten Zustand dargestellt, in dem ein Lichtwellenleiter 1000 zwischen der ersten Hauptfläche 11 und der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet ist. Durch die Feder 70 werden die inneren Teilkörper auseinander gedrückt, bis die äußeren Teilkörper den Lichtwellenleiter 1000 berühren und einklemmen.

In 2 ist ein Querschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Schnittebene erstreckt sich längs der ersten Richtung L und der zweiten Richtung Y. Die Querschnitte der Hauptflächen 11 und 21 sind jeweils abwechselnd konvex und konkav gekrümmt. Sich quer zu der ersten Richtung L erstreckende Querschnitte durch eine der Hauptflächen 11 und 21 sind dagegen gerade.

Der erste Körper 10 weist die erste Hauptfläche 11 auf. Die erste Hauptfläche 11 enthält die Abschnitte 110 bis 115 die durch die Ränder 100 bis 106 begrenzt sind. Insbesondere ist der Abschnitt 111 von den Rändern 101 und 102 und der Abschnitt 112 von den Rändern 102 und 103 begrenzt. An dem Rand 102 gehen die Abschnitte 111 und 112 vorzugsweise glatt ineinander über. Der zweite Körper 20 weist die zweite Hauptfläche 21 auf. Die zweite Hauptfläche 21 enthält die Abschnitte 210 bis 215 die durch die Ränder 200 bis 206 begrenzt sind. Insbesondere ist der Abschnitt 211 von den Rändern 201 und 202 und der Abschnitt 212 von den Rändern 202 und 203 begrenzt. An dem Rand 202 gehen die Abschnitte 211 und 212 vorzugsweise glatt also ohne eine Kante oder einen Knick ineinander über.

Der erste Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 ist konvex gekrümmt. Der zweite Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 ist konkav gekrümmt. Die Abschnitte 111 und 112 grenzen aneinander an. Der erste Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 ist konvex gekrümmt. Der zweite Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 ist konkav gekrümmt. Der erste Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 liegt dem zweiten Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 gegenüber. Der erste Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 liegt dem zweiten Abschnitt 211 der ersten Hauptfläche 11 gegenüber. Die Ränder 101 und 102 des ersten Abschnitts 111 der ersten Hauptfläche 11 weisen einen ersten Abstand D11 voneinander auf. Die Ränder 102 und 103 des zweiten Abschnitts 112 der ersten Hauptfläche 11 weisen einen zweiten Abstand D12 voneinander auf. Auf der ersten Hauptfläche 11 ist der erste Abstand D11 größer als der zweite Abstand D12. Die Ränder 203 und 202 des ersten Abschnitts 212 der zweiten Hauptfläche 21 weisen einen ersten Abstand D21 voneinander auf. Die Ränder 202 und 201 des zweiten Abschnitts 211 der zweiten Hauptfläche 21 weisen einen zweiten Abstand D22 voneinander auf. Auf der zweiten Hauptfläche 21 ist der erste Abstand D21 kleiner als der zweite Abstand D22.

Die Ränder 101 und 102 des ersten Abschnitts 111 der ersten Hauptfläche 11 liegen in einer Ebene und der erste Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 wölbt sich von dieser Ebene bis zu einem dritten Abstand D13. Die Ränder 102 und 103 des zweiten Abschnitts 112 der ersten Hauptfläche 11 liegen in einer Ebene und der zweite Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 wölbt sich von dieser Ebene bis zu einem vierten Abstand D14.

Die Ränder 203 und 202 des ersten Abschnitts 212 der zweiten Hauptfläche 21 liegen in einer Ebene und der erste Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 wölbt sich von dieser Ebene bis zu einem dritten Abstand D23. Die Ränder 202 und 201 des zweiten Abschnitts 211 zweiten Hauptfläche 21 liegen in einer Ebene und der zweite Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 wölbt sich von dieser Ebene bis zu einem vierten Abstand D24.

Zwischen den beiden Hauptflächen 11 und 21 erstreckt sich ein Spalt 30 mit einer gleichmäßigen und konstanten Breite B. Ein zwischen den Hauptflächen 11 und 21 angeordneter Lichtwellenleiter 1000 mit dem Durchmesser B wird von der ersten Hauptfläche 11 und von der zweiten Hauptfläche 21 in einer jeweiligen Berührungsfläche berührt, die sich entlang der jeweiligen Hauptfläche 11 oder 21 erstreckt.

Der Lichtwellenleiter 1000 erstreckt sich zwischen den Hauptflächen 11 und 21. Ein erster Abschnitt des Lichtwellenleiters 1000 ist zwischen dem ersten Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 und dem zweiten Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. Ein zweiter Abschnitt des Lichtwellenleiters 1000 ist zwischen dem zweiten Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 und dem ersten Abschnitt der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet.

In 3A ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit einem Lichtwellenleiter 1000 ausführlicher dargestellt. Die erste Hauptfläche 11 und die zweite Hauptfläche 21 weisen jeweils mehrere Abschnitte auf, wobei jeweils einer der Abschnitte entweder konvex oder konkav gekrümmt und von zwei Rändern begrenzt ist. Die erste Hauptfläche 11 weist insbesondere den von den Rändern 101 und 102 begrenzten konvexen Abschnitt 111 und den von den Rändern 102 und 103 begrenzten konkaven Abschnitt 112 auf. Die zweite Hauptfläche 21 weist insbesondere den von den Rändern 203 und 202 begrenzten konvexen Abschnitt 212 und den von den Rändern 202 und 201 begrenzten konkaven Abschnitt 211 auf. Der konvexe Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 liegt dem konkaven Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 gegenüber. Der konkave Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 liegt dem konvexen Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 gegenüber.

Ein erster Abschnitt 711 des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich zwischen dem konvexen Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 und dem konkaven Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21. Ein zweiter Abschnitt 712 des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich zwischen dem konkaven Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 und dem konvexen Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21.

Sich längs einer ersten Richtung L und einer zweiten Richtung Y erstreckende Querschnitte der Hauptflächen 11 und 21 weisen an jeweils einer Stelle eine lokale Krümmung auf durch die eine Krümmung des in dem Spalt 30 geführten Lichtwellenleiters 1000 bewirkt wird. Eine Mittelachse des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich jeweils in dem Abstand B/2 von der ersten Hauptfläche 11 und von der zweiten Hauptfläche 21. Eine lokale Krümmung des Lichtwellenleiters 1000 wird durch einen die Mittelachse in einem Punkt tangierenden lokalen Schmiegungskreis festgelegt. Der Radius des lokalen Schmiegungskreises ist der lokale Krümmungsradius. Der Kehrwert des lokalen Krümmungsradius ist die lokale Krümmung. Die lokale Krümmung ist also ein Maß für den Biegeradius des Schmiegungskreises. Ein Hauptwert für die lokale Krümmung nimmt genau dann zu, wenn der Krümmungsradius des Schmiegungskreises abnimmt. Eine betragsmäßige Krümmung des Lichtwellenleiters 1000 nimmt in der ersten Richtung L im wesentlichen fortlaufend zu.

Durch die lokale Krümmung des Lichtwellenleiters wird ein lokaler Lichtaustritt aus dem Lichtwellenleiter und somit eine lokale Dämpfung des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts bewirkt. Die lokale Dämpfung ist von der lokalen Krümmung beispielsweise exponentiell abhängig. Der lokale Lichtaustritt bewirkt eine lokale Erwärmung der Faserbeschichtung des Lichtwellenleiters. Die Temperaturerhöhung hängt dabei von der pro Länge aus dem Lichtwellenleiter ausgekoppelten Leistung ab.

In 3B ist die lokale Dämpfung A des in dem Lichtwellenleiter 1000 geführten Lichts in Abhängigkeit von einer entlang des Lichtwellenleiters zunehmenden Längenkoordinate S dargestellt. Die Dämpfung des Lichts in einem Abschnitt des Lichtwellenleiters ist der Logarithmus des Quotienten der Intensitäten an beiden Enden des Abschnitts. Die lokale Dämpfung des Lichts ist festgelegt als Ableitung des Logarithmus der Intensität nach der Längenkoordinate, das heißt als Abnahme der relativen Intensität in einem sehr kleinen (infinitesimalen) Abschnitt des Lichtwellenleiters geteilt durch die Länge dieses Abschnitts. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die lokale Dämpfung A von der Längenkoordinate S abhängig und nimmt mit zunehmender Längenkoordinate S stark zu. Der dargestellte Verlauf der lokalen Dämpfung zeigt eine Polstelle 1. Ordnung bei einem Wert der Längenkoordinate für den die in dem Lichtwellenleiter geführte Leistung bzw. Intensität auf 0 abgenommen hat.

In 3C ist die lokale Intensität oder Leistung P des in dem Lichtwellenleiter 1000 geführten Lichts in Abhängigkeit von der Längenkoordinate S dargestellt. Die Intensität oder Leistung P des Lichts in dem Lichtwellenleiter nimmt gleichmäßig also linear ab. Die Differenz der an den Enden eines Abschnitts des Lichtwellenleiters 1000 vorliegenden Leistungen oder Intensitäten ist daher proportional zur Länge des Abschnitts.

In 3D ist ein lokaler Leistungsverlust Q pro Länge in Abhängigkeit von der Längenkoordinate S dargestellt. Der lokale Leistungsverlust Q pro Länge ist konstant. Die Differenz der an den Enden eines Abschnitts des Lichtwellenleiters 1000 vorliegenden Leistungen des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts ist proportional zur Länge des Abschnitts.

In der 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des Lichtwellenleiters 1000 ausführlicher dargestellt. Die erste Hauptfläche 11 und die zweite Hauptfläche 21 weisen jeweils mehrere Abschnitte auf, wobei jeweils einer der Abschnitte entweder konvex oder konkav gekrümmt und von zwei Rändern begrenzt ist. Die erste Hauptfläche 11 weist insbesondere den von den Rändern 101 und 102 begrenzten konvexen Abschnitt 111 und den von den Rändern 102 und 103 begrenzten konkaven Abschnitt 112 auf. Die zweite Hauptfläche 21 weist insbesondere den von den Rändern 203 und 202 begrenzten konvexen Abschnitt 212 und den von den Rändern 202 und 201 begrenzten konkaven Abschnitt 211 auf. Der konvexe Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 liegt dem konkaven Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 gegenüber. Der konkave Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 liegt dem konvexen Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 gegenüber.

Der Lichtwellenleiter 1000 weist mehrere Abschnitte 711 bis 713 auf, die jeweils zwischen einem konvexen Abschnitt der einen der Hauptflächen 11 und 21 und einem gegenüberliegenden konkaven Abschnitt der anderen der Hauptflächen 11 und 21 angeordnet sind. Ein erster Abschnitt 711 des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich zwischen dem konvexen Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 und dem konkaven Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21. Ein zweiter Abschnitt 712 des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich zwischen dem konkaven Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 und dem konvexen Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21.

Jeweils einer der Abschnitte der ersten und zweiten Hauptflächen 11 weist eine gleichmäßige lokale Krümmung auf. Die Mittelachse jeweils eines der Abschnitte 711 bis 713 des Lichtwellenleiters 1000 erstreckt sich daher längs eines Schmiegungskreises. Die Abschnitte 111 und 112 der ersten Hauptfläche 11 und die Abschnitte 211 und 212 der zweiten Hauptfläche 21 weisen jeweils die Form eines Halbzylindermantels auf. Der konvexe Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 weist den Krümmungsradius R1 auf. Der konkave Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 weist den Krümmungsradius R2 auf. Die Mittelachse eines zwischen dem konvexen Abschnitt 111 der ersten Hauptfläche 11 und dem konkaven Abschnitt 211 der zweiten Hauptfläche 21 angeordneten ersten Abschnitts des Lichtwellenleiters 1000 weist den Krümmungsradius (R1 + R2)/2 auf. Der konkave Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 weist den Krümmungsradius R3 auf. Der konvexe Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 weist den Krümmungsradius R4 auf. Die Mittelachse eines zwischen dem konkaven Abschnitt 112 der ersten Hauptfläche 11 und dem konvexen Abschnitt 212 der zweiten Hauptfläche 21 angeordneten zweiten Abschnitts des Lichtwellenleiters 1000 weist den Krümmungsradius (R3 + R4)/2 auf. Der Krümmungsradius (R1 + R2)/2 des ersten Abschnitts 711 des Lichtwellenleiters 1000 ist größer als der Krümmungsradius (R3 + R4)/2 des zweiten Abschnitts 712 des Lichtwellenleiters 1000.

In den 5A und 5B sind Schnitte durch ein drittes und ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die jeweils einen ersten Bereich B1 und einen zweiten Bereich B2 aufweisen. In dem ersten Bereich B1 des dritten Ausführungsbeispiels sind ein erster Bereich B11 der ersten Hauptfläche 11 und ein erster Bereich B21 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. In dem zweiten Bereich B2 des dritten Ausführungsbeispiels sind ein zweiter Bereich B12 der ersten Hauptfläche 11 und ein zweiter Bereich B22 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. Der zweite Bereich B12 der ersten Hauptfläche 11 ist spiegelsymmetrisch zum ersten Bereich B11 der ersten Hauptfläche 11 angeordnet. Der zweite Bereich B22 der zweiten Hauptfläche 21 ist bezüglich der Symmetrieebene E spiegelsymmetrisch zum ersten Bereich B21 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. In dem ersten Bereich B1 des vierten Ausführungsbeispiels sind ein erster Bereich B11 der ersten Hauptfläche 11 und ein erster Bereich B21 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. In dem zweiten Bereich B2 des vierten Ausführungsbeispiels sind ein zweiter Bereich B12 der ersten Hauptfläche 11 und ein zweiter Bereich B22 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. Der zweite Bereich B12 der ersten Hauptfläche 11 ist bezüglich des Symmetriezentrums X punktsymmetrisch zum ersten Bereich B11 der zweiten Hauptfläche 21 angeordnet. Der zweite Bereich B22 der zweiten Hauptfläche 21 ist bezüglich des Symmetriezentrums X punktsymmetrisch zum ersten Bereich B11 der ersten Hauptfläche 11 angeordnet. Zwischen der jeweiligen ersten Hauptfläche 11 und der jeweiligen zweiten Hauptfläche 21 der dritten und vierten Ausführungsbeispiele erstreckt sich ein jeweiliger Spalt gleichmäßiger Breite. In dem Spalt kann ein Lichtwellenleiter 1000 angeordnet sein. In dem ersten Bereich B1 weist ein in dem Spalt angeordneter Lichtwellenleiter 1000 eine in der ersten Richtung L zunehmende lokale Krümmung auf. In dem zweiten Bereich B2 weist ein in dem Spalt angeordneter Lichtwellenleiter 1000 eine in der ersten Richtung L abnehmende lokale Krümmung auf.

In der 6A sind aneinander angrenzende Abschnitte 311 und 312 einer Spirale 300 dargestellt. Jeweils einer der Punkte P der Spirale weist einen jeweiligen Abstand von einem vorgegebenen Bezugspunkt M auf. Eine durch den jeweils einen Punkt P und den Bezugspunkt M gehende Gerade verläuft unter einem jeweiligen Winkel &agr; zu der Richtung D. Der jeweilige Abstand ist von dem jeweiligen Winkel &agr; abhängig. Je größer der Winkel &agr;, desto größer der Abstand. Die Abschnitte 311 und 312 sind jeweils in der Richtung D zunehmend stärker gekrümmt. Die Abschnitte 311 und 312 weisen also eine betragsmäßig in Richtung D zunehmende lokale Krümmung auf.

In der 6B ist ein Ausschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Der Körper 10 bzw. 20 weist die Hauptfläche 11 bzw. 21 mit den aneinander angrenzenden Abschnitten 111 und 112 bzw. 211 und 212 auf. Entlang der Hauptfläche 11 bzw. 21 ist ein Lichtwellenleiter 1000 mit Abschnitten 711 und 712 angeordnet. Eine Mittelachse C des Lichtwellenleiters 1000 verläuft längs einer Kurve. Die Kurve weist Abschnitte 711 und 712 auf. Der Abschnitt 711 ist durch die Randpunkte 701 und 702 begrenzt. Der Abschnitt 712 ist durch die Randpunkte 702 und 703 begrenzt. Die Abschnitte 711 und 712 verlaufen in einem festgelegten Abstand zu der Hauptfläche 11 bzw. 21. Jeweils einer der aneinander angrenzenden Abschnitte 711 und 712 der Mittelachse C weist die Form jeweils eines der aneinander angrenzenden Abschnitte 311 und 312 der Spirale 300 auf. Die in 6B dargestellte relative Anordnung der Abschnitte 711 und 712 in der Kurve C und die in 6A dargestellte relative Anordnung der Abschnitte 311 und 312 in der Spirale 300 unterscheiden sich durch eine Spiegelung an der Tangente t2 bzw. der Tangente t21.

In 7 ist die Abhängigkeit der Form der jeweiligen Hauptflächen des ersten Körpers und des zweiten Körpers vom gewünschten Verlauf eines Lichtwellenleiters dargestellt. Eine Mittelachse des Lichtwellenleiters 1000 verläuft in einem festgelegten Abstand von der ersten Hauptfläche 11 des ersten Körpers 10 und der zweiten Hauptfläche 21 des zweiten Körpers 20. Jeweils einer der Abschnitte 711, 713, 715 und 717 der Mittelachse des Lichtwellenleiters 1000 hat die Form jeweils eines der Abschnitte 811, 813, 815 und 817 der Spirale. Jeweils einer Abschnitte 712, 714 und 716 der Mittelachse des Lichtwellenleiters 1000 hat eine zu jeweils einem der Abschnitte 812, 814 und 816 spiegelsymmetrische Form. Die Tangenten g1 bis g7 an Grenzen zwischen den Abschnitten 711 bis 717 Mittelachse des Lichtwellenleiters 1000 verlaufen jeweils quer, vorzugsweise senkrecht, zu einer ersten Richtung L. Jeweils ein konvexer Abschnitte der einen der Hauptflächen 11 und 21 und ein konkaver Abschnitt der anderen der Hauptflächen 11 und 21 sind in einem gleichen Abstand von einem der Abschnitte 711 bis 717 der Mittelachse des Lichtwellenleiters angeordnet. Durch die Form der Spirale und den Durchmesser des Lichtwellenleiters 1000 ist also die jeweilige Form der ersten Hauptfläche 11 und der zweiten Hauptfläche 21 festgelegt. Benachbarte Abschnitte der Mittelachse und benachbarte Abschnitte jeweils einer der Hauptflächen 11 und 21 gehen glatt also ohne Knick oder Kante ineinander über.

In 8A ist der Verlauf eines Lichtwellenleiters 1000 in einer bekannten Dämpfungsklammer dargestellt. Der Lichtwellenleiter 1000 wird durch die Dämpfungsklammer gleichmäßig gekrümmt. Gekrümmte Abschnitte des Lichtwellenleiters 1000 sind jeweils halbkreisförmig mit einem vorgegebenen Krümmungsradius R1' um jeweilige Krümmungsmittelpunkte M1' bis M3' gebogen. Die Abschnitte sind jeweils gleichmäßig gekrümmt, verlaufen also über die gesamte jeweilige Länge entlang des jeweiligen Schmiegungskreises. Der Krümmungsradius R1' ist für alle Abschnitte gleich. Die lokale Krümmung des Lichtwellenleiters ist also betragsmäßig über die gesamte Länge gleich.

In 8B ist Dämpfung A' des Lichts in Abhängigkeit von einer entlang des bekannten Lichtwellenleiters zunehmenden Längenkoordinate S dargestellt. Die Dämpfung A' eines Abschnitts des Lichtwellenleiters 1000 ist festgelegt durch den Logarithmus des Quotienten der Intensitäten an den Enden des Abschnitts. Die lokale Dämpfung ist durch die Ableitung des Logarithmus der Intensität nach der Längenkoordinate festgelegt. Wenn die lokale Dämpfung konstant ist, dann ist die Dämpfung A' eines Abschnitts proportional zur Länge des Abschnitts. Die lokale Dämpfung der bekannten Dämpfungsklammer weist aufgrund der gleichmäßigen Krümmung für jeden Wert der Längenkoordinate S denselben Wert auf. Die Leistung des in dem Lichtwellenleiter geführten Lichts nimmt in Abhängigkeit von der Längenkoordinate S aufgrund der konstanten lokalen Dämpfung A innerhalb der gekrümmten Abschnitte exponentiell ab..

In 8C ist die lokale Intensität oder Leistung P des Lichts in dem Lichtwellenleiter 1000 in Abhängigkeit von der Längenkoordinate S dargestellt. Die lokale Intensität oder Leistung P des Lichts in dem Lichtwellenleiter nimmt exponentiell ab.

In 8D ist ein lokaler Leistungsverlust Q pro Länge in Abhängigkeit von der Längenkoordinate S dargestellt. Der lokale Leistungsverlust Q pro Länge ist die Ableitung der lokalen Leistung oder Intensität P.

Die Vorrichtung gemäß der Erfindung umfasst zwei Körper, zwischen denen ein Lichtwellenleiter eingeklemmt und verbogen werden kann.

10
erster Körper
11
erste Hauptfläche
110–115
Abschnitt der ersten Hauptfläche
101–105
Rand eines Abschnitts der ersten Hauptfläche
141, 142
innerer Abschnitt des jeweiligen Körpers
241, 242
äußerer Abschnitt des jeweiligen Körpers
20
zweiter Körper
21
zweite Hauptfläche
210–215
Abschnitt der zweiten Hauptfläche
201–205
Rand eines Abschnitts der zweiten Hauptfläche
30
Spalt
40
Drehachse
70
Feder
711–717
Abschnitt des Lichtwellenleiters
811–817
Abschnitt der Spirale
1000
Lichtwellenleiter
L
erste Richtung
B
Breite des Spalts
E
Symmetrieebene
X
Symmetriezentrum
D11, D21
erster Abstand
D12, D22
zweiter Abstand
D13, D23
dritter Abstand
D14, D24
vierter Abstand
B1, B2
erster und zweiter Bereich der Vorrichtung
B11, B21
erster Bereich der ersten/zweiten Hauptfläche
B12, B22
zweiter Bereich der ersten/zweiten Hauptfläche
M0–M5
Krümmungsmittelpunkt
t
Tangente
n
Normale
R1–R4
lokaler Krümmungsradius


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Biegen eines Lichtwellenleiters, umfassend:

einen ersten Körper (10) und einen zweiten Körper (20), die jeweils eine Hauptfläche (11, 21) aufweisen,

eine Feder (70), wobei der erste Körper (10) und der zweite Körper (20) relativ zueinander um eine Achse (40) drehbar sind und die Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) durch die Feder (70) in einem vorgegeben Abstand (B) von der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) gehalten ist,

wobei jede der Hauptflächen (11, 21) einen konvex gekrümmten ersten Abschnitt (111, 212) und einen an den ersten Abschnitt (111, 212) angrenzenden konkav gekrümmten zweiten Abschnitt (112, 211) aufweist, der erste Abschnitt (111, 212) durch einen ersten Rand (101, 203) und einen zweiten Rand (102, 202) begrenzt ist, der zweite Abschnitt (112, 211) durch den zweiten Rand (102, 202) und einen dritten Rand (103, 201) begrenzt ist, der erste Rand (101, 203) von dem zweiten Rand (102, 202) einen ersten Abstand (D11, D21) aufweist, der zweite Rand (102, 202) von dem dritten Rand (103, 201) einen zweiten Abstand (D12, D22) aufweist und der erste Abstand (D11, D21) von dem zweiten Abstand (D12, D22) verschieden ist,

wobei längs einer ersten Richtung (L) und einer zweiten Richtung (Y) verlaufende Querschnitte der jeweiligen Hauptflächen (11, 21) einen wellenförmigen Verlauf und jeweilige konvexe und konkave Abschnitte aufweisen und

wobei betragsmäßige Krümmungen der jeweiligen Hauptflächen (11, 21) in der ersten Richtung (L) zunehmen.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der für die Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) der erste Abstand (D11) größer ist als der zweite Abstand (D12) und für die Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) der erste Abstand (D21) kleiner ist als der zweite Abstand (D22). Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der erste Rand (101, 203) und der zweite Rand (102, 202) der jeweiligen Hauptfläche (11, 21) in einer ersten Ebene liegen, der zweite Rand (102, 202) und der dritte Rand (103, 201) in einer zweiten Ebene liegen, der erste Abschnitt (111, 212) sieh bis zu einem dritten Abstand (D13, D23) von der ersten Ebene wölbt, der zweite Abschnitt (112, 211) sich bis zu einem vierten Abstand (D14, D24) von der zweiten Ebene wölbt und der dritte Abstand (D13, D23) von dem vierten Abstand (D14, D24) verschieden ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der für die Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) der dritte Abstand (D13) größer ist als der vierte Abstand (D14) und für die Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) der dritte Abstand (D23) kleiner ist als der vierte Abstand (D24). Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 4, bei der der zweite Abschnitt (211) der Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) dem ersten Abschnitt (111) der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) gegenüberliegt und der erste Abschnitt (212) der Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) dem zweiten Abschnitt (111) der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) gegenüberliegt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) eine von der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) abhängige Form aufweist, derart dass zwischen der Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) und der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) ein Spalt (60) mit einer vorgegebenen und gleichmäßigen Breite (B) einstellbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die ersten Abschnitte (111, 212) und die zweiten Abschnitte (112, 211) der Hauptflächen (11, 21) jeweils die Form eines Abschnitts der Mantelfläche eines Zylinders aufweisen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die ersten Abschnitte (111, 212) und die zweiten Abschnitte (112, 211) der Hauptflächen (11, 21) jeweils die Form der Mantelfläche eines Halbzylinders aufweisen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der ein längs der ersten Richtung (L) verlaufender Querschnitt des ersten Abschnitts (111, 212) der jeweiligen Hauptfläche (11, 21) und ein längs der ersten Richtung (L) verlaufender Querschnitt des zweiten Abschnitts (112, 211) der jeweiligen Hauptfläche (11, 21) jeweils die Form eines Abschnitts einer Spirale aufweisen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der erste Abschnitt (111, 212) und der zweite Abschnitt (112, 211) an dem zweiten Rand (102, 202) der jeweiligen Hauptfläche (11, 21) glatt ineinander übergehen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die jeweilige Hauptfläche (11, 21) einen ersten Bereich (B11, B21) und einen zweiten Bereich (B12, B22) umfasst, der erste Abschnitt (111, 212) und der zweite Abschnitt (112, 211) in dem ersten Bereich (B11, B21) angeordnet sind, und der zweite Bereich (B12, B22) spiegelsymmetrisch zu dem ersten Bereich (B11, B21) ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die jeweilige Hauptfläche (11, 21) einen ersten Bereich (B11, B21) und einen zweiten Bereich (B12, B22) umfasst, der erste Abschnitt (111, 212) und der zweite Abschnitt (112, 211) in dem ersten Bereich (B11, B21) angeordnet sind, der zweite Bereich (B22) der zweiten Hauptfläche (21) punktsymmetrisch zu dem ersten Bereich (B11) der ersten Hauptfläche (11) ausge bildet ist und der zweite Bereich (B12) der ersten Hauptfläche (11) punktsymetrisch zum ersten Bereich (B21) der zweiten Hauptfläche (21) ausgebildet ist. Anordnung zur Dämpfung von Licht in einem Lichtwellenleiter, umfassend:

eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

einen Lichtwellenleiter (1000), der sich zwischen der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) und der Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) erstreckt und durch die jeweilige Hauptfläche (11, 21) gebogen ist.
Anordnung nach Anspruch 13, bei der der Lichtwellenleiter (1000) an die jeweilige Hauptfläche (11, 21) in einer sich entlang des Lichtwellenleiters (1000) erstreckenden jeweiligen Berührungsfläche angrenzt. Anordnung nach Anspruch 14, bei der der Lichtwellenleiter (1000) zwischen der Hauptfläche (11) des ersten Körpers (10) und der Hauptfläche (21) des zweiten Körpers (20) eingeklemmt ist.






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