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Dokumentenidentifikation DE102006023680B3 31.05.2007
Titel Verfahren zur Herstellung von großflächigem Nähgut
Anmelder Nähmaschinenfabrik Emil Stutznäcker GmbH & Co KG, 50858 Köln, DE
Erfinder Stutgnäcker, Klaus, 50226 Frechen, DE;
Sturm, Christian, 47798 Krefeld, DE
Vertreter Stenger, Watzke & Ring Patentanwälte, 40547 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 19.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023680
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse D05B 11/00(2006.01)A, F, I, 20060519, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 21/00(2006.01)A, L, I, 20060519, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung mehrerer großflächiger, insbesondere mehrlagiger Nähgüter, beispielsweise Matratzenplatten, aus einer, vorzugsweise mehrlagigen Nähgutbahn, die einem Nähaggregat, beispielsweise einem Mehrnadelnähaggregat, vorzugsweise einer Vielnadelkettenstichnähmaschine zugeführt wird, in dem die Nähgutbahn derart genäht wird, dass in der Nähgutbahn mehrere Nähgüter mit zumindest jeweils einem Nähgutmuster ausgebildet werden, wobei die Nähgutbahn einer dem Nähaggregat nachgeschalteten Verarbeitungsstation für genähtes Nähgut zugeführt wird, in der die genähte Nähgutbahn zumindest quer zu ihrer Förderrichtung in die einzelnen Nähgüter unterteilt, insbesondere geschnitten wird, wobei auf die Nähgutbahn Markierungen aufgebracht werden, die Informationen bezüglich der Verarbeitung der Nähgutbahn aufweisen und mit einer Leseeinrichtung gelesen werden. Um ein gattungsgemäßes Verfahren hinsichtlich der Flexibilität und Effizienz der Verarbeitung einer Nähgutbahn zu verbessern, sieht die Aufgabenstellung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren vor, dass die Markierungen unmittelbar vor, nach und/oder während des Nähvorgangs aufgebracht werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung mehrerer großflächiger, insbesondere mehrlagiger Nähgüter, beispielsweise Matratzenplatten, aus einer, vorzugsweise mehrlagigen Nähgutbahn, die einem Nähaggregat, beispielsweise einem Mehrnadelnähaggregat, vorzugsweise einer Vielnadelkettenstichnähmaschine zugeführt wird, in dem die Nähgutbahn derart genäht wird, dass in der Nähgutbahn mehrere Nähgüter mit zumindest jeweils einem Nähgutmuster ausgebildet werden, wobei die Nähgutbahn einer dem Nähaggregat nachgeschalteten Verarbeitungsstation für genähtes Nähgut zugeführt wird, in der die genähte Nähgutbahn zumindest quer zu ihrer Förderrichtung in die einzelne Nähgüter unterteilt, insbesondere geschnitten wird, wobei auf die Nähgutbahn Markierungen aufgebracht werden, die Informationen bezüglich der Verarbeitung der Nähgutbahn aufweisen.

Aus dem Stand der Technik sind Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von großflächigem, insbesondere mehrlagigem Nähgut, beispielsweise Matratzenplatten oder Steppdecken bekannt. Die DE 103 54 348 B4 offenbart eine Vorrichtung, die als Mehrnadelnähaggregat eine Vielnadelkettenstichnähmaschine aufweist. Der Vielnadelkettenstichnähmaschine vorgeschaltet ist eine Bevorratungseinrichtung für einzelne Nähgutlagen, die ein Förderband aufweist, welches in einem Rahmen angeordnet ist, der auf quer zur Förderrichtung des Förderbandes verlaufenden Schienen aufliegt und entlang dieser Schiene quer zur Förderrichtung des Förderbandes verschiebbar ist, wobei die Verschiebbarkeit entsprechend der Querverschiebbarkeit einer Fördereinrichtung begrenzt ist, welche letztgenannte Fördereinrichtung Bestandteil der Vielnadelkettenstichnähmaschine ist. Über diese Fördereinrichtung wird das zu vernähende Nähgut, welches in der Regel aus mehreren Nähgutlagen besteht, relativ zu Nähorganen der Vielnadelkettenstichnähmaschine, nämlich an einem Nadelbalken angeordnete Nadeln und an einem Greiferbalken angeordnete Greifern hin- und herbewegt, um bestimmte Nähgutmuster in die Nähgutbahn zu nähen.

Der Vielnadelkettenstichnähmaschine nachgeschaltet ist eine Verarbeitungsstation, die bei der Vorrichtung gemäß der DE 103 54 348 B4 als Wickelstation ausgebildet ist und in der die fertig genähte Nähgutbahn gewickelt wird.

Eine weitere Vielnadelkettenstichnähmaschine ist aus der DE 101 25 108 A1 bekannt. Bei dieser vorbekannten Vielnadelkettenstichnähmaschine werden wiederum mehrere Nähgutlagen aus einer der Vielnadelkettenstichnähmaschine vorgeschalteten Nähgutlagenbevorratungseinrichtung abgezogen und der Vielnadelkettenstichnähmaschine zugeführt, wobei die einzelnen Nähgutlagen zu einer Nähgutbahn miteinander vernäht werden. Es ist aus dieser Druckschrift bekannt, dass die Vielnadelkettenstichnähmaschine eine Führungseinrichtung für das zu nähende Nähgut aufweist, welche Führungseinrichtung im Bereich der Nähorgane angeordnet und relativ zu den Nähorganen in eine Richtung im wesentlichen rechtwinklig zur Förderrichtung des Nähguts bewegbar ist. Gleichzeitig ist das Nähgut sowohl in Förderrichtung aus der Nähgutlagenbevorratungseinrichtung als auch in entgegengesetzter Richtung förderbar, um eine Vielzahl von Nähgutmustern nähen zu können.

Voranstehend beschriebene Nähaggregate sind elektronisch gesteuert und weisen in der Regel eine zentrale Steuereinrichtung, beispielsweise einen Computer auf, der eine Vielzahl von Daten aufweist, die der Steuerung des Nähaggregats dienen. Mit dem Nähaggregat ist es beispielsweise möglich, unterschiedliche Nähgutmuster in die Nähgutbahn zu nähen, wobei die Nähgutbahn mehrere in Längsrichtung hintereinander angeordnete Nähgüter, beispielsweise Matratzenplatten aufweist. Die Nähgüter der Nähgutbahn werden in der Regel in einer nachgeschalteten Schneideinrichtung in Längsrichtung der Nähgutbahn und quer zur Längsrichtung der Nähgutbahn geschnitten.

Da entsprechende Nähaggregate demzufolge eine Vielzahl von unterschiedlichen Nähgüter nähen und herstellen können weisen die Nähaggregate in der zentralen Steuereinrichtung eine programmierbare Auftragsverwaltung auf, in die Parameter der einzelnen herzustellenden Nähgüter eingegeben werden. Hierzu zählen unter anderem die Abmessungen des herzustellenden und abschließend von der Nähgutbahn abzutrennenden Nähgüter sowie die in den Nähgütern anzuordnenden Nähgutmuster.

Aus der DE 40 25 103 A1 ist ein Verfahren des Durchlaufes von Nähgut durch die Nähstation einer Nähmaschine bekannt, bei dem vor dem Beginn des Nähvorgangs das Nähgut wenigstens auf einer seiner beiden Seiten mit Markierungen versehen wird, welche mittels wenigstens eines Sensors lesbar sind und allein oder in Verbindung mit innen zugeordneten Informationen die für die Steuerung der einen Transport zwei Achsen gestattenden Nähguttransporteinrichtung erforderlichen Daten liefern.

Ferner ist aus der DE 85 20 285 U1 eine Vorrichtung zum Messen und Regeln der Vorschubgröße an einer Nähmaschine mit einem oberen und einem unteren Vorschubmittel bekannt, deren Vorschubgrößen durch wenigstens eine Stelleinrichtung relativ zueinander veränderbar sind. Zu diesem Zweck weist die Vorrichtung eine Abtastvorrichtung für jede Werkstücklage und eine Signalverarbeitungseinrichtung zum Auswerten der von einem Impulsgeber der Abtastvorrichtung in Abhängigkeit vom Abtastergebnis erzeugten Impulse und zum steuern der Stelleinrichtung entsprechend dem Auswertergebnis auf. Die Abtastvorrichtung kann als eine Markiervorrichtung ausgebildet sein, die zur Ingangsetzung des Zählvorganges schaltungsmäßig mit der Signalverarbeitungseinrichtung verbunden ist.

Weiterhin ist aus der DE 37 34 660 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Kleidungsstücken oder Einzelteilen derselben aus wenigstens einem Oberstoff bekannt, bei dem der Oberstoff einlagig in einer Zuschneidevorrichtung zu dem Kleidungsstück gehörende Zuschnitte hergestellt und der weiteren Verarbeitung zugeführt wird, wobei bestimmte Zuschnitte mit beschichteten Einlagen-Stücken in einer Verklebungsvorrichtung verbunden (versteift) werden. Während des Zuschneidens werden die Zuschnitte maschinell im Bezug auf den weiteren Fertigungsablauf identifizierbar markiert. Hierzu wird eine Auftragsnummer bzw. eine fortlaufende Teilenummer oder dergleichen aufgebracht.

Um eine kontinuierliche Arbeitsweise der Nähaggregate zu ermöglichen ist es erforderlich, dass unterschiedliche Nähgüter ohne Umrüstung des Nähaggregats oder der nachgeschalteten Verarbeitungsstationen gefertigt werden können. Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, auf die Nähgutbahn Markierungen aufzubringen, insbesondere aufzudrucken, mit denen Informationen bezüglich der Verarbeitung der Nähgutbahn transportiert werden. Beispielsweise offenbart die US-B-6 796 254 ein Verfahren zum Nähen einer Nähgutbahn in einem Nähaggregat, bei dem ein Muster auf eine Nähgutbahn aufgedruckt wird. Ferner wird die Nähgutbahn mit Markierungen versehen, die Informationen über die Nähgutbahn und daraus herzustellende Nähgüter enthalten. Als Informationen sind beispielsweise Materialzusammensetzung, Auftragsnummer, Produktart oder dergleichen in einem maschinenlesbaren Element enthalten, welches mittelbar oder unmittelbar, beispielsweise in Form eines Barcodes auf die Nähgutbahn aufgedruckt wird. Ergänzende Markierungen können vorgesehen sein, um die Anzahl der gefertigten Nähgüter festzulegen.

Die voranstehend beschriebenen Vorrichtungen haben sich grundsätzlich für die Herstellung von großflächigem, insbesondere mehrlagigem Nähgut, insbesondere Matratzenplatten als geeignet erwiesen. Das vorbekannte Verfahren gemäß der US-B-6 796 254 ist allerdings hinsichtlich der Weiterverarbeitung der Nähgutbahn nicht mit der ausreichenden Präzision ausgebildet, so dass eine fehlerfreie Produktion hiermit nicht gewährleistet ist. Insbesondere ist es bei diesem vorbekannten Verfahren nachteilig, dass Nähgutbahnen vorgefertigt werden und anschließend dem Nähaggregat zugeführt werden. Die Vorfertigung einer Nähgutbahn führt zu einer sehr unflexiblen Handhabung, da das Nähen und weitere Arbeitsschritte nicht innerhalb der vorgefertigten Nähgutbahn geändert werden kann.

Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren hinsichtlich der Flexibilität und Effizienz der Verarbeitung einer Nägutbahn zu verbessern.

Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei dem erfindungsgemäßen Verfahrens vor, dass die Markierungen unmittelbar vor, nach und/oder während des Nähvorgangs aufgebracht werden.

Weiterbildungen des Verfahrens sehen vor, dass die Markierungen in einem bestimmten Abstand zu einem betreffenden Nähgut aufgebracht und mit einer die Identifikation des nachfolgenden Nähguts ermöglichenden Zeichen, beispielsweise zumindest einer Ziffer, zumindest eines Buchstaben und/oder zumindest eines Pictogramms versehen werden, wobei der Markierungen mit dem Zeichen Merkmale des nachfolgenden Nähguts zugeordnet und die Markierung mit dem Zeichen und den Merkmalen in einer Steuerungseinrichtung des Nähaggregats zur weiteren Verarbeitung des Nähguts gespeichert werden.

Somit ist bei der dieser Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass eine Markierung unmittelbar vor oder während des Nähvorgangs in einem bestimmten Abstand zu dem betreffenden Nähgut aufgebracht und mit einer die Identifikation des betreffenden Nähguts ermöglichenden Zeichen, beispielsweise zumindest einer Ziffer, zumindest eines Buchstabens und/oder zumindest eines Piktogramms versehen wird. Das Nähaggregat näht bei diesem Verfahren ein bestimmtes Nähmuster, welches auch einem bestimmten Nähgut zugeordnet ist. Die Nähgüter können sich in ihren Abmessungen unterscheiden. Die das Nähgut charakterisierenden Merkmale werden als Information der Markierung zugeordnet, so dass in nachfolgenden Verfahrensschritten über die Markierung das betreffende Nähgut identifizierbar und in entsprechender Weise verarbeitbar ist, beispielsweise indem bestimmte Schnitte in Längsrichtung und quer hierzu durchgeführt werden. Die Markierung kann hierzu verschiedenste Zeichen aufweisen, die eine Identifikation des betreffenden Nähguts ermöglichen. Beispielsweise können Ziffern, aus den Ziffern zusammengesetzte Zahlen, Buchstaben und/oder Piktogramme vorgesehen sein, die eine Identifikation mit einer nachgeschalteten Leseeinrichtung ermöglichen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Markierung einen Strichcode aufweist, der mit einem Strichcodeleser decodiert wird. Weitere Möglichkeiten sind dadurch gegeben, dass die Markierung magnetisierbar ist oder eine bestimmte Farbgebung aufweist.

In allen Fällen ist der bestimmten Codierung der Markierung ein bestimmtes Nähgut zugeordnet, welches in nachfolgenden Bearbeitungsstationen wiedererkannt wird.

Gemäß einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass das bestimmte Merkmale, wie Art und/oder Form des Nähgutmusters und/oder Länge und/oder Breite aufweisende Nähgut mit zumindest einer Markierung codiert wird, die an einer von zumindest zwei, vorzugsweise vier vorbestimmten möglichen Positionen auf der Nähgutbahn angeordnet wird, wobei die Anzahl und die Anordnung der auf den Positionen angeordneten Markierung bzw. Markierungen als Information in einer Leseeinrichtung gelesen und an das Nähaggregat und/oder die nachgeschaltete Verarbeitungsstation, beispielsweise eine Schneideinrichtung übermittelt wird.

Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist somit vorgesehen, dass auf der Nähgutbahn bestimmte Positionen definiert sind, die zur Aufnahme einer Markierung oder mehrerer Markierungen vorgesehen sind. Die Definition der Positionen ist erforderlich, da diese Positionen auf die Leseeinrichtung abzustimmen sind. In der Regel ist es ausreichend vier Positionen festzulegen, die der Aufnahme von Markierungen dienen, so dass über die Leseeinrichtung eine Vielzahl von unterschiedlichen Nähgütern identifiziert werden können. Durch die Markierungen können Art und/oder Form des Nähgutmusters vorgegeben werden, soweit die Markierungen bereits vor, insbesondere unmittelbar vor dem Nähaggregat auf die Nähgutbahn aufgebracht werden, so dass über die Identifizierung des Nähgutes in der Nähgutbahn beispielsweise auch das Nähaggregat steuerbar ist, welches ein bestimmtes Nähgutmuster in die Nähgutbahn zur Ausbildung des Nähguts näht. In der Regel werden die Markierungen aber genutzt, um eine Schneideinrichtung zu steuern. Zu diesem Zweck kann es sinnvoll sein, die Markierungen an den bestimmten Positionen erst im Anschluss an das Nähaggregat auf die Nähgutbahn aufzubringen, um die Nähgutbahn hieraufhin einer Leseeinrichtung zuzuführen, in der die codiert angeordneten Markierungen decodiert und das hierdurch identifizierte Nähgut entsprechend der Vorgabe zugeschnitten wird. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, eine größere Anzahl von Positionen zu verwenden, wenn eine größere Anzahl unterschiedlicher Nähgüter hergestellt wird.

Es ist ferner bei einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass zumindest eine Markierung zur Steuerung einer die Nähgutbahn in ihrer Längsrichtung schneidenden Schneideinrichtung in einer einem Schnittbereich vorangehenden Position in Abhängigkeit des Schnittbereichs auf die Nähgutbahn aufgebracht wird, wobei die Markierung mit einer Leseeinrichtung gelesen und die Schneideinrichtung in den Schnittbereich relativ zur Breite der Nähgutbahn bewegt wird.

Diese Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht somit vor, dass zumindest eine Markierung zur Steuerung einer die Nähgutbahn in ihrer Längsrichtung schneidenden Schneideinrichtung, vorzugsweise in einer einem Schnittbereich vorangehenden Position auf die Nähgutbahn aufgebracht wird. Durch die Markierung wird die Schneideinrichtung derart gesteuert, dass die Markierung beispielsweise die Schnittlinie vorgibt. Durch die Leseeinrichtung wird die Anordnung der Markierung detektiert. Die Schneideinrichtung kann ein oder mehrere rechtwinklig zur Längserstreckung der Nähgutbahn verfahrbare Schneidmesser oder dergleichen aufweisen, die durch die Markierung und die Leseeinrichtung in ihrer Position relativ zur Nähgutbahn gesteuert werden. Es ist auch denkbar, dass die Schneideinrichtung ein feststehendes Schneidmesser und ein oder mehrere verfahrbare Schneidmesser aufweist. Diese Ausgestaltung setzt voraus, dass die Nähgüter in der Nähgutbahn mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schnittbereich identisch ausgerichtet sind.

Die Markierung bzw. in der Regel zumindest zwei Markierungen können darüber hinaus auch genutzt werden, um die Nähgutbahn quer zu ihrer Längserstreckung zu schneiden. Zu diesem Zweck können die Markierungen auf einer Linie angeordnet werden, welche die Schnittlinie quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn definiert.

Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Erläuterung.

Gemäß einer Weiterbildung der ersten Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass zumindest eine Markierung zur Steuerung einer die Nähgutbahn in ihrer Längsrichtung schneidenden Schneideinrichtung, vorzugsweise in einer einem Schnittbereich vorangehenden Position in Abhängigkeit des Schnittbereichs auf die Nähgutbahn aufgebracht wird, wobei die Markierung mit einer Leseeinrichtung gelesen und die Schneideinrichtung in den Schnittbereich quer zur Förderrichtung der Nähgutbahn bewegt wird. Bei dieser Ausgestaltung werden die beiden Ausführungsformen der voranstehend dargestellten Verfahren somit kombiniert, so dass die Markierung bzw. die Markierungen nicht nur zur Identifizierung des Nähguts in einer Nähgutbahn, sondern auch zur Steuerung einer Schneideinrichtung für einen Schnitt in Förderrichtung der Nähgutbahn herangezogen wird. Demzufolge wird zumindest eine vorbestimmte Position zur Anordnung der Markierung in einen Schnittbereich der Schneideinrichtung gelegt.

Die Markierung bzw. die Markierungen wird bzw. werden vorzugsweise lösbar auf den Nähgutbahnen befestigt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Markierungen auf die Nähgutbahn aufzukleben, da das Aufkleben eine ausreichende Haftung der Markierungen auf der Nähgutbahn ermöglicht und gleichzeitig die Markierungen nach Fertigstellung des Nähguts im Wesentlichen rückstandsfrei von dem Nähgut entfernt werden können.

Vorzugsweise sind die Markierungen maschinenlesbar ausgebildet, so dass die Markierungen in einfacher Weise durch übliche Leseeinrichtungen erkannt und gelesen werden können. Zu diesem Zweck können die Markierungen beispielsweise ferromagnetische Eigenschaften aufweisen, so dass sie mit einer Leseeinrichtung in Form eines Magnetlesers gelesen werden können. Alternativ oder zusätzlich können die Markierungen farbig ausgebildet werden, so dass als Leseeinrichtung ein Farbsensor eingesetzt werden kann.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest eine Markierung für einen Schnitt der Nähgutbahn quer, insbesondere rechtwinklig zur ihrer Längserstreckung genutzt wird. Bei dieser Ausgestaltung ist es vorteilhaft, dass die Markierung in einfacher Weise für einen Schnitt quer, insbesondere rechtwinklig zur Längsrichtung der Nähgutbahn genutzt werden kann und dass die Markierung beim Durchlauf durch die Leseeinrichtung gleichzeitig gelesen werden kann, soweit die Leseeinrichtung in an sich üblicher Weise parallel zum Schnittverlauf und insbesondere rechtwinklig zur Längsrichtung der Nähgutbahn ausgerichtet wird.

Es ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Markierung bzw. die Markierungen maschinenlesbare Informationen aufweist bzw. aufweisen, die an eine zentrale Steuereinheit übermittelt und mit in der Steuereinheit gespeicherten produktbezogenen Daten zugeordnet werden, wobei die Steuereinheit das Nähaggregat und/oder die nachgeschaltete Verarbeitungsstation in Abhängigkeit der Informationen der Markierung bzw. der Markierungen steuert.

Über eine Vielzahl von Informationen ist es somit möglich, die Markierungen als Steuerungselement für eine Vielzahl von Verfahrensschritten bei der Herstellung des Nähguts zu nutzen. Demzufolge können die Markierungen nicht nur für die Identifizierung des Nähguts, sondern auch zur Steuerung des Nähaggregats, nämlich zum Nähen eines bestimmten Nähgutmusters verwendet werden. Vorzugsweise werden die entsprechenden Informationen mit in der Steuereinheit gespeicherten produktbezogenen Daten zugeordnet, so dass über die Markierungen bestimmte Verfahrensschritte, beispielsweise Herstellungsabläufe, insbesondere Nähvorgänge in einfacher Weise gesteuert werden können. Entsprechende Nähgutbahnen können somit bereits entsprechend den Kundenanforderungen vorbereitet und anschließend in eine Bevorratungseinrichtung des Nähaggregats eingelegt werden, so dass die Markierungen bereits auf vorbereiteten Nähgutbahnen angeordnet und nicht erst unmittelbar vor dem Nähaggregat aufgebracht werden müssen.

Die Markierungen sind sowohl für die Schnitte in Längsrichtung der Nähgutbahn, als auch für die Schnitte quer zur Längsrichtung der Nähgutbahn verwendbar.

Schließlich ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Markierung bzw. die Markierungen vor dem Einlauf in das Nähaggregat auf der Nähgutbahn angeordnet wird bzw. werden.

Aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung ergeben sich weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens. In der Zeichnung zeigen:

1 eine Vorrichtung zur Herstellung großflächiger Nähgüter in einer schematischen Seitenansicht;

2 eine Nähgutbahn mit mehreren Nähgütern in einer Draufsicht und

3 eine weitere Nähgutbahn mit mehreren Nähgütern in einer Draufsicht.

In der 1 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von großflächigen Nähgütern 1 aus einer mehrlagigen Nähgutbahn 2 dargestellt. Ein derartiges Nähgut 1 kann beispielsweise eine Matratzenplatte sein, die der Herstellung von üblichen Matratzen dient, wobei die Matratzenplatte sowohl zur Ausbildung einer großen Oberfläche der Matratze als auch zur Ausbildung einer Seitenfläche der Matratze dienen kann.

Die Nähgutbahn 2 besteht aus zwei Nähgutlagen 3, 4, die als Wickel 5, 6 in einer Bevorratungseinrichtung 7 vorgehalten sind. Die Nähgutlagen 3, 4 werden von den Wickeln 5, 6 abgezogen und einem Nähaggregat 8 zugeführt. Das Nähaggregat 8 kann beispielsweise als Vielnadelkettenstichnähmaschine ausgebildet sein und somit eine Vielzahl von an einem Nadelbalken angeordneten Nadeln oberhalb einer Nähgutauflage aufweisen. Unterhalb der nicht näher dargestellten Nähgutauflage der Vielnadelkettenstichnähmaschine sind eine der Anzahl der Nadeln zumindest entsprechende Anzahl von Greifern an einer Greiferwelle angeordnet.

1 zeigt ergänzend eine dem Nähaggregat 8 unmittelbar vorgeschaltete Markierungseinrichtung 9, mit der in den 2 und 3 erkennbare Markierungen 10 lösbar auf die Nähgutbahn 2 aufgebracht werden. Die Ausgestaltung und die Funktion der Markierungen 10 wird nachfolgend noch genauer beschrieben. Die Markierungseinrichtung 9 kann alternativ im Nähaggregat 8 angeordnet und/oder dem Nähaggregat 8 unmittelbar nachgeschaltet sein, wie es in 1 gestrichelt dargestellt ist. Es können ferner Markierungseinrichtungen 9 unmittelbar vor, nach und in dem Nähaggregat 8 angeordnet sein.

Das Nähaggregat 8 ist mit einer zentralen Steuereinheit 11 ausgebildet, die unter anderem einen Monitor 12 und eine Tastatur 13 aufweist.

In dem Nähaggregat 8 werden die beiden Nähgutlagen 3, 4 miteinander vernäht und einer Speichereinrichtung 14 zugeführt, die zwei obere Umlenkrollen 15 und eine dazwischen angeordnete Tänzerrolle 16 aufweist. Die Speichereinrichtung 14 nimmt die genähte Nähgutbahn 2 auf und gleicht unterschiedliche Verarbeitungsgeschwindigkeiten des Nähaggregats 8 und einer der Speichereinrichtung 14 nachgeschalteten Verarbeitungsstation 17 aus.

Die Verarbeitungsstation 17 weist einen Fördertisch 18 für die Nähgutbahn 2 auf. Oberhalb des Fördertisches 18 ist eine Leseeinrichtung 19 angeordnet, die die mit der Markierungseinrichtung 9 auf die Nähgutbahn 2 aufgebrachten Markierungen 10 ausliest. Die Leseeinrichtung 19 kann in Abhängigkeit der Markierungen 10 als Magnetleser oder Farbsensor ausgebildet sein. Selbstverständlich sind auch weitere Leseeinrichtungen, wie Barcodeleser oder dergleichen, denkbar.

Der Leseeinrichtung 19 nachgeschaltet ist eine erste Schneideinrichtung 20, die aus zumindest einem Schneidmesser 21 besteht, welches Schneidmesser parallel zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 ausgerichtet ist, so dass die Nähgutbahn mit dem Schneidmesser 21 in Längsrichtung geschnitten werden kann. Das Schneidmesser 21 ist an einem Schwenkarm 22 angeordnet und um einen Drehpunkt 23 schwenkbar, so dass das Schneidmesser 21 in seiner in 1 dargestellten ausgerückten Position in eine Position verschwenkbar ist, in der das Schneidmesser 21 in die Nähgutbahn 2 einschneidet. Die Schneideinrichtung 20 ist quer zur Längsrichtung der Nähgutbahn 2 verfahrbar, so dass das Schneidmesser 21 in unterschiedliche Schneidpositionen bewegbar ist, um eine Vielzahl von Schnitten parallel zur Längsachse der Nähgutbahn 2 ausführen zu können.

Eine weitere Schneideinrichtung 24 ist am Ende der Bearbeitungsstation 17 vorgesehen, die wiederum zumindest ein Schneidmesser 25 aufweist, welches quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 ausgerichtet ist, um die Nähgutbahn 2 am Ende der Verarbeitungsstation 17 in einzelne Nähgüter 1 zu zerschneiden, die über eine Rollenbahn 26 transportiert werden.

Das Schneidmesser 25 ist an einem Schwenkarm 27 angeordnet, der ein Absenken des Schneidmessers 25 aus der in 1 dargestellten ausgerückten Position in eine eingerückte Position ermöglicht, in der das Schneidmesser 25 in die Nähgutbahn 2 einschneidet. Entsprechend der Schneideinrichtung 20 ist auch die Schneideinrichtung 24 quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 bewegbar, um die gesamte Nähgutbahn 2 schneiden zu können.

2 zeigt die Nähgutbahn 2 mit mehreren Nähgütern 1 unterschiedlicher Ausgestaltung. In 2 weisen die Nähgüter 1 übereinstimmende Formen und Größen auf, unterscheiden sich aber in einem nicht näher dargestellten Nähgutmuster, welches in die Nähgüter 1 eingenäht ist.

Auf der Nähgutbahn 2 sind vorbestimmte Positionen 28 vorgesehen, die sowohl in Längsrichtung als auch quer zur Längsrichtung der Nähgutbahn 2 auf sich rechtwinklig schneidenden Linien angeordnet sind.

Auf diese Positionen 28 sind teilweise Markierungen 10 aufgeklebt, die der Identifizierung der unterschiedlichen Nähgüter 1 dienen. Zu diesem Zweck ist die balkenförmig sich über die Nähgutbahn 2 erstreckende Leseeinrichtung 19 vorgesehen, die eine mit der Anzahl der maximal in einer Linie quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 angeordnete Positionen 28 eine übereinstimmende Anzahl von Leseköpfen 29, beispielsweise Magnetleser aufweist.

Die Markierungen 10 bestehen aus einer metallisierten Folie, die ferromagnetische Eigenschaften aufweist.

Bei der Förderung der Nähgutbahn 2 in Richtung des Pfeils 30 werden die Markierungen 10 unterhalb der Leseeinrichtung 19 gefördert und durch die Leseköpfe 29 detektiert. Die unterschiedliche Anordnung der Markierungen 10 dienen der Identifizierung des nachfolgenden Nähgutes 1, so dass beispielsweise in 2 in nicht näher dargestellten nachfolgenden Schneideinrichtungen 20 bzw. 24 entsprechende Schnitte durchgeführt werden, mit denen die Nähgüter 1 aus der Nähgutbahn 2 getrennt werden.

In gleicher Weise kann über die voranstehend beschriebene Ausgestaltung einer Nähgutbahn 2 mit lösbar darauf angeordneten Markierungen 10 auch das Nähaggregat 8 dahingehend gesteuert werden, dass entsprechend des identifizierten Nähguts 1 ein vorbestimmtes Nähgutmuster in das Nähgut 1 eingenäht wird.

Neben der in 2 dargestellten Ausführungsform mit vier Positionen 28 pro nachfolgendem Nähgut 1 ist es selbstverständlich auch möglich, dass fünf, sechs oder mehr Positionen 28 vorgesehen sind, um ein entsprechendes Nähgut 1 zu identifizieren. Die Anzahl der Positionen 28 ist letztendlich von der Anzahl der auf einer Vorrichtung gemäß 1 herzustellenden unterschiedlichen Nähgütern 1 abhängig.

Eine weitere Ausführungsform einer Nähgutbahn 2 mit unterschiedlichen Nähgütern 1 ist in 3 dargestellt. Die Nähgutbahn 2 gemäß 3 wird in Richtung des Pfeils 30 gefördert und unter die Markierungseinrichtung 9 bewegt, in der auf die Nähgutbahn 2 Markierungen 10 aufgeklebt werden. Für jedes Nähgut 1 werden auf der Nähgutbahn 2 Markierungen im Bereich verlängerter, in Förderrichtung verlaufender Schnittlinien 31 auf die Nähgutbahn 2 aufgeklebt, so dass der Abstand der Markierungen 10 eines Nähguts 1 quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 dem Abstand zweier Schnittlinien 31 entspricht. Die einem Nähgut 1 zugeordneten Markierungen 10 sind in Förderrichtung gemäß Pfeil 30 vor dem Nähgut 1 angeordnet.

Gemäß 3 ist zu erkennen, dass die Nähgüter 1 der Nähgutbahn 2 sowohl hinsichtlich ihrer Größe, als auch hinsichtlich ihrer Ausrichtung unterschiedlich ausgebildet sind. Ergänzend können daher für jedes Nähgut 1 auch weitere Markierungen 10 im Bereich der Schnittlinien 31 angeordnet sein, die ein Ende eines Schnitts als Information enthalten.

Die Nähgutbahn 2 wird unterhalb der Leseeinrichtung 19 durchgeführt, die die Anordnung der Markierungen 10 detektiert und die Schneideinrichtung 20 mit quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 verschiebbaren, in 3 nicht näher dargestellten Schneidmessern 21 steuert, so dass die nicht näher dargestellten Schneidmesser 21 (1) entsprechend der Anordnung der Markierungen 10 entlang der Schnittlinien 31 in die Nähgutbahn 2 einschneiden. Ergänzend kann selbstverständlich die in 1 dargestellte Schneideinrichtung 24 vorgesehen sein, mit der die Nähgüter 1 quer zur Längserstreckung der Nähgutbahn 2 geschnitten werden.

Die Markierungen 10 können darüber hinaus ergänzende Informationen, beispielsweise über die Länge der Schnittlinien 31 enthalten, so dass über diese Informationen auch ohne weitere, das Ende der Schnittlinie 31 anzeigende Markierungen 10 hinsichtlich ihrer Länge exakt ausgebildete Schnitte ausgeführt werden.


Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung mehrerer großflächiger Nähgüter, aus einer Nähgutbahn, die einem Nähaggregat, zugeführt wird, in dem die Nähgutbahn derart genäht wird, dass in der Nähgutbahn mehrere Nähgüter mit zumindest jeweils einem Nähgutmuster ausgebildet werden, wobei die Nähgutbahn einer dem Nähaggregat nachgeschalteten Verarbeitungsstation für genähtes Nähgut zugeführt wird, in der die genähte Nähgutbahn zumindest quer zu ihrer Förderrichtung in die einzelnen Nähgüter unterteilt wird, wobei auf die Nähgutbahn Markierungen aufgebracht werden, die Informationen bezüglich der Verarbeitung der Nähgutbahn aufweisen und mit einer Leseeinrichtung gelesen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (10) unmittelbar vor, nach und/oder während des Nähvorgangs aufgebracht werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (10) in einem bestimmten Abstand zu einem betreffenden und/oder zu bearbeitenden Nähgut (1) aufgebracht und mit einer die Identifikation des betreffenden und/oder zu bearbeitenden Nähguts (1) ermöglichenden Information, vorzugsweise einem Zeichen, beispielsweise zumindest einer Ziffer, zumindest eines Buchstabens und/oder zumindest eines Pictogramms versehen wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierung (10) mit der Information Merkmale des nachfolgenden Nähguts (1) zugeordnet und die Markierung (10) mit der Information und den Merkmalen in einer Steuerungseinrichtung (11) des Nähaggregats (8) zur weiteren Verarbeitung des Nähguts (1) gespeichert wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bestimmte Merkmale, wie Art und/oder Form des Nähgutmusters und/oder Länge und/oder Breite aufweisende Nähgut (1) mit zumindest einer Markierung (10) codiert wird, die an einer von zumindest zwei vorbestimmten möglichen Positionen (28) auf der Nähgutbahn (2) angeordnet wird, wobei die Anzahl und die Anordnung der auf den Positionen (28) angeordneten Markierung (10) bzw. Markierungen (10) als Information in einer Leseeinrichtung (19) gelesen und an das Nähaggregat (8) und/oder die nachgeschaltete Verarbeitungsstation (17), übermittelt wird. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl und die Anordnung der auf den Positionen (28) angeordneten Markierung (10) bzw. Markierungen (10) als Information in einer Leseeinrichtung (19) gelesen und an das Nähaggregat (8) und/oder eine Schneideinrichtung (20, 21) übermittelt wird. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Markierung (10) zur Steuerung einer die Nähgutbahn (2) in ihrer Längsrichtung schneidenden Schneideinrichtung (20, 21), in Abhängigkeit des Schnittbereichs auf die Nähgutbahn (2) aufgebracht wird, wobei die Markierung (10) mit einer Leseeinrichtung (19) gelesen und die Schneideinrichtung (20, 21) in den Schnittbereich relativ zur Breite der Nähgutbahn (2) bewegt wird. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung in einer einem Schnittbereich vorangehenden Position aufgebracht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) lösbar auf der Nähgutbahn (2) befestigt wird bzw. werden. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) lösbar auf der Nähgutbahn verklebt wird bzw. werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) maschinenlesbar ausgebildet wird bzw. werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Markierung (10) für einen Schnitt der Nähgutbahn (2) quer zur Förderrichtung der Nähgutbahn (2) genutzt wird. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Markierung (10) für einen Schnitt der Nähgutbahn (2) rechtwinklig zur Förderrichtung der Nähgutbahn (2) genutzt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (10) in zumindest einer Reihe nebeneinander und/oder hintereinander angeordnet werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) farbig ausgebildet wird bzw. werden und die Leseeinrichtung (19) einen Farbsensor aufweist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) mit ferromagnetischen Eigenschaften ausgebildet wird bzw. werden und die Leseeinrichtung (19) einen Magnetleser aufweist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) maschinenlesbare Informationen aufweist bzw. aufweisen, die an eine zentrale Steuereinheit (11) übermittelt und in der Steuereinheit (11) gespeicherten produktbezogenen Daten zugeordnet werden, die das Nähaggregrat (8) und/oder die nachgeschaltete Verarbeitungsstation steuern. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass über die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) sowohl die Schnitte in Längsrichtung der Nähgutbahn (2), als auch die Schnitte quer zur Längsrichtung der Nähgutbahn (2) gesteuert werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) vor dem Einlauf in das Nähaggregat (8) auf der Nähgutbahn (2) angeordnet wird bzw. werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (10) bzw. die Markierungen (10) maschinenlesbare Informationen aufweist bzw. aufweisen, über die das Nähaggregat (8) und/oder die nachgeschaltete Verarbeitungsstation gesteuert werden.






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