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Dokumentenidentifikation DE102006049391A1 31.05.2007
Titel Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung und Verfahren zum Herstellen derselben
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Yasuda, Atsushi, Kariya, Aichi, JP;
Miyagawa, Isao, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 19.10.2006
DE-Aktenzeichen 102006049391
Offenlegungstag 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G01F 23/38(2006.01)A, F, I, 20070202, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung (1) zum Erfassen des in einem Tank enthaltenen Flüssigkeitspegels enthält einen Schwimmer (2) und einen Ausleger (3), welcher sich in einer vorgeschriebenen Weise bewegt, wenn sich der Flüssigkeitspegel ändert, sowie einen Permanentmagnet (6) zum Ausbilden eines Magnetfelds, eine integrierte Hall-Schaltung (70) zum Erzeugen eines elektrischen Signals in Reaktion auf die Bewegung des Magnetfelds, ein Drehglied (4), welches mit dem Ausleger (3) und dem Permanentmagnet (6) zum Bewegen des Magnetfelds relativ zu der integrierten Hall-Schaltung (70) verbunden ist, wenn sich der Schwimmer (2) und der Ausleger (3) bewegen, ein Anschlussglied (8) zum Verbinden der integrierten Hall-Schaltung (70) mit einer äußeren Steuerschaltung; und einen Formkörper (5), welcher einen Harzhalter (10) zum Halten der integrierten Hall-Schaltung (70) und dem Anschlussglied (8) enthält. Der Harzhalter (10) enthält eine Hülle (13) zum Isolieren der integrierten Hall-Schaltung (70) vor Wärme und mechanischer Belastung, die erzeugt werden, wenn der Formkörper (5) ausgebildet ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung, welche den in einem Tankt enthaltenen Flüssigkeitspegel erfasst, sowie ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere einen Kraftstoffpegelanzeiger zum Erfassen des in einem Kraftstofftank eines Fahrzeugs enthaltenen Kraftstoffpegels.

Eine solche Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung ist gewöhnlich mit einem Magnetsensor zum Erfassen des Pegels der in einem Tank enthaltenen Flüssigkeit bestückt. Die Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung enthält, wie in der JP-A-2004-251780, ihrem Gegenstück US 2004/0163467 A1, JP-A-2004-152546, JP-A-2005-10047, oder ihrem Gegenstück US 2005/0083045 A1 offenbart einen Körper, einen Schwimmer, ein Drehglied, welches in Bezug auf den Körper drehbar ist, einen Ausleger, welcher mit dem Schwimmer und dem Drehglied verbunden ist, so dass er eine Vertikalbewegung in eine Rotationsbewegung umwandelt, einen an dem Drehglied montierten Permanentmagneten, sowie einen Magnetsensor.

Der Magnetsensor ist in dem Körper montiert, so dass er eine Magnetflussdichte des Magnetfelds erfasst, welches durch den Permanentmagneten ausgebildet wird. Der Körper enthält elektrische Anschlüsse, welche den Magnetsensor mit einer äußeren Einheit verbinden, sowie verschiedene elektrische Teile, wie z.B. elektrische Leitungen, Kondensatoren und Widerstände. Die elektrischen Anschlüsse und die elektrischen Teile sind in einem Harzglied einfügeausgeformt, so dass sie vor Vibrationen und anderen Umweltgefährdungen geschützt sind.

Es ist jedoch schwierig, die Größe der obigen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung aufgrund des Verwendens der elektrischen Leitungen und der gewöhnlichen Kondensatoren und Widerstände zu verringern. Obwohl Chipkondensatoren und Chipwiderstände zum Verringern der Größe der Vorrichtung effektiv sind, ist es aufgrund eines hohen Ausformungsdrucks, welcher auf die Chipkondensatoren angewendet wird, schwierig, sie in der Vorrichtung zu montieren, ohne einen mechanischen Schaden zu bewirken.

Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, eine kompakte Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung vorzusehen.

Entsprechend einem Merkmal der Erfindung enthält die Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung zum Erfassen eines in einem Tank enthaltenen Flüssigkeitspegels ein erstes Glied, welches sich in einer vorgeschriebenen Weise bewegt, wenn sich der Flüssigkeitspegel ändert, eine Feldeinrichtung zum Ausbilden eines Magnetfelds, eine elektronische Schaltung zum Erzeugen eines elektrischen Signals in Reaktion auf eine Bewegung des Magnetfelds, ein zweites Glied, welches mit dem ersten Element und der Feldeinrichtung verbunden ist, zum Bewegen des Magnetfelds relativ zu der elektronischen Schaltung, wenn sich das erste Glied bewegt, ein Anschlussglied zum Verbinden der elektrischen Schaltung mit einer äußeren Steuerschaltung; und ein Formkörper, welcher einen Harzhalter zum Halten der elektrischen Schaltung und des Anschlussglieds enthält, wobei der Harzhalter ein Gehäuse zum Isolieren der elektronischen Schaltung vor Wärme und mechanischer Belastung enthält, wenn der Formkörper ausgebildet wird.

In der obigen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung kann das erste Glied einen Schwimmer, welcher in einer Flüssigkeit angeordnet ist, sowie einen Ausleger, welcher den Schwimmer mit dem zweiten Glied verbindet, enthalten. In diesem Fall kann die Feldeinrichtung einen Permanentmagneten enthalten; das zweite Glied kann ein Drehglied enthalten, welches den Permanentmagnet trägt; und der Formkörper kann einen Hohlschaft zum drehbaren Lagern des Drehglieds an seiner äußeren Peripherie und zum Aufnehmen des Gehäuses (13) in seinem Inneren enthalten.

In der obigen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung kann die elektronische Schaltung eine integrierte Hall-Schaltung sein; und die elektronische Schaltung kann ferner einen Chipkondensator enthalten, welcher mit dem Anschlussglied verbunden ist, so dass die elektronische Schaltung vor elektrischem Rauschen geschützt ist. Das Anschlussglied kann in diesem Fall zumindest einen ersten Anschluss, einen zweiten Anschluss und ein Paar von Chipmontageelementen zum Montieren des Chipkondensators enthalten, so daß er mit dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss verbunden ist; und das Anschlussglied, der Chipkondensator und die elektronische Schaltung können in dem Harzhalter integriert sein, so dass sie eine Erfassungseinheit ausbilden, welche mit Harzmaterial bedeckt ist, so dass der Formkörper ausgebildet wird. Die Erfassungseinheit kann in diesem Fall eine Schutzabdeckung enthalten, welche den Chipkondensator bedeckt; und der Harzhalter kann ebenfalls einen ausgebeulten Abschnitt aufweisen, in welchem der Chipkondensator angeordnet und an dem Anschlussglied befestigt ist.

Der Harzhalter kann in der obigen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung einen Basisabschnitt zum Schützen des Anschlussglieds vor einem Ausformungsdruck aufweisen, wenn der Formkörper in einer Spritzform ausgebildet wird; ein Haftstoff kann zwischen dem Harzhalter und dem Chipkondensator angeordnet sein; und ein Harzmaterial kann in den ausgebeulten Abschnitt gefüllt werden.

Das Gehäuse in der obigen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung kann eine Hülle enthalten, welche sich senkrecht zu dem Anschlussglied erstreckt; das Anschlussglied kann an einem Abschnitt, welcher mit dem Harzhalter in Kontakt ist, einen Haftbelag aufweisen, und der Harzhalter kann an seinem Abschnitt, welcher das Anschlussglied umgibt, einen ringförmigen Vorsprung aufweisen. Der Harzhalter kann in diesem Fall an einer Seite der Hülle hinter der elektronischen Schaltung einen ausgebeulten Abschnitt aufweisen, welcher durch einen Stift, der von einer Gußform hervorsteht, unterstützt wird, wenn die Erfassungseinheit in dem Formkörper durch eine Spritzform ausgeformt wird; der Harzhalter kann einen Vorsprungsabschnitt aufweisen, welcher von einer Seite der Hülle hinter der elektronischen Schaltung hervorsteht, der durch eine Spritzform unterstützt bzw. gelagert wird, wenn die Erfassungseinheit in dem Formkörper durch die Spritzform ausgeformt wird.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen einer kompakten Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung ohne das Auftreten von Schäden vorzusehen.

Entsprechend einem anderen Merkmal der Erfindung enthält ein Verfahren zum Herstellen der Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung, die den oben beschriebenen Aufbau aufweist, die Schritte des Ausformens des Anschlussglieds mit Harzmaterial zum Ausbilden einer integrierten Einheit des Harzhalters, welcher das Gehäuse und das Anschlussglied aufweist, des elektrischen Verbindens eines Chipelements mit dem Anschlussglied, so dass das Chipelement durch das Anschlussglied unterstützt wird, wodurch eine Erfassungseinheit ausgebildet wird, und des Ausformens der Erfassungseinheit mit Harzmaterial, so dass der Formkörper ausgebildet wird.

In dem obigen Verfahren wird ein Schritt des Füllens von Harzmaterial zwischen dem Chipelement und dem Harzhalter vor dem Schritt des Ausformens der Erfassungseinheit hinzugefügt; der Schritt des Ausformens des Anschlussglieds kann ferner einen Schritt des Ausbildens eines ausgebeulten Abschnitts zum Exponieren des Anschlussglieds enthalten, so dass das Chipelement mit dem Anschlussglied verbunden wird; der Schritt des Ausformens des Anschlussglieds kann ferner einen Schritt des Ausbildens eines Basisabschnitts hinter dem ausgebeulten Abschnitt enthalten, so dass der Harzhalter durch eine Spritzform an dem Basisabschnitt bei dem Schritt des Ausformens der Erfassungseinheit unterstützt werden kann; einen Schritt des Bedeckens eines Abschnitts des Anschlussglieds mit einem Haftstoff, welches mit dem Harzhalter in Kontakt ist, kann vor dem Schritt des Ausformens des Anschlussglieds hinzugefügt werden; ein Schritt des Einfügens der elektronischen Schaltung in das Gehäuse kann vor dem Schritt des elektrischen Verbindens hinzugefügt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Ziele, Merkmale und Charakteristiken der vorliegenden Erfindung als auch die Funktionen von verwandten Teilen der vorliegenden Erfindung sind anhand einem Studium der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung, der beigefügten Ansprüche und der Zeichnungen ersichtlich. Es zeigt:

1 ein schematisches Diagramm, welches eine Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung darstellt;

2 eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entlang der Linie II-II;

3 eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtungs entlang der Linie III-III;

4 ein schematisches Diagramm, welches eine Verteilung des magnetischen Flusses um einen in 2 gezeigten Permanentmagneten herum darstellt;

5 eine vergrößerte Ansicht eines in 2 gezeigten Anschlusses von der durch den Pfeil V angegebenen Richtung aus betrachtet;

6 eine Querschnittsansicht des in 5 gezeigten Anschlusses entlang der Linie VI-VI;

7 eine Längsschnittansicht einer in 2 gezeigten Erfassungseinheit;

8 eine Längsschnittansicht eines in 2 gezeigten Körpers;

9 einen Schaltplan eines Kraftstoffpegelanzeigers, welcher mit einem Kombimessgerät verbunden ist;

10 eine Variation der in 7 gezeigten Erfassungseinheit;

11 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts der in 10 gezeigten Erfassungseinheit, welcher durch eine gestrichelte Linie umkreist ist, die durch den Pfeil XI angegeben ist;

12 eine Variation des in 5 gezeigten Anschlusses;

13 eine Querschnittsansicht des in 12 gezeigten Anschlusses entlang der Linie XIII-XIII;

14 ein Schaltplan einer Variation des in 9 gezeigten Kraftstoffpegelanzeigers;

15 eine Variation des in 9 gezeigten Kraftstoffpegelanzeigers;

16 eine Querschnittsansicht einer Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der zweiten Ausführungsform der Erfindung;

17 eine Längsschnittansicht einer Erfassungseinheit;

18 eine Variation der Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der zweiten Ausführungsform;

19 eine Spritzform zum Herstellen der Variation der Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der zweiten Ausführungsform; und

20 eine Spritzform zum Herstellen einer weiteren Variation der Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der zweiten Ausführungsform.

Im Folgenden werden einige bevorzugte Ausführungsformen entsprechend der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Eine Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung wird mit Bezug auf 1 bis 15 beschrieben.

Wie in 1 und 2 gezeigt wird die Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung als ein Kraftstoffpegelanzeiger 1 verwendet, welcher an einem Kraftstofftank befestigt ist, so dass er den Pegel A1 des Kraftstoffs A erfasst. Der Kraftstoffpegelanzeiger 1 enthält einen Schwimmer 2, einen Ausleger 3, ein Drehglied 4, einen Körper 5, einen Permanentmagnet 6, eine Erfassungseinheit 7, etc.

Der Schwimmer 2 ist aus einem Harzglied hergestellt, dessen relative Dichte derart ausgestaltet ist, dass er auf dem Kraftstoff schwimmt. Der Ausleger 3 ist aus einer Metallstange (z.B. rostfreiem Stahl) hergestellt, deren Außendurchmesser D1 ist und ist zwischen dem Schwimmer 2 und dem Drehglied 4 verbunden. Wenn sich der Kraftstoffpegel auf oder ab bewegt, bewegt sich der Schwimmer 2 mit einem Ende des Auslegers 3 auf und ab. Das andere Ende des Auslegers 3 dreht entsprechend das Drehglied 4.

Das Drehglied 4 weist eine zylindrische innere Wand 41, welche einen Hohlschaft 51 des Körpers 5 drehbar aufnimmt, ein paar von Haltergliedern 42, welche einen Abschnitt des Auslegers 3 unterstützen, und ein Durchgangsloch 43, welches ein Ende des Auslegers 3 aufnimmt, auf. Eine ringförmige Auskehlung 52 ist an der Peripherie des Schafts 51 ausgebildet, so dass sie einen Seegering oder einen Sprengring 53 trägt, wodurch das Drehglied 4 an dem Schaft 51 des Körpers 5 befestigt wird.

Die Halterglieder 42 sind auf einer Oberfläche des Drehglieds 4 hinter dem Körper 5 ausgebildet. Die Halterglieder 42 weisen eine halbzylindrische innere Wand, deren Innendurchmesser D2 ein wenig kleiner als der Außendurchmesser des Auslegers 3 ist, und eine Mündung 42a, deren Breite W kleiner als der Innendurchmesser D2 ist, auf. Die Halterglieder 42 sind derart ausgebildet, dass die Mittelachsen der Löcher, welche durch ihre halbzylindrische innere Wand definiert sind, zueinander ausgerichtet werden können. Das Durchgangsloch 43 ist derart ausgebildet, dass es zu der zylindrischen inneren Wand 41 des Drehglieds 4 parallel ist. Der Innendurchmesser des Durchgangslochs 43 gleicht oder ist ein wenig kleiner als der Außendurchmesser des Auslegers 3. Die Mittelachse des Durchgangslochs 43 erstreckt sich derart, dass sie die Mittelachse des Lochs, welches durch die halbzylindrische innere Wand des Halterglieds 42 definiert ist, überkreuzt.

Der Körper 5 enthält wie in 7 gezeigt die Erfassungseinheit 7.

Der Permanentmagnet 6 ist ein zylindrischer, aus Ferrit hergestellter Permanentmagnet, welcher in dem Drehglied 4 derart angeordnet ist, dass er zu dem Loch koaxial ist, dass durch die innere Wand 41 des Drehglieds 4 definiert ist. Wie in 4 gezeigt wird der Permanentmagnet 6 magnetisiert und polarisiert, so dass sein magnetischer Fluss in einer Radialrichtung der inneren Wand 41 fließt. Der Permanentmagnet 6 ist in dem Harzabschnitt des Drehglieds 4, welches ebenfalls die Halterglieder 42 enthält, einfügeausgeformt.

Die Erfassungseinheit 7 weist eine integrierte Hall-Schaltung 70, ein Anschlussglied 8, welches die integrierte Hall-Schaltung 70 mit einer äußeren Einheit verbindet, ein Paar von Chipkondensatoren 9 und einen Chiphalter 10 auf, der eine Hülle 13 aufweist, um darin die integrierte Hall-Schaltung 70 zu halten. Die Hülle 13 erstreckt sich senkrecht zu dem Anschlussglied 8 und ist innerhalb des Hohlschafts 51 angeordnet, so dass die integrierte Hall-Schaltung 70 in dem magnetischen Fluss M des Permanentmagneten 6 positioniert ist. Die integrierte Hall-Schaltung 70 enthält Signal-, Masse-, und Leistungsleitungen 71-73, ein Hall-Element und eine Verstärkerschaltung. Die integrierte Hall-Schaltung 70 sieht ein Hall-Spannungssignal vor, welches zu der magnetischen Flussdichte an bzw. in ihrer Signalleitung 71 proportional ist, wenn ein Magnetfeld angelegt wird. Das Hall-Spannungssignal wird durch die Verstärkerschaltung verstärkt, bevor es an eine Steuerschaltung 21 (9) übertragen wird.

Das Anschlussglied 8 ist aus einem leitenden Metall hergestellt und weist, wie in 5 gezeigt einen Signalanschluss 81, einen Masseanschluss 82, einen Leistungsanschluss 83, ein Paar von Befestigungslöchern 84 und zwei Paare von Chipfassungen 85 auf. Die Anschlüsse 81, 82, 83 sind jeweils mit den drei Leitungen 71-73 der integrierten Hall-Schaltung 70 verbunden. Der Signalanschluss 81 ist mit der Signalleitung 71 verbunden, der Masseanschluss 82 ist mit der Masseleitung 72 verbunden und der Leistungsanschluss 83 ist mit der Leistungsleitung 83 verbunden. Eine solche Verbindung wird durch Schweißen, Löten oder mechanisches Klemmen hergestellt. Das andere Ende des Ausflusselements 8 steht von dem Körper 5 derart hervor, dass es mit der in 9 gezeigten äußeren Steuerschaltung 21 an dem anderen Ende über einen Verbinder (nicht gezeigt) und einen Kabelbaum (nicht gezeigt) verbunden wird.

Der Leistungsanschluss 83 nimmt elektrische Leistung auf, so dass das Hall-Element und die Verstärkerschaltung angesteuert werden. Der Signalanschluss 81 überträgt das Hall-Spannungssignal an die Steuerschaltung 21. D.h. es wird eine Ansteuerspannung über den Leistungsanschluss 83 und die Leistungsleitung 73 auf das Hall-Element angelegt, wodurch ein Hall-Spannungssignal erzeugt wird, falls um das Hall-Element ein Magnetfeld ausgebildet ist. Das Hall-Spannungssignal wird durch die Verstärkerschaltung verstärkt, welche durch die Leistung angesteuert wird, die über den Leistungsanschluss 83 und die Leistungsleitung 73 an sie bereitgestellt wird, und über den Signalanschluss 81 und die Signalleitung 71 an die Steuerschaltung 21 gesendet.

Die magnetische Flussdichte des durch das Hall-Element der integrierten Hall-Schaltung 70 passierenden magnetischen Flusses ändert sich, wenn sich der Kraftstoffpegel A1 ändert und sich das Drehglied 4 dreht. Das Hall-Spannungssignal und das Ausgangssignal der integrierten Hall-Schaltung 70 ändern sich deshalb. Der Pegel A1 des Kraftstoffs wird anschließend von dem Ausgangssignal der integrierten Hall-Schaltung 70 berechnet.

Wie in 5 gezeigt steht das erste Paar von Chipfassungen 85 parallel zu den Anschlüssen 81, 82, 83 in einem zwischen dem Masseanschluss 82 und dem Signalanschluss 81 ausgebildeten Raum hervor, und das zweite Paar von Chipfassungen steht parallel zu den Anschlüssen 81, 82, 83 in einem zwischen dem Masseanschluss 82 und dem Leistungsanschluss 83 ausgebildeten Raum hervor.

Ein Abschnitt des Anschlussglieds 8 ist wie in 6 und 7 gezeigt eingedrückt bzw. eingebeult, um die Fassungen 85 auszubilden, auf welche ein Epoxydharz angewendet wird, so dass eine Schutzabdeckung 91 ausgebildet wird, um den Chipkondensator 9 und das Lötmittel 92 vor der Ausformungswärme zu schützen. Die Erfassungseinheit 7 wird ausgebildet, wenn das Anschlussglied 8, die integrierte Hall-Schaltung 70 und die Chipkondensatoren 9 miteinander verbunden sind, und der Chiphalter 10 daran befestigt ist. Der Chiphalter 10 ist an dem Anschlussglied 8 derart befestigt, dass er die Chipkondensatoren 9 hält. Der Chiphalter 10 ist aus einem wärmebeständigen Material wie z.B. Polyethylensulfid (PPS) hergestellt und weist einen Chiphalteabschnitt 11, einen Basisabschnitt 12 und einen Hüllenabschnitt 13 auf.

Nachdem die integrierte Hall-Schaltung 70 mit dem Anschlussglied 8 verlötet ist, wird der Chiphalter 10 an dem Anschlussglied 8 an den Befestigungslöchern 84 durch thermische Haftungoder Presspassen befestigt. Die Chipkondensatoren 9 werden anschließend an den Chipfassungen 85 verlötet, so dass die Chipkondensatoren 9 durch den Chiphalter 10 gehalten werden können.

Die Erfassungseinheit 7 wird wie in 8 gezeigt mit einem Harzmaterial einfügeausgeformt, so dass der Körper 5 ausgebildet wird. Der Chiphalter 10 wird in der Zwischenzeit an seinem Basisabschnitt 12 durch eine Form unterstützt, so dass die Chipkondensatoren 9 durch den Chiphalteabschnitt 11 des Chiphalters 10 gehalten werden können. Da die Chipkondensatoren 9 durch den Chiphalteabschnitt 11 gehalten werden, wird verhindert, dass die Chipkondensatoren 9 durch einen hohen Ausformungsdruck während dem Einfügeausformen beschädigt werden. Das Anschlussglied 8 wird ebenfalls durch den Chiphalter 10 gegen den Ausformungsdruck unterstützt. Ein Biegen oder ein Verformen des Anschlussglieds 8 wird deshalb verhindert, so dass die Chipkondensatoren 9 vor mechanischen Belastungen geschützt werden können. Die integrierte Hall-Schaltung 70 wird durch den Hüllenabschnitt 13 ferner vor der Ausformungswärme geschützt.

Anschließend wird der Schaft 51 in die zylindrische innere Wand 41 des Drehglieds 4 eingefügt und der Seegering 53 wird in die ringförmige Auskehlung 52 eingepasst. Der Ausleger 3 wird nachfolgend in das Durchgangsloch 43 eingefügt, so dass sich der Ausleger um das Durchgangsloch 43 drehen kann. Der Ausleger 3 wird danach von linker Hand in 3 in das Innere der Halterglieder 42 pressgepasst. Die Halterglieder 42 werden elastisch verformt, so dass sie den Ausleger 3 fest halten.

Der Kraftstoffpegelanzeiger 1 enthält wie in den 9-11 gezeigt ein Paar von Chipkondensatoren 9, die an den Fassungen 85 des Anschlussglieds 8 verlötet sind, so dass sie die Anschlüsse 81 bis 83 elektrisch verbinden, wodurch die integrierte Hall-Schaltung elektrisch geschützt wird. Jeder Chipkondensator 9 ist ein Multischichtkondensator, welcher eine Kapazität von z.B. 4,7 nF aufweist. Einer der Chipkondensatoren weist ein Paar von elektrischen Leitungen auf, welche mit dem ersten Paar von Chipfassungen 85 verlötet sind, welche jeweils von dem Masseanschluss 82 und dem Signalanschluss 81 hervorstehen. Der andere Chipkondensator 9 weist ein Paar von elektrischen Leitungen auf, welche mit dem zweiten Paar von Chipfassungen verlötet sind, die jeweils von dem Masseanschluss 82 und dem Leistungsanschluss 83 hervorstehen. Der Signalanschluss 81 und der Leistungsanschluss 83 sind mit anderen Worten über die Chipkondensatoren 9 jeweils mit der Masse verbunden.

Falls ein Hochspannungsrauschsignal an den Signalanschluss 81 oder den Leistungsanschluss 83 angelegt wird, wird das Rauschsignal durch die Chipkondensatoren 9an den Masseanschluss 82 umgeleitet, ohne die integrierte Hall-Schaltung 70 nachteilhaft zu beeinflussen. Die integrierte Hall-Schaltung 70 wird deshalb durch das Hochspannungsrauschen nicht beschädigt. Da der Chipkondensator viel kleiner als ein herkömmlicher Kondensator ist, kann die Größe des Kraftstoffpegelanzeigers 1 kompakt ausfallen.

Wie in 9 gezeigt enthält ein Kombianzeigeinstrument 20 die Steuerschaltung 21 und ein Kraftstoffanzeigeinstrument 22. Die Steuerschaltung 21, welche einen Mikrocomputer enthält, ist über einen Zündungsschalter 23 mit einer Batterie 24 und dem Kraftstoffanzeigeinstrument 22 verbunden.

Wenn der Zündungsschalter 23 eingeschaltet wird, beginnt die Steuerschaltung 21 ihren Betrieb. Die Steuerschaltung 21 stellt an den Kraftstoffpegelanzeiger 1 über den Anschluss 83 elektrische Leistung bereit, so dass die integrierte Hall-Schaltung 70 betrieben wird. Die integrierte Hall-Schaltung 70 sendet über den Signalanschluss 81 ein Erfassungssignal, welches dem Kraftstoffpegel A1 entspricht, an die Steuerschaltung 21, so dass das Kraftstoffanzeigeinstrument 22 angesteuert wird.

Falls ein Hochspannungsrauschen an einen Signalanschluss 81 oder dem Leistungsanschluss 83 angelegt wird, entlädt sich das Hochspannungsrauschen über die Chipkondensatoren 9 an den Masseanschluss 83. Das Hochspannungsrauschen wird dementsprechend nicht auf die integrierte Hall-Schaltung 70 oder einen Verstärker angelegt.

Da die integrierte Hall-Schaltung 70, das Anschlussglied 8 und die Chipkondensatoren 9, welche die Erfassungseinheit 7 ausbilden, mit einem Harzmaterial ausgeformt werden, wenn der Körper 5 ausgeformt wird, weist der Kraftstoffpegelanzeiger 1 bei seinem Betrieb eine hohe Vibrationsfestigkeit, sowie eine hohe Temperaturbeständigkeit auf.

Eine Variation der Erfassungseinheit 7 entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung ist in 10 und 11 gezeigt.

In den Raum zwischen dem Chipkondensator 9 und dem Chiphalter 10 wird anstatt dem Chiphalterabschnitt 11 ein Haftstoff 14 gefüllt.

Nachdem die integrierte Hall-Schaltung 70 mit dem Anschlussglied 8 verlötet ist, wird der Chiphalter 10 an dem Anschlussglied 8 befestigt. Anschließend wir ein Epoxydharz oder dergleichen auf den Chiphalter 10 von rechter Hand in 10 angewendet und die Chipkondensatoren 9 werden auf dem Chiphalter 10 derart montiert, dass der Haftstoff 14 zwischen dem Chiphalter 10 und den Chipkondensatoren 9 eingelegt bzw. zwischenangeordnet werden kann. Die Chipkondensatoren 9 werden anschließen mit den Chipfassungen 85 der Anschlüsse 81-83 verlötet. Da die Chipkondensatoren 9 durch das Halterglied 10 durch den Haftstoff gehalten werden, können die Chipkondensatoren 9 von einer äußeren mechanischen Belastung geschützt werden.

Anschließend wird Epoxyharz über den Chipkondensatoren 9 angewendet, sowie ausgehärtet, um die Schutzabdeckung 91 auszubilden.

Der Haftstoff 14 füllt ebenfalls die Spalte zwischen den Chipkondensatoren 9 und dem Anschluss 8 und verklebt diese. Die Chipkondensatoren 9 werden deshalb ebenfalls durch das Anschlussglied 8 unterstützt.

Der Haftstoff kann auf Spalte zwischen den Chipkondensatoren 9 und dem Chiphalter 10 angewendet werden, selbst falls der Chiphalteabschnitt 11 verbleibt.

Eine Variation des Anschlussglieds 8 ist in 12 und 13 gezeigt. Drei Chipfassungen 85 sind jeweils an dem Signalanschluss 81, dem Masseanschluss 82 und dem Leistungsanschluss 83 ausgebildet. Die Chipanschlüsse 85 sind, wie in 13 gezeigt, auf der gleichen Ebene ausgebildet. Einer der Chipkondensatoren 9 ist mit den Chipfassungen 85, welche an dem Signalanschluss 81 und dem Masseanschluss 81 ausgebildet sind, verlötet, und der andere Chipkondensator 9 ist mit den Chipfassungen verlötet, welche an dem Masseanschluss 82 und dem Leistungsanschluss 83 ausgebildet sind.

Eine Variation des Kraftstoffpegelanzeigers 1 weist eine integrierte Hall-Schaltung 70a auf, welche ein Paar von elektrischen Leitungen 71a und 73, sowie ein Anschlussglied aufweist, das einen Verbindungsanschluss 81a, einen Einstellanschluss 82a und einen Leistungsanschluss aufweist. Die elektrische Leitung 71a wirkt als Signalleitung 71 und Masseleitung 72, sowie der Verbindungsanschluss 81a wirkt als Signalanschluss 81 und Masseanschluss 82. Der Einstellanschluss 82a stellt das Ausgangssignal der integrierten Hall-Schaltung 70a, welches den Kraftstoffpegel A1 des Kraftstoffs A angibt, ein. Das Kraftstoffpegelanzeigeinstrument 70a enthält ebenfalls einen Chipkondensator 9 und einen Chipwiderstand 9a. Der Chipwiderstand 9a weist einen Widerstand von etwa 30 Ohm auf, so dass der in die integrierte Hall-Schaltung 70a fließende Strom begrenzt wird. Das Anschlussglied 8 und der Chiphalter 10 können durch Outset-Ausformen aneinander befestigt werden.

Eine weitere Variation des Kraftstoffpegelanzeigers 1 wird mit Bezug auf 15 beschrieben.

Das Anschlussglied 8, welches die Anschlüsse 81, 82, 83 und den Chiphalter 10 enthält, ist in der Erfassungseinheit 7 im Wesentlichen in der gleichen Art, wie vorstehend beschrieben, einfügeausgeformt. Ein Haftstoff 16 wird zwischen dem Chiphalter 10 und den Chipkondensatoren 10 gefüllt. Der Haftstoff 16 wird zuerst auf der Bodenoberfläche des Chipkondensators 9 aufgetragen und in den ausgebeulten Abschnitt 15 des Chiphalters 10 eingebracht, so dass es daran temporär befestigt wird. Der Chipkondensator 9 wird nachfolgend mit den Anschlüssen 81 und 82 verlötet. Der Haftstoff 60 hält den Chipkondensator 9 temporär, bis er mit den Anschlüssen 81, 82 verlötet wird und beseitigt die Luftspalte, welche sich ansonsten zwischen dem Chipkondensator 9 und dem Chiphalter 10 ausbilden. Der Chipkondensator 9 wird somit vor dem Ausformungsdruck bei der Einfügeausformung geschützt.

Der Chipwiderstand 9a wird ebenfalls in gleicher Weise wie der Chipkondensator 9 mit den Anschlüssen 82, 83 verlötet. Der Chiphalter 10 weist zwei Basisabschnitte 12 auf, so dass der Chipkondensator 9 und der Chipwiderstand 9a gegen den Ausformungsdruck unterstützt werden, deren Aufbau mit dem in 7 gezeigten Aufbau identisch ist. Die beiden Basisabschnitte 12 können jedoch in einem ausgebildet sein.

Nachdem der Chipkondensator 9 und der Chipwiderstand 9a mit dem Anschlussglied 8 verlötet sind, wird Harzmaterial in den ausgebeulten Abschnitt 15 gefüllt, so dass die Schutzabdeckung 91 ausgebildet wird. Die Schutzabdeckung 91 schützt den Chipkondensator 9 und den Chipwiderstand 9a vor dem Ausformungsdruck und der Ausformungstemperatur, wenn die Erfassungseinheit 7 in dem Körper 5 ausgeformt wird. Der ausgebeulte Abschnitt 15 schützt ebenfalls einen geschmolzenen Abschnitt der Schutzabdeckung 15 vor dem Abfließen, nachdem die Schutzabdeckung 15 ausgebildet wird.

Das Kraftstoffpegelanzeigeinstrument 1 entsprechend der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird mit Bezug auf 16 bis 20 beschrieben. Im Übrigen geben gleiche Bezugszeichen gleiche oder im Wesentlichen gleiche Teile, Abschnitte oder Komponenten als in der ersten Ausführungsform an.

Das Kraftstoffpegelanzeigeinstrument 1 enthält einen Schwimmer 2, einen Ausleger 3, ein Drehglied 4, einen Körper 5, einen Permanentmagneten 6, eine Erfassungseinheit 7, welche eine integrierte Hall-Schaltung 70 aufweist, ein Anschlussglied 8, welches die integrierte Hall-Schaltung 70 mit einer äußeren Einheit verbindet, sowie einen Harzchiphalter 10. Der Chiphalter 10 weist einen Hüllenabschnitt 13 auf, welcher die integrierte Hall-Schaltung 70 in seinem Inneren hält. Der Querschnitt des Innenraums des Hüllenabschnitts 13 ist ungefähr mit dem Querschnitt der integrierten Hall-Schaltung 70 identisch, um dieselbe festzuhalten.

Das Anschlussglied 8, welches drei Anschlüsse 81 bis 83 aufweist, ist mit einem Haftbelag 8a durch organische Plattierung an seinen Abschnitten, die mit dem Chiphalter 10 in Kontakt sind, bedeckt. Der Chiphalter 10 weist ein Paar von parallel ausgebildeten ringförmigen Vorsprüngen 10a, von welchen jeder einen Dreiecksquerschnitt aufweist, an seinem oberen Abschnitt auf.

Der Haftbelag 8a wird bei der Herstellung zuerst auf das Anschlussglied 8 aufgetragen. Der Haftbelag 8a ist ein Belag, welcher z.B. in der JP-A-2001-1445 offenbart ist. Das Anschlussglied 8 wird anschließend in den Chiphalter 10 einfügeausgeformt. Der Haftbelag 8a wird in der Zwischenzeit mit dem Harzmaterial des Chiphalters 10 chemisch verklebt, so dass eine Diffusionszone ausgebildet wird, so dass das Anschlussglied 8 durch den Chiphalter 10 fest gehalten wird. Die integrierte Hall-Schaltung 70 wird danach in die Hülle 13 des Chiphalters 10 eingefügt. Die elektrischen Leitungen 71 bis 73 der integrierten Hall-Schaltung 70 werden anschließend mit den Anschlüssen 81 bis 83 des Anschlussglieds 8 durch Fixieren oder Klemmen verbunden, so dass die Erfassungseinheit 7 ausgebildet wird.

Die Erfassungseinheit 7 wird in eine Spritzform zum Ausbilden des Körpers 5 gesetzt, welche über dem Körper 5 eine Füllöffnung aufweist. Das flüssige Harzmaterial, welches eine hohe Temperatur aufweist, fließt deshalb, nachdem es in die Gußform gespritzt wird, entlang dem Paar von ringförmigen Vorsprüngen 10a, bis das Ausformen abgeschlossen ist. Der obere Abschnitt der Erfassungseinheit 7 ist dementsprechend der hohen Temperatur für eine lange Zeitdauer ausgesetzt, so dass das Harzmaterial mit der Erfassungseinheit 7 vollständig verklebt ist, wenn der Körper 5 ausgebildet wird.

Da die integrierte Hall-Schaltung 70 in der Hülle 13 aufgenommen wird, ist sie vor der Wärme der hohen Temperatur isoliert, während die Erfassungseinheit 7 in dem Körper 5 ausgeformt wird. Aufgrund des Haftbelags 8a und des ringförmigen Vorsprungs 10a wird die integrierte Hall-Schaltung 70 von dem Kraftstoff ferngehalten, selbst wenn der Kraftstoffpegelanzeiger 1 in dem Kraftstoff A eingetaucht ist. Die Anzahl der ringförmigen Vorsprünge kann im Übrigen auf drei oder mehr geändert werden.

Im Folgenden wird eine Variation des Kraftstoffpegelanzeigers 1 entsprechend der zweiten Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf 18 und 19 beschrieben.

Der Chiphalter 10 weist einen zylindrischen ausgebeulten Abschnitt 10d auf der anderen Seite des Bodens des Hüllenabschnitts 13 auf, an welchem die integrierte Hall-Schaltung 70 aufgenommen ist.

Wenn die Erfassungseinheit 7 in eine Spritzform 100 gesetzt wird, welche eine obere Gußform und eine untere Gußform 102, 102 aufweist, wird der ausgebeulte Abschnitt 10d durch einen Positionierungsstift 103 unterstützt, welcher von der Gußform 102, wie in 19 gezeigt, hervorsteht. Die Erfassungseinheit 7 kann dementsprechend mit einer hohen Präzision in dem Körper ausgeformt werden. Das Bezugszeichen 450 bezeichnet ein Loch des Körpers 5, durch welches sich der Positionierungsstift 103 erstreckt, während der Körper 5 ausgeformt wird.

Das Anschlussglied 8 wird in den Auskehlungen 107 (z.B. drei Auskehlungen für die Anschlüsse 81, 82, 83), welche zwischen der oberen Gußform 101 und der unteren Gußform 102 ausgebildet sind, platziert.

Eine vorgegebene Menge der heißen Flüssigkeit des Harzmaterials wird durch einen Einguss 105 und eine Öffnung 106 in einen Hohlraum 104 gespritzt, bis das Harzmaterial den Hohlraum 104 vollständig füllt. Das Harzmaterial kühlt anschließend in dem Hohlraum 104 nach und nach ab und härtet aus. Wenn das Harzmaterial ausreichend ausgehärtet ist, wird die obere Gußform 101 und die untere Gußform 102 getrennt, so dass der Körper 5 von der Gußform 100 entladen wird.

Wie in 20 gezeigt, kann der Chiphalter 10 anstatt dem ausgebeulten Abschnitt 10d einen Vorsprung 10e aufweisen, welcher anstatt dem Positionierungsstift 103 in ein Positionierungsloch 109 eingefügt werden soll, das in der unteren Gußform 102 ausgebildet ist.

Die integrierte Hall-Schaltung 70 kann in der vorstehend beschriebenen Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung durch eine andere Erfassungseinheit, wie z.B. eine Einheit, welche ein Magnetwiderstandselement oder eine Magnetdiode enthält, ersetzt werden.

In der vorhergehenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung wurde die Erfindung mit Bezug auf ihre spezifischen Ausführungsformen offenbart. Es ist jedoch ersichtlich, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen der spezifischen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen dargelegt ist, abzuweichen.


Anspruch[de]
Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung (1) zum Erfassen eines in einem Tank enthaltenen Flüssigkeitspegels, aufweisend:

ein erstes Glied (2, 3), welches sich in einer vorgeschriebenen Weise bewegt, wenn sich der Flüssigkeitspegel ändert;

eine Feldeinrichtung (6) zum Ausbilden eines Magnetfelds;

eine elektronische Schaltung (70) zum Erzeugen eines elektrischen Signals in Reaktion auf eine Bewegung des Magnetfelds;

ein zweites Glied (4), welches mit dem ersten Glied (3) und der Feldeinrichtung (6) verbunden ist, so dass das Magnetfeld relativ zu der elektronischen Schaltung bewegt wird, wenn sich das erste Glied bewegt;

ein Anschlussglied (8) zum Verbinden der elektrischen Schaltung (70) mit einer äußeren Steuerschaltung; und

ein Formkörper (5), welcher einen Harzhalter (10) zum Halten der elektrischen Schaltung (70) und dem Anschlussglied (8) enthält, wobei der Harzhalter (10) ein Gehäuse (13) zum Isolieren der elektronischen Schaltung (70) vor Wärme und mechanischer Belastung enthält, wenn der Formkörper (5) ausgebildet wird.
Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Glied einen Schwimmer (2), welcher in einer Flüssigkeit angeordnet ist, sowie einen Ausleger (3) aufweist, welcher den Schwimmer (2) mit dem zweiten Glied (4) verbindet. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei:

die Feldeinrichtung einen Permanentmagnet (6) aufweist;

das zweite Glied ein Drehglied (4) aufweist, das den Permanentmagnet (6) trägt; und

der Formkörper (5) einen Hohlschaft zum drehbaren Lagern des Drehglieds (4) an seiner äußeren Peripherie und zum Aufnehmen des Gehäuses (13) in seinem Inneren enthält.
Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die elektronische Schaltung (70) eine integrierte Hall-Schaltung aufweist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die elektronische Schaltung (70) ferner einen mit dem Anschlussglied (8) verbundenen Chipkondensator (9) aufweist, so dass die elektronische Schaltung (70) vor elektrischem Rauschen geschützt ist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei:

das Anschlussglied (8) zumindest einen ersten Anschluss (81), und/oder einen zweiten Anschluss (82), und/oder ein Paar von Chipmontageelementen (85) zum Montieren des Chipkondensators (9) aufweist, so daß er mit dem ersten Anschluss (81) und dem zweiten Anschluss (82) verbunden wird.
Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei das Anschlussglied (8) und der Chipkondensator (9), sowie die elektronische Schaltung (70) in dem Harzhalter (10) integriert sind, so dass sie eine Erfassungseinheit (7) ausbilden, welche mit Harzmaterial bedeckt ist, so dass der Formkörper (5) ausgebildet wird. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Erfassungseinheit (7) eine Schutzabdeckung (92) aufweist, welche den Chipkondensator (9) bedeckt. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch (8), wobei der Harzhalter (10) einen ausgebeulten Abschnitt (15) aufweist, in welchem der Chipkondensator (9) angeordnet ist und an dem Anschlussglied (8) befestigt ist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Harzhalter (10) einen Basisabschnitt (12) zum Schützen des Anschlussglieds (8) vor dem Ausformungsdruck, wenn der Formkörper (5) in einer Spritzform (100) ausgebildet wird, aufweist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 10, ferner einen Haftstoff (14, 11) aufweisend, welcher zwischen dem Harzhalter (10) und dem Chipkondensator (9) angeordnet ist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 10, ferner ein Harzmaterial aufweisend, welches in den ausgebeulten Abschnitt (15, 15) gefüllt ist. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (13) eine Hülle aufweist, welche sich senkrecht zu dem Anschlussglied (8) erstreckt. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei:

das Anschlussglied (8) an einem Abschnitt, welcher mit dem Harzhalter (10) in Kontakt ist, einen Haftbelag aufweist; und

der Harzhalter (10) an seinem Abschnitt, welcher das Anschlussglied (8) umgibt, einen ringförmigen Vorsprung (10a) aufweist.
Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Harzhalter (10) an einer Seite der Hülle (13) hinter der elektronischen Schaltung einen ausgebeulten Abschnitt (10d) aufweist, welcher durch einen Stift (103), der von einer Gußform hervorsteht, gelagert wird, wenn die Erfassungseinheit (7) in dem Formkörper (5) durch eine Spritzform (100) ausgeformt wird. Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Harzhalter (10) einen Vorsprungsabschnitt (10d), welcher von einer Seite der Hülle (13) hinter der elektronischen Schaltung hervorsteht, aufweist, der durch eine Spritzform (100) gelagert wird, wenn die Erfassungseinheit (7) in dem Formkörper (5) durch die Spritzform (100) ausgeformt wird. Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkeitspegelerfassungsvorrichtung (1), welche ein erstes Glied (2, 3), welches sich in einer vorgeschriebenen Weise bewegt, wenn sich der Flüssigkeitspegel ändert, enthält, sowie eine Feldeinrichtung (6) zum Ausbilden eines Magnetfelds, eine elektronische Schaltung (70) zum Erzeugen eines elektrischen Signals in Reaktion auf eine Bewegung des Magnetfelds, ein zweites Glied (4), welches mit dem ersten Glied (3) und der Feldeinrichtung (6) zum Bewegen des Magnetfeld relativ zu der elektronischen Schaltung, wenn sich das erste Glied bewegt, verbunden ist, ein Anschlussglied (8) zum Verbinden der elektrischen Schaltung (70) mit einer äußeren Steuerschaltung; und einem Formkörper (5), welcher einen Harzhalter (10) zum Halten der elektrischen Schaltung (70) und dem Anschlussglied (8) enthält, wobei der Harzhalter (10) ein Gehäuse (13) zum Isolieren der elektronischen Schaltung (70) vor Wärme und mechanischer Belastung enthält, wenn der Formkörper (5) ausgebildet wird, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Ausformen des Anschlussglieds (8) mit Harzmaterial, so dass eine integrierte Einheit des Harzhalters (10) ausgebildet wird, welche das Gehäuse (13) und das Anschlussglied (8) aufweist;

elektrisches Verbinden eines Chipelements (9) mit dem Anschlussglied (8), so dass das Chipelement (9) durch das Anschlussglied (8) gelagert werden kann, wodurch eine Erfassungseinheit (7) ausgebildet wird; und

Ausformen der Erfassungseinheit (7) mit dem Harzmaterial, so dass der Formkörper (5) ausgebildet wird.
Verfahren nach Anspruch 17, ferner einen Schritt des Füllens von Harzmaterial zwischen dem Chipelement (9) und dem Harzhalter (10) vor dem Schritt des Ausformens der Erfassungseinheit (7) aufweisend. Verfahren nach Anspruch 17, wobei:

der Schritt des Ausformens des Anschlussglieds (8) ferner einen Schritt des Ausbildens eines ausgebeulten Abschnitts (15) zum Exponieren des Anschlussglieds aufweist, so dass das Chipelement mit dem Anschlussglied verbunden wird.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei:

der Schritt des Ausformens des Anschlussglieds (8) ferner einen Schritt des Ausbildens eines Basisabschnitts (12) hinter dem ausgebeulten Abschnitt aufweist, so dass der Harzhalter (10) durch eine Spritzform an dem Basisabschnitt (12) in dem Schritt des Ausformens der Erfassungseinheit (7) gelagert werden kann.
Verfahren nach Anspruch 17, ferner einen Schritt des Bedeckens eines Abschnitts des Anschlussglieds (8), welches mit dem Harzhalter (10) in Kontakt ist, mit einem Haftstoff vor dem Schritt des Ausformens des Anschlussglieds (8) aufweisend. Verfahren nach Anspruch 17, ferner einen Schritt des Einfügens der elektronischen Schaltung (70) in das Gehäuse (13) vor dem Schritt des elektrischen Verbindens aufweisend.






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