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Dokumentenidentifikation DE102006053931A1 31.05.2007
Titel Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion
Anmelder Yazaki Corp., Tokyo, JP
Erfinder Nishijima, Masataka, Susono, Shizuoka, JP;
Kisu, Naomi, Susono, Shizuoka, JP;
Matsuo, Tatsuro, Susono, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 15.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006053931
Offenlegungstag 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse H02G 11/00(2006.01)A, F, I, 20061115, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02G 3/04(2006.01)A, L, I, 20061115, B, H, DE   B60R 16/03(2006.01)A, L, I, 20061115, B, H, DE   B60J 5/06(2006.01)A, L, I, 20061115, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird eine Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion zur Verfügung gestellt, die verhindern kann, dass ein Kabelbaum in eine Öffnung eindringt, wenn die Schiebekonstruktion halb geöffnet ist und die Erzeugung von Geräuschen verhindern kann, wenn die Schiebekonstruktion geschlossen ist, wobei die Stromversorgungseinrichtung für die Schiebekonstruktion eine Fahrzeugkarosserie aufweist, eine gleitbeweglich auf der Fahrzeugkarosserie angebrachte Schiebetür, den Kabelbaum, der die Verdrahtung zwischen der Fahrzeugkarosserie und der Schiebetür herstellt, einen festen Abschnitt und ein Begrenzungsteil. Ein Ende des Kabelbaums ist an der Fahrzeugkarosserie befestigt. Das andere Ende des Kabelbaums ist an dem festen Abschnitt befestigt, der auf der Schiebetür angebracht ist. Das Begrenzungsteil stößt gegen einen unteren Rand eines inneren Randes einer Öffnung an.

Beschreibung[de]

Die japanische Prioritätsanmeldung mit der Nr. 2005-333408, auf welcher die vorliegende Anmeldung beruht, wird insgesamt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion, die auf der Schiebekonstruktion angebracht ist, beispielsweise einer Schiebetür eines Fahrzeugs, um durchgehend elektrische Energie beispielsweise einem Zusatzgerät an der Schiebekonstruktion zuzuführen.

10 zeigt eine Stromversorgungseinrichtung 100 für eine Schiebekonstruktion (nachstehend als Stromversorgungseinrichtung bezeichnet), die ständig elektrische Energie einem Zusatzgerät zuführt, an einer Schiebetür als Schiebekonstruktion eines Fahrzeugs. Die Stromversorgungseinrichtung 100 weist eine Fahrzeugkarosserie 100 als Grundlage auf, eine gleitbeweglich auf der Fahrzeugkarosserie 101 vorgesehene Schiebetür 102, und einen Kabelbaum 103, der die Verdrahtung zwischen der Fahrzeugkarosserie 101 und der Schiebetür 102 herstellt.

Die Fahrzeugkarosserie 101 ist mit einer Öffnung 104 versehen, durch welche ein Insasse in einen Insassenraum hinein und aus diesem herausgelangt, der in der Fahrzeugkarosserie vorgesehen ist. Die Schiebetür 102 kann sich gleitbeweglich zwischen einer geschlossenen Position, in welcher die Schiebetür 102 die Öffnung 104 verschließt, wie mit einer lang gestrichelten und kurz gestrichelten Linie in 10 angedeutet, und einer geöffneten Position bewegen, in welcher die Schiebetür 102 vollständig die Öffnung 104 öffnet, wie mit einer gestrichelten Linie in 10 angedeutet.

Der Kabelbaum 103 weist mehrere Stromleitungen (nicht gezeigt) auf, und ein Wellrohr 105, das die Stromleitungen aufnimmt. Die Stromleitungen verbinden elektrische Zusatzgeräte, die auf der Fahrzeugkarosserie angebracht sind, und die Zusatzgeräte, die auf der Schiebetür 102 angebracht sind. Das Wellrohr 105 kann sich elastisch verformen. Ein Endabschnitt des Wellrohrs 105 ist auf der Fahrzeugkarosserie 101 befestigt. Der andere Endabschnitt des Wellrohrs 105 ist verschwenkbar auf der Schiebetür 102 angebracht.

Bei der Stromversorgungseinrichtung 100 kann sich, durch elastische Verformung des Wellrohrs 105 des Kabelbaums 103 und Verschwenken des anderen Endabschnitts des Wellrohrs 105 gegen die Schiebetür 102, die Schiebetür 102 zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position bewegen. Durch Anordnung der Stromleitungen so, dass sie sich durch das Wellrohr 105 erstrecken, wird das Zusatzgerät, das auf der Fahrzeugkarosserie 101 angebracht ist, mit dem Zusatzgerät elektrisch verbunden, das auf der Schiebetür 102 angebracht ist, damit durchgehend elektrische Energie den Zusatzgeräten zugeführt wird, die auf der Schiebetür 102 angebracht sind.

  • Das Patentdokument 1 ist die japanische veröffentliche Patentanmeldung Nr. 2005-308099.

Wenn bei der Stromversorgungseinrichtung sich die Schiebetür 102 an einer mittleren Position zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position befindet, wie in 10 gezeigt, weist das Wellrohr 105, also der Kabelbaum 103, eine Lose auf, so dass es durch die Öffnung 104 in den Insassenraum eindringt. Dabei kann das Wellrohr durch einen Gegenstand im Insassenraum festgehalten werden, und kann unerwartet die Stromversorgungseinrichtung beschädigt werden.

Wenn bei der Stromversorgungseinrichtung 100 sich die Schiebetür 102 in der geschlossenen Position befindet, erstreckt sich das Wellrohr 105 geradlinig. Daher kann das Wellrohr 105 durch Schwingungen eines fahrenden Fahrzeugs in Schwingungen versetzt werden, und gegen die Fahrzeugkarosserie anstoßen. Hierdurch werden unerwünschte Geräusche hervorgerufen, nämlich wenn das Wellrohr 105 gegen die Fahrzeugkarosserie 101 anstößt.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion, die verhindern kann, dass ein Kabelbaum in eine Fahrzeugkarosserie hineingelangt, wenn die Schiebekonstruktion halb geöffnet ist, und Geräusche verhindern kann, wenn die Schiebetür eine Öffnung verschließt.

Um die Vorteile der vorliegenden Erfindung zu erreichen, zeichnet sich eine Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus, dass sie eine Basis aufweist, die mit einer Öffnung versehen ist, wobei die Schiebekonstruktion gleitbeweglich gegen die Basis ausgebildet ist, um sich zwischen einer geschlossenen Position, in welcher die Schiebekonstruktion die Öffnung verschließt, und einer geöffneten Position zu bewegen, in welcher die Schiebekonstruktion die Öffnung öffnet, wobei ein Kabelbaum vorgesehen ist, der die Verdrahtung zwischen der Basis und der Schiebekonstruktion herstellt, und eine Begrenzungsvorrichtung am Kabelbaum vorgesehen ist, um eine Bewegung des Kabelbaums zur Basis hin zu begrenzen, durch Anlage gegen einen inneren Randabschnitt der Öffnung, wenn die Schiebekonstruktion zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position angeordnet ist.

Die Stromversorgungseinrichtung für die Schiebekonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass bei der voranstehend geschilderten Stromversorgungseinrichtung die Begrenzungsvorrichtung in einem Zentrumsabschnitt in Richtung der Länge des Kabelbaums angeordnet ist.

Die Stromversorgungseinrichtung für die Schiebekonstruktion zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass bei der voranstehend geschilderten Stromversorgungseinrichtung der Kabelbaum eine Stromleitung aufweist, und die Begrenzungsvorrichtung einen Montageabschnitt aufweist, der auf dem Rohrkörper angebracht werden soll, sowie einen vorstehenden Abschnitt, der gegenüber dem Montageabschnitt vorsteht, und gegen den inneren Randabschnitt der Öffnung anstoßen kann.

Die Stromversorgungseinrichtung für die Schiebekonstruktion zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass bei der voranstehend geschilderten Stromversorgungseinrichtung für die Schiebekonstruktion der Rohrkörper die Form eines Faltenbalges mit abwechselnden konvexen Abschnitten und konkaven Abschnitten entlang der Richtung der Länge des Kabelbaums aufweist, und dass die Begrenzungsvorrichtung mehrere getrennte Teilegruppen aufweist, wobei zumindest eine getrennte Teilegruppe einen Positionierungsvorsprung zum Eindringen in einen konkaven Abschnitt aufweist.

Da gemäß der Erfindung die Begrenzungsvorrichtung gegen den inneren Randabschnitt der Öffnung anstößt, und ein Eindringen des Kabelbaums in die Fahrzeugkarosserie begrenzt, wird verhindert, dass der Kabelbaum durch einen Gegenstand in der Fahrzeugkarosserie festgehalten wird, und unerwartet beschädigt wird.

Da die Begrenzungsvorrichtung gegen den inneren Randabschnitt der Öffnung anstößt, werden Schwingungen des Kabelbaums verhindert. Hierdurch wird die Erzeugung von Geräuschen verhindert.

Da gemäß der Erfindung der Zentrumsabschnitt des Kabelbaums, der am ehesten lose wird, am Eindringen in die Fahrzeugkarosserie gehindert wird, wird sicher verhindert, dass der Kabelbaum unerwartet beschädigt wird.

Da gemäß der Erfindung bei dem Kabelbaum sicher verhindert wird, dass er in die Fahrzeugkarosserie eindringt, durch die Begrenzungsvorrichtung, wird sicher verhindert, dass der Kabelbaum unerwartet beschädigt wird.

Da gemäß der Erfindung eine Verschiebung der Begrenzungsvorrichtung entlang der Längsrichtung des Kabelbaums verhindert wird, und eine Verschiebung gegenüber jenem Ort, an welchem die Begrenzungsvorrichtung gegen den inneren Randabschnitt der Öffnung anstoßen kann, kann die Begrenzungsvorrichtung sicher verhindern, dass der Kabelbaum in die Fahrzeugkarosserie hineingelangt.

Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:

1 eine Ansicht einer Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine Perspektivansicht einer Stromversorgungseinrichtung und einer Schiebetür, in welcher die Stromversorgungseinrichtung angebracht ist, gemäß 1;

3 eine Perspektivansicht eines Zustands, in welchem sich die in 2 gezeigte Schiebetür in einer geöffneten Position befindet;

4 eine Perspektivansicht eines Begrenzungsteils der Stromversorgungseinrichtung von 1;

5 eine Perspektivansicht in Explosionsdarstellung des in 4 gezeigten Begrenzungsteils;

6 eine Seitenansicht des in 4 gezeigten Begrenzungsteils;

7 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VII-VII von 6;

8 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VIII-VIII in 6;

9 eine Querschnittsansicht entlang der Linie IX-IX in 1; und

10 eine Ansicht einer Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion nach dem Stand der Technik.

Eine Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion (nachstehend als Stromversorgungseinrichtung bezeichnet) gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die 1 bis 9 beschrieben.

Eine Stromversorgungseinrichtung 1 weist eine Fahrzeugkarosserie 3 als eine Basis eines Fahrzeuges 2 auf, eine Schiebetür 4 als eine Schiebekonstruktion, die gleitbeweglich auf der Fahrzeugkarosserie 3 angebracht ist, einen Kabelbaum 5, der die Verdrahtung zwischen der Fahrzeugkarosserie und der Schiebetür 4 herstellt, einen festen Abschnitt 6, und eine Begrenzungsvorrichtung 7. Die Fahrzeugkarosserie 3 weist eine Öffnung 9 auf, durch welche ein Insasse in einen Insassenraum hinein und aus diesem heraus gelangt, der an einer Fahrzeughauptkarosserie 8 des Fahrzeugs 2 vorgesehen ist. Die Öffnung 9 geht durch eine Seitenwand der Fahrzeugkarosserie 3 hindurch.

Die Schiebetür 4 weist die Form einer flachen Platte auf. Die Schiebetür 4 weist ein Türfeld 10 auf, das aus Metallblech besteht, und in den 2, 3 gezeigt ist. Die Schiebetür 4 wird gleitbeweglich durch eine Schiene (nicht gezeigt) gehaltert, die auf der Fahrzeugkarosserie 3 angebracht ist. Die Schiebetür 4 ist so angebracht, dass sie eine Gleitbewegung zwischen einer geschlossenen Position, in welcher die Schiebetür 4 die Öffnung 9 verschließt, und die durch eine lang gestrichelte und kurz gestrichelte Linie in 1 angedeutet ist, und einer geöffneten Position durchführen kann, in welcher die Schiebetür 4 vollständig die Öffnung 9 öffnet, und die gestrichelt in 1 dargestellt ist. Die Schiebetür 4 bewegt sich allmählich zur Außenseite in Richtung der Breite des Fahrzeugs 2, wenn sich die Schiebetür 4 von der geschlossenen Position zu der geöffneten Position bewegt.

Der Kabelbaum 5 weist ein Leitungsbündel 11 auf, das durch Bündeln mehrerer Stromleitungen gebildet wird, einen karosserieseitigen Verbinder 12, und ein Wellrohr 13 als Rohrkörper. Die Stromleitungen, welche das Leitungsbündel 11 bilden, sind isolierte Leitungen, die einen leitfähigen Kernleiter und einen den Kernleiter abdeckenden Mantel aufweisen. Das Leitungsbündel wird so hergestellt, dass die mehreren Stromleitungen mit einem Band umgeben werden. Ein Ende des Leitungsbündels 11 ist mit dem karosserieseitigen Verbinder 12 verbunden, und sein anderes Ende ist mit Zusatzgeräten (nicht gezeigt) verbunden, beispielsweise Schaltern und Leuchten, die in dem Türfeld 10 angebracht sind. Daher stellt das Leitungsbündel 11, also der Kabelbaum 5, die Verdrahtung zwischen der Fahrzeugkarosserie 3 und der Schiebetür 4 her.

Der karosserieseitige Verbinder 12 ist an Enden der mehreren Stromleitungen des Leitungsbündels 11 angeschlossen, und in der Nähe eines Stufenabschnitts der Fahrzeugkarosserie 3 des Fahrzeugs 1 vorgesehen, in einem Randbereich der Öffnung 9 in der Nähe der Rückseite des Fahrzeugs 2. Der karosserieseitige Verbinder 12 ist mit Zusatzgeräten verbunden, die an der Fahrzeugkarosserie 3 angebracht sind, beispielsweise mit einer Batterie oder einem Generator des Fahrzeugs 2.

Das Wellrohr 13 ist rohrförmig mit ovalem Querschnitt ausgebildet. Eine Hauptachse des ovalen Querschnitts erstreckt sich entlang der Vertikalrichtung des Fahrzeugs. Das Wellrohr 13 besteht aus Kunstharz, und ist biegbar. Wenn das Wellrohr 13 gebogen wird, wird ein gewisses Ausmaß einer Rückstellkraft hervorgerufen.

Bei dem Wellrohr 13 sind konvexe Abschnitte 14 und konkave Abschnitte 15 vorgesehen, welche den Umfang des Wellrohrs 13 umgeben, wie dies in den 4, 5 gezeigt ist. Die konvexen Abschnitte 14 und die konkaven Abschnitte 15 sind abwechselnd entlang der Längsrichtung des Wellrohrs 13 angeordnet. Das Wellrohr weist die Form eines Faltenbalges auf.

Das Leitungsbündel 11 geht durch das Wellrohr 13 hindurch. Ein Ende des Wellrohrs 13 ist an dem karosserieseitigen Verbinder 12 angebracht. Das andere Ende des Wellrohrs 13 ist an einem nachstehend genauer erläuterten Drehteil 19 des festen Abschnitts 6 angebracht. Daher nimmt das Wellrohr 13 das Leitungsbündel 11 auf, das die Verdrahtung zwischen der Fahrzeugkarosserie 3 und der Schiebetür 4 herstellt, zum Schützen (Begrenzung einer Beschädigung) der Stromleitungen des Leitungsbündels 11. Der feste Abschnitt 6 weist ein flaches Gehäuse 16 auf, eine Schiene 17, ein Gleitstück 18, und das Drehteil 19. Das Gehäuse 16 ist auf einer inneren Oberfläche des Türfeldes 10 der Schiebetür 4 angebracht. Das Gehäuse 16 weist einen kastenförmigen Körperabschnitt 20 und einen Plattenabschnitt 21 auf. Der Körperabschnitt 20 ist so ausgebildet, dass er an seiner Oberseite und seiner Unterseite Öffnungsabschnitte aufweist. Der Körperabschnitt 20 ist so ausgebildet, dass er in Richtung nach oben schmäler wird. Der Plattenabschnitt 21 erstreckt sich von einem unteren Rand des Körperabschnitts 20 unterhalb des Körperabschnitts 21 aus. Der Plattenabschnitt 21 ist auf der inneren Oberfläche des Türfeldes 10 der Schiebetür 4 angebracht.

Die Schiene 17 ist auf dem Plattenabschnitt 21 des Gehäuses 16 so angebracht, dass sie geradlinig verläuft. Die Längsrichtung der Schiene 17 ist in Horizontalrichtung ausgerichtet, also in Richtung nach vorn und hinten des Fahrzeuges 2. Das Gleitstück 18 wird durch die Schiene 17 bewegbar entlang der Längsrichtung der Schiene 17 gehaltert. Das Drehteil 19 wird durch das Gleitstück 18 gehaltert, drehbar um eine Achse entlang der Vertikalrichtung. Das Drehteil 19 bewegt sich in Längsrichtung der Schiene 17 zusammen mit dem Gleitstück 18. Das andere Ende des Wellrohres 13 ist an dem Drehteil 19 angebracht.

In dem festen Abschnitt 6 ist das andere Ende des Wellrohres 13 an dem Drehteil 19 angebracht, und das Leitungsbündel 11 in dem Wellrohr 13 ist in das Gehäuse 16 hineingeführt, und durch die Öffnungsabschnitte an der Oberseite des Gehäuses 16 zu dem Zusatzgerät an der Schiebetür 4 geführt. Auf diese Weise schützt der feste Abschnitt 6 die Stromleitungen des Leitungsbündels 11 des Kabelbaums 5. In dem festen Abschnitt 6 wird, wenn die Schiebetür 4 eine Gleitbewegung gegenüber der Fahrzeugkarosserie 3 durchführt, das Drehteil 19 durch das Wellrohr 13 des Kabelbaums 5 gezogen. Daher wird das Drehteil 19 um die Achse gedreht, und gleitet das Gleitstück 18 entlang der Schiene 17.

In dem festen Abschnitt 6 können infolge der Tatsache, dass das Drehteil 19 gedreht wird, und das Gleitstück 18 gleitet, beim Öffnen und Schließen der Schiebetür 4, auf den Kabelbaum 5 einwirkende Belastungen, insbesondere Belastungen der Stromleitungen, durch Öffnen und Schließen der Schiebetür 4 verringert werden. Wenn die Schiebetür 4 in der geschlossenen Position angeordnet ist, befindet sich das Gleitstück 18 nahe an der Seite des karosserieseitigen Verbinders 12, also an einem Ende der Schiene 17 in der Nähe der Rückseite des Fahrzeugs 2, und ist das Drehteil 19 zur Richtung von dem Gleitstück 18 zum karosserieseitigen Verbinder 12 ausgerichtet, also zur Rückseite des Fahrzeugs 2. Wenn die Schiebetür 4 in der geöffneten Position angeordnet ist, befindet sich das Gleitstück 18 an der Seite in der Nähe des karosserieseitigen Verbinders 12, also an einem Ende der Schiene 17 in der Nähe der Vorderseite des Fahrzeugs 2, und ist das Drehteil 19 in Richtung vom Gleitstück 18 zum karosserieseitigen Verbinder 12 ausgerichtet, also zur Vorderseite des Fahrzeugs 2.

Die Begrenzungsvorrichtung 7 weist mehrere getrennte Teilegruppen 22 auf, wie dies in den 4 bis 8 gezeigt ist. Bei der Ausführungsform ist eine getrennte Teilegruppe 22 vorgesehen. Das getrennte Teil 22 besteht aus Kunstharz, und ist einstückig oder vereinigt mit einem Montageabschnitt 23 entlang der Außenform des Wellrohrs 13 versehen, und mit einem vorspringenden Abschnitt 24, der von dem Montageabschnitt 23 zur Außenseite des Montageabschnitts 23 vorsteht. Die eine getrennte Teilegruppe 22 ist so auf dem Wellrohr 13 angebracht, dass das Wellrohr 13 zwischen den Montageabschnitten 23 eingeklemmt wird. Auf diese Weise sind die Montageabschnitte 23 auf dem Wellrohr 13 angebracht.

Der Montageabschnitt 23 ist mit einem Positionierungsvorsprung 25 versehen, der in einen konkaven Abschnitt 15 des Wellrohrs 13 eindringen kann. Jede der getrennten Teilegruppen 22 weist einen jeweiligen Positionierungsvorsprung 25 auf. Der Positionierungsvorsprung 25 dringt in einen konkaven Abschnitt 15 des Wellrohrs 13 ein, und schränkt die getrennte Teilegruppe 22, also das Begrenzungsteil 7, in der Hinsicht ein, eine Verschiebung in Richtung der Länge des Wellrohrs 13 durchzuführen. Daher positioniert der Positionierungsvorsprung 25 das Begrenzungsteil 7 in Richtung der Länge des Wellrohres 13.

Der vorstehende Abschnitt 24 ist an seinem einen Ende in Form einer Stange ausgebildet, die sich zu einem Endabschnitt des Montageabschnitts 23 fortsetzt. Die vorstehenden Abschnitte 24 überlappen sich gegenseitig, wenn die getrennte Teilegruppe 22 das Wellrohr 13 zwischen sich einklemmt. Die sich überlappenden, vorstehenden Abschnitte 24 sind aneinander durch einen Bolzen 26 und eine Mutter 27 befestigt. Hierdurch stehen die vorstehenden Abschnitte 24 von dem Wellrohr 13 zur Außenseite des Wellrohrs 13 vor.

Das Begrenzungsteil 7 mit der voranstehend geschilderten Ausbildung wird dadurch auf dem Kabelbaum 5 angebracht, dass ein Zentrumsabschnitt 13a des Wellrohrs 13 (entsprechend einem Zentrumsabschnitt des Kabelbaums 5) zwischen den Montageabschnitten 23 der getrennten Abschnitte 22 eingeklemmt wird. Wenn sich die Schiebetür 4 an der mittleren Position zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position befindet (mit einer durchgezogenen Linie in 1 dargestellt, und als halb geöffneter Zustand bezeichnet), stößt der vorstehende Abschnitt 24 des Begrenzungsteils 7, der im Zentrumsabschnitt des Wellrohrs 13 angebracht ist, also des Kabelbaums 5, gegen einen inneren Rand 9a des Öffnungsabschnitts 9 an, wie in 9 gezeigt ist. Der innere Rand 9a ist ein Rand der Fahrzeugkarosserie 3, welcher die Öffnung 9 umgibt. Bei der Ausführungsform stößt der vorstehende Abschnitt 24 gegen einen unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 an.

Wenn der vorstehende Abschnitt 24 des Begrenzungsteils 7 gegen den unteren Rand 9b (den inneren Rand 9a) der Öffnung 9 anstößt, wird der zentrale Abschnitt 13a des Kabelbaums 5, in welchem das Begrenzungsteil 7 angebracht ist, daran gehindert, sich in die Fahrzeughauptkarosserie 8 zu bewegen (in diese einzudringen). Daher kann der vorstehende Abschnitt 24 des Begrenzungsteils 7 gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstoßen, und begrenzt, wenn der vorstehende Abschnitt 24 gegen den unteren Rand 9b anstößt, das Begrenzungsteil 7 das Wellrohr, also den Kabelbaum 5, in Bezug auf eine Bewegung (ein Eindringen) in die Fahrzeughauptkarosserie 8.

Weiterhin stößt der vorstehende Abschnitt 24 gegen den unteren Rand 9b der Öffnung 9 an, wenn die Schiebetür 4 in der geschlossenen Position angeordnet ist, selbst wenn das Begrenzungsteil 7 ins Innere des Insassenraums durch die elastische Rückstellkraft des Wellrohrs 13 oder durch Schwingungen gedrückt wird. Wenn sich die Schiebetür 4 in der geschlossenen Position befindet, stößt der vorstehende Abschnitt 24 gegen den unteren Rand 9b an, und verhindert, dass das Wellrohr 13 in Schwingungen gelangt, und Geräusche hervorruft.

Da bei der Ausführungsform das Begrenzungsteil 7 gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstoßen kann und bei dem Kabelbaum vorgesehen ist, stößt das Begrenzungsteil 7 gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 an, um so eine Bewegung des Kabelbaums 5 in die Fahrzeughauptkarosserie 8 zu verhindern. Hierdurch wird verhindert, dass der Kabelbaum 5 durch einen Gegenstand in der Fahrzeughauptkarosserie 8 festgehalten wird, und der Kabelbaum 5 unerwartet beschädigt wird.

Da das Begrenzungsteil 7 gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstößt, wenn die Schiebetür 4 in der geschlossenen Position angeordnet ist, wird verhindert, dass der Kabelbaum 5 in Schwingungen versetzt wird. Hierdurch kann eine Geräuscherzeugung verhindert werden.

Da das Begrenzungsteil 7 im Zentrumsabschnitt in Richtung der Länge des Kabelbaums 5 vorgesehen ist, wird der Zentrumsabschnitt des Kabelbaums 5, bei dem am ehesten eine Lose auftreten kann, daran gehindert, in die Fahrzeughauptkarosserie 8 einzudringen. Hierdurch wird sicher verhindert, dass der Kabelbaum 5 unerwartet beschädigt wird.

Da der vorstehende Abschnitt 24 des Begrenzungsteils 7 gegenüber dem Wellrohr 13 vorsteht, kann der vorstehende Abschnitt 24 sicher gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstoßen. Da das Begrenzungsteil 7 den Montageabschnitt 23 aufweist, der auf dem Kabelbaum 5 angebracht ist, wird das Begrenzungsteil 7 sicher auf dem Kabelbaum 5 befestigt. Hierdurch wird sicher verhindert, dass der Kabelbaum 5 in die Fahrzeughauptkarosserie 8 hineingelangt, und der Kabelbaum 5 unerwartet beschädigt wird.

Da das Wellrohr 13 die Form eines Faltenbalges aufweist, und das getrennte Teil 22 mit dem Positionierungsvorsprung 25 versehen ist, zum Eindringen in den konkaven Abschnitt 15 des Wellrohres 13, wird verhindert, dass das getrennte Teil 22, also das Begrenzungsteil 7, in Richtung der Länge des Kabelbaums 5 verschoben wird. Es kann verhindert werden, dass das Begrenzungsteil 7 gegenüber einer Position verstellt wird, in welcher es gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstoßen kann. Hierdurch kann durch das Begrenzungsteil 7 noch sicherer verhindert werden, dass der Kabelbaum 5 in die Fahrzeughauptkarosserie 8 hineingelangt.

Bei der Ausführungsform weist das Begrenzungsteil 7 eine getrennte Teilegruppe 22 auf. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Begrenzungsteil 7 drei oder mehr getrennte Teile 22 aufweisen. Jedes getrennte Teil 22 weist den Positionierungsvorsprung 25 auf. Zumindest eines der mehreren getrennten Teile 22 kann den Positionierungsvorsprung 25 aufweisen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann zumindest die Außenoberfläche des Begrenzungsteils 7 aus Kunstharz bestehen, beispielsweise aus einem elastisch verformbaren Elastomer. Die getrennten Teile 22 des Begrenzungsteils 7 können aneinander durch eine andere Maßnahme als den Bolzen 26 und die Mutter 27 befestigt sein.

Bei der Ausführungsform stößt das Begrenzungsteil 7 gegen den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 an. Das Begrenzungsteil 7 kann auch gegen ein anderes Teil als den unteren Rand 9b des inneren Randes 9a der Öffnung 9 anstoßen. Der Kabelbaum 5 weist das Wellrohr 13 auf. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es beim Kabelbaum 5 nicht erforderlich, dass er ein Rohr wie das Wellrohr 13 aufweist. Das Wellrohr 13 kann auch eine andere Form aufweisen. Ein anderer, rohrförmiger Körper kann als das Rohr eingesetzt werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der feste Abschnitt 6 verschiedene Konstruktionen aufweisen.

Bei der Ausführungsform liefert die Stromversorgungseinrichtung 1 ständig Energie an die Zusatzgeräte, die an der Schiebetür 4 angebracht sind. Die vorliegende Erfindung kann auch bei einer Stromversorgungseinrichtung zum ständigen Liefern von Energie an ein Zusatzgerät eingesetzt werden, das auf einem gleitbeweglichen Türfeld angebracht ist, das eine Gleitbewegung gegen ein Dach der Fahrzeugkarosserie 3 als Basis durchführen kann. Die vorliegende Erfindung kann auch in anderem Zusammenhang als bei einem Fahrzeug 2 eingesetzt werden. Kurz gefasst, kann die vorliegende Erfindung bei einer Stromversorgungseinrichtung zum ständigen Liefern von Energie an ein Hilfsgerät eingesetzt werden, das auf einer Schiebekonstruktion angebracht ist, die verschiebbar gegen eine Basis ist, die eine Öffnung aufweist.

Zwar wurde die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt, und es lassen sich verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung vornehmen.


Anspruch[de]
Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion, wobei vorgesehen sind:

eine Basis, die eine Öffnung aufweist die Schiebekonstruktion, die gleitbeweglich gegen die Basis so vorgesehen ist, dass sie sich zwischen einer geschlossenen Position, in welcher die Schiebekonstruktion die Öffnung verschließt, und einer geöffneten Position bewegen kann, in welcher die Schiebekonstruktion die Öffnung öffnet;

ein Kabelbaum, der für die Verdrahtung zwischen der Basis und der Schiebekonstruktion sorgt; und

eine Begrenzungsvorrichtung, die so an dem Kabelbaum vorgesehen ist, dass sie den Kabelbaum an einer Bewegung zur Basis hin einschränkt, durch Anstoßen gegen einen inneren Randabschnitt der Öffnung, wenn die Schiebekonstruktion zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position angeordnet ist.
Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsvorrichtung in einem Zentrumsabschnitt in Richtung der Länge des Kabelbaums angeordnet ist. Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelbaum eine Stromleitung aufweist, und die Begrenzungsvorrichtung einen Montageabschnitt aufweist, der auf einem Rohrkörper angebracht werden kann, und einen vorstehenden Abschnitt, der gegenüber dem Montageabschnitt vorsteht, und gegen den inneren Randabschnitt der Öffnung anstoßen kann. Stromversorgungseinrichtung für eine Schiebekonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrkörper die Form eines Faltenbalges aufweist, mit abwechselnden konvexen Abschnitten und konkaven Abschnitten entlang der Richtung der Länge des Kabelbaums, und die Begrenzungsvorrichtung mehrere getrennte Teilegruppen aufweist, wobei zumindest eine getrennte Teilegruppe einen Positionierungsvorsprung zum Eindringen in einen konkaven Abschnitt aufweist.






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