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Dokumentenidentifikation DE102006054049A1 31.05.2007
Titel Gatetreiberschaltung und dazugehöriges Reperaturverfahren sowie Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die ein derartiges Verfahren verwendet
Anmelder LG. Philips LCD Co. Ltd., Seoul, KR
Erfinder Woo, Choel Min, Sangju, Kyungsangbuk, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 16.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006054049
Offenlegungstag 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G09G 3/20(2006.01)A, F, I, 20061116, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09G 3/36(2006.01)A, L, I, 20061116, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Gatetreibervorrichtung enthält erste, zweite und dritte Stufen (S1, S2, S3), wobei jede von diesem zum Verschieben eines Signals von einem Eingang zu einem Ausgang dient; und
eine Dummy-Stufe (SD) mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie einer der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3), wobei die Dummy-Stufe (SD) zur Verschiebung eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser vorhanden ist; wobei die erste Stufe (S1) ein erstes Startsignal von ihrem Eingang (TI1) verschiebt, um ein zweites Startsignal an ihrem Ausgang (TI1) auszugeben, und die Dummy-Stufe (SD) verschiebt das zweite Startsignal von ihrem Eingang (TI), um ein drittes Startsignal an ihrem Ausgang (TO) auszugeben, und die dritte Stufe (S3) verschiebt das dritte Startsignal von ihrem Eingang (TI3) zu ihrem Ausgang (TO3).

Beschreibung[de]

Priorität: Republik Korea (KR) 17. November 2005 10-2005-0110206

Diese Anmeldung beansprucht die am 17. November 2005 angemeldete koreanische Patentanmeldung Nr.: 10-2005-0110206, die hiermit durch Referenz eingefügt wird.

Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf eine Füssigkristallanzeigevorrichtung (LCD) und insbesondere auf eine Gatetreiberschaltung für eine LCD-Vorrichtung. Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können in einem weiten Bereich angewendet werden. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschreiben insbesondere eine Gatetreiberschaltung mit einer verringerten Fehlerrate, ein Verfahren zur Reparatur einer Gatetreiberschaltung und eine LCD-Vorrichtung mit einer Gatetreiberschaltung.

Beschreibung des Standes der Technik

In letzter Zeit haben LCD-Vorrichtungen nach dem Gate-im-Panel-Typ (GIP) Interesse erweckt, da sie relativ dünn und leicht ausgestaltet sind. Bei einem GIP-LCD ist eine Gatetreiberschaltung in einem LCD-Panel eingebettet. Aufgrund dieser Struktur kann das GIP LCD mit verringerten Herstellungskosten hergestellt werden.

1 zeigt eine schematische Darstellung einer LCD Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik. Eine herkömmliche GIP-artige LCD Vorrichtung umfasst gemäß 1 ein LCD Panel 3, eine Gatetreiberschaltung 2 und eine Datentreiberschaltung 1. Das LCD Panel 3 umfasst eine Vielzahl von Gateleitungen G1 bis Gn und eine Vielzahl von Datenleitungen D1 bis Dm, die einander kreuzen. Das LCD Panel 3 wird durch Einfügen eines Flüssigkristalls zwischen ein unteres Array-Substrat und ein oberes Array-Substrat gebildet, um an jeder Kreuzung der Gateleitungen G1 bis Gn und der Datenleitungen D1 bis Dm eine Flüssigkristallzelle Clc zu erhalten.

An jeder Kreuzung der Gateleitungen G1 bis Gn und der Datenleitungen D1 bis Dm ist ein Dünnfilmtransistor TFT ausgebildet, um die entsprechende Flüssigkristallzelle Clc anzusteuern. Die Gatetreiberschaltung 2 führt den Gateleitungen G1 bis Gn sequentiell einen Scanimpuls zu. Die Datentreiberschaltung 111 legt an die Datenleitungen D1 bis Dm des LCD Panels 13 eine Datenspannung an. Der TFT schaltet die Datenspannung von den Datenleitungen D1 bis Dm an die Flüssigkristallzelle Clc in Abhängigkeit der Scanimpulse von den Gateleitungen G1 bis Gn. Beispielsweise ist eine Gate-Elektrode des TFTs mit einer der Gateleitungen G1 bis Gn verbunden, wobei eine Source-Elektrode des TFTs mit einer der Datenleitungen D1 bis Dm und eine Drainelektrode des TFTs mit einer Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle Clc verbunden ist.

Im unteren Array-Substrat ist die Gatetreiberschaltung 2 ausgebildet, um bei jeder horizontalen Periode ein Startsignal sequentiell zu verschieben, um den Scanimpuls zu erzeugen, der sequenziell an die Gateleitungen G1 bis Gn angelegt wird. Auf dem oberen Array-Substrat des LCD Panels 3 sind eine Schwarzmatrix, ein Farbfilter und eine gemeinsame Elektrode (nicht dargestellt) ausgebildet. Auf den oberen und unteren Substraten des LCD Panels 3 sind Polarisatoren mit optischen Achsen angeordnet, die einander entsprechend rechtwinklig kreuzen. Weiter ist auf der inneren Oberfläche von einem oder beiden des unteren und oberen Array-Substrats ein Ausrichtungsfilm ausgebildet, um einen Vorneigungswinkel des Flüssigkristallmaterials einzustellen. In jeder der Flüssigkristallzellen Clc des LCD Panels 3 ist ein Speicherkondensator Cst ausgebildet, der zwischen der Gateleitung der vorherigen Stufe und einer Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle Clc oder zwischen einer gemeinsamen Elektrodenleitung (nicht dargestellt) und der Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle Clc angeordnet ist, um die Spannung der Flüssigkristallzelle Clc konstant zu halten.

Die Datentreiberschaltung 1 enthält eine Vielzahl von integrierten Datentreiberschaltungen. Jede der integrierten Datentreiberschaltungen enthält eine Datentreiberschaltung, ein Latch-Register, einen Digital/Analog-Konverter und einen Ausgangspuffer. Der Datentreiber-IC kann am unteren Array-Substrat des LCD Panels 3 mittels einer Bandträgerpackung (TCP) befestigt sein. Der Datentreiber IC kann auch direkt auf dem unteren Array-Substrat des LCD Panels mittels eines Chip-on-Glass-Verfahrens (COG) befestigt werden. Die Datentreiberschaltung 1 speichert digitale Videodaten zwischen und wandelt die digitalen Videodaten in eine analoge Gamma-Kompensationsspannung um, die an die Datenleitungen D1 bis Dm angelegt wird.

2 zeigt eine schematische Ansicht einer herkömmlichen Gatetreiberschaltung gemäß 1. Die Gatetreiberschaltung 2 gemäß 2 umfasst eine Anzahl von n Stufen S1 bis Sn, die in einer Kaskade verbunden sind. Die erste bis n-te Stufen S1 bis Sn haben entsprechende Eingangsleitungen LI1 bis LIn, die mit Starteingangsanschlüssen TI1 bis TIn verbunden sind, und Ausgangsleitungen LO1 bis LOn, die mit Ausgangsanschlüssen TO1 bis TOn verbunden sind, wobei das Startsignal in den Stufen jeweils über die Eingangsleitungen LI1 bis LIn eingegeben wird und zu den Ausgangsleitungen LO1 bis LOn verschoben wird. Jede der Eingangsleitungen LI2 bis LIn der zweiten bis n-ten Stufe S2 bis Sn ist mit einer vorherigen Ausgangsleitung LO1 bis LOn-1 der entsprechenden vorherigen Stufe S1 bis Sn-1 verbunden. Beispielsweise ist die zweite Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 mit der ersten Ausgangsleitung LO1 der Stufe S1 verbunden, wobei die dritte Eingangsleitung LI3 der Stufe S3 mit der zweiten Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 verbunden ist usw.

Wie in 2 dargestellt, wird in die erste Stufe S1 der Gatetreiberschaltung 2 als Startsignal für die erste Stufe S1 ein Startimpuls Vst eingegeben. Jede der Ausgangsleitungen LO1 bis LOn-1 der vorhergehenden Stufe von jeder der ersten bis (n-1)-ten Stufe wird in die entsprechend nächste Stufe der zweiten bis n-ten Stufen S2 bis Sn als Startsignal für die entsprechende erste Stufe eingegeben. Die Stufen S1 bis Sn weisen eine ähnliche Schaltungskonfiguration auf und verschieben den Startimpuls Vst oder das entsprechende Ausgangssignal LO1 bis LOn-1 der vorherigen Stufe in Abhängigkeit eines Takt-Signals CLK, um einen Scanimpuls mit einer Pulsweite einer horizontalen Periode zu erzeugen.

3 zeigt einen potentiellen Ansteuerungsfehler auf einem Bildschirm eines herkömmlichen LCD Panels gemäß 1. Wie in 3 dargestellt, tritt ein Strukturfehler auf, wenn eine der Stufen S1 bis Sn aufgrund von Verunreinigungen, Fehlstellen oder Musterdefekten, etc. eine Fehlfunktion aufweist, bspw. wenn die k-te Stufe, die den Scanimpuls an die k-te Gateleitung der ersten bis n-ten Gateleitungen G1 bis Gn anlegt, fehlerhaft arbeitet. Der fehlerhafte Betrieb der k-ten Stufe bewirkt eine fehlerhafte Ansteuerung der horizontalen Zeile 7 auf dem Displaybildschirm 5 des LCD Panels wie in Teil (a) von 3 dargestellt. Die fehlerhafte Ansteuerung kann sich in alle Gebiete unterhalb der k-ten horizontalen Zeile 7 auf dem Displaybildschirm 5 des LCD Panels ausbreiten, wie in Teil (b) von 3 dargestellt.

Somit kann bei einem herkömmlichen GIP-LCD Panel eine defekte Gatetreiberschaltung das gesamte LCD Panel beeinflussen, wodurch die Herstellungskosten erhöht werden. Um den Einfluss eines defekten LCD Panels auf die Herstellungskosten zu reduzieren, besteht ein Bedarf für eine Gatetreiberschaltung mit einer reduzierten Fehlerrate. Der Einfluss auf die Herstellungskosten kann auch durch ein Reparaturverfahren der Gatetreiberschaltung reduziert werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Dementsprechend sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf eine Gatetreiberschaltung, ein Reparaturverfahren für eine Gatetreiberschaltung und auf eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung gerichtet, die ein derartiges Verfahren verwendet und mit denen im Wesentlichen eines oder mehrere Probleme aufgrund der Einschränkung und Nachteile des Standes der Technik überwunden werden.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Gatetreiberschaltung anzugeben, die reparierbar ist.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Reparatur einer Gatetreibervorrichtung anzugeben.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung anzugeben, die eine reparierbare Gatetreiberschaltung enthält.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Reparatur einer Gatetreibervorrichtung in einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung anzugeben.

Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen dargestellt, wobei diese teilweise anhand der Beschreibung der Ausführungsbeispiele deutlich werden oder beim Anwenden der Ausführungsbeispiele der Erfindung erkannt werden können. Diese und andere Vorteile der Erfindung können mit einer Struktur erhalten werden, die insbesondere in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele und den Ansprüchen als auch in den beigefügten Zeichnungen herausgestellt ist.

Die Aufgabe wird durch eine Gatetreibervorrichtung gelöst, enthaltend: erste, zweite und dritte Stufen, wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang der Stufe zu einem Ausgang der Stufe dient; eine Dummy-Stufe mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie einer der ersten, zweiten und dritten Stufe, wobei die Dummy-Stufe zur Verschiebung eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser angeordnet ist; eine erste Dummy-Leitung, die die entsprechenden Ausgänge der Dummy-Stufe und der ersten, zweiten und dritten Stufe teilweise überlappt mit einer ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung und jedem der entsprechend überlappten Ausgänge; und eine zweite Dummy-Leitung, die entsprechende Eingänge der Dummy-Stufe und jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe teilweise überlappt mit einer zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung und jedem der entsprechend überlappten Eingänge, wobei der Ausgang der ersten Stufe elektrisch mit dem Eingang der zweiten Stufe verbunden ist; und der Ausgang der zweiten Stufe elektrisch vom Eingang der dritten Stufe entkoppelt oder getrennt ist.

Gemäß einem anderen Aspekt enthält eine Gatetreibervorrichtung erste, zweite und dritte Stufen, wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang der Stufe zu einem Ausgang der Stufe dient; und eine Dummy-Stufe mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie einer der ersten, zweiten und dritten Stufe, wobei die Dummy-Stufe zur Verschiebung eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser angeordnet ist; wobei die erste Stufe ein erstes Startsignal von ihrem Eingang verschiebt, um ein zweites Startsignal an ihrem Ausgang auszugeben und wobei die Dummy-Stufe das zweite Startsignal von ihrem Eingang verschiebt, um ein drittes Startsignal an ihrem Ausgang auszugeben, wobei die dritte Stufe das dritte Startsignal von ihrem Eingang an ihren Ausgang verschiebt.

Gemäß einem anderen Aspekt wird ein Verfahren zum Reparieren einer Gatetreibervorrichtung angegeben, die eine erste, zweite und dritte Stufe umfasst, wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser dient; und mit einer Dummy-Stufe, die eine im Wesentlichen ähnliche Schaltungskonfiguration, wie eine der ersten, zweiten und dritten Stufe aufweist, wobei die Dummy-Stufe zum Verschieben eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser dient. Das Verfahren umfasst die Schritte: teilweises Überlappen einer ersten Dummy-Leitung mit den entsprechenden Ausgängen der Dummy-Stufe und der ersten, zweiten und dritten Stufen; Bereitstellen einer ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung und jedem der entsprechend überlappten Ausgänge; teilweises Überlappen einer zweiten Dummy-Leitung mit den entsprechenden Eingängen der Dummy-Stufe und jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe; Bereitstellen einer zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung und jedem der entsprechend überlappten Eingänge, elektrisches Verbinden des Ausgangs der ersten Stufe mit dem Eingang der zweiten Stufe, elektrisches Verbinden der Ausgänge der Dummy-Stufe und der zweiten Stufe über die erste Dummy-Leitung durch Entfernen der ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung und jeweils der Dummy-Stufe und der zweiten Stufe, elektrisches Verbinden des Eingangs der Dummy-Stufe und der zweiten Stufe über die zweite Dummy-Leitung durch Entfernen der zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung und jeweils der Dummy-Stufe und der zweiten Stufe, elektrisches Unterbrechen des Ausgangs der zweiten Stufe vom Eingang der dritten Stufe.

Die vorstehende allgemeine Beschreibung, als auch die folgende detaillierte Beschreibung sollen als beispielhaft verstanden werden und dienen der Erklärung der beanspruchten Erfindung.

Kurze Beschreibung der Figuren

Die beigefügten Figuren sollen das Verständnis der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung erleichtern und bilden einen Teil der Anmeldung. Die Figuren stellen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erklärung der Prinzipien der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Beschreibung einer LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik;

2 eine schematische Beschreibung der Gatetreiberschaltung gemäß 1 und dem Stand der Technik;

3 mögliche Ansteuerungsfehler auf einem Bildschirm bei einem üblichen LCD-Panel gemäß 1;

4 eine schematische Beschreibung einer beispielhaften LCD-Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

5 eine schematische Beschreibung einer beispielhaften reparierbaren Gatetreiberschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 eine schematische Beschreibung eines Verfahrens zur Reparatur einer reparierbaren Gatetreiberschaltung aus 5, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

7 eine schematische Beschreibung eines Verfahrens zur Reparatur einer Gatetreiberschaltung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung von beispielhaften Ausführungsbeispielen

Im Folgenden wird detailliert auf bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung Bezug genommen, wobei Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Wo immer es möglich ist, werden in den Zeichnungen gleiche Bezugszeichen verwendet, um gleiche oder ähnliche Teile zu bezeichnen.

4 zeigt eine schematische Beschreibung einer LCD-Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Gemäß 4 umfasst eine GIP-artige LCD-Vorrichtung ein LCD-Panel 13, eine Gatetreiberschaltung 12 und eine Datentreiberschaltung 11. Das LCD-Panel 13 umfasst eine Vielzahl von Gateleitungen G1 bis Gn und eine Vielzahl von Datenleitungen D1 bis Dm, die einander schneiden. Das LCD-Panel 13 wird durch Einfügen eines Flüssigkristallmaterials zwischen ein unteres Array-Substrat und ein oberes Array-Substrat gebildet, um eine Flüssigkristallzelle CLc an den jeweiligen Kreuzungen der Gateleitungen G1 bis Gn und der Datenleitungen D1 bis Dm zu erhalten.

An jeder Kreuzung der Gateleitungen G1 bis Gn und der Datenleitungen D1 bis Dm ist ein Dünnfilmtransistor TFT ausgebildet, um die entsprechenden Flüssigkristallzelle CLc anzusteuern. Die Gatetreiberschaltung 12 führt den Gateleitungen G1 bis Gn sequentiell einen Scanimpuls zu. Die Datentreiberschaltung 11 führt den Datenleitungen D1 bis Dm des LCD Panels 13 eine Datenspannung zu. Der TFT legt die Datenspannung von den Datenleitungen D1 bis Dm an die Flüssigkristallzelle CLc an, in Abhängigkeit des Scanimpulses von den Gateleitungen G1 bis Gn. Beispielsweise ist eine Gate-Elektrode des TFTs mit einer der Gateleitungen G1 bis Gn verbunden, eine Source-Elektrode des TFTs ist mit einer der Datenleitungen D1 bis Dm und eine Drain-Elektrode des TFTs ist mit einer Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle CLc verbunden.

Die Gatetreiberschaltung 12 ist auf dem unteren Array-Substrats ausgebildet, um bei jeder horizontalen Periode sequentiell ein Startsignal zu verschieben, um die Scanimpulse zu erzeugen, die sequentiell an die Gateleitungen G1 bis Gn angelegt werden. Auf dem oberen Array-Substrat des LCD Panels 13 sind eine Schwarzmatrix, ein Farbfilter und eine gemeinsame Elektrode (nicht dargestellt) ausgebildet. Auf dem oberen und unteren Array-Substrat des LCD-Panels 13 sind entsprechende Polarisatoren angeordnet, deren optische Achsen sich in einem rechten Winkel kreuzen. Auf der inneren Oberfläche von einer oder beiden des unteren und oberen Array-Substrats ist ein Ausrichtungsfilm ausgebildet, um einen Vorneigungswinkel des Flüssigkristallmaterials einzustellen. In jeder Flüssigkristallzellen CLc des LCD Panels 13 ist ein Speicherkondensator Cst ausgebildet. Der Speicherkondensator Cst ist zwischen eine Gateleitung der vorhergehenden Stufe und eine Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle CLc geschaltet oder zwischen einer gemeinsamen Elektrodenleitung (nicht dargestellt) und der Pixelelektrode der Flüssigkristallzelle CLc ausgebildet, um die Spannung in der Flüssigkristallzelle CLc konstant zu halten.

Die Datentreiberschaltung 11 enthält eine Vielzahl von Datentreiber-ICs. Jeder der Datentreiber-ICs enthält eine Datentreiberschaltung, ein Latch-Register, ein Digital/Analog-Konverter und einen Ausgangspuffer. Der Datentreiber-IC kann an dem unteren Array-Substrat des LCD Panels 13 mittels einer Bandträgerpackung (TCP) befestigt werden. Der Datentreiber-IC kann aber auch direkt auf dem unteren Array-Substrat des LCD-Panels 13 mittels einer Chip-on-Glass-Methode (COG) befestigt sein. Beispielsweise speichert die Datentreiberschaltung 11 das digitale Videosignal zwischen und wandelt die digitale Videodaten in eine analoge Gammakompensationsspannung um, die an die Datenleitungen D1 bis Dm angelegt zu wird.

5 zeigt eine schematische Darstellung einer beispielhaften reparierbaren Gatetreiberschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Gemäß 5 enthält die in 4 dargestellte Gatetreiberschaltung 12 erste bis n-te Stufen S1 bis Sn, die entsprechende Eingangsleitungen LI1 bis LIn aufweisen, die jeweils mit Starteingangsanschlüssen TI1 bis TIn verbunden sind und entsprechenden Ausgangsleitungen LO1 und LOn, die jeweils mit entsprechenden Ausgangsanschlüssen TO1 bis TOn verbunden sind. Die Eingangsleitungen LI2 bis LIn der zweiten bis n-ten Stufe S2 bis Sn sind jeweils mit den entsprechenden Ausgangsleitungen LO1 bis LOn-1 der entsprechenden vorherigen Stufen S1 bis Sn-1 verbunden. An die Eingangsleitung LI1 der ersten Stufe S1 wird als ein Startsignal ein Startimpuls Vst eingegeben, wobei ein Ausgangssignal einer vorherigen Stufe als Startsignal in die Eingangsleitungen LI2 bis LIn der zweiten bis n-ten Stufe S2 bis Sn eingegeben wird. Beispielsweise wird der Ausgang LO1 der ersten Stufe S1 in den Eingang LI2 der zweiten Stufe S2 als Startimpuls eingegeben; der Ausgang LO2 der zweiten Stufe S2 wird in den Eingang LI3 der dritten Stufe S3 als ein Startimpuls eingegeben usw. Jede der Stufen S1 bis Sn verschiebt das Startsignal, das von der entsprechenden Eingangsleitung LI1 bis LIn eingegeben wurde zu der entsprechenden Ausgangsleitung LI1 bis LIn gemäß einem Taktsignal CLK.

Eine Dummy-Stufe SD mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie die der ersten bis n-ten Stufen S1 bis Sn ist zusammen mit der ersten bis n-ten Stufe S1 bis Sn ausgebildet. Beispielsweise umfasst die Dummy-Stufe SD ebenso eine Eingangsleitung LI, die mit dem Starteinganganschluss TI verbunden ist und eine Ausgangsleitung LO, die mit dem Ausgangsanschluss TO verbunden ist. Das Startsignal wird über die Eingangsleitung LI eingegeben und gemäß dem Taktsignal CLK zur Ausgangsleitung LO verschoben. Die Dummy-Stufe SD ist auf dem gleichen Substrat wie die ersten bis n-ten Stufen S1 bis Sn ausgebildet.

Die Gatetreiberschaltung 12 umfasst eine erste Dummy-Leitung L1. Die erste Dummy-Leitung L1 überlappt teilweise die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Ausgangsleitung LO1 bis LOn der ersten bis n-ten Stufe S1 bis Sn. Eine Isolierungsschicht (nicht dargestellt) ist zwischen der ersten Dummy-Leitung L1 und jeder der überlappten Ausgangsleitungen LO, und LO1 bis LOn angeordnet. Die erste Dummy-Leitung L1 kann durch Anwendung einer Laserbestrahlung elektrisch mit der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und mit der Ausgangsleitung LOk der k-ten Stufe Sk verbunden werden, wobei k ganzzahlig von 1 bis n ist.

Die Gatetreiberschaltung 12 umfasst auch eine zweite Dummy-Leitung L2. Die zweite Dummy-Leitung L2 überlappt teilweise die Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitungen LI1 bis LIn der ersten bis n-ten Stufen S1 bis Sn. Eine Isolierungsschicht (nicht dargestellt) ist zwischen der zweiten Dummy-Leitung L2 und jeder der überlappten Eingangsleitungen LI, und LI1 bis LIn vorhanden. Die zweite Dummy-Leitung L2 kann durch Verwendung einer Laserbestrahlung elektrisch mit der Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD und mit der Eingangsleitung LIk der k-ten Stufe Sk verbunden werden, wobei k ganzzahlig von 1 bis n ist.

Die Gatetreiberschaltung 12 umfasst weiter eine dritte Dummy-Leitung L3. Die dritte Dummy-Leitung LI3 überlappt teilweise die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitungen LI1 bis LIn der ersten bis n-ten Stufe S1 bis Sn. Eine Isolierungsschicht (nicht dargestellt) ist zwischen der dritten Dummy-Leitung L3 und der jeweils überlappten Ausgangsleitung LO und den überlappten Eingangsleitungen LI1 bis LIn angeordnet. Die dritte Dummy-Leitung L3 kann durch Laserbestrahlung elektrisch mit der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und mit der Eingangsleitung LIk+1 der (k+1)-ten Stufe Sk+1 verbunden sein, wobei k eine ganze Zahl von 1 bis (n-1) ist. Die erste bis n-te Stufe S1 bis Sn, die Dummy-Stufe SD und die ersten bis dritten Dummy-Leitungen L1 bis L3 können auf dem gleichen Substrat ausgebildet sein.

6 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Reparatur einer reparierbaren Gatetreiberschaltung gemäß 5 entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Wie in 6 dargestellt, ist die zweite Stufe S2 der Gatetreiberschaltung 12 fehlerhaft und funktioniert nicht auf normale Art und Weise. Die Gatetreiberschaltung 12 wird durch Bestrahlen mit einem Laser an einem überlappten Bereich P1 der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO der ersten Dummy-Stufe SD durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO repariert, um die erste Dummy-Leitung L1 elektrisch mit der ersten Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD zu verbinden. Darüber hinaus wird der Laser auf einen überlappten Bereich P2 der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 gestrahlt, um die erste Dummy-Leitung L1 mit der Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO2 elektrisch zu verbinden. Somit werden die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 elektrisch über die erste Dummy-Leitung L1 verbunden.

Darüber hinaus wird ein Laser auf einen Überlappungsbereich P3 der zweiten Dummy-Leitung L2 und der Eingangsleitung LO der Dummy-Stufe SD gestrahlt, um die zweite Dummy-Leitung L2 mit der Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung L2 und der Eingangsleitung LI elektrisch zu verbinden. Dann wird der Laser auf einen Überlappungsbereich P4 der zweiten Dummy-Leitung L2 und der Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 gestrahlt, um die zweite Dummy-Leitung L2 mit der Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung L2 und der Eingangsleitung LI2 elektrisch zu verbinden. Somit werden die Eingangsleitung LI der Dummystufe SD und die Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 elektrisch über die zweite Dummy-Leitung L2 verbunden.

Darüber hinaus wird der Laser auf einen Überlappungsbereich P6 der dritten Dummy-Leitung L3 und der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD gestrahlt, um die dritte Dummy-Leitung L3 mit der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung L3 und der Ausgangsleitung LO elektrisch zu verbinden. Weiter wird der Laser auf einen Überlappungsbereich P7 der dritten Dummy-Leitung L3 und der Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe S3 gestrahlt, um die dritte Dummy-Leitung L3 mit der Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe S3 durch Entfernen der Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung L3 und der Eingangsleitung LI3 elektrisch zu verbinden. Somit werden die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe S3 elektrisch über die dritte Dummy-Leitung L3 verbunden.

Darüber hinaus wird ein Laser auf einen Punkt P5 zwischen dem Ausgangsanschluss TO2 der zweiten Stufe S2 und einem Kreuzungspunkt N2 der Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe S3 und der Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe gestrahlt, wodurch der Kreuzungspunkt N2 von der zweiten Stufe S2 elektrisch getrennt wird, um zu unterbinden, dass die zweiten Stufe S2 einen unnötigen Ausgang erzeugt.

Somit verschiebt die erste Stufe, wenn das erste Startsignal VSt am Eingangsanschluss TI1 der ersten Stufe S1 anliegt, das erste Startsignal VSt von seinem Eingangsanschluss TI1 zu seinem Ausgangsanschluss TO1, um ein zweites Startsignal auszugeben, das dem um eine CLK-Periode verschobenen ersten Startsignal VSt entspricht. Das zweite Startsignal vom Ausgangsanschluss TO1 der ersten Stufe S1 wird als Startsignal an einen Eingangsanschluss TI2 der zweiten Stufe S2 und an den Eingangsanschluss TI1 der Dummy-Stufe SD angelegt. Die Dummy-Stufe SD verschiebt das von der ersten Stufe S1 ausgegebene zweite Startsignal von seinem Eingangsanschluss TI an seinen Ausgangsanschluss TO, um ein drittes Startsignal auszugeben, das dem zweiten Startsignal um eine CLK-Periode verschoben entspricht. Das dritte Startsignal vom Ausgang TO der Dummy-Stufe SD wird am Eingangsanschluss TI3 der dritten Stufe S3 eingegeben. Ein entsprechendes Signal des Ausgangsanschluss TO2 der zweiten Stufe S2 wird daran gehindert, den Eingangsanschluss TI3 der dritten Stufe S3 zu erreichen. Die dritte Stufe S3 verschiebt das dritte Startsignal von seinem Eingangsanschluss TI3 zu seinem Ausgangsanschluss TO3 um eine CLK-Periode gemäß dem CLK Signal.

7 zeigt eine schematische Darstellung, die ein Verfahren zur Reparatur einer Gatetreiberschaltung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt. Mit Bezug auf 7 weist eine reparierbare Gatetreiberschaltung 12 eine ähnliche Struktur auf, wie die reparierbare Gatetreiberschaltung gemäß 5, außer das keine dritte Dummy-Leitung vorhanden ist. Somit umfasst die in 7 gezeigte Gatetreiberschaltung 12 erste bis n-te Stufen S1 bis Sn mit entsprechenden Eingangsleitungen LI1 bis LIn, die mit den Starteingangsanschlüssen TI1 bis TIn verbunden sind, und mit entsprechenden Ausgangsleitungen LO1 bis LOn, die mit den Ausgangsanschlüssen TO1 bis TOn verbunden sind. Die Eingangsleitungen LI1 bis LIn der zweiten bis n-ten Stufe S2 bis Sn sind jeweils mit den Ausgangsleitungen LO1 bis LOn-1 der entsprechenden vorherigen Stufe S1 bis Sn-1 entsprechend verbunden.

Eine Dummy-Stufe SD mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie die der ersten bis n-ten Stufe S1 bis Sn ist zusammen mit den Stufen S1 bis Sn ausgebildet. Beispielsweise umfasst die Dummy-Stufe SD auch eine Eingangsleitung LI, die mit dem Starteingang TI verbunden ist, und eine Ausgangsleitung LO, die mit dem Ausgangsanschluss TO verbunden ist.

Die Gatetreiberschaltung 12 enthält eine erste Dummy-Leitung L1. Die erste Dummy-Leitung L1 überlappt teilweise die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Ausgangsleitungen LO1 bis LOn der ersten bis n-ten Stufen S1 bis Sn. Eine Isolationsschicht (nicht dargestellt) ist zwischen der ersten Dummy-Leitung L1 und jeder der überlappten Ausgangsleitungen LO, und LO1 bis LOn vorhanden. Die ersten Dummy-Leitungen L1 kann durch Anwendung einer Laserbestrahlung elektrisch mit der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und mit der Ausgangsleitung LOk der k-ten Stufe Sk verbunden werden, wobei k ganzzahlig von 1 bis n ist.

Die Gatetreiberschaltung 12 umfasst auch eine zweite Dummy-Leitung L2. Die zweite Dummy-Leitung L2 überlappt teilweise die Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitungen LI1 bis LIn der ersten bis n-ten Stufe S1 bis Sn. Eine Isolationsschicht (nicht dargestellt) ist zwischen der zweiten Dummy-Leitung L2 und jeder der überlappenden Eingangsleitungen LI, LI1 bis LIn vorhanden. Die zweite Dummy-Leitung L2 kann durch Anwendung einer Laserbestrahlung elektrisch mit der Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD und mit der Eingangsleitung LIk der k-ten Stufe Sk verbunden werden, wobei k ganzzahlig von 1 bis n ist.

Wenn die zweite Stufe S2 der Gatetreiberschaltung 12 fehlerhaft arbeitet, wird, wie in 7 dargestellt, die Gatetreiberschaltung 12 durch Laserbestrahlung eines Überlappungsbereichs P1 der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD repariert, um die erste Dummy-Leitung L1 mit der Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD elektrisch zu verbinden. Darüber hinaus wird ein Laser auf einen Überlappungsbereich P2 der ersten Dummy-Leitung L1 und der Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 gestrahlt, um die erste Dummy-Leitung L1 mit der Ausgangsleitung L2 der zweiten Stufe S2 elektrisch zu verbinden. Somit werden die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe S2 elektrisch über die erste Dummy-Leitung L1 verbunden.

Folglich verschiebt die erste Stufe S1 das erste Startsignal Vst von seinem Eingangsanschluss TI1 zu seinem Ausgangsanschluss TO1, um ein zweites Startsignal auszugeben, welches dem um eine CLK Periode verschobenen ersten Startsignal entspricht, wenn das erste Startsignal Vst am Eingangsanschluss TI1 der ersten Stufe S1 anliegt. Das zweite Startsignal vom Ausgangsanschluss TO1 der ersten Stufe S1 wird als Startsignal am Eingangsanschluss TI2 der zweiten Stufe S2 und am Eingangsanschluss TI der Dummy-Stufe SD eingegeben. Die Dummy-Stufe SD verschiebt das von der ersten Stufe S1 ausgegebene zweite Startsignal von seinem Eingangsterminal TI zu seinem Ausgangsanschluss TO, um ein drittes Startsignal auszugeben, welches dem zweiten Startsignal, verschoben um eine CLK Periode, entspricht. Das dritte Startsignal vom Ausgang TO der Dummy-Stufe SD wird an den Eingangsanschluss TI3 der dritten Stufe S3 angelegt. Ein entsprechendes Signal (fehlerhaft) am Ausgangsanschluss TO2 der zweiten Stufe S2 wird somit nicht an den Eingangsanschluss TI3 der dritten Stufe S3 weitergeleitet.

Die dritte Stufe S3 verschiebt das Startsignal von seinem Eingangsanschluss TI3 zu seinem Ausgangsanschluss TO3, um eine CLK-Periode gemäß dem CLK Signal.

Darüber hinaus wird ein Laser auf einen Überlappungsbereich P3 der zweiten Dummyleitung L2 und die Eingangsleitung LO der Dummy-Stufe SD gestrahlt, um die zweite Dummy-Leitung L2 mit der Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD elektrisch zu verbinden. Dann wird ein Laser auf einen Überlappungsbereich P4 der zweiten Dummy-Leitung L2 und der Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 gestrahlt, um die zweite Dummy-Leitung L2 mit der Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe L2 elektrisch zu verbinden. Somit werden die Eingangsleitung LI der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitung LI2 der zweiten Stufe S2 elektrisch über die zweite Dummy-Leitung L2 verbunden.

Darüber hinaus wird ein Laser auf einen Punkt P5 zwischen dem Ausgangsanschluss TO2 der zweiten Stufe S2 und einem Kreuzungspunkt N2 der Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe und der Ausgangsleitung LO2 der zweiten Stufe gestrahlt, um den Kreuzungspunkt N2 elektrisch von der zweiten Stufe S2 zu trennen, um zu verhindern, dass die zweite Stufe S2 ein unnötiges (fehlerhaftes) Ausgangssignal weiterleitet. Somit werden die Ausgangsleitung LO der Dummy-Stufe SD und die Eingangsleitung LI3 der dritten Stufe S3 elektrisch über die erste Dummy-Leitung L1 verbunden.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfassen die reparierbare Gatetreiberschaltung, das Reparaturverfahren und die LCD-Vorrichtung mit der Gatetreiberschaltung eine Dummy-Stufe, die eine fehlerhafte Stufe ersetzen kann, um die Gatetreiberschaltung zu reparieren. Dementsprechend kann die Fehlerrate der Gatetreiberschaltung reduziert werden, wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.

Es ist dem Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen und Variationen bei den Ausführungsbeispielen der reparierbaren Gatetreiberschaltung, dem Reparaturverfahren und der LCD-Vorrichtung vorgenommen werden können. Es ist somit beabsichtigt, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung die Variationen und Modifikationen der hierin beschriebenen Ausführungsbeispiele umfassen, die in den Bereich der angefügten Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.


Anspruch[de]
Eine Gatetreibervorrichtung (12) enthaltend:

– erste, zweite und dritte Stufen (S1, S2, S3), wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang zu einem Ausgang dient;

– eine Dummy-Stufe (SD) mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie einer der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3), wobei die Dummy-Stufe (SD) zur Verschiebung eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser vorhanden ist;

– eine erste Dummy-Leitung (L1), die die entsprechenden Ausgänge (TO, TO1–TO3) der Dummy-Stufe (SD) und der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) teilweise überlappt mit einer ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jedem der entsprechend überlappten Ausgänge (TO, TO1–TO3); und

– eine zweite Dummy-Leitung (L2), die entsprechende Eingänge (TI, TI1–TI3) der Dummy-Stufe (SD) und jweils der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) teilweise überlappt mit einer zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jedem der entsprechend überlappten Eingänge (TI, TI1–TI3),

wobei der Ausgang (TO1) der ersten Stufe (S1) elektrisch mit dem Eingang (TI2) der zweiten Stufe (S2) verbunden ist; und

der Ausgang (TO2) der zweiten Stufe (S2) elektrisch vom Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3) getrennt ist.
Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 1, bei der, wenn die zweite Stufe (S2) eine Fehlfunktion aufweist, die Ausgänge (TO, TO2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) elektrisch über die erste Dummy-Leitung (L1) durch Entfernen der ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) verbunden sind, und die Eingänge (TI, TI2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) elektrisch über die zweite Dummy-Leitung (L2) durch Entfernen der zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) verbunden sind. Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 1, weiter enthaltend: eine dritte Dummy-Leitung (L3), die den Ausgang (TO) der Dummy-Stufe (SD) und die entsprechenden Eingänge (TI1, TI2, TI3) von jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) teilweise überlappt mit einer dritten Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung (L3) und dem Ausgang (TO) der Dummy-Stufe (SD) und einer vierten Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung (L3) und den jeweils überlappten Eingängen (TI1, TI2, TI3) der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3). Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Stufe (S1) ein erstes Startsignal von ihrem Eingang (TI1) verschiebt, um ein zweites Startsignal an ihrem Ausgang (TO1) auszugeben, und die Dummy-Stufe (SD) das zweite Startsignal von ihrem Eingang (TI) verschiebt, um ein drittes Startsignal an ihrem Ausgang (TO) auszugeben; und die dritte Stufe (S3) das dritte Startsignal von ihrem Eingang zu ihrem Ausgang verschiebt. Gatetreiberschaltung nach Anspruch 3, wobei die zweite Stufe (S2) vom Verschieben des zweiten Startsignals an den Eingang (LI3) der dritten Stufe (S3) gehindert wird. Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Dummy-Stufe (SD) und die ersten bis dritten Stufen (S1–S3) auf einem gleichen Substrat ausgebildet sind. Flüssigkristallanzeigevorrichtung mit einer Gatetreibervorrichtung nach einem der Ansprüche 1–6. Gatetreibervorrichtung enthaltend:

– erste, zweite und dritte Stufen (S1, S2, S3), wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang zu einem Ausgang dient; und

– eine Dummy-Stufe (SD) mit einer im Wesentlichen ähnlichen Schaltungskonfiguration wie einer der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3), wobei die Dummy-Stufe (SD) zur Verschiebung eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser vorhanden ist;

wobei die erste Stufe (S1) ein erstes Startsignal von ihrem Eingang (TI1) verschiebt, um ein zweites Startsignal an ihrem Ausgang (TO1) auszugeben, und die Dummy-Stufe (SD) das zweite Startsignal von ihrem Eingang (TI) verschiebt, um ein drittes Startsignal an ihrem Ausgang (TO) auszugeben, und die dritte Stufe (S3) das dritte Startsignal von ihrem Eingang an ihren Ausgang verschiebt.
Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 8, weiter enthaltend:

– eine erste Dummy-Leitung (L1), die die entsprechenden Ausgänge (TO, TO1–TO3) der Dummy-Stufe (SD) und jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) teilweise überlappt mit einer ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jedem der entsprechend überlappten Ausgänge (TO, TO1–TO3); und

– eine zweite Dummy-Leitung (L2), die entsprechende Eingänge (TI, TI1–TI3) der Dummy-Stufe (SD) und jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) teilweise überlappt mit einer zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jedem der entsprechend überlappten Eingänge (TI, TI1–TI3),

wobei der Ausgang (TO1) der ersten Stufe (S1) elektrisch mit dem Eingang (TI2) der zweiten Stufe (S2) verbunden ist; und

der Ausgang (TO2) der zweiten Stufe (S2) elektrisch vom Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3) getrennt ist.
Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 9, bei der, wenn die zweite Stufe (S2) eine Fehlfunktion aufweist, die Ausgänge (TO, TO2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) elektrisch über die erste Dummy-Leitung (L1) durch Entfernen der ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) verbunden sind, und die Eingänge (TI, TI2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) elektrisch über die zweite Dummy-Leitung (L2) durch Entfernen der zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) verbunden sind. Flüssigkristallanzeigevorrichtung mit einer Gatetreiberschaltung nach einem der Ansprüche 8 bis 10. Gatetreibervorrichtung nach Anspruch 8, wobei die zweite Stufe (S2) vom Verschieben des zweiten Startsignals an den Eingang (LI3) der dritten Stufe (S3) gehindert wird. Ein Verfahren zur Reparatur einer Gatetreibervorrichtung, die eine erste, zweite und dritte Stufe (S1, S2, S3) umfasst, wobei jede von diesen zum Verschieben eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser dient; und mit einer Dummy-Stufe (SD), die eine im Wesentlichen ähnliche Schaltungskonfiguration, wie eine der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3) aufweist, wobei die Dummy-Stufe (SD) zum Verschieben eines Signals von einem Eingang von dieser zu einem Ausgang von dieser dient,

das Verfahren umfasst die Schritte:

– teilweises Überlappen einer ersten Dummy-Leitung (L1) mit den entsprechenden Ausgängen (TO, TO1–TO3) der Dummy-Stufe (SD) und der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3);

– Bereitstellen einer ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jedem der entsprechend überlappten Ausgänge (TO, TO1–TO3);

– teilweises Überlappen einer zweiten Dummy-Leitung (L2) mit den entsprechenden Eingängen (TI, TI1–TI3) der Dummy-Stufe (SD) und jeder der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3);

– Bereitstellen einer zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jedem der entsprechend überlappten Eingänge (TI, TI1–TI3),

– elektrisches Verbinden des Ausgangs (TO1) der ersten Stufe (S1) mit dem Eingang (TI2) der zweiten Stufe (S2),

– elektrisches Verbinden der Ausgänge (TI, TI2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) über die erste Dummy-Leitung (L1) durch Entfernen der ersten Isolationsschicht zwischen der ersten Dummy-Leitung (L1) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2),

– elektrisches Verbinden des Eingangs (TI, TI2) der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2) über die zweite Dummy-Leitung (L2) durch Entfernen der zweiten Isolationsschicht zwischen der zweiten Dummy-Leitung (L2) und jeweils der Dummy-Stufe (SD) und der zweiten Stufe (S2),

– Verhindern, dass ein Ausgang (TO2) der zweiten Stufe (S2) den Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3) erreicht.
Ein Verfahren nach Anspruch 13, weiter enthaltend:

teilweises Überlappen einer dritten Dummy-Leitung (L3) mit dem Ausgang (TO) der Dummy-Stufe (SD) und den entsprechenden Eingängen (TI1–TI3) von jeweils der ersten, zweiten und dritten Stufe (S1, S2, S3); und

Bereitstellen einer dritten Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung (L3) und dem Ausgang (TO3) der Dummy-Stufe (SD) und einer vierten Isolationsschicht zwischen der dritten Dummy-Leitung (L3) und jedem der überlappten Eingänge (TI1–TI3) der ersten, zweiten und dritten Stufen (S1, S2, S3).
Verfahren nach Anspruch 13, enthaltend: Verschieben eines ersten Startsignals vom Eingang (TI1) der ersten Stufe (S1), um ein zweites Startsignal am Ausgang (TO1) von dieser auszugeben,

Verschieben des zweiten Startsignals vom Eingang (TI) der Dummy-Stufe (SD), um ein drittes Startsignal am Ausgang von dieser auszugeben; und

Verschieben des dritten Startsignals vom Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3) zum Ausgang (TO3) von dieser.
Verfahren nach Anspruch 13 enthaltend:

– Ausbilden einer Dummy-Stufe (SD) und der ersten bis dritten Stufe (S1, S2, S3) auf einem gleichen Substrat.
Verfahren nach Anspruch 13, enthaltend:

– Verhindern, dass ein Ausgang (TO2) der zweiten Stufe (S2) den Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3) erreicht, durch elektrisches Unterbrechen des Ausgangs (TO2) der zweiten Stufe (S2) vom Eingang (TI3) der dritten Stufe (S3).






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