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Dokumentenidentifikation DE102006054169A1 31.05.2007
Titel Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung
Anmelder GM Global Technology Operations, Inc., Detroit, Mich., US
Erfinder Baltes, Kevin M., Wixom, Mich., US;
Haines, Trenton W., Novi, Mich., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 16.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006054169
Offenlegungstag 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G05B 19/04(2006.01)A, F, I, 20070213, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung umfasst, dass ein Satz von Schritten in einer Abfolge für einen Prozess definiert wird und eine Reihenfolge von Schritten in dem Satz von Schritten definiert wird. Das Verfahren umfasst, dass unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte gestartet wurde, und unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte abgeschlossen wurde. Das Verfahren umfasst, dass ermittelt wird, ob die Abfolge gestartet wurde, ermittelt wird, ob die Abfolge abgeschlossen wurde und ermittelt wird, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist.

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Prozessabfolgeüberprüfung und insbesondere Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bei einem Prozess, wie beispielsweise einer Steuersystemsoftware, wird eine Reihe von Schritten in einer definierten Reihenfolge oder Abfolge ausgeführt. Ein Verifizieren, ob die Schritte in der Abfolge in der definierten Reihenfolge ausgeführt werden, ist als Abfolgeüberprüfung bekannt. Eine Abfolgeüberprüfung ist wesentlich, um sicherzustellen, dass der Prozess oder das Steuersystem richtig arbeitet. Um eine Abfolgeüberprüfung zu vereinfachen, wird ein Steuersystem im Allgemeinen in Teilsysteme aufgeteilt.

Bei einem herkömmlichen Verfahren einer Abfolgeüberprüfung hängt die Ausführung jedes Schritts durch ein Teilsystem von dem Status des vorherigen Schritts und dem Teilsystem ab, das diesen Schritt ausführt. Wie in 1 gezeigt, führt ein Teilsystem 2 keinen Schritt aus, wenn ein Teilsystem 1 einen Schritt entweder nicht ausgeführt hat oder fehlerhaft ausgeführt hat. Diese Abhängigkeit der Ausführung eines Schritts von der Ausführung eines anderen Schritts verkompliziert die Abwandlung und Erweiterung des Steuersystems, da ein Abwandeln oder Hinzufügen eines Schritts bei einer Abfolge eine Abwandlung anderer Schritte erfordert. Zusätzlich verwendet das herkömmliche Verfahren Ressourcen, wie beispielsweise einen Computerspeicher und einen Durchsatz, uneffizient.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung bereit, das umfasst, dass ein Satz von Schritten in einer Abfolge für einen Prozess definiert wird, eine Reihenfolge von Schritten in dem Satz von Schritten definiert wird, unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte gestartet wurde, unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte abgeschlossen wurde, ermittelt wird, ob die Abfolge gestartet wurde, ermittelt wird, ob die Abfolge abgeschlossen wurde, und ermittelt wird, ob ein Abfolgefehler auftrat.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass einer der Schritte als gestarteter Schritt registriert wird, wenn der Schritt gestartet wird.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass einer der Schritte als abgeschlossener Schritt registriert wird, wenn der Schritt abgeschlossen wird, und ein Schrittzählwert erhöht wird.

Bei noch einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass die Abfolge als abgeschlossen registriert wird, wenn alle Schritte in der Abfolge abgeschlossen sind.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht gestartet wird, einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht abgeschlossen wird, und einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht in der Reihenfolge liegt.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Abfolgefehler auftritt, ein Abfolgefehler registriert wird, wenn die Abfolge nicht gestartet wurde, und ein Abfolgefehler registriert wird, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen wurde.

Bei noch einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass ein Abfolgefehlerzählwert erhöht wird, wenn der Abfolgefehler detektiert wird.

Bei noch einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass der Abfolgefehlerzählwert mit einem vorbestimmten Schwellenwert verglichen wird.

Bei noch einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass der Abfolgefehler gespeichert wird und ein Prozessversagen registriert wird, wenn der Abfolgefehlerzählwert den vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass ein nächster erwarteter Schritt in der Abfolge ermittelt wird, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen ist.

Bei einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren, dass ermittelt wird, ob der nächste erwartete Schritt vom Starttyp oder vom Abschlusstyp ist.

Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der hierin nachfolgend bereitgestellten detaillierten Beschreibung ersichtlich. Es sei angemerkt, dass die detaillierte Beschreibung und spezifische Beispiele, während sie die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erklären, nur Erläuterungszwecken dienen sollen und nicht beabsichtigen, den Schutzumfang der Erfindung zu beschränken.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird aus der detaillierten Beschreibung und den begleitenden Zeichnungen deutlicher verständlich, in denen:

1 ein beispielhaftes herkömmliches Verfahren einer Prozessabfolgeüberprüfung zeigt;

2 ein beispielhaftes Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ein funktionales Blockdiagramm eines beispielhaften Systems für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

4 ein Flussdiagramm ist, das einen beispielhaften Algorithmus für eine Schrittstart-Dienstroutine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

5 ein Flussdiagramm ist, das einen beispielhaften Algorithmus für eine Schrittabschluss-Dienstroutine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

6 ein Flussdiagramm ist, das einen beispielhaften Algorithmus für eine Abfolgetest-Dienstroutine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en) ist lediglich beispielhafter Natur und beabsichtigt auf keine Weise, die Erfindung, ihre Anwendung oder Verwendungen zu beschränken. Zu Klarheitszwecken werden die gleichen Bezugszeichen in den Zeichnungen verwendet, um ähnliche Elemente zu identifizieren. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck Modul, Controller und/oder Einrichtung auf einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), einen elektronischen Schaltkreis, einen Prozessor (gemeinsam genutzt, zugeordnet oder gruppiert) und einen Speicher, die ein oder mehrere Software- oder Firmwareprogramme ausführen, einen Schaltkreis mit kombinatorischer Logik und andere geeignete Bauteile, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen.

Bezug nehmend auf 2 ist ein Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung gezeigt. Ein Prozess oder ein Steuersystem 10 ist in mehrere Teilsysteme aufgeteilt. Ein Prozessintegritätsmodul (PIM) 12 definiert eine Abfolge von Schritten für den Prozess. Wenn der Prozess mehr als eine Abfolge erfordert, werden die Abfolgen unabhängig voneinander definiert, d.h., die Abfolgen teilen keine Schritte. Das PIM stellt Schnittstellen oder standardisierte Dienstroutinen (nicht gezeigt) bereit, die dem PIM den Status der Abfolge und den Status jedes Schritts unabhängig von anderen Schritten in der Abfolge berichten. Zum Beispiel berichtet eine Schrittstartroutine einen Schritt und den Status des Schritts, wenn ein Teilsystem einen Schritt startet. Ähnlich berichtet eine Schrittabschlussroutine einen Schritt und den Status des Schritts, wenn ein Teilsystem einen Schritt abschließt. Wenn der berichtete Schritt nicht in der in der Abfolge vordefinierten Reihenfolge liegt, wird ein Abfolgefehler detektiert, und der berichtete Schritt wird als ein Abfolgefehler gespeichert.

Insbesondere steuert das Verfahren 10 weder die Ausführungsreihenfolge noch die Ausführung der Schritte in einer Abfolge. Stattdessen überprüft das Verfahren unabhängig von anderen Schritten, ob jeder durch ein Teilsystem ausgeführte Schritt in der Abfolge in der definierten Reihenfolge liegt. Genauer gesagt berichtet das Verfahren unabhängig von anderen Schritten den Status jedes Schritts als einen gestarteten Schritt, einen abgeschlossenen Schritt, einen ausgelassenen Schritt, einen wiederholten Schritt, etc.

Das PIM 12 führt durch Ausführen einer Abfolgetest-Dienstroutine an dem Ende einer Echtzeitbetriebssystemaufgabe (RTOS von real time operating system task) oder einer Abfolge einen Abfolgetest durch. Der Abfolgetest detektiert, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist. Ein Abfolgefehler tritt auf, wenn ein Schritt ausgelassen wird, wiederholt wird, nicht in der korrekten Reihenfolge liegt, etc. und wenn die Abfolge nicht begonnen oder abgeschlossen wurde. Wenn die Abfolge ohne einen Fehler abgeschlossen wurde, wird ein Fehlerzähler (nicht gezeigt) gelöscht. Andernfalls wird ein Fehlerzähler erhöht und mit einem vorbestimmten Schwellenwert verglichen. Wenn der Schwellenwert überstiegen wird, wird der Fehler festgehalten oder protokolliert, und ein Prozessintegritätsversagen wird berichtet, so dass das Steuersystem eine Abhilfemaßnahme ergreifen kann.

Zusätzlich verfolgt die Abfolgetestroutine basierend auf dem berichteten Status eines Schritts den nächsten erwarteten Schritttyp (d.h. Start oder Abschluss) und den nächsten erwarteten Schritt in der Abfolge für eine Überprüfung. Somit stellt der Abfolgetest ein Verfahren bereit, um einen richtigen Ablauf einer Abfolge zu definieren und zu verifizieren.

Bezug nehmend auf 3 ist ein System 20 für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung gezeigt. Ein Steuermodul 22 verwendet ein Komparatormodul 24 und einen Speicher 26 und führt standardisierte Dienstroutinen aus, um unabhängig von anderen Schritten den Status eines Schritts und einer Abfolge zu testen. Wenn ein Schritt gestartet oder abgeschlossen wird, speichert das Steuermodul 22 den Schritt als gestarteten Schritt bzw. abgeschlossenen Schritt in dem Speicher 26. Das Komparatormodul 24 überprüft, ob ein Schritt in der korrekten Reihenfolge gestartet oder abgeschlossen wurde. Wenn das Komparatormodul 24 detektiert, dass der Schritt nicht mit dem erwarteten Schritt oder Schritttyp (d.h. Start oder Abschluss) übereinstimmt, wird ein Fehler detektiert, und der Schritt wird als ein Abfolgefehler in dem Speicher 26 gespeichert.

Am Ende der Betriebssystemaufgabe oder Abfolge führt das Steuermodul 22 eine Abfolgetest-Dienstroutine durch, die Fehler detektiert, wie beispielsweise einen versäumten Schritt, einen wiederholten Schritt, einen nicht in der korrekten Reihenfolge liegenden Schritt, eine nicht gestartete oder abgeschlossene Abfolge etc. Wenn das Komparatormodul 24 ermittelt, dass eine Abfolge ohne einen Fehler abgeschlossen wurde, wird ein Fehlerzähler in dem Speicher 26 gelöscht. Andernfalls wird der Fehlerzähler erhöht und das Komparatormodul 24 vergleicht den Fehlerzählwert mit einem vorbestimmten in dem Speicher 26 gespeicherten Schwellenwert. Wenn der Fehlerzählwert den Schwellenwert übersteigt, wird der Abfolgefehler in dem Speicher 26 festgehalten oder protokolliert und ein Prozessintegritätsversagen wird berichtet, so dass das System Abhilfemaßnahmen treffen kann. Auf der Grundlage der berichteten Schritte stellt die Abfolgetest-Dienstroutine den nächsten erwarteten Schritttyp (d.h. Start oder Abschluss) und den nächsten erwarteten Schritt in einer Abfolge für einen Test bereit.

Bezug nehmend auf 4 ist ein Algorithmus 100 für eine Schrittstart-Dienstroutine gezeigt. Ein Steuermodul 22 startet den Algorithmus bei Schritt 102. In Schritt 104 wird ein berichteter Schritt in einer Abfolge als gestarteter Schritt in einem Speicher 26 gespeichert. Dann überprüft ein Komparatormodul 24, ob drei Zustände aufgetreten sind: (1) in Schritt 106, ob der berichtete Schritt in der korrekten Reihenfolge liegt und mit dem erwarteten Schritttyp (d.h. Start) übereinstimmt; (2) in Schritt 108, ob der berichtete Schritt in der korrekten Reihenfolge liegt und mit dem erwarteten Schritt übereinstimmt; und (3) in Schritt 110, ob die Abfolge unvollständig ist.

Wenn alle drei Zustände aufgetreten sind, dann wird der nächste erwartete Schritttyp in Schritt 112 auf "Abschluss" gesetzt, und die Dienstroutine endet in Schritt 114. Wenn jedoch einer der drei Zustände nicht aufgetreten ist, dann überprüft das Komparatormodul 24 in Schritt 116 durch Überprüfen eines Abfolgefehler-Flags in dem Speicher 26, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist. Wenn das Flag auf Falsch gesetzt oder zurückgesetzt ist (d.h., es ist kein Abfolgefehler aufgetreten), dann wird der berichtete Schritt in Schritt 118 in dem Speicher 26 als ein Abfolgefehler gespeichert; in Schritt 120 wird das Abfolgefehler-Flag auf Wahr gesetzt (d.h., es ist ein Abfolgefehler aufgetreten); und die Routine endet in Schritt 114. Wenn jedoch in Schritt 116 ein Abfolgefehler detektiert wird (d.h., das Flag in dem Speicher 26 ist auf Wahr gesetzt), dann wird das Abfolgefehler-Flag in Schritt 120 unverändert gelassen, und die Routine endet in Schritt 114.

Bezug nehmend auf 5 ist ein Algorithmus 150 für eine Schrittabschluss-Dienstroutine gezeigt. Ein Steuermodul 22 startet den Algorithmus bei Schritt 152. In Schritt 154 wird ein berichteter Schritt in dem Speicher 26 als abgeschlossener Schritt gespeichert. Dann überprüft ein Komparatormodul 24, ob drei Zustände aufgetreten sind: (1) in Schritt 156, ob der berichtete Schritt in der korrekten Reihenfolge liegt und mit dem erwarteten Schritttyp (d.h. Abschluss) übereinstimmt; (2) in Schritt 158, ob der berichtete Schritt in der korrekten Reihenfolge liegt und mit dem erwarteten Schritt übereinstimmt; und (3) in Schritt 160, ob die Abfolge unvollständig ist.

Wenn einer der drei Zustände nicht auftritt, dann überprüft das Komparatormodul 24 in Schritt 166 durch Überprüfen eines Abfolgefehler-Flags in dem Speicher 26, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist. Wenn das Flag auf Falsch gesetzt oder zurückgesetzt ist (d.h., es ist kein Abfolgefehler aufgetreten), dann wird der berichtete Schritt in Schritt 168 in dem Speicher 26 als ein Abfolgefehler gespeichert; in Schritt 170 wird das Abfolgefehler-Flag auf Wahr gesetzt (d.h., es ist ein Abfolgefehler aufgetreten); und die Routine endet in Schritt 180. Wenn jedoch in Schritt 166 ein Abfolgefehler detektiert wird (d.h., das Flag in dem Speicher 26 ist auf Wahr gesetzt), dann bleibt das Abfolgefehler-Flag in Schritt 170 unverändert, und die Routine endet in Schritt 190.

Andererseits wird, wenn einer der drei Zustände in den Schritten 156, 158 und 160 nicht aufgetreten ist, dann in Schritt 172 in dem Speicher 26 ein Schrittzähler erhöht. In Schritt 174 vergleicht das Komparatormodul 24 den Schrittzählwert mit der Gesamtanzahl von Schritten in einer Abfolge.

Wenn der Schrittzählwert kleiner als die Gesamtanzahl von Schritten in einer Abfolge ist, dann wird der erwartete Schritt in Schritt 176 auf den nächsten Schritt in der Abfolge gesetzt; in Schritt 178 wird der erwartete Schritttyp auf "Start" gesetzt; und die Dienstroutine endet im Schritt 190. Wenn der Schrittzählwert in Schritt 174 jedoch nicht kleiner als die Gesamtanzahl von Schritten ist, dann wird in Schritt 180 in dem Speicher 26 ein Abfolgeabschluss-Flag auf Wahr gesetzt, und die Dienstroutine endet in Schritt 190.

Bezug nehmend auf 6 ist ein Algorithmus 200 für eine Abfolgetest-Dienstroutine gezeigt. Ein Steuermodul 22 startet die Routine bei Schritt 202. In Schritt 204 überprüft ein Komparatormodul 24, ob ein Abfolgetestaktivierungs-Flag in dem Speicher 26 auf Wahr gesetzt ist. Wenn das Flag zurückgesetzt oder auf Falsch gesetzt ist, dann endet die Dienstroutine in Schritt 226. Wenn das Flag jedoch auf Wahr gesetzt ist, dann überprüft das Komparatormodul 24 in Schritt 206, ob eine Abfolge abgeschlossen wurde.

Wenn die Abfolge abgeschlossen wurde, d.h., wenn das Abfolgeabschluss-Flag in dem Speicher 26 auf Wahr gesetzt ist, dann überprüft das Komparatormodul 24 in Schritt 208, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist, d.h., ob ein Abfolgefehler-Flag in dem Speicher 26 auf Wahr gesetzt ist. Wenn kein Abfolgefehler aufgetreten ist, dann wird in Schritt 210 ein Abfolgefehlerzähler in dem Speicher 26 zurückgesetzt. Wenn jedoch eine Abfolge nicht abgeschlossen wurde oder ein Abfolgefehler aufgetreten ist, dann wird der Abfolgefehlerzähler in dem Speicher 26 in Schritt 212 erhöht.

In Schritt 214 vergleicht das Komparatormodul 24 den Abfolgefehlerzählwert mit einem vorbestimmten Schwellenwert. Wenn der Fehlerzählwert den Schwellenwert übersteigt, dann wird der Abfolgefehler in Schritt 216in dem Speicher 26 festgehalten oder protokolliert, und in Schritt 218 wird ein Prozessintegritätsversagen berichtet, so dass eine Abhilfemaßnahme getroffen werden kann. Wenn der Fehlerzählwert den Schwellenwert jedoch nicht übersteigt, dann werden in Schritt 220 das Abfolgefehler-Flag und das Abfolgeabschluss-Flag in dem Speicher 26 gelöscht; in Schritt 224 wird in dem Speicher 26 der erwartete Schritt auf den ersten Schritt gesetzt, und der erwartete Schritttyp wird auf "Start" gesetzt; und die Dienstroutine endet in Schritt 226.

Fachleute werden nun aus der vorangehenden Beschreibung erkennen, dass die breiten Lehren der vorliegenden Erfindung auf eine Vielzahl von Formen realisiert werden können. Daher sollte, während diese Erfindung in Verbindung mit bestimmten Beispielen hiervon beschrieben wurde, der wahre Schutzumfang der Erfindung nicht so beschränkt sein, da andere Abwandlungen für den Fachmann auf ein Studieren der Zeichnungen, der Beschreibung und der folgenden Ansprüche hin ersichtlich werden.


Anspruch[de]
Verfahren für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung, das umfasst, dass

ein Satz von Schritten in einer Abfolge für einen Prozess definiert wird;

eine Reihenfolge von Schritten in dem Satz von Schritten definiert wird;

unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte gestartet wurde;

unabhängig von anderen der Schritte ermittelt wird, ob einer der Schritte abgeschlossen wurde;

ermittelt wird, ob die Abfolge gestartet wurde;

ermittelt wird, ob die Abfolge abgeschlossen wurde; und

ermittelt wird, ob ein Abfolgefehler aufgetreten ist.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass einer der Schritte als gestarteter Schritt registriert wird, wenn der Schritt gestartet wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass einer der Schritte als abgeschlossener Schritt registriert wird, wenn der Schritt abgeschlossen wird, und ein Schrittzählwert erhöht wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass die Abfolge als abgeschlossen registriert wird, wenn alle Schritte in der Abfolge abgeschlossen sind. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass

einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht gestartet wird;

einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht abgeschlossen wird; und

einer der Schritte als ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Schritt nicht in der Reihenfolge liegt.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass

ein Abfolgefehler registriert wird, wenn der Abfolgefehler auftritt;

ein Abfolgefehler registriert wird, wenn die Abfolge nicht gestartet wurde; und

ein Abfolgefehler registriert wird, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen wurde.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass ein Abfolgefehlerzählwert erhöht wird, wenn der Abfolgefehler detektiert wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass der Abfolgefehlerzählwert mit einem vorbestimmten Schwellenwert verglichen wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass

der Abfolgefehler gespeichert wird; und

ein Prozessversagen registriert wird, wenn der Abfolgefehlerzählwert den vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass ein nächster erwarteter Schritt in der Abfolge ermittelt wird, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen ist. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass ermittelt wird, ob der nächste erwartete Schritt vom Starttyp oder vom Abschlusstyp ist. System für eine Zentralisierung einer Prozessabfolgeüberprüfung, umfassend:

einen Speicher, der einen Satz von Schritten und eine Reihenfolge der Schritte in einer Abfolge für einen Prozess speichert;

ein Steuermodul, das unabhängig von anderen der Schritte in der Abfolge ermittelt, ob einer der Schritte gestartet wurde und ob einer der Schritte abgeschlossen wurde; und

ein Komparatormodul, das ermittelt, ob alle Schritte in der Abfolge abgeschlossen wurden, ein Abfolgefehler aufgetreten ist und ein Abfolgefehlerzählwert einen vordefinierten Schwellenwert überstiegen hat.
System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen der Schritte in dem Speicher als gestarteten Schritt speichert, wenn der Schritt gestartet wird. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen der Schritte in dem Speicher als abgeschlossenen Schritt speichert, wenn der Schritt abgeschlossen wird, und einen in dem Speicher gespeicherten Schrittzählwert erhöht. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul ein Abfolgeabschluss-Flag in dem Speicher setzt, wenn das Komparatormodul ermittelt, dass alle Schritte in der Abfolge abgeschlossen sind. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen der Schritte in dem Speicher als einen Abfolgefehler speichert, wenn der Schritt nicht gestartet wird. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen der Schritte in dem Speicher als einen Abfolgefehler speichert, wenn der Schritt nicht abgeschlossen wird. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen der Schritte in dem Speicher als einen Abfolgefehler speichert, wenn der Schritt nicht in der Reihenfolge liegt. System nach Anspruch 12, wobei das Komparatormodul einen Abfolgefehler detektiert, wenn der Abfolgefehler auftritt, und das Steuermodul ein Abfolgefehler-Flag in dem Speicher auf Wahr setzt. System nach Anspruch 12, wobei das Komparatormodul einen Abfolgefehler detektiert, wenn die Abfolge nicht gestartet wurde, und das Steuermodul das Abfolgefehler-Flag in dem Speicher auf Wahr setzt. System nach Anspruch 12, wobei das Komparatormodul einen Abfolgefehler detektiert, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen wurde, und das Steuermodul das Abfolgefehler-Flag in dem Speicher auf Wahr setzt. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen Abfolgefehlerzählwert erhöht, wenn das Komparatormodul den Abfolgefehler detektiert. System nach Anspruch 12, wobei das Komparatormodul den Abfolgefehlerzählwert mit einem in dem Speicher gespeicherten vorbestimmten Schwellenwert vergleicht. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul den Abfolgefehler in dem Speicher speichert und ein Prozessversagen in dem Speicher registriert, wenn der Abfolgefehlerzählwert den vorbestimmten Schwellenwert übersteigt. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul einen nächsten erwarteten Schritt in der Abfolge ermittelt, wenn die Abfolge nicht abgeschlossen ist. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul ermittelt, ob der nächste erwartete Schritt einer eines Starttyps oder eines Abschlusstyps ist. System nach Anspruch 12, wobei das Steuermodul den Speicher und das Komparatormodul umfasst.






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