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Dokumentenidentifikation DE102006055144A1 31.05.2007
Titel Metallanschluss und Stromverteilerkasten, welcher mit diesem versehen ist
Anmelder Yazaki Corporation, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Egawa, Masatoshi, Kakegawa, Shizuoka, JP;
Nakayama, Takuya, Kakegawa, Shizuoka, JP;
Wakamatsu, Hiroyuki, Kariya, Aichi, JP;
Wada, Hirofumi, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 22.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006055144
Offenlegungstag 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse H01R 11/12(2006.01)A, F, I, 20061122, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 4/34(2006.01)A, L, I, 20061122, B, H, DE   H01R 13/40(2006.01)A, L, I, 20061122, B, H, DE   
Zusammenfassung Metallanschluss, welcher geeignet angelegt ist, um fest zwischen einem Anschlussverbindungsabschnitt und einem Befestigungselement, welches an dem Anschlussverbindungsabschnitt vorgesehen ist, gehalten zu werden, wobei der Metallanschluss einen elektrischen Kontaktabschnitt, welcher verschoben werden kann, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt eingeführt zu werden, um mit dem Anschlussverbindungsabschnitt verbunden zu werden; einen Kabelverbindungsabschnitt, welcher sich von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt, wobei ein Kabel geeignet angelegt ist, um mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden zu werden; und einen aufrecht abstehenden Elementsabschnitt, welcher derart vorgesehen ist, dass sich dieser in einer aufrecht abstehenden Weise von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt und in einer Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter einem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet ist, umfasst. Der Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts ist geeignet angelegt, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt gehalten zu werden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Metallanschluss, welcher mit einem Endanschluss eines Kabels verbunden ist, welches in einem Kraftwagen oder ähnlichem installiert ist, welcher als beweglicher Körper dient, und betrifft ferner einen Stromverteilerkasten, welcher mit einem derartigen Metallanschluss versehen ist.

Generell sind verschiedene elektronische Zubehörselemente, welche Lampen, wie etwa Scheinwerfer und Rücklichter, und Motoren, wie etwa einen Anlassermotor und einen Klimaanlagenmotor, umfassen, in einem Kraftwagen montiert, welcher als beweglicher Körper dient.

Um elektrische Energie zu den oben erwähnten verschiedenen elektronischen Zubehörselementen zu leiten, wurden Verbindungsblöcke an geeigneten Abschnitten des Kraftwagens vorgesehen. Der Verbindungsblock ist durch Kombinieren verschiedener Stromkreiseinheiten aus vielen Sicherungen, Relais etc. miteinander ausgebildet.

Der Verbindungsblock umfasst häufig Sicherungen, Relais, Sammelschienen etc. und wird daher häufig als Sicherungsblock oder Relaiskasten bezeichnet oder generell als Stromverteilerkasten bezeichnet. In der vorliegenden Beschreibung werden der Sicherungsblock, der Relaiskasten und der Verbindungsblock im folgenden generell als Stromverteilerkasten bezeichnet.

Ein Stromverteilerkasten umfasst einen Kastenkörper, welcher eine Schale bildet, und einen Metallanschluss (siehe beispielsweise JP-A-11-31450). Eine Vielzahl von Montageabschnitten für die Montage elektrischer Elemente (wie etwa die oben erwähnten Relais, Sicherungen und Schmelzverbindungen) daran ist beispielsweise an einer oberen Oberfläche des Kastenkörpers ausgebildet. Ferner sind ein Anschlussverbindungsabschnitt, welcher aus einem elektrisch leitenden Metallblech ausgebildet ist, und eine Schraube (Befestigungselement), welche in diesen Anschlussverbindungsabschnitt geschraubt ist, an der oberen Oberfläche vorgesehen. Die Entfernung eines Kopfs der Schraube von dem Anschlussverbindungsabschnitt kann durch Schrauben der Schraube in den Anschlussverbindungsabschnitt geändert werden. Verbindungsstecker eines Kabelbaums, welcher in dem Kraftwagen installiert ist, sind beispielsweise mit einer unteren Oberfläche des Kastenkörpers verbunden.

Der Kabelbaum umfasst eine Vielzahl von Kabeln und Verbindungssteckern, welche gesichert an Endabschnitten etc. der Kabel angebracht sind. Die Verbindungsstecker sind mit den verschiedenen elektronischen Zubehörselementen verbunden, welche in dem Kraftwagen und dem Kastenkörper montiert sind. In dem Kastenkörper sind Sammelschienen aufgenommen, welche die verschiedenen elektrischen Elemente (welche an den oben erwähnten Montageabschnitten montiert sind) mit Anschlüssen der Verbindungsstecker des Kabelbaums in einem vorbestimmten Muster verbinden.

Der Metallanschluss ist aus einem relativ dicken elektrisch leitenden Metallblech ausgebildet und umfasst einen flachen plattenartigen elektrischen Kontaktabschnitt und einen Kabelverbindungsabschnitt, welche in einem Stück miteinander ausgebildet sind. Ein Loch oder eine Einkerbung für den Durchgang eines Gewindeabschnitts der Schraube dadurch hindurch ist in dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgebildet. Durch Verschieben des elektrischen Kontaktabschnitts kann der Gewindeabschnitt der Schraube in das Loch bzw. die Einkerbung eingeführt werden. Sodann wird, wenn die Schraube in den Anschlussverbindungsabschnitt geschraubt wird, der elektrische Kontaktabschnitt zwischen dem Kopf der Schraube und dem Anschlussverbindungsabschnitt gehalten und wird gesichert an dem Kastenkörper angebracht.

Der Kabelverbindungsabschnitt ist kontinuierlich mit dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgebildet. Der elektrische Kontaktabschnitt weist Druckklemmelementsabschnitte zur Druckbefestigung an einem Kabel, welches mit einer Energiequelle oder ähnlichem verbunden ist, auf. Die Druckklemmelementsabschnitte werden somit durch Druckbefestigung derart an dem Kabel angebracht, dass der Kabelverbindungsabschnitt mit einem Leitungsdraht des Kabels verbunden wird. Dieses Kabel ist mit der Energiequelle verbunden.

Bei dem oben erwähnten Stromverteilerkasten wird der Metallanschluss (an welchem das Kabel, welches mit der Energiequelle verbunden ist, gesichert befestigt ist) durch die Schraube an dem Anschlussverbindungsabschnitt (welcher an der oberen Oberfläche des Kastenkörpers vorgesehen ist) montiert. Erwünschte elektrische Elemente werden an den Montageabschnitten montiert, und die Verbindungsstecker des Kabelbaums werden mit der unteren Oberfläche des Kastenkörpers verbunden. In dieser Weise wird der Stromverteilerkasten zusammengesetzt. Der Stromverteilerkasten leitet elektrische Energie über die Schmelzverbindungen, die Kabel des Kabelbaums etc. von der Energiequelle zu den oben erwähnten elektronischen Zubehörselementen.

Um eine kompakte (kleine) Gestaltung des Kastenkörpers des oben erwähnten herkömmlichen Stromverteilerkastens zu erreichen, kann es vorgeschlagen werden, eine Konstruktion vorzusehen, wobei der Metallanschluss derart ausgebildet ist, dass sich der Kabelverbindungsabschnitt lotrecht von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt, und ferner eine vertiefte Nut in dem Kastenkörper ausgebildet ist und gegen eine äußere Wandoberfläche des Kastenkörpers vertieft ist und der Kabelverbindungsabschnitt und das Kabel, welches mit diesem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, in dieser vertieften Nut aufgenommen sind. In diesem Fall verläuft die Richtung, in welcher der elektrische Kontaktabschnitt eingeführt wird, um den Gewindeabschnitt der Schraube in das Loch bzw. die Einkerbung einzuführen, lotrecht zu der Richtung der Anordnung des elektrischen Kontaktabschnitts und des Kabelverbindungsabschnitts nebeneinander.

In diesem Fall drückt der Arbeiter beim Verschieben des elektrischen Kontaktabschnitts einen Abschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts, welcher in der Nähe des Lochs bzw. der Einkerbung angeordnet ist. Infolgedessen lagern sich Fasern des Handschuhs des Arbeiters oder anderes auf dem Abschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts ab, welcher in der Nähe des Lochs bzw. der Einkerbung angeordnet ist, und daher ist zu befürchten, dass die elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Kontaktabschnitt (das bedeutet, dem Metallanschluss) und dem Anschlussverbindungsabschnitt möglicherweise unvollständig ist. Und außerdem ist der elektrische Kontaktabschnitt in der flachen plattenartigen Gestalt ausgebildet, und daher ist zu befürchten, dass der Arbeiter den elektrischen Kontaktabschnitt (das bedeutet, den Metallanschluss) nicht einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt montieren kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Metallanschluss zu schaffen, welcher einfach an einem Anschlussverbindungsabschnitt in einer befriedigend elektrisch damit verbundenen Weise montiert werden kann, und ferner einen Stromverteilerkasten zu schaffen, welcher mit diesem Metallanschluss versehen ist.

Die oben erwähnte Aufgabe wurde durch einen Metallanschluss der Erfindung gemäß einem ersten Aspekt gelöst, welcher geeignet angelegt ist, um fest zwischen einem Anschlussverbindungsabschnitt und einem Befestigungselement, welches an dem Anschlussverbindungsabschnitt vorgesehen ist, gehalten zu werden, wobei der Metallanschluss umfasst:

einen elektrischen Kontaktabschnitt, welcher verschoben werden kann, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt eingeführt zu werden, um mit dem Anschlussverbindungsabschnitt verbunden zu werden;

einen Kabelverbindungsabschnitt, welcher sich von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt, wobei ein Kabel geeignet angelegt ist, um mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden zu werden; und

einen aufrecht abstehenden Elementsabschnitt, welcher derart vorgesehen ist, dass sich dieser in einer aufrecht abstehenden Weise von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt und in einer Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter einem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet ist,

wobei der Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts geeignet angelegt ist, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt gehalten zu werden.

Bei dem Metallanschluss der Erfindung gemäß einem zweiten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt derart vorgesehen, dass sich dieser in der aufrecht abstehenden Weise von einer äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgehend erstreckt.

Bei dem Metallanschluss der Erfindung gemäß einem dritten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt derart vorgesehen, dass sich dieser in der aufrecht abstehenden Weise von einem Eckabschnitt einer äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgehend erstreckt.

Stromverteilerkasten der Erfindung gemäß einem vierten Aspekt, umfassend:

einen Kastenkörper; und

den Metallanschluss gemäß dem ersten bis dritten Aspekt, welcher an dem Kastenkörper montiert ist.

Stromverteilerkasten der Erfindung gemäß einem fünften Aspekt, wobei eine vertiefte Nut an einer äußeren Wandoberfläche des Kastenkörpers ausgebildet ist. Der Kabelverbindungsabschnitt des Metallanschlusses und das Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, sind in der vertieften Nut aufgenommen.

Stromverteilerkasten der Erfindung gemäß einem sechsten Aspekt, ferner umfassend eine Seitenverkleidung, welche abnehmbar an dem Kastenkörper angebracht ist, um die vertiefte Nut zu schließen.

Bei dem Metallanschluss der Erfindung gemäß dem ersten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt in der Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter dem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet. Daher kann der elektrische Kontaktabschnitt durch Drücken des aufrecht abstehenden Elementsabschnitts einfach verschoben werden.

Und außerdem kann der Arbeiter aufgrund der Tatsache, dass der aufrecht abstehende Elementsabschnitt gedrückt werden kann, den Metallanschluss einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt montieren, ohne den Verbindungsabschnitt etc. zu berühren.

Bei dem Metallanschluss der Erfindung gemäß dem zweiten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt an der äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgebildet und erstreckt sich ein einer aufrecht abstehenden Weise von dieser ausgehend, und daher ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt in der Verschiebungsrichtung eindeutig hinter dem Verbindungsabschnitt angeordnet.

Bei dem Metallanschluss der Erfindung gemäß dem dritten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt an dem Eckabschnitt der äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgebildet und erstreckt sich in einer aufrecht abstehenden Weise von diesem ausgehend, und daher ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt eindeutig bei einer Position in Abstand von dem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet.

Bei dem elektrischen Verbindungskasten der Erfindung gemäß dem vierten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt in der Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter dem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts des Metallanschlusses angeordnet. Daher kann der elektrische Kontaktabschnitt des Metallanschlusses durch Drücken des aufrecht abstehenden Elementsabschnitts einfach verschoben werden.

Und außerdem kann der Arbeiter aufgrund der Tatsache, dass der aufrecht abstehende Elementsabschnitt gedrückt werden kann, den Metallanschluss einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt montieren, ohne den Verbindungsabschnitt etc. zu berühren.

Bei dem Stromverteilerkasten der Erfindung gemäß dem fünften Aspekt ist der Kabelverbindungsabschnitt des Metallanschlusses in der vertieften Nut aufgenommen, und daher sind der Kabelverbindungsabschnitt und das Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, in der vertieften Nut aufgenommen, und daher wird verhindert, dass diese von dem Kastenkörper nach außen hervorstehen.

Bei dem Stromverteilerkasten der Erfindung gemäß dem sechsten Aspekt ist die Seitenverkleidung zum Bedecken der vertieften Nut vorgesehen, und daher wird verhindert, dass Fremdmaterialien in Kontakt mit dem Kabelverbindungsabschnitt in der vertieften Nut und dem Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, gebracht werden, und außerdem kann die Steifigkeit des Kastenkörpers erhöht werden.

Wie oben beschrieben, kann der elektrische Kontaktabschnitt gemäß der Erfindung gemäß dem ersten Aspekt durch Drücken des aufrecht abstehenden Elementsabschnitts, welcher in der Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter dem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet ist, einfach verschoben werden, und daher kann der elektrische Kontaktabschnitt somit einfach verschoben werden, und der elektrische Kontaktabschnitt des Metallanschlusses kann einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt montiert werden.

Und außerdem kann der Arbeiter den Metallanschluss an dem Anschlussverbindungsabschnitt montieren, ohne den Verbindungsabschnitt etc. zu berühren, und daher wird verhindert, dass Fasern des Handschuhs des Arbeiters etc. zwischen dem Verbindungsabschnitt und dem Anschlussverbindungsabschnitt festgehalten werden, und der Verbindungsabschnitt und der Anschlussverbindungsabschnitt können befriedigend elektrisch miteinander verbunden werden.

Gemäß der Erfindung gemäß dem zweiten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt in der Verschiebungsrichtung eindeutig hinter dem Verbindungsabschnitt angeordnet, und daher kann der Metallanschluss einfach an dem Metallanschluss in einer befriedigend elektrisch damit verbunden Weise montiert werden.

Gemäß der Erfindung gemäß dem dritten Aspekt ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt eindeutig bei der Position in Abstand von dem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet, und daher wird verhindert, dass der Arbeiter den Verbindungsabschnitt berührt, und der Metallanschluss kann einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt in einer befriedigend elektrisch damit verbundenen Weise montiert werden.

Gemäß der Erfindung gemäß dem vierten Aspekt ist der Stromverteilerkasten mit dem Metallanschluss versehen, wie in jedem der ersten bis dritten Aspekte angegeben, und daher kann der Metallanschluss einfach an dem Anschlussverbindungsabschnitt in einer befriedigend elektrisch damit verbundenen Weise montiert werden.

Gemäß der Erfindung gemäß dem fünften Aspekt wird verhindert, dass der Kabelverbindungsabschnitt und das Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, von dem Kastenkörper nach außen hervorstehen, und daher kann die kompakte Gestaltung erreicht werden.

Gemäß der Erfindung gemäß dem sechsten Aspekt wird verhindert, dass Fremdmaterialien in Kontakt mit dem Kabel gebracht werden, welches in der vertieften Nut aufgenommen ist, und ferner wird verhindert, dass das Kabel aus der vertieften Nut gelöst wird. Daher wird verhindert, dass das Kabel in der vertieften Nut versehentlich beschädigt wird. Ferner schließt die Seitenverkleidung die vertiefte Nut, und daher kann die Steifigkeit des Kastenkörpers erhöht werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die oben erwähnten Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch genaues Beschreiben bevorzugter beispielhafter Ausführungsbeispiele unter Verweis auf die beigefügte Zeichnung besser ersichtlich, wobei:

1 eine Draufsicht eines Körperabschnitts eines Kastenkörpers eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Stromverteilerkastens der vorliegenden Erfindung ist;

2 eine perspektivische Explosionsansicht des Stromverteilerkastens von 1 ist;

3 eine perspektivische Ansicht eines Metallanschlusses in Kabelverbindung ist, welcher in dem Stromverteilerkasten von 1 verwendet wird

4 eine perspektivische Ansicht einer Seitenverkleidung ist, welche in dem Stromverteilerkasten von 1 verwendet wird;

5 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen Zustand darstellt, wobei eine Einkerbung des Metallanschlusses gegenüber einem Anschlussmontageabschnitt des Kastenkörpers des Stromverteilerkastens von 1 angeordnet ist;

6 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen Zustand darstellt, wobei der Metallanschluss von 5 zu dem Kastenkörper des Stromverteilerkastens hin bewegt wurde, und

7 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen Zustand darstellt, wobei der Metallanschluss von 6 an dem Anschlussmontageabschnitt des Kastenkörpers des Stromverteilerkastens montiert ist.

GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Stromverteilerkastens der vorliegenden Erfindung wird nun unter Verweis auf die 1 bis 7 beschrieben. Der Stromverteilerkasten 1 dieses Ausführungsbeispiels ist in einem Kraftwagen montiert, welcher als beweglicher Körper dient.

Wie in 1 dargestellt, umfasst der Stromverteilerkasten 1 einen Kastenkörper 2, eine Leiterplatte (nicht dargestellt), einen Metallanschluss 3, eine Seitenverkleidung 4 und so weiter. Wie in 2 dargestellt, umfasst der Kastenkörper 2 einen Körperabschnitt 12, eine Vielzahl von Kassettenblöcken 13, eine obere Verkleidung 14 und eine untere Verkleidung 15. Der Körperabschnitt 12 ist aus einem isolierenden Kunstharz ausgebildet und ist durch ein gut bekanntes Spritzgussverfahren geformt.

Jeder der Kassettenblöcke 13 ist in einer generellen Kastengestalt ausgebildet und mit einer geeigneten Größe versehen, um in dem Körperabschnitt 12 aufgenommen zu werden. Die Kassettenblöcke 13 sind durch eine untere Öffnung (in 3) davon in den Körperabschnitt 12 eingeschoben. In den Kassettenblöcken 13 sind Metallanschlüsse (nicht dargestellt) aufgenommen. Verbindungsstecker eines Kabelbaums (nicht dargestellt) sind mit Unterseiten-Oberflächen (in 2) (im folgenden als „untere Oberflächen" bezeichnet) der Kassettenblöcke 13 verbunden. Der Kabelbaum umfasst eine Vielzahl von Kabeln und die Verbindungsstecker, welche gesichert an Endabschnitten der Kabel angebracht sind.

Relais 16, Sicherungen 19 und so weiter (welche elektrische Elemente sind) sind an Oberseiten-Oberflächen (in 2) 13a (im folgenden als „obere Oberflächen" bezeichnet) montiert. Ein Anschlussmontageabschnitt 9 ist an der oberen Oberfläche (in 3) eines Kassettenblocks 13 vorgesehen. Wenn der Kassettenblock 13 in dem Körperabschnitt 12 montiert ist, ist der Anschlussmontageabschnitt 9 in der Nähe der vertieften Nut 5 (später beschrieben) angeordnet. Der Anschlussmontageabschnitt 9 umfasst ein Metallblechelement 22 (dargestellt in 5) (welches als Anschlussverbindungsabschnitt dient), welches zu der oberen Oberfläche 13a hin freiliegt, eine Mutter (nicht dargestellt), welche an der unteren Seite (in 5) des Metallblechelements 22 angeordnet ist, und eine Schraube 23 (welche als Befestigungselement dient), welche einen Gewindeabschnitt umfasst, welcher in die Mutter geschraubt ist (das bedeutet, dass sich dieser in Gewindeverbindung mit dem Metallblechelement 22 befindet).

Ein elektrischer Kontaktabschnitt 7 (dargestellt in 2 und später beschrieben) des Metallanschlusses 3 wird in Überlagerung auf dem Metallblechelement 22 angeordnet, und sodann wird die Schraube 23 durch eine Einkerbung 24 geführt, welche in dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 ausgebildet ist, und wird in die Mutter geschraubt, und dadurch wird der Metallanschluss 3 an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montiert, wobei der elektrische Kontaktabschnitt 7 zwischen dem Metallblechelement 22 und einem Kopf 23a der Schraube 23 gehalten wird.

Die Metallanschlüsse, welche in den Kassettenblöcken 13 vorgesehen sind, verbinden Metallanschlüsse der Verbindungsstecker des Kabelbaums mit den elektrischen Elementen (das bedeutet, den Relais 18, den Sicherungen 19 etc.), dem Metallblechelement 22 des Anschlussmontageabschnitts 9 etc. Die Kassettenblöcke 13 verbinden die elektrischen Elemente (die Relais 18, die Sicherungen 19 etc.), die Kabel des Kabelbaums und ein Kabel 29 (später beschrieben), welches mit dem Metallanschluss 3 verbunden ist, in einem vorbestimmten Muster elektrisch.

Die obere Verkleidung 14 ist aus einem isolierenden Kunstharz ausgebildet und ist durch ein gut bekanntes Spritzgussverfahren geformt. Die obere Verkleidung 14 weist eine Vielzahl äußerer Wände 20 auf, welche untereinander kontinuierlich ausgebildet sind, und ist in einer generell rohrförmigen Gestalt mit einer geschlossenen Oberseite ausgebildet. Die obere Verkleidung 14 ist an dem Körperabschnitt 12 angebracht, um die obere Seite (in 2) des Körperabschnitts 12 zu bedecken.

Die untere Verkleidung 15 ist aus einem isolierenden Kunstharz ausgebildet und ist durch ein gut bekanntes Spritzgussverfahren geformt. Die untere Verkleidung 15 weist eine Vielzahl äußerer Wände 21 auf, welche untereinander kontinuierlich ausgebildet sind, und ist in einer generell rohrförmigen Gestalt mit einer geschlossenen Oberseite ausgebildet. Die untere Verkleidung 15 ist an dem Körperabschnitt 12 angebracht, um die untere Seite (in 2) des Körperabschnitts 12 zu bedecken.

Wie in den 5 bis 7 dargestellt, ist die vertiefte Nut 5 in einer kontinuierlichen Weise in einer Oberfläche (im folgenden als „äußere Wandoberfläche" bezeichnet) 16a einer äußeren Wand 16 des Körperabschnitts 12 und einer Oberfläche (im folgenden als „äußere Wandoberfläche" bezeichnet) 21a einer äußeren Wand 21 der unteren Verkleidung 15, welche kontinuierlich mit der äußeren Wandoberfläche 16a ausgebildet ist, ausgebildet, wobei die vertiefte Nut 5 gegen die äußeren Wandoberflächen 16a und 21a vertieft ist und sich über die gesamte Höhe dieser äußeren Wandoberflächen 16a und 21a erstreckt. Das bedeutet, dass der Stromverteilerkasten 1 die vertiefte Nut 5 aufweist. Die vertiefte Nut 5 erstreckt sich gerade in einer Richtung einer gegenüberliegenden Anordnung der oberen Oberfläche 13a und der unteren Oberfläche jedes Kassettenblocks zueinander.

Gleitnuten 6 sind jeweils in Innenkantenabschnitten 5a der vertieften Nut 5 in gegenüberliegender Anordnung zueinander in einer Richtung, welche lotrecht zu der Richtung einer gegenüberliegenden Anordnung der oberen Oberfläche 13a und der unteren Oberfläche jedes Kassettenblocks zueinander verläuft, ausgebildet und erstrecken sich in der Richtung der gegenüberliegenden Anordnung der oberen Oberfläche 13a und einer unteren Oberfläche zueinander. Jede Gleitnut 6 ist gegen den entsprechenden Innenkantenabschnitt 5a in einer Richtung der Breite der vertieften Nut 5 vertieft. Die Gleitnuten 6 sind in dem Körperabschnitt 12 und der unteren Verkleidung 15ausgebildet. Der Anschlussmontageabschnitt 9 ist in der Nähe der vertieften Nut 5 vorgesehen.

Die elektrischen Elemente (die Relais 18, die Sicherungen 19 etc.) sind an den Kassettenblöcken 13 montiert, welche in dem Körperabschnitt 12 montiert sind, und der Metallanschluss 3 ist an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montiert, und die obere Verkleidung 14 und die untere Verkleidung 15 sind an dem Körperabschnitt 12 angebracht, wie oben beschrieben. Somit sind die elektrischen Elemente (die Relais 18, die Sicherungen 19 etc.) und der Metallanschluss 3 in dem Kastenkörper 2 auf genommen.

Der Metallanschluss 3 kann beispielsweise durch Biegen eines relativ dicken Metallblechs erhalten werden. Wie in 3 dargestellt, umfasst der Metallanschluss 3 den flachen plattenartigen elektrischen Kontaktabschnitt 7, einen verstärkenden Brückenabschnitt 8, einen Kabelverbindungsabschnitt 10 und einen aufrecht abstehenden Elementsabschnitt 11, und diese Abschnitte sind in einem Stück miteinander ausgebildet.

Der elektrische Kontaktabschnitt 7 weist eine generell rechteckige Gestalt in der Ebene auf. Der elektrische Kontaktabschnitt 7 weist die Einkerbung 24 auf, durch welche der Gewindeabschnitt der Schraube 23 laufen kann. Die Einkerbung 24 erstreckt sich von einer äußeren Kante 7a des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgehend nach innen und ist durch Entfernen bzw. Eineinkerben eines Abschnitts des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgebildet. Die Breite der Einkerbung 24 in dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 vermindert sich in Entfernung von der einen äußeren Kante 7a schrittweise.

Der elektrische Kontaktabschnitt 7 wird in einer Richtung eines Pfeils K, das bedeutet, in einer Längsrichtung der Einkerbung 24, verschoben, so dass der Gewindeabschnitt der Schraube 23 des Anschlussmontageabschnitts 9 durch die Einkerbung 24 geführt wird. Sodann werden ein innerer Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 in Entfernung von der einen äußeren Kante 7a und der Abschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts 7, welcher in der Nähe dieses inneren Endabschnitts 24a angeordnet ist, zwischen dem Metallblechelement 22 des Anschlussmontageabschnitts 9 und dem Kopf 23a der Schraube 23 gehalten. Der innere Endabschnitt 24a und der Abschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts 7, welcher in der Nähe des inneren Endabschnitts 24 angeordnet ist, bilden gemeinsam einen Verbindungsabschnitt. Der elektrische Kontaktabschnitt 7 wird an dem Anschlussmontageabschnitt 9 in einer derartigen Weise montiert, dass die eine äußere Kante 7a in dem Stromverteilerkasten 1 in paralleler Beziehung zu den äußeren Wandoberflächen 16a und 21a angeordnet ist.

Der verstärkende Brückenabschnitt 8 umfasst ein Paar aufrecht abstehender Abschnitte 25 und einen Verbindungsabschnitt 26, welcher das Paar aufrecht abstehender Abschnitte 25 verbindet, wobei die aufrecht abstehende Abschnitt 25 und der Verbindungsabschnitt 26 in einem Stück miteinander ausgebildet sind. Das Paar der aufrecht abstehenden Abschnitte 25 ist an der einen äußeren Kante 7a des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgebildet und erstreckt sich von dieser ausgehend nach oben. Die Einkerbung 24 ist zwischen dem Paar der aufrecht abstehenden Abschnitte 25 angeordnet. Der verstärkende Brückenabschnitt 8 verbindet die Abschnitte der einen äußeren Kante 7a, welche durch die Einkerbung 24 voneinander getrennt sind, welche dazwischen angeordnet ist, wodurch verhindert wird, dass die Breite der Einkerbung 24 geändert wird. Das bedeutet, dass der verstärkende Brückenabschnitt 8 die Steifigkeit (Festigkeit) des elektrischen Kontaktabschnitts 7 erhöht.

Der Kabelverbindungsabschnitt 10 umfasst einen Bodenplattenabschnitt 27 und eine Vielzahl von Druckklemmelementsabschnitten 28. Der Bodenplattenabschnitt 27 ist an einem Ende des elektrischen Kontaktabschnitts 7 gebogen und erstreckt sich generell lotrecht von dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 ausgehend. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel zwischen dem Bodenplattenabschnitt 27 und dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 etwa 90 Grad. Der Bodenplattenabschnitt 27 erstreckt sich generell lotrecht von einer weiteren äußeren Kante 7b des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgehend, welche kontinuierlich mit der einen äußeren Kante 7a ausgebildet ist, für welche die Einkerbung 24 offen ist, wobei sich der Bodenplattenabschnitt 27 in einer Richtung, welche entgegengesetzt zu der Richtung des Hervorstehens des verstärkenden Brückenabschnitts 8 verläuft, erstreckt. Wenn der elektrische Kontaktabschnitt 7 an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montiert ist, ist die äußere Kante 7b lotrecht zu den äußeren Wandoberflächen 16a und 21a angeordnet. Der Kabelverbindungsabschnitt 10 weist den Bodenplattenabschnitt 27 auf und erstreckt sich daher generell lotrecht von dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 ausgehend.

Die Druckklemmelementsabschnitte 28 erstrecken sich von in Breitenrichtung gegenüberliegenden Seitenkanten des Bodenplattenabschnitts 27 ausgehend. Die Druckklemmelementsabschnitte 28 sind zu dem Bodenplattenabschnitt 27 hin gebogen, so dass das Kabel 29 zwischen dem Bodenplattenabschnitt 27 und den Druckklemmelementsabschnitten 28 gehalten wird. Somit wird das Kabel 29 durch Druckklemmbefestigung durch die Druckklemmelementsabschnitte 28 angebracht. Durch eine derartige Druckklemmbefestigung des Kabels 29 durch die Druckklemmelementsabschnitte 28 wird das Kabel 29 gesichert fest an dem Kabelverbindungsabschnitt 10 angebracht und wird elektrisch damit verbunden.

Der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 ist an einem Eckabschnitt 7e des elektrischen Kontaktabschnitts 7 (in welchen äußere Kanten 7c und 7d davon münden) ausgebildet und erstreckt sich in einer aufrecht abstehenden Weise von diesem ausgehend, wobei dieser in der Verschiebungsrichtung K hinter dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 angeordnet ist, wenn der elektrische Kontaktabschnitt 7 an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montiert ist, wobei der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 von dem Eckabschnitt 7e in der gleichen Richtung wie der Richtung des Hervorstehens des verstärkenden Brückenabschnitts 8 hervorsteht. Das bedeutet, dass der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 generell lotrecht sowohl von der äußeren Kante 7c (welche parallel zu den äußeren Wandoberflächen 16a und 21a verläuft und in der Verschiebungsrichtung K hinter dem inneren Endabschnitt 24a angeordnet ist) und der äußeren Kante 7d, welche kontinuierlich mit der äußeren Kante 7c ausgebildet ist, hervorsteht und lotrecht zu den äußeren Wandoberflächen 16a und 21a verläuft. Der Eckabschnitt 7e ist bei der Kreuzung der äußeren Kanten 7c und 7d und deren Nachbarschaft angeordnet.

Das Kabel 29 wird gesichert fest an dem Kabelverbindungsabschnitt 10 des Metallanschlusses 3 angebracht, und sodann wird der Metallanschluss 3 in der Verschiebungsrichtung K parallel zu der Längsrichtung der Einkerbung 24 verschoben, so dass der elektrische Kontaktabschnitt 7 zwischen dem Metallblechelement 22 des Anschlussmontageabschnitts 9 und dem Kopf 23a der Schraube 23 eingeführt wird, wobei die eine äußere Kante 7a in dem Stromverteilerkasten 1 angeordnet wird. Infolgedessen wird der Gewindeabschnitt der Schraube 23 in die Einkerbung 24 eingeführt, und der Kabelverbindungsabschnitt 10 und das Kabel 29 werden in der vertieften Nut 5 aufgenommen. Der Gewindeabschnitt der Schraube 23 wird gegen den inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 gehalten, und in diesem Zustand wird die Schraube 23 festgezogen, so dass der elektrische Kontaktabschnitt 7 fest zwischen dem Metallblechelement 22 und dem Kopf 23a der Schraube 23 gehalten wird, so dass der Metallanschluss 3 an dem Anschlussmontageabschnitt montiert wird.

Dabei werden der innere Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 und der Abschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts 7, welcher in der Nähe des inneren Endabschnitts 24a angeordnet ist (welche gemeinsam den Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts 7 bilden), zwischen dem Metallblechelement 22 und dem Kopf 23a der Schraube 23 gehalten. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Kabel 29, welches gesichert fest an dem Metallanschluss 3 angebracht ist, mit einer Energiequelle verbunden, wie etwa einer Batterie.

Die Seitenverkleidung 4 ist aus einem isolierenden Kunstharz ausgebildet und ist durch ein gut bekanntes Spritzgussverfahren geformt. Wie in 4 dargestellt, umfasst die Seitenverkleidung 4 einen flachen plattenartigen Körperabschnitt 30 und eine Deckwand 31, welche in einem Stück miteinander ausgebildet sind. Der Körperabschnitt 30 weist eine generell rechteckige Gestalt in der Ebene auf, welche generell gleich der Gestalt der vertieften Nut 5 in der Ebene ist. Der Körperabschnitt 30 wird an dem Kastenkörper 2 angebracht, wobei dessen in Breitenrichtung gegenüberliegende Seitenkantenabschnitte jeweils in die Gleitnuten 6 eingeführt werden.

Wenn der Körperabschnitt 30 (das bedeutet, die Seitenverkleidung 4) an dem Kastenkörper 2 angebracht ist, ist der Körperabschnitt 30 generell glatt an den äußeren Wandoberflächen 16a und 21a (in welchen die vertiefte Nut 5 ausgebildet ist) liegend angeordnet und schließt ferner die Öffnung der vertieften Nut 5, welche zu den äußeren Wänden 16 und 21 hin offen ist. Somit schließt der Körperabschnitt 30 (das bedeutet, die Seitenverkleidung 4), wenn dieser an dem Kastenkörper 2 angebracht ist, die vertiefte Nut 5. Der Körperabschnitt 30 (das bedeutet, die Seitenverkleidung 4) schließt, wenn dieser derart an dem Kastenkörper 2 angebracht ist, gegenüberliegende (obere und untere) Endöffnungen der vertieften Nut, welche jeweils nahe bei den oberen Oberflächen 13 und den unteren Oberflächen der Kassettenblöcke angeordnet sind, nicht (das bedeutet, dass diese gegenüberliegenden Endöffnungen der vertieften Nut 5 offengehalten werden).

Die Deckwand 31 erstreckt sich lotrecht von einem oberen Ende (welches nahe bei den oberen Oberflächen 13a anzuordnen ist) des Körperabschnitts 30 der Seitenverkleidung 4 ausgehend, und wenn die Seitenverkleidung 4 an dem Kastenkörper 2 und so weiter angebracht ist, ist die Deckwand 31 dem Inneren des Stromverteilerkastens 1 zugewandt. Die Deckwand 31 ist parallel zu den oberen Oberflächen 13a und den unteren Oberflächen der Kassettenblöcke 13 angeordnet. Der Körperabschnitt 30 (das bedeutet, die Seitenverkleidung 4) bedeckt, wenn dieser an dem Kastenkörper 2 angebracht ist, den Kopf 23a der Schraube 23.

Der oben erwähnte Stromverteilerkasten wird in der folgenden Weise zusammengesetzt. Zuerst werden die Kassettenblöcke 13 in dem Körperabschnitt 12 des Kastenkörpers 2 montiert. Die elektrischen Elemente (die Relais 18, die Sicherungen 19 etc.) werden an den oberen Oberflächen 13a der Kassettenblöcke montiert, und die Verbindungsstecker des Kabelbaums werden mit den unteren Oberflächen der Kassettenblöcke verbunden.

Sodann wird die untere Verkleidung 15 an dem Körperabschnitt 12 angebracht. Sodann wird die Einkerbung 24, welche in dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 ausgebildet ist, welcher das Kabel 29 aufweist, welches damit verbunden ist, in gegenüberliegender Beziehung zu der Schraube 23 des Anschlussmontageabschnitts 9 angeordnet, wie in 5 dargestellt, und der elektrische Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 wird schrittweise zu dem Anschlussmontageabschnitt 9 hin in der Längsrichtung der Einkerbung 24 (das bedeutet, in der Verschiebungsrichtung, welche durch den Pfeil K dargestellt ist) bewegt. Infolgedessen dringt der Gewindeabschnitt der Schraube 23 in die Einkerbung 24 ein, wie in Fig. dargestellt.

Der elektrische Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 wird weiter zu dem Anschlussmontageabschnitt 9 hin in der Längsrichtung der Einkerbung 24 (das bedeutet, in der Verschiebungsrichtung, welche durch den Pfeil K dargestellt ist) bewegt. Infolgedessen schlägt der Gewindeabschnitt der Schraube 23 an dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 in dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 an, wie in 7 dargestellt. Sodann wird die Schraube 23 festgezogen, wodurch der elektrische Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 zwischen dem Kopf 23a der Schraube 23 und dem Metallblechelement 22 des Anschlussmontageabschnitts 9 gehalten wird, so dass der Metallanschluss 3 an dem Anschlussmontageabschnitt 9 befestigt wird. Infolgedessen werden der Kabelverbindungsabschnitt 10 des Metallanschlusses 3 und das Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt 10 verbunden ist, in der vertieften Nut 5 aufgenommen. Sodann wird die obere Verkleidung 14 an dem Körperabschnitt 12 angebracht, und die gegenüberliegenden Seitenkantenabschnitte des Körperabschnitts 30 der Seitenverkleidung 4 werden jeweils in die Gleitnuten 6 eingeführt, wodurch die Seitenverkleidung 4 an dem Kastenkörper 2 angebracht wird.

Infolgedessen schließt die Seitenverkleidung 4 die vertiefte Nut 5. Derart wird der Stromverteilerkasten 1 der oben erwähnten Konstruktion zusammengesetzt. Der Stromverteilerkasten 1 wird in dem Kraftwagen montiert. Der Stromverteilerkasten 1 verbindet elektronische Zubehörselemente (welche in dem Kraftwagen montiert sind), mit welchen der Kabelbaum verbunden ist, die elektrischen Elemente (die Sicherungen 19, die Relais 18 etc.) und die Energiequelle (mit welcher das Kabel 29 verbunden ist) in einem vorbestimmten Muster elektrisch miteinander.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 an dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 ausgebildet und erstreckt sich in einer aufrecht abstehenden Weise von diesem ausgehend und ist in der Verschiebungsrichtung K hinter dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 des elektrischen Kontaktabschnitts 7 angeordnet. Daher kann der elektrische Kontaktabschnitt 7 durch Drücken des aufrecht abstehenden Elementsabschnitts 11 einfach verschoben werden. Daher kann der elektrische Kontaktabschnitt 7 somit einfach verschoben werden, und der elektrische Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 kann einfach an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montiert werden.

Und außerdem kann der Arbeiter aufgrund der Tatsache, dass der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 gedrückt werden kann, den Metallanschluss 3 an dem Anschlussmontageabschnitt 9 montieren, ohne den inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 etc. des elektrischen Kontaktabschnitts 7 zu berühren. Daher wird verhindert, dass Fasern von dem Handschuh des Arbeiters und anderes zwischen dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 und dem Metallblechelement 22 des Anschlussmontageabschnitts 9 festgehalten werden, und der elektrische Kontaktabschnitt 7 des Metallanschlusses 3 und der Anschlussmontageabschnitt 9 können befriedigend elektrisch miteinander verbunden werden.

Der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 ist an den äußeren Kanten 7c und 7d des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgebildet und erstreckt sich in einer aufrecht abstehenden Weise von diesen ausgehend, und daher ist dieser aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 in der Verschiebungsrichtung K eindeutig hinter dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 angeordnet. Daher kann der Metallanschluss 3 einfach an dem Anschlussmontageabschnitt 9 in einer befriedigend elektrisch damit verbundenen Beziehung montiert werden.

Der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 ist an dem Eckabschnitt 7a des elektrischen Kontaktabschnitts 7 ausgebildet, bei welchem die äußeren Kanten 7c und 7d davon einander kreuzen, und erstreckt sich in einer aufrecht abstehenden Weise von diesem ausgehend, und daher ist der aufrecht abstehende Elementsabschnitt 11 eindeutig bei der Position in Abstand von dem inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 in dem elektrischen Kontaktabschnitt 7 angeordnet. Daher wird definitiv verhindert, dass der Arbeiter den inneren Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 etc. berührt, und der Metallanschluss 3 kann einfach an dem Anschlussmontageabschnitt 9 in einer befriedigend elektrisch damit verbundenen Weise montiert werden.

Der Kabelverbindungsabschnitt 10 des Metallanschlusses 3 wird in der vertieften Nut 5 aufgenommen, welche in dem Kastenkörper 2 ausgebildet ist, und daher werden der Kabelverbindungsabschnitt 10 und das Kabel 29, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt 10 verbunden ist, in der vertieften Nut 5 aufgenommen, und es wird verhindert, dass diese von dem Kastenkörper 2 nach außen hervorstehen. Daher kann die kompakte Gestaltung des Stromverteilerkastens 1 erreicht werden.

Die Seitenverkleidung 4 ist vorgesehen, um die vertiefte Nut 5 in dem Kastenkörper 2 zu schließen, und daher wird verhindert, dass Fremdmaterialien in Kontakt mit dem Kabelverbindungsabschnitt 10 und dem Kabel 29, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt 10 verbunden ist, gebracht werden, und außerdem kann die Steifigkeit des Kastenkörpers 2 erhöht werden. Daher wird verhindert, dass das Kabel 29 in der vertieften Nut 5 versehentlich beschädigt wird. Ferner kann aufgrund der Tatsache, dass die Seitenverkleidung 4 die vertiefte Nut 5 schließt, die Steifigkeit des Kastenkörpers 2 erhöht werden.

Das oben erwähnte Ausführungsbeispiel stellt lediglich eine typische Form der Erfindung dar, und die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt. Das bedeutet, dass verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne von dem Prinzip der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann ein beliebiges anderes Element als die Schraube 23 als Befestigungselement verwendet werden, und ferner kann ein beliebiger anderer geeigneter Abschnitt als der innere Endabschnitt 24a der Einkerbung 24 als Verbindungsabschnitt verwendet werden.

Obgleich die Erfindung im Hinblick auf die speziellen bevorzugten Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wurde, ist für Fachkundige ersichtlich, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen auf der Basis der Prinzipien der Erfindung vorgenommen werden können. Es ist ersichtlich, dass sich derartige Änderungen und Abwandlungen innerhalb von Prinzip, Schutzumfang und Absicht der Erfindung gemäß Definition durch die beigefügten Ansprüche befinden.

Die vorliegende Patentanmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 2005-337548, eingereicht am 22. 11. 2005, deren Inhalt zum Verweis in der vorliegenden Schrift aufgenommen sei.


Anspruch[de]
Metallanschluss, welcher geeignet angelegt ist, um fest zwischen einem Anschlussverbindungsabschnitt und einem Befestigungselement, welches an dem Anschlussverbindungsabschnitt vorgesehen ist, gehalten zu werden, wobei der Metallanschluss umfasst:

einen elektrischen Kontaktabschnitt, welcher verschoben werden kann, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt eingeführt zu werden, um mit dem Anschlussverbindungsabschnitt verbunden zu werden;

einen Kabelverbindungsabschnitt, welcher sich von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt, wobei ein Kabel geeignet angelegt ist, um mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden zu werden; und

einen aufrecht abstehenden Elementsabschnitt, welcher derart vorgesehen ist, dass sich dieser in einer aufrecht abstehenden Weise von dem elektrischen Kontaktabschnitt ausgehend erstreckt und in einer Richtung des Verschiebens des elektrischen Kontaktabschnitts hinter einem Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts angeordnet ist,

wobei der Verbindungsabschnitt des elektrischen Kontaktabschnitts geeignet angelegt ist, um zwischen dem Befestigungselement und dem Anschlussverbindungsabschnitt gehalten zu werden.
Metallanschluss nach Anspruch 1, wobei der aufrecht abstehende Elementsabschnitt derart vorgesehen ist, dass sich dieser in der aufrecht abstehenden Weise von einer äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgehend erstreckt. Metallanschluss nach Anspruch 1, wobei der aufrecht abstehende Elementsabschnitt derart vorgesehen ist, dass sich dieser in der aufrecht abstehenden Weise von einem Eckabschnitt einer äußeren Kante des elektrischen Kontaktabschnitts ausgehend erstreckt. Stromverteilerkasten, umfassend:

einen Kastenkörper; und

den Metallanschluss nach Anspruch 1, welcher an dem Kastenkörper montiert ist.
Stromverteilerkasten nach Anspruch 4, wobei eine vertiefte Nut an einer äußeren Wandoberfläche des Kastenkörpers ausgebildet ist; und wobei der Kabelverbindungsabschnitt des Metallanschlusses und das Kabel, welches mit dem Kabelverbindungsabschnitt verbunden ist, in der vertieften Nut aufgenommen sind. Stromverteilerkasten der Erfindung nach Anspruch 5, ferner umfassend eine Seitenverkleidung, welche abnehmbar an dem Kastenkörper angebracht ist, um die vertiefte Nut zu schließen.






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