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Dokumentenidentifikation DE112005001531T5 31.05.2007
Titel Legierungen aus rostfreiem Stahl und bipolare Platten
Anmelder General Motors Corp., Detroit, Mich., US
Erfinder Budinski, Michael K., Pittsford, N.Y., US;
Newman, Keith E., Pittsford, N.Y., US;
Fly, Gerald W., Geneseo, N.Y., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 112005001531
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 23.06.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/US2005/021992
WO-Veröffentlichungsnummer 2006012129
WO-Veröffentlichungsdatum 02.02.2006
Date of publication of WO application in German translation 31.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse C22C 30/02(2006.01)A, F, I, 20050623, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C22C 30/00(2006.01)A, L, I, 20050623, B, H, DE   H01M 8/02(2006.01)A, L, I, 20050623, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Legierungen aus rostfreiem Stahl. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Legierungen aus rostfreiem Stahl, die eine gute Korrosionsbeständigkeit, einen geringen Kontaktwiderstand, eine gute Formbarkeit und eine gute Schweißbarkeit aufweisen. Zusätzlich betrifft die vorliegende Erfindung bipolare Platten, die aus derartigen Legierungen hergestellt sind.

Zellen für elektrochemische katalytische Reaktion, wie Brennstoffzellen, können Protonenaustauschmembrane verwenden. Die Protonenaustauschmembrane arbeiten in einer sehr korrosiven Umgebung. Zusätzlich kann das Material der Protonenaustauschmembran in der Anwesenheit einer Eisenkontamination einer Zersetzung ausgesetzt sein. Diese Zersetzung kann eine noch korrosivere und saurere Umgebung in der Brennstoffzelle erzeugen.

Bipolare Platten trennen und verbinden oftmals Brennstoffzellen in einem Brennstoffzellenstapel, und die bipolaren Platten können aus rostfreiem Stahl hergestellt sein. Jedoch weisen viele Legierungen aus rostfreiem Stahl in der Brennstoffzellenumgebung keine angemessene Korrosionsbeständigkeit auf. Zusätzlich weisen viele Legierungen aus rostfreiem Stahl keine geeignete Formbarkeit oder Schweißbarkeit auf.

Somit besteht in der Technik ein Bedarf nach Legierungen aus rostfreiem Stahl, die eine Korrosionsbeständigkeit, Formbarkeit und Schweißbarkeit aufweisen. Zudem besteht in der Technik ein Bedarf nach bipolaren Platten, die aus derartigen Legierungen hergestellt sind.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte Legierung aus rostfreiem Stahl für bipolare Platten vorgesehen. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Legierung aus rostfreiem Stahl etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom, etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel, etwa 1 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän und bis zu etwa 4 Gew.-% Kupfer, wobei der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän größer als etwa 51 Prozent ist.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Molybdän größer als das etwa 1,66-fache des Gewichtsprozentsatzes von Nickel. Bei einer noch anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten größer als etwa 1,66.

KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN

Die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird am besten in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen verständlich, in denen gleiche Strukturen mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, und in welchen:

1 eine Darstellung eines Abschnitts einer Vorrichtung mit einer Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion ist;

2 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung mit einem Brennstoff verarbeitenden System und einer Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und

3 eine schematische Darstellung eines Fahrzeugs mit einem Brennstoff verarbeitenden System und einer Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion gemäß der vorliegenden Erfindung ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter Bezugnahme auf 1 ist ein Abschnitt einer Vorrichtung 10 dargestellt, die eine Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion umfasst. Die Vorrichtung 10 umfasst eine Vielzahl von Membranelektrodenanordnungen 11, und jede Membranelektrodenanordnung 11 umfasst eine Protonenaustauschmembran 12, eine Anode 13 und eine Kathode 14. Eine bipolare Platte 16 trennt die Membranelektrodenanordnungen 11 voneinander. Allgemein wird ein erster Reaktand in die Anode 13 zugeführt, und ein zweiter Reaktand wird in die Kathode 14 zugeführt. An der Anode 13 bzw. der Kathode 14 finden katalytische Reaktionen statt, und es werden Protonen und Elektronen erzeugt. Allgemein wandern die Protonen durch die Protonenaustauschmembran 12, und die Elektronen umfassen einen elektrischen Strom, der dazu verwendet werden kann, eine Last zu betreiben. Beispielsweise kann der erste Reaktand Wasserstoffgas sein, und der zweite Reaktand kann Sauerstoff sein. Jede Brennstoffzellenkonfiguration, bei der Wasserstoff für die Erzeugung von Elektrizität verwendet wird, ist von der vorliegenden Erfindung umfasst.

Die bipolaren Platten 16 trennen allgemein die Anode 13 von einer Membranelektrodenanordnung 11 von der Kathode 14 einer benachbarten Membranelektrodenanordnung 11. Die bipolaren Platten 16 können als Stromkollektoren in der Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion dienen, und die bipolaren Platten 16 können Strömungskanäle besitzen, um den ersten und zweiten Reaktanden an den gewünschten Ort zu führen. Es kann jede geeignete Konstruktion einer bipolaren Platte bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Die bipolare Platte 16 umfasst eine Legierung aus rostfreiem Stahl. Die Legierung aus rostfreiem Stahl umfasst etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom, etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel, etwa 3 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän und 0 bis etwa 4 Gew.-% Kupfer. Zusätzlich ist der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän größer als etwa 51 Prozent. Der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Molybdän ist allgemein größer als das etwa 1,66-fache des Gewichtsprozentsatzes von Nickel.

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich einer Legierungszusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung (siehe "Ziel-Gew.-%") und einer Vielzahl herkömmlicher Legierungszusammensetzungen aus rostfreiem Stahl (mit Bezug auf ihre üblichen kommerziellen Namen oder Warenzeichen bezeichnet). Es sei angemerkt, dass die in der Tabelle unten gezeigte Legierungszusammensetzung nur als ein Beispiel gezeigt ist und nicht als eine Definition oder Begrenzung des Bereichs von Legierungen, der von der vorliegenden Erfindung umfasst ist, angesehen werden soll. Vielmehr sollte diesbezüglich Bezug auf den Schutzumfang der Erfindung, der in den angefügten Ansprüchen definiert ist, genommen werden.

Die Legierungen aus rostfreiem Stahl der vorliegenden Erfindung sind allgemein so formuliert, dass die Legierungen eine gute Korrosionsbeständigkeit gegenüber Lösungen aufweisen, die verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Fluorwasserstoffsäure umfassen. Beispielsweise können die Legierungen aus rostfreiem Stahl der vorliegenden Erfindung so formuliert sein, dass sie gegenüber Korrosion in Lösungen beständig sind, die einen pH von 3 aufweisen, 12,5 ppm H2SO4 und 1,8 ppm HF enthalten und sich bei einer Temperatur von 80°C und bei einem icorr von weniger als 10–6 A/cm2 bei –0,4 VAg/AgCl befinden. Es sei angemerkt, dass icorr den kritischen elektrischen Strom betrifft, bei dem eine Korrosion für einen gegebenen Satz von Bedingungen auftreten kann. Bei einem weiteren Beispiel können die Legierungen aus rostfreiem Stahl der vorliegenden Erfindung so formuliert sein, dass sie gegenüber Korrosion in Lösungen beständig sind, die einen pH von 3 aufweisen, 12,5 ppm H2SO4 und 1,8 ppm HF enthalten und sich bei einer Temperatur von 80°C und einem icorr von weniger als 10–6 A/cm2 bei 0,6 VAg/AgCl befinden. Die Legierungen können so formuliert sein, um bipolare Platten 16 vorzusehen, die eine Teilelebensdauer von etwa 10 Jahren mit 6000 aktiven Stunden bei 80°C besitzen.

Die Legierungen weisen allgemein eine gute Schweißbarkeit auf. Für die Zwecke der Definition und Beschreibung der vorliegenden Erfindung soll "Schweißbarkeit" als Bezugnahme auf Materialien verstanden werden, von denen es unwahrscheinlich ist, dass sie während des Schweißens, wie beispielsweise Laserschweißen, Buckelschweißen, etc. eine Rissbildung bei der Erstarrung des Schweißgutes besitzen. Die Legierungen der vorliegenden Erfindung besitzen allgemein eine gute Formbarkeit. Für die Zwecke der Definition und Beschreibung der vorliegenden Erfindung soll "Formbarkeit" mit Bezug auf Legierungen aus rostfreiem Stahl verstanden werden, die die Fähigkeit aufweisen, in profilierte Platten geformt zu werden, beispielsweise durch Stanzen bzw. Prägen von 0,1 mm bis etwa 0,15 mm Platten über eine Stanzpresse. Beispielsweise kann eine geeignete Legierung eine maximale Fließgrenze, die sich etwa 275.790,3 kN/m2 (40.000 psi) annähert, eine maximale Zugfestigkeit, die sich etwa 620.528,2 kN/m2 (90.000 psi) annähert, eine minimale prozentuale Dehnung von etwa 55 % für einen Gegenstand mit einer Länge von 50,80 mm (2 Zoll), einen Kaltverfestigungsexponent von etwa 0,35 in den Richtungen von 0/45/90°, einen Festigkeitskoeffizient von etwa 1.310.004,1 N/m2 (190.000 psi) und eine minimale planare Anisotropie von 0,95 mit einem &Dgr;r von bis zu etwa negativ 0,3 besitzen.

Die Legierungen umfassen allgemein nicht mehr als etwa 0,02 Gewichtsprozent Schwefel plus Phosphor. Beispielsweise können die Legierungen nicht mehr als etwa 0,001 % Schwefel und nicht mehr als etwa 0,019 % Phosphor umfassen. Ein niedriger Phosphor- und Schwefelgehalt verbessert die Schweißbarkeit der Legierungen. Die Legierungen besitzen allgemein ein Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten, das größer als etwa 1,66 ist. Die Chromäquivalente der Legierungen können unter Verwendung von Ferrit stabilisierenden Elementen berechnet werden, wie Chrom, Molybdän, Niob, Titan, Silizium und dergleichen. Beispielsweise können die Chromäquivalente gemäß der folgenden Formel berechnet werden: Chromäquivalente = %Cr + (1,37·%Mo) + (1,5·%Si) + (2·%Nb) + (3·%Ti)

Die Nickeläquivalente der Legierungen können unter Verwendung von Austenit stabilisierenden Elementen berechnet werden, wie Nickel, Mangan, Kupfer, Kohlenstoff, Stickstoff und dergleichen. Beispielsweise können die Nickeläquivalente gemäß der folgenden Formel berechnet werden: Nickeläquivalente = %Ni + (0,31·%Mn) + (22·%C) + (14,2·%N) + %Cu

Es ist denkbar, dass ein Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten von größer als etwa 1,66 die Schweißbarkeit der Legierungen verbessert.

Die Legierungen aus rostfreiem Stahl der vorliegenden Erfindung können ferner etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 1,5 Gew.-% Silizium; etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 2,0 Gew.-% Niob; nicht mehr als etwa 0,02 Gew.-% Kohlenstoff; nicht mehr als etwa 0,05 Gew.-% Titan; nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Stickstoff und nicht mehr als etwa 2,00 Gew.-% Mangan umfassen. Der Rest der Legierungen kann Eisen- und sonstige Unreinheiten umfassen. Für die Zwecke der Definition und Beschreibung der vorliegenden Erfindung sollen "sonstige Unreinheiten" mit Bezug auf diejenigen Unreinheiten verstanden werden, von denen bekannt ist, dass sie während des Prozesses zur Herstellung von Legierungen aus rostfreiem Stahl vorhanden sind.

Unter Bezugnahme auf 2 ist eine beispielhafte Vorrichtung mit einem Brennstoff verarbeitenden System 21 und einer Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion gezeigt. Das Brennstoff verarbeitende System 21 versieht die Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion mit einer Quelle für Wasserstoff 48. Beispielsweise kann das Brennstoff verarbeitende System 21 einen Kohlenwasserstoffbrennstoffstrom 22 verarbeiten, so dass Wasserstoffgas 48 erzeugt wird. Das Brennstoff verarbeitende System 21 kann ein beliebiges geeignetes Brennstoff verarbeitendes System sein. Beispielsweise kann das Brennstoff verarbeitende System 21 einen autothermen Reaktor, einen Wasser-Gas-Shift-Reaktor und einen Endstufen-Scrubber aufweisen. Der Wasserstoff 48 von dem Brennstoff verarbeitenden System 21 und der Sauerstoff von einem Oxidationsmittelstrom 36 reagieren in der Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion, um Elektrizität zum Betreiben einer Last 38 zu erzeugen.

Unter Bezugnahme auf 3 kann die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ferner eine Fahrzeugkarosserie 70 und eine Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion umfassen. Die Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion kann so ausgebildet sein, dass sie die Fahrzeugkarosserie 70 zumindest teilweise mit Antriebsenergie versieht. Die Fahrzeugkarosserie 100 kann auch ein Brennstoff verarbeitendes System 21 besitzen, um die Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion mit Wasserstoff zu versorgen. Für den Fachmann ist es verständlich, dass die Zelle 10 für elektrochemische katalytische Reaktion und das Brennstoff verarbeitende System 21 schematisch gezeigt sind und in einer beliebigen geeigneten Weise in der Fahrzeugkarosserie 70 verwendet oder angeordnet sein können.

Sofern es nicht anders angegeben ist, sind alle Zahlen, die Mengen von Bestandteilen, Eigenschaften, wie Zugfestigkeit usw. ausdrücken, wie in der Beschreibung und in den Ansprüchen verwendet ist, so zu verstehen, dass sie in allen Fällen näher mit dem Begriff "etwa" bestimmt sind. Demgemäß sind, sofern es nicht anders angegeben ist, die numerischen Eigenschaften, die in der vorhergehenden Beschreibung und in den folgenden Ansprüchen dargelegt sind, Näherungen, die abhängig von den gewünschten Eigenschaften variieren können, von denen versucht wird, dass sie bei Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erhalten werden.

Für den Fachmann ist es offensichtlich, dass verschiedene Änderungen ohne Abweichung vom Schutzumfang der Erfindung durchgeführt werden können, der nicht auf das beschränkt sein soll, was in der Beschreibung beschrieben ist.

Zusammenfassung

Eine verbesserte Legierung aus rostfreiem Stahl für bipolare Platten umfasst etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom, etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel, etwa 1 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän und bis zu etwa 4 Gew.-% Kupfer, wobei der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän größer als etwa 51 Prozent ist. Der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Molybdän kann größer als das etwa 1,66-fache des Gewichtsprozentsatzes von Nickel sein. Zusätzlich kann das Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten größer als das etwa 1,66-fache sein.


Anspruch[de]
Vorrichtung, die derart ausgebildet ist, um einen elektrischen Strom aus einem ersten und zweiten Reaktanden zu erzeugen, wobei:

die Vorrichtung eine Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion umfasst;

die Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion zumindest eine bipolare Platte umfasst;

die bipolare Platte eine Legierung aus rostfreiem Stahl umfasst;

die Legierung aus rostfreiem Stahl umfasst:

etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom;

etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel;

etwa 1 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän; und

bis zu etwa 4 Gew.-% Kupfer;

wobei der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän größer als etwa 51 Prozent ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl ferner nicht mehr als etwa 0,02 Gew.-% Schwefel plus Phosphor umfasst. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Molybdän größer als das etwa 1,66-fache des Gewichtsprozentsatzes von Nickel ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten größer als etwa 1,66 ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl eine Korrosionsbeständigkeit gegenüber Lösungen aufweist, die verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Fluorwasserstoffsäure umfassen. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl eine Formbarkeit aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl eine Schweißbarkeit aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl eine Korrosionsbeständigkeit gegenüber Lösungen, die verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Fluorwasserstoffsäure umfassen, eine Blechformbarkeit und Schweißbarkeit aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Legierung aus rostfreiem Stahl ferner umfasst:

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 1,5 Gew.-% Silizium;

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 2,0 Gew.-% Niob;

nicht mehr als etwa 0,02 Gew.-% Kohlenstoff;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Schwefel;

nicht mehr als etwa 0,019 Gew.-% Phosphor;

nicht mehr als etwa 0,05 Gew.-% Titan;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Stickstoff;

nicht mehr als etwa 2,00 Gew.-% Mangan; und

den Rest Eisen- und sonstige Unreinheiten.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Reaktand Wasserstoffgas umfasst, und wobei der zweite Reaktand Sauerstoff umfasst. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung ferner ein Brennstoff verarbeitendes System zur Lieferung von Wasserstoffgas an die Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion umfasst. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung ferner umfasst:

eine Fahrzeugkarosserie, wobei die Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion die Fahrzeugkarosserie zumindest teilweise mit Antriebsenergie versieht; und

ein Brennstoff verarbeitendes System zur Belieferung der Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion mit dem ersten Reaktanden, wobei der erste Reaktand Wasserstoffgas umfasst.
Legierung aus rostfreiem Stahl, bestehend im Wesentlichen aus:

etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom;

etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel;

etwa 3 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän, wobei der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän zumindest 51 % umfasst;

0 bis etwa 4 Gew.-% Kupfer;

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 1,5 Gew.-% Silizium;

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 2,0 Gew.-% Niob;

nicht mehr als etwa 0,02 Gew.-% Kohlenstoff;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Schwefel;

nicht mehr als etwa 0,019 Gew.-% Phosphor;

nicht mehr als etwa 0,05 Gew.-% Titan;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Stickstoff;

nicht mehr als etwa 2,00 Gew.-% Mangan; und

den Rest Eisen- und sonstige Unreinheiten.
Vorrichtung, die derart ausgebildet ist, um einen elektrischen Strom aus einem ersten und zweiten Reaktanden zu erzeugen, wobei:

die Vorrichtung eine Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion umfasst;

die Zelle für elektrochemische katalytische Reaktion zumindest eine bipolare Platte umfasst;

die bipolare Platte eine Legierung aus rostfreiem Stahl umfasst;

die Legierung aus rostfreiem Stahl im Wesentlichen besteht aus:

etwa 20 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% Chrom;

etwa 10 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-% Nickel;

etwa 3 Gew.-% bis etwa 9 Gew.-% Molybdän, wobei der

Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Nickel plus Molybdän zumindest 51 % umfasst;

0 bis etwa 4 Gew.-% Kupfer;

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 1,5 Gew.-% Silizium;

etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 2,0 Gew.-% Niob;

nicht mehr als etwa 0,02 Gew.-% Kohlenstoff;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Schwefel;

nicht mehr als etwa 0,019 Gew.-% Phosphor;

nicht mehr als etwa 0,05 Gew.-% Titan;

nicht mehr als etwa 0,001 Gew.-% Stickstoff;

nicht mehr als etwa 2,00 Gew.-% Mangan; und

den Rest Eisen- und sonstige Unreinheiten;

der Gewichtsprozentsatz von Chrom plus Molybdän größer als das 1,66-fache des Gewichtsprozentsatzes von Nickel in der Legierung aus rostfreiem Stahl ist;

das Verhältnis von Chromäquivalenten zu Nickeläquivalenten größer als das etwa 1,66-fache in der Legierung aus rostfreiem Stahl ist; und

die Legierung aus rostfreiem Stahl eine Korrosionsbeständigkeit gegenüber Lösungen aufweist, die verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Fluorwasserstoffsäure umfassen.






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