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Dokumentenidentifikation DE112005001842A5 31.05.2007
Titel Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen des Ruhewerts eines einfachen Beschleunigungssensors zum Messen einer Beschleunigung eines Fahrzeugs in Richtung seiner Hochachse
Anmelder Conti Temic microelectronic GmbH, 90411 Nürnberg, DE
Erfinder Küblbeck, Hermann, Dipl.-Phys., 86529 Schrobenhausen, DE;
Ohgke, Thomas, Dipl.-Ing., 65760 Eschborn, DE
DE-Aktenzeichen 112005001842
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
Sprache des Dokument DE
WO-Anmeldetag 12.09.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/DE2005/001591
WO-Veröffentlichungsnummer 2006032239
WO-Veröffentlichungsdatum 30.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/01(2006.01)A, F, I, 20050912, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01P 15/00(2006.01)A, L, I, 20050912, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Durch die heute existierenden Sicherheitssysteme, nach dem Stand der Technik wird im Fahrerinnenraum viel für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen getan. Durch die Sicherheitsgurte und verschiedenen Airbags (Stand der Technik) wird versucht die Passagiere weitest möglich vor schweren Verletzungen zu schützen. Die Knautschzone an den Fahrzeugen jedoch ist, zwar in den letzten Jahrzehnten weiter optimiert worden, aber es ist eben nur die Frontpartie als Knautschzone vorhanden.

Bei einem Frontalzusammenstoß, kommt es gerade bei höheren Geschwindigkeiten zu einer erheblichen Deformation der Frontpartie.

Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1 bis 3 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht das die Wirkung des Crashs und somit die Wirkung auf die Insassen gemindert wird.

Es wird ein Airbag eingesetzt, welcher außen am Fahrzeug wirkt und somit den eigentlichen Folgen eines Unfalls auf die Insassen vorausgeht.

Der Airbag wird in einer ähnlichen Reaktionszeit wie die Inneren Airbags ausgelöst aber vor dem "Unvermeidbaren".

Hierfür ist der, im/hinter dem Frontgrill oder anderen Anbauten untergebrachte Airbag, mit dem Geschwindigkeitsmesser des Fahrzeuges verbunden.

Mit der Sensor oder Kameratechnik wird z.b. nach Abgleich mit einem Steuergerät welches den erforderlichen Bremsweg ermittelt (Stand der Technik), registriert das der Crash unvermeidbar ist und der Airbag in Sekundenbruchteilen aktiviert.

Durch die Verbindung von Sensor/Kameratechnik mit dem Geschwindigkeitsmesser des Fahrzeuges wird garantiert das der Airbag nur bei unvermeidbar, bevorstehenden Zusammenstößen auslöst.

Durch die Erfindung, wird schon bevor die präventiven Sicherheitsmaßnahmen im Fahrzeug greifen eine Minderung der Aufprallwucht erreicht.

Gerade bei Unfällen mit großer Geschwindigkeit läst sich das Ausmaß der Verletzungen sowie weiterer Folgen erheblich mindern.

Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen erläutert.

Es zeigt Zeichnung 1 Ein Fahrzeug mit der Abtastung durch Sensor oder Kameratechnik (Stand der Technik)

Zeichnung 2 Die Registrierung eines Hindernisses durch die Sensor/Kameratechnik

Zeichnung 3 Ein Fahrzeug mit aktiviertem Außenairbag

Zeichnung 4 Situation eines Crashs zweier Fahrzeuge

In der Zeichnung 1 ist die Abtastung der vorderen Umgebung durch die Sensor/Kameratechnik (1) nach dem Stand der Technik dargestellt.

Es werden stehende und sich bewegende Objekte durch die Sensor/Kameratechnik erfasst, diese Messeinrichtungen sind mit dem Geschwindigkeitsmesser des Fahrzeuges verbunden.

In der Zeichnung 2 ist die Registrierung eines anderen Fahrzeuges durch die Messtechnik dargestellt (2).

Durch Vergleich der eigenen Geschwindigkeit mit dem erforderlichen Bremsweg zum bevorstehenden Objekt, wird die Situation durch eine Steuerung beurteilt.

Im Falle einer unvermeidbaren Crashsituation wird der Außenairbag in einer kurzen Reaktionszeit aktiviert und somit die Aufprallwucht gemindert.

Die Deformation der Frontpartie wird entscheidend verringert und die Unfallfolgen für die Insassen schon vor dem Greifen der präventiven Sicherheitseinrichtungen wie den Gurten oder den im Fahrzeug verbauten Airbags entschärft.

Bei sehr geringen Geschwindigkeiten spricht dieses System nicht an, erst nach Überschreitung einer definierten Geschwindigkeit wird das System aktiviert und kommt hauptsächlich bei höheren Geschwindigkeiten zum Einsatz.

In Zeichnung 3 ist ein Fahrzeug mit ausgelöstem Außenairbag (3) dargestellt.

Die Zeichnung 4 zeigt die unmittelbare Situation eines Crashs zweier Fahrzeuge (4) und die Arbeitsweise des aktivierten Systems.

Durch die Aktivierung eines „Dämpfers" schon Sekundenbruchteile vor dem Unfall, wird beim Crash schon ein Teil der Bewegungsenergie abgefedert und so die Wirkung auf die Frontpartie verringert.

Durch den Einsatz dieser zusätzlichen „Knautschzone" am Fahrzeug läst sich das Ausmaß schwerer Verletzungen der Fahrzeuginsassen weiter senken.


Anspruch[de]
  1. Anlage welche mit dem Geschwindigkeitsmesser des Fahrzeuges verbunden ist und durch Sensor oder Kameratechnik gesteuert, unvermeidbare Crashsituationen registriert, einen Airbag auslöst welcher am Fahrzeug, außen angebracht oder in der Frontpartie verbaut ist.
  2. Anlage nach Schutzanspruch 1 Dadurch gekennzeichnet das Sensor oder Kameratechnik, welche mit dem Geschwindigkeitsmesser des Fahrzeuges verbunden ist, den bevorstehenden Crash registriert und der Airbag vor dem Crash ausgelöst wird.
  3. Anlage nach Schutzanspruch 1 und 2 Dadurch gekennzeichnet das der Airbag in der Front verbaut oder durch Anbauten am Fahrzeug angebracht ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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