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Befestigungselement für Bohlen und Terrassenboden bestehend aus mit solchen Befestigungselementen auf einer Unterkonstruktion befestigten Bohlen - Dokument DE202006017973U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006017973U1 31.05.2007
Titel Befestigungselement für Bohlen und Terrassenboden bestehend aus mit solchen Befestigungselementen auf einer Unterkonstruktion befestigten Bohlen
Anmelder Göttlicher GmbH & Co. KG, 36110 Schlitz, DE
Vertreter Hebing, N., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 61231 Bad Nauheim
DE-Aktenzeichen 202006017973
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 23.11.2006
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20061123, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 15/02(2006.01)A, L, I, 20061123, B, H, DE   E01C 5/14(2006.01)A, L, I, 20061123, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungselement für Bohlen, die nebeneinander gelegt den Boden einer Terrasse bilden, indem sie zueinander beabstandet unter Bildung jeweils eines Spaltes auf einer Unterkonstruktion befestigt werden, wobei das Befestigungselement einen an der Unterkonstruktion befestigbaren Grundkörper, der im montierten Zustand als Abstandshalter zwischen den verlegten Bohlen dient, und wenigstens einen Stift aufweist, der zum Einstecken in eine Aufnahmebohrung in der Längsseite einer Bohle vorgesehen ist.

Ein derartiges Befestigungselement ist in der DE 198 40 644 beschrieben. Dessen Grundkörper ist gegenüber dem Stift abgekröpft ausgeführt. Zwei Befestigungselemente bilden jeweils eine Einheit und werden gegeneinander verdreht in gegenüberliegende Bauelemente, bei denen es sich auch um Bohlen handeln kann, eingesteckt, so dass ihre Grundkörper übereinander zu liegen kommen. In dieser Anordnung fluchten in den Grundkörpern ausgebildete Löcher und bilden ein durchgehendes Schraubloch.

Nachteilig ist, dass die Bauelemente unmittelbar an der Unterkonstruktion anliegen, so dass keine ausreichende Hinterlüftung gegeben ist.

Die Erfindung beruht somit auf dem Problem eine ausreichende Hinterlüftung zu realisieren.

Zur Lösung des Problems schlägt die Erfindung vor, dass am Grundkörper unterhalb des Stiftes eine Lasche vorgesehen ist, die im montierten Zustand an der Unterseite der Bohle anliegt.

Zur besseren Verzahnung von benachbarten Befestigungselementen, wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Unterseite eines jeden Grundkörpers in der Verlängerung der Lasche Auslassungen und dazu korrespondierende Vorsprünge aufweist, wobei im montierten Zustand der Vorsprung eines Befestigungselementes in die Auslassung eines benachbarten Befestigungselementes eingreift.

Um die Grundkörper möglichst flach ausführen zu können, sieht die Erfindung vor, dass der Grundkörper auf seiner vom Stift abgewandten Seite wenigstens eine Kehlrinne aufweist. Zwei benachbarte Befestigungselemente werden so zusammengesetzt, dass sich ihre Kehlrinnen zu einem Schraubloch ergänzen.

Um eine Verschiebung der Bohlen zu unterbinden, sieht die Erfindung auch vor, dass der Grundkörper auf seiner vom Stift abgewandten Seite einen randständigen Steg aufweist.

Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Terrassenboden bestehend aus mehreren auf einer Unterkonstruktion von Befestigungselementen nach einem der Ansprüche 1 und 2 gehaltenen Bohlen, wobei die Bohlen jeweils durch einen Spalt voneinander beabstandet sind und wobei die Grundkörper der Befestigungselemente jeweils paarweise in Längsrichtung des Spaltes gesehen unmittelbar hintereinander im Spalt angeordnet sind.

Da die Grundkörper nebeneinander und nicht wie gemäß dem oben zitierten Stand der Technik übereinander angeordnet sind, erfordert diese Anordnung keine toleranzfreie Formung und Anordnung der Aufnahmebohrung für die Befestigungselemente, die im Stand der Technik notwendig ist, um ein Fluchten der Löcher in den Grundkörpern zu gewährleisten.

Grundsätzlich kann ein Befestigungselement auch aus einem einzigen Grundkörper bestehen, von dem gegenüberliegend Stifte abstehen, die jeweils zum Einstecken in die Aufnahmebohrung von gegenüberliegenden Bohlen vorgesehen sind, wobei unterhalb der Stifte und gegenüberliegend am Grundkörper Laschen vorgesehen sind, die im montierten Zustand an der Unterseite der Bohlen anliegen.

Ein solches Doppelbefestigungselement erleichtert in vielen Fällen die Montage, da jeweils mehrere Bohlen zusammengesteckt werden können, bevor sie zusammen auf der Unterkonstruktion verlegt werden.

Die Erfindung bezieht sich auch auf einen weiteren Terrassenboden bestehend aus mehreren auf einer Unterkonstruktion von Befestigungselementen nach einem der Ansprüche 3 und 4 gehaltenen Bohlen, wobei die Bohlen jeweils durch einen Spalt voneinander beabstandet sind, und wobei die Grundkörper der Befestigungselemente jeweils paarweise in Längsrichtung des Spaltes gesehen nebeneinander im Spalt angeordnet sind, so dass sich die Kehlrinnen zu einem im Querschnitt geschlossenen Schraubloch ergänzen.

Im Folgenden soll anhand eines Ausführungsbeispiels die Erfindung näher erläutert werden. Dazu zeigen die

1a und 1b eine erste Ausführungsform der Erfindung,

2a und 2b eine zweite Ausführungsform der Erfindung und

3a und 3b eine dritte Ausführungsform der Erfindung.

Generell gilt: Ein Befestigungselement 1 setzt sich aus drei Teilen zusammen, nämlich einem Grundkörper 2, einer Lasche 3, die rechtwinklig vom unteren Ende des Grundkörpers absteht, und einem Stift 4, der oberhalb der Lasche 3 senkrecht vom Grundkörper 2 absteht. Der Stift 4 weist einen runden oder kreuzförmigen Querschnitt auf, wobei die Einhüllende des kreuzförmigen Stiftes 4 ebenfalls einen runden Querschnitt aufweist.

Gemäß der Ausführung der 1 ist der Grundkörper 2 quaderförmig und besitzt in etwa dieselbe Länge wie die Lasche 3. Senkrecht zur Lasche 3 verlaufen durch den Grundkörper 2 zwei Schraublöcher 5.

Wie aus der 1a hervorgeht, dienen die Befestigungselemente 1 zur Befestigung von Bohlen 6 auf einer Unterkonstruktion 7. Die Bohlen 6 sind dazu mit in ihren Längsseiten 9 einmündenden Aufnahmebohrungen 8 versehen. In diese Aufnahmebohrungen 8 werden die Stifte 4 eingesteckt, so dass sich die Laschen 3 zwischen die jeweilige Bohle 6 und die Unterkonstruktion 7 schieben und der Grundkörper 2 sich an die Längsseite 9 der jeweiligen Bohle 6 anlegt. Mittels hier nicht näher dargestellten Schrauben, die durch die Schraublöcher 5 hindurchgeführt werden, werden die Befestigungselemente 1 und somit die Bohlen 6 an der Unterkonstruktion 7 befestigt.

Gemäß 1b befinden sich die Grundkörper 2 von zwei benachbarten Befestigungselementen 1, 1' in Längsausrichtung eines zwischen zwei Bohlen 6, 6' ausgebildeten Spaltes 13 gesehen hintereinander, so dass die Breite der Grundkörper 2 die Breite des Spaltes 13 bestimmen.

Die 2a zeigt eine leicht abgeänderte Form des Befestigungselementes nach 1. Der Grundkörper 2 ist ein Quader mit einem quadratischen Querschnitt, dessen Längsausdehnung kleiner als die Breite der Lasche 3 ist. Unterhalb des Grundkörpers 2 bildet die Lasche 3 ein Dreieck, so dass der Fuß dieses Dreiecks einen Vorsprung 9 gegenüber dem Grundkörper 2 bildet und die Spitze eine Auslassung 10 unterhalb des Grundkörpers 2 begrenzt. Die Vorsprünge 9 und die Auslassungen 10 sind so geformt, dass wechselseitig jeweils ein Vorsprung 9 in die korrespondierende Auslassung 10 eines benachbarten Befestigungselementes 1, 1' eingreift. Dies erzeugt einen besseren Zusammenhalt der Befestigungselemente. Das wechselseitige Untergreifen der Befestigungselemente 1, 1' ist in der 2b in Draufsicht dargestellt.

Die 3a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Befestigungselementes 1, wobei der Grundkörper 2 schmaler ausgeführt ist als in den vorherigen Beispielen, so dass die Grundkörper 2 benachbarter Befestigungselemente 1, 1' nicht hintereinander, sondern nebeneinander gesetzt werden können (siehe 3b). Um ein gegenseitiges verschieben benachbarter Grundkörper 2 zu verhindern, sind diese jeweils mit einem Steg 11 versehen.

In jedem Grundkörper 2 sind die Schraublöcher 5 nur halb ausgeführt, bilden also Kehlrinnen 12. Erst durch das Zusammensetzen zweier Befestigungselemente 1, 1' gemäß 3b bilden sich vollständige Schraublöcher 5.

Nicht dargestellt sind Ausführungen, bei denen die gemäß den 1b, 2b und 3b benachbart dargestellten Grundkörper 2 in einem einzigen Bauteil vereint ausgeführt sind, so dass ein Grundkörper entsteht, an dem zu beiden Seiten je ein Stift und eine Lasche abstehen. Ein solcher Grundkörper braucht natürlich nur mit einem Schraubloch versehen zu sein.

1
Befestigungselement
2
Grundkörper
3
Lasche
4
Stift
5
Schraubloch
6
Bohle
7
Unterkonstruktion
8
Aufnahmebohrung
9
Vorsprung
10
Auslassung
11
Steg
12
Kehlrinne
13
Spalt


Anspruch[de]
Befestigungselement für Bohlen, die nebeneinander gelegt den Boden einer Terrasse bilden, indem sie zueinander beabstandet unter Bildung jeweils eines Spaltes auf einer Unterkonstruktion befestigt werden, wobei das Befestigungselement (1) einen an der Unterkonstruktion befestigbaren Grundkörper (2), der im montierten Zustand als Abstandshalter zwischen den verlegten Bohlen dient, und wenigstens einen Stift (4) aufweist, der zum Einstecken in eine Aufnahmebohrung (8) in der Längsseite einer Bohle (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (2) unterhalb des Stiftes (4) eine Lasche (3) vorgesehen ist, die im montierten Zustand an der Unterseite der Bohle (6) anliegt. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Grundkörpers (2) in der Verlängerung der Lasche (3) Auslassungen (10) und dazu korrespondierende Vorsprünge (9) aufweist, wobei im montierten Zustand der Vorsprung (9) eines Befestigungselementes in die Auslassung eines benachbarten Befestigungselementes eingreift. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) auf seiner vom Stift (4) abgewandten Seite wenigstens eine Kehlrinne (12) aufweist. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) auf seiner vom Stift (4) abgewandten Seite einen randständigen Steg (11) aufweist. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (1) auch aus einem einzigen Grundkörper (2) besteht, von dem gegenüberliegend Stifte (4) abstehen, die jeweils zum Einstecken in die Aufnahmebohrung von gegenüberliegenden Bohlen (6) vorgesehen sind, wobei unterhalb der Stifte (4) und gegenüberliegend am Grundkörper (1) Laschen (3) vorgesehen sind, die im montierten Zustand an der Unterseite der Bohlen (6) anliegen. Terrassenboden bestehend aus mehreren auf einer Unterkonstruktion von Befestigungselementen nach einem der Ansprüche 1 bis 3 gehaltenen Bohlen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen durch einen Spalt (13) voneinander beabstandet sind und dass die Grundkörper (2) der Befestigungselemente (1, 1') jeweils paarweise in Längsrichtung des Spaltes (13) gesehen hintereinander angeordnet sind. Terrassenboden bestehend aus mehreren auf einer Unterkonstruktion von Befestigungselementen nach einem der Ansprüche 4 und 5 gehaltenen Bohlen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen jeweils durch einen Spalt (13) voneinander beabstandet sind und dass die Grundkörper (2) der Befestigungselemente jeweils paarweise in Längsrichtung des Spaltes (13) gesehen nebeneinander angeordnet sind, so dass sich die Kehlrinnen (12) zu einem im Querschnitt geschlossenen Schraubloch (5) ergänzen.






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