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Schallabsorbierendes Wandelement - Dokument DE202007001728U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007001728U1 31.05.2007
Titel Schallabsorbierendes Wandelement
Anmelder Akustikbau Ferdinand Ewers GmbH & Co. KG, 33161 Hövelhof, DE
Vertreter Fiedler, Ostermann & Schneider Patentanwälte, 33106 Paderborn
DE-Aktenzeichen 202007001728
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 01.02.2007
IPC-Hauptklasse E04B 1/86(2006.01)A, F, I, 20070201, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04C 2/26(2006.01)A, L, I, 20070201, B, H, DE   E04B 2/00(2006.01)A, L, I, 20070201, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein schallabsorbierendes Wandelement für Decken und wände von Räumen mit einer Mehrzahl von Schichten, wobei mindestens eine Schicht Durchbrechungen aufweist.

Aus der DE 10 2005 019 433 A1 ist ein schallabsorbierendes Wandelement bekannt, das als eine Leichtbauplatte ausgebildet ist. Eine Kernschicht ist aus einem wabenkernförmigen Papiermaterial gebildet. Randseitig ist die Kernschicht über eine Zwischenschicht aus Akustikfliesmaterial mit einer Furnierschicht verbunden. Die Furnierschicht weist Durchbrechungen auf, so dass die Leichtbauplatte eine schalldämmende Wirkung aufweist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein schallabsorbierendes Wandelement derart weiterzubilden, dass zum einen die schallabsorbierende Wirkung erhöht und zum anderen das Erscheinungsbild des Wandelementes verbessert wird.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine Kernschicht durch eine Holzwerkstoffplatte gebildet ist, die eine Mehrzahl von verteilt angeordneten Durchbrechungen aufweist, dass eine eine Vorderseite bildende Deckschicht des Wandelementes als Dekorationsschicht ausgebildet ist mit einer Beschriftung und/oder mit einer grafischen Gestaltung, dass die Dekorationsschicht eine Struktur aufweist, derart, dass sie schallwellendurchlässig ausgebildet ist, und dass auf einer zu der Deckschicht abgewandten Seite der Holzwerkstoffplatte eine Basisschicht angeordnet ist.

Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass zum einen durch die Anordnung von einer gelochten Holzwerkstoffplatte und einer Basisschicht eine günstige schalldämmende Wirkung ausgeht. Zum anderen ermöglicht eine Deckschicht, die schallwellendurchlässig ausgebildet ist und die eine Dekorationsfläche umfasst, dass das Wandelement ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild aufweist. Beispielsweise kann die Dekorationsfläche der Deckschicht zu Möbeln oder anderen Wandflächen des Raumes farblich abgestimmt sein. Beispielsweise kann die Dekorationsfläche ein Bildmotiv/bildliche Darstellung enthalten, so dass das Wandelement als ein schallabsorbierendes „Bild" dient. Alternativ kann die Dekorationsfläche auch Informationen bzw. eine Beschriftung enthalten, so dass sie als Informationsfläche dienen kann.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung erstrecken sich die Durchbrechungen der Holzwerkstoffplatte senkrecht zur Erstreckungsrichtung derselben und sind vorzugsweise durchgehend und mit Luft gefüllt. Es entstehen somit senkrecht zum Wandelement verlaufende Luftkammern, die zu einer verbesserten Schallabsorbierung führen.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Durchbrechungen jeweils einen Durchmesser in einem Bereich zwischen 8 bis 18 mm auf. Die Durchbrechungen sind in einem regelmäßigen Abstand in einem Bereich von beispielsweise 16 mm zueinander angeordnet. Die Tiefe der Kernschicht kann ebenfalls 16 mm betragen. Es hat sich gezeigt, dass durch die Relation der Dicke und des Abstandes der Durchbrechungen sowie der Länge der Durchbrechungen bzw. der Holzwerkstoffplatte ein hohes Maß an Schallabsorption erzielt werden kann.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann ein Bildmuster auf die als eine Stoffbahn ausgebildete Dekorationsfläche aufgedruckt sein. Hierdurch lässt sich auf einfache und herstellungstechnisch kostengünstige Weise ein gewünschtes Bild auf das Wandelement aufbringen.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist eine auf der Deckschicht abgewandten Seite der Holzwerkstoffplatte ein Mineralwollmaterial vorgesehen, so dass eine nicht brennbare Brücke zu beispielsweise einem Mauerwerk des Raumes gegeben ist.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 einen Querschnitt durch ein schallabsorbierendes Wandelement und

2 eine Vorderansicht des Wandelementes.

Ein schallabsorbierendes Wandelement 1 kann beispielsweise für Decken und wände von Räumen eingesetzt werden. Beispielsweise kann das Wandelement 1 an eine vertikal verlaufende Wand aus Mauerwerk 2 montiert werden.

Das Wandelement 1 besteht aus mehreren Schichten, nämlich einer Kernschicht 3, einer ersten Zwischenschicht 4 und einer zweiten Zwischenschicht 5, die sich jeweils an gegenüberliegenden Seiten der Kernschicht 3 anschließen, einer eine Vorderseite des Wandelementes 1 bildenden Deckschicht 6 und einer eine Rückseite des Wandelementes 1 bildenden Basisschicht 7.

Die Kernschicht 3 ist als eine Holzwerkstoffplatte ausgebildet, vorzugsweise eine MDF-Platte. Die Holzwerkstoffplatte 3 weist eine Mehrzahl von Durchbrechungen 8 auf, die sich durchgehend von einer Vorderseite 9 der Kernschicht 3 zu einer Rückseite 10 der Kernschicht 3 erstrecken. Der Durchmesser der Durchbrechungen 8 kann in einem Bereich von 8 mm bis 16 mm liegen. Vorzugsweise weisen die Durchbrechungen 8 einen Durchmesser &agr; von 10 mm auf.

Vorzugsweise sind die Durchbrechungen 8 gleichmäßig über die Fläche der Holzwerkstoffplatte 3 verteilt angeordnet. Mittelachsen M benachbarter Durchbrechungen können einen Abstand im Bereich von 8 bis 18 mm aufweisen. Vorzugsweise weisen die Mittelachsen M einen Abstand von 16 mm auf.

Die Durchbrechungen 8 sind vorzugsweise gitterförmig oder matrixgitter- oder matrixförmig verteilt über die Erstreckungsrichtung der Holzwerkstoffplatte 3 angeordnet. Die Holzwerkstoffplatte 3 kann eine Wandstärke WM von 16 mm aufweisen.

Zwischen der Deckschicht 6 und der Kernschicht 3 ist die erste Zwischenschicht 4 angeordnet, die aus einem Akustikfilzmaterial hergestellt ist. Die Wandstärke der ersten Zwischenschicht 4 kann beispielsweise 5 mm betragen. Das Akustikfilzmaterial 4 ist vorzugsweise schwarz eingefärbt ausgebildet.

Die Deckschicht 6 bildet vorzugsweise eine Dekorationsschicht mit einer Dekorationsfläche 11 und ist zu diesem Zweck aus einer Stoffbahn gebildet. Die Stoffbahn ist schallwellendurchlässig ausgebildet und kann mit einem Bildmotiv 11 bedruckt sein. Hierdurch erhält das Wandelement 1 einen optisch ansprechenden Eindruck, der zur Verschönerung des Raumes bzw. auch zu Informationszwecken benutzt werden kann. Beispielsweise kann das Bildmotiv 11 eine Abbildung einer Figur oder eines Firmengebäudes oder Unternehmensleitsätze enthalten.

Nach einer alternativen Ausführungsform kann die Deckschicht 6 auch durch eine Glasfaserschicht gebildet sein.

Auf einer der Deckschicht 6 abgewandten Seite der Kernschicht 3 schließt sich an diese die zweite Zwischenschicht 5 an, die vorzugsweise aus einem Vliesmaterial gebildet ist. Das Vliesmaterial ist relativ dünn ausgebildet. Auf einer der Deckschicht 6 abgewandten Seite schließt sich an die zweite Zwischenschicht 5 die Basisschicht 7 an, die aus einem Dämmstoffmaterial, vorzugsweise aus einem Mineralwollmaterial gebildet ist. Die Dicke der Basisschicht 7 beträgt etwa 30 mm. Die Basisschicht 7 ist aus einem nicht brennbaren Material gebildet und kann eine Dicke in einem Bereich zwischen 20 und 40 mm aufweisen.

Bevor das Wandelement 1 mechanisch an dem Mauerwerk 2 befestigt wird, werden die einzelnen Schichten 3, 4, 5, 6, 7 durch Kleben miteinander verbunden. Sie werden dann entsprechend einer vorgegebenen Größe für das Bildmotiv 11 zugeschnitten und dann jeweils mit einem Bildmotiv 11 bedruckt. Vorteilhaft bilden somit die Basisschicht 7 und die Kernschicht 3 eine Trägerschicht für ein Bild. Auf diese Weise bildet das erfindungsgemäße Wandelement 1 quasi einen Bilderrahmen, der zusätzlich schallabsorbierende Eigenschaften aufweist.

Nach einer nicht dargestellten Ausführungsform kann die erste Zwischenschicht 4 und/oder die zweite Zwischenschicht 5 auch weggelassen werden.


Anspruch[de]
Schallabsorbierendes Wandelement für Decken und Wände von Räumen mit einer Mehrzahl von Schichten, wobei mindestens eine Schicht Durchbrechungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kernschicht (3) durch eine Holzwerkstoffplatte gebildet ist, die eine Mehrzahl von verteilt angeordneten Durchbrechungen (8) aufweist, dass eine eine Vorderseite bildende Deckschicht (6) des Wandelementes (1) als Dekorationsschicht ausgebildet ist mit einer Beschriftung und/oder mit einer grafischen Gestaltung (11), dass die Dekorationsschicht (6) eine Struktur aufweist, derart, dass sie schallwellendurchlässig ausgebildet ist, und dass auf einer zu der Deckschicht (6) abgewandten Seite der Holzwerkstoffplatte (3) eine Basisschicht (7) angeordnet ist. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (8) senkrecht zur Erstreckungsrichtung Holzwerkstoffplatte (3) verlaufen und dass die Durchbrechungen (8) lediglich Luft enthalten. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Durchbrechungen (8) jeweils durchgehend von einer Vorderseite (9) der Holzwerkstoffplatte (3) zu einer Rückseite (10) derselben erstrecken. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (8) jeweils eine Quererstreckung in einem Bereich von 8 bis 16 mm, vorzugsweise 10 mm, aufweisen. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Mittelachsen (M) benachbarter Durchbrechungen (8) in einem Bereich von 8 bis 18 mm, vorzugsweise 16 mm, liegt. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstoffplatte (3) als eine MDF-Platte ausgebildet ist. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstoffplatte (3) eine Wandstärke (WM) von 16 mm aufweist. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (6) durch eine Stoffbahn gebildet ist, die ein Bildmotiv (11) aufweist. Wandelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bildmotiv (11) durch Drucken auf die Stoffbahn (6) aufgebracht ist. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen der Deckschicht (6) und der Kernschicht (3) eine erste Zwischenschicht (4) aus einem Akustikfilzmaterial erstreckt. Wandelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Akustikfilzmaterial eine Dicke in einem Bereich zwischen 4 und 6 mm aufweist. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisschicht (7) aus einem nicht brennbaren Dämmstoffmaterial, vorzugsweise aus einem Mineralwollematerial, besteht. Wandelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Basisschicht (7) in einem Bereich zwischen 20 und 40 mm liegt. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Basisschicht (7) und der Kernschicht (3) eine zweite Zwischenschicht (5) aus einem Vliesmaterial angeordnet ist. Wandelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Deckschicht (6) und die Dicke der zweiten Zwischenschicht (6) 1 mm beträgt.






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