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Dokumentenidentifikation DE202007001848U1 31.05.2007
Titel Licht- und Sonnenschutzvorrichtung
Anmelder HOTSPOTBLINDS GmbH, 15295 Wiesenau, DE
Vertreter Diener, T., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Anw., 15230 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202007001848
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 08.02.2007
IPC-Hauptklasse E06B 9/30(2006.01)A, F, I, 20070208, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/32(2006.01)A, L, I, 20070208, B, H, DE   E06B 9/386(2006.01)A, L, I, 20070208, B, H, DE   E06B 9/388(2006.01)A, L, I, 20070208, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Licht- und Sonnenschutzvorrichtung für Türen und Fenster für insbesondere horizontal angeordnete Lamellen.

Bekannt sind zahlreiche Anordnungen zur manuellen Bedienung von Licht- und Sonnenschutzvorrichtungen.

Bei diesen sind mehrere Bedienschnüre angeordnet, die nicht auf den ersten Blick ihre Funktion zur Bedienung der Licht- und Sonnenschutzvorrichtung erkennen lassen. Das heißt, bei Benutzung muss probiert werden, welche Schnur für welche Funktion zuständig ist. Außerdem wird bei dieser manuellen Bedienung oft eine Verflechtung oder Verknotung der Wendeschnur mit der Zugschnur erfolgen.

Durch die verschieden Bedienschnüre muss die Oberschiene mehrere Öffnungen enthalten, bzw. sie ist in offener Bauweise auszuführen.

Aus dem Dargestellten ergibt sich, das die Fertigung und Handhabung der bekannten Vorrichtungen aufwendig ist.

Diese Vorrichtungen verstauben bzw. verschmutzen schnell.

Bekannt sind weiter verschiedene Formen von Lamellen, z. B. bogen-, s- oder z-förmige Lamellen (s. GM 76 00 128).

Diese besitzen kaum Eigenstabilität und müssen durch Aufhängungen wie Leiterband und zusätzliche Verstärkungen stabilisiert werden.

Der Erfindung liegt daher das Problem zu Grunde, eine Licht- und Sonnenschutzvorrichtung zu schaffen, die einfach aufgebaut und leicht manuell zu handhaben ist.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, deren Merkmale im Schutzanspruch 1 wiedergegeben sind.

Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Erfindungsgemäß weist die Licht- und Sonnenschutzvorrichtung eine Oberschiene als geschlossenen Kasten mit nur einer Öffnung für die Bedienschnüre, eine Zentralbedienung mit einem Jalousieschloss mit einer Doppelfunktion für die Wende- und Zugschnur, sowie einen Bedienstrang mit drei Jalousiequasten mit durchlaufender Zug- und Wendeschnur auf.

Die Lamellen der Jalousie sind als gleichschenklige Winkellamellen ausgebildet und werden durch eine Jalousieendleiste begrenzt.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass es keine Verflechtung oder Verknotung der Wendeschnur mit der Zugschnur mehr gibt. Die Handhabung wird also einfacher.

Es gibt nur noch eine Öffnung am Jalousiekasten für die Bedienschnüre. Somit ist durch den geschlossenen Jalousiekasten eine Verstaubung und Verschmutzung der Funktionselemente im Kasten ausgeschlossen.

Die Bauform der Lamellen bewirkt eine hohe Eigenstabilität, dadurch kommt die Vorrichtung mit weniger Aufhängungen (Leiterband, Leiterschnur) aus.

Somit ist eine fast durchgehende Reinigung, ohne Behinderung durch Schnur, der Lamellen möglich.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, auf Grund ihrer selbst tragenden Funktion, Leiterband, Leiterschnur, Zug- und Wendeschnur an die Außenkanten der Lamellen zu legen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden erläutert.

Es zeigen

1 die Frontalansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

2 den seitlichen Schnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Im geschlossenen Jalousiekasten A befindet sich das Jalousieschloss B. Dieses ist in Doppelfunktion für die Wende- und Zugschnur ausgeführt.

Durch die Austrittsöffnung und durch die Jalousiequasten C1, C2, C3 werden die Zug- und Wendeschnüre geführt.

Die Jalousieschnurquasten sind abhängig von der Höhe der Jalousie zu einander angeordnet.

Wird die Quaste C1 nach unten gezogen, werden die Wendungen der Lamellen nach links geführt. Die Quaste C2 bewegt sich automatisch nach oben.

Wird die Quaste C2 nach unten gezogen, werden die Wendungen der Lamellen nach rechts geführt und die Quaste C1 bewegt sich automatisch nach oben.

Die Quaste C3 bleibt bei diesen Vorgängen in gleich bleibender Position.

Wird die Quaste C3, als Endposition der Zugschnur, nach unten gezogen, bewegt sich die Lamellenfläche mit der Endleiste nach oben. Die Arretierung der Lamellen erfolgt durch eine Rechtsbewegung der Quaste C3.

Die Quasten C1, C2 werden durch diesen Vorgang nicht bewegt und verbleiben in ihrer Position.

Die Lamellen werden als gleichschenklige Winkellamellen E ausgeführt und bestehen aus Holz und/oder Metall, wobei die Oberfläche behandelt ist. Das kann Farbe oder Effektmaterial sein.

Die Jalousieendleiste F ist so ausgeführt, dass bei geschlossenem Zustand der Jalousie der Jalousiekasten A und die Jalousieendleiste F ein geschlossenes Rechteck bilden.


Anspruch[de]
Licht- und Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für horizontal angeordneten Lamellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberschiene (A) als umfassend geschlossener Kasten mit einer Öffnung für die Bedienschnüre ausgeführt ist, die eine Zentralbedienung mit einem Jalousieschloss (B) mit einer Doppelfunktion für die Wende- und Zugschnur enthält, ein Bedienstrang mit drei Jalousieschnurquasten (C1, C2, C3) mit durchlaufender Zug- und Wendeschnur angeordnet ist, die Lamellen als Winkellamellen (E) ausgebildet sind und durch eine Jalousieendleiste (F) begrenzt werden. Licht- und Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Jalousieschloss (B) und der Bedienstrang mit den drei Jalousiequasten (C1, C2, C3) an der Aussenkante der Lamellen angeordnet ist. Licht- und Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lammellen durch ihre Bauform als gleichschenklige Winkellammellen selbst tragend sind. Licht- und Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Jalousiekasten (A), die Winkellamellen (E) und die Jalousieendleiste (F) aus Holz und/oder Metall bestehen. Licht- und Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächen in Natur, farblich behandelt oder beflockt ausgeführt sind.






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