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Dokumentenidentifikation DE202007002658U1 31.05.2007
Titel Stehleuchte
Anmelder Neuhorst, Paul Heinrich, 79292 Pfaffenweiler, DE
Vertreter Goy, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 79108 Freiburg
DE-Aktenzeichen 202007002658
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 23.02.2007
IPC-Hauptklasse F21V 23/00(2006.01)A, F, I, 20070223, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21S 6/00(2006.01)A, L, I, 20070223, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Stehleuchte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stehleuchten sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Das Grundprinzip besteht darin, daß ein Leuchtenfuß vorgesehen ist, welcher auf dem Boden aufliegt. Dabei geht die Erfindung von einer Stehleuchte aus, welche auf dem Boden positionsverschiebbar ist. Auf dem Leuchtenfuß ist ein Leuchtengestell angeordnet. Hier kann es sich beispielsweise um eine vertikale Stange handeln. Am Leuchtengestell schließlich ist ein Leuchtenkörper zur Aufnahme des Leuchtmittels angeordnet. Für die Spannungsversorgung der Leuchtmittel dient ein Stromkabel, mittels welchem die Stehleuchte an eine Steckdose angeschlossen werden kann.

Der Nachteil bei den bekannten Stehleuchten besteht darin, daß das Stromkabel immer eine bestimmte Länge aufweist. Da nur in den seltensten Fällen die volle Kabellänge ausgenutzt wird, ergibt sich daraus der Nachteil, daß das Kabel in Schlangenlinien auf dem Boden verläuft. Zum einen sieht dies nicht schön aus, zum anderen sind dies Stolperfallen.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Stehleuchte der eingangs angegebenen Art eine Möglichkeit zu schaffen, daß das Stromkabel nicht in Schlangenlinien auf dem Boden liegt.

Die technische Lösung ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.

Die Grundidee der Erfindung besteht darin, daß eine Kabelaufwickeleinrichtung dafür sorgt, daß das Kabel derart aufgewickelt ist, daß es nicht lose auf dem Boden in Schlangenlinien herumliegt. Sobald sich die Stehleuchte in ihrer Position im Raum befindet, sorgt die Kabelaufwickeleinrichtung dafür, daß das Kabel maximal möglich aufgerollt ist.

Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 2 ist die Kabelaufwickeleinrichtung im Leuchtenfuß angeordnet. Dies stellt konstruktiv die einfachste Möglichkeit dar, die Kabelaufwickeleinrichtung anzuordnen und unterzubringen, zumal es von Vorteil ist, daß sich der Ausgangspunkt des Stromkabels im Bodenbereich befindet.

Eine bevorzugte Weiterbildung in der Ausbildung der Kabelaufwickeleinrichtung schlägt Anspruch 3 dahingehend vor, daß eine drehbare Kabeltrommel vorgesehen ist. Dies hat den Vorteil, daß das überschüssige Kabel auf platzsparende Weise auf der Kabeltrommel aufgewickelt werden kann.

Grundsätzlich ist es gemäß der Weiterbildung in Anspruch 4 denkbar, daß die Kabelaufwickeleinrichtung von Hand betätigbar ist. Insbesondere im Zusammenwirken mit einer Kabeltrommel bedeutet dies, daß diese Kabeltrommel von Hand gedreht wird, so daß das Stromkabel entweder aufgerollt oder abgerollt werden kann. In diesem Fall ist eine entsprechende Betätigungseinrichtung für die Kabeltrommel erforderlich, beispielsweise ein Handrad oder eine Handkurbel.

Eine bevorzugte Alternative hierzu schlägt jedoch Anspruch 5 vor. Die Grundidee besteht darin, daß die Kabelaufwickeleinrichtung einen Aufwickelmechanismus besitzt, welcher selbstständig bestrebt ist, das Stromkabel aufzuwickeln. Hierzu ist vorzugsweise eine Spannfeder vorgesehen. Diese wird dann gespannt, wenn das Stromkabel abgewickelt wird, so daß eine immer größer werdende Rückstellkraft in der Feder erzeugt wird.

Schließlich schlägt eine Weiterbildung hiervon gemäß Anspruch 6 vor, daß der Aufwickelmechanismus eine lösbare Fixiereinrichtung aufweist. Darunter ist zu verstehen, daß der Aufwickelmechanismus bei einer bestimmten Ausziehposition des Stromkabels nicht permanent versucht, das Kabel wieder aufzuwickeln, sondern daß die Fixiereinrichtung dafür sorgt, daß die eingestellte Position beibehalten wird. Diese Fixiereinrichtung kann dann gelöst werden, wenn das Stromkabel aufgerollt werden soll. Als Fixiereinrichtung kann eine Sperrklinke dienen, welche dann entriegelt wird, wenn das Stromkabel etwas von der Kabeltrommel abgewickelt wird, so daß dann die Federkraft frei wird und versucht, das Stromkabel auf die Kabeltrommel aufzuwickeln.

Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Stehleuchte wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht der Stehleuchte im Bereich des Leuchtenfußes;

2 eine Darstellung entsprechend der in 1, wobei jedoch die Kabelaufwickeleinrichtung im Innern des Gehäuses sichtbar ist;

3 eine Draufsicht auf den Leuchtenfuß;

4 eine Seitenansicht des Leuchtenfußes;

5 eine perspektivische Darstellung des Leuchtenfußes, wobei jedoch die Stehleuchte in der Längsmittelebene geschnitten ist.

Die Steheuchte weist einen Leuchtenfuß 1 auf. Dieser ist im wesentlichen als U-förmiges, plattenartiges Profil ausgebildet.

An diesem Leuchtenfuß 1 ist ein Leuchtengestell 2 in Form einer senkrechten Stange angeordnet. Dieses Leuchtengestell 2 besitzt an seinem oberen Ende einen – nicht dargestellten – Leuchtenkörper zur Aufnahme der Leuchtmittel. Bei diesen Leuchtmitteln kann es sich um herkömmliche Glühbirnen, Leuchtstoffröhren, LEDs etc. handeln.

Im Leuchtenfuß 1 mündet ein Kabel 3 für die Spannungsversorgung der Stehleuchte. Zu diesem Zweck ist in einem oberseitigen Gehäuse 4 des Leuchtenfußes 1 eine Kabelaufwickeleinrichtung 5 angeordnet. Diese besteht aus einer Kabeltrommel 6 mit vertikaler Drehachse. Auf diese Kabeltrommel 6 wird das Kabel 3 aufgewickelt. Dabei ist der Kabeltrommel 6 eine Federeinrichtung zugeordnet. Diese wird dann gespannt, wenn das Kabel 3 von der Kabeltrommel 6 abgewickelt wird, so daß eine entsprechend große Rückstellkraft für das Kabel 3 aufgebaut wird.

Damit die Position des herausgezogenen Kabels 3 beibehalten wird, d. h. die Kabeltrommel 6 aufgrund der Federkraft nicht wieder in der umgekehrten Richtung das Kabel aufzuwickeln versucht, ist eine Rasteinrichtung vorgesehen. Diese fixiert die Kabeltrommel 3 in der jeweiligen Position, so daß sich diese nicht in Aufwickelrichtung bewegt. Durch ein leichtes Ziehen an dem Kabel 3 kann diese Arretiereinrichtung entriegelt werden, so daß dann das Kabel wieder vollständig auf die Kabeltrommel 6 aufgewickelt werden kann.

1
Leuchtenfuß
2
Leuchtengestell
3
Kabel
4
Gehäuse
5
Kabelaufwickeleinrichtung
6
Kabeltrommel


Anspruch[de]
Stehleuchte

mit einem auf dem Boden positionsverschiebbar stehenden Leuchtenfuß (1),

mit einem am Leuchtenfuß (1) angeordneten Leuchtengestell (2),

mit einem am Leuchtengestell (2) angeordneten Leuchtenkörper mit wenigstens einem Leuchtmittel sowie

mit einem Kabel (3) für die Spannungsversorgung,

dadurch gekennzeichnet,

daß dem Kabel (3) eine Kabelaufwickeleinrichtung (5) zugeordnet ist.
Stehleuchte nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelaufwickeleinrichtung (5) im Leuchtenfuß (1) angeordnet ist. Stehleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelaufwickeleinrichtung (5) eine drehbare Kabeltrommel (6) aufweist. Stehleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelaufwickeleinrichtung (5) von Hand betätigbar ist. Stehleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelaufwickeleinrichtung (5) einen mittels einer Feder selbständig arbeitenden Aufwickelmechanismus aufweist. Stehleuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwickelmechanismus eine lösbare Fixiereinrichtung aufweist.






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