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Messerbahnhof mit Rangiereinrichtung für Kreismesserhalter in Längsschneidemaschinen - Dokument DE202007002828U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007002828U1 31.05.2007
Titel Messerbahnhof mit Rangiereinrichtung für Kreismesserhalter in Längsschneidemaschinen
Anmelder Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile, 51491 Overath, DE
DE-Aktenzeichen 202007002828
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 27.02.2007
IPC-Hauptklasse B26D 5/02(2006.01)A, F, I, 20070227, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B26D 7/26(2006.01)A, L, I, 20070227, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Längsschneidemaschine mit mehreren an einer Messertraverse über Führungsschienen nebeneinander angeordneten, positionier- und festlegbaren Kreismesserhaltern mit Laufwagen, wobei die Messertraverse ein mit Führungsschienen versehenes Übergabeelement für die Kreismesserhalter aufweist.

In der DE 20 2006 004 315 ist ein derartiges Übergabeelement beschrieben.

Bei Längsschneidemaschinen mit einer Vielzahl von Kreismesserhaltern insbesondere für schmale Schnittbreiten besteht hierbei das generelle Problem, wenn diese dicht an dicht oder relativ eng beieinander stehen, dass bei grösseren Schnittbreiten überzählige Messerhalter entweder von der Messertraverse entfernt oder in eine Parkzone verschoben werden müssen. Eine derartige Parkzone erfordert eine breitere Messertraverse als zum Schneiden der maximal breiten Mutterrolle eigentlich notwendig ist. Ein Verfahren zum Positionieren von Messerhaltern, d.h. zum Ändern der Schnittbreite, mit Parkzonen für nicht benötigte Messerhalter ist z.B. in der DE 102 05 995 beschrieben. Eine derartige Parkzone, wo die einzelnen Messerhalter in ihrer Reihenfolge unverändert bleiben, wird auch Messerbahnhof genannt im Gegensatz zu einem Messermagazin, in dem die Schneidwerkzeuge in ihrer Sortierung willkürlich angeordnet werden können, um sie infolge Verschleiss auszuwechseln.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Parkzone für die Messerhalter zu schaffen, wobei die Messertraverse nicht wesentlich breiter baut als es die maximale Breite der Mutterrolle erfordert.

Die Lösung dieser Aufgabe geht von dem Grundgedanken aus, die Parkzone als separate Traverse parallel zur eigentlichen Messertraverse anzuordnen und das bekannte Übergabeelement als Rangierelement mit einer manuellen, mechanisch und/oder automatisch arbeitenden Verschiebeeinrichtung zu versehen, sodass einzelne Messerhalter direkt auf diese Parktraverse als sogen. Messerbahnhof geschoben und auch von dort wieder geholt werden können.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:

1 Verkürzte Vorderansicht auf eine Messertraverse und -bahnhof mit Rangiereinrichtung

In der verkürzten Vorderansicht gem. 1 ist die Messertraverse 3 mit der Längsschneidemaschine 2 verbunden. An den Führungsschienen 4.1/2 sind pneumatische Kreismesserhalter (hier z.B. als pneum. Quetschmesserhalter) 1.5 bis 1.10 mittels hier nicht sichtbaren Laufwagen angeordnet und mit der Versorgungsleiste 5 verbunden, wie in der DE 20 2006 018 333 „Längsschneidemaschine mit einer Einrichtung zur Energieversorgung von Kreismesserhaltern" beschrieben. Parallel zur Messertraverse 3 ist die Parktraverse als Messerbahnhof 6 angebracht mit geparkten Kreismesserhaltern 1.1 bis 1.4. An einer Transportschiene 8 an der Längsschneidemaschine 2 ist das Rangierelement 9 angebracht mit seinen Schienen 10.1/2 für die Übernahme eines Messerhalters.

In einer manuellen Ausführungsform wird z.B. der Messerhalter 1.5 wie folgt von der Messertraverse 3 in den Messerbahnhof 6 verschoben:

  • – Lösen und Ablegen der Luftleitung 11 entsprechend DE 20 2006 018 333
  • – Lösen der hier nicht dargestellten Feststellbremse
  • – Verschieben auf die Schienen 10.1/2 des Rangierelementes 9
  • – Verschieben des Rangierelementes 9 mittels Laufwagen 14.1/2 an der Transportschiene 8 bis an Anschlagelement 12 und Zentrierung mit Rast 13
  • – Verschieben des Messerhalters auf die Bahnhofschienen 7.1/2 in den Messerbahnhof 6

Umgekehrt erfolgt das Holen eines Messerhalters aus dem Messerbahnhof. Es ist direkt ersichtlich, dass die Anordnung der Messerhalter 1.1 bis 1.10 in ihrer Reihenfolge unverändert bleibt.

Bei mechanisierter bzw. automatisierter Ausführungsform der Rangiereinrichtung erfolgen obige Vorgänge entsprechend über pneum. und/oder elektr. Stellantriebe.

Als Kreismesserhalter im Sinne der Erfindung sind auch sonstige Messerhalter für den Längsschnitt, wie z.B. mit Rasierklingen bestückte, gemeint.


Anspruch[de]
Längsschneidemaschine mit mehreren an einer Messertraverse über Führungsschienen nebeneinander angeordneten, positionier- und festlegbaren Kreismesserhaltern mit Laufwagen, wobei die Messertraverse ein mit Führungsschienen versehenes Übergabeelement für die Schneideinrichtungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Übergabeelement als Rangierelement mit einer Verschiebeeinrichtung versehen ist, sodass einzelne Kreismesserhalter direkt auf eine zweite Parktraverse als Messerbahnhof geschoben und auch von dort zurück geholt werden können. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Messertraversenschienen, Rangierschienen und Messerbahnhofschienen auf einer „Konstruktionsebene" angeordnet sind. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Rangierelement an den Übergabepunkten mit Anschlag-, Zentrier- und Rastelementen versehen ist. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Rangierelement manuell verschoben wird. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Rangierelement, mechanisch und/oder automatisch mittels pneumatischen und/oder elektrischen Verschiebeeinrichtungen verschoben wird. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Messerhalter auf bzw. vom Rangierelement manuell, mittels Positionierlok oder mittels pneumatischen und/oder elektrischen Verschiebeeineinrichtungen verschoben werden. Längsschneidemaschine nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass mehr als ein Messerbahnhof und Rangierelement seitlich und/oder mittig angeordnet ist.






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