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Dokumentenidentifikation DE202007002873U1 31.05.2007
Titel Blasform
Anmelder KRONES AG, 93073 Neutraubling, DE
DE-Aktenzeichen 202007002873
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 27.02.2007
IPC-Hauptklasse B29C 49/48(2006.01)A, F, I, 20070227, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Blasform zur Herstellung von Kunststoffbehältnissen.

Insbesondere im Bereich der Getränkeindustrie werden bereits seit längerer Zeit neben Glasflaschen auch Kunststoffflaschen für die abzufüllenden Getränke verwendet. Bei der Herstellung dieser Kunststoffflaschen ist es bekannt, einen Kunststoffrohling zu erwärmen, in eine Blasform zu geben und dann auf seine Endgröße aufzublasen. Dazu werden üblicherweise Blasformen verwendet, die umfänglich um den aufzublasenden Rohling geschlossen und dann durch ihre Öffnung mit Druckluft beschickt werden.

Dabei ist das Mundstück der zukünftigen Flasche bereits bei dem Rohling fertig gestellt und wird nicht weiter bearbeitet. Für den eigentlichen Blasvorgang liegt ein Umfangsrand oder Kragen des Rohlings auf einem Umfangsrand der Blasform auf, so dass verhindert wird, dass der Rohling in das Innere der Blasform fällt.

Mit anderen Worten liegt, sobald die Blasform geschlossen ist, der Rohling, d. h. die so genannte Preform, direkt vor dem Streckblasvorgang auf einer Ebene der Blasform bzw. einem Ring, welcher auch als Neckplatte bezeichnet wird, auf.

Dabei wird üblicherweise zum Eingeben des Rohlings in die Blasform ein federgespannter Greifer verwendet. Im Anschluss daran wird die Form verschlossen und anschließend der federgespannte Greifer angezogen. In diesem Herstellungsstadium kann es dazu kommen, dass die Preform in der Blasform geringfügig kippt, da zwischen der Preform und der Blasform an dieser Stelle ein Formspalt eingehalten werden muss. Dieser Formspalt ist nötig, um ein sauberes Schließen der Blasform sicherzustellen. Dieser Spalt zwischen der Preform und der Blasform ist üblicherweise zwischen 0,25 und 0,4 mm groß.

Insbesondere bei größeren Formspalten kann es dazu kommen, dass bei dem erwähnten leichten Kippen der Preform beim Abziehen des Greifers ein einseitiger Kontakt mit der Innenwand der Blasform zustande kommt. An dieser Kontaktstelle kühlt der heiße Preform etwas ab, was zur Folge haben kann, dass die Flasche nach dem Streckblasvorgang eine einseitige Materialanhäufung, welche auch als Abschrecklinse bezeichnet wird, unter dem Tragring erhält.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Gefahr des Entstehens derartiger Abschrecklinsen auszuschließen oder zumindest zu verringern. Dies wird erfindungsgemäß durch eine Blasform nach Anspruch 1 und einen Ring nach Anspruch 7 erreicht. Die erfindungsgemäße Blasform zur Herstellung von Kunststoffbehältnissen weist einen vorzugsweise verschließbaren Grundkörper auf, in dessen Inneren ein Körper des herzustellenden Behältnisses aufgenommen werden kann und dessen Innenwandung, insbesondere im verschlossenen Zustand, diesen Körper des herzustellenden Behältnisses vollständig umgibt. Dabei weist die Blasform einen Umfangsrand zur Abstützung eines Halses des Behältnisses gegenüber der Blasform auf.

Erfindungsgemäß ist an dem Umfangsrand ein bezüglich der Blasform bzw. dem Umfangsrand nach innen ragendes Abstandshaltemittel vorgesehen, welches verhindert, dass der Körper des Behältnisses im Falle eines Verkippens des Behältnisses gegenüber der Blasform die Innenwandung der Blasform berührt.

Der Umfangsrand der Blasform kann dabei einteilig mit der Blasform ausgebildet sein, bevorzugt jedoch ist der Umfangsrand Bestandteil eines Rings, an welchem die Flasche bzw. die Preform während des Blasvorgangs aufliegt. Genauer gesagt liegt der Kragen oder ein Umfangsrand der Flasche auf diesem Umfangsrand auf. Unter einem Abstützen des Behältnisses gegenüber der Blasform wird insbesondere verstanden, dass vor dem Blasvorgang das Behältnis und die Blasform nur an dem genannten Kragen des Behältnisses in Kontakt stehen und bevorzugter Weise keinerlei weitere Berührungspunkte zwischen dem Behältnis und der Innenwandung der Blasform auftreten.

Das Abstandshaltemittel ist damit bevorzugt einteilig mit dem Ring ausgebildet und ragt bezüglich einer von dem Ring gebildeten Öffnung nach innen.

Vorzugsweise ist das Abstandshaltemittel ringförmig ausgeführt, wobei es einen Abschnitt des Behältnisses vollständig umgibt. Dieses ringförmige Abstandshaltemittel ist dabei besonders bevorzugt einteilig mit dem Ring ausgebildet. Daneben wäre es jedoch auch denkbar, dass das Abstandshaltemittel eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweist, die sich bezüglich der Blasform bzw. des Rings radial nach innen und in Richtung der Längsachse des Behältnisses erstrecken. Damit wird durch das Abstandshaltemittel der Durchmesser der durch den Ring gebildeten Öffnung verkleinert.

Vorzugsweise schließt das Abstandshaltemittel nach oben bündig mit dem Umfangsrand ab. Dies bedeutet, dass das Abstandshaltemittel insbesondere nicht nach oben aus dem Umfangsrand bzw. dem Ring hervorsteht und damit der Kragen des Behältnisses mit seiner Unterseite nicht bzw. nicht ausschließlich mit diesem Abstandshaltemittel in Berührung kommt. Außerdem schließt sich das Abstandshaltemittel bei dieser Ausführungsform nach unten direkt an den Umfangsrand an. Dies wird unter Bezugnahme auf die Figuren genauer erläutert.

Bei einer weiteren Ausführungsform weist das Abstandshaltemittel in seiner Umfangsrichtung einen rechteckigen Querschnitt auf. Zwar ist, wie erwähnt, das Abstandshaltemittel als Ring ausgeführt, dieser Ring wiederum weist jedoch in seiner Umfangsrichtung den besagten rechteckigen Querschnitt auf. Insbesondere wird der Übergang zwischen dem Abstandshaltemittel und dem Zentrierring bzw. der Blasform scharfkantig und gratfrei gewählt.

Vorzugsweise weist das Abstandshaltemittel in der Längsrichtung des Behältnisses eine Länge von 0,5 mm und 8 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 4 mm und bevorzugt zwischen 1,5 mm und 3 mm auf. Insbesondere eine Länge im Bereich von 2 mm hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, um einerseits ein Kippen des Behältnisses und damit die oben erwähnten Abschrecklinsen zu verhindern und andererseits den Herstellungsprozess der Behältnisse nicht übermäßig zu beeinträchtigen. Mit anderen Worten kann durch die Verengung dieses kurzen Bereiches unter dem Kragen des Behältnisses der Kippwinkel reduziert werden. Daneben wird auch erreicht, dass der Formkontakt in der (unmittelbaren) Nähe des Tragrings bzw. des Bereichs, in dem der Kragen des Behältnisses abgestützt wird, erfolgt. Dies ist unproblematisch, da das Kunststoffmaterial in diesen Bereichen noch kalt ist und damit nicht an dem Streckblasprozess teilnimmt.

Diese erfindungsgemäße Verengung des Bereichs unter dem Kragen bzw. das Abstandshaltemittel ist insbesondere bei solchen Blasformen vorteilhaft, die einen steilen Flaschenhals erzeugen, wie beispielsweise bei Konturflaschen.

Vorteilhaft sind damit sowohl der Umfangsrand als auch das Abstandshaltemittel an dem oben erwähnten Ring angeordnet.

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf einen Ring für eine Blasform der oben beschriebenen Art gerichtet, wobei dieser Ring einen ebenen Umfangsrand aufweist, auf dem ein Kragen eines zu behandelnden und insbesondere zu blasenden Behältnisses abstützbar ist.

Weiterhin ist ein zylindrischer Abschnitt vorgesehen, der sich im Wesentlichen senkrecht zu der Ebene des Umfangsrandes erstreckt. Erfindungsgemäß ist an dem zylindrischen Abschnitt ein sich bezüglich dieses zylindrischen Abschnittes radial nach innen erstreckendes Abstandhaltemittel vorgesehen. Vorzugsweise weist dieses Abstandshaltemittel einen kreisringförmigen Querschnitt auf.

Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen.

Darin zeigen:

1a1c drei Darstellungen zur Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Idee;

2a eine erste Ansicht eines herzustellenden Behältnisses;

2b eine Draufsicht auf das Behältnis aus 2a entlang der Linien A-A aus 2a;

2c eine Draufsicht auf einen oberen Bereich des Behältnisses aus 2a;

2d eine Detailansicht des Details C aus 2a;

3a eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Ringhälfte;

3b eine Schrägansicht der Ringhälfte aus 3a;

3c eine Seitenansicht der Ringhälfte aus 3a; und

3d eine Detailansicht des Details A aus 3c.

1a zeigt einen Teil eines Behältnisses 4 in einer Blasform 1 nach dem Stand der Technik. Dabei sind von dem Behältnis lediglich ein Kragen 7 sowie ein kurzer Abschnitt des Flaschenhalses bzw. Halsbereichs 12 des Behältnisses 4 dargestellt. Oberhalb des Kragens 7 schließt sich ein (nicht gezeigtes) Flaschengewinde an und unterhalb des Halsbereiches 12 der (nicht gezeigte) Bauch der Flasche. Ebenso ist nur ein Teil der Blasform 1 nach dem Stand der Technik gezeigt. Wie in 1a dargestellt, besteht ein relativ großes Spiel zwischen dem Behältnis 4 bzw. dem Halsbereich 12 des Behältnisses 4 und dem Hals 1a der Blasform 1. Falls es nun zu den in 1a gezeigten Kippen des Behältnisses 4 gegenüber der Blasform 1 kommt, kann ein einseitiger Formkontakt zwischen dem Behältnis 4 und der Blasform 1 genauer gesagt zwischen dem Halsbereich 1a der Blasform 1 und dem Halsbereich 12 des Behältnisses 4 auftreten. Dies ist durch das Bezugszeichen I veranschaulicht.

Da die Blasform 1 bzw. deren Innenwandung 5 im Vergleich zu dem Behältnis 4 kühler ist, kühlt sich das Behältnis 4 in dem mit I gekennzeichneten Bereich ab. Dies führt dazu, dass das Behältnis 4 nach dem Streck-Blas-Vorgang eine einseitige Materialanhäufung (Abschrecklinse) unter dem Kragen 7 aufweist.

1b zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Blasform 1. Diese erfindungsgemäße Blasform 1 weist zusätzlich ein Abstandshaltemittel 10 auf. Dieses Abstandshaltemittel 10 verringert den Formspalt zwischen dem Behältnis 4 und der Blasform 1 bzw. dem Halsbereich 12 des Behältnisses 4 und dem Halsbereich 1a der Blasform 1. Im Falle eines Kippens des Behältnisses 4 gegenüber der Blasform 1 verhindert, wie in 1c gezeigt, das Abstandhaltemittel 10, dass das Behältnis 4 die Blasform 1 berührt. Zwar tritt in diesem Fall ein Kontakt zwischen dem Abstandshaltemittel 10 und dem Bereich des Behältnisses 4 direkt unterhalb des Kragens 7 auf, wie durch die beiden Kreise K1 und K2 veranschaulicht ist. Dieser Kontakt ist jedoch unproblematisch, da das Kunststoffmaterial in diesem Bereich relativ kalt ist und nicht bzw. nur sehr wenig am Streck-Blas-Prozess teilnimmt. Dabei ist zu beachten, dass die Erwärmung des Behältnisses 4 idealer weise auf den Bereich unterhalb des Kragens 7begrenzt ist und die die Preform in dem Bereich oberhalb des Kragens 7 bereits vor dem Streck-Blas-Vorgang ihre endgültige Form besitzt. Damit wird insgesamt eine Verengung unter dem Kragen 7 bzw. dem in 1c nicht im Detail gezeigten Ring der Blasform 1 vorgeschlagen. Damit kann durch die erfindungsgemäße Verengung das Entstehen der oben erwähnten Abschrecklinsen verhindert werden.

2a zeigt ein Beispiel für ein aufzublasendes Kunststoffbehältnis 4. Dieses Kunststoffbehältnis 4 weist den bereits in 1a und 1c gezeigten Kragen 7 auf, der sich gegenüber der Blasform 1 abstützt. Direkt unter dem Kragen 7 ist der Halsbereich 12 vorgesehen, der wiederum über einen schrägen Bereich in einen Körper 11 des Behältnisses 4 mündet. Das Bezugszeichen 13 bezieht sich auf einen Boden des Behältnisses 4 und das Bezugszeichen 8 auf ein Gewinde. 2b zeigt eine Draufsicht auf das Verhältnis aus 2a entlang der Linien A-A aus 2a. Man erkennt, dass das Behältnis 4 in diesem Falle eine rechteckige Form mit abgerundeten Ecken aufweist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Querschnitte beschränkt. Das Bezugszeichen L kennzeichnet die Längsrichtung des Behältnisses.

2c zeigt eine Teilansicht eines fertiggestellten Behältnisses 4, welches mit einer erfindungsgemäßen Blasform 1 hergestellt wurde.

2d zeigt eine Detaildarstellung des Bereiches C aus 2a. Man erkennt, dass durch das Abstandhaltemittel 10 ein radial verengter Bereich 12a des Halsbereiches 12 entstanden ist. Daneben ist ein radial unveränderter Bereich 12b vorhanden. Der radiale Abstand R zwischen den Bereichen 12aund 12b ergibt sich, wie unten gezeigt wird, aus der radialen Breite des Abstandshaltemittels 10.

3a zeigt eine Hälfte eines erfindungsgemäßen Rings 3, der an dem oberen Ende der in 1a1c nur schematisch dargestellten Blasform 1 angeordnet ist. Dabei kann dieser Ring 3 an der Blasform 1 angeschraubt werden. Zu diesem Zweck weist der Ring 3 Bohrungen 16 auf. Damit kann der Ring 3 von der jeweiligen Blasform getrennt und beispielsweise durch einen anderen Ring 3 mit anderen Durchmessern ersetzt werden.

Das Bezugszeichen 18 bezieht sich auf einen Umfangsrand des Rings 3, auf dem sich der Kragen 7 (vgl. 2a2c) des Behältnisses 4 abstützt. Das Bezugszeichen 10 kennzeichnet das Abstandshaltemittel. Das Bezugszeichen 14 bezieht sich auf einen gegenüber der Ebene E des Rings 3 erhabenen Bereich. Der erhabene Bereich 14 dient zur Erzeugung eines in 3b gezeigten zylindrischen Abschnitts 15, der sich unmittelbar an das Abstandshaltemittel 10 anschließt.

Der Ring 3 kann als einteiliges Werkstück hergestellt werden. Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Ringen 3 schließt sich an den Umfangsrand 18 lediglich der zylindrische Abschnitt 15 an, der, wie oben erwähnt, senkrecht zu der Ebene E angeordnet ist. Das erfindungsgemäße Abstandshaltemittel 10 ist an dem oberen Bereich, d. h. den dem Kragen 7 des Behältnisses 4 zugewandten Bereich dieses zylindrischen Abschnitts 15 angeordnet. Dieses Abstandshaltemittel 10 behindert ein Schließen der Blasform 1 nicht.

3c zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rings 3. Man erkennt auch hier wieder den erhabenen Bereich 14, der sich gegenüber der Ebene E bzw. der Basis des Rings 3 absetzt. Ebenfalls ist der zylindrische Abschnitt 15 zu erkennen, in dem während des Streckblas-Vorgangs der Bereich 12 des Behältnisses liegt. Man erkennt, dass die Höhe h1 des Abstandshaltemittels geringer ist als die Höhe h2 des darunter liegenden zylindrischen Abschnitts. Die Höhe h1 liegt in einem Bereich zwischen 1 mm und 3 mm und bevorzugt zwischen 1,5 mm und 2,5 mm.

3d zeigt eine Detaildarstellung des Bereichs A aus 3c. Dabei bezieht sich das Bezugszeichen D auf den Abstand der Wandung 10a des Abstandshaltemittels 10 gegenüber der Wandung 15a des zylindrischen Abschnitts. Dieser Abstand D liegt in einem Bereich zwischen 0,2 mm und 1,2 mm bevorzugt zwischen 0,4 mm und 1 mm und besonders bevorzugt im Bereich von 0,8 mm.

Dieser Abstand D führt, wie oben gesagt, zu dem radialen Abstand R in 2. Diese Wahl des Bereiches hat sich als besonders günstig erwiesen, um einerseits die Eingangs erwähnten Abschrecklinsen zu verhindern und um andererseits die Herstellung der Behältnisse 4 nicht übermäßig zu behindern. Wie insbesondere aus 3d ersichtlich, ist der Übergang zwischen dem Abstandshaltemittel 10 und dem zylindrischen Abschnitt 15 scharfkantig und bevorzugt auch gratfrei. Durch diesen schafkantigen Übergang kann in besonders vorteilhafter Weise das Eingangs erwähnte Kippen des Behältnisses 4 gegenüber der Blasform 1 verhindert werden.

Der Krümmungsradius Kr liegt in einem Bereich zwischen 0,2 mm und 0,4 mm und bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,25 mm und 0,35 mm. Es wird darauf hingewiesen, dass die genauen Dimensionen des Abstandshaltemittels 10 bzw. auch des zylindrischen Abschnitts 15 in Folge umfangreicher Untersuchungen und Experimente ermittelt wurden und dabei insbesondere auch weitere Prozessparameter wie beispielsweise die Temperatur des Behältnisses 4 berücksichtigt werden mussten.

Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.


Anspruch[de]
Blasform (1) zur Herstellung von Kunststoffbehältnissen (4), mit einem Grundkörper, in dessen Inneren ein Körper (4a) des herzustellende Behältnisses (4) aufgenommen werden kann und dessen Innenwandung (5) das herzustellende Behältnis vollständig umgibt, wobei die Blasform (1) einen Ring (3) zur Abstützung eines Halses des Behältnisses (4) gegenüber der Blasform (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet dass an dem Ring (3) ein bezüglich eines Umfangsrands (18) des Rings (3) nach innen ragendes Abstandshaltemittel (10) vorgesehen ist, welches verhindert, dass der Körper des Behältnisses (4) im Falle eines Verkippens des Behältnisses (4) gegenüber der Blasform (1) die Innenwandung (5) der Blasform (1) berührt. Blasform (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandshaltemittel (10) als Ring (10) ausgeführt ist, der einen Abschnitt des Behältnisses (4) vollständig umgibt. Blasform (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandshaltemittel (10) nach oben bündig mit dem Umfangsrand (18) abschließt. Blasform (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandshaltemittel (10) in seiner Umfangsrichtung einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Blasform (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandhaltemittel in der Längsrichtung (L) des Behältnisses (4) eine Länge zwischen 0,5 mm und 8 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 4 mm und besonders bevorzugt zwischen 1,5 mm und 3 mm aufweist. Blasform (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsrand (18) und das Abstandhaltemittel (10) an einem Ring (3) angeordnet sind. Ring (3) für eine Blasform (1) mit einem ebenen Umfangsrand (18) auf dem ein Kragen (7) eines zu behandelnden Behältnisses (4) abstützbar ist und mit einem zylindrischen Abschnitt (15), der sich senkrecht zu der Ebene des Umfangsrandes (18) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zylindrischen Abschnitt (15) ein bezüglich des zylindrischen Abschnitts (15) radial nach innen ragendes Abstandshaltemittel (10) vorgesehen ist. Ring (3) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandshaltemittel (10) einen kreisringförmigen Querschnitt aufweist.






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