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Dokumentenidentifikation DE202007002992U1 31.05.2007
Titel Clip zum Festlegen der Nähfadenenden einer Wundnaht
Anmelder Richard Wolf GmbH, 75438 Knittlingen, DE
Vertreter Wilcken & Vollmann, 23554 Lübeck
DE-Aktenzeichen 202007002992
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.05.2007
Registration date 26.04.2007
Application date from patent application 01.03.2007
IPC-Hauptklasse A61B 17/04(2006.01)A, F, I, 20070301, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Clip zum Festlegen der Enden eines als Wundnaht verlegten Nähfadens.

Ein derartiger Clip ist beispielsweise aus DE 85 22 122 U1 bekannt. Dieser Clip weist zwei beweg- bzw. biegbar miteinander verbundene Schenkel auf, welche an den einander zugewandten Seiten zahnförmig ausgebildet sind. Zum Festlegen des Nähfadens wird dieser zwischen die Schenkel eingelegt und anschließend werden die Schenkel so verbogen, dass der Nähfaden in dem zahnförmigen Profil zwischen den beiden Schenkeln verklemmt wird. Der dauerhafte Halt wird durch die plastische Verformung der Verbindung zwischen den beiden Schenkeln erreicht. Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist, dass für die Ausgestaltung des Clips hier nur Materialien infrage kommen, welche entsprechend plastisch verformbar sind und dass nicht immer eine sichere Fadenklemmung erreicht werden kann.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Clip zum Festlegen der Enden eines als Wundnaht verlegten Nähfadens zu schaffen, welche eine Klemmung des Fadens mit größerer Sicherheit ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch einen Clip zum Festlegen der Enden eines als Wundnaht verlegten Nähfadens mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Der erfindungsgemäße Clip weist einen ersten und einen zweiten Schenkel auf, welche zum Schließen des Clips zueinander bewegbar sind. D. h. im geöffneten Zustand des Clips sind die Schenkel zumindest teilweise beabstandet und werden beim Schließen aufeinander zu bewegt und miteinander zur Anlage bzw. miteinander in Eingriff gebracht. Der zu haltende Nähfaden wird dabei zwischen den beiden Schenkeln eingeklemmt. Der Erfindung liegt nun die Idee zugrunde, hier nicht lediglich, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, eine kraftschlüssige Fixierung des Fadens zwischen den Schenkeln zu ermöglichen, sondern zusätzlich einen Formschluss zu erreichen.

Diese verbesserte Klemmung wird dadurch erreicht, dass zumindest der erste Schenkel mit zumindest einem dem zweiten Schenkel zugewandten Vorsprung versehen ist. Entsprechend ist zumindest der zweite Schenkel mit zumindest einer korrespondierenden zum ersten Schenkel hin geöffneten Ausnehmung versehen. Die Ausnehmung ist so dimensioniert und geformt, dass der Vorsprung des ersten Schenkels beim Schließen des Clips in die Ausnehmung des zweiten Schenkels eingreifen kann, so dass die Ausnehmung den Vorsprung zumindest teilweise aufnimmt. Erfindungsgemäß sind nun die Wandungen dieses Vorsprungs und/oder die Wandungen der Ausnehmung zusätzlich mit auskragenden Klemmelementen versehen, welche in den Spalt zwischen den einander gegenüberliegenden Wandungen von Ausnehmung und Vorsprung vorstehen. Diese Klemmelemente werden beim Schließen des Clips vorzugsweise in den eingelegten Faden gedrückt, so dass sie diesen verformen und formschlüssig mit ihm in Eingriff treten bzw. den Faden fest klemmen. Auf diese Weise wird eine verbesserte Fixierung des Fadens in dem Clip erreicht. Gleichzeitig wird vorzugsweise ein Formschluss zwischen dem Faden und beiden Schenkeln der Klammer erreicht, so dass über den eingelegten Faden die Schenkel des Clips in ihrem geschlossenen Zustand gehalten werden. Insofern hängt die Haltefunktion des erfindungsgemäßen Clips nicht mehr allein von der plastischen Verformung des Materials des Clips im Verbindungsbereich der Schenkel ab, der Faden wird vielmehr durch den formschlüssigen Eingriff der Klemmelemente zwischen den Schenkeln des Clips festgelegt. Dies ermöglicht es, dem Clip auch aus Materialien mit gewisser Elastizität zu fertigen, so dass die Materialauswahl im Hinblick auf die Körperverträglichkeit des Clips verbessert wird.

Vorzugsweise sind die beiden Schenkel an einem Ende verschwenkbar miteinander verbunden, so dass der Clip im geöffneten Zustand, insgesamt V-förmig ausgebildet ist. Zum Schließen des Clips werden die Schenkel an ihrem freien Ende zusammengedrückt und miteinander in Anlage bzw. in Eingriff gebracht, so dass sie dann im Wesentlichen parallel zueinander liegen. Dabei verschwenken die Schenkel um den Verbindungsbereich an ihrem einen Ende.

Besonders bevorzugt sind die beiden Schenkel einstückig miteinander ausgebildet und durch plastische und/oder elastische Verformung zueinander bewegbar. Dies ermöglicht eine einfache Fertigung des Clips, da bei der Fertigung keine Montageschritte erforderlich sind. Besonders bevorzugt ist eine plastische Verformung, da durch diese der Clip anschließend im geschlossenen Zustand gehalten wird. Die Funktion ist jedoch durch die erfindungsgemäßen Klemmelemente auch bei einer nicht vollständig plastischen Verformung im Verbindungsbereich der Schenkel gewährleistet, d. h. ein Rückfedern der beiden Schenkel wird toleriert

Der Clip kann vorzugsweise als Guss- oder Sinterbauteil gefertigt sein. Insbesondere bevorzugt ist auch die MIM-Technologie (Metal Injection Molding). Das MIM-Verfahren ermöglicht es, den erfindungsgemäßen Clip mit der erforderlichen Präzision kostengünstig herzustellen.

Besonders bevorzugt ist der zumindest eine Vorsprung rippenförmig und die zumindest eine Ausnehmung korrespondierend nutförmig ausgebildet. Dabei erstrecken sich der rippenförmige Vorsprung bzw. die rippenförmige Vorsprünge sowie die nutförmige Ausnehmung bzw. die nutförmigen Ausnehmungen mit ihren Längsachsen vorzugsweise parallel zu den Längsachsen der Schenkel. Die Längsachsen der Schenkel sind diejenigen Achsen, entlang derer sich die Schenkel ausgehend von dem Verbindungspunkt zwischen beiden Schenkeln zu ihren freien Ende erstrecken, d. h. die Längsachsen der Schenkel schneiden sich in einem Punkt, nämlich dem Verbindungspunkt beider Schenkel.

Der zumindest eine rippenförmige Vorsprung erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte freie Länge des Schenkels. Entsprechend erstreckt sich die zumindest eine korrespondierende Ausnehmung ebenfalls über die gesamte freie Länge des zweiten gegenüberliegenden Schenkels. Dadurch wird sichergestellt, dass Vorsprung und Ausnehmung über die gesamte Länge der Schenkel beim Schließen des Clips miteinander in Eingriff treten, so dass es über die gesamte Länge möglich ist, einen Faden zu klemmen, und egal, wo der Faden zwischen den Schenkeln zu liegen kommt, der Faden sicher geklemmt wird. Durch das Ineinandergreifen von Ausnehmung und Vorsprung wird der eingelegte Faden wellen- bzw. zickzackförmig zwischen den beiden Schenkeln gehalten, so dass eine große Anlagefläche zwischen Schenkeln und Faden zur kraftschlüssigen Klemmung erreicht wird. Zusätzlich erfolgt der formschlüssige Eingriff über die Klemmelemente, wie oben beschrieben.

Besonders bevorzugt sind die Schenkel an den einander zugewandten Schenkelflächen mit Zahnprofilen, insbesondere rippenförmig Zahnprofilen versehen, welche den zumindest einen Vorsprung und die zumindest eine Ausnehmung definieren und miteinander in Eingriff bringbar sind. Bevorzugt sind hierbei mehrere insbesondere rippenförmige Vorsprünge und mehrere korrespondierende insbesondere nutförmige Ausnehmungen ausgebildet, wobei dann die Ausnehmungen jeweils zwischen zwei angrenzenden Vorsprüngen ausgebildet sind, d. h. an beiden Schenkeln abwechselnd Vorsprung und Ausnehmung ausgebildet sind, wobei Ausnehmung und Vorsprünge an beiden Schenkeln so gelegen sind, dass immer ein Vorsprung an dem ersten Schenkel einer Ausnehmung an dem zweiten Schenkel gegenüberliegt und umgekehrt.

Die Klemmelemente sind bevorzugt an den im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der beiden Schenkel gelegenen Wandungen des zumindest einen Vorsprungs oder der zumindest einen Ausnehmung ausgebildet. D. h. die Klemmelemente sind vorzugsweise nicht an den Wandungsbereichen von Vorsprung und Ausnehmung ausgebildet, welche im geöffneten Zustand der Klammer, d. h. wenn die Schenkel voneinander beabstandet sind, einander gegenüberliegen, sondern an den Wandungen, welche erst gegenüberliegend zueinander zu liegen kommen, wenn die Vorsprünge in die Ausnehmungen eingreifen. Diese Wandungen erstrecken sich vorzugsweise parallel zu der Ebene, innerhalb der die Schenkel beim Schließen der Klammer aufeinander zu bewegt werden oder in einem spitzen Winkel (bevorzugt kleiner als 45 Grad) zu dieser Ebene. Durch diese Anordnung der Klemmelemente wird erreicht, dass die Klemmelemente so in einen eingelegten Faden eingreifen, dass durch den Eingriff der Faden in Schließ- bzw. Öffnungsrichtung des Clips teilweise hintergriffen wird. Darüber hinaus wird der Faden durch die Klemmelemente zwischen den Wandungen von Vorsprung und Ausnehmung zusätzlich geklemmt bzw. gequetscht, so dass der Kraftschluss weiter verbessert wird. Besonders bevorzugt sind mehrere Klemmelemente an den einander gegenüberliegenden Wandungen von Vorsprung und Ausnehmung so ausgebildet, dass der Faden zwischen einander gegenüberliegenden Klemmelementen geklemmt bzw. formschlüssig gehalten wird. Die Klemmelemente greifen dabei an entgegengesetzten Seiten in den Faden.

Die Klemmelemente sind vorzugsweise als von den Wandungen auskragenden Noppen und/oder Stege ausgebildet. Dabei können die Noppen beispielsweise eine ovale oder kreisförmige Form haben und die Stege sich rippenförmig über eine größere Länge der Wandung erstrecken. Die Stege haben dabei den Vorteil, dass ein Faden unabhängig von seiner genauen Lage zwischen den Schenkeln sicher ergriffen werden kann.

Bevorzugt ist an zumindest einer der Wandungen eine Vielzahl von Stegen ausgebildet, welche sich parallel zueinander erstrecken. Dadurch wird erreicht, dass immer mehrere Stege mit dem Faden in Eingriff treten, so dass der Eingriffsbereich in den Faden vergrößert und so der Kraft- und der Formschluss zwischen den Klemmelementen bzw. Stegen und dem Faden verbessert werden kann.

Bevorzugt sind dabei die Stege so angeordnet, dass sie sich schräg zur zwischen den beiden Schenkeln gelegenen Mittelebene des Clips erstrecken, wenn der Clip geschlossen ist. d. h. die Stege kreuzen den eingelegten Nähfaden nicht normal, sondern schräg. Besonders bevorzugt sind die Stege so angeordnet, dass sich die Stege bei geöffnetem Clip, d. h. wenn die beiden Schenkel zueinander gespreizt sind, parallel zu der Mittelachse bzw. Mittelebene zwischen den gespreizten Schenkeln erstrecken, d. h. die Stege an beiden Schenkeln erstrecken sich parallel zueinander. Wenn die beiden Schenkel dann um einen Schwenkbereich an einem Ende so zueinander verschwenkt werden, dass sie im Wesentlichen parallel zueinander zur Anlage bzw. in Eingriff kommen, erstrecken sich die Stege dann schräg zu der Mittelebene bzw. Mittelachse zwischen den beiden Schenkeln.

Besonders bevorzugt ist an dem ersten und an dem zweiten Schenkel jeweils eine Wandung mit Stegen ausgebildet, wobei diese Wandung bei geschlossenem Clip einander gegenüberliegen und die Stege an der einen Wandung die Stege an der gegenüberliegenden Wandung kreuzen. Auf diese Weise wird eine besonders sichere Klemmung des Fadens zwischen den einander kreuzenden Stegen erreicht und ein formschlüssiger Eingriff der Stege in den Faden erreicht.

Die Mehr- bzw. Vielzahl von Stegen an einer Wandung ist weiter bevorzugt so ausgebildet, dass die Stege unterschiedliche Längen und/oder ausgehend von der Wandung unterschiedliche Höhen aufweisen. Die Stege mit unterschiedlichen Längen ermöglichen es beispielsweise, Stege vorzusehen, welche sich nicht über die gesamte Länge des Schenkels in Richtung dessen Längsachse erstrecken. Die Ausbildung mit unterschiedlicher Höhe, d. h. unterschiedlichen Abständen der Stegoberkante von der Wandung ermöglicht es, unterschiedliche starke Klemmungen des Nähfadens vorzusehen. So können Stege vorgesehen sein, welche direkt miteinander in Kontakt kommen und andere Stege vorgesehen sein, welche auch im geschlossenen Zustand des Clips voneinander beabstandet sind. Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung, bei welcher zumindest ein durchgehender Steg vorgesehen ist, welcher sich über die gesamte Länge der Wandung bzw. des Schenkels erstreckt. Zusätzlich sind zumindest zwei kürzere Stege vorgesehen, welche sich nicht über die gesamte Länge erstrecken, wobei einer der Stege vorzugsweise in der Nähe des Verbindungsbereiches beider Schenkel angeordnet ist und der andere Steg sich ausgehend vom freien Ende nach innen, d. h. zum Verbindungsbereich erstreckt. Dabei sind die beiden kürzeren Stege weiter bevorzugt an entgegengesetzten Seiten des zumindest einen durchgehenden Steges angeordnet. Die innen, d. h. in Nähe des Verbindungsbereiches gelegenen Stegen können bevorzugt, wie untern näher beschrieben wird, als Führungselemente dienen und weisen vorzugsweise eine solche Höhe ausgehend von der Wandung auf, dass die derartigen an zwei gegenüberliegenden Wandungen gelegenen Stege beim Schließen des Clips miteinander in Kontakt treten und aufeinander gleiten und so die Schenkel beim Schließen führen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind an dem ersten Schenkel zwei voneinander beabstandete vorzugsweise rippenförmige Vorsprünge und an dem gegenüberliegenden zweiten Schenkel zwei korrespondierende bevorzugt nutförmige Ausnehmungen ausgebildet, in welche diese Vorsprünge bei geschlossenem Clip eingreifen. Das bedeutet, zwischen den beiden Ausnehmungen wird wiederum ein Vorsprung gebildet, welcher bei geschlossenem Clip in eine Ausnehmung eingreift, welche zwischen den beiden Vorsprüngen an dem ersten Schenkel gebildet ist. D. h. die Vorsprünge am ersten und zweiten Schenkel greifen zahnförmig ineinander, wobei immer ein Vorsprung in eine Zahnlücke, d. h. Ausnehmung am gegenüberliegenden Schenkel eingreift. Durch die Anordnung von zwei Vorsprüngen an einem Schenkel und zwei Ausnehmungen am anderen Schenkel, d. h. an diesem anderen Schenkel sind insgesamt drei Vorsprünge ausgebildet, welche die Ausnehmungen zwischen sich definieren, werden insgesamt vier Paarungen von einander gegenüberliegenden Wandungen zwischen Ausnehmung und Vorsprung geschaffen. An den Wandungen dieser Paarungen von Wandungen sind vorzugsweise sämtlich Klemmelemente wie oben beschrieben ausgebildet, um eine sichere Klemmung des Nähfadens zu erreichen.

Besonders bevorzugt sind der zumindest eine Vorsprung und die zumindest eine Ausnehmung derart zueinander angeordnet, dass zumindest zwei Paarungen von einander gegenüberliegenden Wandungen gebildet werden, welche im geschlossenen Zustand einen unterschiedlichen Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Wandungen der Paarung aufweisen. D. h. es werden zwei unterschiedlich breite Spalte zwischen Vorsprung und Ausnehmung in dem Clip bereitgestellt, welche den Vorteil haben, dass unterschiedlich dicke Fäden sicher geklemmt werden können. Dicke Fäden werden dabei zwischen den Wandungen mit größerem Abstand zueinander geklemmt, während dünnere Fäden entsprechend in einem Spalt zwischen zwei Wandungen mit geringerem Abstand zueinander geklemmt werden.

Dabei sind die weiter außen zu den Seiten des Clips hin gelegenen Paarungen von Wandungen vorzugsweise so ausgebildet, dass sie einen größeren Abstand zwischen den zugehörigen gegenüberliegenden Wandungen aufweisen als die weiter innenliegenden Paarungen von Wandungen. Dadurch kann erreicht werden, dass dickere Fäden weiter außen in dem Clip geklemmt werden als dünnere Fäden. Wenn ein dickerer Faden in den Clip eingelegt wird, kann es passieren, dass dieser in den innen gelegenen engeren Spalten bzw. den Paarungen von Wandungen mit geringerem Abstand zwischen den Wandungen durchtrennt wird. Da jedoch weiter außenliegend die Paarungen von Wandungen mit größerem Abstand liegen, werden dort dann die abgetrennten Fäden nach wie vor sicher gehalten.

Der Clip ist bevorzugt aus einem körperverträglichen, vorzugsweise metallischen Werkstoff gefertigt. Insbesondere kann der Clip aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt sein. Die erfindungsgemäße Geometrie des Clips ermöglicht hier den Einsatz eines Werkstoffes mit elastischen Eigenschaften wie beispielsweise Titan, da eine sichere Klemmung aufgrund des formschlüssigen Eingriffs durch die Klemmelemente auch bei einer gewissen Rückfederung des Materials erreicht werden kann. Insofern ermöglicht die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Clips den Einsatz von Materialien wie Titan, welche eine bessere Körperverträglichkeit aufweisen als beispielsweise Silber, welches bislang für derartige Clips eingesetzt wurde.

Der Clip ist in seiner Außenkontur vorzugsweise so ausgebildet, dass sie im geschlossenen Zustand eine atraumatisch, vorzugsweise im Wesentlichen kreisförmige Außenkontur aufweist. Der Clip kann durch eine Trokarhülse eingeführt werden. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn der Clip so ausgestaltet ist, dass im geschlossenen Zustand der Schenkel die Klemmelemente nicht mit gegenüberliegenden Wandungen oder Klemmelementen in Kontakt kommen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an den beiden Schenkeln einander zugewandte Führungselemente ausgebildet, welche beim Schließen des Clips an einander zur Anlage kommen, und die Schenkel definiert zu einander führen, sodass Vorsprünge und Ausnehmungen wie gewünscht miteinander in Eingriff treten. Wie oben beschrieben sind die Führungselemente vorzugsweise in Form von Stegen ausgebildet, welche sich nicht über die gesamte Schenkellänge erstrecken, sondern nur über einen begrenzten Abschnitt in der Nähe des Verbindungspunktes der beiden Schenkel. Die Stege kommen dabei gleitend miteinander in Kontakt und sorgen für eine parallele Führung der Schenkel bei der Schließbewegung.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die einander zugewandten Stirnseiten der Schenkel bzw. der rippenförmigen Vorsprünge zumindest in einem Teilbereich bei geöffnetem Clip geneigt zu der Mittelachse oder Mittelebene zwischen den beiden Schenkeln gerichtet. Dabei sind die Stirnkanten, bzw. Stirnflächen der Vorsprünge, welche im geöffneten Zustand des Clips der Mittelebene zwischen den Schenkeln zugewandt sind, vorzugsweise V-förmig geneigt zueinander ausgehend von dem Verbindungsbereich der Schenkel. D. h. im geöffneten Zustand des Clips wird der Spalt zwischen den Schenkeln bzw. den Ober- bzw. Stirnseiten der einander gegenüberliegenden Vorsprünge zum freien Ende der Schenkel hin größer. Dies erleichtert das Einlegen des Nähfadens in den Clip. Beim Schließen des Clips nähern sich die schräg verlaufenden Stirnkanten an und bewegen sich beim endgültigen Schließen derart aneinander vorbei, dass die Vorsprünge dann ineinander greifen und die einander zugewandten Wandungen bilden.

Weiter bevorzugt erstrecken sich die Stirnseiten der einander gegenüberliegenden Schenkel bzw. rippenförmigen Vorsprüngen, ausgehend von den freien Enden der Schenkel bzw. Vorsprünge im geöffneten Zustand des Clips in einem ersten Abschnitt im Wesentlichen parallel zueinander und in einem anschließenden weiter innen liegenden Abschnitt V-förmig aufeinander zu. Bei dieser Ausgestaltung wird erreicht, dass sich beim Schließen des Clips, wenn die beiden Schenkel um den Verbindungsbereich verschwenkt werden, die sich zunächst parallel zueinander erstreckenden Stirnkanten so aufeinander zu bewegen, dass sich in diesem Abschnitt die Vorsprünge zunächst am freien Ende des Schenkels überlappen. Dabei wird der Nähfaden im Inneren des Clips gefangen, wobei er zunächst auf den Stirnkanten bzw. Oberseiten der Vorsprünge noch gleiten kann. Aufgrund des Winkels zwischen dem schräg bzw. geneigt verlaufenden Abschnitt der Stirnkante und dem sich daran anschließenden parallel verlaufenden Abschnitt wird beim Verschwenken der Schenkel zueinander erreicht, dass die Vorsprünge zuletzt im Bereich des Knicks zwischen den parallel und schräg verlaufenden Bereich einander überlappen. Auf diese Weise wird der auf den Stirnseiten gleitende Faden zunächst in diesen Bereich bewegt und dann genau in diesen Bereich zwischen den Vorsprüngen bzw. Schenkeln geklemmt. So wird sichergestellt, dass beim Schließen des Clips der Nähfaden in einem bestimmten Abschnitt der Schenkel geklemmt wird. In diesem Abschnitt können dann besonders bevorzugt die Klemmelemente so ausgebildet werden, dass Sie den Faden sicher klemmen.

Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben. In diesen zeigt:

1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Clips im geöffneten Zustand,

2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in 1,

3 eine Schnittansicht entsprechend 2, jedoch im geschlossenen Zustand des Clips mit eingelegtem Nähfaden,

4 eine Seitenansicht eines Clips gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,

5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in 4.

6 eine Draufsicht auf einen Clip gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, und

7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII–VII in 6.

Der erfindungsgemäße Clip weist zwei Schenkel 2 und 4 auf, welche an jeweils einem Ende in einem Verbindungsbereich 6 miteinander verbunden sind. Die Schenkel 2 und 4 sind zusammen einstückig aus Metall, vorzugsweise Titan ausgebildet. Die Bewegbarkeit wird im Wesentlichen durch plastische Verformung im Verbindungsbereich 6 geschaffen. Im Verbindungsbereich 6 weist der Clip einen kreisförmigen Querschnitt auf. Um in dem Verbindungsbereich 6, welcher einen Biegebereich bildet, eine gleichmäßige Verformbarkeit sicherzustellen, sind in den Schenkeln 2 und 4 an den Außenseiten angrenzend an den Verbindungsbereich 6 Taschen 8 ausgebildet, durch welche die Materialstärke in diesem Bereich reduziert wird.

1 und 2 zeigen den geöffneten Zustand des Clips, in welchem die Schenkel 2 und 4 an ihren dem Verbindungsbereich 6 abgewandten Enden voneinander beabstandet sind. D. h. die Schenkel 2 und 4 öffnen sich ausgehend von dem Verbindungsbereich 6 V-förmig im Wesentlichen symmetrisch zu der Längsachse X Mittelebene des Clips. Auf diese Weise wird zwischen den Schenkeln 2 und 4 ein Freiraum 10 gebildet, in welchen ein Nähfaden 11 zum Klemmen eingelegt werden kann. Die einander zugewandten Seiten der Schenkel 2 und 4 sind gezahnt ausgebildet, wie in den 2 und 3 zu sehen ist. Auf diese Weise werden im Schenkel 4 an der dem Schenkel 2 zugewandten Seite zwei Ausnehmungen 12 zwischen drei Vorsprüngen 14 gebildet. Dabei sind die äußeren Vorsprünge 14 an den Seiten des Schenkels 14 nur halbe Vorsprünge. Korrespondierend sind an der dem Schenkel 4 zugewandten Fläche des Schenkels 2 zwei Vorsprünge 16 ausgebildet, welche zwischen sich und seitlich Ausnehmungen 18 definieren. Dabei sind die äußeren Ausnehmungen 18 im Vergleich zu der mittleren Ausnehmung 18 ebenfalls nur halbe Ausnehmungen korrespondierend zu den äußeren Vorsprüngen 14 am Schenkel 4.

Die Vorsprünge 14 und 16 sind rippenförmig ausgebildet und erstrecken sich in Ebenen parallel zu der Längsachse X ausgehend vom Verbindungsbereich 6 zu den freien Enden der Schenkel 2 und 4. Die im Querschnitt gezahnten Innenseiten der Schenkel 2 und 4 sind derart korrespondierend zueinander ausgebildet, dass die Vorsprünge 16 des Schenkels 2 in die Ausnehmungen 12 des Schenkels 4 und umgekehrt die Vorsprünge 14 des Schenkels 4 in die Ausnehmungen 18 des Schenkels 2 eingreifen können. Dabei sind die Vorsprünge 14, 16 bzw. die Ausnehmungen 12 und 18 derart dimensioniert, dass zwischen den Vorsprüngen 14 und 16 im geschlossenen Zustand des Clips ein Spalt verbleibt, in dem der Nähfaden 11 gehalten wird.

Erfindungsgemäß sind an den Wandungen 20 der Vorsprünge 16 sowie 22 der Vorsprünge 14 Eingriffselemente 24 ausgebildet. Die Wandungen 20 und 22 bilden die seitlichen Wandungen der Vorsprünge 14 und 16bzw. der Ausnehmungen 12 und 18. Dabei liegen die Wandungen 20 im geschlossenen Zustand des Clips, d. h. wenn die Schenkel 2 und 4 zusammengedrückt sind, so dass die Vorsprünge 16 in die Ausnehmungen 12 eingreifen, einander gegenüber. In dem in 1 bis 3 gezeigten Beispiel sind die Eingriffselemente 24 als auskragende Rippen 24 ausgebildet. Dabei stehen die Rippen 24 im Wesentlichen normal von den Wandungen 20 und 22 nach außen vor, d. h. sind zu der jeweils gegenüberliegenden Wandung 20, 22 (im geschlossenen Zustand des Clips) hin gerichtet. Wie in 1 zu erkennen ist, sind mehrere parallel zueinander angeordnete Rippen bzw. stegförmige Elemente 24 vorgesehen. Diese erstrecken sich parallel zueinander und im geöffneten Zustand des Clips, d. h. wenn die Schenkel 2 und 4 gespreizt sind, im Wesentlichen parallel zur Längsachse X. Dies bewirkt, dass die Eingriffselemente 24 im geschlossenen Zustand des Clips sich schräg zu der Längsachse X erstrecken. Dabei erstrecken sich die Eingriffselemente 24 an den Wandungen 20 entgegengesetzt zu den Eingriffselementen an den Wandungen 22, so dass die Eingriffselemente an der Wandung 20 die Eingriffselemente 24 an der Wandung 22 kreuzen.

Die Verwendung des Clips erfolgt derart, dass in den Freiraum 10 der Nähfaden 11 eingelegt wird und die Schenkel 2 und 4 dann aufeinander zu bewegt, d. h. zur Längsachse X hin bewegt und zusammengedrückt werden. Dabei kommen die Vorsprünge 16 in Eingriff mit den Ausnehmungen 12, so dass die Wandungen 20 den Wandungen 22 gegenüber zu liegen kommen. Die Wandungen 20 und 22 erstrecken sich im Wesentlichen in der Bewegungsrichtung der Schenkel 2 und 4 beim Schließen des Clips, d. h. im Wesentlichen normal zu der Mittelebene durch die Längsachse X zwischen den Schenkeln 2 und 4. Beim Schließen wird der Nähfaden 11 somit wellen- bzw. mäanderförmig zwischen den Schenkeln 2 und 4 in dem Spalt zwischen den Schenkeln 2 und 4 geklemmt. Dabei greifen die Eingriffselemente 24 in den Nähfaden 11 ein und stellen somit einen Formschluss zwischen dem Nähfaden 11 und beiden Schenkeln 2 und 4 her. Auf diese Weise wird der Nähfaden 11 kraft- und formschlüssig zwischen den Schenkeln 2 und 4 gehalten.

Wie in 3 zu erkennen ist, ist der Clip so dimensioniert, dass die äußeren Spalte 26 zwischen den äußeren Vorsprüngen 14 und den Vorsprüngen 16 breiter sind als die inneren Spalte 28 zwischen dem mittleren Vorsprung 14 und den Vorsprüngen 16. Dies ermöglicht es, unterschiedlich dicke Nähfäden 11 in ein- und demselben Clip sicher klemmen zu können. Dickere Nähfäden werden in den äußeren Spalten 26, dünnere Nähfäden in den inneren Spalten 28 geklemmt. In dem Fall, dass ein dickerer Nähfaden 11 geklemmt wird, kann es sein, dass dieser in den dünneren Spalten 28 durchtrennt wird, was jedoch keine negativen Folgen hat, da die verbleibenden Enden des Nähfadens 11 dann immer noch sicher in den breiteren Spalten 26 geklemmt werden.

4 und 5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches sich von dem anhand von 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel nur darin unterscheidet, dass die Eingriffselemente 24 nicht in Form von Stegen, sondern in Form von kreisförmigen Vorsprüngen bzw. Noppen ausgebildet sind. Alle übrigen Bauteile entsprechen denen anhand der 1 bis 3 beschriebenen Bauteile, so dass diesbezüglich und bezüglich der Funktion des Clips auf die vorangehende Beschreibung verwiesen wird.

6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung. Der in 6 und 7 gezeigte Clip entspricht im Wesentlichen dem anhand der 1 bis 4 erläuterten Clip, lediglich die Ausgestaltung der Eingriffselemente 24 weicht geringfügig ab, sodass nachfolgend nur die Unterschiede beschrieben werden.

Bei der Ausführungsform gemäß 6 und 7 sind an den Wandungen 20, 22 Eingriffselemente 24 in Form unterschiedlich langer Stege 24a, 24b und 24c ausgebildet, welche sich im geöffneten Zustand des Clips, d.h. wenn die Schenkel 2 und 4 auseinander gespreizt sind, im Wesentlichen Parallel zur Längsachse X bzw. der sich durch die Längsachse X erstreckenden Mittelebene zwischen den Schenkeln 2 und 4 erstrecken.

Die Stege 24a weisen eine größere Höhe ausgehend von der jeweiligen Wandung 20, 22 auf, d.h., sie stehen weiter von der Wandung vor, als die übrigen Stege 24b und 24c. Die Stege 24a erstrecken sich an den im Verbindungsbereich 6 zugewandten Ende der Wandungen 20 und 22 und sind etwa nur halb so lang wie die Stege 24b, welche sich über die gesamte Länge der Wandungen 20 und 22 erstrecken.

Die Stege 24a dienen der Führung der Schenkel 2 und 4 beim Schließen. Diese Stege kommen beim Schließen der Schenken 2 und 4 erst miteinander in Kontakt und gleiten aufeinander, sodass sie die Schenkel 2 und 4 beim Schließen definiert führen. Die Stege 24a sind lediglich an den Wandungen 22 des mittleren Vorsprunges 14 sowie den Wandungen der mittleren Ausnehmung 18 ausgebildet, nicht jedoch an den äußeren Wandungen.

Die Stege 24b, welche sich über die gesamte Länge de Wandungen 20, 22 erstrecken, sowie die Stege 24c dienen zum Klemmen des eingelegten Nähfadens in der oben beschriebenen Weise. Die Stege 24c erstrecken sich im Wesentlichen auch über etwa die halbe Länge des Steges 24b jedoch ausgehend vom freien, dem Bereich 6 abgewandten Ende der Schenkel.

Sowohl in 1 und 4 als auch in 7 ist darüber hinaus zu erkennen, dass die einander zugewandten Stirnkanten bzw. Oberseiten der Vorsprünge 14, 16 jeweils gewinkelt ausgebildet ist. Sie weist einen vorderen an das freie Ende angrenzenden geraden Abschnitt 30 sowie einen sich daran in Richtung des Verbindungsbereiches 6 anschließenden geneigten Abschnitt 32 auf. Die Abschnitte 30 erstrecken sich im geöffneten Zustand des Clips im Wesentlichen parallel zur Längsachse X, während sich die anschließenden Abschnitte 32 V-förmig zum Verbindungsbereich 6 aufeinander zu erstrecken. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass beim Schließen des Clips der Nähfaden 11 im Wesentlichen im Übergangsbereich zwischen den Abschnitten 30, 32, d.h. im Bereich des Knicks der Stirnkante bzw. Oberfläche zu liegen kommt. Dies wird dadurch erreicht, dass sich beim Schließen des Clips sich die Stirnkanten in den Abschnitten 32 ausgehend vom Verbindungsbereich einander annähern, sodass ein dort eingelegter Faden zunächst vom Verbindungsbereich 6 zum freien Ende der Schenkel 2, 4 hin verschoben wird. Am anderen Ende im Abschnitt 30 nähern sich zunächst die freien Enden der Vorsprünge 14, 16 in den Abschnitten 30 an, sodass sie sich zunächst am freien Ende der Schenkel 2, 4 überlappen werden. Von dort ausgehend nähern sich die Abschnitte 30 der Stirnkante dann in Richtung des Verbindungsbereiches 6 weiter an, sodass ein in diesen Bereich eingelegter Faden zunächst weiter zum Verbindungsbereich 6 hin verschoben wird. Auf diese Weise kommt beim Schließen des Clips der Faden durch Verschiebung auf den Abschnitten 30, 32 der Stirnkanten selbsttätig im Wesentlichen im Übergangsbereich der Abschnitte 30, 32 zu liegen, sodass er dann in definierter Position in dem Clip geklemmt wird. Wie in 7 zu sehen ist, kämen in dieser Lage bei dieser Ausführungsform die Stege 24b und 24c mit dem Nähfaden in Eingriff und würden ihn sicher klemmen.

2, 4
Schenkel
6
Verbindungsbereich
8
Taschen
10
Freiraum
1 1
Nähfaden
12
Ausnehmungen
14, 16
Vorsprünge
18
Ausnehmungen
20, 22
Wandungen
24
Eingriffselemente
26, 28
Spalte
30, 32
Abschnitte der Stirnkante
X
Längsachse


Anspruch[de]
Clip zum Festlegen der Enden eines als Wundnaht verlegten Nähfadens (1) mit einem ersten (2) und einem (4) zweiten Schenkel, welche zum Schließen des Clips zueinander bewegbar sind, wobei zumindest der erste Schenkel (2) mit zumindest einem dem zweiten Schenkel (4) zugewandten Vorsprung (16) und zumindest der zweite Schenkel (4) mit zumindest einer korrespondierenden zum ersten Schenkel (2) hin geöffneten Ausnehmung (12) zur Aufnahme des Vorsprungs (16) versehen sind und die Wandungen (20, 22) dieses Vorsprunges (16) und/oder dieser Ausnehmung (12) mit auskragenden Klemmelementen (24) versehen sind. Clip nach Anspruch 1, bei welchen die beiden Schenkel (2, 4) an einem Ende (6) verschwenkbar miteinander verbunden sind. Clip nach Anspruch 1 oder 2, bei welchen die beiden Schenkel (2, 4) einstückig ausgebildet sind und vorzugsweise durch plastische und/oder elastische Verformung zueinander bewegbar sind. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem der zumindest eine Vorsprung (16) rippenförmig und die zumindest eine Ausnehmung (12) korrespondierend nutförmig ausgebildet ist. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die Schenkel (2, 4) an den einander zugewandten Schenkelflächen mit Zahnprofilen (14, 16) versehen sind, welche den zumindest einen Vorsprung (16) und die zumindest eine Ausnehmung (12) definieren und mit einander in Eingriff bringbar sind. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die Klemmelemente (24) an im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der beiden Schenkel (2, 4) gelegenen Wandungen (20, 22) des zumindest einen Vorsprunges (16) und/oder der zumindest einen Ausnehmung (12) ausgebildet sind. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die Klemmelemente (24) als von den Wandungen (20, 22) auskragende Noppen und/oder Stege ausgebildet sind. Clip nach Anspruch 7, bei welchem an zumindest einer Wandung (20, 22) eine Vielzahl von Stegen ausgebildet ist, welche sich parallel zueinander erstrecken. Clip nach Anspruch 7 oder 8, bei welchem sich die Stege bei geschlossener Klammer schräg zur zwischen den beiden Schenkeln (2, 4) gelegenen Mittelebene (X) der Klammer erstrecken. Clip nach einem Ansprüche 7 bis 9, bei welchen an dem ersten (2) und dem zweiten (4) Schenkel jeweils eine Wandung (20, 22) mit Stegen (24) ausgebildet ist, wobei bei geschlossenem Clip diese Wandungen (20, 22) einander gegenüberliegen und die Stege (24) an der einen Wandung (20) die Stege (24) an der gegenüberliegenden Wandung (22) kreuzen. Clip nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei welchen die Mehrzahl von Stegen (24) an der Wandung unterschiedliche Längen und/oder unterschiedliche Höhen ausgehend von der Wandung (20, 22) aufweisen. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem an dem ersten Schenkel (2) zwei Vorsprünge (16) und an dem gegenüberliegenden zweiten Schenkel (4) zwei korrespondierende Ausnehmungen (12) ausgebildet sind. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem der zumindest eine Vorsprung (16) und die zumindest eine Ausnehmung (12) derart zueinander angeordnet sind, dass zumindest zwei Paarungen von einander gegenüberliegenden Wandungen (20, 22) gebildet werden, welche im geschlossenen Zustand einen unterschiedlichen Abstand (26, 28) zwischen den einander gegenüberliegenden Wandungen (20, 22) aufweisen. Clip nach Anspruch 13, bei welchem die weiter außen zu den Seiten des Clip hin gelegenen Paarungen von Wandungen (20, 22) einen größeren Abstand (26) zwischen den zugehörigen gegenüberliegenden Wandungen (20, 22) aufweisen als die weiter innen liegenden Paarungen von Wandungen (20, 22). Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche aus einem körperverträglichen, vorzugsweise metallischen Werkstoff und insbesondere Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, dessen Querschnitt im geschlossen Zustand der Klammer eine atraumatische, vorzugsweise im Wesentlichen kreisförmige Außenkontur aufweist Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche bei welchem an den beiden Schenkeln (2, 4) einander zugewandte Führungselemente ausgebildet sind, welche beim Schließen des Clips aneinander zur Anlage kommen und die Schenkel (2, 4) definiert zueinander positionieren. Clip nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die einander zugewandten Stirnseiten der Schenkel (2, 4) zumindest in einen Teilbereich bei geöffnetem Clip geneigt zu einer Mittelachse oder Mittelebene zwischen den beiden Schenkeln (2, 4) erstrecken. Clip nach Anspruch 18, bei welchem sich die Stirnseiten des Schenkel (2, 4) ausgehend von den freien Enden der Schenkel im geöffneten Zustand des Clips in einen ersten Abschnitt parallel zueinander und in einen anschließend weiter innen liegenden Abschnitt V-förmig zueinander geneigt erstrecken.






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