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Dokumentenidentifikation DE60028651T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001049199
Titel Zugentlastung-Zugkraft Abschluss mit gesteuerter Impedanz für ein elektrisches Kabel
Anmelder TEKTRONIX, Inc., Beaverton, Oreg., US
Erfinder Nightingale, Mark W., Washougal, Washington 98671, US
Vertreter Hofstetter, Schurack & Skora, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60028651
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.04.2000
EP-Aktenzeichen 003035417
EP-Offenlegungsdatum 02.11.2000
EP date of grant 14.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse H01R 11/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 13/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01R 13/646(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
STAND DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Abschlüsse für Übertragungskabel und im Besonderen einen Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss mit geregelter Kabelimpedanz, der in einer Messprüfsonde eingesetzt werden kann.

Eine allgemein eingesetzte Bauweise für Messprüfsonden ist ein elektrisch leitfähiges, lang gestrecktes Gehäuse aus Nickel plattiertem Messing mit einem darin angeordneten Substrat. Das Substrat weist entweder eine passive oder aktive Schaltkreisanordnung auf, um die Sondenbelastung so gering wie möglich zu halten und um die Sonde in dem Kennwiderstand der Messvorrichtung abzuschließen. Das lang gestreckte, leitfähige Gehäuse bzw. der Körper weist an einem Ende eine Sondenspitze auf, die in dem Gehäuse durch einen isolierenden Stöpsel bzw. Stecker gesichert ist. Die Sondenspitze erstreckt sich durch den isolierenden Stöpsel und liegt in dem leitfähigen Gehäuse frei. Das Substrat ist durch ein elektrisch leitfähiges elastomeres Material oder durch andere herkömmliche Verbindungs- bzw. Anschlussverfahren elektrisch mit der Sondenspitze verbunden. Ein wesentlicher Abschnitt des leitfähigen Körpers bzw. Gehäuses ist von einem isolierenden Material umgeben, wie zum Beispiel von Spritzguss-Kunststoffteilen. Verschiedene Verfahren werden zur Anbringung der Kunststoffteile an dem röhrenförmigen Körper verwendet, wie etwa Presssitz, Klebeverbindunq oder Spritzguss des Kunststoffs direkt an den Körper bzw. das Gehäuse. Die Kunststoffteile sind allgemein mit einem sich auswärts erstreckenden Flansch ausgebildet, der als Fingerstopp und Schutzeinrichtung dient. Die Kunststoffteile dienen als äußeres Gehäuse zur Befestigung des Übertragungskabels an der Sonde.

Das Übertragungskabel weist einen zentralen Leiter auf, der in einem dielektrischen Material eingeschlossen und von einem äußeren, leitfähigen abschirmenden Material umgeben ist. Das äußere, leitfähige abschirmende Material ist mit einem isolierenden Material überzogen. Im Allgemeinen handelt es sich bei dem äußeren abschirmenden Material um fein gesponnene bzw. gewobene Drähte. Der zentrale Leiter ist elektrisch mit dem Substrat verbunden, und das äußere abschirmende Material ist mit dem elektrisch leitfähigen Körper bzw. Gehäuse elektrisch verbunden. Viele Vorrichtungen und Verfahren werden zur Verbindung des Übertragungskabels mit der Messprüfsonde verwendet.

Eine derartige Vorrichtung und ein derartiges Verfahren werden in dem U.S. Patent US-A-5.061.892 mit dem Titel „Electrical Test Probe Having Integral Strain Relief and Ground Connection" beschrieben, das auf den Zessionar der vorliegenden Erfindung übertragen ist. Vorgesehen ist ein Zugentlastungsadapter, der ein röhrenförmiges Element und einen flachen Oberflächenabschnitt aufweist, der von dem röhrenförmigen Element übergeht. Der flache Oberflächenabschnitt ist an dem Substrat der Messsonde angebracht. Das äußere Isoliermaterial des Übertragungskabels wird entfernt, und das äußere leitfähige, abschirmende Material wird über das äußere Isoliermaterial zurück gefaltet bzw. gefalzt und in dem röhrenförmigen Element der Zugentlastung positioniert. Das Substrat und der Zugentlastungskörper werden in den elektrisch leitfähigen Körper bzw. das Gehäuse eingeführt, und der leitfähige Körper wird an der Position des röhrenförmigen Elements an dem Zugentlastungskörper unter Verwendung eines entsprechenden Crimpwerkzeugs umgefalzt bzw. gecrimpt, so dass das Übertragungskabel in dem elektrisch leitfähigen, lang gestreckten Körper erfasst und gesichert wird.

Das U.S. Patent US-A-3.828.298 mit dem Titel „Electrical Terminal for a Braided Shield on a Coaxial Cable" beschreibt einen elektrischen Anschluss für die Erdung einer gesponnenen Abschirmung eines Koaxialkabels. Der Abschluss weist einen allgemein U-förmigen, eine Zwinge bildenden gesponnenen Abschirmungsabschnitt auf sowie eine integral ausgebildete Drahtwalze. Die Drahtwalze weist einen Basisabschnitt auf, und ein Paar von aufrecht stehenden Seitenwänden erstreckt sich von gegenüber liegenden Seiten des Basisabschnitts. Der allgemein U-förmige, eine Zwinge bildende gesponnene Abschirmungsabschnitt weist einen Basisabschnitt und aufrecht stehende Seitenwände auf jeder Seite des Basisabschnitts auf. Ein Paar von Lanzen wird aus jeder der Seitenwand ausgestanzt, und wobei diese Lanzen parallel zu dem Basisabschnitt sind. Ein Koaxialkabel wird für den elektrischen Abschluss vorbereitet, indem ein Abschnitt der äußeren Isoliermatte bzw. isolierenden Ummantelung entfernt und die gesponnene Abschirmung frei gelegt wird. Ein Teilstück der frei liegenden gesponnenen Abschirmung wird entfernt, so dass das isolierende Material frei gelegt wird, das den zentralen Leiter umgibt. Ein Teilstück des isolierenden Materials wird entfernt, um den zentralen Leiter freizulegen. Das vorbereitete Koaxialkabel ist über den Abschluss mit der frei liegenden gesponnenen Abschirmung ausgerichtet, und zwar direkt über dem eine Zwinge bildenden Abschnitt. Das Koaxialkabel wird über den Abschluss nach unten gedrückt, wobei die Lanzen in die gesponnene Abschirmung stechen. Die Seitenwände der Drahtwalze und der eine Zwinge bildende Abschnitt werden entsprechend über die isolierende Ummantelung und die gesponnene Abschirmung gefalzt.

Das U.S. Patent US-A-5.586.806 offenbart eine Flachantennenvorrichtung, wobei die Leiterplatte einer Leiterplatte, welche die Antenne stützt bzw. trägt, in einem Metallgehäuse eingeschlossen ist, und wobei ein Teilstück der Leiterplatte, der sich außerhalb des Metallgehäuses erstreckt, teilweise ein Koaxialkabel stützt bzw. trägt, wobei ein innerer Leiter des Kabels an einen Abschluss an der Leiterplatte gelötet ist. Ansätze bzw. Streifen erstrecken sich von dem Metallgehäuse, so dass das Koaxialkabel gesichert wird.

Ein wesentlicher Nachteil dieser und ähnlicher Bauweisen bzw. Designs ist es, dass das Koaxialkabel oder das Übertragungskabel teilweise gecrimpt ist, so dass eine Zugentlastung und Zugkraft an dem Kabel bereitgestellt wird. Das Crimpen verursacht Veränderungen des Kennwiderstands des Koaxialkabels oder des Übertragungskabels an der Crimpstelle. Die Veränderungen der Impedanz in dem Koaxialkabel wirken sich nachteilig auf die Bandbreiteneigenschaften der Messprüfsonde insgesamt aus. Bei Bandbreitenanforderungen der Messprüfsonde, die 3 GHz überschreiten, ist ein neues Design für eine Zugentlastung und Zugkraft für Übertragungskabel erforderlich, die in Verbindung mit Messprüfsonden eingesetzt werden, das den Kennwiderstand des Übertragungskabels nicht beeinflusst.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Vorgesehen ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss gemäß dem gegenständlichen Anspruch 1.

Vorgesehen ist gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Sondenkopf für eine Messsonde gemäß dem gegenständlichen Anspruch 4.

Bevorzugte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Die Aufgaben, Vorteile und neuartigen Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung deutlich, wenn diese in Verbindung mit den anhängigen Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Zugentlastungs- und Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 eine auseinander gezogene Perspektivansicht des Sondenkopfes einer Messsonde, die den Zugentlastungs- und Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist; und

3 eine Perspektivansicht eines Sondenkopfes einer Messsonde, die den Zugentlastungs- und Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist.

GENAUE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

In Bezug auf die Abbildung aus 1 zeigt diese eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Zugentlastungsund Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz 10 für ein Übertragungskabel 12. Der Abschluss weist einen Träger 14 und ein Gehäuse 16 auf. Der Träger weist mindestens ein flaches Teilstück 18 zur Aufnahme des Übertragungskabels 12 und mindestens ein Ansatzteilstück 20 auf, das sich von dem flachen Teilstück 18 erstreckt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erstrecken sich mehrere Ansätze 20 von den gegenüberliegenden Seiten des flachen Teilstücks 18 nach oben, wobei eine kanalartige Struktur 22 für das Übertragungskabel 12 gebildet wird. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Träger 14 ein flaches Teilstück 24 zur Aufnahme eines Substrats oder dergleichen auf, wie dies nachstehend im Text näher beschrieben wird. Die Ansätze 20, die sich von dem flachen Teilstück 18 des Trägers 12 erstrecken, können sich auch lateral auswärts von dem flachen Teilstück 18 erstrecken, wobei eine planare Struktur an Stelle der kanalartigen Struktur 22 gebildet wird.

Das Gehäuse 16 weist einen darin ausgebildeten Ansatz 26 auf, der aus einer ersten Position an eine zweite Position gebogen werden kann, um mit einem oder mehreren der Ansätze 20 an dem Träger 14 einzugreifen. Das Gehäuse 16 kann ferner darin ausgebildete Öffnungen 28 aufweisen, um einen Zugang zu den in dem Gehäuse 16 angeordneten Komponenten bereitzustellen. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist das Gehäuse 16 eine lang gestreckte rechteckige Form auf. Die Form des Gehäuses 16 ist nicht auf die abgebildete rechteckige Form beschränkt, vielmehr sind auch andere Konfigurationen möglich, wie zum Beispiel röhrenförmig, halbkreisförmig und dergleichen, ohne dabei vom Umfang der anhängigen Ansprüche abzuweichen. Darüber hinaus ist der Zugentlastungs- und Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz 10 gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf einen einzigen Ansatz 26 beschränkt, der in der Oberseite des Gehäuses 16 ausgebildet ist, wie dies in der Abbildung aus 1 dargestellt ist. Zu alternativen Implementierungen der Erfindung zählt das Bereitstellen von Ansätzen 26 auf gegenüber liegenden Seiten des rechteckförmigen Gehäuses 16, die mit planar konfigurierten Ansätzen 20 des Trägers 14 eingreifen.

Das flache Teilstück 18 des Trägers 14 nimmt das Übertragungskabel 12 auf. Der Abschluss 10 gemäß der vorliegenden Erfindung wird unter Verwendung eines Koaxialkabels als Übertragungskabel 12 dargestellt und beschrieben. Das Übertragungskabel 12 in Form eines Koaxialkabels weist einen zentralen Leiter 30 auf, der von einem abschirmenden Leiter 32 umgeben ist, wobei isolierendes Material 34 den zentralen Leiter 30 von dem Abschirmungsleiter 32 trennt. Den abschirmenden Leiter 32 umgibt eine äußere isolierende Hülle 36. Im Allgemeinen besteht der abschirmende Leiter 32 in einem Koaxialkabel aus vielen Strängen fein gesponnenen Drähten in einer oder mehreren Schichten bzw. Lagen. Das Koaxialkabel 12 ist in dem Träger 14 so positioniert, dass der gesponnene abgeschirmte Leiter 32 in der kanalartigen Struktur 22 angeordnet ist. Der Abschirmungsleiter 32 wird durch Löten an dem Träger 14 angebracht, wobei das Löten den Kennwiderstand des Übertragungskabels 12 nicht verändert.

Der Träger 14 ist in dem Gehäuse 16 positioniert, wobei sich die Ansätze 20 des Trägers 14 über den Ansatz 26 des Gehäuses 16 hinaus erstrecken. Der Ansatz 26 ist nach unten in das Gehäuse gebogen, so dass die Ansätze 20 mit dem Ansatz 26 eingreifen, wenn eine Zugkraft auf das Übertragungskabel 12 ausgeübt wird. Die verriegelnden Ansätze 20 und 26 stellen eine Zugentlastung und Zugkraft für das Übertragungskabel 12 bereit, ohne dass ein Crimpen des Kabels in dem Gehäuse 16 erforderlich ist, wie dies bei dem Stand der Technik entsprechenden Zugentlastungsvorrichtungen und -verfahren der Fall ist.

In Bezug auf die Abbildung aus 2 zeigt diese eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Zugentlastungsund Zugkraftabschlusses mit geregelter Kabelimpedanz 10, vorgesehen in einem Sondenkopf 40 einer Messsonde. Der Sondenkopf 40 weist ein lang gestrecktes, elektrisch leitfähiges Gehäuse 42 und einen Träger 44 auf, die dem Träger und dem Gehäuse aus der Abbildung aus 1 ähnlich sind. In einem Ende des Gehäuses 42 befindet sich ein Stecker bzw. Stöpsel 46 aus Isoliermaterial, wobei sich eine Sondenspitze 48 dort hindurch erstreckt. Ein Ende der Sondenspitze 48 nimmt eine Vielzahl von verschiedenartigen Sondenadaptern (nicht abgebildet) auf, für eine elektrische Verbindung der Sondenspitze mit einer getesteten Vorrichtung. Das andere Ende der Sondenspitzen 48, das in dem Gehäuse 42 frei liegt, ist elektrisch mit einem Substrat 50 verbunden, das an einem von zwei flachen Teilstücken 52 des Trägers 44 befestigt ist. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird das Substrat 50 durch Lösten und Kleben unter Verwendung eines Epoxidklebstoffs an dem Träger befestigt. An dem Substrat 50 angebracht sind elektrische Komponenten 54, wie etwa passive Widerstands- und Kondensatorkomponenten und/oder aktive Komponenten, wie etwa eine integrierte Schaltung und/oder ein Transistor, zur Kompensation der Sonde und/oder zum Abschluss des elektrischen Signalausgangs des Substrats 50 in dem Kennwiderstand des Übertragungskabels 12. Ein weiteres flaches Teilstück 56 des Trägers 44 erstreckt sich von dem ersten flachen Teilstück 52 und weist Ansätze 58 auf, die sich von jeder Seite des flachen Teilstücks 56 erstrecken. Das zweite flache Teilstück 56 und die Ansatzteilstücke 57 bilden eine kanalartige Struktur 60 zur Aufnahme des Übertragungskabels 12.

Das Übertragungskabel 123 wird für den Träger 44 vorbereitet, indem ein Teil der äußeren isolierenden Hülle bzw. Ummantelung 36 von einem Ende des Kabels entfernt wird, um den Abschirmungsleiter 32 frei zu legen. Ein Abschnitt des Abschirmungsleiters 32 und des isolierenden Materials 34 wird von dem Ende des Kabels entfernt, um den zentralen Leiter 30 frei zu legen. Das vorbereitete Ende des Kabels 12 ist an dem Träger 44 positioniert, wobei der frei liegende Abschirmungsleiter 32 in der kanalartigen Struktur 60 angeordnet ist, die durch das zweite flache Teilstück 56 und die Ansätze 58 gebildet wird. Der zentrale Leiter 30 ist an dem Substrat 50 positioniert und elektrisch mit der darauf vorgesehenen elektrischen Schaltkreisanordnung verbunden. Der Abschirmungsleiter 32 und der zentrale Leiter 30 werden entsprechend an die kanalartige Struktur und das Substrat 50 gelötet.

Die vorbereitete Einheit, welche aus dem Träger 44, dem Substrat 50 und dem Übertragungskabel 12 besteht, ist so in dem Gehäuse 42 positioniert, dass sich die Ansätze 58 über den in dem Gehäuse 42 ausgebildeten Ansatz 62 hinaus erstrecken. Der Ansatz 62 ist von seiner zuerst gebildeten Position an eine zweite Position in dem Gehäuse 42 für einen Eingriff mit den Ansätzen 58 an dem Träger 44 gebogen. Die Ansätze 58 und 62 sind in eingreifendem Kontakt positioniert, und der Träger 44 und das Substrat sind in dem Gehäuse 42 angebracht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden der Träger 44 und das Substrat 50 durch Löten in dem Gehäuse befestigt. Öffnungen 64 sind in dem Gehäuse 42 ausgebildet, um einen Zugang zu dem Substrat 50 und den darauf vorgesehenen Komponenten 52 zu ermöglichen, um weitere Komponenten an dem Substrat 50 zu befestigen. Zum Beispiel kann die große Öffnung 64 auf der Oberseite des Gehäuses 42 zum Löten der Sondenspitze 48 an dem Substrat 50 verwendet werden. Ferner kann eine zweite Sondenspitze 66 mit dem Gehäuse 42 oder einem Erdungskontakt auf dem Substrat verbunden werden, um eine geerdete Sondenspitze an dem Sondenkopf 40 bereitzustellen.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung handelt es sich bei dem Gehäuse 42 für den Sondenkopf um einen lang gestreckten, rechteckigen, röhrenförmigen Körper aus mit Sulfamat-Nickel überzogenen Messing mit einer Dicke im Bereich von 2,54 &mgr;m bis 3,08 &mgr;m (100 bis 200 Mikrozoll). Die Seiten des röhrenförmigen Körpers entsprechen nominal 0,312 cm bis 0,635 cm (0,125 Zoll1 bis 0,250 Zoll), mit einer Länge im Bereich von 3,035 cm (1,195 Zoll). Die Wände des röhrenförmigen Körpers weisen eine nominale Dicke von 0,036 cm (0,014 Zoll) auf. Der Ansatz 62 an dem Gehäuse 42 ist nominal 2,68 cm (1,055 Zoll) entfernt von der Vorderkante des Gehäuses positioniert, wobei die Vorderkante als das Ende des Gehäuses definiert ist, das den Sondenspitzenstöpsel 46 aufnimmt. Der Ansatz 62 wird in dem Gehäuse 42 unter Verwendung allgemein bekannter Bearbeitungsverfahren gebildet, die einen Ansatz mit einer nominalen Breite von einer Seite zu der anderen von 0,323 cm (0,128 Zoll) und einer Länge von 0,168 cm (0,066 Zoll) erzeugen. Die Ecken des bearbeiteten Ansatzes 62 sind für eine Zugentlastung gerundet, und der zentrale Abschnitt des Ansatzes 62 weist eine darin ausgebildete Vertiefung auf, mit einem nominalen Radius von 0,109 cm (0,043 Zoll), wobei spiegelbildliche Spitzen an dem Ansatz 62 gebildet werden.

Der Träger 44 besteht aus Messing mit einer nominalen Dicke von 0,033 cm (0,013 Zoll) und mit einer Goldplattierung mit einer nominalen Dicke von 0,076 &mgr;m bis 0,2 &mgr;m (3 bis 8 Mikrozoll) über einem autokatalytischen Nickel mit einer nominalen Dicke von 0,00013 cm (0,00005 Zoll). Der Träger 44 weist eine Gesamtlänge im Bereich von 2,46 cm (0,970 Zoll) und eine Breite von 0,43 cm (0,170 Zoll) auf. Das flache Teilstück 52, welches das Substrat 50 aufnimmt, weist eine nominale Länge von 1,8 cm (0,710 Zoll) und eine Breite von 0,43 cm (0,170 Zoll) auf. Die kanalartige Struktur 60, welche das Übertragungskabel 12 aufnimmt, kann integral mit dem flachen Teilstück 52 ausgebildet werden, wie dies in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Das flache Teilstück 56 der kanalartigen Struktur 60 weist eine nominale Breite von 0,134 cm (0,055 Zoll) und eine Gesamtlänge von 0,66 cm (0,260 Zoll) auf. Die Ansätze 58 sind an gegenüber liegenden Seiten des flachen Teilstücks 56 ausgebildet, wobei eine Gruppe von entgegengesetzten Ansätzen 58 nominal 0,1 cm (0,040 Zoll) entfernt von der Verbindungsstelle der flachen Teilstücke 52 und 56 beginnt, und mit einer nominalen Höhe von 0,226 cm (0,089 Zoll) von der Unterseite des Trägers 44. Eine zweite Gruppe von entgegengesetzten Ansätzen 58 weist eine nominale Höhe von 0,16 cm (0,063 Zoll) von der Unterseite bzw. dem Boden des Trägers 44 auf. Die beiden Gruppen von Ansätzen sind voneinander durch eine gerundete Öffnung mit einem Radius von 0,06 cm (0,025 Zoll) getrennt.

In Bezug auf die Abbildung aus 3 ist eine Perspektivansicht eines Sondenkopfes 70 einer Messsonde dargestellt, mit einem Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss mit geregelter Kabelimpedanz gemäß der vorliegenden Erfindung. Mit den vorstehenden Abbildungen übereinstimmende Elemente sind in 3 identisch bezeichnet. Der Sondenkopf 70 weist eine in dem isolierenden Stöpsel 46 angeordnete Sondenspitze 48 auf. Die Erdungssondenspitze 66 ist an dem Gehäuse angrenzend und dicht an der Sondenspitze 48 angebracht. Von dem gegenüberliegenden Ende des Sondenkopfes 70 erstreckt sich das Übertragungskabel 12. Isolierendes Material 72 ist um das Gehäuse 42, einen wesentlichen Teil der Erdungssondenspitze 66 und einen Teil des Übertragungskabels 12 ausgebildet. Das isolierende Material 72 isoliert die leitfähigen Elemente des Sondenkopfes 70 elektrisch und stellt eine Zugentlastung für das Übertragungskabel 12 an der Schnittstelle zwischen dem Sondenkopf 70 und dem Übertragungskabel 12 bereit. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem isolierenden Material um ein Spritzgussteil, das um das Gehäuse 42, die Erdungssondenspitze 66 und das Ende des Übertragungskabels 12 platziert ist.

Beschrieben wurde ein Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss mit geregelter Kabelimpedanz für ein Übertragungskabel. Der Abschluss weist einen Träger und ein Gehäuse auf, die jeweils Ansätze aufweisen, die an der montierten bzw. zusammengesetzten Position miteinander verriegeln, so dass der Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss bereitgestellt wird. Der Träger weist ein flaches Teilstück und sich erstreckende Ansatzteilstücke auf, die eine kanalartige Struktur zur Aufnahme des Übertragungskabels bilden. Das Übertragungskabel wird vorbereitet, indem der Abschirmungsleiter des Kabels frei gelegt wird, sofern dieser vorhanden ist, und indem das Kabel durch Löten an dem Träger angebracht wird. Der Träger ist in dem Gehäuse positioniert, und das Gehäuse ist gebogen, so dass es mit dem Trägeransatz eingreift. Die miteinander verriegelnden Ansätze stellen eine Zugentlastung und Zugkraft für das Kabel bereit, ohne dass das Kabel in dem Gehäuse gecrimpt werden muss. Somit bleibt der Kennwiderstand des Kabels erhalten. Der Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss mit geregelter Impedanz kann in einem Sondenkopf für eine elektrische Messsonde eingesetzt werden.

Für den Fachmann auf dem Gebiet ist es ersichtlich, dass in Bezug auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zahlreiche Abänderungen möglich sind, ohne dabei von den folgenden Ansprüchen abzuweichen.


Anspruch[de]
Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss eines Übertragungskabels (12), wobei dieser folgendes umfasst:

einen elektrisch leitfähigen Träger (14, 44) mit einem flachen Teilstück (18, 56) und mindestens einem Ansatzteilstück (20, 58), das sich von dem flachen Teilstück erstreckt, wobei das flache Teilstück ein Ende des Kabels aufnimmt, wobei es sich bei dem Kabel um ein Koaxialkabel mit einem zentralen Leiter (30) handelt, der von einem abschirmenden Leiter (32) mit einem isolierenden Material (34) umgeben ist, welches den zentralen Leiter von dem abschirmenden Leiter trennt;

und gekennzeichnet durch:

eine Lötverbindung zwischen dem äußeren abschirmenden Leiter und dem elektrisch leitenden Träger, welche das Kabel an dem Träger sichert, so dass der Kennwiderstand des Kabels (12) nicht verändert wird; und wobei

der Träger in einem Gehäuse (16, 42) angeordnet ist, mit einem Ansatz (26, 62), der in dem Gehäuse ausgebildet ist, das aus einer ersten Position, an der der Gehäuseansatz nicht mit dem Trägeransatz eingreift, an eine zweite Position biegbar ist, an der der Gehäuseansatz mit dem Trägeransatz eingreift, so dass der Träger (14, 44) in dem Gehäuse (16, 42) gehalten wird.
Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss nach Anspruch 1, wobei der Träger ferner eine Mehrzahl von Ansatzteilstücken (20) umfasst, die sich von dem flachen Teilstück erstrecken. Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss nach Anspruch 2, wobei das flache Teilstück (18) des Trägers eine axiale Abmessung aufweist, wobei die Ansatzteilstücke (20), die sich von dem flachen Teilstück nach oben erstrecken, parallel zu der axialen Abmessung sind. Sondenkopf (40) für eine Messsonde mit einem Zugentlastungs- und Zugkraftabschluss eines Übertragungskabels (12) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Sondenkopf ferner folgendes umfasst:

ein Substrat (50), das an einem anderen flachen Teilstück (52) des Trägers (44) gesichert und elektrisch mit dem Übertragungskabel verbunden ist;

eine Sondenspitze (48), die sich von dem anderen Ende des Gehäuses erstreckt und mit dem Substrat (50) elektrisch verbunden ist.
Sondenkopf nach Anspruch 4, wobei der Träger ferner eine Mehrzahl von Ansatzteilstücken umfasst, die sich von dem flachen Teilstück erstrecken. Sondenkopf nach Anspruch 5, wobei der Träger eine axiale Abmessung aufweist, wobei die sich von dem flachen Teilstück nach oben erstreckenden Ansatzteilstücke parallel zu der axialen Abmessung sind. Sondenkopf nach Anspruch 4, wobei dieser ferner einen Körper aus einem isolierenden Material (72) umfasst, welcher das Gehäuse umgibt, und wobei sich ein Teilstück des Kabels von dem Gehäuse erstreckt.






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