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Dokumentenidentifikation DE60031325T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001054279
Titel Zugangsmuffe für ein oder mehrere optische Fasern in einem gespannten Kabel
Anmelder France Telecom, Paris, FR
Erfinder Crespel, Daniel, 94230 Cachan, FR;
Le Bras, Daniel, 94230 Cachan, FR
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60031325
Vertragsstaaten CH, DE, ES, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 18.05.2000
EP-Aktenzeichen 004013652
EP-Offenlegungsdatum 22.11.2000
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse G02B 6/44(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zugangsgehäuse zu einer oder mehreren Lichtleitfasern in einem gespannten Kabel.

Ein solches Gehäuse ermöglicht es einerseits, eine Anzapfung von Lichtleitfasern an einem Durchgang durchzuführen, und andererseits die Konfiguration eines Verteilungsnetzes von Lichtleitfasern in einer Gebäude-Infrastruktur zu verändern.

Die vorliegende Erfindung findet besonders ihre Anwendung auf dem Gebiet der Herstellung von Fernmeldenetzen ausgehend von Lichtleitfasern in den Architekturen von Gebäuden, Häusergruppen und anderen Standorten von Geschäftskunden.

Die Architektur der Gebäudeverkabelung ist im Allgemeinen verzweigt und ohne Sicherung.

Eine solche Architektur vom verzweigten Typ verwendet nämlich im Allgemeinen Kupfer- oder Lichtleiterkabel für den Durchgang der Fasern über Wege, die von einem Punkt zum anderen verlaufen. Alle diese Kabel gehen von einem gegebenen Ausgangspunkt aus, um eine Verteilung zu einer Vielzahl von Ankunftspunkten durchzuführen. Eine solche Infrastruktur ist offensichtlich bei einem unbeabsichtigten Bruch eines Kabels äußerst verletzlich.

Es ist aber möglich, eine andere Architektur herzustellen, die die Sicherung des Netzes gewährleistet, indem die Technik des Anzapfens auf einer Strecke von in Schleifen verlegten Kabeln angewendet wird.

Allgemein ist das Anzapfen ein Vorgang, der darin besteht, einen oder mehrere Drähte oder eine oder mehrere Fasern eines durchgehenden Kabels abzuzweigen, um sie mit einem anderen Kabel zu verbinden.

Die Technik des Anzapfens ist eine relativ neue Technik für die Lichtleitfaserkabel, die darin besteht, die abzuzweigende(n) Lichtleitfaser(n) zu unterbrechen, um sie mit anderen Fasern eines anderen Kabels, Abzweigungskabel genannt, zu verbinden.

Diese Technik wurde von der Anmelderin mit der Entwicklung der flexiblen optischen Netze (ROF) (französisch: Réseaux Optiques Flexibles) entwickelt. Man kann sich auf die schematische Darstellung der 1 beziehen, die das Prinzip des Anzapfens in einem solchen Netz darstellt.

Um die Erfindung besser zu verstehen, wird zunächst an die Strukturentwicklung der aktuell verfügbaren Lichtleitfaserkabel erinnert.

Die ersten speziell für die Herstellung von Fernverkehrsnetzen konzipierten Kabel sind Kabel mit gerillten Stäben.

Um die Faser besser zu schützen, aber auch, um sie zu verpacken, wurde anschließend die Technik des Kabels mit Rohren entwickelt. Die Rohre ersetzen die Rillen, um die Fasern wirksamer zu schützen.

Das Herstellungsverfahren der Kabel mit Rohren ist vorteilhafter und weniger teuer als dasjenige der gerillten Kabel. Diese Kabel sind in den 2A und 2B dargestellt, die eine perspektivische bzw. eine Schnittansicht zeigen.

Diese Kabel wurden für die Herstellung von Amtsverbindungen verwendet. Sie wurden an den beiden Enden angeschlossen und meist über große Entfernungen verwendet (Anschlüsse von Stadt zu Stadt, Erzeugung von so genannten nationalen Netzen).

Nachfolgend wird eine neue Vorgehensweise bei der Verteilung für die Herstellung von Netzen im Stadtgebiet in Betracht gezogen, die zu den flexiblen optischen Netzen (ROF) geführt hat.

Diese schleifenförmigen Netze, die also durch eine Rückkehr über eine andere Strecke gesichert sind, ermöglichen eine größere Zuverlässigkeit. Sie werden für den Anschluss großer Konten, wie zum Beispiel Banken, verwendet.

Der Anschluss von Geschäftskunden hat sich in jüngster Zeit entwickelt, meist in den städtischen Zonen, mit der Anwendung der Technik des Anzapfens.

Eine Entwicklung, die mit der Beherrschung der Herstellungstechniken und den sinkenden Kosten verbunden ist, hat zwei Kabelkonzepte von so genannten einrohrigen Kabeln oder Verteilungskabeln erzeugt. Diese Kabel haben optische Eigenschaften, die im Wesentlichen gleich denjenigen der Kabel von Fernverbindungsnetzen sind, aber mit einer Gewichtsverringerung (Gewicht geteilt durch 2 für den gleichen Durchmesser) und einer Erhöhung der Anzahl von Fasern (4 bis 5 mal mehr Fasern).

Solche Kabel sind durch Schnittansichten in den 2C und 2D dargestellt.

Im Gegensatz zu den Fernverbindungs-Transportkabeln ist der Aufbau der einrohrigen Kabel für Kabel, die bis zu 288 Fasern enthalten können, durch ein dickes Rohr aus hochdichtem Polyethylen gekennzeichnet, in dem zwei oder vier Träger diametral angeordnet sind. Diese Träger aus Glasfaser- oder Aramidfaser-Verbundmaterial haben die Aufgabe der Stabilisierung des Werkstoffs. Ihre gute Zugfestigkeit, aber auch Druckfestigkeit, erleichtert das Verlegen.

Die Lichtleitfasern sind gruppenweise in biegsamen Modulen umhüllt.

Die Verpackung der die einrohrigen Kabel bildenden Fasern führt zu zwei Typen von optischen Modulen, nämlich: die bandförmigen Fasern und die Fasern in biegsamer Hülle.

  • – Die bandförmigen Fasern oder in Lagen angeordneten Fasern, die in 2C dargestellt sind, sind nebeneinander in einer polymerisierten Hülle verpackt. Diese in der Fabrik durchgeführte Verpackung erleichtert den Masseanschluss.
  • – Die lose verpackten Fasern in biegsamer Hülle, die allgemein Mikroabschirmungen genannt werden, sind durch das Schema der 2D dargestellt. Diese Fasern sind in dieser farbigen Hülle frei. Die Zusammenfassung von mehreren Hüllen ist dem Stand der Technik eines Kupferkabels nahe. Die Markierung durch Farben ermöglicht es, einen Modul am Ende, aber auch im Kabelquerschnitt zu identifizieren.

Es gibt zwei klassische Typen für den Anschluss von Lichtleitfasern.

Ein erster Anschlusstyp besteht darin, eine Verspleißung durch Schmelzen oder Schweißen oder durch mechanische Mittel herzustellen. Die Lichtleitfaserkerne sind fluchtend angeordnet, und die Lichtleitfasern können in V-förmigen Stützen oder in Rohrstücken angeordnet werden. Diese Art von Anschluss ist dadurch gekennzeichnet, dass er ausbaubar ist.

Der zweite Anschlusstyp besteht darin, Verbindungstechniken zu benutzen. Die Lichtleitfasern werden in ausbaubaren Vorrichtungen gehalten, die so ausgerichtet sind, dass sie die Faserkerne fluchtend ausrichten.

Ein Anschluss durch Verspleißung erfordert das Vorsehen einer Kabel-Überlänge, um die Verspleißung schneiden und den Anschluss verändern zu können.

Die Einführung des Anzapfens des Netzes erfolgte mit der Verwendung von Gehäusen, die für nationale Netze konzipiert sind. Solche Gehäuse haben die Aufgabe, die mechanische und optische Kontinuität des Kabels in den Anschlusszonen zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Gehäusetypen.

Die Grundplatten-Gehäuse ermöglichen die Einführung von Kabeln in Anschlussstutzen. Die Lichtleitfasern sind innerhalb des Gehäuses arrangiert, und eine Kuppel oder eine Haube schützt die Einheit. Diese Gehäuse stammen aus dem angelsächsischen Raum.

Die wannenförmigen (oder schiffchenförmigen) Gehäuse haben oft eine prismatische Form. Kabeldurchgänge sind entgegengesetzt angeordnet. In der Kontinuität des Kabeldurchgangs ermöglicht eine Verankerung, alle Träger des Kabels aufzunehmen. Es gibt also ebenso viele Verankerungen wie Kabel.

Diese Kabel können auf der einen oder anderen Seite des Gehäuses über verschiedene Anschlussstutzen oder dichte Durchgänge ankommen. Der Durchgang der Kabel befindet sich in der Verbindungsebene des Gehäuses. Es ist also notwendig, das ganze Gehäuse zu verschließen und meist Harze für die Dichtheit zu verwenden. Der Zugang zu den Fasern ist nur durch den vollständigen Ausbau des Gehäuses und die Öffnung der Verbindungsebene möglich.

Die beiden Kabelenden kommen in das Gehäuse in einem breit bemessenen Raum, und das Faserbündel wird in Kassetten oder Platten aufgeschossen, die im Gehäuse angeordnet sind.

Ein solches Gehäuse, das konzipiert ist, um in Reihe mit einer Kabelüberlänge auf beiden Seiten verwendet zu werden, wird immer häufiger büschelartig verwendet, d.h. dass die Kabel nur auf einer Seite eintreten.

DE 4214377 offenbart eine Abzweigungsmuffe (d.h. eine Anzapfung, keine Querverbindung) für Lichtleitfaserkabel, die aus einer Stütze, stirnseitigen Eingangskörpern und einem herausziehbaren Rohr besteht. Das herausziehbare Rohr ermöglicht es insbesondere, die Dichtheit der Abzweigungsmuffe zu gewährleisten.

Um die Anzapfung an die neueren Kabelstrukturen anzupassen, wurden zwei weitere Gehäuse beschrieben:

Ein Gehäuse, das Gegenstand einer Patentanmeldung Nr. FR 96 07887 war, ist durch eine runde Form gekennzeichnet. Die Kabelüberlänge ist auf dem Umfang aufgerollt, was es ermöglicht, den Anschluss nach außerhalb des Kabelzugschachts zu verschieben. Dieses Gehäuse ist durch den Zusammenbau einer oder mehrerer Grundplatten entwickelbar.

Ein solches Gehäuse hat den Nachteil, nicht industrialisiert werden zu können. Es ist konzipiert für das Anzapfen von Kabeln, die biegsam sind, um aufgerollt werden zu können. Die Verringerung des Volumens der Verankerung und die Integration mit Dichtheit sind interessant, aber teuer. Außerdem ist es notwendig, über Aufnahmehohlräume für die Verankerungen zu verfügen.

Ein weiteres Anzapfungsgehäuse, das die Form eines Schiffchens gemäß der vorhergehenden Beschreibung hat, besteht aus zwei symmetrischen Elementen. Dieses Gehäuse ist vorteilhaft aufgrund der Volumenverringerung, aber auch durch die Nutzung der mechanischen Dichtheit, die es aufweist. Es handelt sich in der Praxis um eine Weiterentwicklung der oben beschriebenen schiffchenförmigen Gehäuse und hat die gleichen Nachteile.

Es weist nämlich platzraubende Verankerungen, ungerechtfertigte Aufschießstrukturen auf, da im Fall des Anzapfens nur einige Fasern arrangiert werden müssen. Die Trägerstruktur des Kabels wird zerschnitten und durch die Verankerung im Gehäuse wieder hergestellt, was zu langen Vorgängen führt.

Die Aufschieß- oder Zugangszone zur Faser vereinfacht nicht die Ergonomie des Anschlusses. Im Fall des Anzapfens ist es nämlich wünschenswert, über eine Länge von mindestens 80 cm (40 cm auf jeder Seite) zu verfügen.

Zusammengefasst müssen die existierenden Gehäuse notwendigerweise die mechanischen Elemente des Kabels wieder herstellen, nachdem sie zerschnitten wurden. Der Verankerungsvorgang erzeugt voluminöse und teure Vorrichtungen und führt zu einer Komplexität bei der Gestaltung der Gehäuse.

Die meisten auf dem Markt existierenden Gehäuse erlauben es nicht, das Anzapfen einer Lichtleitfaser im Durchgang in einem gespannten Kabel durchzuführen.

Außerdem verwenden die existierenden Anzapfungsgehäuse Anschlüsse durch Spleißungen der abgezweigten Fasern. Das führt einerseits zum Zurücklassen toter Fasern im Netz und andererseits zu der Unmöglichkeit, diese Anschlüsse zu verändern.

Außerdem gibt es kein Zugangsgehäuse, das es ermöglicht, die Konfiguration des Fasernetzes nach der Installierung der Infrastruktur des Netzes zu verändern, da alle Anschlüsse durch Schweißen hergestellt werden und die Ergonomie des Gehäuses es nicht erlaubt.

Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die Nachteile des Stands der Technik zu beseitigen.

Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung ein Zugangsgehäuse vor, das eine Verbindungszone aufweist, die die Querverbindung und/oder das Anzapfen einer Vielzahl von Lichtleitfasern erlaubt.

Der Zugang zu der Verbindungszone ist außerdem jederzeit möglich, während des Verlegens des Kabels oder später.

Die vorliegende Erfindung hat genauer ein Gehäuse für den Zugang zu einer oder mehreren Lichtleitfasern eines gespannten Kabels zum Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Profilelement aufweist, das das durchgehende Kabel einbindet, und eine mittige Verbindungszone besitzt, die durch zwei Verbindungsgrundplatten begrenzt ist, auf denen eine Vielzahl von unterbrochenen Lichtleitfasern verbunden sind, wobei die Verbindungszone eine Vielzahl von Minikabeln, die die Querverbindung der unterbrochenen Lichtleitfasern gewährleisten, und/oder eine Vielzahl von Abzweigungskabeln aufweist, die das Anzapfen der unterbrochenen Lichtleitfasern gewährleisten.

Gemäß einem Merkmal weist das Gehäuse außerdem Verankerungszonen auf, die sich an jedem Ende des Profilelements befinden, wobei jede Verankerungszone einen Abstandshalter umfasst, der den Zugang zu den Lichtleitfasern des Kabels erlaubt.

Gemäß einer Besonderheit der Erfindung ist die Abschirmung des Kabels axial in zwei Halbabschirmungen zerschnitten, um die Lichtleitfasern freizugeben, wobei jeder Abstandshalter zwei seitliche Hohlräume für den Durchgang der Halbabschirmungen und einen mittigen Hohlraum für den Durchgang der freigelegten Lichtleitfasern aufweist.

Jede Verankerungszone weist eine Verankerungsabdeckkappe auf.

Gemäß einem anderen Merkmal weist das Gehäuse außerdem eine Durchgangszone der nicht unterbrochenen Lichtleitfasern auf, die sich unter der Verbindungszone befindet.

Jede Durchgangszone weist eine Abdeckkappe für optische Module auf.

Die Verbindungszone weist eine Verbindungsabdeckkappe auf, die abnehmbar ist.

Gemäß einem anderen Merkmal weist das Gehäuse außerdem zwei Aufschießzonen auf, die die Verbindungszone einrahmen und in der Lage sind, die unterbrochenen Lichtleitfasern aufzunehmen.

Jede Aufschießzone definiert ein Volumen, das von jeder Verbindungsgrundplatte und von Seitenteilen begrenzt wird, die zu beiden Seiten des Profilelements befestigt sind.

Jede Aufschießzone weist eine Sicherheitsabdeckkappe auf.

Gemäß einer Besonderheit weist jedes Seitenteil im Inneren seines oberen Bereichs eine erste Nut auf, die mit der Sicherheitsabdeckkappe zusammenwirken kann.

Gemäß einer weiteren Besonderheit wird der Abstand zwischen den Seitenteilen durch ein oder mehrere Abstandsstücke aufrechterhalten.

Gemäß einem weiteren Merkmal weist das Gehäuse außerdem eine Abzweigabdeckkappe auf, die die abgezweigten Kabel zwischen der Verbindungszone und dem Ende des Profilelements bedeckt.

Gemäß einer Besonderheit weist jedes Seitenteil über der ersten Nut eine zweite Nut auf, die mit der Abzweigabdeckkappe zusammenwirken kann.

Gemäß einem anderen Merkmal hat das Profilelement im Schnitt die Form eines teilweise geschlossenen U, um eine Gleitschiene zu bilden.

Das erfindungsgemäße Gehäuse hat den Vorteil, den Schutz des Kabels in der Eingreifzone wiederherzustellen, mit Unterdrückung der Nachteile der früheren Techniken, insbesondere wird die Integrität der Abschirmung des Kabels beibehalten.

Die Verankerungszonen ermöglichen es nämlich, die Abschirmung des Kabels nach deren Zerschneiden in zwei Halbabschirmungen, die das erfindungsgemäße Zugangsgehäuse durchqueren, ohne Unterbrechung und ohne Stören des Zugangs zu den Fasern aufrechtzuerhalten.

Die Erfindung ermöglicht außerdem eine kontinuierliche Aufrechterhaltung der Lichtleitfasern und eine begrenzte Hierarchie der abgezweigten Fasern ohne eine Organisations- und Verwaltungsvorrichtung.

Kein Lichtleitfaserabschnitt wird nach der Abzweigung einer Lichtleitfaser im Netz zurückgelassen.

Die Erfindung kann unter Berücksichtigung des geringen Querschnitts dieses Gehäuses, dessen Achse mit derjenigen des Kabels zusammenfällt, in technischen Abschirmungen (senkrechte oder waagrechte Kabelwannen) verwendet werden.

Außerdem erfordern diese Zugangsgehäuse keine teuren Überlängen, die schwierig zu verwalten und zu nutzen sind.

Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der als veranschaulichendes und nicht einschränkendes Beispiel dienenden Beschreibung hervor, die sich auf die beiliegenden Figuren bezieht. Es zeigen:

die bereits beschriebene 1 ein Schema, das das Prinzip des Anzapfens eines durchgehenden Kabels darstellt;

die bereits beschriebenen 2A und 2B verschiedene Strukturen von einrohrigen Kabeln des Stands der Technik;

die bereits beschriebenen 2C und 2D Strukturen von einrohrigen Kabeln mit Fasermodulen in Bändern bzw. in Mikroabschirmungen;

3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Zugangsgehäuses in Perspektive ohne seine Schutzabdeckkappen;

4 eine detaillierte schematische Darstellung der Verankerungszone des erfindungsgemäßen Gehäuses;

5 eine detaillierte schematische Darstellung der Aufschießzone der Fasern in dem Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung;

6 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Gehäuses in Perspektive;

die 7A und 7B schematische Darstellungen der Verzweigungen in der Verbindungszone;

8 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Zugangsgehäuses in Perspektive, die die Einbettung der Schutzabdeckkappen darstellt;

9 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Zugangsgehäuses in Perspektive, mit den eingesetzten Schutzabdeckkappen und abgezweigten Fasern;

10 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Zugangsgehäuses in Perspektive, wie es sich vor Ort präsentiert.

Das Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht den Zugang zu einer oder mehreren Lichtleitfasern 23 in einem gespannten Kabel 2.

Ein solches Kabel 2 durchläuft einen Weg in einem Gebäude oder einer industriellen Anlage. Es ist über eine Länge von etwa einem Meter an verschiedenen Stellen nahe den Bedürfnissen der Kunden oder der Einrichtungen offen.

In 3 besteht das Zugangsgehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung aus einem Profilelement 1 und zerfällt hauptsächlich in drei Zonen, eine Verbindungszone 3, die von zwei Aufschießzonen 5 umrahmt wird, und zwei Verankerungszonen 4, die sich an jedem Ende des Profilelements 1 befinden.

Das Profilelement 1 weist im Schnitt die Form eines teilweise verschlossenen U auf, um eine Gleitschiene zu bilden. Es erstreckt sich über eine Länge von etwa einem Meter.

Die Verbindungszone 3 wird von zwei Verbindungsgrundplatten 31 begrenzt. Die Zeichnungen und die Beschreibung beziehen sich auf Grundplatten mit acht Verbindern, was die bevorzugte Benutzungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses darstellt. Es ist aber auch möglich, die gleichen Eigenschaften für Gehäuse zu verwenden, die Grundplatten mit mehr oder weniger als acht Verbinder aufweisen.

Die Verankerungszonen 4 weisen je einen Abstandshalter 41 auf, dessen Funktion und Besonderheiten nachfolgend unter Bezugnahme auf 4 beschrieben werden.

Die Aufschießzonen 5 befinden sich zwischen den Verankerungszonen 4 und der Verbindungszone 3. Sie definieren je ein Volumen, das von Seitenteilen 51, die auf den Rändern des Profilelements 1 befestigt sind, und den Verbindungsgrundplatten 31 begrenzt wird. Ihre Funktion und ihre Besonderheiten werden nachfolgend unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.

Eine Durchgangszone 6 befindet sich unter der Verbindungszone 3 in der Gleitschiene des Profilelements 1.

Die Lichtleitfasern 23 durchqueren das Zugangsgehäuse, größtenteils kontinuierlich in der Durchgangszone 6. Manche werden gekennzeichnet und für Anschlusszwecke abgezweigt. Sie sind also in ihrer Mitte unterbrochen, und Verbinder werden in situ montiert und auf den Verbindungsgrundplatten 31 zusammengebaut.

An der Rückseite der Verbinder verfügt man über eine Faserüberlänge von etwa 40 cm für die Verbindung. Die abisolierten und angeschlossenen Lichtleitfasern werden in den Aufschießzonen 5 zu beiden Seiten der Verbindungsgrundplatten 31 aufgeschossen.

4 zeigt im Einzelnen eine Verankerungszone 4 des erfindungsgemäßen Gehäuses.

Die Verankerungszone 4 hat eine doppelte Funktion. Einerseits hält sie das Kabel 2 und andererseits zentriert sie die Lichtleitfasern 23 in dem Gehäuse.

Genauer gesagt, wird nach der Vorbereitung der Abisolierung die Abschirmung des Kabels 2 axial in zwei Halbabschirmungen 21 zerschnitten, um die Lichtleitfasern 23 freizulegen. Dieses axiale Zerschneiden erfolgt ohne Zerstörung der Träger durch ein geeignetes Arbeitsgerät.

Die Verankerungszone 4 enthält einen Abstandshalter 41, der einen mittigen Hohlraum 42 für den Durchgang der Lichtleitfasern 23 und zwei symmetrische Hohlräume 43 für den Durchgang der Halbabschirmungen 21 aufweist.

Der Abstandshalter 41 ermöglicht es einerseits, das Kabel 2 und insbesondere die Halbabschirmungen 21 des Kabels zu befestigen, um letzteres zu halten, wenn das erfindungsgemäße Gehäuse in senkrechter Stellung verwendet wird, und andererseits die Halbabschirmungen 21 in Abstand zueinander zu halten, um den Zugang zu den Lichtleitfasern 23 zu erleichtern.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Abstandshalter 41 Keile 44 auf, die zu den Rändern des Profilelements 1 in die Durchgangshohlräume 43 der Halbabschirmungen 21 vorstehen. Diese Keile 44 ermöglichen es vorteilhafterweise, die Halbabschirmungen 21 gegen die Ränder des Profilelements 1 zu klemmen, um sie zu halten.

Vorzugsweise durchqueren Schrauben 45 den Abstandshalter 41 zu beiden Seiten des mittigen Hohlraums 42, um je auf die Keile 44 zu drücken, um die Halbabschirmungen 21 zwischen den Keilen 44 und den Rändern des Profilelements 1 einzuklemmen.

Die Verankerungszonen 4 bilden Eingänge/Ausgänge des Lichtleiterkabels in das oder aus dem erfindungsgemäßen Gehäuse. Sie sind konzipiert, um die Beibehaltung der Unversehrtheit des Kabels zu erlauben.

5 zeigt im Einzelnen eine Aufschießzone 5 des erfindungsgemäßen Gehäuses.

Jede Aufschießzone 5 definiert ein Volumen, das von der Verbindungsgrundplatte 31 und von zwei Seitenteilen 51 begrenzt wird, die zu beiden Seiten des Profilelements 1 angeordnet sind, um einen Raum zu bilden, in dem die unterbrochenen, freien und spannungslosen Lichtleitfasern 24 aufgeschossen und verbunden werden können.

Die von ihrer Abschirmung 21 befreiten Lichtleitfasern 23 dringen nämlich in die Aufschießzone 5 ein. Manche Lichtleitfasern 23 sind unterbrochen 24, um auf der Verbindungsgrundplatte 31 durch Verbinder 32 verbunden zu werden, während die anderen Lichtleitfasern 23 das Gehäuse kontinuierlich in verdecktem Durchgang durchqueren.

Vorzugsweise werden die durchgehenden Lichtleitfasern 23 in der Durchgangszone 6 durch Elastomerpuffer 56 zentriert gehalten, was das Gleiten verhindert, wenn das Gehäuse senkrecht angeordnet wird. Diese Puffer 56 sind direkt hinter den Abstandshaltern 41 angeordnet.

Die Verbinder 32 sind von bekanntem Typ, wie z.B. Verbinder, die vor Ort zu montieren sind, zum Beispiel unter dem Namen "Optoclip" bekannte Verbinder, deren Montage durch Einspannen und Bruch erfolgt, ohne Energiezufuhr von außen.

Man kann auch Verbinder mit Kabelenden verwenden, die durch Verspleißungen oder "Pig Tail" in der englischen Terminologie angeschlossen werden. In diesem Fall werden die Verspleißungen in den Aufschießzonen gelagert.

Die Seitenteile 51 bestehen aus Platten mit 4 bis 5 mm Stärke, die im Inneren ihres oberen Bereichs Nuten 53 aufweisen.

Der Abstand zwischen den Seitenteilen 51, der das Aufschießvolumen definiert, wird von einem oder mehreren Abstandsstücken 55 aufrechterhalten.

Die Seitenteile 51 können zum Beispiel auf das Profilelement 1 geschraubt oder durch jedes andere geeignete Mittel befestigt werden.

Eine Sicherheitsabdeckkappe 52 gleitet in den Nuten 53, um den Zugang zu den abisolierten Lichtleitfasern 24 zu verhindern.

Die Seitenteile 51 weisen außerdem eine weitere Nut 54 über der Nut 53 auf, um eine Abzweigabdeckkappe 7 gleiten zu lassen, die die aus der Verbindungszone abgezweigten Lichtleitfasern 35 schützen wird.

Diese Sicherheitsabdeckkappe 52 und Abzweigabdeckkappe 7 werden nachfolgend genauer unter Bezugnahme auf die 9 und 10 beschrieben.

6 zeigt im Einzelnen die Verbindungszone 3 des erfindungsgemäßen Gehäuses.

Die Verbindungszone 3 befindet sich vorteilhafterweise in der Mitte des Gehäuses zwischen den zwei Verbindungsgrundplatten 31 und über der kontinuierlichen Durchgangszone 6 der nicht unterbrochenen Lichtleitfasern 23.

Mehrere Minikabel 33, oder Verbindungsdrähte im Telekommunikationsjargon, gewährleisten die Verbindung zwischen den zwei Grundplatten 31. Diese Minikabel haben eine Länge im Wesentlichen gleich derjenigen der Verbindungszone 3.

Die Minikabel 33 sind mit den Verbindungsgrundplatten 31 über Verbinder 34 des gleichen Typs wie die Verbinder 32 verbunden, die auf der anderen Seite der Grundplatte 31 in den Aufschießzonen 5 verwendet werden.

Außerdem ermöglichen ein oder mehrere Abzweigungskabel 35 die Durchführung des Anzapfens in Reihe von einer oder mehreren Lichtleitfasern 24, die vorher markiert und unterbrochen wurden. Diese Abzweigungskabel 35 zapfen eine, zwei oder vier Lichtleitfasern auf einer Verbindungsgrundplatte 31 an und verlassen die Verbindungszone 3, indem sie über der Sicherheitsabdeckkappe 52 der Aufschießzone 5 verlaufen.

Diese Abzweigungskabel 35 haben nämlich den Zweck, das Zugangsgehäuse zu verlassen, um die abgezweigte(n) Lichtleitfaser(n) an einem Arbeitsplatz oder einer anderen Stelle anzuschließen.

Die 7A und 7B stellen verschiedene mögliche Anschlüsse in der Verbindungszone 3 dar.

7A zeigt die Anschlusskontakte oben an den Grundplatten 31, und 7B die Anschlusskontakte unten an den Grundplatten. Aus Gründen der Klarheit sind die Verbindungen in Vierergruppen dargestellt, aber nichts hindert daran, eine unterbrochene Faser 24, die oben an einer Grundplatte verbunden ist, mit einer anderen zu verbinden, die unten an der anderen Grundplatte verbunden ist.

Die 7A und 7B zeigen klar die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten, die das erfindungsgemäße Gehäuse bietet.

Die Minikabel 33 ermöglichen es, die Kontinuität bestimmter Fasern (8, 8') zu gewährleisten, Schleifen (6, 7) und (5', 6') zu bilden, die Fasern (5, 7') quer zu verbinden.

Die Abzweigungskabel 35 ermöglichen es, eine oder mehrere unterbrochene Fasern 24 anzuzapfen. So ist das Kabel A eine Abzweigung der Fasern (1, 2), das Kabel B eine Abzweigung von (3, 4), das Kabel C eine Abzweigung von (1', 2') und das Kabel D eine Abzweigung von (3', 4').

Es ist selbstverständlich möglich, eine einzige oder vier Fasern nach außen abzuzweigen.

8 zeigt das Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung mit Schutzabdeckkappen auf jeder Zone.

Die Aufschießzonen 5 werden von einer Sicherheitsabdeckkappe 52 bedeckt, die die unterbrochenen, abisolierten und aufgeschossenen Lichtleitfasern 24 schützt. Diese Abdeckkappe 52 gleitet in den Nuten 53 der Seitenteile 51.

Die Durchgangszone 6 der nicht unterbrochenen Lichtleitfasern 23 befindet sich unter der Verbindungszone 3. Die durchgehenden Lichtleitfasern 23 werden von einer Abdeckkappe von optischen Modulen 61 geschützt, die direkt auf dem Profilelement 1 zwischen den Verbindungsgrundplatten 31 befestigt wird.

Die Verbindungszone 3 wird ihrerseits von einer Verbindungsabdeckkappe 39 geschützt, die die ganze Zone in der Höhe der Verbindungsgrundplatten 31 umschließt. Diese Abdeckkappe kann leicht entfernt werden, um einen einfachen Zugang zu der Verbindungszone 3 zu ermöglichen.

Außerdem werden die Verankerungszonen 4 von Verankerungsabdeckkappen 49 geschützt, die das abisolierte und abgespreizte Kabel 2 sowie die freigelegten Lichtleitfasern 23 bedecken.

Aus 8 geht hervor, dass es absolut möglich ist, das Kabel und das Zugangsgehäuse in der Infrastruktur zu installieren, für die sie bestimmt sind, ohne die Verbindung vorher durchzuführen.

Bei der Installierung des Gehäuses genügt es nämlich, bestimmte Lichtleitfasern zu unterbrechen und sie auf den Grundplatten 31 in den Aufschießzonen 5 zu verbinden. Wenn nötig, genügt es dann, die Verbindungsabdeckkappe 39 zu lösen, um auf die Verbindungszone 3 zuzugreifen, um ein Minikabel 33 und/oder ein Abzweigungskabel 35 anzuschließen.

9 zeigt das erfindungsgemäße Zugangsgehäuse mit den eingesetzten Schutzabdeckkappen.

Die abgezweigten Kabel 35 treten aus der Verbindungsabdeckkappe 39 aus und verlaufen über der Sicherheitsabdeckkappe 52 der Aufschießzone 5.

10 ist eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Zugangsgehäuses, wie es sich vor Ort darstellt.

Abzweigabdeckkappen 7 schützen die abgezweigten Kabel 35. Diese Abzweigabdeckkappen 7 werden durch Schieberwirkung in die Nuten 54 der Seitenteile 51 eingeführt.

Die Verbindungs- 39 und Abzweigabdeckkappen 7 können vorteilhafterweise die Identifikation des Zugangsgehäuses durch eine vorbestimmte Beschriftung wie eine Markierung, eine Seriennummer oder jede andere Kennung ermöglichen.

Das erfindungsgemäße Zugangsgehäuse bildet eine "Kit"-Einheit, die direkt vor Ort zu montieren ist, aus einfachen Bauteilen besteht und kostengünstig ist.


Anspruch[de]
Gehäuse für den Zugang zu einer oder mehreren Lichtleitfasern (23) eines gespannten Kabels (2),

dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:

wenigstens eine Abdeckkappe und

ein Profilelement (1), das das gespannte Kabel längs seiner longitudinalen Achse unterstützen kann,

wobei das Profilelement zwei Verankerungszonen (4) aufweist, wovon sich jede an einem Ende des Profilelements (1) befindet, und

eine mittige Verbindungszone (3), die durch zwei Verbindungsgrundplatten (31) begrenzt ist, wobei sich die Grundplatten in einem Abstand von den Verankerungszonen befinden und zu der longitudinalen Achse des Profilelements (1) quer orientiert sind.
Zugangsgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verankerungszone (4) einen Abstandshalter (41) umfasst, der zwei seitliche Hohlräume (43), einen mittigen Hohlraum (42) und zwei Keile (44), die in die seitlichen Hohlräume (43) vorstehen, aufweist. Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem eine Durchgangszone (6) umfasst, die sich unter der Verbindungszone (3) befindet, wobei die Durchgangszone (6) eine Abdeckkappe (61) für optische Module aufweist. Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mittige Verbindungszone (3) eine abnehmbare Verbindungsabdeckkappe (39) aufweist. Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem zwei Aufspleißzonen (5) umfasst, die die mittige Verbindungszone (3) einrahmen, wobei jede Aufspleißzone (5) eine Sicherheitsabdeckkappe (52) umfasst. Zugangsgehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufspleißzone (5) ein begrenztes Volumen wenigstens durch jede Verbindungsgrundplatte (31) und durch Seitenteile (51), die beiderseits des Profilelements (1) befestigt sind, definiert, wobei jedes Seitenteil (51) in ihrem oberen Abschnitt eine erste Nut (53) aufweist, die mit der Sicherheitsabdeckkappe (52) zusammenwirken kann. Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem eine Abzweigabdeckkappe (7) zwischen der Verbindungszone (3) und dem Ende des Profilelements (1) aufweist. Zugangsgehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Seitenteil (51) über der ersten Nut (53) eine zweite Nut (54) aufweist, die mit der Abzweigabdeckkappe (7) zusammenwirken kann. Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (1) im Schnitt die Form eines teilweise geschlossenen U aufweist, um eine Gleitschiene zu bilden. Vorrichtung für den Zugang zu einer oder mehreren Lichtleitfasern (23) eines gespannten Kabels (2), die das Zugangsgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Kombination mit Anspruch 2 aufweist, in die ein gespanntes Kabel (2) integriert ist, wobei die Abschirmung des Kabels (2) axial in zwei Halbabschirmungen (21) zerschnitten ist, um die Lichtleitfasern (23) freizulegen,

wobei jede Verankerungszone (4) einen Abstandshalter (41) aufweist, der den Zugang zu den Lichtleitfasern (23) des Kabels (2) ermöglicht,

wobei jeder Abstandshalter (41) zwei seitliche Hohlräume (43) für den Durchgang der Halbabschirmungen (21) und einen mittigen Hohlraum (42) für den Durchgang der freigelegten Lichtleitfasern (23) aufweist, wobei wenigstens einige Lichtleitfasern unterbrochen sind (24) und mit der Außenseite wenigstens einer Verbindungsgrundplatte verbunden sind.
Zugangsvorrichtung nach Anspruch 10, bei der das Festklemmen der Halbabschirmungen (21) für jeden Abstandshalter durch Einstecken der Halbabschirmungen (21) in die seitlichen Hohlräume (43) durch die Betätigung von Schrauben (45) an den Keilen (44) gewährleistet ist. Zugangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Durchgangszone (6) den Durchgang der nicht unterbrochenen Lichtleitfasern (23) ermöglicht. Zugangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei der die zwei Aufspleißzonen (5), die die Verbindungszonen (3) einrahmen, die unterbrochenen Lichtleitfasern (24) aufnehmen können. Zugangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei der mehrere Lichtleitfasern (33) oder abgezweigte Kabel (35), die sich in der Verbindungszone (3) befinden und mit der Innenfläche wenigstens einer der Verbindungsgrundplatten verbunden sind, die Vereinigung und/der das Aufspalten der unterbrochenen Lichtleitfasern (24) gewährleisten. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 14, bei der die Abzweigabdeckkappe (7) die abgezweigten Kabel (35) abdeckt.






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