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Dokumentenidentifikation DE60031728T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001331165
Titel Befestigungseinrichtung für ein Fahrradschutzblech
Anmelder Zefal, Jargeau, FR
Erfinder Brunet, Patrice, 92200 Neuilly Sur Seine, FR
Vertreter Buschhoff-Hennicke-Althaus, 50672 Köln
DE-Aktenzeichen 60031728
Vertragsstaaten DE, FR, NL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 16.03.2000
EP-Aktenzeichen 030091425
EP-Offenlegungsdatum 30.07.2003
EP date of grant 02.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse B62J 15/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Befestigung eines Fahrradschutzblechs an Radialstreben, die von der Radnabe ausgehen.

Ein System dieser Art wird beispielsweise im europäischen Patent EP 0 742 137 beschrieben. Es umfasst einen Körper aus Kunststoff mit einem Paar paralleler Bohrungen zur Durchführung von zwei Streben, eine Nut zur Aufnahme der Längskante des Schutzblechs und eine Bohrung, die im Wesentlichen im rechten Winkel zum besagten Bohrungspaar steht, im Inneren der besagten Nut austritt und mit Hilfe einer Gewindeschneidschraube gleichzeitig die Befestigung der besagten Vorrichtung auf den Streben und die Befestigung des Schutzblechs ermöglicht.

In der DE 296 14 001, die als der nächstliegende Stand der Technik erachtet wird, ist eine Vorrichtung zum Befestigen eines Fahrradschutzblechs offenbart, die Mittel zum Befestigen der Vorrichtung an die Strebe und Mittel zum Befestigen des Schutzblechs aufweist, welche eine Befestigungsschraube enthalten, welche diese Vorrichtung und das Schutzblech fest verbinden, sowie eine Nut, in welche die Längskante des Schutzblechs eingefügt ist. Diese Nut weist einen Halteboden mit einer zu einer Wulst in der Längskante des Schutzblechs komplementären Form auf.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein System dieser Art vorzuschlagen, das im Vergleich zu Vorrichtungen älterer Machart kostengünstiger zu fertigen ist und es ermöglicht, das Schutzblech mühelos, insbesondere ohne Werkzeug, an der Vorrichtung anzubringen.

Sie schlägt ein System gemäß Patentanspruch 1 vor.

Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann in einem Stück mit den Mitteln zur Festlegung des Schutzblechs an der Strebe, die Bestandteil der Vorrichtung bildet, gefertigt werden, was die Befestigung des Schutzblechs ohne Werkzeug ermöglicht.

Bei einer ersten Ausführungsform weisen die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut den Anschlag der Vorrichtung an die Längskanten eines Ansatzes auf, der nach außen vorstehend in dem Schutzblech ausgebildet ist.

Bei einer zweiten Ausführungsform weisen die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut eine Aufnahmemulde auf, die geeignet ist, einen Ansatz aufzunehmen, welcher nach innen vorstehend in dem Schutzblech ausgebildet ist.

Bei einer dritten Ausführungsform weisen die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut eine Wand auf, die in der Nut ausgebildet ist und mit einer Aussparung mit komplementärer Form zusammenwirkt, die quer in der Längskante des Schutzblechs ausgebildet ist.

Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann außerdem gekennzeichnet sein durch einen länglichen Körper und mindestens eine Befestigungsklaue, die eine Anschlusszone mit der Außenfläche des besagten Körpers hat und in der Weise hervorsteht, dass die Mittel zur Befestigung der Längskante des Schutzblechs zwischen ihr und der Außenfläche des Körpers gebildet werden.

Bei Ausführung nach der ersten Ausführungsform ist diese Befestigungsklaue vorzugsweise dazu geeignet, in den Ansatz eingefügt zu werden, der an der Außenseite des Schutzblechs vorstehend ausgebildet ist, wobei die Längskanten der Befestigungsklaue dazu geeignet sind, mit den Längskanten des Ansatzes zusammenzuwirken.

Die Vorrichtung wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, vor allem durch Formgießen.

Sie kann die Form eines länglichen Körpers mit einer oder mehreren Befestigungsklauen bekommen, die mit dem länglichen Körper verbunden und in Richtung des besagten Körpers gebogen sind, so dass zwischen ihnen und dem besagten Körper die Nut zum Halten des Wulstes des Schutzblechs ausgebildet wird.

Die Halterung des Längswulstes des Schutzblechs in der Nut kann auch eine obere Klaue umfassen, die über der oder den Befestigungsklauen liegt und deren Unterseite so angepasst ist, dass sie die Außenwand des Schutzblechs berührt. Man kann außerdem auch eine Einschnürung der Schutzblechwand zwischen der oder den Befestigungsklauen und einer oder mehreren oberen Klauen vorsehen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung aus zwei Halbschalen, die unter Umschließen der Strebe zusammengefügt und befestigt werden.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Vorrichtung mit Anschlagmitteln versehen, die eine Verschiebung des Schutzblechs in seiner Längsrichtung verhindern.

Die Mittel enthalten beispielsweise den Anschlag der Vorrichtung an den Längskanten eines Ansatzes, der nach außen vorstehend in dem Schutzblech ausgebildet ist.

Sie können auch aus einer Aufnahmemulde bestehen, die dazu geeignet ist, einen nach innen vorstehend in dem Schutzblech ausgebildeten Ansatz aufzunehmen.

Auch kann in der Nut eine Zwischenwand ausgebildet sein, die mit einer Aussparung komplementärer Form zusammenwirkt, die quer in der Längskante des Schutzblechs eingelassen ist.

Vorzugsweise und um eine Vorrichtung vorzuschlagen, die sich vollkommen ohne Werkzeug montieren läßt, haben die Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Strebe eine Öffnung, die im rechten Winkel in eine Durchführung für die Strebe mündet, sowie Mittel zum Arretieren der Strebe, die in die besagte Öffnung eingeführt werden und mit der Strebe zusammenwirken. Diese Arretierungsmittel bestehen beispielsweise aus einer Kappe mit zwei Feststellklauen, die angepasst sind, dass sie sich auf beiden Seiten der Strebe einsetzen lassen, wobei die Innenseite der besagten Klauen Rillen hat, die angepasst sind, mit komplementären Rillen, die in der Außenfläche der Strebe in senkrechter Richtung zur Hauptachse der Strebe eingefügt sind, zusammenwirken. Indem man die Rillen in der Strebe über eine bestimmte Höhe anordnet, kann man außerdem eine Justiervorrichtung in bezug auf das auszurüstende Fahrrad realisieren.

Anhand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen wird die vorliegende Erfindung besser verständlich und werden weitere Merkmale und Vorteile ersichtlich werden. Bei der Beschreibung wird Bezug genommen auf die Figuren, wobei

1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel der Befestigung zwischen einem Schutzblech und der Strebe zeigt (nicht beansprucht),

2 eine Längsschnittansicht der Vorrichtung entlang der Linie II-II der 1 zeigt;

3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III der 2 darstellt und sowohl die Strebe als auch die Feststellkappe der Strebe zeigt;

4 eine Längsschnittansicht ähnlich der 2 mit eingesetztem Schutzblech zeigt, die die Halte- und Anschlagmittel veranschaulicht;

5 in einem Schnitt ähnlich wie in 4 ein zweites Beispiel der Vorrichtung zeigt und die Haltemittel veranschaulicht,

6 eine Schnittansicht der Vorrichtung aus 5 ist, welche die Anschlagmittel zeigt,

7 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Pfeilrichtung VII in 6 ist,

8 eine Schnittansicht ähnlich wie 6 ist, die eine erste Variante der Anschlagmittel der Vorrichtung darstellt,

9 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Pfeilrichtung IX in 8 ist,

10 eine perspektivische Ansicht ist, welche eine zweite Variante der Anschlagmittel der Vorrichtung und ein zugeordnetes Schutzblech zeigt,

11 eine Seitenansicht ist, welche ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt,

12 eine Längsschnittansicht der Vorrichtung in 11 ist,

13 eine Schnittansicht entlang der Linie XIII-XIII in 11 ist,

14 eine Draufsicht in Pfeilrichtung XIV in der 12 ist, und

die 15A und 15B jeweils eine Schnittansicht der Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. eine Schnittansicht einer kegelförmigen Befestigungsmutter die in dieser Vorrichtung eingesetzt ist, zeigen.

Bezug nehmend auf 1 bis 4 ist eine Befestigungsvorrichtung 1 dazu bestimmt, ein Schutzblech 2 an eine Strebe 3 zu befestigen, die von der Radnabe des Fahrrads (nicht dargestellt) ausgeht. Es werden zwei Befestigungsvorrichtungen 1 verwendet, um die beiden Längskanten 4A und 4B des Schutzblechs 2 zu befestigen.

Die Befestigungsvorrichtung 1 besteht aus einem länglichen Körper 5, in dem eine von einem Endstück 7 verschlossene Durchführung 6 für die Strebe vorgesehen ist. Zur Befestigung der Vorrichtung 1 an der Strebe 3 ist eine Öffnung 9 im Körper 5 vorgesehen, die senkrecht in die Durchführung 6 mündet und zusammen mit einer Feststellkappe 10 wirkt, die einen Kopf 11 und zwei in parallelen Ebenen sich erstreckende Feststellklauen 12A und 12B hat. Die einander gegenüberliegenden Flächen der Feststellklauen 12A und 12B sind mit parallelen Rillen 13 versehen, die in senkrechter Richtung zur Vorderkante 14A bzw. 14B der Feststellklaue 12A bzw. 12B verlaufen. An der Strebe 3 sind ebenfalls Rillen 15 angebracht, und zwar senkrecht zur Achse der Strebe 3 und in zwei diametral entgegengesetzten Seitenbereichen. Der Durchmesser der Durchführung 9 im Körper 5 ist derart, dass, wenn die Strebe 3 einmal eingeführt ist, die Feststellkappe 10 durch die Öffnung 9 so eingesetzt werden kann, dass ihre beiden Feststellklauen 12A und 12B die Strebe 3 umfassen, wobei die Rillen 13 der Feststellkappe 10 und die Rillen 15 der Strebe ineinander greifen, um die Vorrichtung 1 an der Strebe zu arretieren. Die Höhenausdehnung der Rillen 15 über den Seitenbereichen der Strebe ist derart, dass eine Justierung der Vorrichtung entsprechend dem auszurüstenden Fahrrad möglich ist. Eine Vertiefung 18, die in die Stirnwand 18 des Körpers 5 gegenüber der Öffnung 9 eingelassen ist, dient dazu, die Enden der Feststellklauen 12A und 12B zu verkeilen, wenn die Feststellkappe 10 eingesetzt ist.

Zur Befestigung des Schutzblechs ist gegenüber der Öffnung 9 eine vorspringende Befestigungsklaue 20 angebracht. Wie vor allem in 3 zu sehen, entspricht die Breite der Klaue 20 ungefähr der Breite bzw. dem Durchmesser des Körpers 5. Die Klaue 20 hat eine Anschlusszone 21 zum Körper 5 oberhalb der Vertiefung 18. Die Befestigungsklaue 20 erstreckt sich in ihrer Gesamtheit in Richtung des oberen Endes 22 des Körpers 5, und dies in einer solchen Entfernung zur Außenwand 24 des Körpers 5, dass eine Nut 25 zwischen dieser Befestigungsklaue 20 und der besagten Wand 24 gebildet wird. Ein Endstück 26 der Klaue 20 ist so in Richtung des länglichen Körpers 5 gebogen, dass die Nut 25 eine komplementäre Form zum Wulst 27A bzw. 27B der Längskante 4A bzw. 4B des Schutzblechs bildet und die Nut einen verbreiterten Boden 30 hat.

Die Vorrichtung 1 sowie die Feststellkappe 10 und eine Schnur 32, die die Kappe mit dem Körper 5 verbindet, sind in einem Stück durch Formgießen aus Kunststoff gefertigt. Dieses Material ermöglicht eine gewisse Flexibilität der Befestigungsklaue 20 um ihre Anschlusszone herum und erlaubt es, dass die Wulst des Schutzblechs bis zum verbreiterten Boden 30 der Nut 25 eingeführt werden kann und die Klaue 20 anschließend wieder ihre Anfangsstellung einnimmt.

Es sind Anschlagmittel vorgesehen, um eine Längsverschiebung des Schutzblechs zu verhindern. Sie umfassen einen Ansatz 35, der an der Außenseite des Schutzblechs aus der Verlängerung der Längskante 4A, 4B des Schutzblechs hervorsteht. Der Ansatz 35 hat einen vorstehenden Anschlag 36, zwei Seitenkanten 37A und 37B und eine Vorderkante 38, die sich bis zur Längskante 4A, 4B erstreckt. Die Befestigungsklaue 20 ist entsprechend angepasst, um so in den Ansatz 35 eingeführt werden zu können, dass der Anschlag ihrer Seitenkanten 40A, 40B gegen die Innenfläche der Seitenkanten 37A, 37B des Ansatzes die Längsverschiebung des Schutzblechs verhindert.

Die 5 bis 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Vorrichtung aus einer hinteren Halbschale 41 und einer vorderen Halbschale 42 besteht. Diese umgreifen die Strebe, indem jede zu diesem Zweck über ihre gesamte Höhe eine Nut mit halbkreisförmigem Querschnitt hat, und die beiden Halbschalen werden mit Hilfe eines Gewindestifts (nicht dargestellt) zusammengehalten und an der Strebe befestigt. Der Gewindestift wird in zwei Gewindebohrungen 43A, 43B. eingesetzt, die senkrecht und in der Verlängerung der jeweils anderen Bohrung in die beiden Halbschalen eingelassen sind. Das untere Ende der Halbschalen ist spitz zulaufend. Die Haltenut, hier 45, für den Wulst 27A, 27B des Schutzblechs ist in die vordere Halbschale 42 eingelassen, die zu diesem Zweck eine größere Dicke aufweist als die hintere Halbschale 43 (41). Die Nut 45 hat einen verbreiterten Boden 46, dessen Form komplementär zum Wulst 27A, 27B ist, und einen geneigten Teil 48, in dem sich die hinter dem Wulst liegende Kante des Schutzblechs befindet. Um Anschlagmittel zu schaffen, die die Verschiebung des Schutzblechs in Längsrichtung verhindern, hat die Nut 45, wie in 6 zu sehen, einen verbreiterten Bereich in der Nähe der Durchführung 47 der Strebe, der in Bezug auf diese zentriert ist und eine Aufnahme 49 bildet, in die der an der Außenseite des Schutzblechs hervorstehende Ansatz 35 eingeführt werden soll. Die Aufnahme 49 hat eine hintere Wand 49a, die dazu bestimmt ist, in Kontakt mit der rechten Vorderkante 37B des Ansatzes 35 zu kommen, und eine geneigte obere Wand 49b, die die hintere wand 49a mit dem Eingang 49c der Nut 45 und die Seitenwände 50A, 50B (s. 7) verbindet. Die Seitenkanten 37A, 37B des Ansatzes stoßen an diese Seitenwände an.

Die 8 und 9 zeigen im Vergleich zu dem Beispiel der 5 bis 7 eine erste Ausführungsvariante für die Anschlagmittel, bei der diesmal ein Ansatz 55 aus der Innenseite des Schutzblechs hervorsteht und mit einer zylindrischen Aufnahme 56 zusammenwirkt, die in die vordere Halbschale 42 in Richtung der vorderen Wand 42a eingelassen ist und in die Haltenut 45 für das Schutzblech mündet.

10 zeigt eine zweite Ausführungsvariante für die Anschlagmittel, umfassend eine Wand 60, die senkrecht in den Boden der Nut 45 entfernt von den Enden der Nut eingesetzt ist und in eine Aussparung 61 eingeführt ist, die quer in die Kante des Schutzblechs 2 eingelassen ist.

Die 11 bis 14 veranschaulichen eine weitere Befestigungsvorrichtung. Dieses Beispiel hat Gemeinsamkeiten mit dem ersten in den 1 bis 4 gezeigten Beispiel. Diese betreffen den Körper 5 (mit Ausnahme der Vertiefung 18, die hier fehlt) und die Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Strebe, die daher hier nicht beschrieben werden. Die Vorrichtung gemäß diesem Beispiel ist gekennzeichnet durch zwei Befestigungsklauen 70a und 70b, die – wie in 12 besser zu sehen – am Körper 5 Anschlusszonen 71a bzw. 71b haben, die seitlich angeordnet sind, so dass die Klauen den Körper 5 umfassen und sich in Richtung der Körpervorderseite erstrecken. Genauer gesagt und wie aus 13 ersichtlich, bestehen die Klauen aus einem ersten Abschnitt 72a, 72b, der es ihnen erlaubt, sich vor dem Körper 5 aufzuspreizen und sich in Richtung der Körpervorderseite zu erstrecken, und einem zweiten Abschnitt 73a, 73b, in den die Befestigungsmittel für das Schutzblech eingefügt sind. Besagte zweite Abschnitte jeder Klaue erstrecken sich in ihrer Gesamtheit in parallelen Ebenen. Wie in den 11 und 12 von der Seite zu sehen, hat der zweite Abschnitt 73a, 73b einen Teil 74a, 74b, der in Richtung des oberen Teils des Körpers 5 gebogen ist und mit der vorderen Wand des Körpers 5 den Boden 75a bzw. 75b einer Nut 76a, 76b bildet, der entsprechend angepasst ist, um den Längswulst 27A, 27B des Schutzblechs aufzunehmen, und ein Endstück 77a, 77b, das in Richtung Außenseite der Vorrichtung entsprechend gebogen ist, um eine obere Fläche 78a, 78b zu bilden, die angepaßt ist, dass sie mit der Innenseite des Schutzblechs in Berührung kommt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist außerdem eine obere Klaue 80 vorgesehen, die zwischen den Befestigungsklauen 70a und 70b liegt und zum Körper 5 eine Anschlusszone 81 hat, die sich oberhalb der Ebene, in der die Anschlusszonen 71a, 71b der besagten Befestigungsklauen liegen, befindet. Diese obere Klaue 80 hat eine Unterseite 82, die sich in einer Ebene parallel zu der Ebene erstreckt, in der die obere Fläche 78a, 78b des Endstücks der Befestigungsklaue liegt, und entsprechend angepasst ist, um die Außenseite der Wand des Schutzblechs zu berühren. Die die Längsverschiebung des Schutzblechs verhindernden Anschlagmittel bestehen hier aus einer Wand 79a, 79b in jeder Nut 76a, 76b, die jeweils in eine Aussparung eingreift, die zu diesem Zweck quer in die Längskante des Schutzblechs eingelassen ist, wie dies in der in 10 dargestellten Variante der Fall ist.

Wenn das Schutzblech angebracht ist, liegt sein Längswulst 27A, 27B auf dem Boden 75a, 75b der beiden Nuten 76a, 76b der Befestigungsklauen und seine Aussparungen sitzen auf den Anschlagwänden 79a bzw. 79b. Die Wand des Schutzblechs hinter dem Wulst 27A, 27B wird von den Endstücken 77a, 77b der Befestigungsklauen und von der oberen Klaue 80 eingeklemmt, wodurch ein besserer Halt der Längskante des Schutzblechs gewährleistet wird.

Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsart, wie in den 15A und 15B dargestellt, hat die Befestigungsvorrichtung 150 gemäß Erfindung als Mittel zur Befestigung an der Strebe zwei Spannschenkel 155, 156 in dem zur Abdeckung der Strebe vorgesehenen Teil der Strebenklemme, die eine leicht kegelförmige Strebendurchführung 160 mit einer kegelförmigen und mit Gewinde versehenen Außenfläche bilden und zusammen mit einer Kegelmutter 151 wirken, in deren Innenfläche 153 ein Gewinde geschnitten ist. Diese Art der Befestigung der Strebe an der Vorrichtung gemäß Erfindung ist besonders wirkungsvoll, weil das Anziehen der Kegelmutter die Arretierung der relativen Position der Strebe in der Strebendurchführung garantiert.

Es versteht sich von selbst, dass auch andere Ausführungsvarianten möglich sind, insbesondere im Hinblick auf die Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Strebe. Um beispielsweise die Führung beim Einsetzen der Feststellkappe, die mit der Strebe zusammenwirkt, sowie ihre Halterung zu verbessern, kann man Schrägkanten vorsehen. Gleichfalls könnte man anstelle oder zur Ergänzung der in 3 dargestellten Vertiefung 18, die es erlaubt, das Ende der Klauen der Feststellkappe zu verkeilen, Vertiefungen in der Wand des Körpers zur Aufnahme des Kappenkopfes vorsehen.

Als Variante könnte man auch Führungsmittel zur Positionierung der Strebe vorsehen, wie z. B. eine konkave Form der Innenseite der Körperwand zur Verkeilung der Strebe oder aber einen Boden für besagten Körper, in den eine längliche Bohrung eingelassen werden könnte. Auf dem Höhenniveau der Öffnung, in die die Kappe eingesetzt wird, könnten ebenfalls entsprechende Positionierungsmittel für die Strebe vorgesehen werden, beispielsweise eine oder mehrere Zwischenwände, die im rechten Winkel zur Körperwand angebracht sind und eine längliche Bohrung zur Durchführung der Strebe haben.

Darüber hinaus könnte man anstelle der beiden Halbschalen einen einzigen Körper haben, in den beispielsweise eine Durchführung für die Strebe eingelassen wäre.

Die Vorrichtung könnte auch eine zweite Strebendurchführung besitzen.

Darüber hinaus könnte man auch noch die Vorrichtung leichter machen und/oder die Elastizität, beispielsweise der oberen Befestigungsklaue, verbessern, indem man an den Stellen, an denen es die Dicke zuläßt, Material entfernt.


Anspruch[de]
Vorrichtung (1) zum Befestigen eines Fahrradschutzblechs (2) an einer Strebe (3), aufweisend:

– Mittel (25, 45, 76a, 76b; 46, 75a, 75b) zum Befestigen der Vorrichtung (1) an dem Schutzblech, und

– Mittel zum Befestigen der Vorrichtung (1) an der Strebe (3),

dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen der Vorrichtung an der Strebe einen Teil enthalten, welcher das Ende der Strebe übergreift und eine Strebendurchführung (160) und eine kegelförmige Außenfläche (154) aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer Kegelmutter (151) zusammenzuwirken.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kegelförmige Außenfläche (154) ein Außengewinde aufweist, wobei die Kegelmutter eine komplementäre Innenfläche (153) mit Innengewinde aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebendurchführung (160) im wesentlichen kegelförmig ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebendurchführung (160) zwei Spannschenkel (155, 156) enthält, die dazu geeignet sind, die Strebe einzuspannen. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen der Vorrichtung an dem Schutzblech eine Nut (25, 45, 76a, 76b) enthalten, in welcher die Längskante (4A, 4B) des Schutzblechs einzusetzen ist, wobei die Nut einen Halteboden (46, 75a, 75b) mit einer zu einer Wulst (27A, 27B) in der Längskante des Schutzblechs komplementären Form aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen der Vorrichtung an dem Schutzblech ferner Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs enthalten, welche Anschlagmittel (40A, 40B; 60; 56; 79A, 79B) aufweisen, die in der Vorrichtung ausgebildet und dazu geeignet sind, mit komplementären Anschlagmitteln (35, 37A, 37B; 61; 55) zusammenzuwirken, die in dem Schutzblech ausgebildet sind. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut den Anschlag der Vorrichtung an den Längskanten (37A, 37B) eines Ansatzes (35) aufweisen, der nach außen vorstehend im Schutzblech ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut eine Aufnahmemulde (56) enthalten, die dazu geeignet ist, einen Ansatz (55) aufzunehmen, welcher nach innen vorstehend in dem Schutzblech ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verhindern der Längsverschiebung des Schutzblechs in der Nut eine Wand (60, 79a, 79b) enthalten, die in der Nut ausgebildet ist und mit einer Aussparung (61) mit komplementärer Form zusammenwirkt, die quer in der Längskante (4A, 4B) des Schutzblechs ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen länglichen Körper (5) und zumindest eine Befestigungsklaue (20, 70a, 70b), die eine Anschlusszone (21, 71a, 71b) mit der Außenseite des Körpers hat und derart hervorsteht, dass zwischen ihr und der Außenfläche des Körpers die Mittel zum Befestigen der Längskante des Schutzblechs definiert sind. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsklaue (20) dazu geeignet ist, in den Ansatz (35) eingefügt zu werden, der an der Außenseite des Schutzblechs vorstehend ausgebildet ist, wobei die Längskanten (40A, 40B) der Befestigungsklaue dazu geeignet sind, mit den Längskanten (37A, 37B) des Ansatzes zusammenzuwirken. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zwei Befestigungsklauen (70a, 70b), die jeweils eine Nut (75a, 75b) definieren, die mit der Längskante des Schutzblechs zusammenwirkt. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine obere Klaue (80) mit einer Anschlusszone (81) zum Körper der Vorrichtung, die zwischen den beiden Befestigungsklauen (70a, 70b) über deren jeweiligen Anschlusszonen (71a, 71b) liegt, wobei die obere Klaue dazu bestimmt ist, die Außenfläche der Schutzblechwand zu berühren. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsklauen (70a, 70b) ein Endstück (77a, 77b) mit einer Oberseite (78a, 78b) aufweisen, die dazu geeignet ist, die Innenseite des Schutzblechs zu berühren. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nut (76a, 76b), die zwischen jeder Befestigungsklaue und dem Körper der Vorrichtung ausgebildet ist, die Wand (79a, 79b) vorgesehen ist, wobei zwei Aussparungen mit komplementärer Form, die quer in die Längskante der Schutzblechs eingelassen sind, dazu bestimmt sind, jeweils mit einer der Zwischenwände zusammenzuwirken. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Halbschalen (41, 42) enthält, die dazu bestimmt sind, mit Hilfe einer Befestigungsschraube zusammengefügt und an der Strebe befestigt zu werden, wobei die Haltenut (46) für die Längskante des Schutzblechs in die vordere Halbschale (42) eingelassen ist. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 16, gekennzeichnet durch eine Erweiterung der Haltenut für das Schutzblech auf der Seite der Durchführung für die Strebe, so dass eine Aufnahmemulde (49) gebildet wird, in welche der auf der Außenseite des Schutzblechs vorstehende Ansatz (35) einzuführen ist. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 16, gekennzeichnet durch eine Erweiterung der Haltenut für das Schutzblech zur vorderen Wand (42a) der vorderen Halbschale (42) hin, so dass eine Aufnahmemulde (56) gebildet wird, in welche der auf der Innenseite des Schutzblechs vorstehende Ansatz (55) einzuführen ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einstückig aus Kunststoff hergestellt ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Formgießen hergestellt ist. System zum Befestigen eines Fahrradschutzblechs an zumindest einer Strebe, gekennzeichnet durch:

– eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 20,

– ein Schutzblech, welches die komplementären Anschlagmittel aufweist.






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