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Dokumentenidentifikation DE60119742T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001307202
Titel METHODE ZUR BEHANDLUNG DER HYPERAKTIVEN BLASE
Anmelder AstraZeneca AB, Södertälje, SE
Erfinder BIALECKI, Russell A., Wilmington, DE 19850-5437, US;
RUMSEY, William, Wilmington, DE 19850-5437, US;
RUSSELL, Keith, Wilmington, DE 19850-5437, US;
BERNSTEIN, AstraZeneca Wilmington, Peter, Wilmington, DE 19850-5437, US;
AHARONY, David, Wilmington, DE 19850-5437, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60119742
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.06.2001
EP-Aktenzeichen 019414309
WO-Anmeldetag 20.06.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/SE01/01420
WO-Veröffentlichungsnummer 2001097811
WO-Veröffentlichungsdatum 27.12.2001
EP-Offenlegungsdatum 07.05.2003
EP date of grant 17.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse A61K 31/513(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61P 13/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung:

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung und/oder Prävention von hyperaktiver Blase oder Harninkontinenz und Verbindungen und Zusammensetzungen zur Verwendung im Verfahren.

Hintergrund:

Hyperaktive Blase (overactive bladder; „OAB") ist ein Ausdruck für ein Syndrom, das Harndranginkontinenz, Harndruck und -häufigkeit einschließt. Harninkontinenz (urinary incontinence; „UI") ist der unbeabsichtigte Harnverlust, der aus einem Unvermögen der Blase, Harn zurückzuhalten, infolge entweder von Harndrang (Harndranginkontinenz) oder physischem oder psychischem Stress (Stressinkontinenz) resultiert.

Die normale Blase füllt sich mit physiologischer Rate, die durch die Nierenfunktion diktiert wird. Die Blase kann auf Grund der physikalischen Eigenschaften der Blase sowie als neurales inhibitorisches System große Harnvolumen aufnehmen. Es wird angenommen, dass am inhibitorischen Mechanismus die Inhibition der parasympathischen Aktivität oder eine Zunahme des Sympathikustonus beteiligt ist, um eine Detrusorentspannung zu erzeugen und das Erfolgen des Füllens zu ermöglichen. Während des Füllens ziehen sich der Abflusshals der Blase und die Harnröhre zusammen, wodurch ein Auslaufen verhindert wird. Die Ausscheidung oder Harnentleerung ist durch eine Entspannung des Abflusshalses und der Harnröhre, gefolgt von einer Kontraktion des Detrusormuskels gekennzeichnet. Ist die Blase leer, entspannt sich der Detrusormuskel und ziehen sich der Abflusshals und die Harnröhre zusammen, um die Blase zu verschließen und eine Kontinenz aufrechtzuerhalten.

Schätzungsweise leiden zwischen 4 und 8% der Gesamtbevölkerung zu irgendeinem Zeitpunkt an UI, obwohl in den meisten Ländern nur etwa 15% derartiger Leidenden diagnostiziert werden. Unter den Diagnostizierten erhalten nur etwa 70% eine medizinische Behandlung. Harndranginkontinenz überwiegt bei älteren Menschen, und 80% der Fälle sind weiblich. Einlagen oder andere physikalische Vorrichtungen werden regelmäßig von einem großen Anteil inkontinenter Patienten, die keine medizinische Behandlung erhalten, verwendet. Der US-Markt für Inkontinenzeinlagen wurde 1997 auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt.

Bei der am üblichsten verschriebenen medizinischen Behandlung für OAB in den westlichen Ländern handelt es sich um den Muskarinantagonisten Oxybutinin. Eine Behandlung ist mit der Nebenwirkung eines „trockenen Mundgefühls" verbunden, was von einigen Anwendern schwer toleriert wird. Andere Nebenwirkungen von Muskarinantagonisten schließen Darmträgheit, Abnormalitäten in der Naheinstellung der Augen und Xerophthalmie (trockene Augen) ein. In Japan wird für OAB Propiverin verschrieben und ist Flavoxat ebenfalls ein wichtiges Produkt für die Behandlung von Harndranginkontinenz. Ein Muskarin-M3-Rezeptorantagonist der zweiten Generation, Tolterodin, wurde für OAB vertrieben. Tolterodin weist eine mit Oxybutinin vergleichbare Wirksamkeit, jedoch mit einer reduzierten Häufigkeit von Nebenwirkungen, auf. Tolterodin wird zweimal täglich verabreicht, während Oxybutinin 2–3 Mal täglich eingenommen werden muss. Subjektive Wirksamkeitsraten für Oxybutinin und Tolterodin liegen im Bereich von 20–50%, wobei Nebenwirkungen (hauptsächlich trockenes Mundgefühl) bei etwa 78% bzw. 39% der Patientenbevölkerung beobachtet werden.

Eine Östrogen- und Progesterontherapie wurde mit einem gewissen Hinweis darauf, dass eine Östrogen- oder Progesteronersatztherapie bei einigen Frauen Inkontinenz teilweise lindern kann, untersucht. Jedoch gibt es keinen schlüssigen Beweis dafür, dass eine alleinige Hormontherapie zum Ausheilen von Inkontinenz ausreicht. Einige Studien zeigten, dass eine Hormonersatztherapie die Prävention von postmenopausalen wiederkehrenden Harntraktinfektionen unterstützt und UI verbessert. Andere Studien legen nahe, dass alpha-adrenerge Agonisten, beta-adrenergerezeptorenblockierende Mittel, cholinergerezeptorenblockierende Verbindungen und cholinergerezeptorenstimulierende Arzneimittel nützlich sein können.

Trotz der Verfügbarkeit von vorhandenen Behandlungen besteht eine große Unzulänglichkeit und ein zunehmender Bedarf nach einer wirksamen und annehmbaren medizinischen Behandlung für UI und OAB.

Beschreibung der Erfindung:

Es wurde nun entdeckt, dass sich bestimmte Verbindungen, die an den Neurokinin-2-Rezeptor („NK2R" binden, zur Behandlung und Prävention von hyperaktiver Blase („OAB") und Harn- oder Harnröhreninkontinenz (urinary or urethral incontinence; „UT") nützlich sind. Insbesondere wurde entdeckt, dass der NK2R-Ligand (S)-N- [2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid zur Behandlung und Prävention von OAB und Harn- oder Harnröhreninkontinenz nützlich ist.

In einem Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren bereit, umfassend die Behandlung oder Prävention von OAB oder UI bei einem Patienten, insbesondere einem Menschen, mit einem NK2R-Ligand. Insbesondere umfasst das Verfahren die Behandlung von OAB oder UI mit (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid (die „Verbindung"), und insbesondere umfasst das Verfahren die Behandlung mit einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung.

In einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung die Verwendung von (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung und/oder Prävention von OAB oder UI bei Säugern und insbesondere bei Menschen bereit.

In einem dritten Aspekt stellt die Erfindung pharmazeutisch annehmbare Salze der Verbindung und die Verbindung oder die pharmazeutisch annehmbaren Salze enthaltende Zusammensetzungen bereit.

In einem anderen Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Behandlung und Prävention von OAB oder UI bei Säugern und insbesondere Menschen bereit, umfassend die Behandlung eines dies benötigenden Patienten mit einer therapeutisch wirksamen Menge eines NK2R-Liganden in Kombination mit einem anderen therapeutischen Mittel.

In noch einem anderen Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Behandlung und Prävention von OAB oder UI in Säugern und insbesondere Menschen bereit, umfassend die Behandlung eines dies benötigenden Patienten mit einer therapeutisch wirksamen Menge eines NK2R-Liganden mit einem östrogenen Mittel und/oder einer progestationalen Substanz und mit oder ohne Ergänzung mit einem alpha-adrenergen Agonisten, einem beta-adrenerge Rezeptoren blockierenden Mittel, einer cholinerge Rezeptoren blockierenden Verbindung oder einem cholinerge Rezeptoren stimulierenden Arzneimittel.

In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Arzneimittel bereit, das bei der Durchführung der Verfahren der Erfindung nützlich ist, umfassend die Verbindung gemäß dem Strukturdiagramm I und einen pharmazeutisch annehmbaren Exzipienten oder ein pharmazeutisch annehmbares Verdünnungsmittel.

Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Behandlung von OAB oder UI bereitzustellen, umfassend die Verwendung der Verbindung, (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid, mit einer Struktur gemäß Strukturdiagramm I:

Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, umfassend die Verwendung der Verbindung zur Prävention von OAB oder UI.

Während die Verfahren der Erfindung im Allgemeinen bei Säugern anwendbar sind, sind sie insbesondere bei Menschen anwendbar.

Deshalb ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Behandlung eines menschlichen Patienten bereitzustellen, der an hyperaktiver Blase („OAB"), ein allgemein verwendeter Ausdruck, der hier für ein Syndrom verwendet wird, das Harndranginkontinenz, Harndruck und -häufigkeit einschließt, leidet. Die Behandlung von Harninkontinenz („UI"), des unbeabsichtigten Harnverlusts, der aus einem Unvermögen der Blase, Urin entweder infolge von Harndruck (Harndranginkontinenz) oder physischem oder psychischem Stress (Stressinkontinenz) zurückzuhalten, resultiert, wird als eine Aufgabe der Erfindung betrachtet. Die wie hier betrachtete Behandlung von OAB oder UI umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, die zur Behandlung oder Prävention von OAB oder UI nützliche Verbindung gemäß Strukturdiagramm I bereitzustellen.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, pharmazeutisch annehmbare Salze, Zusammensetzungen, Gemische und dergleichen der zur Behandlung oder Prävention von OAB oder UI nützlichen Verbindung bereitzustellen.

Eine besondere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Behandlung eines menschlichen Patienten mit OAB oder UI bereitzustellen, die das Verabreichen einer zur OAB- oder UI-Behandlung wirksamen Menge (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid an den Patienten umfasst.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, wobei (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid in Form eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon vorliegt.

In Verfahren der Erfindung handelt es sich bei pharmazeutisch annehmbaren Salzen um ein Salz wie ein Chlorid, Sulfat, Tosylat, Mesylat, Napsylat, Besylat, Phosphat, Salicylat, Tartrat, Lactat, Citrat, Benzoat, Succinat, Acetat oder ein Maleat.

In Verfahren der Erfindung wird die Behandlung als Verabreichung auf dem physikalisch annehmbaren Weg wie oral, parenteral, rektal, durch Inhalation und Insufflation betrachtet.

In Verfahren der Erfindung wird (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid als vorliegend in Form einer Kapsel, einer Tablette, einer wässrigen Lösung, einer wässrigen Suspension, einer nicht-wässrigen Suspension, eines Zäpfchens, eines Aerosols oder eines Pulvers betrachtet.

In bestimmten Verfahren der Erfindung wird auch betrachtet, dass (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid in Kombination mit anderen therapeutischen Mitteln verabreicht wird. Derartige Mittel werden als östrogene Mittel, progestationale Substanzen, alpha-adrenergene Agonisten, beta-adrenergene Rezeptoren blockierende Mittel, cholinerge Rezeptoren blockierende Mittel oder cholinerge Rezeptoren stimulierende Mittel betrachtet. Jedoch ist es dem Fachmann klar, dass die Verbindung gemeinsam mit einem beliebigen therapeutischen oder prophylaktischen Mittel und/oder Medikament oder einer Kombination davon, das/die damit medizinisch nicht inkompatibel ist, verabreicht werden kann.

Die Erfindung wird derart betrachtet, dass sie Arzneimittel, umfassend (S)-N-[2-(3,4-dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid zusammen mit einem pharmazeutisch annehmbaren Exzipienten oder pharmazeutisch annehmbaren Verdünnungsmittel einschließt.

Die Erfindung wird auch derart betrachtet, dass sie Arzneimittel einschließt, die Mittel wie östrogene Mittel, progestationale Substanzen, alpha-adrenergene Agonisten, beta-adrenergene Rezeptoren blockierende Mittel, cholinerge Rezeptoren blockierende Mittel oder cholinerge Rezeptoren stimulierende Mittel einschließt.

Arzneimittel, die als in den Umfang der Erfindung fallend betrachtet werden, schließen diejenigen ein, die Formen wie Kapseln, Tabletten, wässrige Lösungen, wässrige Suspensionen, nicht-wässrige Suspensionen, Zäpfchen, Aerosole und Pulver aufweisen.

In einem anderen Aspekt umfasst die Erfindung pharmazeutisch vorteilhafte Salze der Verbindung. Unter derartigen Salzen befinden sich Napsylate, Besylate, Salicylate, Tartrate, Lactate, Benzoate, Succinate, Acetate und Maleate. (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamidmaleat ist ein pharmazeutisch besonders vorteilhaftes Salz.

Weitere Aspekte, Aufgaben und Vorteile dieser Erfindung werden dem Fachmann nach Studieren der Patentschrift und der beiliegenden Ansprüche klar.

Die Verbindung weist NK2R-Bindungseigenschaften auf und hemmt selektiv die Kontraktion von Blasengeweben. Jedoch ist es klar, dass die Verbindung derart betrachtet wird, dass sie bei Verwendung bei der Behandlung von OAB, UI oder einer verwandten Erkrankung als geeignetes Arzneimittel verabreicht wird, das die Verbindung oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz der Verbindung wie ein Chlorid, Sulfat, Tosylat, Mesylat, Napsylat, Besylat, Phosphat, Salicylat, Tartrat, Lactat, Citrat, Benzoat, Succinat, Acetat, Maleat oder dergleichen zusammen mit einem pharmazeutisch verträglichen Verdünnungsmittel oder Träger umfasst. Derartige Salze werden durch dem Fachmann bekannte Verfahren hergestellt. Die Form eines Arzneimittels ist auf den bestimmten ausgewählten Verabreichungsweg angepasst. Derartige Formen schließen z.B. Tabletten, Kapseln, Lösungen oder Suspensionen zur oralen Verabreichung; Zäpfchen zur rektalen Verabreichung; sterile Lösungen oder Suspensionen zur Verabreichung durch intravenöse oder intramuskuläre Infusion oder Injektion; Aerosole oder Zerstäuberlösungen oder -suspensionen zur Verabreichung durch Inhalation; oder Pulver zusammen mit pharmazeutisch verträglichen Verdünnungsmitteln wie Lactose zur Verabreichung durch Insufflation ein.

Zur oralen Verabreichung kann günstigerweise eine Tablette oder Kapsel, enthaltend eine therapeutisch wirksame Menge von 0,1 bis zu 250 mg (und typischerweise 5 bis 100 mg) der Verbindung, verwendet werden. Zur Verabreichung durch Inhalation wird die Verbindung Menschen in einer Tagesdosis im Bereich z.B. von 5 bis 100 mg als Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei bis vier Tagesdosen verabreicht. Gleichermaßen kann zur intravenösen oder intramuskulären Injektion oder Infusion günstigerweise eine sterile Lösung oder Suspension, enthaltend bis zu 10 Gew.-% (und typischerweise 0,05 bis 5 Gew.-%) der Verbindung verwendet werden.

Die Dosis der zu verabreichenden Verbindung variiert notwendigerweise gemäß den auf dem Fachgebiet bekannten Prinzipien, indem der Verabreichungsweg und die Schwere des Zustands und die Größe und das Alter des unter Behandlung stehenden Patienten berücksichtigt werden. Im Allgemeinen wird erwogen, dass die Verbindung als Dosis innerhalb eines Bereichs von etwa 0,01 bis etwa 25 mg/kg und stärker bevorzugt als Dosis innerhalb des Bereichs von 0,1 bis 5 mg/kg verabreicht wird. Es ist klar, dass im Allgemeinen äquivalente Mengen eines N-Oxids oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder eines quartären Ammoniumsalzes der Verbindung verwendet werden können.

Beispiele:

Die Wirkung der Verbindung als therapeutisches Mittel zur Behandlung von OAB oder UI durch ihre Wirkung zum Binden an NK2-Rezeptoren kann unter Verwendung von geeignet aufgebauten in vitro durchgeführten Tests dargestellt werden.

In vitro durchgeführte Tests: Inhibition der NK2-Rezeptor-vermittelten Kontraktion der Lungenarterie von Kaninchen:

Männlichen Neuseeeland-Kaninchen wurde eine tödliche Injektion Nembutal (60 mg/kg) in eine mit einer Kanüle versehene Ohrvene verabreicht. Heparin, 0,0025 ml/kg einer 1000 U/ml Lösung wurde vor dem Nembutal in die Ohrvene injiziert, um die Blutgerinnung zu senken. Die linke und die rechte Verzweigung der Lungenarterie wurden von jedem Tier erhalten. Die Segmente mit oder ohne Endothelium wurden als Ringe in mit Wasser ummantelten Gewebebädern, gehalten bei 37°C, enthaltend physiologische Salzlösung der folgenden Zusammensetzung (mM): NaCl (119,0); KCl (4,6); CaCl2 (1,8); MgCl2 (0,5); NaH2PO4 (1,0); NaHCO3 (25,0); Glucose (11,0); suspendiert und kontinuierlich mit 95% O2 – 5% CO2 begast. Die auf jedes Gewebe angelegte Spannung betrug 2 gm, die während der gesamten 0,5-stündigen Äquilibrierungsdauer aufrechterhalten wurde. Änderungen in der Spannung wurden auf einem Gaspolygraphen über Kraftumwandler des Typs Grass FT-03 gemessen.

Zum Untersuchen der NK2-vermittelen Kontraktion wurde das Gefäßendothelium entfernt, und beta-Ala8-NKA („BANK") wurde als Agonist verwendet. Zum Untersuchen der NK1-vermittelten Entspannung war das Endothelium intakt, und die Gewebekontraktion wurde durch 3 × 10–6 M Phenylephrin, zugesetzt 60 Min. vor dem Erhalt von kumulativen Konzentrations-Ansprech-Wirkungen der Ac-[Arg6, Sar9, Met(O2)11]-Substanz P (6-11) („ASMSP") induziert. Papaverin (1 × 10–3 M) wurde am Ende der Entspannungsversuche zugesetzt, um die maximale Größenordnung (definiert als 100%) zu bestimmen. Das Ansprechverhalten auf jede ASMSP-Konzentration wurde als Prozentanteil der gesamten durch Paraverin induzierten Entspannung ausgedrückt. Die EC50-Werte für alle Agonisten wurden bei 50% des durch jeden Agonisten erzeugten maximalen Ansprechverhaltens berechnet. Scheinbare KB-Werte für die Verbindung wurden unter Verwendung der Standardgleichung: KB = [Antagonist]/(Dosisverhältnis – 1), berechnet, wobei das Dosisverhältnis gleich antilog[(–log molarer EC50 ohne Antagonist) – (–log molarer EC50 mit Antagonist)] war. Die erhaltenen KB-Werte werden als –log molarer KB ausgedrückt.

Die –log molaren KB-Werte für die Verbindung gegen den NK2-Rezeptor der Lungenarterie von Kaninchen weist einen Mittelwert von 9,05 ± 0,08 auf und gleicht den Werten, die in der menschlichen Lunge erhalten wurden (vgl. 8,62 ± 0,14). Zudem verursachte die Verbindung einen geringfügigen Antagonismus der durch ASMPS induzierten Entspannung der Lungenarterie des Kaninchens. Jedoch ist der –log molare KB-Wert für den Antagonisten gegen das NK1-Rezeptor-vermittelte Ansprechverhalten um das 1096-Fache kleiner als gegen das NK2-Rezeptor-vermittelte Ansprechverhalten in diesem Gewebe. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Verbindung ein hoch leistungsfähiger und selektiver Antagonist des Tychykinin-NK2-Rezeptors ist.

Neurokinin-Rezeptor-Bindungstest:

Das Vermögen einer Substanz, die Neurokinin-A(„NKA")-Bindung am NK2-Rezeptor zu antagonisieren, kann mit einem Test unter Verwendung des in Mäuseerythroleukämie(„MEL")-Zellen exprimierten Human-NK2-Rezeptors dargestellt werden. MEL-Zellmembranen („MELM") tragen selektive NK2-Rezeptoren mit hoher Affinität, die NKA binden können, und die Inhibition der NKA-Bindung durch Antagonisten kann wie in der US-Patentschrift 5,567,700, Test A, dargestellt werden, wobei die Offenbarung davon hier in ihrer Ganzheit unter Bezugnahme eingebracht ist.

MELM wurden aus MEL-Zellen, enthaltend NK2-Rezeptoren mit hoher Affinität, gemäß einem veröffentlichten Protokoll (D. Aharony, et al., Mol. Pharmacol. 45: 9–19, 1994) mit den folgenden Modifikationen hergestellt: (a) Iodacetamid (1 mM) wurde im Homogenisierungspuffer eingeschlossen; (b) die Homogenisierung war wie veröffentlicht, jedoch nur einmalig für eine kürzere Zeitdauer von 10 Sekunden und mit einer Geschwindigkeitseinstellung von 10; und (c) der Äquilibrierungsschritt mit KCl/EDTA wurde nicht durchgeführt.

In einer typischen Herstellung war die Bindung von 3H-NKA (2,5 nM) an MELM hoch spezifisch (96 + 1%) und linear abhängig von der Proteinkonzentration, wobei eine bedeutende Bindung so gering wie 26 &mgr;g Protein/ml nachgewiesen wurde. Äqulibriumkonkurrenzversuche zeigten eine Bindung an Rezeptoren mit hoher Affinität und hoher Dichte mit KD = 4, 2 ± 0,35 nM, Bmax = 6257 ± 257 fmol/mg Protein.

Der Radioligand 3H-Neurokinin A („3H-NKA") als [4,5-3H-Leu9]-NKA (typische spezifische Aktivität 117 Ci/mmol) wurde durch eine maßgeschneiderte Synthese von Cambridge Research Biochemicals erhalten und ist > 95% rein. Eine wiederholte HPLC-Analyse zeigte, dass der Ligand beim Aufbewahren in silanisierten Fläschchen mit 0,2%igem Mercaptoethanol unter Argon stabil war. Kein Abbau oder Metabolismus des Liganden war im Rezeptor-Bindungstest ersichtlich.

Der Test wurde unter Verwendung eines Inkubationspuffers, bestehend aus 50 mM Tris HCl (pH 7,4), 5 mM Mg++, 10 0 &mgr;M Thiorphan, 1 nM 3H-NKA, 0,02% (G:V) BSA, 30 mM K+ und 300 &mgr;M Dithiothreitol, durchgeführt; und die Konzentration an Membranprotein wurde bei etwa 0,05–0,025 mg pro Röhrchen gehalten. Die nicht-spezifische Bindung wurde routinemäßig mit 1 &mgr;M NKA definiert. Jedes Röhrchen erhielt Folgendes: 150 &mgr;l Inkubationspuffer, 20 &mgr;l 3H-NKA, 20 &mgr;l Verbindung, NKA oder Puffer wie geeignet und 125 &mgr;l Membransuspension. Die Reaktion wurde durch die Zugabe der Membranen initiiert. Die Röhrchen werden für eine Dauer von 60 Min. bei 25°C in einem Schüttelwasserbad inkubiert und die Reaktion durch Waschen der Röhrchen mit 10 ml eiskalter 50 mM Tris-HCl unter Verwendung eines Brandel-Zellerntesystems zum Auffangen der Membranen beendet. Die Membranen wurden unter Verwendung von Whatman-GF/B-Filtern, vorgetaucht für eine Dauer von mindestens 4 Stunden bei Raumtemperatur in 0,01% (G:V) Polyethylenimin, aufgefangen. Die Filter wurden in Szintillationsfläschchen gegeben und in einem Szintillationszähler des Typs Beckman LS 6000LL gelesen. Die Bindungskonstante Ki wurde durch Standardverfahren berechnet und war typischerweise der Mittelwert von mehreren derartiger Bestimmungen.

Die Spezifität der Inhibition durch die Verbindung wurde durch Inhibieren der Bindung von tritiatiertem NKA am NK2-Rezeptor verglichen mit der Inhibition der Beindung eines tritiatierten Derivats von SP in einem Gewebepräparat, das für NK1-Rezeptoren selektiv ist, dargestellt. Der Ki, definiert als die Konzentration der Verbindung, bei welcher eine 50%ige Bindungsinhibition von NKA erzielt wurde, betrug 1,25 × 10–9 M. Eine 50%ige Bindungsinhibition von SP wurde mit einer Verbindungskonzentration von 1,87 × 10–7 M erzielt.

In vivo durchgeführte Tests:

Es ist dem Fachmann ferner klar, dass die Wirksamkeit der Erfindung durch in vivo durchgeführte Standardtests aufgezeigt werden kann. Folgendes beschreibt bestimmte derartige Standardtests.

Lungenpharmakologie in vivo der Verbindung gegen Atemnot:

Atemnot (erschwerte abdominale Atmung) wurde in bewussten Meerschweinchen durch Aerosolverabreichung von BANK wie früher beschrieben (Kusner, et al. Euro. J. Pharmacol. 210: 299–306, 1992) herbeigeführt. Alle Tiere wurden mit Atropin, 10 mg/kg ip 45 Minuten; Indomethacin, 10 mg/kg ip 30 Minuten; Propranolol, 5 mg/kg ip 30 Minuten; und Thiorphan, 1 mg/ml Aerosol für eine Dauer von 5 Minuten, beginnend 15 Minuten vor der Herausforderung zum Blockieren von Muskarinrezeptoren, Cyclooxygenase, beta-adrenergenen Rezeptoren bzw. neutraler Endopeptidase (EC 3.4.24.11) vorbehandelt. Die Tiere wurden mit der Verbindung oder Vehikulum zu geeigneten Zeitpunkten vor der Herausforderung mit in Aerosolform gebrachtem BANK für eine Dauer von 780 Sekunden vorbehandelt. BANK wurde sechs Tieren gleichzeitig verabreicht, indem es mit einem DeVilbiss-Ultraschall-Zerstäuber in einen Luftstrom, der mit einer Geschwindigkeit von 2 Liter/Min. in eine Plexiglaskammer strömte, in Aerosolform gebracht wurde. Die Zeit, die zum Auftreten von Atemnot benötigt wurde, wurde für jedes Tier aufgezeichnet. Tiere, die innerhalb der 780-sekündigen Aussetzung, keine Atemnot erfuhren, galten als vor den Wirkungen des Agonisten durch die Testverbindung vollkommen geschützt. Mit Vehikulum vorbehandelte Kontrolltiere wurden in jedem Versuch eingeschlossen. Die Ergebnisse sind in %ualen Schutzwerten angegeben, wobei:

Die intravenös 30 Min. vor der Herausforderung verabreichte Verbindung bewirkte eine dosisabhängige Inhibition mit einem ED50 von 0,13 &mgr;mol/kg (0,07 mg/kg). Eine maximale Wirksamkeit von 95% wurde mit 0,3 &mgr;mol/kg Herausforderung erhalten. Gleichermaßen bewirkte die Verbindung nach Verabreichung 120 Min. vor der Herausforderung eine dosisabhängige Inhibition mit einem ED50 von 0,75 &mgr;mol/kg (0,39 mg/kg). Eine maximale Wirksamkeit von 100% wurde mit einer oralen Dosis von 3,0 &mgr;mol/kg der Verbindung erhalten. Das Verhältnis von oralen zu intravenösen ED50-Werten betrug 5,8. Die unter Verwendung einer Dosis von 2 mg/kg der Verbindung durchgeführten Studien über die Wirkungsdauer zeigten eine Schutzhalbwertszeit gegen mit BANK induzierte Atemnot von 146 Min.

Lugenmechaniken in vivo bei anästhesierten Meerschweinchen:

Meerschweinchen wurden mit durch intraperitoneale Injektion verabreichtem Urethan (1,5 g/kg) anästhesiert und für die Aufzeichnung der Lungenmechaniken wie früher beschrieben (C. K. Buckner, et al. J. Pharmacol. Exp. Ther. 267: 1168–1175, 1993) chirurgisch präpariert. Der Fluss wurde über einen Pneumo-Tachographen von Fleisch (Nr. 0000), angebracht zwischen dem Ende einer Trachealkanüle und einem Validyne-Differentialdruckumwandler, erhalten. Der Fluss wurde zum Bereitstellen des Tidalvolumens integriert. Der Transpulmonaldruck wurde durch Messen des Druckunterschieds zwischen einer intrapleuralen Kanüle, platziert im 5. oder 6. Intercostalraum, und einem Seitenarmadapter der Trachealkanüle mit einem Validyne-Differentialdruckumwandler erhalten. Der Buxco-Pulmonalmechanikencomputer (Modell 6) berechnete den Pulmonalwiderstand (RP) und die dynamische Lungennachgiebigkeit (Cdyn) auf einer Atmungs-zu-Atmungs-Basis. Analoge Computer-Ausgaben wurden digitalisiert und auf einem Drucker von Texas Instruments ausgedruckt.

Alle Arzneimittel wurden intravenös verabreicht, und Dosis-Ansprech-Wirkungen von Agonisten wurden durch Messen des Spitzen-Ansprechverhaltens nach jeder Bolus-Injektion erhalten. Das maximale Ansprechverhalten auf einen Agonisten wurde als Null-Konduktanz (GL, das Reziproke von RP) definiert. Der Spitzenwert von GL wurde als prozentualer Basislinienwert vor der Zugabe des Agonisten ausgedrückt und der ED50-Wert wurde als die Dosis berechnet, die zu einer Reduktion von GL auf 50% der Basislinie führte. Alle ED50-Werte wurden zu dem negativen Logarithmus umgewandelt und als –log ED50 ausgedrückt. Nur eine Agonist-Dosis-Ansprechkurve wurde in jedem Tier erhalten. Die Vorbehandlung mit der Verbindung vor der Agonistverabreichung betrug 30 Min. Der selektive NK1-Rezeptorantagonist SR 140333 (3 &mgr;mol/kg) wurde 25 Min. vor der Verwendung von BANK zum Verursachen einer Bronchokonstriktion intravenös verabreicht.

Die Verbindung wurde mit 10 mmol/kg 30 Min. vor Konstruieren einer Dosis-Ansprech-Beziehung mit intravenös verabreichtem BANK verabreicht. Unter diesen Versuchsbedingungen bewirkte die Verbindung eine nahezu 196-fache Rechtsverschiebung der Ansprechkurven für BANK. Die orale Verabreichung der Verbindung (10 mmol/kg) 120 Min. vor BANK bewirkte eine nahezu 481-fache Rechtsverschiebung der BANK-induzierten Dosis-Ansprechkurve. Die Größenordnung der Verschiebung glich allen gemessenen Ansprechverhalten.

Ein in vivo durchgeführter Test, der zu den vorstehend beschriebenen Tests komplementär ist kann zum Bestimmen dessen verwendet werden, ob eine Testverbindung wirksam ist, wenn sie intravenös oder oral dosiert wird, und ob eine Testverbindung inhibitorische Wirkungen auf die Blasenkontraktionsansprechverhalten zeigt.

Blasenkontraktionsinhibition in vivo in Ratten:

Weibliche Wistarratten mit einem Gewicht von 200–300 Gramm wurden durch intramuskuläre Verabreichung eines Ketamin/Xylazin-Gemischs (jeweils 3/10 mg/kg) anästhesiert. Bei jeder Ratte wurde die Abdominalregion des vorderen Teils des Halses rasiert. Für die Halskathetersetzung wurde die rechte Halsvene über einen kleinen Ventralszervixschnitt freigelegt. Der Katheter, gefüllt mit 0,9%iger Kochsalzlösung, wurde etwa 2,0 cm in die Vene eingeführt. Das Distalende des Katheters wurde mit einer Spritze zur Verabreichung der Testverbindung, wo geeignet, verbunden. Zur Blasenkathetersetzung wurde die Blase durch einen Abdominalmittelschnitt freigelegt. Die Harnleiter wurden mit einem 4-0-Seidenfaden etwa 2 cm über der Blase abgebunden. Kleine Schnitte wurde in jedem Harnleiter oberhalb der Ligatur angefertigt, um den Abfluss aus den Nieren zu ermöglichen. Ein Katheter wurde durch den proximalen Harnleiter und den Blasenschließmuskel in das Blasenlumen geführt. Der Katheter wurde mit Kochsalzlösung gespült und die Durchgängigkeit registriert. Die Blase wurde manuell entleert und mit 0,3 ml Kochsalzlösung infiltriert. Die Kanüle wurde an einen Druckumwandler des Typs Gould p23 ID zum Aufzeichnen von Veränderungen im Blasendruck angeschlossen.

Man ließ eine Äquilibrierungsdauer zur Stabilisierung der Tiere von etwa 15 Min. vergehen. Jede Ratte wurde mit einer intravenösen Verabreichung von 10 mg/kg Thiorphan vorbehandelt, um die neutrale Endopeptidase 3.4.24.11 zu inhibieren. Thiorphan wurde 15 Min. vor dem Aussetzen an den Agonisten BANK verabreicht.

Zu intravenösen Studien wurden den Tieren 1–3 nmol/kg BANK intravenös verabreicht und die Blasenkontraktion als Erhöhung des intravesikalen Blasendrucks auf einem Polygraphen des Typs Grass 7D aufgezeichnet. Man ließ das Ansprechverhalten während einer 15-minütigen Äquilibrierungsdauer vor der intravenösen Verabreichung der Verbindung (0,2–5 &mgr;mol/kg, 5% PEG-400-Kochsalzlösung-Vehikulum) abfallen. Anschließend verging eine 15-minütige Äquilibrierungsdauer vor der Wiederholung der Verabreichung einer äquivalenten Dosis von BANK. Vorangehende Studien wurden durchgeführt, um die Äquivalenz der Blasenkontraktionsansprechverhalten auf mehrfache Verabreichungen von BANK aufzubauen. Die Inhibitionswirkungen der Verbindung wurden als prozentualer Unterschied zwischen dem Ansprechverhalten auf BANK in Gegenwart und Abwesenheit der Verbindung berechnet.

Zum Aufbauen der Dosis-Ansprech-Wirkungen von oraler Verbindung wurde den Ratten der Antagonist (0,2–5 &mgr;mol/kg, 5% PEG-400-Kochsalzlösung-Vehikulum) durch Sondenfütterung 1 Stunde vor der Verabreichung von BANK verabreicht. Studien über die Wirkungsdauer wurden nach der oralen Verabreichung der Verbindung (1,2 &mgr;mol/kg, 5% PEG-400-Kochsalzlösung-Vehikulum) zu den Zeitpunkten, die vor der Verabreichung von BANK notiert wurden, durchgeführt. Die Ansprechverhalten wurden als der prozentuale Unterschied zwischen dem Ansprechverhalten auf BANK in Gegenwart der Verbindung verglichen mit scheinbehandelten Kontrollen berechnet.

Für alle Studien wurde jedem Tier eine Einzeldosis Verbindung verabreicht. Die Versuchsergebnisse wurden als der Mittelwert plus oder minus des Standardfehlers des Mittelwerts („±S.E.M")% Abänderung vom Basisgehalt ausgedrückt.

Die Verbindung ist in diesem Test aktiv und selektiv, wenn sie intravenös und oral im Bereich von 0,2 und 5 &mgr;mol/kg Körpergewicht dosiert wird. Beim intravenösen Verabreichen betrug eine inhibitorische Dosis der Verbindung, die eine 50%ige Abschwächung der BANK-induzierten Kontraktion bewirkte, 0,13 &mgr;mol/kg oder etwa 0,07 mg/kg. Die maximale Wirksamkeit der Verbindung mit 3,5 &mgr;mol/kg (1,8 mg/kg) gegen intravenöses BANK (3 nmol/kg) betrug etwa 100%.

Oral verabreicht, betrug eine inhibitorische Dosis der Verbindung, die eine 50%ige Abschwächung der BANK-induzierten Kontraktion bewirkte, 1,0 &mgr;mol/kg oder etwa 0,5 mg/kg. Die maximale Wirksamkeit, die mit der Verbindung mit 5 &mgr;mol/kg (2,5 mg/kg) erzielt wurde, betrug etwa 80%. Die Wirkungsdauer der Verbindung zeigte sich als etwa 6 Std. mit einer angenäherten Halbwertszeit von 3,5 Std.

Es wurde nicht gefunden, dass die Verbindung irgendeinen Hinweis auf jegliche unpassende Nebenwirkungen in Labortesttieren mit etlichen Mehrfachen der mindestwirksamen Dosis lieferte.

Wie hier verwendet, wenn nicht anders angegeben,

  • (i) sind Temperaturen in Grad Celsius (°C) angegeben; wurden die Vorgänge bei Raumtemperatur oder Umgebungstemperatur, d.h. bei einer Temperatur im Bereich von 18–25°C durchgeführt;
  • (ii) wurden organische Lösungen über wasserfreiem MgSO4 getrocknet; wurde die Lösungsmittelabdampfung unter Verwendung eines Rotationsverdampfers unter reduziertem Druck (600–4000 Pascal; 4,5–30 mm Hg) mit einer Badtemperatur von bis zu 60°C durchgeführt;
  • (iii) bedeutet Chromatographie Flashchromatographie; bedeutet Umkehrphasenchromatographie Flashchromatographie über einem mit Octadecylsilan („ODS") beschichteten Träger mit einem Teilchendurchmesser von 32–74 &mgr;, bekannt als „PREP-40-ODS" (Art 731740-100 von Bodman Chemicals, Aston, PA, USA); wurde Dünnschichtchromatografie („DSC") auf Silicagelplatten durchgeführt;
  • (iv) wurde im Allgemeinen der Reaktionsverlauf durch DSC verfolgt und sind die Reaktionszeiten nur zur Veranschaulichung angegeben;
  • (v) sind die Schmelzpunkte unkorrigiert und gibt „Zers." Zersetzung an; sind die Schmelzpunkte diejenigen, die für die wie beschrieben hergestellten Materialien erhalten wurden; kann Polymorphismus zur Isolierung von Materialien mit unterschiedlichen Schmelzpunkten in einigen Herstellungen führen;
  • (vi) wiesen die Endprodukte zufrieden stellende Protonenkernmagnetresonanz(„NMR")-Spektren auf;
  • (vii) sind die Ausbeuten nur zur Veranschaulichung angegeben und nicht unbedingt diejenigen, die durch sorgfältige Verfahrensentwicklung erhalten werden können; wurden Herstellungen wiederholt, falls mehr Material erforderlich war;
  • (viii) liegen, falls angegeben, NMR-Daten in Form von Deltawerten für diagnostische Hauptprotonen, angegeben in Parts per Million („ppm") in Bezug auf Tetramethylsilan („TMS") als interner Standard, bestimmt bei 300 MHz unter Verwendung von Perdeuterodimethylsulfoxid („DMSO-d6") als Lösungsmittel vor; werden herkömmliche Abkürzungen für die Signalform verwendet; sind Kopplungskonstanten (J) in Hz angegeben; bezeichnet Ar ein aromatisches Proton, wenn eine derartige Zuordnung durchgeführt wurde;
  • (ix) weisen chemische Symbole ihre üblichen Bedeutungen auf; werden SI-Einheiten verwendet;
  • (x) sind reduzierte Drücke als absolute Drücke in Pascal („Pa") angegeben; sind erhöhte Drücke als Gaugedrücke in Bar angegeben;
  • (xi) sind Lösungsmittelverhältnisse in Volumen:Volumen(„V/V")-Bezeichnungen angegeben; und
  • (xii) wurden Massenspektren („MS") mit einer Elektronenenergie von 70 Elektronenvolt im Elektronenaufprall(„EI")-Modus unter Verwendung einer direkten Aussetzungssonde gefahren; wurde, wo angegeben, Ionisierung durch chemische Ionisierung („CI") oder schnellen Atombeschuss („FAB") ausgeführt; sind Werte für m/z angegeben; sind im Allgemeinen nur Ionen angegeben, die die Ausgangsmasse angeben.

Chemische Beispiele: Beispiel 1: (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamiddihydrochlorid

Eine gerührte Lösung von (S)-N-[4-[4-(3-Aminopropylamino)-piperidino]-2-(3,4-dichlorphenyl)butyl]-N-methylbenzamid (0,356 g) und 1,1'-Carbonyldiimidazol (0,157 g) in Chloroform (6 ml) wurde unter Rückfluss für eine Dauer von 2 Stunden erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde mit Dichlormethan verdünnt, gewaschen (wässriges Natriumbicarbonat), getrocknet, eingedampft und durch Chromatographie mit Dichlormethan:Methanol (Gradient 98:2, 90:10) als Eluent gereinigt. Das erhaltene Material wurde in Dichlormethan gelöst, als das Hydrochloridsalz mit etherischem Chlorwasserstoff ausgefällt, eingedampft und unter Hochvakuum gesetzt, um die Titelverbindung als weißen Feststoff zu erhalten. MS: m/z = 517 (M + 1); Analyse für C27H34CL2N4O2·2,60HCl·0,13(C2H5)2O: Berechnet: C, 53,14; H, 6,14; N, 9,00; Gefunden: C, 53,14; H, 6,31; N, 9,16. Die Zwischenverbindung (S)-N-[4-[4-(3-Aminopropylamino)piperidino]-2-(3,4-dichlorphenyl)butyl]-N-methylbenzamid wurde wie folgt hergestellt:

1a. 1-Benzyloxycarbonyl-4-(3-aminopropylamino)piperidin.

1-Benzyloxycarbonyl-4-oxopiperidin (12,0 g) in Methanol (72 ml) wurde einer gerührten Lösung von 1,3-Diaminopropan (5,2 ml) und Essigsäure (8,8 ml) in Methanol (72 ml) zugesetzt. Nach 15 Minuten wurde Natriumcyanoborhydrid (9,7 g) in Methanol (72 ml) in einer einzigen Portion zugesetzt. Nach Rühren über Nacht wurde das Reaktionsgemisch eingedampft und der Rückstand in 1 N Salzsäure (100 ml) gelöst. Konzentrierte Salzsäure wurde zugetropft und das Rühren fortgesetzt, bis die Gasentwicklung aufhörte. Das saure wässrige Gemisch wurde mit Dichlormethan gewaschen, auf pH 10 mit 10 N Natriumhydroxid basisch gestellt und mit Dichlormethan extrahiert. Die Dichlormethanextrakte wurden getrocknet und eingedampft, um die Titelverbindung als viskoses Öl zu erhalten. MS: m/z = 292 (M + 1); NMR (CD3OD): 7,34 (m, 5), 5,10 (s, 2), 4,13 (m, 2), 2,86 (m, 2), 2,65 (m, 5), 1,90 (m, 2), 1,65 (m, 2), 1,23 (m, 2).

1b. 1-Benzyloxycarbonyl-4-[2,2,2-trifluoracetyl)-[3-(2,2,2-trifluoracetylamino)propyl]amino]piperidin.

Trifluoressigsäureanhydrid (10,5 ml) wurde einer Lösung von 1-Benzyloxycarbonyl-4-(3-aminopropylamino)piperidin (7,5 g) und Triethylamin (8,3 ml) in Chloroform (90 ml) bei 0°C zugesetzt. Nach Rühren über Nacht wurde das Reaktionsgemisch mit Dichlormethan verdünnt, gewaschen (1 N Salzsäure, wässriges Natriumbicarbonat), getrocknet, eingedampft und durch Chromatographie mit Dichlormethan:Methanol (98:2) als Eluent gereinigt, um das trifluoracetylierte Piperidin als viskoses Öl zu erhalten. NMR: 7,36 (m, 5), 5,14 (s, 2), 4,35 (m, 2), 3,93 (m, 1), 3,35 (m, 4), 2,83 (m, 2), 1,87–1,74 (m, 6); MS: m/z = 484 (M + 1).

1c. 4-[(2,2,2-Trifluoracetyl)[3-(2,2,2-trifluoracetylamino)propyl]amino]piperidin.

Eine Lösung von 1-Benzyloxycarbonyl-4-[(2,2,2-trifluoracetyl)-[3-(2,2,2-trifluoracetylamino)propyl]amino]piperidin (1,85 g) und 20% Palladiumhydroxid auf Kohle (0,340 g) in Ethanol (30 ml) wurde über Nacht unter 1 Bar Wasserstoff gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde durch Diatomeenerde filtriert und das Filtrat eingedampft, um die Titelverbindung (0,950 g) als viskoses Öl zu erhalten. NMR (CD3OD): 4,39 (m, 1), 3,98 (m, 1), 3,30 (m, 3), 2,95 (m, 1), 2,82 (m, 1), 2,65 (m, 2), 2,01 (m, 2), 1,75 (m, 2), 1,32 (m, 2); MS: m/z = 350 (M + 1).

1d. (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-[(2,2,2-trifluoracetyl)-[2-(2,2,2-trifluoracetylamino)ethyl]amino]piperidino]butyl]-N-methylbenzamid.

(S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-oxobutyl]-N-methylbenzamid (0,823 g) in Methanol (4 ml) wurde einer Lösung von 4-[(2,2,2-Trifluoracetyl)-[3-(2,2,2-trifluoracetylamino)propyl]amino]piperidin (0,600 g) und Essigsäure (0,20 ml) in Methanol (8 ml) zugesetzt. Nach 5 Minuten wurde Natriumcyanoborhydrid (0,220 g) in Methanol (4 ml) in einer einzigen Portion zugesetzt. Nach Rühren für eine Dauer von 3 Stunden wurde das Reaktionsgemisch mit wässrigem Natriumbicarbonat verdünnt, für eine Dauer von 30 Minuten gerührt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Extrakte wurden getrocknet, eingedampft und durch Chromatographie mit Dichlormethan:Methanol (Gradient 98:2, 90:10) als Eluent gereinigt. Das erhaltene Material wurde in Dichlormethan gelöst, mit etherischem Chlorwasserstoff als das Hydrochloridsalz ausgefällt und über Nacht unter Hochvakuum gesetzt, um die Titelverbindung als weißen Feststoff zu erhalten. MS: m/z = 683 (M + 1).

1e. (S)-N-[4-[4-(3-Aminopropylamino)piperidino]-2-(3,4-dichlorphenyl)butyl]-N-methylbenzamid.

Eine Lösung des rohen (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-[(2,2,2-trifluoracetyl)-[3-(2,2,2-trifluoracetylamino)propyl]amino]piperidino]butyl]-N-methylbenzamids (2,5 g) in 20%igem wässrigen Kaliumhydroxid (8,5 ml) und Methanol (11 ml) wurde für eine Dauer von 1 Stunde gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde auf pH 2 mit 1 N Salzsäure angesäuert und 3 mal mit Dichlormethan gewaschen. Die wässrige Phase wurde auf pH 10 mit 1 N Natriumhydroxid basisch gestellt und mit Dichlormethan extrahiert. Die Extrakte wurden getrocknet und eingedampft, um die Titelverbindung als viskoses Öl zu erhalten. MS: m/z = 491 (M + 1).

Beispiel 2: (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamiddihydrochlorid:

Eine gerührte Lösung von (S)-N-[4-[4-(3-Aminopropylamino)piperidino]-2-(3,4-dichlorphenyl)butyl]-N-methylbenzamid (0,356 g) und 1,1'-Carbonyldiimidazol (0,157 g) in Chloroform (6 ml) wurde unter Rückfluss für eine Dauer von 2 Stunden erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde mit Dichlormethan verdünnt, gewaschen (wässriges Natriumbicarbonat), getrocknet, eingedampft und mit Dichlormethan:Methanol (Gradient 98:2, 90:10) als Eluent chromatographiert. Das erhaltene Material wurde in Dichlormethan gelöst, mit etherischem Chlorwasserstoff als das Hydrochloridsalz ausgefällt, eingedampft und über Nacht unter Hochvakuum gesetzt, um die Titelverbindung als weißen Feststoff zu erhalten. MS: m/z = 517 (M + 1); Analyse für C27H34Cl2N4O2·2,60HCl·0,13(C2H5)2O: Berechnet: C, 53,14; H, 6,14; N, 9,00; Gefunden: C, 53,14; H, 6,31; N, 9,16.

Beispiel 3: (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamidmaleatsalz:

Eine gerührte Lösung mit 50°C von (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-(2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid (22,29 g) in Ethylacetat (446 ml) wurde tropfweise mit einer Lösung von Maleinsäure (5 g) in absolutem Ethanol (44,6 ml) behandelt. Nach Beendigung der Maleinsäurezugabe wurde die erhaltene Aufschlämmung für eine Dauer von 30 Minuten bei 50°C gerührt, langsam auf Raumtemperatur über eine Dauer von 4 Stunden abgekühlt, dann bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Die Suspension wurde filtriert, mit Ethylacetat gewaschen und im Vakuum bei 40°C getrocknet, um die Titelverbindung als weißes kristallines Pulver zu erhalten.


Anspruch[de]
Verwendung von (S)-N-[2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-[4-2-oxoperhydropyrimidin-1-yl)piperidino]butyl]-N-methylbenzamid oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Prävention von hyperaktiver Blase oder Harninkontinenz. Verwendung nach Anspruch 1 eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes ausgewählt aus einem Chlorid, einem Sulfat, einem Tosylat, einem Mesylat, einem Napsylat, einem Besylat, einem Phosphat, einem Salicylat, einem Tartrat, einem Lactat, einem Citrat, einem Benzoat, einem Succinat, einem Acetat oder einem Maleat. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, das für die gemeinsame Verabreichung mit einem oder mehreren anderen, medizinisch kompatiblen therapeutischen Mitteln geeignet ist. Verwendung nach Anspruch 3, wobei die anderen, medizinisch kompatiblen therapeutischen Mittel ausgewählt sind aus einem östrogenen Mittel, einer progestationalen Substanz, einem alpha-adrenergen Agonisten, einem beta-adrenerge Rezeptoren blockierenden Mittel, einer cholinerge Rezeptoren blockierenden Verbindung oder einem cholinerge Rezeptoren stimulierenden Arzneimittel. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, das sich für die orale parenterale oder rektale Verabreichung oder die Verabreichung durch Inhalation oder durch Insufflation eignet. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, das sich für die orale Verabreichung eignet. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, das eine Tablette oder Kapsel umfasst, die etwa 0,1 mg bis etwa 250 mg der Verbindung oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon enthält. Verwendung nach Anspruch 7, umfassend eine Tablette oder Kapsel, die etwa 5 mg bis etwa 100 mg der Verbindung oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon enthält. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, umfassend etwa 0,1 mg bis etwa 250 mg der für die Verabreichung durch Inhalation geeigneten Verbindung als Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei, drei oder vier Tagesdosen. Verwendung nach Anspruch 9 bei der Herstellung eines Medikaments, umfassend etwa 5 mg bis etwa 100 mg der für die Verabreichung durch Inhalation geeigneten Verbindung als Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei, drei oder vier Tagesdosen. Verwendung nach Anspruch 1 bei der Herstellung eines Medikaments, das sich für die Verabreichung als eine Kapsel, eine Tablette, eine wässrige Lösung, eine wässrige Suspension, eine nichtwässrige Suspension, ein Zäpfchen, ein Aerosol oder ein Pulver eignet.






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