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Haltestab für die Kreation eines zeitlichen Sicherheitsraumes in einem Aufzugsschacht - Dokument DE602004001274T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004001274T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001473264
Titel Haltestab für die Kreation eines zeitlichen Sicherheitsraumes in einem Aufzugsschacht
Anmelder Inventio AG, Hergiswil, Nidwalden, CH
Erfinder Kocher, Johannes, 6044 Udligenswil, CH;
Mc Govern, Eamon, 6003 Luzern, CH
Vertreter Flügel Preissner Kastel Schober, 80335 München
DE-Aktenzeichen 602004001274
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.03.2004
EP-Aktenzeichen 040057457
EP-Offenlegungsdatum 03.11.2004
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse B66B 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B66B 11/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Schaffung und Sicherung eines temporären Sicherheitsraums in einem Aufzugsschacht, so dass ein Servicemonteur oder Wartungstechniker ohne Gefahr durch eine in den Sicherheitsraum eintretende Kabine arbeiten kann. Insbesondere stellt die Erfindung einen Haltestab zur Befestigung im Schacht bereit, um eine Bewegung der Kabine in den Sicherheitsraum zu verhindern.

In den letzten Jahren hat sich der Druck in der Aufzugsindustrie, den Platzbedarf von Anlagen zu reduzieren, dramatisch erhöht. Dies hat zur Ausführung von modernen Aufzugssystemen geführt, bei denen

  • a) unter normalen Betriebsbedingungen die gesamte Schachtlänge für die Fahrt der Kabine verwendet wird. Demgemäß gibt es keine permanenten, eigens vorgesehenen Sicherheitsräume im Kopf und in der Grube des Schachts; und
  • b) die Maschine nicht mehr in einem getrennten Raum untergebracht ist, sondern auch im Schacht montiert ist.

Somit besteht Bedarf an der Bereitstellung eines temporären Sicherheitsraums im Schacht von modernen Systemen, bevor Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden können. Wenn die Maschine im Schacht montiert ist, ist des Weiteren die Häufigkeit, mit der zur Durchführung von Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten Zugang zum Schacht geschaffen werden muss, erhöht. Demgemäß ist es wichtig, dass das Mittel zur Schaffung des temporären Sicherheitsraums schnell und zuverlässig eingerichtet und rückgestellt werden kann.

Es sind viele Lösungen nach dem Stand der Technik zur Schaffung der erforderlichen temporären Sicherheitsräume vorgeschlagen worden. Zum Beispiel zeigt die EP-A-0985628 höhenverstellbare Schienenglieder, die oben auf dem Dach einer Aufzugskabine angeordnet sind. Bei normalem Aufzugsbetrieb werden die Schienenglieder in einer Position gehalten, die niedriger ist als der höchste Vorsprung von dem Kabinendach, so dass sie die Fahrt des Aufzugs nicht behindern. Wenn Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollen, werden die Schienenglieder in eine aufrechte Position angehoben, wodurch ein zwischen der Oberseite der Kabine und der Oberseite der Schienenglieder definierter temporärer Sicherheitsraum hergestellt wird.

Eine ähnliche Lösung wird in der WO-A-02085773 beschrieben, in der auf dem Dach der Aufzugskabine ein Klappgerüst angebracht ist. Wenn Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollen, wird das Gerüst ausgeklappt und erstreckt sich vertikal über der Kabine, um einen Sicherheitsraum herzustellen.

Bei diesen beiden Lösungen tritt häufig das Problem auf, dass sie einen Sicherheitsraum nur im Kopfraum des Schachts über der Kabine herstellen können. Des Weiteren erstrecken sich die Schienenglieder oder das Gerüst vertikal durch die Sicherheitsräume, die sie schaffen, wodurch der Wartungstechniker bei der Durchführung der erforderlichen Arbeiten behindert werden könnte.

In der EP-A-0725033 wird ein gebräuchlicher Lösungsansatz zur Herstellung des erforderlichen Sicherheitsraums in der Grube des Schachts beschrieben. Am Boden der Grube wird ein Puffer schwenkbar angebracht. Unter normalen Aufzugsbetriebsbedingungen wird der Puffer in einer vertikalen Position gehalten, in der er die Fahrt der Aufzugskabine nicht beeinflusst. Wenn in der Grube Arbeiten durchgeführt werden sollen, wird der Puffer aus seiner festgehaltenen Position freigegeben und kippt unter Schwerkraft in eine Sicherheitsposition, in der er die Fahrt der Kabine in die Grube verhindert. Ähnliche Stützen werden in der DE-A-10065099 beschrieben. Diese Sicherheitsvorrichtungen erstrecken sich jedoch bei Schaffung eines Sicherheitsraums in der Grube in der Tat wieder durch den Sicherheitsraum, wodurch der Wartungstechniker bei der Durchführung der erforderlichen Arbeiten behindert werden könnte.

Die US-A-5773771 beschreibt eine Vorrichtung zur Einschränkung der Bewegung einer Aufzugskabine. Die Vorrichtung besteht aus zwei Schrauben, die aus beiden Seiten eines die Kabine stützenden unteren Stützkanals ausziehbar sind. In der ausgezogenen Position nehmen die Schrauben an den Führungsschienen angebrachte Stahlplatten in Eingriff, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Kabine verhindert wird. Wenn ein Servicemonteur oben auf der Kabine arbeitet, wäre es für ihn schwierig, wenn nicht gar unmöglich, zu sehen, ob die Schrauben ausgezogen sind und ordnungsgemäß mit den Stahlplatten in Eingriff stehen. Somit kann er sich nicht völlig darauf verlassen, dass eine Kabinenbewegung verhindert wird.

Demgemäß müssen die mit dem Stand der Technik in Verbindung stehenden, oben genannten Probleme durch Bereitstellung eines einfachen, effektiven, zuverlässigen und sichtbaren Mittels und Verfahrens zur Schaffung von sowohl Gruben- als auch Kopfraum-Sicherheitsräumen, das nicht in den so hergestellten Sicherheitsraum hineinragt und so die Wartungsarbeiten behindert, überwunden werden. Diese Aufgabe wird durch die in den angehängten Ansprüchen definierte Erfindung gelöst.

Rein beispielhaft werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben, wobei in den Zeichnungen:

1 eine Draufsicht eines Aufzugssystems ist, die eine Kabine in einem Schacht und einen Haltestab gemäß der vorliegenden Erfindung in seiner Lagerungsposition oben auf der Kabine zeigt;

2 eine vergrößerte Ansicht des Segments A von 1 ist, die das Zusammenwirken zwischen einer Führungsschiene und einem Führungsschuh des Aufzugssystems zeigt;

3 2 entspricht, aber den Haltestab in einer Position zur Verhinderung einer Aufwärtsbewegung der Kabine zeigt;

4 eine Seitenansicht der in 3 gezeigten Anordnung ist;

5 4 entspricht, aber den Haltestab in einer Position zeigt, in der er eine Abwärtsbewegung der Kabine verhindert;

6 einen teleskopischen Haltestab gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

7 einen weiteren teleskopischen Haltestab gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und

8 4 entspricht, aber einen Haltestab gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

1 ist eine Draufsicht auf eine in einem Schacht 10 eines Aufzugssystems 1 montierte Kabine 2. Zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Kabine 2 montierte Führungsschuhe 6 gleiten entlang entsprechenden Führungsschienen 12, die an gegenüberliegenden Wänden des Schachts 10 befestigt sind, um die Kabine 2 in einer zentrierten Position zu halten, wenn sie sich im Schacht 10 auf und ab (aus der und in die Ebene des Blatts) bewegt. Ein Haltestab 20 gemäß der vorliegenden Erfindung ist auf einem Dach 4 der Kabine 2 gelagert.

2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Segments A von 1, die ausführlicher die Beziehung zwischen einem der Führungsschuhe 6 und der zugehörigen Führungsschiene 12 zeigt. Die Führungsschiene 12 umfasst einen Stützflansch 14 und ein Führungsblatt 16, das sich zur Mitte des Schachts 10 nach innen erstreckt. Die Führungsschiene 12 wird durch Befestigungsschrauben 18, die sich durch den Stützflansch 14 erstrecken und durch entsprechende Muttern 19 daran befestigt sind, im Schacht 10 positioniert und daran angebracht. Der Führungsschuh 6 ist mit einem Schlitz 8 versehen, der das Führungsblatt 16 teilweise umgibt. Demgemäß wird durch Eingriff des Führungsblatts 16 mit den Seitenwänden des Schlitzes 8 verhindert, dass sich die Kabine 2 weit von ihrer Fahrtmittellinie weg bewegt.

Wenn im Schacht 10 Wartungs-/Inspektionsarbeiten durchgeführt werden sollen, hält der Techniker die Kabine 2 auf einer vorbestimmten Höhe in der Nähe einer bestimmten Stockwerksflurtür des Schachts 10 an, öffnet die Stückwerksflurtür und klettert auf das Dach 4 der Kabine 2. Von dort schaltet der Techniker das Steuersystem des Aufzugs 1 auf Inspektionsmodus, wodurch die Kabine 2 unter Aufsicht des Technikers mit einer reduzierten Geschwindigkeit im Schacht 10 nach oben oder nach unten fahren kann.

Um über der Kabine 2 einen temporären Sicherheitsraum zu schaffen, wird der Haltestab 20 wie in den 3 und 4 gezeigt angeordnet. Der Haltestab 20 weist einander gegenüberliegende Enden auf, die jeweils zwei Stützstreben 26 mit einem Kanal 24 dazwischen aufweisen. Anfangs bewegt der Techniker die Kabine 2 nach oben zu dem aber nicht in den vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum. Dann wird der Haltestab 20 aus seiner Lagerungsposition nach der Darstellung in 1 entfernt, und die Führungsblätter 16 der Führungsschienen 12 werden in die gegenüberliegenden Kanäle 24 des Haltestabs 20 eingeführt. Dann wird die Kabine 2 etwas nach oben bewegt, bis die Stützstreben 26 an einer Unterseite der die Führungsschiene 12 am Schacht 10 befestigenden Muttern 19 zur Anlage kommen, wie insbesondere in 4 gezeigt. In dieser Position bei zwischen dem Dach 4 der Kabine 2 und den Muttern 2 eingeklemmtem Haltestab 20 wird eine weitere Aufwärtsbewegung der Kabine 2 verhindert, wodurch der obere Sicherheitsraum geschaffen wird.

Um die anfänglichen und jegliche anschließenden Aufprallkräfte zwischen dem Haltestab 20 und der Kabine 2 zu reduzieren, ist auf der Unterseite des Haltestabs 20 eine Schicht aus elastischem Material 22, wie zum Beispiel Kautschuk, vorgesehen.

Zum Schaffen eines temporären Sicherheitsraums in einer Grube des Schachts 10 unter der Kabine 2 wird der Haltestab 20 wie in 5 gezeigt angeordnet. Anfangs bewegt der Techniker die Kabine 2 nach unten zu dem aber nicht in den vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum. Dann wird der Haltestab 20 aus seiner in 1 gezeigten Lagerungsposition entfernt, und die Führungsblätter 16 der Führungsschienen 12 werden wieder in die gegenüberliegenden Kanäle 24 im Haltestab 20 eingeführt. Hierbei muss der Haltestab 20 jedoch am Dach 4 der Kabine 2 befestigt werden. Dies wird durch das Einführen von Schrauben 30 durch im Stab 20 vorgesehene Schlitze 28 und ihr Befestigen am Dach 4 der Kabine 2 erreicht. Dann kann die Kabine 2 etwas nach unten bewegt werden, bis die Stützstreben 26 an der Oberseite der die Führungsschiene 12 am Schacht 10 befestigenden Muttern 19 anliegen. In dieser Position wird verhindert, dass sich die Kabine 2 weiter nach unten bewegt, wodurch der untere Sicherheitsraum erzeugt wird.

Obgleich die Führungsschuhe 6 dieser bestimmten Ausführungsform an der Oberseite der Kabine 2 angeordnet sind, versteht sich, dass die Schuhe 6 an einer beliebigen Stelle entlang der Höhe der Kabine 2 angebracht werden können.

Im Laufe der Zeit kann es zu einer Fehlausrichtung der gegenüberliegenden Führungsschienen 12 eines Aufzugssystems 1 kommen. Demgemäß kann der Abstand zwischen ihnen entlang der Länge des Schachts 10 variieren. Da der Haltestab 20 der zuvor beschriebenen Ausführungsform einstückig ausgeführt ist, kann er diese Änderungen nicht berücksichtigen oder sich daran anpassen. Demgemäß wurde ein alternativer, teleskopischer Haltestab 40 nach der Darstellung in 6 entwickelt. Der Haltestab 40 teilt alle Merkmale der vorhergehenden Ausführungsform, besteht aber zusätzlich dazu aus einer zweiteiligen Ausführung. Die Enden des Haltestabs 40 sind durch eine Druckfeder 32 gegeneinander vorgespannt. Somit passt sich der Haltestab 40 automatisch an den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen 12 an, selbst wenn sich der Abstand entlang der Länge des Schachts 10 ändert.

7 zeigt einen manuell verstellbaren Haltestab 50 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Der Haltestab 50 ist wieder eine zweiteilige, teleskopische Ausführung. Wenn der Haltestab 50 in der Position ist, in der er den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen 12 überspannt verriegelt, der Techniker die beiden Teile miteinander mittels eines Gewindestifts 34.

Natürlich können die Ausführungsformen nach den 6 und 7 so kombiniert werden, dass die beiden teleskopischen Teile des Haltestabs in der Lagerungsposition miteinander verriegelt werden, so dass er eine minimale Länge aufweist. Dann kann der Gewindestift 34, wenn erforderlich, gelöst werden, und die Druckfeder 32 drückt die beiden Teile auseinander, so dass sie die gegenüberliegenden Führungsschienen 12 im Schacht 10 in Eingriff nehmen.

Statt der Verwendung von Schrauben 18 und Muttern 19 an den Führungsschienen 12 könnten temporäre Befestigungsmittel, wie zum Beispiel eine Klemme oder eine Schraube, dazu verwendet werden, die Enden des Haltestabs an den Führungsschienen 12 zu befestigen, wie in 8 gezeigt, die einen weiteren Haltestab 60 gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Die gezeigte Anordnung ähnelt der von 4, aber es versteht sich, dass der Haltestab 60 kürzer ist als der von 4.

Wenn Wartungs-/Inspektionsarbeiten im Schacht 10 durchgeführt werden sollen, hält der Techniker wieder die Kabine 2 in einer vorbestimmten Höhe in der Nähe einer bestimmten Stockwerksflurtür des Schachts 10 an, öffnet die Stockwerksflurtür und klettert auf das Dach 4 der Kabine 2. Anstatt das Steuersystem des Aufzugs 1 manuell auf Inspektionsmodus zu schalten, entfernt der Techniker lediglich den Haltestab 60 aus seiner Lagerungsposition (1) und befestigt ihn quer über das Kabinendach 4 zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen 12, wie in 8 gezeigt. In dieser Position berührt ein elektrischer Kontakt 66 auf jeder Seite der Unterseite des Haltestabs 60 eine zugehörige Elektrode 68, die von dem Kabinendach 4 abragt, um einen Brückenschaltkreis zu schließen, wodurch die Steuerschaltung des Aufzugs 1 automatisch auf Inspektionsmodus geschaltet wird. Da die Stützstreben 62 dieser Ausführungsform kürzer sind als in den vorherigen Ausführungsformen, kann der Techniker die Kabine 2 nach oben zu dem vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum bewegen, ohne gegen die die Führungsschienen 12 am Schacht 10 befestigenden Muttern 19 und Schrauben 18 zu stoßen. In dieser Position schraubt der Techniker temporäre Schrauben 64 in Gewindelöcher 15 an gegenüberliegenden Führungsschienen 12 und bewegt dann die Kabine 2 weiter nach oben, bis die Stützstreben 62 an den temporären Schrauben 64 zur Anlage kommen. Eine weitere Aufwärtsbewegung der Kabine 2 wird verhindert und dadurch der obere Sicherheitsraum geschaffen.

Es kommt auch eine weitere Anordnung in Betracht, bei der die Stützstreben länger sind als bei der in 4 gezeigten Ausführungsform, und statt des Eingriffs mit an den oder durch die gegenüberliegenden Führungsschienen hindurch angebrachten Muttern oder Schrauben können sich die Streben in Löcher erstrecken, die in regelmäßigen Abständen entlang den Stützflanschen der gegenüberliegenden Führungsschienen vorgesehen sind. Natürlich müsste solch ein Haltestab teleskopisch sein, da seine ausgezogene Länge in sich größer ist als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen.

Da der Wartungstechniker im Allgemeinen auf das Dach 4 der Kabine 2 klettern muss, um das Steuersystem des Aufzugs 1 auf Inspektionsmodus zu schalten (sei es manuell oder durch Installation des Haltestabs 60), ist das Dach 4 der logischste Platz, um den Haltestab 20, 40, 50 oder 60 zu lagern und zu installieren. Es versteht sich jedoch, dass der Haltestab 20, 40, 50 oder 60 auch am Boden der Kabine oder sogar an einem Gegengewicht des Aufzugssystems 1 mit seinen eigenen Führungsschienen installiert werden könnte.


Anspruch[de]
Temporärer Sicherheitsraum in einem Aufzugsschacht (10), bei dem eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung einer Kabine (2) oder eines Gegengewichts entlang Führungsschienen (12) durch einen Haltestab (20, 40, 50, 60) mit an einem an der Führungsschiene (12) vorgesehenen Eingriffsmittel (18, 19; 64) anliegenden gegenüberliegenden Enden verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsmittel (18, 19; 64) dauerhaft dazu verwendet wird, die Führungsschiene (12) am Schacht (10) zu befestigen oder ein in der Führungsschiene vorgesehenes Loch ist oder temporär an der Führungsschiene (12) befestigt ist, um den temporären Sicherheitsraum zu schaffen. Temporärer Sicherheitsraum nach Anspruch 1, bei dem jedes Ende des Haltestabs (20, 40, 50, 60) zwei Stützstreben (26, 62) mit einem dazwischen definierten Kanal (24) aufweist, wobei die Stützstreben (26, 62) die Führungsschiene (12) in Eingriff nehmen und der Kanal (24) eine Führungsschiene (12) teilweise in Eingriff nimmt. Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Haltestab (20, 40, 50, 60) weiterhin eine elastische Schicht (22) zur Positionierung neben der Kabine (2) oder dem Gegengewicht umfasst, um Aufprallkraft aufzunehmen, wenn die Kabine (2) oder das Gegengewicht anfänglich am Haltestab (20, 40, 50, 60) zur Anlage kommt. Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin mit einem Befestigungsmittel (30) zur Befestigung des Haltestabs (20, 40, 50, 60) an der Kabine (2) oder am Gegengewicht. Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Haltestab (40, 50) eine zweiteilige, teleskopische Ausführung mit einer Druckfeder (32), die die gegenüberliegenden Enden auseinander vorspannt, und/oder einem Gewindestift (34) zum Miteinanderverriegeln der zweiteiligen Ausführung ist. Verfahren zur Schaffung eines temporären Sicherheitsraums in einem Aufzugsschacht (10) durch Verhindern einer Aufwärts- oder Abwärtsbewegung einer Kabine (2) oder eines Gegengewichts entlang Führungsschienen (12), mit den folgenden Schritten:

a) Schalten eines Steuersystems auf Inspektionsmodus;

gekennzeichnet durch

b) Bereitstellen eines Eingriffsmittels (18, 19; 64) an der Führungsschiene (12), wobei das Eingriffsmittel (18, 19; 64) dauerhaft dazu verwendet wird, die Führungsschiene (12) am Schacht (10) zu befestigen, ein in der Führungsschiene vorgesehenes Loch ist oder temporär an der Führungsschiene (12) befestigt ist, um den temporären Sicherheitsraum zu schaffen; und

c) Installieren eines Haltestabs (20, 40, 50, 60) mit einander gegenüberliegenden Enden, die an dem Eingriffsmittel (18, 19; 64) anliegen.
Verfahren nach Anspruch 6, bei dem der Schritt des Installierens des Haltestabs (60) das Steuersystem automatisch und gleichzeitig auf Inspektionsmodus schaltet. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, weiterhin mit dem Schritt des Befestigens des Haltestabs (20, 40, 50, 60) an der Kabine (2) oder am Gegengewicht.






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