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Dokumentenidentifikation DE602005000279T2 31.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001651845
Titel ABGASREGELVORRICHTUNG FÜR VERBRENNUNGSMOTOR
Anmelder Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha, Toyota, Aichi, JP
Erfinder ASANUMA, Toyota Jidosha K.K., Takamitsu, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 602005000279
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.06.2005
EP-Aktenzeichen 057487050
WO-Anmeldetag 09.06.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/IB2005/001606
WO-Veröffentlichungsnummer 2005121515
WO-Veröffentlichungsdatum 22.12.2005
EP-Offenlegungsdatum 03.05.2006
EP date of grant 22.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2007
IPC-Hauptklasse F01N 3/08(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F01N 11/00(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, EP   F02D 41/02(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, EP   B01D 53/94(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, EP   F02D 41/14(2006.01)A, L, I, 20051224, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Abgassteuergerät für eine Brennkraftmaschine, in der ein NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator von einer durch eine Schwefelkomponente verursachten Vergiftung wiederhergestellt wird.

2. Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik

Ein NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (im Weiteren kann der NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator als "NOx-Katalysator" bezeichnet sein) ist in einem Auslassdurchlass vorgesehen. Der NOx-Katalysator kann mit Schwefeloxid (SOx) vergiftet sein (d. h. es kann eine Schwefelvergiftung auftreten). In diesem Fall ist es nötig, den NOx-Katalysator von der Schwefelvergiftung wiederherzustellen, sodass eine Katalysator-Steuerfunktion zurückgesetzt wird. Daher wird bei gegebenen Zeitintervallen ein Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt. Bei dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess wird eine Temperatur des NOx-Katalysators auf einen Temperaturbereich erhöht, in dem SOx freigegeben wird (im Weiteren als "SOx-Freigabetemperaturbereich" bezeichnet) und der NOx-Katalysator wird in eine reduzierende Atmosphäre gebracht. Beispielsweise offenbar die japanische Patentoffenlegungsschrift Nummer JP (A) 2000-045753 ein Abgassteuergerät, in dem eine Ansammlungsmenge von SOx in einem NOx-Katalysator auf Grundlage einer SOx-Konzentration berechnet wird, die durch einen an einem Abschnitt stromabwärts des NOx-Katalysator vorgesehenen SOx-Sensor erfasst wird, und wenn die Ansammlungsmenge einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet, dann wird eine Temperatur des NOx-Katalysators auf einen SOx-Freigabetemperaturbereich erhöht (d. h. der Temperaturbereich von ca. 600°C oder höher) und ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Abgases (im weiteren Verlauf als "Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis" bezeichnet) wird für eine vorbestimmte Zeitspanne fett gemacht, sodass der NOx-Katalysator von der Schwefelvergiftung wiederhergestellt wird.

Zudem reagiert in dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess das von dem NOx-Katalysator freigegebene SOx mit Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) und somit wird Schwefelwasserstoff (H2S) erzeugt. Da H2S einen Schwefelgestank hervorruft, muss eine Menge von freigegebenem H2S reduziert werden. Dementsprechend offenbart die japanische Patentoffenlegungsschrift Nummer JP (A) 2003-035132 ein Abgassteuergerät, in dem ein Sensor zum Erfassen einer Konzentration von H2S an einem Abschnitt stromabwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator angeordnet ist und der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess auf Grundlage eines Ausgabewerts des Sensors gesteuert wird.

Da jedoch in dem Abgassteuergerät, das den SOx-Sensor verwendet, wie in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nummer JP (A) 2000-045753 offenbart ist, die Menge von freigegebenem NOx während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess nicht erfasst wird, kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess selbst dann fortgeführt werden, wenn nahezu kein SOx von dem NOx-Katalysator freigegeben wird oder der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess kann übermäßig durchgeführt werden und die Menge von freigegebenem H2S kann nicht verringert werden. In dem Abgassteuergerät, das den H2S-Sensor verwendet, wie in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nummer JP (A) 2003-035132 offenbart ist, kann, obwohl die Erzeugung von H2S unterdrückt ist, nicht die tatsächliche Menge von freigegebenem SOx während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess erfasst werden, wie dies in dem in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nummer JP (A) 2000-045753 offenbarten Abgassteuergerät der Fall ist. Daher kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess nicht fortgeführt werden, während SOx nicht ausreichend freigegeben wurde. Das heißt, eine Bedingung, unter der SOx von dem NOx-Katalysator freigegeben wird, stimmt nicht notwendigerweise mit einer Bedingung überein, unter der H2S erzeugt wird. Folglich kann dann, wenn der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess auf Grundlage lediglich der Konzentration von H2S durchgeführt wird, der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess nicht auf geeignete Weise fortschreiten.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Abgassteuergerät für eine Brennkraftmaschine bereitzustellen, in dem Schwefeloxid (SOx) zuverlässig freigegeben werden kann, während die Freigabe von Schwefelwasserstoff (H2S) während einem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess unterdrückt wird.

Ein erster Gesichtspunkt der Erfindung bezieht sich auf ein Abgassteuergerät für eine Brennkraftmaschine mit: einem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator, der in einem Auslassdurchlass für eine Brennkraftmaschine vorgesehen ist; einer Erfassungseinrichtung, die eine Gesamtkonzentration von Schwefeloxid und Schwefelwasserstoff in dem Abgas, das den NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator passiert hat sowie eine Konzentration des Schwefeloxids in dem Abgas erfasst; und einer Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung, die einen Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchführt, der einen Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegeben wird. Wenn eine Konzentration von Schwefelwasserstoff, die auf Grundlage der Gesamtkonzentration und der Konzentration des Schwefeloxids, die durch die Erfassungseinrichtung während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess erfasst wurde, erhalten wird, einen zulässigen Grenzwert überschreitet, dann steuert die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegeben wird, eine Menge von freigegebenem Schwefeloxid in einem zuvor bestimmten Bereich liegt und eine Konzentration von Schwefelwasserstoff reduziert wird.

Da gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung die Erfassungseinrichtung die Konzentration des Schwefeloxids an einem Abschnitt stromabwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators und die Gesamtkonzentration des Schwefeloxids und des Schwefelwasserstoffs erfasst, kann die Konzentration des tatsächlich freigegebenen Schwefeloxids erhalten werden und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs, welcher tatsächlich erzeugt wird, kann ebenso auf Grundlage der Gesamtkonzentration und der Konzentration des Schwefeloxids erhalten werden. Unter Bezugnahme auf die Konzentration des Schwefeloxids und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs wird der Betriebszustand der Brennkraftmaschine so gesteuert, dass das Schwefeloxid freigegeben wird, während die Konzentration des Schwefelwasserstoffs so reduziert wird, dass sie in dem zulässigen Bereich liegt. Das heißt, der Betriebszustand der Brennkraftmaschine wird so gesteuert, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegeben wird, die Menge des freigegebenen Schwefeloxids in einem vorbestimmten Bereich liegt und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs reduziert wird. Somit kann die Wiederherstellung der Katalysatorfunktion dazu gebracht werden, dass sie zuverlässig fortschreitet, indem das Schwefeloxid freigegeben wird, während ein Auftreten von durch den Schwefelwasserstoff erzeugtem Schwefelgestank unterdrückt wird.

Gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung kann die Vergiftungswiederherstellungs-Steuerungseinrichtung den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuern, dass die Konzentration des Schwefelwasserstoffs reduziert wird, indem zumindest einer von dem Prozess des Erhöhens eines Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses in einen fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Bereich und eines Prozesses einer Verringerung einer Temperatur des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators in einen Temperaturbereich, in dem das Schwefeloxid freigegeben wird, durchgeführt wird. Durch Steuern des Betriebszustands auf diese Weise ist es möglich, die Erzeugung von Schwefelwasserstoff zu unterdrücken, die durch das von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegebene Schwefeloxid verursacht wird.

Die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöhen, indem beispielsweise ein Prozess des Erhöhens einer Menge von Einlassluft, ein Prozess der Verringerung einer Abgasrückführmenge (AGR-Menge) oder ein Prozess der Verringerung einer Menge des zu einem Abschnitt stromaufwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators (einem Zylinder oder einem Auslassdurchlass) zugeführten Kraftstoffs durchgeführt wird.

Wenn gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung die Konzentration des Schwefelwasserstoffs niedriger als der zulässige Grenzwert ist, dann kann die Vergiftungswiederherstellungs-Steuerungseinrichtung den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuern, dass die Menge des von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegebenen Schwefeloxids erhöht wird. Da der Betriebszustand in dieser Weise gesteuert wird, kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess dazu gebracht werden, auf effiziente Weise fortzuschreiten, indem die Freigabe des Schwefeloxids so stark wie möglich gefördert wird, während die Konzentration des Schwefelwasserstoffs den zulässigen Grenzwert nicht überschreitet.

Die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung kann den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuern, dass die Menge des freigegebenen Schwefeloxids erhöht wird, indem zumindest einer von einem Prozess einer Verringerung eines Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses und einem Prozess einer Erhöhung einer Temperatur des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators durchgeführt wird. Durch Steuern des Betriebszustands auf dieser Weise ist es möglich, die Menge des von dem NOx-Reduktions-Speicherungs-Katalysator freigegebenen Schwefeloxids zu erhöhen.

Die Vergiftungswiederherstellungs-Steuerungseinrichtung kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis verringern, indem beispielsweise ein Prozess der Verringerung einer Einlassluftmenge, ein Prozess der Erhöhung einer Abgasrückführmenge oder ein Prozess der Erhöhung einer Menge eines zu einem Abschnitt stromaufwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators (einem Zylinder oder einem Auslassdurchlass) zugeführten Kraftstoff durchgeführt wird, und zwar in einer Art entgegengesetzt zu der Art, in der das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöht wird.

Wenn gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung die Konzentration des durch die Erfassungseinrichtung erfassten Schwefeloxids auf einen vorbestimmten unteren Grenzwert abgenommen hat, kann die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuern, dass die Menge des freigegebenen Schwefeloxids erhöht wird. Durch Steuern des Betriebszustands auf diese Weise kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess dazu gebracht werden, auf Grundlage der erfassten Konzentration des tatsächlich von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator freigegebenen Schwefeloxids zuverlässiger fortzuschreiten.

Wie bis hier beschrieben wurde, hat das Abgassteuergerät gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung die Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Konzentration des Schwefeloxids an einem Abschnitt stromabwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators sowie der Gesamtkonzentration des Schwefeloxids und des Schwefelwasserstoffs. Daher kann die Konzentration des während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess tatsächlich freigegebenen Schwefeloxids erhalten werden und die Konzentration des tatsächlich erzeugten Schwefelwasserstoffs kann zudem auf Grundlage der Gesamtkonzentration und der Konzentration des Schwefeloxids erhalten werden. Auf der Grundlage dieser Konzentrationen kann ein Abgassystem so gesteuert werden, dass das Schwefeloxid freigegeben wird, während die Konzentration des Schwefelwasserstoffs auf innerhalb des zulässigen Bereichs verringert wird. Somit kann die Wiederherstellung der Katalysatorfunktion dazu gebracht werden, zuverlässig fortzuschreiten, indem das Schwefeloxid freigegeben wird, während das Auftreten eines durch den Schwefelwasserstoff erzeugten Schwefelgestanks unterdrückt wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorgehenden und/oder weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlicher, in denen gleiche Bezugszeichen zur Wiedergabe gleicher Elemente verwendet werden, wobei:

1 ein Schaubild ist, das eine Konfiguration einer Brennkraftmaschine zeigt, auf die die Erfindung angewendet wird;

2 ein Schaubild ist, das eine Skizze einer Konfiguration eines Schwefelkonzentrationssensors zeigt, der in einem in 1 gezeigten Abgassteuergerät verwendet wird;

3A ein Prinzip der Erfassung in einem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt des Schwefelkonzentrationssensors zeigt und 3B ein Prinzip der Erfassung in einem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt des Schwefelkonzentrationssensors zeigt;

4 ein Graph ist, der ein Beispiel einer entsprechenden Beziehung zwischen einer Konzentration von SOx und einer Gesamtkonzentration, die durch den Schwefelkonzentrationssensor erfasst werden, und einer Konzentration von H2S, die auf Grundlage dieser Konzentrationen erhalten wird, und eines Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses zeigt;

5 Graph ist, der ein Beispiel einer entsprechenden Beziehung zwischen einer Temperatur eines NOx-Katalysators und der Konzentration von H2S zeigt;

6 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Schwefelfreigabe-Startsteuerroutine zeigt;

7 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Steuerroutine zeigt;

8 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Temperaturerhöhungs-Steuerroutine zeigt;

9 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Schwefelfreigabe-Beendigungssteuerroutine zeigt;

10A und 10B Graphen sind, die jeweils zeitabhängige Änderungen in einer Menge von freigegebenem SOx und einer Menge von erzeugten H2S während einem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess zeigen und insbesondere zeigt 10A die zeitabhängigen Änderungen in der Temperatur des Katalysators, dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis, der Menge von freigegebenem SOx und der Menge von erzeugtem H2S in einem Fall, in dem die in 7 und in 8 gezeigten Steuerungen durchgeführt werden und 10B zeigt zeitabhängige Änderungen in der Menge von freigegebenem NOx und der Menge von erzeugtem H2S in einem Vergleichsbeispiel; und

11 Ansprecheigenschaften des SOX-Konzentrations-Erfassungsabschnitts und des Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitts des Schwefelkonzentrationssensors zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

1 zeigt eine Dieselkraftmaschine 1 als eine Brennkraftmaschine sowie Einlass- und Auslasssysteme dafür. Die Kraftmaschine 1 ist in einem Fahrzeug als eine Kraftquelle zum Betrieb installiert. An Zylindern 2 der Kraftmaschine 1 sind ein Einlassdurchlass 3 und ein Auslassdurchlass 4 angeschlossen. Ein Luftfilter 5 zum Filtern von Einlassluft, ein Kompressor 6a eines Turboladers 6 und ein Drosselventil 7 zum Anpassen einer Einlassluftmenge sind in dem Einlassdurchlass 3 vorgesehen. Eine Turbine 6b des Turboladers 6 ist in dem Auslassdurchlass 4 vorgesehen. Eine Abgassteuereinheit 9, die einen NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (im Weiteren als "NOx-Katalysator" bezeichnet) 8 aufweist, ist an einem Abschnitt stromabwärts der Turbine 6b in dem Auslassdurchlass 4 vorgesehen. Ein Schwefelkonzentrationssensor 10, der als eine Konzentrationserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Konzentration einer Schwefelkomponente in dem Abgas dient, ist an einem Abschnitt stromabwärts des Katalysators 8 vorgesehen. Die Abgassteuereinheit 9 kann eine Struktur haben, bei der von einem Dieselpartikelfilter zum Fangen von Partikeln in dem Abgas ein NOx-katalytisches Material getragen wird. Zudem kann die Abgassteuereinheit 9 separat von einem solchen Filter vorgesehen sein. Der NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator ist ein Katalysator, der NOx zurückhalten kann. Dies ist so zu verstehen, dass der hier verwendete Ausdruck "Speicherung" das Aufbewahren von NOx in der Form zumindest einem aus Adsorption, Adhäsion, Absorption, Fangen, Okklusion und anderen Formen bedeutet. Zudem kann eine Schwefelvergiftung in jeder Art auftreten. Ferner können NOx und SOx auf jede Weise freigegeben werden. Der Auslassdurchlass 4 ist über einen Abgasrückführdurchlass 11 an dem Einlassdurchlass 3 angeschlossen. Ein AGR-Kühler 12 und ein AGR-Ventil 13 sind in dem AGR-Durchlass 11 vorgesehen.

Ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis an einem Abschnitt an dem der NOx-Katalysator 8 gepasst ist (im weiteren Verlauf kann das Luft-Kraftstoff-Verhältnis als "Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis" bezeichnet werden) und eine Temperatur des NOx-Katalysators 8 werden durch eine Kraftmaschinen-Steuereinheit (ECU) 15 gesteuert. Die ECU 15 ist eine bekannte Computereinheit, die einen Betriebszustand der Kraftmaschine 1 steuert, indem sie verschiedene Vorrichtungen, etwa das Kraftstoff-Einspritzventil 16, welches Kraftstoff in den Zylinder einspritzt, ein Druckeinstellventil für eine Common-Rail 17, die den Druck des zu dem Kraftstoff-Einspritzventil 16 zugeführten Kraftstoffs ansammelt, das Drosselventil 7 zum Anpassen der Einlassluftmenge und das AGR-Ventil 13 betätigt. Die ECU 15 steuert den Kraftstoff-Einspritzbetrieb des Kraftstoff-Einspritzventils 16 so, dass ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis, welches ein Verhältnis zwischen einer Masse der in den Zylinder 2 eingebrachten Luft und einer Masse des von dem Kraftstoff-Einspritzventil 16 zugeführten Kraftstoffs ist, auf ein vorbestimmtes Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis gesteuert wird. Während dem normalen Betrieb wird das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ein mageres Luft-Kraftstoff-Verhältnis gesteuert, bei dem eine Luftmenge größer als eine Luftmenge bei einem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist. Wenn jedoch NOx und SOx von dem NOx-Katalysator 8 freigegeben werden, wird das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf das stoichiometrische Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder auf ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis gesteuert, bei dem eine Kraftstoffmenge größer als eine Kraftstoffmenge bei dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist. Da die ECU 15 zudem die in 6 bis 9 gezeigten und später beschriebenen Routinen durchführt, dient die ECU 15 als eine Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung. Die ECU 15 steuert weitere verschiedene Vorrichtungen, die in 1 nicht gezeigt sind. Zudem ist die Kraftmaschine 1 zum Durchführen der vorstehend erwähnten verschiedenen Steuerungen mit verschiedenen Sensoren, etwa einem Abgastemperatursensor und einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor versehen, die in 1 nicht gezeigt sind.

Als Nächstes wird ein Beispiel des Schwefelkonzentrationssensors 10 unter Bezugnahme auf 2 und 3A und 3B beschrieben. Wie in 2 gezeigt ist, hat der Schwefelkonzentrationssensor 10 einen SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20, der eine Konzentration von SOx im Abgas erfasst und hat einen Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21, der eine Gesamtkonzentration von SOx und H2S in dem Abgas erfasst. 3A zeigt ein Prinzip der Erfassung in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20. 3B zeigt ein Prinzip der Erfassung in dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21. Wie in 3A gezeigt ist, sind in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 eine Subelektrode 23 und eine Erfassungselektrode 24 an einer Fläche eines Sauerstoffionenleiters 22 vorgesehen und eine Referenzelektrode 25 ist an der anderen Fläche des Sauerstoffionenleiters 22 vorgesehen. Beispielsweise ist der Sauerstoffionenleiter 22 gefertigt, in dem Yttriumstabilisiertes Zirkonoxid verwendet wird, die Subelektrode 23 ist unter Verwendung von Sulfat gefertigt, die Erfassungselektrode 24 ist unter Verwendung von Silber (Ag) gefertigt und die Referenzelektrode 25 ist unter Verwendung von Platin (Pt) gefertigt. Als das Sulfat, das zum Herstellen der Sub-Elektrode 23 verwendet wird, wird bevorzugterweise ein Gemisch aus Salzsilbersulfat (Ag2SO4) und Bariumsulfat (BaSO4) eingesetzt. Das Silbersulfat ist für eine Antwortreaktion in der Sub-Elektrode 23 verantwortlich. Um das Silbersulfat zu stabilisieren, wird das Bariumsulfat hinzugefügt. Zudem ist das metallische Silber für eine Antwortreaktion in der Erfassungselektrode 24 verantwortlich. Um die Festigkeit der Elektrode zu verbessern, wird bevorzugterweise silberbeschichtetes Platin verwendet.

Das Prinzip der Erfassung in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 ist folgendes. Zunächst wird der größte Teil des Schwefeloxids (SOx; jedoch ist der größte Teil des Schwefeloxids Schwefeldioxid (SO2)), der zu dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 geführt wurde, durch einen Oxidationskatalysator 27A zu Schwefeltrioxid (SO3) oxidiert. Das Schwefeltrioxid (SO3) reagiert mit dem Metallsilber der Erfassungselektrode 24 und von dem Metallsilber werden Elektronen freigegeben. Dann bewegen sich die verbleibenden Silberionen (Ag+) zu der Sub-Elektrode 23. Die von der Erfassungselektrode 24 freigegebenen Elektronen werden durch eine externe Schaltung zu der Referenzelektrode 25 geführt. An der Referenzelektrode 25 werden die Elektronen mit Sauerstoff (O2) kombiniert und es werden Sauerstoffionen (O2–) erzeugt. Die Sauerstoffionen passieren den Sauerstoffionenleiter 22, um die Sub-Elektrode 23 zu erreichen. In der Sub-Elektrode 23 regieren die Silberionen und die Sauerstoffionen mit SO3und somit wird Silbersulfid erzeugt. Infolge der beschriebenen Reaktionen wird zwischen der Erfassungselektrode 24 und der Referenzelektrode 25 entsprechend der Konzentration von SOx unter der Bedingung, dass der Partialdruck von Sauerstoff konstant ist, eine elektromotorische Kraft erzeugt. Durch Messen der elektromotorischen Kraft kann die Konzentration SOx erfasst werden. Man beachte, dass der Oxidationskatalysator 27A eine niedrige Oxidationsfähigkeit hat und daher der größte Teil des H2S den Katalysator 27A passiert, ohne dass es oxidiert wird. Dementsprechend reflektiert die elektromotorische Kraft in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 die Konzentration von H2S nicht wider.

Wie in 3B gezeigt ist, hat der Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 einen Oxidationskatalysator 27B, der eine oxidationskatalytische Aktivität für H2S aufweist, und er hat eine hohe Oxidationsfähigkeit, anders als der Katalysator 27A, der eine niedrige Oxidationsfähigkeit hat. Weitere Abschnitte der Konfiguration des Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitts 21 sind die gleichen wie jene der Konfiguration des SOx-Konzentrationserfassungsabschnitts 20. Das heißt, in dem Oxidationskatalysator 27B werden SO2 und H2S in SO3 geändert und das erzeugte SO3 und das in dem Abgas vorhandene SO3 verursachen die Reaktionen in der Sub-Elektrode 23 und der Erfassungselektrode 24. Infolge der Reaktion in jeder der Elektroden 23 und 24 wird zwischen den Elektroden 24 und 25 gemäß der Gesamtkonzentration von SOx und H2S in dem Abgas in dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 eine elektromotorische Kraft erzeugt. Der Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitts 21 unterscheidet sich von dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 in diesem Punkt. Der Schwefelkonzentrationssensor 10 kann die Konzentration von H2S in dem Abgas erfassen, indem eine Differenz zwischen der durch den SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 erfassten elektromotorischen Kraft und der durch den Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 erfassten elektromotorischen Kraft erfasst wird. Die Oxidationsfähigkeit des Oxidationskatalysators 27A und die Oxidationsfähigkeit des Oxidationskatalysators 27B können voneinander unterschiedlich gemacht werden, indem beispielsweise die Dichte von als katalytisches Material verwendeten Platin in dem Katalysator 27A von dem in dem Katalysator 27B verschieden gemacht wird, indem die Kapazität des Katalysators 27A von der des Katalysators 27B verschieden gemacht wird, oder indem das katalytische Material in dem Katalysator 27A verschieden von dem in dem Katalysator 27B gemacht wird. Das heißt, die Dichte von Pt in dem Katalysator 27A, der die geringe Oxidationsfähigkeit hat, kann niedrig eingestellt sein (d. h., eine Menge von in dem Katalysator 27A getragenen Pt kann klein eingestellt sein) und die Dichte des Pt in dem Katalysator 27B, der die hohe Oxidationsfähigkeit hat, kann hoch eingestellt sein (die Menge von in dem Katalysator 27B getragenen Pt kann groß eingestellt sein). Die Kapazität des Katalysators 27A kann klein eingestellt sein und die Kapazität des Katalysators 27B kann groß eingestellt sein, während die Dichte des Pt in dem Katalysator 27A und die Dichte von Pt in dem Katalysator 27B gleich zueinander eingestellt sind. Zudem kann ein katalytisches Material mit einer niedrigen Oxidationsfähigkeit (beispielsweise Palladium (Pd)) in dem Katalysator 27A verwendet werden und ein katalytisches Material mit einer hohen Oxidationsfähigkeit (beispielsweise Pt) kann in dem Katalysator 27B verwendet werden. Die Oxidationsfähigkeit des Katalysators 27A und die Oxidationsfähigkeit des Katalysators 27B können auch unterschiedlich voneinander gemacht sein, indem eine Temperatur des Katalysators 27A, der die niedrigere Oxidationsfähigkeit hat, auf einen Wert gesteuert wird, der niedriger als eine Temperatur des Katalysators 27B ist, der eine hohe Oxidationsfähigkeit hat. Ferner können die Oxidationsfähigkeit des Katalysators 27A und die Oxidationsfähigkeit des Katalysators 27B voneinander unterschiedlich gemacht sein, indem diese Verfahren auf geeignete Weise kombiniert werden. In dem Schwefelkonzentrationssensor 10 wird zum Erfassen der Konzentration von SOx und der Gesamtkonzentration Sauerstoff verwendet. Dementsprechend kann Luft (Frischluft), die Sauerstoff in einer zum Verursachen der Reaktion erforderlichen Menge enthält zu jedem der Erfassungsabschnitte 20 und 21 zugeführt werden, sodass die Konzentration von SOx und die Gesamtkonzentration selbst während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess, während dem das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf den fetten Bereich gesteuert ist, zuverlässig erfasst werden können. Als der Oxidationskatalysator 27B kann eine Elektrode verwendet werden, die eine oxidationskatalytische Aktivität für H2S hat. Ferner kann der Schwefelkonzentrationssensor 10 eine Temperatursteuereinrichtung zum Beibehalten dessen Temperatur in einem vorbestimmten Reaktionsbereich, etwa eine Heizeinrichtung aufweisen.

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf 4 eine Beschreibung einer Auslegung einer Steuerung des Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses gegeben, die während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durch die ECU 15 durchgeführt wird. 4 ist ein Graph, der ein Beispiel einer entsprechenden Beziehung zwischen der Konzentration von SOx und der Gesamtkonzentration, die während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durch den Schwefelkonzentrationssensor 10 erfasst wurden, und der auf Grundlage dieser Konzentrationen erhaltenen Konzentration von H2S und dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis zeigt. Wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis geändert wird, dann nimmt die Konzentration von SOx unmittelbar zu. Jedoch wird, nachdem die Konzentration von SOx bei einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis X einen Spitzenwert erreicht, die Konzentration von SOx reduziert, wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis fetter wird (d. h., wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis weiter verringert wird). Unterdessen wird, wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis fetter wird (d. h., wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis verringert wird) die Gesamtkonzentration gleichmäßig erhöht, wie durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist. Die Konzentration von H2S ist äquivalent zu einer Differenz zwischen diesen Konzentrationen. Die Konzentration von H2S wird nicht erfasst, wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf einen Wert in der Nähe des stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnisses gesteuert ist. Bei einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis in der Nähe des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses X, bei dem die Konzentration von SOx den Spitzenwert erreicht, wird mit der Erfassung der Konzentration von H2S begonnen. Dann, wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis fetter wird (d. h., wenn das Abgas weiter verringert wird), nimmt die Konzentration von H2S allmählich zu. Die Menge von SOx, die von dem NOx-Katalysator 8 freigegeben wird, nimmt zu, wenn das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis fetter wird. Wenn jedoch das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis fetter als ein bestimmtes Niveau wird, dann wird der erfasste Wert der Konzentration von SOx verringert. Daher wird es erkennbar, dass SOx mit HC und CO reagiert und H2S erzeugt wird. In diesem Beispiel ist ein zulässiges Niveau der Konzentration von H2S eingestellt, um das Auftreten von Schwefelgestank oder dergleichen zu vermeiden. Die ECU 15 steuert den Betriebszustand der Kraftmaschine 1 so, dass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess in einem Bereich A1 des Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses durchgeführt wird, in dem der Schwefelkonzentrationssensor 10 SOx erfasst und die Konzentration von H2S gleich wie oder niedriger als das zulässige Niveau wird. Infolge dieser Steuerung kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess dazu gebracht werden, zuverlässig fortzuschreiten, indem SOx von dem NOx-Katalysator freigegeben wird, während das durch H2S hervorgerufene Auftreten von Schwefelgestank unterdrückt wird.

Wie in 5 gezeigt ist, wird die Konzentration von H2S, das während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess erzeugt wird, mit der Temperatur des NOx-Katalysators 8 in Korrelation gebracht. Unter der Annahme, dass das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis konstant ist, fängt die Erzeugung von H2S an, wenn die Temperatur des Katalysators eine untere Grenztemperatur Tlow überschreitet (beispielsweise ca. 600 °C),. Dann, wenn die Temperatur des Katalysators erhöht ist, ist die Konzentration von H2S erhöht. Dementsprechend kann die Konzentration von H2S reduziert werden, sodass sie gleich oder niedriger als das in 4 gezeigte zulässige Niveau ist, indem die Temperatur des NOx-Katalysators 8 gesteuert wird. Das heißt, in einem Fall, in dem es wahrscheinlich ist, dass die Konzentration von H2S das zulässige Niveau während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess überschreitet, kann die Konzentration von H2S reduziert werden, dass sie gleich oder niedriger als das zulässige Niveau ist, indem der Betriebszustand der Kraftmaschine 1 so gestaltet wird, dass die Temperatur des NOx-Katalysators 8 relativ in einen SOx-Freigabetemperaturbereich gesenkt wird. Die ECU 15 kann auch diese Steuerung durchführen.

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf 6 bis 9 eine Beschreibung unterschiedlicher durch die ECU 15 durchgeführter Steuerroutinen für den Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess gegeben. 6 zeigt eine Schwefelfreigabe-Startsteuerroutine zum Bestimmen der Startzeitgebung des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozesses. Die Schwefelfreigabe-Startsteuerroutine wird durch die ECU 15 durchgeführt. Diese Routine wird wiederholtermaßen bei vorbestimmten Zeitintervallen durchgeführt, während die Kraftmaschine 1 betrieben wird. In der Routine von 6 bestimmt die ECU 15 zunächst in Schritt S1, ob ein Wert eines Schwefelvergiftungszählers gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist. Der Schwefelvergiftungszähler ist zum Bestimmen einer Menge von Schwefel vorgesehen, mit der der NOx-Katalysator 8 vergiftet ist. Die ECU 15 berechnet sequenziell die Menge von SOx, mit der der NOx-Katalysator 8 vergiftet ist (im Weiteren als "Schwefelvergiftungsmenge" bezeichnet) auf Grundlage einer Menge von von dem Kraftstoffeinspritzventil 17 ausgespritzten Kraftstoff und einer abgeschätzten Rate von in dem Kraftstoff enthaltenen Schwefelkomponenten durch eine separate Routine. Der Schwefelvergiftungszähler akkumuliert die berechneten Werte. Der in Schritt S1 verwendete vorbestimmte Wert wird als ein Grenzwert zum Bestimmen darüber eingestellt, ob die SOx-Vergiftungsmenge auf ein Niveau zugenommen hat, bei dem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt werden muss. Die Menge von SOx in dem Abgas kann unter Verwendung des SOx-Sensors erfasst werden, der stromaufwärts des NOx-Katalysators 8 angeordnet ist, und die Schwefelvergiftungsmenge in dem NOx-Katalysator 8 kann durch Akkumulieren der erfassten Mengen von SOx bestimmt werden. In einem Fall, in dem ein NOx-Sensor an einem Abschnitt stromabwärts des NOx-Katalysators 8 vorgesehen ist, kann bestimmt werden, dass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt werden muss, indem ein Verschlechterungsgrad des NOx-Katalysators 8 auf Grundlage der durch den NOx-Sensor erfassten NOx-Konzentration bestimmt wird.

Wenn in Schritt S1 der Wert des Schwefelvergiftungszählers kleiner als der vorbestimmte Wert ist, dann bestimmt die ECU 15, dass die SOx-Vergiftung nicht auf ein Niveau fortgeschritten ist, bei dem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt werden muss und endet diese Routine von 6. Wenn indessen der Wert des Schwefelvergiftungszählers gleich oder größer als der vorbestimmte Wert ist, dann bestimmt die ECU 15, dass die Schwefelvergiftungsmenge einen Grenzwert erreicht hat und schaltet in Schritt S2 einen Schwefelfreigabe-Nachfragemerker ein. Dann endet die ECU 15 die Routine.

Wenn der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker eingeschalten ist, um den Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchzuführen, führt die ECU 15 eine Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Steuerroutine in 7 und eine Temperaturerhöhungs-Steuerroutine in 8 bei bestimmten Zeitintervallen wiederholtermaßen durch. In der Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Steuerroutine in 7 bestimmt zunächst die ECU 15 in Schritt S11, ob der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker an ist. Wenn der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker an ist, führt die ECU 15 den Schritt S12 und die darauffolgenden Schritte durch. Wenn der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker aus ist, dann überspringt die ECU 15 Schritt S12 und die folgenden Schritte und endet die vorliegende Routine. In Schritt S12 wird der Betriebszustand der Kraftmaschine 1 so gesteuert, dass das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis in einem fetten Bereich beibehalten wird (d. h., ein Bereich, in dem die Kraftstoffmenge größer als die Kraftstoffmenge bei dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist) und die Temperatur des NOx-Katalysators 8 wird auf den SOx-Freigabetemperaturbereich erhöht, wodurch der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt wird. In einem Fall, in dem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess bereits gestartet wurde, wird mit der Durchführung des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozesses fortgefahren. Das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird fett gemacht und die Temperatur des NOx-Katalysators 8 wird erhöht, indem beispielsweise zusätzlicher Kraftstoff von dem Kraftstoffeinspritzventil 16 nach dem Durchführen einer Kraftstoffhaupteinspritzung zur Verbrennung in den Zylinder 2 eingespritzt wird, das heißt, indem eine sogenannte Nacheinspritzung durchgeführt wird. In einem Fall, in dem das Kraftstoffzuführventil stromaufwärts des NOx-Katalysators 8 in dem Auslassdurchlass 4 vorgesehen ist, kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf den fetten Bereich gesteuert werden, indem Kraftstoff von dem Kraftstoffzuführventil zugeführt wird. Die Steuerung des Betriebszustands der Kraftmaschine 1 ist nicht auf die Steuerung der Verbrennung in dem Zylinder 2 beschränkt, sondern sie beinhaltet auch die vorstehend erwähnte Steuerung in dem Auslassdurchlass 4.

Nachdem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess in Schritt S12 gestartet ist, wird in Schritt S13 bestimmt, ob die durch den Schwefelkonzentrationssensor 10 erfasste SOx-Konzentration gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert ist. Der vorbestimmte Wert ist auf ein unterstes SOx-Freigabeniveau eingestellt, welches das unterste Niveau ist, das zur vollständigen Wiederherstellung des NOx-Katalysators von der Schwefelvergiftung erforderlich ist, indem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess in einer geeigneten Zeitspanne durchgeführt wird. Wenn die Konzentration von SOx niedriger als der vorbestimmte Wert ist, dann wird das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis in Schritt S15 um einen vorbestimmten Betrag gesenkt. Das heißt, das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird auf ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis geändert, bei dem die Luftmenge verglichen zu der Luftmenge bei einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis vor der Durchführung von Schritt S15 verringert ist. Diese Änderung in dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis bedeutet nicht die Änderung von dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis. Das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird beispielsweise verringert, in dem das Drosselventil 7 und das AGR-Ventil 13 so betätigt werden, dass eine Menge von Einlassluft (genauer gesagt, eine Sauerstoffmenge) verringert ist. Zudem kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis durch Erhöhen der Menge von durch die Nacheinspritzung zugeführten Kraftstoffs gesenkt werden.

Wenn in Schritt S13 die Konzentration von SOx gleich oder höher als der vorbestimmte Wert ist, wird in Schritt S14 bestimmt, ob die durch den Schwefelkonzentrationssensor 10 erfasste Konzentration von H2S gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert ist, das heißt, ob die Konzentration von H2S, die auf Grundlage der Differenz zwischen der durch den SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 erfassten elektromotorischen Kraft und der durch den Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 erfassten elektromotorischen Kraft gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert ist. Der vorbestimmte Wert ist in 4 auf das zulässige Niveau eingestellt. Jedoch kann der vorbestimmte Wert in Schritt S14 auf niedriger als das zulässige Niveau eingestellt sein, um zu verhindern, dass die Konzentration von H2S infolge einer Ansprechverzögerung der Steuerung zeitweise gleich oder höher als das zulässige Niveau wird. Wenn die Konzentration von H2S niedriger als der vorbestimmte Wert ist, dann wird in Schritt S15 das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis verringert. Wenn unterdessen die Konzentration von H2S gleich oder höher als der vorbestimmte Wert ist, wird das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis in Schritt S16 um einen vorbestimmten Stufenbetrag verringert. Das heißt, das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird auf ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis geändert, bei dem die Luftmenge verglichen mit der Luftmenge bei dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis vor dem Durchführen von Schritt 16 erhöht ist. Diese Änderung in dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis bedeutet nicht die Änderung von dem stoichiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ein mageres Luft-Kraftstoff-Verhältnis. Das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird beispielsweise erhöht, indem das Drosselventil 7 und das AGR-Ventil 13 so betätigt werden, dass sie Einlassluftmenge erhöht wird. Zudem kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöht werden, indem die Menge vom durch die Nacheinspritzung zugeführten Kraftstoff verringert wird. In einem Fall, in dem eine Lufteinbringvorrichtung zum Einbringen von Luft zu dem Auslassdurchlass 4 vorgesehen ist, beispielsweise um das Aufwärmen des NOx-Katalysators 8 zu fördern, kann das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöht werden, indem von der Lufteinbringvorrichtung Luft in den Auslassdurchlass 4 eingebracht wird. Nachdem das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis in Schritt S15 oder S16 geändert wurde, wird die vorliegende Routine beendet.

Indessen bestimmt die ECU 15 zunächst in der Temperaturerhöhungs-Steuerroutine von 8 in Schritt S21, ob der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker an ist. Wenn der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker an ist, führt die ECU 15 Schritt S22 und die folgenden Schritte aus. Wenn der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker aus ist, überspringt die ECU 15 Schritt S22 und die folgenden Schritte und endet die vorliegende Routine. In Schritt S22 wird der Betriebszustand der Kraftmaschine 1 so gesteuert, dass das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis in dem fetten Bereich beibehalten wird, und die Temperatur des NOx-Katalysators 8 wird auf den SOx-Freigabetemperaturbereich erhöht, wodurch der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt wird. Die Prozesse in Schritt S21 und Schritt S22 sind die gleichen wie jene in Schritt S11 und Sl2 in 7. In Schritt S23 wird bestimmt, ob die Konzentration von SOx gleich oder höher als der vorbestimmte Wert wie in Schritt S13 von 7 ist. In Schritt S24 wird bestimmt, ob die Konzentration von H2S gleich oder höher als der vorbestimmte Wert wie in Schritt S14 von 7 ist. Die in Schritten S23 und S24 verwendeten vorbestimmten Werte sind die gleichen wie die in Schritt S13 bzw. S14 verwendeten vorbestimmten Werte. Wenn die Konzentration von SOx niedriger als der vorbestimmte Wert ist, oder wenn die Konzentration von H2S niedriger als der vorbestimmte Wert ist, dann wird die Soll-Temperatur in der Temperaturerhöhungssteuerung für den NOx-Katalysator 8 um einen vorbestimmten Stufenbetrag in Schritt S25 erhöht. Wenn die Konzentration von SOx gleich oder höher als der vorbestimmte Wert ist und die Konzentration von H2S gleich oder höher als der vorbestimmte Wert ist, dann wird die Soll-Temperatur der Temperaturerhöhungssteuerung um einen vorbestimmten Stufenbetrag gesenkt. Die ECU 15 steuert den Betriebszustand der Kraftmaschine 1 durch eine separate Routine während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess so, dass die Temperatur des NOx-Katalysators 8 gleich der Soll-Temperatur in dem SOx-Freigabetemperaturbereich wird. In den Prozessen in Schritt S25 und S26 wird die Temperatur des NOx-Katalysators 8 durch Ändern der Soll-Temperatur geändert.

Die Temperatur des NOx-Katalysators 8 wird beispielsweise eingestellt, indem die Menge von durch die Nacheinspritzung zugeführtem Kraftstoff erhöht oder verringert wird. Natürlich wird die Temperatur des Katalysators erhöht, wenn die Kraftstoffmenge erhöht wird. Zudem kann die Temperatur des Katalysators verringert werden, indem die Menge des durch die Nacheinspritzung zugeführten Kraftstoffs verringert wird. Da jedoch die Temperatur des NOx-Katalysators 8 mit der Temperatur des Abgases korreliert, kann beispielsweise die Temperatur des Katalysators auch angepasst werden, indem die Zeitgebung der Haupteinspritzung zum Verbrennen in dem Zylinder 2 geändert wird, um die Temperatur des Abgases zu ändern. Wenn in diesem Fall die Kraftstoff-Einspritzzeitgebung verzögert ist, dann wird die Temperatur des Katalysators erhöht. Wenn die verzögerte Kraftstoff-Einspritzzeitgebung auf die ursprüngliche Kraftstoff-Einspritzzeitgebung vorgerückt ist, dann wird die Temperatur des Katalysators verringert. Nach dem in Schritt S25 oder Schritt S26 die Soll-Temperatur des Katalysators geändert ist, wird die vorliegende Temperaturerhöhungs-Steuerroutine beendet.

9 zeigt eine Schwefelfreigabe-Beendigungssteuerroutine zum Bestimmen der Beendigungszeitgebung des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozesses. Die Schwefelfreigabe-Beendigungssteuerroutine wird durch die ECU 15 durchgeführt. Die Routine wird wiederholtermaßen bei geeigneten Zeitintervallen durchgeführt, während die Kraftmaschine 1 läuft. In der Routine von 9 bestimmt die ECU 15 in Schritt S31 zunächst, ob der Wert des Schwefelvergiftungszählers gleich oder größer als der vorbestimmte Wert ist. Der in Schritt S31 verwendete vorbestimmte Wert ist der gleiche wie der in Schritt S1 von 6 verwendete vorbestimmte Wert. Wenn der Wert des Schwefelvergiftungszählers gleich oder größer als der vorbestimmte Wert ist, dann führt die ECU 15 den Schritt S32 und die folgenden Schritte durch. Wenn der Wert des Schwefelvergiftungszählers kleiner als der vorbestimmte Wert ist, dann überspringt die ECU 15 den Schritt S32 und die darauffolgenden Schritte und endet die vorliegende Routine. In Schritt S32 wird bestimmt, ob der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt wird. Wenn der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess durchgeführt wird, führt die ECU 15 Schritt S33 durch. Wenn der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess nicht durchgeführt wird, dann überspringt die ECU 15 den Schritt S33 und die folgenden Schritte und beendet die vorliegende Routine.

In Schritt S33 wird bestimmt, ob die durch den Schwefelkonzentrationssensor erfasste Konzentration von SOx gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert ist. Der in Schritt S33 verwendete vorbestimmte Wert wird als ein Grenzwert zum Bestimmen darüber eingestellt, ob der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess beendet werden sollte. Der in Schritt S33 verwendete vorbestimmte Wert ist kleiner als der in Schritt S13 von 7 verwendete vorbestimmte Wert und der in Schritt S23 von 8 verwendete vorbestimmte Wert eingestellt, sodass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess selbst dann nicht beendet wird, wenn SOx bei dem niedrigsten Niveau freigegeben wird, das zum Fortschreitenlassen des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozesses erforderlich ist. Wenn in Schritt S33 bestimmt wird, dass die Konzentration von SOx niedriger als der vorbestimmte Wert ist, dann wird in Schritt S34 der Schwefelfreigabe-Nachfragemerker ausgeschaltet und die vorliegende Routine wird beendet. Wenn in Schritt S33 bestimmt wird, dass die Konzentration von SOx gleich oder höher als der vorbestimmte Wert ist, dann wird Schritt S34 übersprungen und die Routine wird beendet.

Da die beschriebene Steuerung dann durchgeführt wird, wenn die Menge von freigegebenem SOx während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess auf das für den Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess erforderliche niedrigste Niveau verringert wurde, wird das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis durch die Prozesse von Schritten S13 und S15 in 7 verringert und die Temperatur des Katalysators wird in den Prozessen von Schritt S23 und Schritt S25 in 8 erhöht. Dementsprechend wird während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess SOx von dem NOx-Katalysator 8 bei dem niedrigsten erforderlichen Niveau freigegeben und somit schreitet der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess zuverlässig fort. Wenn zudem die Konzentration von H2S gleich oder niedriger als das zulässige Niveau ist, werden die Prozesse in Schritt S14 und Schritt S15 von 7 wiederholtermaßen durchgeführt, wodurch das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis allmählich verringert wird. Zusätzlich werden die Prozesse in Schritt S24 und Schritt S25 von 8 wiederholtermaßen durchgeführt, wodurch die Temperatur des Katalysators allmählich erhöht wird. Wenn unterdessen die Konzentration von H2S auf das zulässige Niveau (den zulässigen Grenzwert) angestiegen ist, werden die Prozesse in Schritt S14 und Schritt S15 von 7 durchgeführt, wodurch das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis um ein gewisses Ausmaß erhöht wird. Zusätzlich werden die Prozesse in Schritt S24 und Schritt S26 von 8 durchgeführt, wodurch die Temperatur des Katalysators um ein gewisses Ausmaß gesenkt wird. Somit kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess dazu gebracht werden, effizient fortzuschreiten, indem die Freigabe von SOx von dem NOx-Katalysator 8 so stark wie möglich gefördert wird, während die Konzentration von H2S so gesteuert wird, dass sie gleich oder niedriger als das zulässige Niveau ist.

10A zeigt zeitabhängige Änderungen in der Temperatur des Katalysators, dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis, der Menge von freigegebenem SOx und der Menge von erzeugten H2S in einem Fall, in dem die in 7 und 8 gezeigten Steuerungen durchgeführt werden. 10B zeigt zeitabhängige Änderungen in der Menge des freigegebenen SOx und der Menge von erzeugtem H2S in einem Vergleichsfall, in dem die in 7 und 8 gezeigten Steuerungen nicht durchgeführt werden und das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Temperatur des Katalysators so eingestellt sind, dass SOx freigegeben wird und die Menge von erzeugtem H2S das zulässige Niveau zu einem Zeitpunkt (t0) nicht überschreitet, zu dem der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess gestartet wird, und daraufhin werden das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Temperatur des Katalysators so gesteuert, dass sie konstant sind. In dem Vergleichsbeispiel von 10B wird, obwohl SOx ausreichend in einer Anfangsstufe des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozesses freigegeben wird, die Menge von freigegebenen SOx mitten in dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess niedriger als das niedrigste erforderliche Niveau und daraufhin wird kaum SOx freigegeben. Jedoch fährt der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess fort. Indessen wird in dem in 10A gezeigten Beispiel der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess zum Zeitpunkt t0 gestartet und die Menge von freigegebenem SOx fällt zum Zeitpunkt t1, zum Zeitpunkt t2 und Zeitpunkt t3 auf das niedrigste erforderliche Niveau ab (äquivalent zu dem in Schritt S13 von 7 und in Schritt S23 von 8 verwendeten vorbestimmten Wert). Daher wird das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis um einen vorbestimmten Änderungsbetrag &Dgr;A/F verringert und die Temperatur des Katalysators wird um einen vorbestimmten Änderungsbetrag &Dgr;T erhöht. Da das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Temperatur des Katalysators in vorstehend erwähnter Weise geändert werden, wird die Menge von freigegebenem SOx erhöht und die Menge von erzeugtem H2S wird erhöht. Jedoch sind das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Temperatur des Katalysators so eingestellt, dass die Menge von erzeugtem H2S das zulässige Niveau nicht überschreitet. Obwohl Änderungen in dem Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis und der Temperatur des Katalysators, die durch dieses Einstellen bzw. Anpassen verursacht werden, in 10A nicht gezeigt sind, wird infolge der Anpassung die Menge von freigegebenem SOx bei dem niedrigsten erforderlichen Niveau oder höher beibehalten, während die Menge von erzeugtem H2S so reduziert wird, dass sie gleich oder niedriger als das zulässige Niveau ist. Somit kann der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess effizient durchgeführt werden.

In dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel dient die ECU 15 als die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung.

Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend erwähnte Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Erfindung kann in verschiedenen Ausführungsbeispielen realisiert werden. Beispielsweise kann lediglich eine der Steuerungen von 7 und 8 durchgeführt werden, um die Konzentration von SOx und die Konzentration von H2S während dem Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess auf Werte in dem Bereich A1 von 4 zu steuern. Wenn in Schritt S14 von 7 und Schritt S24 von 8 die Konzentration von H2S niedriger als der vorbestimmte Wert ist, kann die Routine beendet werden, ohne dass Schritt S15 oder Schritt S25 durchgeführt wird.

In dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel erfasst der SOx-Konzentratsionserfassungsabschnitt 20 in dem Schwefelkonzentrationssensor 10 die Konzentration von SOx und gleichzeitig erfasst der Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 die Gesamtkonzentration. Jedoch kann der Schwefelkonzentrationssensor 10 so konfiguriert sein, dass die Konzentration von SOx und die Gesamtkonzentration bei geeigneten Zeitintervallen alternierend erfasst werden. In diesem Fall können der Sauerstoffionenleiter 22, die Sub-Elektrode 23, die Erfassungselektrode 24 und die Referenzelektrode 25 gemeinsam von dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 22 und dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 verwendet werden. Ob der Oxidationskatalysator 27B H2S oxidiert oder nicht, kann bei vorgegebenen Intervallen geändert werden. Zudem wird in dem Schwefelkonzentrationssensor 10 mehr Zeit benötigt, um die Oxidationsreaktion, insbesondere die Oxidationsreaktion von H2S in dem Oxidationskatalysator 27B des Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 zu vervollständigen, als die Oxidationsreaktion in dem Oxidationskatalysator 27A des SOx-Konzentrationserfassungsabschnitts 20 zu vervollständigen. Da außerdem lediglich SOx in dem Katalysator 27A oxidiert wird, aber sowohl SOx und H2S in dem Katalysator 27B oxidiert werden müssen, braucht es eine längere Zeit, um die Oxidationsreaktion in dem Katalysator 27B zu vollenden. Ferner wird in dem Fall, in dem die Kapazität des Katalysators 27B größer als die Kapazität des Katalysators 27A eingestellt ist, mehr Zeit dafür benötigt, dass das Abgas den Katalysator 27B passiert, als dass das Abgas den Katalysator 27A passiert, da der Katalysator 27B eine größere Kapazität als die Kapazität des Katalysators 27Ahat. Aus diesem Grund kann, wie beispielsweise in 11 gezeigt ist, verglichen beispielsweise mit einer Ansprechverzögerungs-Zeitspanne der Sensorausgabe in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 eine Zeitspanne TD_SOx ab dem Zeitpunkt t0, zu dem die Erfassung gestartet wurde, bis ein 90%iger Ansprechpunkt erreicht ist, eine Ansprechverzögerungs-Zeitspanne TD_H2S + SOx in dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 gemäß einer Differenz zwischen der zum Vollenden der Oxidationsreaktion in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 erforderlichen Zeit und der zum Vollenden der Oxidationsreaktion in dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 erforderlichen Zeit erhöht werden. In dem Fall, in dem eine solche Ansprechverzögerung auftritt, kann die Ausgabebestimmung durch den Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 um eine Differenz zwischen deren Ansprechverzögerungs-Zeitspannen später als die durch den SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 durchgeführte Ausgabebestimmung durchgeführt werden und die Verzögerung von H2S kann auf Grundlage der Differenz zwischen der in dem SOx-Konzentrationserfassungsabschnitt 20 erzeugten elektromotorischen Kraft und der in dem Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 erzeugten elektromotorischen Kraft erfasst werden.

Die Bestimmung der Beendigungszeitgebung des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess ist nicht auf die in 9 gezeigte Bestimmung beschränkt. Beispielsweise wird in Schritt S33 auf Grundlage der Konzentration von SOx bestimmt, dass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess beendet werden sollte. Jedoch kann bestimmt werden, dass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess beendet werden sollte, wenn die durch den Gesamtkonzentrations-Erfassungsabschnitt 21 erfasste Gesamtkonzentration auf unterhalb eines vorbestimmten Werts abgenommen hat. Zudem kann die ECU 15 die Menge von von dem NOx-Katalysator 8 freigegebenen SOx auf Grundlage des Erfassungswerts der Konzentration von SOx oder der Gesamtkonzentration wiederholtermaßen berechnen und sie kann die berechneten Werte akkumulieren, um einen akkumulierten Wert seit dem Start des Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess zu erhalten, und sie kann bestimmen, dass der Schwefelvergiftungs-Wiederherstellungsprozess beendet werden sollte, wenn eine Differenz zwischen dem akkumulierten Wert und dem Wert des Schwefelvergiftungszählers kleiner als ein vorbestimmter Wert wird. Ferner ist die Erfindung nicht auf eine Dieselkraftmaschine beschränkt. Die Erfindung kann auf verschiedene Brennkraftmaschinen angewendet werden, die Benzin oder andere Brennkraftstoffe verwenden.


Anspruch[de]
Abgassteuergerät für eine Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie Folgendes aufweist:

einen NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8), der in einem Auslassdurchlass (4) für eine Brennkraftmaschine vorgesehen ist;

eine Erfassungseinrichtung (10) zum Erfassen einer Gesamtkonzentration von Schwefeloxid und Schwefelwasserstoff in Abgas, das den NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) passiert hat, sowie einer Konzentration von Schwefeloxid in dem Abgas; und

eine Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) zum Durchführen eines Vergiftungswiederherstellungsprozesses, der einen Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegeben wird, wobei

dann, wenn eine Konzentration des Schwefelwasserstoffs, die auf Grundlage der Gesamtkonzentration und Konzentration des Schwefeloxids erhalten wird, die durch die Erfassungseinrichtung (10) erfasst werden, während dem Vergiftungswiederherstellungsprozess einen zulässigen Grenzwert überschreitet, die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegeben wird, eine Menge des freigegebenen Schwefeloxids in einem vorbestimmten Bereich liegt und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs verringert wird.
Gerät gemäß Anspruch 1, wobei dann, wenn die Konzentration des Schwefelwasserstoffs den zulässigen Grenzwert überschreitet, die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass die Menge des von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegebenen Schwefeloxids gleich wie oder größer als ein unterer Grenzwert des vorbestimmten Bereichs ist und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs gleich wie oder niedriger als der zulässige Grenzwert ist. Gerät gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass die Konzentration des Schwefelwasserstoffs verringert wird, indem zumindest einer von einem Prozess des Erhöhens eines Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses in einen fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnisbereich und einem Prozess der Verringerung einer Temperatur des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators (8) in einen Temperaturbereich, in dem das Schwefeloxid freigegeben wird, durchgeführt wird. Gerät gemäß Anspruch 3, wobei die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöht, indem zumindest einer von einem Prozess des Erhöhens einer Einlassluftmenge, einem Prozess der Verringerung einer Abgasrückführmenge und einen Prozess einer Verringerung einer Menge von zu einem Abschnitt stromaufwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) zugeführten Kraftstoffs durchgeführt wird. Gerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei dann, wenn die Konzentration des Schwefelwasserstoffs niedriger als der zulässige Grenzwert ist, die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass die Menge von von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegebenem Schwefeloxid erhöht wird. Gerät gemäß Anspruch 5, wobei die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass die Menge des freigegebenem Schwefeloxids erhöht wird, indem zumindest einer von einem Prozess des Verringerns eines Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses und einem Prozess einer Erhöhung einer Temperatur des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysators (8) durchgeführt wird. Gerät gemäß Anspruch 6, wobei die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) das Abgas-Luft-Kraftstoff-Verhältnis verringert, indem zumindest einer von einem Prozess des Verringerns der Einlassluftmenge, einem Prozess des Erhöhens der Abgasrückführmenge und einem Prozess des Erhöhens einer Menge von einem zu einem Abschnitt stromaufwärts des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) zugeführten Kraftstoffs durchgeführt wird. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei dann, wenn die Konzentration des durch die Erfassungseinrichtung (10) erfassten Schwefeloxids auf einen vorbestimmten unteren Grenzwert abgenommen hat, die Vergiftungswiederherstellungs-Steuereinrichtung (15) den Betriebszustand der Brennkraftmaschine so steuert, dass die Menge des freigegebenen Schwefeloxids erhöht wird. Abgassteuerverfahren für eine Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass es Folgendes aufweist:

Durchführen eines Vergiftungswiederherstellungsprozesses, der einen Betriebszustand einer Brennkraftmaschine so steuert, dass Schwefeloxid von einem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegeben wird, der in einem Auslassdurchlass (4) für die Brennkraftmaschine vorgesehen ist,

Erfassen einer Gesamtkonzentration von Schwefeloxid und Schwefelwasserstoff in dem Abgas, das den NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) während dem Vergiftungswiederherstellungsprozess passiert hat;

Erfassen einer Konzentration des Schwefeloxids in dem Abgas, das den NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) während dem Vergiftungswiederherstellungsprozess passiert hat;

Berechnen einer Konzentration des Schwefelwasserstoffs auf Grundlage der Gesamtkonzentration und der Konzentration des Schwefeloxids, die erfasst wurden; und

Steuern zumindest eines von dem in den NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) strömenden Abgas und einem Zustand des NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) so, dass das Schwefeloxid von dem NOx-Speicherungs-Reduktions-Katalysator (8) freigegeben wird, eine Menge des freigegebenen Schwefeloxids in einem vorbestimmten Bereich liegt und die Konzentration des Schwefelwasserstoffs reduziert wird, wenn die Konzentration des Schwefelwasserstoffs einen zulässigen Grenzwert überschreitet.






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