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Dokumentenidentifikation DE202007002646U1 06.06.2007
Titel Waage für Frachtgut, Ladegut, Nutzlast u.dgl., eingebaut in Fahrzeugen, wie z.B. Kraftfahrzeuge, Pkw, Busse, Lkw, insbesondere Nutzfahrzeuge mit / ohne Anhänger u.dgl.
Anmelder Schulze, Christian, 85757 Karlsfeld, DE
DE-Aktenzeichen 202007002646
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.06.2007
Registration date 03.05.2007
Application date from patent application 23.02.2007
IPC-Hauptklasse G01G 19/08(2006.01)A, F, I, 20070223, B, H, DE

Beschreibung[de]

Jedes Fahrzeug wie z.B. Kraftfahrzeug, Anhänger für ein Kraftfahrzeug, Bus, Lkw mit/ohne Anhänger usw. haben im Leerzustand jeweils ein bestimmtes Leer/Eigengewicht und ein zulässiges Gesamtgewicht.

Das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs errechnet sich wie folgt:

Eigengewicht des (Kraft)Fahrzeugs plus Lade/Frachtgut plus Fahrer und event. Mitfahrer.

Oftmals ist ein Fahrzeug, Pkw (Gespann), Lkw (Gespann), (Reise) Bus, Nutzfahrzeug und Dgl. in Erheblichen Maße überladen, das heißt, das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs wurde überschritten.

Solch ein überladenes (Kraft) Fahrzeug stellt im öffentlichen Straßenverkehr eine Erhebliche Gefahr dar, für den Führer des Fahrzeugs, den event. Mitinsassen und anderer Verkehrsteilnehmer, da sich z.B. der Bremsweg eines solch überladenen Fahrzeugs erheblich verlängern und das Fahrverhalten eines solchen Fahrzeugs erheblich verschlechtern kann.

Ein Risiko stellt natürlich auch eine falsche Frachtgut-Gewichtsverteilung in einem (Kraft) Fahrzeug insbesondere Nutzfahrzeuge dar, das sollte nach Möglichkeit gleichmäßig geladen transportiert werden um eine einseitige Gewichtsverlagerung zu vermeiden, das heißt, es sollten je nach Bauart eines Fahrzeugs z.B. alle Räder/Achsen in etwa gleichmäßig und/oder nach Herstellerangaben belastet sein.

Bei einem Unfall mit so einem Fahrzeug endet dies meist im verheerenden Ausmaß.

Zudem ist bei einer Polizeikontrolle der Zeit und Geldaufwand enorm, wenn ein Fahrzeug auf Anordnung der Beamten teilweise über eine lange Strecke zum wiegen gebracht wird um das Gesamtgewicht zu ermitteln.

Bei Überladung/Falschladung eines Fahrzeugs drohen empfindliche Strafen/Geldbußen, aber auch bei Nichtüberladung/Richtigladung kostet diese Prozedur viel Zeit und Geld.

Bei der Beladung eines Fahrzeuges werden das Gewicht der einzuladenden Fracht meistens vorab gewogen, also außerhalb des zu transportierenden Fahrzeugs, so das der Fahrer und Dgl. oftmals nicht genau Informiert sind, wie schwer das/ein Fahrzeug beladen ist, bzw. wie hoch das Gesamtgewicht nach der Ladung ist, außerdem hat der Führer eines solchen Fahrzeugs häufig keine Kontrolle über die gleichmäßige Gewichtsverteilung einer Fracht im Lade/Kofferraum.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde eine Waage für die Nutzlast/Frachtgüter/Ladegüter in Fahrzeuge wie Kfz, Pkw, (Klein -) Transporter, Lkw, Busse, Anhänger und Dgl. einzubauen, um zu verhindern, dass so ein Fahrzeug unbeabsichtigt überladen wird und das Ladegut-Gewicht optimal im Fahrzeug verteilt, verstaut und transportiert werden kann.

Die Waage für Ladegut besteht im Wesentlichen aus einem Geber, ausgebildet als z.B. (Druck) Sensor, ggf. einem elektronischen Datensammler und einem Anzeigeinstrument.

Der Sensor ermöglicht das Gewicht einer Fracht zu ermitteln um das Ergebnis an einen ggf. Datensammler weiterzuleiten, der das Wiegeergebnis über ein Anzeigen-Instrument anzeigt, um dann abgelesen zu werden.

Der Wert des Ladegut-Gewichts kann z.B. in Kilogramm, Zentner, Tonnen und Dgl. angezeigt werden.

Der Geber kann mechanisch, pneumatisch, oder Elektrisch und/oder Dgl. ausgebildet sein.

Der Geber kann z.B. als Drucksensor der direkt oder/und mittels (Umlenk) Hebel betätigt wird, ausgebildet sein.

Der/die Geber-Sensoren werden mit dem dafür vorgesehenen Datensammler und dem Anzeigen-Instrument verbunden, die es möglich macht, z.B. einzelne Gewichteinheiten einer Fracht oder das Gesamtgewicht der Fracht aufzurufen, dies stellt bei dem heutigen Stand der Technik kein Problem dar.

Die durch die Geber/Sensoren ermittelten Ladegut Gewichts-Werte können auch z.B. über den Bordcomputer eines (Kraft) Fahrzeuges angezeigt werden, entweder gebündelt oder/und einzelne Rad/Achslasten und Dgl.

Es können je nach bedarf ein oder mehrere Geber/Sensoren montiert werden, um z.B. die genaue Achsbelastung und/oder Räderbelastung und Dgl. eines Fahrzeugs zu ermitteln, um das Gewicht einer Fracht möglichst genau so zu verteilen, wie es der Fahrzeughersteller vorschreibt und am Sichersten ist.

Es können je nach Bedarf ein oder mehrere Anzeige(n)-Instrument(e) montiert werden.

Grundsätzlich ist nur ein Anzeigeninstrument z.B. in digital notwendig, wobei hier ein Elektronischer Datenrechner verwendet wird, das den Wert der einzelnen Geber/Sensoren selbstständig ermittelt und zusammenrechnet und das Gesamtgewicht der Ladung an das Anzeigeinstrument weitergibt, um abgelesen zu werden. – Prinzip einer herkömmlichen heute gebräuchlichen Körperwaage die mittels 4 Drucksensoren das exakte Körpergewicht über eine (digitale) Anzeige anzeigen.

Möglich ist auch, das Ladegewicht oder das Gesamtgewicht des Fahrzeugs anzuzeigen, je nach dem wie der/die Sensor/Anzeige eingestellt sind.

Der/Die Geber/Sensoren können z.B. überall dort montiert werden, wo sich aufgrund des Ladungsgewichts etwas bewegt oder (Material) Spannung auftritt und Dgl., z.B. Fahrwerk, -Stabilisatoren, Zugstreben, Schubstangen/streben, Pendelstange, zwischen Rahmen und Aufbau des Fahrzeugs usw, selbstverständlich sollte das exakte Frachtgewicht bei Stillstand des Fahrzeuges gemessen werden.

Bei Lkw die eine so genannte Hebebühne am Heck montiert haben, können z.B. die einzelnen Komponenten der Frachtgut/Ladegut Waage zusätzlich so montiert werden, das beim Beladen des Frachtraums das Gewicht einzelner Ladungen schon beim z.B. auffahren der Hebebühne ermittelt werden können und dementsprechend z. B. die Ladung gleichmäßig im Laderaum zu verstauen.

Mit dieser im (Kraft) Fahrzeug eingebauten Ladegutwaage ist es z.B. dem Fahrer oder Arbeiter eines solchen möglich, das Fahrzeug korrekt einzuladen und auch nicht zu schwer zu beladen.

Bei z.B. einem Gabelstapler ist es möglich die Sensoren/Geber so zu platzieren, das z.B. beim Aufheben einer voll beladenen Palette durch die Hubgabeln, das Gewicht der Fracht durch den Gabelstapler vorab ermittelt werden.

Mit dieser Technik wird es möglich, alle Fahrzeuge, Kraftfahrzeuge wie Pkw, Lkw, Busse, Transporter, Nutzfahrzeuge mit oder ohne Anhänger, und Dgl. ein unabsichtliches Überschreiten des zulässigen Gesamtgewichts zu vermeiden und Lade/Frachtgut best möglichst zu verstauen.

Das Unfallrisiko sinkt um ein vielfaches.

Bei einer Polizeikontrolle ist es nicht mehr notwendig, das Fahrzeug über eine lange Strecke zu einer Spezial Waage z.B. für Lastkraftwagen zu verbringen, da das Gesamtgewicht des Lastzuges und ggf. das Gewicht der Fracht an Ort und Stelle ermittelt werden kann.

Die Erfindung ist nicht auf die Beispielhaft genannten Ausführungsformen beschränkt. So ist aus den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ersichtlich, dass die Erfindungsgemäße Frachtgut Waage grundsätzlich eine beliebige Anzahl von Sensoren und Gebern, Datensammler und Anzeige-Instrumente in beliebiger Form und Bauart aufweisen kann.

Ferner kann die Relativanordnung der Sensoren/Geber, Datensammler und Anzeige-Instrumente bei voller Wahrung der Funktion der erfindungsgemäßen in Fahrzeugen/Kraftfahrzeugen eingebauten Waage für Lade/Frachtgüter selbstverständlich gegenüber den vorgestellten Ausführungsformen geändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Waage für Nutzlast, Frachtgut, Ladegut und Dgl., eingebaut in oder an Fahrzeugen, wie z.B. Kraftfahrzeuge, Pkw, Lkw, Busse, insbesondere Nutzfahrzeuge mit oder ohne Anhänger und Dgl., die es ermöglicht die Wiegedaten einer Fracht im (Kraft) Fahrzeug mittels z.B. (Druck) Sensoren und einem ggf. Elektronischen Datensammler über ein Anzeigeinstrument anzuzeigen, so das gewährleistet wird, dass z.B. das Gewicht einer Ladung vorschriftsmäßig im Laderaum eines Fahrzeugs verteilt und verstaut werden kann um eine einseitige Ladung zu vermeiden und z.B. das Fahrzeug (versehentlich) nicht zu überladen, das heißt, das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs nicht überschritten wird. Dadurch gekennzeichnet, dass sich nach Anspruch 1, mindestens eine Waage/Wiegemöglichkeit für Ladegut/Frachtgut, Personen und Dgl. eingebaut in oder an Kraftfahrzeugen, wie Pkw, Lkw, Bus, Nutzfahrzeug, und Dgl. befindet. Dadurch gekennzeichnet, dass sich nach Anspruch 1, mindestens eine Waage/Wiegemöglichkeit für Ladegut/Frachtgut, eingebaut in oder an Kraftfahrzeug Anhänger befindet, die mittels Anhängersteckdose mit dem Zugfahrzeug verbunden werden kann um Wiegedaten zu (v) ermitteln. Dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegedaten schon beim Beladen mit einer Fracht ermittelt werden können, bei Fahrzeugen mit z.B. am Heck angebauter Hebebühne, die es ermöglicht, beim z.B. Auffahren der Hebebühne das darauf stehende Ladegut zu wiegen und Dgl. Dadurch gekennzeichnet, dass z.B. ein Gabelstapler dieses Wiegesystem montiert hat um bei der Verladung von Frachtgut das Gewicht z.B. über die Hubgabeln vorab zu ermitteln und Dgl. Dadurch gekennzeichnet, dass mittels Geber das Gewicht einer Fracht ermittelt werden kann. Dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Geber elektronisch, Pneumatisch, Mechanisch und Dgl. ausgebildet sein kann/können, z.B. als Drucksensor, um das Gewicht einer Fracht zu ermitteln, grundsätzlich können die Geber/Sensoren in beliebiger Form und Bauart ausgebildet sein. Dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Geber/Sensoren z.B. dort montiert werden, wo sich aufgrund des Ladungsgewichts Bewegung oder Spannung und Dgl. eines Fahrzeugs auftritt, z.B. Fahrwerk, -Stabilisatoren, Zug, -Schubstreben, Pendelstangen, Rahmen-Aufbau und Dgl., grundsätzlich können eine beliebige Anzahl von Sensoren/Geber an beliebige Stellen verbaut werden. Dadurch gekennzeichnet, dass sich ggf. ein oder mehr elektronischer) Datensammler im oder am (Kraft) Fahrzeug befinden, um (event. gespeicherte) Wiegedaten zum Anzeigen-Instrument weiterzuleiten und zu vermitteln. Dadurch gekennzeichnet, dass ggf. der elektronische Datensammler z.B. als Zusatzeinrichtung eines herkömmlichen Bordcomputer in einem Fahrzeug mit verbaut/eingespeist wird. Dadurch gekennzeichnet, dass ggf. der elektronische Datensammler z.B. als Zusatzfunktion in einem herkömmlichen gebräuchlichen Bordcomputer ausgebildet ist, grundsätzlich kann eine beliebige Anzahl und eine beliebige Form und Bauart eines Datensammlers verwendet werden Dadurch gekennzeichnet, dass sich mindestens ein Anzeigen-Instrument im oder am Fahrzeug befindet, um die Wiegedaten einer Fracht/Ladung ablesen zu können. Dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigen-Instrument Elektronisch, Pneumatisch, Mechanisch und Dgl. ausgebildet sein kann. Dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeige-Instrument z.B. im herkömmlichen Bordcomputer eines Fahrzeuges verbaut/eingebaut wird. Dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegedaten z.B. über den herkömmlichen/gebräuchlichen Bordcomputer eines Fahrzeugs angezeigt werden Dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigen-Instrument grundsätzlich in beliebiger Anzahl verbaut werden kann und eine beliebige Form und Bauart aufweisen kann. Dadurch gekennzeichnet, dass es möglich wird/ist, ggf. einzelne Rad und/oder Achslasten eines Fahrzeugs mit der eingebauten Waage zu ermitteln, bei und/oder während der Beladung. Dadurch gekennzeichnet, dass das gesamt Gewicht der/einer Ladung/Fracht im verladenen Zustand gemessen werden kann, zusätzlich ggf. das Gesamtgewicht inkl. Leergewicht eines Fahrzeuges. Dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegedaten z.B. in Kilogramm, Zentner, Tonnen und Dgl. angezeigt werden.






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