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Dokumentenidentifikation DE60121173T2 06.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001304795
Titel Zweifacher Mischer
Anmelder Asulab S.A., Marin, CH
Erfinder Casagrande, Arnaud, 2523 Lignières, CH
Vertreter Sparing · Röhl · Henseler, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60121173
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 22.10.2001
EP-Aktenzeichen 012039681
EP-Offenlegungsdatum 23.04.2003
EP date of grant 28.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2007
IPC-Hauptklasse H03D 7/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mischeraufbau, der vor allem in einem Empfänger mit doppelter Umsetzung verwendet wird. Dieser Empfängertyp wird insbesondere in der Mobiltelephonie verwendet.

Der Mischer umfasst eine durch ein Hochfrequenz-Trägersignal gesteuerte erste Stufe mit variabler Transkonduktanz und eine zweite, an die erste Stufe angeschlossene Stufe, die in Parallelschaltung ein erstes und zweites Umschaltmittel umfasst, die durch ein erstes Steuersignal bzw. ein zweites Steuersignal, die gegenphasig sind und eine erste Zwischenfrequenz besitzen, gesteuert werden, wobei dieses erste und zweite Umschaltmittel mit einem im Wesentlichen gleichen Strom, der von Vorspannungsmitteln geliefert wird, versorgt werden.

Ein solcher Mischeraufbau ist im Stand der Technik wie in 1 gezeigt bekannt. Der Mischer umfasst einen ersten Transistor T1 im Verstärkerbetrieb, wobei seine Source an Masse angeschlossen ist, sein Gate durch ein Signal in1 mit einer bestimmten Frequenz gesteuert wird und sein Drain an die Source des ersten Transistors T2 und des zweiten Transistors T3 im Umschaltbetrieb angeschlossen ist. Das Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb kann entweder ein externes Hochfrequenzsignal RF sein, das mittels einer nicht dargestellten Antenne empfangen wird, oder aber ein Signal, das direkt von einem Hilfsoszillator auf seiner Eigenfrequenz geliefert wird. Der erste Transistor T2 und der zweite Transistor T3 im Umschaltbetrieb empfangen über ihr Gate gegenphasige Steuersignale in2 und in2b mit einer Zwischenfrequenz IF, die niedriger als die Frequenz des Steuersignals des Transistors T1 im Verstärkerbetrieb ist. Es sind Vorspannungsmittel 4 der Transistoren T2 und T3 im Umschaltbetrieb in Form von Stromquellen vorgesehen, die an den Drain der Transistoren angeschlossen sind.

Die beiden Transistoren T2 und T3 im Umschaltbetrieb ermöglichen insbesondere, die Frequenz des Steuersignals des Transistors T1 im Verstärkerbetrieb zu verschieben, wobei sie entweder herabgesetzt oder erhöht wird. Folglich liegen am Ausgang des Mischers, d. h. am Drain dieser beiden Transistoren T2 und T3 insbesondere gegenphasige Signale out und outb mit den Frequenzen RF – IF und RF + IF an. Da die Nutzsignale am Ausgang Stromsignale sind, ist zwischen dem Drain dieser Transistoren T2 und T3 im Umschaltbetrieb ein Widerstand 5 vorgesehen, der als Strom/Spannungs-Umsetzer dient.

Derartige Mischer werden in einem Empfänger mit doppelter Umsetzung verwendet, um die Hochfrequenz des empfangenen Signals RF auf eine Frequenz im Basisband herabzusetzen. Ein Empfänger, der derartige Mischer verwendet, ist in 2 gezeigt. Der Empfänger umfasst wenigstens eine Antenne 11, die so angeschlossen ist, dass externe Signale mit einer bestimmten Hochfrequenz RF, beispielsweise 900 MHz, empfangen werden. Ein Hilfsoszillator 12 gibt ein Taktsignal mit einer Frequenz LO ab, die niedriger als jene des mittels der Antenne 11 empfangenen Signals RF ist, beispielsweise 600 MHz. Ein erster Ausgang des Hilfsoszillators ist mit Frequenzteilermitteln 13 verbunden, die ermöglichen, QPSK-Signale (signaux quadriphasés) I, Ib, Q und Qb mit einer Zwischenfrequenz IF von beispielsweise 300 MHz zu erhalten.

Eine erste Umsetzungsstufe E1, die aus zwei Mischern 14 und 15 wie in 1 definiert gebildet ist, ermöglicht, am Ausgang der Stufe E1 QPSK-Signale Ic, Icb, Qc und Qcb mit der Frequenz RF des empfangenen externen Signals, beispielsweise 900 MHz, zu erhalten.

Der erste Mischer 14 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb, die in 1 definiert sind, gegenphasige Signale I und Ib mit der Zwischenfrequenz IF (300 MHz) und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb, der ebenfalls in 1 dargestellt ist, das Taktsignal des Hilfsoszillators 12 (600 MHz). Die am Ausgang dieses Mischers erhaltenen Signale Ic und Icb sind gegenphasige Signale, insbesondere mit der Frequenz LO + IF.

Der zweite Mischer 15 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb Signale Q und Qb, die in Bezug auf die Steuersignale I und Ib des Mischers 14 um 90° phasenverschoben sind, und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb das Taktsignal des Hilfsoszillators 12.

Folglich werden am Ausgang der beiden Mischer 14 und 15 QPSK-Signale Ic, Icb, Qc und Qcb erhalten, insbesondere mit der Frequenz RF, aber auch mit den Frequenzen IF, LO, LO – IF.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Frequenz LO des Taktsignals des Hilfsoszillators 12 und die Zwischenfrequenz IF der Signale am Ausgang der Frequenzteilermittel 13 derart gewählt sind, dass die Summe dieser Frequenzen, LO + IF, der Frequenz RF des empfangenen externen Signals entspricht.

Der Empfänger umfasst außerdem eine zweite Empfangs- und Umsetzungsstufe E2, die ebenfalls aus zwei Mischern 16 und 17 wie zu 1 beschrieben gebildet ist.

Der dritte Mischer 16 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb die gegenphasigen Signale Ic und Ib, die am Ausgang des Mischers 14 abgegeben werden, und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb ein externes Hochfrequenzsignal RF, das mittels der Antenne 11 empfangen wird.

Der vierte Mischer 17 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb die am Ausgang des zweiten Mischers 15 abgegebenen Signale Qc und Qcb, die in Bezug auf die Steuersignale Ic und Icb des dritten Mischers 16 um 90° phasenverschoben sind, und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb das externe Hochfrequenzsignal RF, das mittels der Antenne 11 empfangen wird.

Die QPSK-Signale Iout, Ioutb, Qout und Qoutb im Basisband werden insbesondere am Ausgang der Transistoren im Umschaltbetrieb des dritten Mischers 16 und vierten Mischers 17 abgegeben. Außerdem werden am Ausgang Signale mit unterschiedlichen Frequenzen abgegeben, beispielsweise RF, IF, LO, RF + LO + IF ...

Der Hauptnachteil eines derartigen Empfängers resultiert daraus, dass er die Verwendung von vier Mischern 14, 15, 16 und 17 erfordert, um QPSK-Signale im Basisband zu erhalten. Jeder Mischer umfasst Vorspannungsmittel 4 der Transistoren im Umschaltbetrieb. Herkömmlich sind diese Vorspannungsmittel Stromquellen. Die Verwendung von vier Mischern bringt mit sich, dass es notwendig ist, über acht Stromquellen zu verfügen. Da diese Art von Empfänger hauptsächlich für solche Anwendungen wie die Mobiltelephonie bestimmt ist, stellt die Verringerung des Stromverbrauchs einen grundlegenden Aspekt dar. Der Empfänger wie in 2 dargestellt verbraucht zu viel Strom, während er gleichzeitig erheblichen Platz in der integrierten Schaltung belegt. Das Dokument US 6 144 846 beschreibt eine vollständig differentielle Mischerschaltung.

Eine Lösung, die vom Fachmann in Betracht gezogen werden könnte, wäre, auf eine andere Weise einen Mischeraufbau wie zu 1 beschrieben zusammenzustellen, um einen Empfänger mit doppelter Umsetzung zu erzielen, der nur von drei Mischern Gebrauch macht. Ein solcher Empfänger ist in 3 dargestellt.

Der Empfänger umfasst, wie jener, der in 2 dargestellt ist, wenigstens eine Antenne 21, die so angeschlossen ist, dass externe Signale mit einer bestimmten Hochfrequenz RF empfangen werden. Ein Hilfsoszillator 22 gibt ein Taktsignal mit einer Frequenz LO ab, die niedriger als die Frequenz RF des mittels der Antenne 21 empfangenen Signals ist. Ein erster Ausgang des Hilfsoszillators 22 ist mit Frequenzteilermitteln 23 verbunden, die ermöglichen, QPSK-Signale I, Ib, Q, Qb mit einer Zwischenfrequenz IF zu erhalten.

Ein erster Mischer 24 ermöglicht, die Frequenz des externen Hochfrequenzsignals RF, das mittels der Antenne 21 empfangen wird, auf die Zwischenfrequenz IF herabzusetzen. Dazu empfängt der Mischer 24 als Steuersignale der zwei Transistoren im Umschaltbetrieb, die in 1 dargestellt sind, gegenphasige Signale Ilo und Ilob mit der Frequenz LO des Hilfsoszillators 22 und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb, der ebenfalls in 1 dargestellt ist, das externe Hochfrequenzsignal RF, das mittels der Antenne 21 empfangen wird.

Die frequenzverschobenen Signale Ic und Icb, insbesondere mit der Zwischenfrequenz IF, werden am Ausgang der Transistoren im Umschaltbetrieb des ersten Mischers 24 abgegeben.

Der zweite Mischer 25 und der dritte Mischer 26 ermöglichen, die Frequenz IF des am Ausgang des ersten Mischers 24 erhaltenen Signals Ic herabzusetzen, um QPSK-Signale Iout, Ioutb, Qout und Qoutb im Basisband zu erhalten.

Der zweite Mischer 25 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb gegenphasige Signale I und Ib mit der Zwischenfrequenz IF, die am Ausgang der Frequenzteilermittel 23 geliefert werden, und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb das Signal Ic mit der am Ausgang des ersten Mischers 24 abgegebenen Zwischenfrequenz IF.

Der dritte Mischer 26 empfängt als Steuersignale der beiden Transistoren im Umschaltbetrieb die vom Ausgang der Frequenzteilermittel 23 gelieferten Signale Q und Qb, die in Bezug auf die Steuersignale I und Ib des zweiten Mischers 25 um 90° phasenverschoben sind, und als Steuersignal des Transistors im Verstärkerbetrieb das Signal Ic mit der Zwischenfrequenz IF, das am Ausgang des ersten Mischers 24 abgegeben wird.

Die am Ausgang des Empfängers gelieferten Signale sind QPSK-Signale Iout, Ioutb, Qout und Qoutb im Basisband.

Der Empfänger gemäß dieser Lösung weist noch einen Stromverbrauch sowie eine Raumbelegung in der integrierten Schaltung auf, die zu groß sind. Es sind noch immer drei Mischer erforderlich, und da zudem die Steuersignale der zwei Mischer 25 und 26 von ein und demselben Mischer 24 geliefert werden, ist der Stromverbrauch dieses Mischers 24 höher als der normale Verbrauch eines einzigen herkömmlichen Mischers.

Um den Nachteilen des oben dargestellten Standes der Technik abzuhelfen, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass sie einen Mischeraufbau betrifft, der ermöglicht, die Funktion einer doppelten Umsetzung bei einem stark verminderten Verbrauch zu verwirklichen.

Dazu betrifft die Erfindung einen Mischer wie im Oberbegriff definiert, dadurch gekennzeichnet, dass er außerdem Mittel für die Modulation des von der ersten Stufe gelieferten ersten Signals mittels eines dritten Steuersignals mit einer zweiten Zwischenfrequenz umfasst.

Außerdem betrifft die Erfindung einen Empfänger mit doppelter Umsetzung, der zwei Mischer gemäß der Erfindung verwendet.

Die Erfindung wird nachstehend für eine Ausführungsform, die lediglich als Beispiel gegeben ist, ausführlich erläutert. Diese Ausführungsform ist durch die beigefügte Zeichnung veranschaulicht, worin

1, bereits beschrieben, ein Mischeraufbau gemäß dem Stand der Technik ist;

2, bereits beschrieben, ein Empfänger mit doppelter Umsetzung gemäß dem Stand der Technik ist;

3, bereits beschrieben, ein weiterer Empfänger mit doppelter Umsetzung ist;

4 ein Mischeraufbau gemäß der Erfindung ist;

5 ein Empfänger mit doppelter Umsetzung gemäß der Erfindung ist. Der Mischeraufbau gemäß der Erfindung, der in 4 gezeigt ist, umfasst insbesondere eine erste und eine zweite Stufe, die jenen ähnlich sind, die im Rahmen des Standes der Technik in 1 dargestellt sind.

Die erste Stufe A mit variabler Transkonduktanz kann aus einem ersten Transistor T31 im Verstärkerbetrieb gebildet sein. Dieser Transistor wird an seinem Gate durch ein Steuersignal in1 mit einer Hochfrequenz RF, beispielsweise 900 MHz, das mittels einer nicht dargestellten Antenne empfangen wird, gesteuert. Sein Drain und seine Source bilden zwei Anschlüsse 37 und 38, die ein Nutzsignal liefern. Im Rahmen dieser Anwendung ist dieses Nutzsignal ein Strom, der in Abhängigkeit von dem Steuersignal in1, das am Gate des ersten Transistors T31 im Verstärkerbetrieb empfangen wird, veränderlich ist.

Die zweite Stufe B, die am Anschluss 37 der ersten Stufe A angeschlossen ist, umfasst Umschaltmittel, die aus dem ersten Transistor T32 und dem zweiten Transistor T33 im Umschaltbetrieb gebildet sind. Der erste Transistor T32 und der zweite Transistor T33 im Umschaltbetrieb werden jeweils an ihrem Gate durch gegenphasige Steuersignale in2 und in2b mit einer ersten Zwischenfrequenz IF1 von beispielsweise 300 MHz gesteuert. Die Transistoren T32 und T33 sind jeweils über ihre Source mit dem Anschluss 37 der ersten Stufe A verbunden und werden jeweils an ihrem Drain von Stromquellen 34 gespeist, die als Vorspannungsmittel dieser Transistoren T32 und T33 dienen. Vorzugsweise ist zwischen den Drains dieser beiden Transistoren T32 und T33 ein Widerstand 5 angeordnet, der als Strom/Spannungs-Umsetzer dient.

Der von den beiden Stromquellen 34 gelieferte Strom ist so gewählt, dass er im Wesentlichen gleich ist. Da die Steuersignale in2 und in2b des ersten und zweiten Transistors im Umschaltbetrieb, T32 und T33, gegenphasig sind, wird der Strom, der diese Transistoren durchfließt, abwechselnd an dem einen oder an dem anderen der beiden Transistoren unterbrochen. Der mittlere Strom, der am Anschluss 37 vom ersten Transistor T31 im Verstärkerbetrieb erhalten wird, ist im Wesentlichen gleich jenem, der von den Stromquellen 34 geliefert wird. Der erste Transistor T31 im Verstärkerbetrieb verhält sich wie eine variable Transkonduktanz und ermöglicht, einen Strom, der in Abhängigkeit von dem Steuersignal in1, das er an seinem Gate empfängt, veränderlich ist, an Modulationsmittel zu liefern. Diese Mittel zur Modulation des den Mischer durchfließenden Stroms ermöglichen, eine zweite Mischfunktion zu verwirklichen, ohne den Verbrauch des anfänglichen Mischers von 1 zu erhöhen.

Die Modulationsmittel sind vorzugsweise aus einer dritten Stufe mit Transkonduktanz, C, gebildet, die am Anschluss 38 der ersten Stufe A angeordnet ist. Diese dritte Stufe C mit Transkonduktanz umfasst einen zweiten Transistor T36 im Verstärkerbetrieb, der an seinem Gate durch ein Steuersignal in3 mit einer zweiten Zwischenfrequenz IF2 gesteuert wird. Die zwei Anschlüsse dieser dritten Stufe C, nämlich die Source und der Drain des zweiten Transistors T36 im Verstärkerbetrieb, sind an ein Referenzpotential Vss bzw. an den Anschluss 38 der ersten Stufe A angeschlossen.

Das mit der Verwendung eines solchen Mischeraufbaus gemäß 4 angestrebte Ziel besteht darin, die Frequenz RF des am Gate des Transistors T31 der ersten Stufe A empfangenen Trägersignals in1, welches das Nutzsignal enthält, auf eine Frequenz im Basisband herabzusetzen, um dieses Nutzsignal zurückgewinnen zu können.

Am Anschluss 38 ist das gelieferte Signal auf derselben Frequenz IF2 wie das Steuersignal in3 der dritten Stufe C, nämlich auf der zweiten Zwischenfrequenz. Die erste Mischfunktion wird in der ersten Stufe A durch den Transistor T31 erfüllt, der ermöglicht, die Frequenz des Steuersignals in1 am Anschluss 37 zu verschieben und sie insbesondere auf die Frequenz RF – IF2 herabzusetzen. Signale mit den Frequenzen RF, IF2, RF + IF2 liegen ebenfalls an diesem Anschluss 37 an. Es können nicht dargestellte Mittel zur Bandpassfilterung um die Frequenz RF – IF2 zwischen der ersten Stufe A und der zweiten Stufe B vorgesehen werden, um nur das Nutzsignal mit der gewünschten herabgesetzten Frequenz, nämlich beispielsweise 300 MHz, zu behalten.

Die zweite Mischfunktion wird in der zweiten Stufe B mittels der beiden Transistoren T32 und T33 verwirklicht, die ermöglichen, die Frequenz des am Anschluss 37 empfangenen Nutzsignals auf eine Frequenz im Basisband, RF – IF2 – IF1, an den Ausgangsanschlüssen out und outb herabzusetzen. Die an diesen Ausgangsanschlüssen out und outb erhaltenen Signale sind gegenphasig. Weitere Signale mit anderen Frequenzen, beispielsweise RF, IF2, IF1, RF + IF2 + IF1, liegen ebenfalls an diesen beiden Ausgangsanschlüssen an. Um nur die Nutzsignale im Basisband zu behalten, können nicht gezeigte Tiefpassfiltermittel am Ausgang des Mischers vorgesehen werden.

Im Rahmen dieses Anwendungsbeispiels sind die Signale, die an den Ausgangsanschlüssen out und outb gewonnen werden, Stromsignale; deshalb wird vorzugsweise vorgesehen, am Ausgang einen Strom/Spannungs-Umsetzer anzuordnen, um die gewonnenen Signale in Spannungssignale zu überführen. Dieser Strom/Spannungs-Umsetzer wird beispielsweise durch Hinzufügen eines Widerstands 5 zwischen den beiden Ausgangsanschlüssen out und outb des Mischers verwirklicht.

Gleichwohl ist es möglich, einen Mischer mit doppelter Umsetzung gemäß der Erfindung in Aussicht zu nehmen, der ermöglicht, Spannungssignale am Ausgang direkt zu gewinnen oder aber die gewonnenen Stromsignale zu verwenden, ohne sie umzusetzen.

5 zeigt einen Empfänger mit doppelter Umsetzung, der zwei Mischer gemäß 4 verwendet.

Der Empfänger umfasst wie jener, der in 2 dargestellt ist, wenigstens eine Antenne 41, die so angeschlossen ist, dass externe Signale mit einer bestimmten Hochfrequenz RF empfangen werden. Ein Hilfsoszillator 42 gibt ein Taktsignal mit einer Eigenfrequenz IF2 ab, die niedriger als die Frequenz des mittels der Antenne 41 empfangenen Signals RF ist. Ein erster Ausgang des Hilfsoszillators ist mit Frequenzteilermitteln 43 verbunden, die ermöglichen, QPSK-Signale (in2, in2b, in2q und in2qb) mit einer Zwischenfrequenz IF1 zu erhalten, die von der Eigenfrequenz IF2 des Hilfsoszillators 42 abhängt, beispielsweise in einem Verhältnis von eins zu zwei, wenn die Eigenfrequenz IF2 des Hilfsoszillators doppelt so hoch wie die Zwischenfrequenz IF1 ist.

Der Empfänger umfasst außerdem zwei Mischer 44 und 45 gemäß der Erfindung, die ermöglichen, an ihren Ausgängen QPSK-Signale Iout, Ioutb, Qout und Qoutb im Basisband zu liefern.

Der erste Mischer 44 empfängt das vom Hilfsoszillator 42 gelieferte Taktsignal als Steuersignal seiner ersten Stufe, die gegenphasigen Signale in2 und in2b mit der Zwischenfrequenz IF1 als Steuersignale seiner zweiten Stufe und das von der Antenne gelieferte Trägersignal RF als Steuersignal seiner dritten Stufe.

Der zweite Mischer empfängt das vom Hilfsoszillator gelieferte Taktsignal als Steuersignal seiner ersten Stufe, die Signale in2q und in2qb, die zu den Signalen in2 und in2b um 90° phasenverschoben sind, mit der Zwischenfrequenz IF1 als Steuersignale seiner zweiten Stufe und das von der Antenne gelieferte Trägersignal RF als Steuersignal seiner dritten Stufe.

Jeder Mischer verwirklicht, wie zu 4 beschrieben ist, ein doppeltes Mischen bei dem Stromverbrauch eines einzigen Mischers. Folglich ist der Stromverbrauch des Empfängers stark verringert.

Der erfindungsgemäße Empfänger ist im Stande, in allen Frequenzbändern der Mobiltelephonie zu arbeiten, beispielsweise bei 1,8 GHz; es genügt dafür, die Frequenz des Hilfsoszillators und die Stufenanzahl der Frequenzteilermittel anzupassen.

Selbstverständlich ist die Beschreibung lediglich als Beispiel gegeben, und weitere Ausführungsformen, insbesondere des Empfängers mit doppelter Umsetzung, können Gegenstand der vorliegenden Erfindung sein.


Anspruch[de]
Mischer, insbesondere für einen Empfänger mit Doppelumsetzung, der umfasst:

– eine erste Stufe (A) mit variabler Transkonduktanz, die durch ein Hochfrequenz-Trägersignal (in1) gesteuert wird, wobei diese erste Stufe einen ersten Anschluss (37) und einen zweiten Anschluss (38) aufweist, die ein erstes Stromsignal liefern; und

– eine zweite Stufe (B), die an den ersten Anschluss der ersten Stufe angeschlossen ist und in Parallelschaltung ein erstes Umschaltmittel (T32) und ein zweites Umschaltmittel (T33) umfasst, die durch ein erstes Steuersignal (in2) bzw. ein zweites Steuersignal (in2b), die gegenphasig sind und eine erste Zwischenfrequenz (IF1) besitzen, gesteuert werden, wobei dieses erste und zweite Umschaltmittel mit einem im Wesentlichen gleichen Strom, der von Vorspannungsmitteln (34) geliefert wird, versorgt werden;

dadurch gekennzeichnet, dass der Mischer außerdem Mittel (T36) für die Modulation des von der ersten Stufe gelieferten ersten Signals mittels eines dritten Steuersignals (in3) mit einer zweiten Zwischenfrequenz (IF2) umfasst, wobei diese Modulationsmittel zwischen den zweiten Anschluss (38) der ersten Stufe (A) und ein Referenzpotential (Vss) geschaltet sind.
Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulationsmittel eine dritte Stufe (C) mit Transkonduktanz umfassen, die einen ersten Anschluss (38) und einen zweiten Anschluss (Vss) aufweist, die an den zweiten Anschluss der ersten Stufe bzw. an ein Referenzpotential angeschlossen sind. Mischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er außerdem Bandpassfiltermittel um die Frequenz des an den ersten Anschluss der ersten Stufe gelieferten Signals, die zwischen der ersten und der zweiten Stufe angeordnet sind, Tiefpassfiltermittel, die an wenigstens einen ersten Ausgang (out) der zweiten Stufe angeschlossen sind, und einen Strom/Spannungs-Umsetzer (35), der zwischen den ersten Ausgang und einen zweiten Ausgang (outb) der zweiten Stufe angeordnet ist, umfasst. Mischer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die variable Transkonduktanz der ersten Stufe durch einen ersten Transistor (T31) im Verstärkerbetrieb gebildet ist, wobei das erste und das zweite Umschaltmittel der zweiten Stufe durch erste bzw. zweite Transistoren im Umschaltbetrieb gebildet sind und die Transkonduktanz der dritten Stufe durch einen zweiten Transistor im Verstärkerbetrieb gebildet ist. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe aus der ersten und der zweiten Zwischenfrequenz gleich der Frequenz des Trägersignals ist. Empfänger mit doppelter Umsetzung, der umfasst:

– einen ersten Mischer (44) und einen zweiten Mischer (45) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

– wenigstens eine Antenne (41), die ein externes Hochfrequenzsignal (HF) empfängt, und

– einen Hilfsoszillator (42), wovon ein erster Ausgang mit Frequenzteilermitteln (43) verbunden ist, die das erste Steuersignal (in2), das zweite Steuersignal (in2b), das dritte Steuersignal (in2q) und das vierte Steuersignal (in2qb) liefern, die in Bezug auf eine erste Zwischenfrequenz (IF1) vierfach phasenverschoben sind, und wovon ein zweiter Ausgang ein drittes Steuersignal (in3) mit einer zweiten Zwischenfrequenz (IF2) liefert,

dadurch gekennzeichnet, dass

– der erste Mischer (44) als Steuersignale das externe Hochfrequenzsignal, um die erste Stufe (A) zu steuern, das erste Steuersignal (in2) und das zweite Steuersignal (in2b), die vierfach phasenverschoben sind und eine erste Zwischenfrequenz besitzen, um die zweite Stufe (B) zu steuern, und das dritte Steuersignal (in3) mit einer zweiten Zwischenfrequenz, um die dritte Stufe (C) zu steuern, empfängt;

und dass

– der zweite Mischer (45) als Steuersignale das externe Hochfrequenzsignal, um die erste Stufe zu steuern, das dritte Steuersignal (in2q) und das vierte Steuersignal (in2qb), die vierfach phasenverschoben sind und eine erste Zwischenfrequenz besitzen, um die zweite Stufe zu steuern, und das dritte Steuersignal mit einer zweiten Zwischenfrequenz, um die dritte Stufe zu steuern, empfängt.






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