PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60212531T2 06.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001291196
Titel Thermisches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Yamada, Fuji Photo Film Co., Hisao, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken, JP;
Yanagihara, Fuji Photo Film Co., Naoto, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken, JP;
Minami, Fuji Photo Film Co., Kazumori, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60212531
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.09.2002
EP-Aktenzeichen 020198388
EP-Offenlegungsdatum 12.03.2003
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.2007
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das einen elektronenspendenden Farbstoffvorläufer verwendet, der in Mikrokapseln enthalten ist, und einen Entwickler.

Beschreibung verwandter Techniken

In den letzten Jahren ist die wärmeempfindliche Aufnahme entwickelt worden, weil Aufnahmevorrichtungen hierfür einfach, hochgradig zuverlässig und wartungsfrei sind. Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die die Reaktion zwischen einem elektronenspendenden achromen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung ausnutzen, und wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die die Reaktion zwischen einer Diazosalzverbindung und einem Kuppler ausnutzen, sind weitläufig bekannt. In den letzten Jahren sind umfangreiche Untersuchungen in Bezug auf die Verbesserung der Eigenschaften von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, wie (1) der Farbentwicklungsdichte und der Farbentwicklungsempfindlichkeit und (2) der chromogenen Echtheit durchgeführt worden. Jedoch zeigen wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien verschiedene Nachteile bezüglich der Lagerungsstabilität (Beständigkeit gegenüber Wärme und Licht) in Bildbereichen und in Nicht-Bildbereichen auf. Obwohl verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden sind, um die Lagerungsstabilität in Bildbereichen und in Nicht-Bildbereichen zu verbessern, werden nicht immer ausreichende Wirkungen erhalten.

EP0 941 867 offenbart ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das einen Träger, eine auf dem Träger vorgesehene wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die zumindest zwei Arten von Verbindungen enthält, die miteinander reagieren, um so eine Farbe durch bildweises Erwärmen zu bilden, und eine Schutzschicht in dieser Reihenfolge umfasst, worin zumindest eine der Schichten eine Verbindung enthält, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird. Diese Verbindung ist vorzugsweise in der gleichen Schicht enthalten, die eine Mikrokapsel oder einen Latex enthält: R-(S-P)n(I)worin R eine hydrophobe Gruppe oder ein hydrophobes Polymer darstellt, P ein spezifisches Polymer mit einem Polymerisationsgrad darstellt, der von 10 bis 3.500 reicht, und n 1 oder 2 darstellt.

US 4,876,233 offenbart ein Aufzeichnungsmaterial, das einen Träger umfasst, auf dem ein Farbentwickler und Mikrokapseln vorgesehen sind, die einen im wesentlichen farblosen Farbbildner enthalten, worin die Mikrokapseln ferner zumindest eine spezifische Nickelverbindung enthalten. Die Mikrokapseln weisen Lichtbeständigkeit auf, und ein entwickeltes Farbbild weist Lichtechtheit auf.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung der vorstehend erwähnten konventionellen Probleme entwickelt worden und zielt darauf ab, die folgende Aufgabe zu lösen. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, das herausragende Farbentwicklungseigenschaften und herausragende Echtheit und Beständigkeit gegenüber Licht und Wärme in Bildbereichen aufweist.

Diese Aufgabe wird durch ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gelöst, das einen Träger umfasst, auf dem eine wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, die Mikrokapseln, die einen achromen oder hypochromen, elektronenspendenden Farbstoffvorläufer enthalten, und einen Entwickler enthält, worin die Mikrokapseln wenigstens eine Metallverbindung enthalten, umfassend zumindest eines von einer Metallverbindung einer aliphatischen Carbonsäure und einer Metallverbindung eines 1,3-Diketons.

Ein zweiter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin die Metallverbindung einer aliphatischen Carbonsäure 2 bis 40 Kohlenstoffatome umfasst und eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Struktur aufweist.

Der dritte Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin die Metallverbindung eines 1,3-Diketons wenigstens eine ist, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus 2,4-Pentadion, 3,5-Heptadion, 2,2,6,6-Tetramethylheptadion, 4,6-Nonadion, 7,9-Pentadecadion, 2,4-Dimethyl-7,9-pentadecadion, 2-Acetylcyclopentanon, 2-Acetylcyclohexanon, 3-Methyl-2,4-pentadion, 3-(2-Ethylhexyl)-2,4-pentadion und 3-[4-(2-Ethylhexyloxy)benzyl]-2,4-pentadion besteht.

Ein vierter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin das Metall der Metallverbindung wenigstens eines ist, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Zink, Aluminium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kobalt, Nickel und Kupfer besteht.

Ein fünfter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin das Metall der Metallverbindung Zink ist.

Ein sechster Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der Gehalt der Metallverbindung in der wärmeempfindlichen Schicht 10 bis 500 Massen-% relativ zu dem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer beträgt.

Ein siebter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der Entwickler eine Verbindung umfasst, die durch die Formel (1) unten angezeigt wird: worin R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe darstellt, die einen Substituenten aufweisen kann; und jedes von R2, R3, R4 und R5 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Carboxylgruppe, eine Carbonamidgruppe, eine Sulfonamidgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe dar.

Ein achter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der Entwickler wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einem Phenolderivat, einem Salicylsäurederivat, einem aromatischen Carbonsäurederivat, saurem Ton, Bentonit, Novolakharz, metallbehandeltem Novolakharz und einem Metallkomplex besteht.

Ein neunter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der Gehalt des Entwicklers in der wärmeempfindlichen Schicht von 0,5 bis 6 g/m2 beträgt.

Ein zehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer eine Verbindung umfasst, die durch die allgemeine Formel (2) unten angezeigt wird: worin R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellt; R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar; und A stellt einen Pyridinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4., 5., 6. oder 7. Position angeordnet ist, oder einen Pyrazinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4. und 7. Position angeordnet ist, dar.

Ein elfter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin die in der allgemeinen Formel (2) angezeigte Verbindung eine Verbindung ist, die durch die allgemeine Formel (3) unten angezeigt wird: worin R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellt, R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; und jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar.

Ein zwölfter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einer Triphenylmethanphthalidverbindung, einer Fluoranverbindung, einer Phenothiazinverbindung, einer Indolylphthalidverbindung, einer Leukoauraminverbindung, einer Rhodaminlactamverbindung, einer Triphenylmethanverbindung, einer Triazenverbindung, einer Spiropyranverbindung und einer Fluorenverbindung besteht.

Ein dreizehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der Gehalt des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers in der wärmeempfindlichen Schicht 0,05 bis 1,0 g/m2 beträgt.

Ein vierzehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin die Wände der Mikrokapseln von wenigstens einer Polymerverbindung gebildet werden, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Polyurethan und Polyharnstoff besteht.

Ein fünfzehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, das weiterhin einen Ultraviolettabsorber umfasst, der wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Zimtsäurederivaten, Benzophenonderivaten und Benzotriazolylphenolderivaten besteht.

Ein sechzehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin die Zugabemenge des Ultraviolettabsorbers 0,05 bis 1,0 g/m2 beträgt.

Ein siebzehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, das weiterhin eine Schutzschicht umfasst, die auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist.

Ein achtzehnter Aspekt der Erfindung ist das obige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer wenigstens eine Verbindung umfasst, die durch (A-1) unten angezeigt wird, der Entwickler wenigstens eine Verbindung umfasst, die durch (B-1) und (B-2) unten angezeigt wird, und die Metallverbindung wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus (1-1), (1-12), (1-13), (1-18) und (1-21) besteht:

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial umfasst einen Träger, auf dem eine wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, die Mikrokapseln, die einen achromen oder hypochromen, elektronenspendenden Farbstoffvorläufer enthalten, und einen Entwickler umfasst, worin die Mikrokapseln zumindest eine Metallverbindung enthalten.

Die Metallverbindung ist zumindest eine von einer Metallverbindung einer aliphatischen Carbonsäure und einer Metallverbindung eines 1,3-Diketons.

Die aliphatische Carbonsäure kann eine geradkettige oder verzweigte Kettenstruktur aufweisen, und vorzugsweise umfasst sie 2 bis 40 Kohlenstoffatome, und stärker bevorzugt 6 bis 25 Kohlenstoffatome. Sie kann auch einen Substituenten aufweisen. Beispiele des Substituenten umfassen eine Phenylgruppe, eine Naphthylgruppe, eine Biphenylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Aryloxygrupe und ein Halogenatom.

Beispiele des 1,3-Diketons umfassen 2,4-Pentadion, 3,5-Heptadion, 2,2,6,6-Tetramethylheptadion, 4,6-Nonadion, 7,9-Pentadecadion, 2,4-Dimethyl-7,9-pentadecadion, 2-Acetylcyclopentanon, 2-Acetylcyclohexanon, 3-Methyl-2,4-pentadion, 3-(2-Ethylhexyl)-2,4-pentadion und 3-[4-(2-Ethylhexyloxy)benzyl]-2,4-pentadion. Unter diesen sind 2,4-Pentadion, 7,9-Pentadecadion und 3-[4-(2-Ethylhexyloxy)benzyl]-2,4-pentadion bevorzugt.

Das Metall der Metallverbindung ist vorzugsweise eines, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Zink, Aluminium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kobalt, Nickel und Kupfer besteht. Von diesen sind Zink, Aluminium und Nickel bevorzugt, und Zink ist besonders bevorzugt.

Spezifische Beispiele der Metallverbindung (beispielhafte Verbindungen 1-1 bis 1-32) werden unten angegeben. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt.

Der Gehalt der Metallverbindung in der wärmeempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise von 10 bis 500 Massen-%, und stärker bevorzugt 50 bis 300 Massen-%, in Bezug auf den Gehalt des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers.

Vorzugsweise wird die Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) unten angezeigt wird, als Entwickler verwendet.

In der allgemeinen Formel (1) stellt R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe dar, die einen Substituenten aufweisen kann; und jedes von R2, R3, R4 und R5 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Carboxylgruppe, eine Carbonamidgruppe, eine Sulfonamidgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe dar.

Wenn die durch R1 dargestellte Aminogruppe einen Substituenten aufweist, umfassen Beispiele des Substituenten eine Acetylgruppe, eine Propanoylgruppe, an n-Butanoylgruppe, eine i-Butanoylgruppe, eine Pivaloylgruppe, eine 2-Ethylhexanoylgruppe, eine Benzolylgruppe, eine Methoxycarbonylgruppe, eine Ethoxycarbonylgruppe, eine n-Propyloxycarbonylgruppe, eine 2-Ethylhexyloxycarbonylgruppe, eine Phenoxycarbonylgruppe, eine Methylaminocarbonylgruppe, eine Ethylaminocarbonylgruppe, eine n-Propylaminocarbonylgruppe, eine 2-Ethylhexylaminocarbonylgruppe, eine Phenylaminocarbonylgruppe, eine Dimethylaminocarbonylgruppe, eine Diethylaminocarbonylgruppe, eine Phenylthiocarbonylgruppe, eine Phenylaminothiocarbonylgruppe, eine p-Toluolsulfonylaminocarbonylgruppe, eine Ethansulfonylgruppe und eine Benzolsulfonylgruppe.

Die durch jedes von R2, R3, R4 und R5 dargestellte Alkylgruppe kann eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Kettenstruktur aufweisen und umfasst vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome.

Beispiele der durch jedes von R2, R3, R4 und R5 dargestellten Alkoxygruppe umfassen eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine n-Propyloxygruppe, eine i-Propyloxygruppe, eine n-Butoxygruppe, eine i-Butoxygruppe, eine s-Butoxygruppe, eine t-Butoxygruppe, eine n-Hexyloxygruppe, eine 2-Ethylhexyloxygruppe, eine n-Octyloxygruppe, eine n-Decileoxygruppe, eine n-Dodecyloxygruppe, eine Phenoxyethoxyoxygruppe und eine p-Methoxyphenoxyethyloxygruppe. Von diesen sind eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine 2-Ethylhexyloxygruppe und eine p-Methoxyphenoxyethyloxygruppe bevorzugt.

Wenn die durch jedes von R2, R3, R4 und R5 dargestellte Aminogruppe einen Substituenten aufweist, umfassen Beispiele des Substituenten die gleichen Substituenten wie die der durch R1 dargestellten Aminogruppe. Die von jedem von R2, R3, R4 und R5 dargestellte Alkylgruppe kann eine geradkettige Struktur oder eine verzweigtkettige Struktur aufweisen und weist vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome auf.

Zusätzlich zu der durch die allgemeine Formel (1) angezeigten Verbindung können konventionell bekannte Verbindungen eines Phenolderivats, eines Salicylsäurederivats, eines Carbonsäurederivats der aromatischen Serien, saurer Ton, Bentonit, Novolakharz, metallbehandeltes Novolakharz und ein Metallkomplex als Entwickler verwendet werden. Diese Beispiele sind genau in JP-B Nrn. 40-9309 und 45-14039, und in JP-A Nrn. 48-51510, 57-210886, 58-87089, 59-11286, 60-76795 und 61-95988 beschrieben.

Einige dieser Beispiele umfassen 4-tertiäres-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 2,2'-Dihydroxybiphenyl, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan (Bisphenol A), 4,4'-sec-Butylidendiphenol, 4,4'-Cyclohexylidendiphenol, 4-Hydroxyphenyl-3',4'-dimethylphenylsulfon, 4-(4-Isopropoxyphenylsulfonyl)phenol, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfid, 1,4-Bis-(4'-hydroxycumyl)benzol, 1,3-Bis-(4'-hydroxycumyl)benzol, 4,4'-Thiobis(6-tert-butyl-3-methylphenol), 4-Hydroxybenzylbenzoatester, 3,5-Di-tert-butylsalicylicsäure, 3-Phenyl-5-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)salicylsäure, 3-Cumyl-5-t-octylsalicylsäure, 3,5-Di-t-butylsalicylsäure, 3-Phenyl-5-t-octylsalicylsäure, 3-Methyl-5-&agr;-methylbenzylsalicylsäure, 3-Methyl-5-cumylsalicylsäure, 3,5-Di-t-octylsalicylsäure, 3,5-Bis(&agr;-methylbenzyl)salicylsäure, 3-Cumyl-5-phenylsalicylsäure, 5-n-Octadecylsalicylsäure, 4-Pentadecylsalicylsäure, 3,5-Bis(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)salicylsäure, 3,5-Bis-t-octylsalicylsäure, 4-&bgr;-Dodecyloxyethoxysalicylsäure, 4-Methoxy-6-dodecyloxysalicylsäure, 4-&bgr;-Phenoxyethoxysalicylsäure, 4-&bgr;-p-Ethylphenoxyethoxysalicylsäure, 4-&bgr;-p-MethoxyPhenoxyethoxysalicylsäure und Metallsalze hiervon.

Der Gehalt des Entwicklers in der wärmeempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise von 0,5 bis 6 g/m2 und stärker bevorzugt von 1 bis 5 g/m2.

Es ist bevorzugt, als elektronenspendenden Farbstoffvorläufer eine Verbindung zu verwenden, die unten durch die allgemeine Formel (2) angezeigt wird.

In der allgemeinen Formel (2) stellt R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe dar; R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar; und A stellt einen Pyridinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4., 5., 6. oder 7. Position angeordnet ist, oder einen Pyrazinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4. und 7. Position angeordnet ist, dar.

Die durch R6 dargestellte Alkylgruppe kann eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Kettenstruktur aufweisen, und sie umfasst vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome.

Die durch R7 dargestellte Alkylgruppe kann eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Kettenstruktur aufweisen, und sie umfasst vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome. Wenn die durch R7 dargestellte Aminogruppe einen Substituenten aufweist, umfassen Beispiele des Substituenten Acetyl, Propanoyl, Trifluoracetyl, Benzoyl, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Phenoxycarbonyl, Methylaminocarbonyl, Ethylaminocarbonyl, Phenylaminocarbonyl, Dimethylaminocarbonyl, Diethylaminocarbonyl, Metansulfonyl und Benzolsulfonyl.

Die durch R8 und R9 dargestellte Alkylgruppe kann eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Kettenstruktur umfassen, und sie umfasst vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome.

Es ist bevorzugt, von den Verbindungen, die durch die allgemeine Formel (2) angezeigt werden, eine Verbindung zu verwenden, die unten durch die allgemeine Formel (3) angezeigt wird.

In der allgemeinen Formel (3) stellt R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe dar; R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; und jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar. R6, R7 und R8 sind mit R6, R7 und R8 in der allgemeinen Formel (2) synonym.

Zusätzlich zu den Verbindungen, die durch die allgemeinen Formeln (2) und (3) angezeigt werden, können verschiedene konventionell bekannte Verbindungen als elektronenspendende Farbstoffvorläufer eingesetzt werden, wie Triphenylmethanphthalidverbindungen, Fluoranverbindungen, Phenothiazinverbindungen, Indolylphthalidverbindungen, Leucoauraminverbindungen, Rhodaminlactamverbindungen, Triphenylmethanverbindungen, Triazenverbindungen, Spiropyranverbindungen und Fluorenverbindungen. Spezifische Beispiele von Phthalidverbindungen sind in neu veröffentlichten (Reissued) US-Patent Nr. 23024 und in US Nrn. 3491111, 3491112, 3491116 und 3509174 beschrieben. Spezifische Beispiele von Fluorverbindungen sind in US Nrn. 3624107, 3627787, 3641011, 3462828, 3681390, 3920510 und 3959571 beschrieben. Spezifische Beispiele von Spirodipyranverbindungen sind in US Nr. 3971808 beschrieben. Spezifische Beispiele von Pyridin- und Pyrazinverbindungen sind in US Nrn. 3775424, 3853869 und 4264318 beschrieben. Spezifische Beispiele von Fluorenverbindungen sind in JP-A Nrn. 59-199757 und 63-41183 beschrieben. Beispiele der spezifischen Verbindungen umfassen 3-(2-Methyl-4-diethylaminophenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid, 3-(2-Methyl-4-dinormalhexylaminophenyl)-3-(1-normalocthyl-2-methylindol-3-yl)-4, 7-Diazaphthalid, 3,3-Bis(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid, 3,3-Bis(1-normaloctyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid, 3-(2-Ethoxy-4-diethylaminophenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid, 3-(2-Ethoxy-4-diethylaminophenyl)-3-(1-normaloctyl-2-methylindol-3-yl)-phthalid, 3,3-Bis(1-normaloctyl-2-methylindol-3-yl)-phthalid, 3-(2-Methyl-4-diethylaminophenyl)-3-(1-normaloctyl-2-methylindol-3-yl)-phthalid, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3,6-Bis(diphenylamino)fluoran, 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(N-Ethyl-N-isobutyl)-6-methyl-7-anilinofluoran.

Der Gehalt des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers in der wärmeempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise 0,05 bis 1,0 g/m2 und stärker bevorzugt 0,1 bis 0,5 g/m2.

Der elektronenspendende Farbstoffvorläufer der Erfindung wird verwendet, nachdem er mit der Metallverbindung Mikroeingekapselt ist, und der erfindungsgemäße Entwickler wird verwendet, nachdem er Feststoff-dispergiert oder Emulsionsdispergiert ist. Die Feststoffdispersion, Emulsionsdispersion und die Mikro-Einkapselung kann mit bekannten Verfahren durchgeführt werden.

Obwohl keine Beschränkungen dahingehend bestehen, wie der elektronenspendende Farbstoffvorläufer und die Metallverbindung Mikro-eingekapselt sind, ist es bevorzugt, Grenzflächen (interfacial)-Polymerisation einzusetzen. Bei der Grenzflächen-Polymerisation wird eine färbende Komponente A in einem hydrophoben organischen Lösungsmittel, das zum Kern der Kapsel wird, gelöst oder dispergiert, um hierdurch eine Ölphase herzustellen. Die hergestellte Ölphase wird mit einer wässrigen Phase gemischt, in der ein wasserlösliches Polymer aufgelöst worden ist, und die Mischung wird durch ein Mittel, wie einen Homogenisator, emulsionsdispergiert. Danach wird eine Polymer-Bildungsreaktion an den Grenzflächen der Öltröpfchen durch Erwärmen verursacht, wodurch Mikrokapselhüllen aus einer Polymersubstanz gebildet werden. Dieses Verfahren ermöglicht es, Kapsel mit einem gleichmäßigen Partikeldurchmesser innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu bilden, was zu einem Aufzeichnungsmaterial mit herausragender Lagerungsstabilität führt.

Um herausragende Lagerungslebensdauer zu erhalten, ist es bevorzugt, dass die Mikrokapseln, die den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, und die Metallverbindung enthalten im wesentlichen kein Lösungsmittel umfassen und auf die folgende Weise hergestellt werden. Es wird eine Lösung durch Auflösen des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und ähnlicher oder unterschiedlicher Verbindungen, die Wechselwirken, um eine Polymersubstanz zu bilden, in einem nicht-wässrigen Lösungsmittel mit einem Siedepunkt von 40°C bis 95°C bei Normaldruck hergestellt. Nach dem Emulsionsdispergieren der Lösung in einer Lösung eines hydrophilen Schutzkolloids wird die Temperatur des Systems erhöht, während der Druck der Reaktionskammer verringert wird, und die hüllenbildende Substanz bewegt sich zu den Oberflächen der Öltröpfchen, während das Lösungsmittel entfernt wird. Es werden Hüllenfilme durch Fortschreiten der Polymer-Bildungsreaktion gebildet, die aus der Polykondensation und Polyaddition an den Oberflächen der Öltropfen resultiert. Das nicht-wässrige Lösungsmittel zum Auflösen des elektronenspendenden Farbstoffvorläufer ist vorzugsweise zumindest eine Verbindung, die aus halogenierten Kohlenwasserstoffen, aliphatischen Säureestern, Ketonen und Ethern ausgewählt wird.

Erfindungsgemäß wird die Polymersubstanz, die die Hüllen der Mikrokapseln bildet, vorzugsweise aus zumindest einem gebildet, das aus Polyurethan und Polyharnstoff ausgewählt ist. Diese Polymersubstanzen werden entsprechend aus aromatischen oder aliphatischen Isocyanatverbindungen als entsprechendem Monomer hergestellt. Die Mikrokapseln, die in der Erfindung den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer enthalten, können durch Polymerisieren des entsprechenden Monomers erhalten werden. Die Menge des verwendeten Monomers wird so bestimmt, dass Mikrokapseln mit einem mittleren Durchmesser von 0,3 bis 12 &mgr;m und einer Hüllendicke von 0,01 bis 0,3 &mgr;m hergestellt werden.

Es kann ein W-Absorber zu dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der Erfindung zugegeben werden, um die Stabilität gegenüber Licht zu erhöhen. Beispiele hiervon umfassen Zimtsäurederivate, Benzophenonderivate und Benzotriazolilphenolderivate. Spezifische Beispiele umfassen &agr;-Cyano-&bgr;-phenylbutylcinnamat, o-Benzotriazolphenol, o-Benzotriazol-p-chlorphenol, o-Benzotriazol-2,4-di-t-butylphenol und o-Benzotriazol-2,4-di-t-octylphenol. Als gehinderte Phenolverbindung sind Phenolderivate, bei denen eine oder mehrere von zumindest der zweiten oder sechsten Position mit einer verzweigten Alkylgruppe substituiert ist, bevorzugt. Diese UV-Absorber können verwendet werden, indem sie Feststoff-dispergiert, Emulsions-dispergiert oder Mikroeingekapselt sind. Die verwendete Menge des W-Absorbers beträgt vorzugsweise 0,05 bis 1,0 g/m2 und stärker bevorzugt 0,1 bis 0,4 g/m2.

In dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial können bekannte wasserlösliche Polymerverbindungen und Latizes als Bindemittel verwendet werden. Beispiele der wasserlöslichen Polymerverbindungen umfassen Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Stärke, Gelatine, Gummi arabikum, Casein, hydrolysiertes Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer-Material, hydrolysiertes Ethylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymermaterial, Polyvinylalkohol, Polyacrylamid und deren modifizierte Materialien. Beispiele der Latizes umfassen Styrol-Butadien-Kautschuklatex, Acrylnitril-Butadien-Kautschuklatex, Methylacrylat-Butadien-Kautschuklatex und Vinylacetatemulsion. Die verwendete Menge dieser Materialien beträgt vorzugsweise 0,4 bis 5 g/m2 und stärker bevorzugt 0,8 bis 1,6 g/m2.

In dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial können bekannte Pigmente als Pigment verwendet werden, ungeachtet dessen, ob das Pigment organisch oder anorganisch ist. Spezifische Beispiele umfassen Kaolin, calciniertes Kaolin, Talk, Agalmatolit, Kieselgur, Calciumcarbonat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Zinkoxid, Lithopon, amorphes Silica, kolloidales Silica, calcinierter Gips, Silica, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Aluminiumoxid, Bariumcarbonat, Bariumsulfat, Glimmer, Micro balloon, Harnstoff-Formalin-Füllstoff, Polyesterpartikel und Cellulose-Füllstoff.

In dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial können gemäß der Notwendigkeit verschiedene Additive verwendet werden, wie bekannte Wachse, Antistatikmittel, Antischaummittel, leitende Materialien, Fluoreszenzfarbstoffe, Tenside und W-Absorber-Vorläufer.

Auf der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial kann nach Bedarf eine Schutzschicht angeordnet werden. Die Schutzschicht kann nach Bedarf zwei oder mehr Schichten umfassen. Beispiele von Materialien, die für die Schutzschicht verwendet werden, umfassen wasserlösliche Polymerverbindungen, wie Polyvinylalkohol, Carboxymodifizierter Polyvinylalkohol, Vinylacetat-Acrylamid-Copolymer, Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol, Stärke, modifizierte Stärke, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Gelatine, Gummi arabikum, Casein, hydrolysiertes Styrol-Maleinsäure-Copolymer, hydrolyierter Styrol-Maleinsäure-Copolymer-Halbester, hydrolysiertes Isobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Polyacrylamidderivative, Polyvinylpyrrolidon, Polystyrolnatriumsulfonat, Natriumalginat und Latezes, wie Styrol-Butadien-Kautschuklatex, Acrylnitril-Butadien-Kautschuklatex, Methylacrylat-Butadien-Kautschuklatex und Vinylacetatemulsion. Die Lagerungsstabilität kann ferner durch Vernetzen der wasserlöslichen Polymerverbindung der Schutzschicht verbessert werden, und es können bekannte Vernetzungsmittel verwendet werden. Spezifische Beispiele hiervon umfassen wasserlösliche anfängliche Kondensationsmaterialien, wie N-Methylol-Harnstoff, N-Methylolmelamin und Harnstoff-Formalin; Dialdehydverbindungen, wie Glyoxal und Glutaraldehyd; anorganische Vernetzungsmittel wie Borsäure und Borax; und Polyamidepichlorohydrin. Die Schutzschicht kann auch bekannte Pigmente, Metallseifen, Wachse und Tenside enthalten. Die Beschichtungsmenge der Schutzschicht beträgt vorzugsweise 0,2 bis 5 g/m2 und stärker bevorzugt 0,5 bis 2 g/m2. Die Dicke der Schutzschicht beträgt vorzugsweise 0,2 bis 5 &mgr;m und stärker bevorzugt 0,5 bis 2 &mgr;m.

Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial kann einen W-Absorber oder einen W-Absorber-Vorläufer in der Schutzschicht enthalten.

Als Träger, der in dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial verwendet werden kann, können saures Papier, säurefreies Papier, beschichtetes Papier, mit Kunststofffolie laminiertes Papier, synthetisches Papier und Kunststofffolie verwendet werden. Es kann auch eine bekannte Unterzugsschicht auf dem Träger angeordnet werden. Die Unterzugsschicht kann auf die gleiche Weise wie die Schutzschicht gebildet werden.

Es kann eine Rückschicht angeordnet werden, um die Wellenbalance des Trägers einzustellen oder die Beständigkeit gegenüber Chemikalien von der Rückoberfläche zu verbessern. Es ist auch möglich, ein Ablösepapier mit der Rückschicht auf der Rückoberfläche über eine Klebemittelschicht zu kombinieren, was zu einem Aufkleber führt. Die Rückschicht kann auf die gleiche Weise wie die Schutzschicht gebildet werden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wird im Detail in JP-B Nr. 59-53193 und in JP-A Nrn. 59-197463 und 62-114989 beschrieben.

Um in der Erfindung das Wärme-Ansprechverhalten zu verbessern, kann ein bekanntes Sensibilisierungsmittel in der wärmeempfindlichen Schicht enthalten sein. Beispiele hiervon umfassen aromatische Ether, Thioether, Ester und/oder aliphatische Amide oder Ureide. Diese Beispiele sind im Detail in JP-A Nrn. 58-57989, 58-87094, 61-58789, 62-109681, 62-132674, 63-151478 und 63-235961 beschrieben. Die verwendete Menge beträgt vorzugsweise 1 bis 10 g/m2 und stärker bevorzugt 2 bis 4 g/m2.

BEISPIELE

Nachstehend werden Beispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt. Falls nicht anders angegeben, sind die angegebenen Einheiten in Massen-%.

Beispiel 1 Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (Einzelschicht) Herstellung der Kapsellösung des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers

3,0 Teile der nachstehenden Verbindung (A-1) als elektronenspendender Farbstoffvorläufer und 3,0 Teile der Beispielverbindung (1-1) als Metallverbindung wurden in 20 Teilen Ethylacetat gelöst. Ferner wurden 17,0 Teile Alkylnaphthalin (KMC-210, hergestellt von Kureha Chemical Industries Co., Ltd.), welches ein Lösungsmittel mit hohem Siedepunkt ist, zugegeben und gleichmäßig vermischt. Es wurden 20 Teile eines 3/1-Addukts von Xylilendiisocyanat/Trimethylolpropan (75 Massen-%ige Ethylacetatlösung) (Takenate D-110N, hergestellt von Takeda Pharmaceutical Co., Ltd.) als Material für die Kapselhüllen zu der erhaltenen gemischten Lösung zugegeben und gleichmäßig vermischt.

Separat wurden 54 Teile einer Lösung mit 6% Polyvinylalkohol (Polymerisationsgrad: 1.700; Verseifungsgrad: 88%) hergestellt, der oben erwähnte elektronenspendende Farbstoffvorläufer wurde hierzu zugegeben, und dann wurde die Lösung mit einem Homogenisator Emulsions-dispergiert. Es wurden 68 Teile Wasser zu der erhaltenen emulgierten Lösung zugegeben. Die Lösung wurde dann gleichförmig gestaltet und auf 50°C erwärmt, wobei gerührt wurde. Nach einer dreistündigen Mikro-Einkapselungsreaktion wurde die Ziel-Kapsellösung erhalten. Der mittlere Partikeldurchmesser der Kapseln betrug 1,6 &mgr;m.

Herstellung der Entwickler-Dispersionslösung

30 Teile der folgenden Verbindung (B-1) wurden als Entwickler zu 150 Teilen einer 4%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung zugegeben, und die Lösung wurde dann für 24 Stunden mit einer Kugelmühle dispergiert, um eine Dispersionslösung zu bilden. Der mittlere Partikeldurchmesser des Entwicklers in der resultierenden Dispersionslösung betrug 1,2 &mgr;m.

Herstellung der Beschichtungslösung

Die Lösung der Kapseln des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und die Entwicklerdispersionslösung wurden vermischt, so dass das molare Verhältnis des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers in Bezug auf den Entwickler 1/15 betrug, wodurch eine Ziel-Beschichtungslösung hergestellt wurde.

Beschichtung

Die Beschichtungslösung wurde mit einem Mayer-Stab (Mayer's bar) auf einen Polyethylenterephthalatträger mit 75 &mgr;m Dicke beschichtet und getrocknet, um ein Ziel-wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu erhalten.

Beispiel 2

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-1) durch die Beispielverbindung (1-12) ersetzt wurde.

Beispiel 3

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-1) durch die Beispielverbindung (1-13) ersetzt wurde.

Beispiel 4

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-1) durch die Beispielverbindung (1-18) ersetzt wurde.

Beispiel 5

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-1) durch die Beispielverbindung (1-21) ersetzt wurde.

Beispiel 6

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-1) durch die Beispielverbindung (1-12) ersetzt wurde, und der Entwickler durch die folgende Verbindung (B-2) ersetzt wurde.

Beispiel 7

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 6 erhalten, außer dass die Metallverbindung (1-12) durch die Beispielverbindung (1-21) ersetzt wurde.

Vergleichsbeispiel 1

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung nicht verwendet wurde.

Vergleichsbeispiel 2

Es wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die Metallverbindung nicht verwendet wurde, und der Entwickler (B-1) durch die folgende Verbindung (B-3) ersetzt wurde.

Bewertung (Farbentwicklungsdichte)

Die Bilddichte D0 in den entsprechenden farbentwickelten Bereichen wurde mit einem Macbeth-Dichtemesser gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Je höher der Wert von D0 ist, desto höher war die Empfindlichkeit des wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiers.

(Experiment über die Lichtbeständigkeit in Bildbereichen)

Die Bilddichte D1 wurde mit einem Macbeth-Reflexions-Dichtmesser unter Verwendung eines Xenon-Fademeters (FAL-25AX-HC, hergestellt von Suga Test Instruments Co., Ltd.) nach dem Bestrahlen eines Bildbereiches, der durch Drucken erhalten wurde, mit Licht für 48 Stunden gemessen. Die Lichtbeständigkeit in dem Bildbereich ist in Tabelle 1 als Residualverhältnis des Bildes, nachdem es mit Licht bestrahlt worden ist, gezeigt, worin das Residualverhältnis gleich = (D1/D0) × 100% ist. Je größer das Residualverhältnis ist, desto besser war die Lichtbeständigkeit in dem Bildbereich.

Erfindungsgemäß kann ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bereitgestellt werden, das herausragende Farbentwicklungseigenschaften und herausragende Echtheit und Beständigkeit gegenüber Licht und Wärme in den Bildbereichen aufweist.


Anspruch[de]
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das einen Träger umfasst, auf dem eine wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, die Mikrokapseln, die einen achromen oder hypochromen, elektronenspendenden Farbstoffvorläufer enthalten, und einen Entwickler enthält, worin die Mikrokapseln wenigstens eines von einer Metallverbindung einer aliphatischen Carbonsäure und einer Metallverbindung eines 1,3-Diketons enthalten. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin die Metallverbindung einer aliphatischen Carbonsäure 2 bis 40 Kohlenstoffatome umfasst und eine geradkettige Struktur oder eine verzweigte Struktur aufweist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin die Metallverbindung eines 1,3-Diketons wenigstens eine ist, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus 2,4-Pentadion, 3,5-Heptadion, 2,2,6,6-Tetramethylheptadion, 4,6-Nonadion, 7,9-Pentadecadion, 2,4-Dimethyl-7,9-Pentadecadion, 2-Acetylcyclopentanon, 2-Acetylcyclohexanon, 3-Methyl-2,4-Pentadion, 3-(2-Ethylhexyl)-2,4-Pentadion und 3-[4-(2-Ethylhexyloxy)benzyl]-2,4-Pentadion besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin das Metall der Metallverbindung wenigstens eines ist, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Zink, Aluminium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kobalt, Nickel und Kupfer besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin das Metall der Metallverbindung Zink ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der Gehalt der Metallverbindung in der wärmeempfindlichen Schicht 10 bis 500 Massen-% relativ zu dem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer beträgt. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der Entwickler eine Verbindung umfasst, die durch die Formel (1) unten angezeigt wird: worin R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe darstellt, die einen Substituenten aufweisen kann; und jedes von R2, R3, R4 und R5 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Carboxylgruppe, eine Carbonamidgruppe, eine Sulfonamidgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe dar. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der Entwickler wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einem Phenolderivat, einem Salicylsäurederivat, einem aromatischen Carbonsäurederivat, saurem Ton, Bentonit, Novolakharz, metallbehandeltem Novolakharz und einem Metallkomplex besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der Gehalt des Entwicklers in der wärmeempfindlichen Schicht von 0,5 bis 6 g/m2 beträgt. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer eine Verbindung umfasst, die durch die allgemeine Formel (2) unten angezeigt wird: worin R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellt; R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar; und A stellt einen Pyridinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4., 5., 6. oder 7. Position angeordnet ist, oder einen Pyrazinring, in dem ein Stickstoffatom an der 4. und 7. Position angeordnet ist, dar. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 10, worin die in der allgemeinen Formel (2) angezeigte Verbindung eine Verbindung ist, die durch die allgemeine Formel (3) unten angezeigt wird: worin R6 eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellt, R7 stellt ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Alkoxygruppe dar; und jedes von R8 und R9 stellt unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe dar. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einer Triphenylmethanphthalidverbindung, einer Fluoranverbindung, einer Phenothiazinverbindung, einer Indolylphthalidverbindung, einer Leukoauraminverbindung, einer Rhodaminlactamverbindung, einer Triphenylmethanverbindung, einer Triazenverbindung, einer Spiropyranverbindung und einer Fluorenverbindung besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der Gehalt des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers in der wärmeempfindlichen Schicht 0,05 bis 1,0 g/m2 beträgt. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin die Hüllen der Mikrokapseln von wenigstens einer Polymerverbindung gebildet werden, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Polyurethan und Polyharnstoff besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, das weiterhin einen Ultraviolettabsorber umfasst, der wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Zimtsäurederivaten, Benzophenonderivaten und Benzotriazolylphenolderivaten besteht. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 15, worin die Zugabemenge des Ultraviolettabsorbers 0,05 bis 1,0 g/m2 beträgt. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, das weiterhin eine Schutzschicht umfasst, die auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, worin der elektronenspendende Farbstoffvorläufer wenigstens eine Verbindung umfasst, die durch (A-1) unten angezeigt wird, der Entwickler wenigstens eine Verbindung beinhaltet, die durch (B-1) und (B-2) unten angezeigt wird, und die Metallverbindung wenigstens eines umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus (1-1), (1-12), (1-13), (1-18) und (1-21) besteht:






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com