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Dokumentenidentifikation DE102005057935A1 14.06.2007
Titel Motorgetriebener Wäschetrockner und Antriebsvorrichtung für einen Wäschetrockner
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
Erfinder Schramm, Benjamin, 65558 Eppenrod, DE;
Fischer, Klaus-Jürgen, 56379 Holzappel, DE;
Frank, Sebastian, 96479 Weitramsdorf, DE
DE-Anmeldedatum 02.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005057935
Offenlegungstag 14.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse D06F 57/04(2006.01)A, F, I, 20051202, B, H, DE
Zusammenfassung Eine elektrische Antriebsvorrichtung für eine Wäschespinne weist eine Aufrollvorrichtung für ein Aufzugseil einer Wäschespinne auf. Das Aufzugseil einer Wäschespinne wird mechanisch mit der Aufrollvorrichtung gekoppelt. Die Antriebsvorrichtung weist einen Motor auf, der die Aufrollvorrichtung antreibt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine elektrische Antriebsvorrichtung für eine Wäschespinne.

Die Erfindung betrifft außerdem eine Wäschespinne mit einem Aufzugseil zum Aufspannen der Wäschespinne.

Wäschespinnen mit einem Aufzugseil sind seit geraumer Zeit bekannt und sehr verbreitet. Beispielsweise offenbart EP 0 113 789 A1 eine Wäschespinne bei der ein hülsenförmiger Schiebstern (Gleitgelenk) mit Hilfe einer Aufzugsleine entlang einem Mast verschoben wird. An dem Schiebestern sind die Arme gelenkig angeordnet, die die Wäscheleinen tragen. Wäschespinnen dieser Art haben den Nachteil, dass das Aufziehen für den Benutzer sehr kraftaufwendig ist. Dies führt oft dazu, dass der Benutzer die Wäschespinne permanent aufgespannt stehen lässt, was eine störende Verschmutzung der Wäscheleinen zur Folge hat. In EP 0 113 789 A1 wird vorgeschlagen, zumindest das Problem der Überwindung des ersten Totpunktes beim Aufziehen der Wäschespinne durch eine besondere Geometrie der Arm- und Zugseilanordnung zu lösen.

Aus DE 100 02 111 A1 ist eine Wäschespinne mit einer am Mast gelagerten Hubeinrichtung bekannt. Die Hubeinrichtung ist über einem im Mast verschiebbar angeordneten Mitnehmer, der durch einen axial verlaufenden Schlitz im Mastprofil ragt, mit einer an der Außenseite des Mastes geführten Trägerhülse (Gleitgelenk) verbunden, an der die Tragarme der Wäschespinne gelenkig abgestützt sind. Die Wäschespinne hat den Nachteil, dass sie sehr aufwändig aufgebaut ist, was insbesondere hohe Herstellungskosten zur Folge hat. Die komplizierte, auf einem Spindelantrieb basierende Antriebstechnik hat nachteiliger Weise ein hohes (Transport-)Gewicht zur Folge. Insbesondere der im Mast erforderliche Schlitz macht die Wäschespinne anfällig für Verschmutzungen und für daraus resultierende Störungen an der Hubmechanik.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung für eine Wäschespinne anzugeben, die universell und einfach einsetzbar ist und die es erlaubt bereits existierende handbetriebene Wäschespinnen auf einfache Weise umzurüsten.

Die Aufgabe wird durch eine Antriebsvorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Antriebsvorrichtung eine Zugvorrichtung – insbesondere eine Aufrollvorrichtung – für ein Aufzugseil einer Wäschespinne aufweist.

Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, eine Wäschespinne anzugeben, die einfach und zuverlässig ohne Kraftaufwand aufspannbar ist.

Die Aufgabe wird durch eine Wäschespinne mit einem Aufzugseil gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Wäschespinne eine elektrische Antriebsvorrichtung aufweist.

Die Erfindung hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung eine Nachrüstung bereits existierender Wäschespinnen ermöglicht. Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung ist einfach und unkompliziert montierbar, da sie – wenn überhaupt – nur geringe Veränderungen an der üblichen Aufzugsmechanik erfordert.

Die erfindungsgemäße Wäschespinne, beziehungsweise die mit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ausgerüstete Wäschespinne, hat den Vorteil, dass der Benutzer die Wäschespinne jederzeit ohne besonderen Kraftaufwand öffnen und schließen kann. Dies führt zu dem weiteren Vorteil, dass der Benutzer die erfindungsgemäße Wäschespinne nach dem Abhängen der trockenen Wäsche i.d.R. schließen wird, da er keine Angst vor einem kraftaufwendigen Wiederaufspannen haben muss. Hierdurch wird die Wäschespinne vor Umwelteinflüssen geschützt; die Wäscheleinen bleiben sauber und die Wäschespinne bleibt länger funktionsfähig.

In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist ein Aufzugseil einer Wäschespinne mechanisch mit der Zugvorrichtung der Antriebsvorrichtung verkoppelbar. Hierbei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung ein Antriebszugseil aufweist, dass mit dem Aufzugseil einer Wäschespinne verbindbar ist. Es ist jedoch auch möglich, dass die Zugvorrichtung unmittelbar das Aufzugseil einer Wäschespinne aufnimmt.

Vorteilhafter Weise ist in einer besonderen Ausführungsform eine Verkopplungsvorrichtung zum Verbinden des Antriebszugseiles mit dem Aufzugseil einer Wäschespinne vorgesehen. Die Verkopplungsvorrichtung kann vorteilhafterweise eine Befestigungsöse und/oder einen Seilverbinder beinhalten. Oft weist das Aufzugseil einer Wäschespinne am Ende einen Griff oder einen festgeknoteten Halteknopf auf; daher ist in einer vorteilhaften Ausführungsform der Antriebsvorrichtung vorgesehen, dass die Zugvorrichtung und/oder die Verkopplungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass der Griff ohne kompliziertes Verknoten einhängbar ist.

Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wäschespinne ist ein Ende des Aufzugseils am oberen Mastende befestigt und um eine Umlenkrolle, die an einem entlang dem Mast verschiebbaren Gleitgelenk angeordnet ist, geführt. An dem Gleitgelenk sind die, die Wäscheleine tragenden Arme, gelenkig angeordnet. In einer anderen Ausführungsvariante ist das Aufzugseil zusätzlich über einen Flaschenzug geführt.

Die Antriebsvorrichtung weist vorzugsweise einen Motor auf, der die Zugvorrichtung antreibt. In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen. In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform weist die Antriebsvorrichtung einen Getriebemotor auf. Besonders vorteilhaft ist eine Variante bei der ein für den Automobilbau vorgesehener Fensterhebermotor verwendet wird, da Motoren dieser Art besonders kompakt sind. In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist vorgesehen, dass die Antriebsvorrichtung – vorzugsweise in beliebiger Drehstellung – blockierbar ist, hierzu kann beispielsweise eine Blockiervorrichtung, die einer vorteilhaften Ausgestaltungsform als schaltbare Magnetvorrichtung ausgebildet ist, vorgesehen sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Getriebe, zumindest in einer Drehrichtung selbsthemmend, ausgebildet. Zu diesem Zweck kann das Getriebe beispielsweise als Schneckengetriebe ausgeführt sein. Mit Hilfe einer selbsthemmenden Mechanik, beziehungsweise mit Hilfe der Blockiervorrichtung, wird ein ungewolltes Schließen der Wäschespinne im geöffneten Zustand auf einfache Weise verhindert.

In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist eine Federvorrichtung vorgesehen, die eine gefederte mechanische Ankopplung des Aufzugseils einer Wäschespinne bewirkt. Die Federvorrichtung hat zum technischen Effekt, dass es ermöglicht ist, die Wäschespinne immer voll aufzuspannen, auch wenn sich die Wäscheleinen mit der Zeit denen. Darüber hinaus hat die Federvorrichtung den weiteren Vorteil, dass kurzzeitige Belastungsspitzen beim Aufspannen der Wäschespinne – beispielsweise in der Anfangsphase – wirkungsvoll gedämpft werden und der Motor nicht überbelastet werden kann.

Die Federvorrichtung kann Bestandteil des Motors und/oder des Getriebes und/oder der Aufrollvorrichtung und/oder des Antriebszugseiles sein. In einer ganz besonders einfachen Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist die Seilrolle der Aufzugsvorrichtung federnd gegen ihre antreibende Drehachse gelagert.

In einer vorteilhaften Ausführung weist die Antriebsvorrichtung als Energiespeicher einen – vorzugsweise abnehmbaren – Akku auf. Der Akku ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass er an ein separates Ladegerät anschließbar und wieder aufladbar ist. Der Akku kann jedoch auch direkt mit einer Steckverbindung ausgerüstet sein, sodass er direkt in eine Steckdose zum Wiederaufladen gesteckt werden kann. In einer anderen Ausführungsform weist die Antriebsvorrichtung eine Batterie auf. In einer anderen Variante weist die Antriebsvorrichtung einen elektrischen Anschluss, beispielsweise zum Verlegen eines Verlängerungskabels, auf.

In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung, beziehungsweise der erfindungsgemäßen Wäschespinne, ist vorgesehen, dass der Akku mit Hilfe von Sonnenkollektoren – die beispielsweise im Gehäuse der Antriebsvorrichtung angeordnet sein könnten – aufgeladen wird.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist zumindest eine Endabschaltvorrichtung vorgesehen. Die Endabschaltvorrichtung beinhaltet in einer vorteilhaften Ausführungsform zumindest einen Endschalter. Mit Hilfe der Endabschaltvorrichtung ist gewährleistet, dass der Motor beim Erreichen der vollen Aufspannstellung der Wäschespinne abgeschaltet wird. Analog wird beim Erreichen der Schließstellung der Wäschespinne ebenfalls der Motor abgeschaltet. In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung, beziehungsweise der erfindungsgemäßen Wäschespinne, ist vorgesehen, dass die Endabschaltvorrichtung – beispielsweise mit Hilfe eines Drehmechanismus – nachjustierbar ist. Hierdurch kann der Benutzer die Endabschaltpunkte nachjustieren, beispielsweise, wenn sich die Wäscheleine mit der Zeit etwas gedehnt hat.

Da viele Wäschespinnen eine Verrastungsmechanik zur Arretierung der Wäschespinne in der Aufspannstellung aufweisen, ist in einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung eine Verrastungsverhinderungsvorrichtung zum Deaktivieren der Verrastungsmechanik einer Wäschespinne vorgesehen. Die Verrastungsverhinderungsvorrichtung kann beispielsweise aus einem Keil bestehen, der das Einrasten eines Federzahnes in einer Zahnstange verhindert.

In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist eine Fernbedienung – beispielsweise eine Funkfernbedienung und/oder eine optisch arbeitende Fernbedienung – vorgesehen. Die Fernbedienung ermöglicht es, die Antriebsvorrichtung, beziehungsweise die Wäschespinne, auch aus größerer Entfernung zu bedienen. Vorzugsweise ist die Fernbedienung derart ausgeführt, dass sie nur einen Taster aufweist, sodass je nach Stellung der Wäschespinne durch den Taster der Schließvorgang, beziehungsweise der Aufspannvorgang, ausgelöst wird. In einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Motor der Antriebsvorrichtung über ein Stromstoßrelais angesteuert wird und solange läuft bis entweder der Benutzer den Taster der Fernbedienung ein weiteres Mal betätigt, um die Wäschespinne wieder in die entgegengesetzte Richtung laufen zu lassen oder die Wäschespinne in ihre Endposition (volle Aufspannstellung oder Schließstellung) kommt. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Antriebsvorrichtung an der Mastspitze einer Wäschespinne befestigbar. Die Anordnung der Antriebsvorrichtung am oberen Ende einer Wäschespinne hat zum einen den Vorteil, dass die Antriebsvorrichtung besonders einfach montiert werden kann. Sie hat jedoch den ganz besonderen Vorteil, dass eine optimale Kraftübertragung gewährleistet ist. Darüber hinaus hat diese Anordnung den besonderen Vorteil, dass die bestehende Aufzugsmechanik von üblichen Wäschespinnen mit einem Aufzugsseil benutzt werden kann. Die Position der Antriebsvorrichtung auf dem Kopf einer Wäschespinne ermöglicht es zudem die Antriebsvorrichtung mit einem zusätzlichen Leinenschutz auszustatten, den man bei Regen über die Arme der Wäschespinne ziehen kann. In einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass der zusätzliche Leinenschutz automatisch – vorzugsweise motorgetrieben – aus- und einfährt. In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung sind Befestigungsmittel zur Befestigung der Antriebsvorrichtung an einer Wäschespinne vorgesehen. Die Befestigungsmittel können z.B. eine Hülse zum Aufstecken der Antriebsvorrichtung auf den Mast einer Wäschespinne aufweisen. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Befestigungsmittel einen in den Mast einer Wäschespinne einschiebbaren Dom aufweisen.

In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Antriebsvorrichtung am Mastfuß einer Wäschespinne befestigbar, beziehungsweise angeordnet, ist. In einer ganz anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Antriebsvorrichtung am Gleitgelenk einer Wäschespinne befestigbar ist beziehungsweise angeordnet ist.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigt:

1 schematisch eine erfindungsgemäße Wäschespinne,

2 eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung,

3 eine andere erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung in einer Schnittdarstellung, und

4 die andere erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung in einer Perspektivansicht.

1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Wäschespinne (1) mit einem Aufzugsseil (3) zum Aufspannen der Wäschespinne (1). Die Wäschespinne (1) ist mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung (5) ausgerüstet. Die Antriebsvorrichtung (5) ist an der Spitze eines Mastes (7) angeordnet, der beispielsweise in eine nichtgezeigte Bodenhülse zum Aufstellen der Wäschespinne eingeschoben werden kann. Die Wäschespinne (1) weist mehrere Tragarme (9) auf, an denen die Wäscheleinen (11) angeordnet sind. Die Tragarme (9) sind jeweils gelenkig an einem entlang dem Mast verschiebbar angeordnetem Gleitgelenk (13) angeordnet. Darüber hinaus sind die Tragarme jeweils durch einen Stützarm (15) mit einem Haltestern (17) gelenkig verbunden. Mit Hilfe des Aufzugseils (3), das an einem Ende fest mit dem Haltestern (17) verbunden ist und das am Gleitgelenk (13) angeordnete Umlenkrolle (19) geführt ist, kann das Gleitgelenk (13) nach oben zur Mastspitze hin gezogen werden, wodurch die Wäschespinne aufgespannt wird. Das Aufzugseil (3) ist mit Hilfe eines Seilverbinders (21) mit einem Antriebszugseil (23) der Antriebsvorrichtung (5) verbunden. Die Antriebsvorrichtung (5) weist eine Zugvorrichtung (25), die eine Aufrollvorrichtung (27) beinhaltet, auf. Die Aufrollvorrichtung (27) ist von einem Getriebemotor (29) angetrieben. Zum Aufspannen der Wäschespinne rollt die Rollvorrichtung (27) zunächst das Antriebszugseil und danach einen Teil des Aufzugsseils auf. Hierdurch wird das Gleitgelenk (13) am Mast entlang nach oben geschoben und die mit dem Gleitgelenk (13) gelenkig verbundenen Arme abgespreizt, wodurch die Wäschespinne in die Aufspannstellung gelangt. Die Antriebsvorrichtung (5) ist mit einer als Hülse ausgebildeten Befestigungsvorrichtung (31) am oberen Mastende befestigt. Zum Zusammenfalten der Wäschespinne rollt die Aufrollvorrichtung das Aufzugsseil, beziehungsweise das Antriebszugseil, ab, wodurch das Gleitgelenk durch die Gewichtskraft am Mast entlang nach unten gleitet.

Der Getriebemotor ist derart ausgelegt, dass er sich in der Aufspannstellung der Wäschespinne selbst hemmt und so ein ungewolltes Zusammenfalten der Wäschespinne verhindert.

2 zeigt eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung (5), die ein Befestigungsmittel (31) zur Befestigung der Antriebsvorrichtung am Mast einer Wäschespinne aufweist. Die Befestigungsmittel umfassen eine Befestigungshülse (33) und eine Verriegelungskappe (35). Um zu verhindern, dass die Wäschespinne, an die die Antriebsvorrichtung montiert wird, in der Aufspannstellung verrastet, ist eine Verrastungsverhinderungsvorrichtung (37) vorgesehen, die in die Verrastungsmechanik der Wäschespinne eingeklinkt wird. Die Antriebsvorrichtung weist einen Motor (39) auf, der über ein Getriebe (41) eine mit Hilfe eines Federelements (43) federnd-gelagerte Seilrolle (45) antreibt. Es ist eine in dieser Figur nicht gezeigte Endabschaltvorrichtung vorgesehen. Zur Justierung der Endabschaltvorrichtung ist ein Drehmechanismus (47) vorgesehen. Die Energie zum Betreibend des Motors liefert ein wiederaufladbarer Akku (49). Der Motor (39), das Getriebe (41) und der Akku (49) sind auf einer Grundplatte (51) montiert. Die Antriebsvorrichtung weist einen Seilverbinder (21) zum Verbinden des Aufzugseils einer Wäschespinne mit dem hier nicht gezeigten Antriebsaufzugseil der Antriebsvorrichtung (5) auf.

3 zeigt eine andere erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit einer als Wäschespinnenkappe (53) ausgeführten Befestigungsvorrichtung (31). Die Antriebsvorrichtung weist eine Seilrolle (45) auf, die um eine vertikale Drehachse drehbar gelagert ist. Die Seilrolle (45) ist gemeinsam mit einer Gewindestange (55) drehbar, auf der ein, die Endschalter (57) und (59) bedienender Mitnehmer (61), angeordnet ist. Die Position der Endschalter (57), (59) ist mit Hilfe der Einstelleinrichtung (63) verstellbar. Die Seilrolle (45) ist von einem Motor (39) über ein Getriebe (65) mit Spiralfederkupplung (67) antreibbar. Das Antriebszugseil, beziehungsweise das Aufzugsseil, wird über die Umlenkrolle (69) eingezogen, beziehungsweise zum Öffnen einer Wäschespinne wieder ausgegeben.

4 zeigt die in 3 in der Schnittdarstellung dargestellte Antriebsvorrichtung in einer Perspektivansicht. Die Antriebsvorrichtung weist einen Empfänger (69) zur Fernsteuerung der Antriebsvorrichtung auf. Die Antriebsvorrichtung ist insbesondere durch die sich vertikal drehende Seilrolle (45) besonders kompakt herstellbar und leicht montierbar.

Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

1
Wäschespinne
3
Aufzugsseil
5
Antriebsvorrichtung
7
Mast
9
Tragarme
11
Wäscheleinen
13
Gleitgelenk
15
Stützarm
17
Haltestern
19
Umlenkrolle
21
Seilverbinder
23
Antriebszugseil
25
Zugvorrichtung
27
Aufrollvorrichtung
29
Getriebemotor
31
Befestigungsvorrichtung
33
Befestigungshülse
35
Verriegelungskappe
37
Verrastungsverhinderungsvorrichtung
39
Motor
41
Getriebe
43
Federelement
45
Seilrolle
47
Drehmechanismus
49
Akku
51
Grundplatte
53
Wäschespinnenkappe
55
Gewindestange
57
Endschalter
59
Endschalter
61
Mitnehmer
63
Einstelleinrichtung
65
Getriebe
67
Spiralfederkupplung
69
Umlenkrolle


Anspruch[de]
Elektrische Antriebsvorrichtung für eine Wäschespinne, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Zugvorrichtung – insbesondere eine Aufrollvorrichtung – für ein Aufzugseil einer Wäschespinne aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufzugseil einer Wäschespinne mechanisch mit der Zugvorrichtung verkoppelbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsvorrichtung ein Antriebszugseil aufweist, das mit einem Aufzugseil einer Wäschespinne verbindbar ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verkopplungsvorrichtung – insbesondere eine Befestigungsöse und/oder einen Seilverbinder – zum Verbinden des Antriebszugseil mit dem Aufzugseil einer Wäschespinne vorgesehen ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen Motor aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor die Zugvorrichtung – insbesondere die Aufrollvorrichtung – antreibt. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung ein Getriebe aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe zumindest in einer Drehrichtung selbsthemmend ausgebildet ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung – vorzugsweise in beliebiger Drehstellung – blockierbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Blockiervorrichtung aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiervorrichtung eine – vorzugsweise schaltbare – Magnetvorrichtung zum Blockieren der Antriebsvorrichtung beinhaltet. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federvorrichtung vorgesehen ist, die eine gefederte mechanische Ankopplung des Aufzugseils einer Wäschespinne bewirkt. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung Bestandteil der mechanischen Verkopplung von Motor und Getriebe und/oder Bestandteil der mechanischen Verkopplung von Getriebe und Aufrollvorrichtung ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung Bestandteil des Motors und/oder des Getriebes und/oder der Aufrollvorrichtung und/oder des Antriebszugseiles ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Batterie und/oder einen Akku und/oder einen elektrischen Anschluss aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung zumindest eine Endabschaltvorrichtung aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Endschalter vorgesehen ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass Endabschaltvorrichtung – beispielsweise mit Hilfe eines Drehmechanismus – nachjustierbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen Sonnenkollektor aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verrastungsverhinderungsvorrichtung zum Deaktivieren einer Verrastungsmechanik einer Wäschespinne vorgesehen ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung fernbedienbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Fernbedienung – beispielsweise eine Funk-Fernbedieung und/oder eine optisch arbeitende Fernbedienung – aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung zumindest ein Befestigungsmittel zur Befestigung der Antriebsvorrichtung an einer Wäschespinne aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel eine Hülse zum Aufstecken der Antriebsvorrichtung auf den Mast einer Wäschespinne aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel einen in den Mast einer Wäschespinne einschiebbaren Dom aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung an der Mastspitze einer Wäschespinne befestigbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung am Mastfuß einer Wäschespinne befestigbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung am Gleitgelenk einer Wäschespinne befestigbar ist. Wäschespinne mit einer Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28. Wäschespinne mit einem Aufzugseil zum Aufspannen der Wäschespinne, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschespinne eine elektrische Antriebsvorrichtung aufweist. Wäschespinne nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Zugvorrichtung – insbesondere eine Aufrollvorrichtung – für das Aufzugseil der Wäschespinne aufweist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzugseil mechanisch mit der Zugvorrichtung verkoppelt ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsvorrichtung ein Antriebszugseil aufweist, das mit dem Aufzugseil verbunden ist. Wäschespinne nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebszugseil und das Aufzugseil mit einer Verkopplungsvorrichtung – insbesondere einer Befestigungsöse und/oder einem Seilverbinder – verbunden sind. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen Motor aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor die Zugvorrichtung antreibt. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung ein Getriebe aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe zumindest in einer Drehrichtung selbsthemmend ausgebildet ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 35 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung – vorzugsweise in beliebiger Drehstellung – blockierbar ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Blockiervorrichtung aufweist. Wäschespinne nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiervorrichtung eine – vorzugsweise schaltbare – Magnetvorrichtung zum Blockieren der Antriebsvorrichtung beinhaltet. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federvorrichtung vorgesehen ist, die eine gefederte mechanische Ankopplung des Aufzugseils einer Wäschespinne bewirkt. Wäschespinne nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung Bestandteil der mechanischen Verkopplung von Motor und Getriebe und/oder Bestandteil der mechanischen Verkopplung von Getriebe und Zugvorrichtung ist. Wäschespinne nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung Bestandteil des Motors und/oder des Getriebes und/oder der Zugvorrichtung und/oder des Antriebszugseiles ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine Batterie und/oder einen Akku und/oder einen elektrischen Anschluss aufweist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung zumindest eine Endabschaltvorrichtung aufweist. Wäschespinne nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Endschalter vorgesehen ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, dass Endabschaltvorrichtung – beispielsweise mit Hilfe eines Drehmechanismus – nachjustierbar ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sonnenkollektor vorgesehen ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschespinne eine Verrastungsmechanik zum Arretieren der Wäschespinne in einer Aufspannstellung und/oder Schließstellung aufweist. Wäschespinne nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verrastungsverhinderungsvorrichtung zum Deaktivieren der Verrastungsmechanik vorgesehen ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung fernbedienbar ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fernbedienung – beispielsweise eine Funk-Fernbedienung und/oder eine optisch arbeitende Fernbedienung – vorgesehen ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung abnehmbar ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass, Befestigungsmittel zur – vorzugsweise wieder lösbaren – Befestigung der Antriebsvorrichtung vorgesehen sind. Wäschespinne nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel eine Hülse zum Aufstecken der Antriebsvorrichtung auf den Mast aufweist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 55 oder 56, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel einen in den Mast der Wäschespinne einschiebbaren Dom aufweist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 57, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung an der Mastspitze der Wäschespinne angeordnet ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 58, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung am Mastfuß der Wäschespinne angeordnet ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 59, dadurch gekennzeichnet, dass Wäschespinne ein an einem Mast verschiebbar angeordnetes Gleitgelenk aufweist und dass die Antriebsvorrichtung am Gleitgelenk angeordnet ist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 60, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzvorrichtung zum Schutz der Wäscheleinen vor Verschmutzung aufweist. Wäschespinne nach einem der Ansprüche 30 bis 61, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschespinne zumindest eine Wäscheleine tragende Tragarme aufweist. Wäschespinne nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum – vorzugsweise automatischen – Einzug der zumindest einen Wäscheleine in die Tragarme vorgesehen ist.






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