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Dokumentenidentifikation DE102005059382A1 14.06.2007
Titel Holzdiele
Anmelder Fendt, Hermann, 87745 Eppishausen, DE
Erfinder Fendt, Hermann, 87745 Eppishausen, DE
Vertreter Munk, L., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 86150 Augsburg
DE-Anmeldedatum 09.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005059382
Offenlegungstag 14.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20051209, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B27M 3/04(2006.01)A, L, I, 20051209, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird eine Holzdiele vorgeschlagen, die zur Erzielung einer strapazierfähigen Oberfläche und guten Biegetragfähigkeit als Verbund von über die Dielenlänge durchgehenden Längsholzleisten (1) mit in Längsrichtung sich erstreckender Faserung und über die Breite abwechseln, hier mit angeordneten, streifenförmigen Hirnholzbereichen (2), die aus aneinander angesetzten Hirnholzklötzchen (4) zusammengesetzt sind, ausgebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Diele, insbesondere eine Fußbodendiele aus Holz.

Fußbodendielen müssen verschiedene Anforderungen erfüllen. Zum einen soll eine strapazierfähige, druckfeste Oberfläche vorhanden sein, so dass auch starke lokale Belastungen keine Eindruckstellen verursachen. Zum anderen soll über die Dielenlänge eine gute Biegetragfähigkeit vorhanden sein, um die Abstände zwischen bodenseitigen Auflagen bzw. Unebenheiten überbrücken zu können. Bei aus Holz bestehenden Dielen besteht auch die Gefahr von Verzug, was ebenfalls unerwünscht ist. Eine weitere Forderung besteht darin, dass die einer nicht zu vermeidenden Abnutzung unterliegende Oberfläche möglichst oft abgeschliffen werden kann, um insgesamt eine lange Lebensdauer zu erzielen. Die bisherigen Fußbodendielen können diese Anforderungen jeweils nur teilweise erfüllen.

Die bekannten Riemenböden bestehen aus Brettern mit längsverlaufender Faserung. Diese Bretter besitzen zwar eine hohe Biegetragfähigkeit in Längsrichtung. Die Oberfläche ist aber für hohe Beanspruchungen nicht geeignet. Außerdem besteht eine Verzuggefahr über der Breite.

Es sind auch sog. Dreischichtdielen bekannt, die einen sperrholzartigen Aufbau mit einer oberen und unteren, aus Längsholz bestehenden Lage und einer mittleren, aus Querholz bestehenden Lage aufweisen. In Folge dieses sperrholzartigen Aufbaus ergibt sich eine vergleichsweise hohe Formstabilität und Verzugsicherheit. Die durchgehend aus Längsholz bestehende Oberfläche ist jedoch vergleichsweise empfindlich. Hinzu kommt, dass die Zahl der möglichen Abschleifvorgänge in Folge des sperrholzartigen Aufbaus begrenzt ist, was die Gesamtlebensdauer beschränkt.

Eine andere bekannte Anordnung ist als aus fliesenartigen Hirnholzplatten bestehendes Hirnholzpflaster ausgebildet. Die Hirnholzplatten enthalten ganz oder zumindest teilweise umlaufende Jahresringe. Anordnungen dieser Art besitzen zwar eine gute, oberflächenseitige Druckfestigkeit, jedoch nur eine geringe Biegefestigkeit. Es ist daher eine ganzflächige Auflage auf dem Untergrund erforderlich, was vielfach aufwendige Unterkonstruktionen erfordert. Bei von unten aufsteigender Feuchtigkeit besteht zudem die Gefahr von Wölbungsverzug. Um dem vorzubeugen ist eine bodenseitige Verklebung erforderlich.

Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile und Beibehaltung der Vorteile der bekannten Anordnungen eine aus Holz bestehende Diele zu schaffen, die nicht nur eine strapazierfähige, druckfeste Oberfläche, sondern auch eine hohe Formstabilität und gleichzeitig auch eine gute Biegefestigkeit über der Länge besitzt und eine hohe Lebensdauer gewährleistet.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1, gelöst. Hierdurch kommt eine Holzdiele in Vorschlag, die aus einem Verbund von über die Dielenlänge durchgehenden Längsholzleisten mit in Längsrichtung sich erstreckender Faserung und über der Breite abwechselnd hiermit angeordneten, streifenförmigen Hirnholzbereichen besteht, die aus aneinander angesetzten Hirnholzklötzchen zusammengesetzt sind.

Die Längsholzbereiche bewirken eine gute Biegetragfähigkeit über der Länge. Es können daher vergleichsweise große Lagerabstände bzw. vergleichsweise große Unebenheiten überbrückt werden. Eine ganzflächige, bodenseitige Abstützung ist in vorteilhafter Weise nicht erforderlich. Die Hirnholzbereiche bewirken eine hohe oberflächenseitige Druck- und Abnützfestigkeit. Der Wechsel von Längsholz und Hirnholz ergibt in vorteilhafter Weise auch eine hohe Formstabilität und Verzugssicherheit und zwar in vorteilhafter Weise auch dann, wenn Längs- und Hirnholz über die Dielendicke durchgehen. Dies wiederum ermöglicht eine vergleichsweise große Zahl von Abschleifvorgängen, so dass insgesamt eine lange Lebensdauer erreicht wird. Ein weiterer, besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Diele ist auch darin zu sehen, dass in Folge des Wechsels von Längsholz und Hirnholz eine ästhetisch ansprechende Musterung mit einem ansprechenden Farbenspiel erzielbar ist. Dieser Vorteil wird dadurch noch verstärkt, dass die Hirnholzbereiche ihrerseits zumindest über der Dielenlänge weiter unterteilt sind und oberflächenseitig als durch aneinander anschließende Rechtecke gebildete Streifen in Erscheinung treten.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben.

So können die Hirnholzklötzchen und die Längsholzleisten zweckmäßig mit stumpfem Stoß aneinander anschließen und miteinander verleimt sein. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung und ergibt einen hochfesten Verbund.

Eine weitere, besonders zu bevorzugende Maßnahme kann darin bestehen, dass die Hirnholzklötzchen der Hirnholzbereiche im Wesentlichen in Richtung der Dielenbreite sich erstreckende Jahresringe aufweisen. Aufgrund dieser Anordnung mit in Richtung der Dielenbreite stehenden Jahresringen ergeben sich eine besonders gute Formstabilität und Festigkeit, da hier kein nennenswerter Schub in Dielenlängsrichtung zu erwarten ist.

Zur Erzielung eines besonders kräftigen Farbenspiels können innerhalb einer Diele unterschiedliche Holzarten Verwendung finden. Zweckmäßig findet jedoch sowohl für die Längsholzleisten als auch für die Hirnholzklötzchen Hartholz Verwendung.

Eine besonders rationelle Herstellung von erfindungsgemäßen Dielen lässt sich dadurch erreichen, dass diese durch Auftrennen eines Balkens hergestellt werden, der als Schichtholzbalken ausgebildet ist, der aufeinanderfolgende Schichten mit in Längsrichtung verlaufender Faserung und mit diese kreuzender Faserung aufweist, wobei die die letztgenannte Faserung aufweisenden Schichten durch nebeneinander angeordnete Stäbe gebildet werden. Bei dieser Vorgehensweise können die erfindungsgemäßen Dielen einfach als Schnittware hergestellt werden, was sich günstig auf die erforderlichen Produktionskosten auswirkt. Außerdem ist es auf einfache Weise möglich, praktisch jede gewünschte Dielendicke zu erzeugen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.

In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Diele,

2 einen in erfindungsgemäße Dielen auftrennbaren Balken und

3 ein Schema für eine zweckmäßige Auftrennung eines Baumstamms.

Hauptanwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung sind hohen Beanspruchungen ausgesetzte Dielen, insbesondere Fußbodendielen.

Die der 1 zugrunde liegende Diele besteht aus einem Verbund von über die Dielenlänge durchgehenden Längsholzleisten 1 und über der Dielenbreite abwechselnd hiermit angeordneten, streifenförmigen Hirnholzbereichen 2. Die Längsholzleisten 1 besitzen eine in Dielenlängsrichtung sich erstreckende Faserung, d.h. die in 1 angedeuteten Jahresringe 3 gehen über die Dielenlänge durch. Zweckmäßig verlaufen diese Jahresringe, wie anhand der Stirnseite der dargestellten Diele ersichtlich ist, im Dielenquerschnitt mehr in Richtung der Dielendicke als der Dielenbreite.

Die streifenförmigen Hirnholzbereiche 2 werden durch in Dielenlängsrichtung aneinander angesetzte Hirnholzklötzchen 4 gebildet. Dabei verläuft die Faserung in Richtung der Dielendicke. Die Jahresringe 5 treten dementsprechend an der Dielenoberfläche mit ihren Stirnseiten in Erscheinung. Zweckmäßig verlaufen die Jahresringe 5 der Hirnholzbereiche 2 bzw. der diese bildenden Hirnholzklötzchen 4 in der Draufsicht auf die Dielenoberfläche in Richtung der Dielenbreite. Dieser in Richtung der Dielenbreite stehende Verlauf der Jahresringe 4 stellt sicher, dass ein durch den Verlauf der Jahresringe bewirkter Schub in Dielenlängsrichtung vermieden wird.

Die Hirnholzklötzchen 4 schließen mit stumpfem Stoß aneinander und an die benachbarten Längsholzleisten 1 an. Zur Erzielung einer tragfähigen Verbindung sind die Hirnholzklötzchen 4 untereinander und mit den Längsholzleisten 1 verleimt. Dabei findet zweckmäßig ein wasserfester Leim Verwendung. Selbstverständlich wäre es natürlich auch denkbar, die Längsholzleisten 1 und die die benachbarten, streifenförmigen Hirnholzbereiche 2 bildenden Hirnholzklötzchen 4 und auch diese miteinander zu verzahnen. In der Regel genügt jedoch ein stumpfer Stoß mit guter Verleimung.

Die Dicke der Längsholzleisten 1 und der benachbarten Hirnholzbereiche 2 entspricht zweckmäßig der Dielendicke, d.h. die Längsholzleisten 1 und die Hirnholzklötzchen 4 gehen über die Dielendicke ununterteilt durch. Hierdurch ist es möglich, eine derartige Diele vergleichsweise oft abschleifen zu können. Die streifenförmigen Hirnholzbereiche 2 verleihen der erfindungsgemäßen Diele eine besonders hohe, oberflächenseitige Druck- und Abnutzfestigkeit, so dass ein Abschleifen der Oberfläche nur vergleichsweise selten erforderlich ist und damit insgesamt eine hohe Lebensdauer erreicht wird. Die über die Dielenlänge durchgehenden Längsholzleisten 1 bewirken eine hohe Biegetragfähigkeit über der Dielenlänge, was die Verlegung vereinfacht und sich somit ebenfalls vorteilhaft auf die erzielbare Gesamtwirtschaftlichkeit auswirkt.

Die Hirnholzklötzchen 4 können in Richtung der Dielenbreite unterteilt sein wie durch die Hirnholzklötzchen 4a in 1 angedeutet ist. Zweckmäßig gehen die Hirnholzklötzchen 4 jedoch über die Breite des jeweils zugehörigen, streifenförmigen Hirnholzbereich 2 durch.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Hirnholzklötzchen 4 in Richtung der Dielenlänge gleich dimensioniert. Es wäre aber auch eine unterschiedliche Klötzchenlänge denkbar. Die Hirnholzklötzchen 4 können eine etwa quadratische Grundform aufweisen, wobei ihre Dimension in Richtung der Dielenlänge der Breite der jeweils zugeordneten Hirnholzstreifen 2 entspricht. Hiervon kann aber auch abgewichen werden. Es wäre ohne Weiteres denkbar, die Hirnholzklötzchen 4länger oder kürzer als die Streifenbreite des zugeordneten Hirnholzbereichs 2 auszubilden.

Bei der Herstellung eines Fußbodens etc. werden aneinander angrenzende Dielen zweckmäßig durch eine Nut- und Federverbindung miteinander verbunden. Hierzu sind die Dielen, wie aus 1 erkennbar ist, mit einer umlaufenden Nut- und Federanordnung versehen. Im Bereich einer Längsseite und einer Querseite ist eine Nut 6, im Bereich der anderen Längsseite und Querseite eine Feder 7 vorgesehen.

Vorteilhaft sind im Bereich der einander gegenüberliegenden Längsseiten der erfindungsgemäßen Diele einerseits, in 1 rechts, eine Längsholzleiste 1 und andererseits, in 1 links, ein streifenförmiger Hirnholzbereich 2 vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, dass derartige Dielen so verlegt werden können, dass auch auf einer größeren Fläche Längsholzleisten 1 und streifenförmige Hirnholzbereiche 2 abwechselnd aufeinander folgen. Zur Vereinfachung der Verlegung können dabei nebeneinander angeordnete Dielen, wie schon erwähnt, durch Nut und Feder miteinander verbunden sein. Aus Stabilitätsgründen sind zweckmäßig die seitliche Feder 7 der seitlichen Längsholzleiste 1 und die seitliche Nut 6 dem seitlichen Stirnholzbereich 2 zugeordnet.

Die Dielenoberfläche ist zweckmäßig geschliffen. Dies gewährleistet eine zuverläßige Oberflächenqualität nicht nur der Längsholzleisten 1 sondern auch der Stirnholzbereiche 2. Eine weitere Oberflächenbehandlung in Form eines speziellen Oberflächenauftrags etc. kann vorgesehen sein, ist bei Verwendung geeigneter Hölzer jedoch nicht erforderlich. Zweckmäßig finden sowohl für die Längsholzleisten 1 als auch für die Hirnholzbereiche 2 Harthölzer Verwendung.

Aufgrund des Wechsels von Längsholz und Hirnholz ergibt sich auch bei Verwendung derselben Holzart eine ansprechende Musterung der Oberfläche. Zur Verstärkung dieses Effekts können innerhalb einer Diele unterschiedliche Holzarten Verwendung finden. So können z.B. die Längsholzleisten 1 aus einer ersten Holzart und die Hirnholzbereiche 2 aus einer anderen Holzart bestehen. Zusätzlich oder alternativ kann auch noch eine Variation innerhalb der Hirnholzbereiche 2vorgesehen sein. So können beispielsweise aufeinander folgende Hirnholzklötzchen 4 aus unterschiedlichen Holzarten bestehen. Zweckmäßig findet in jedem Fall Hartholz Verwendung, wenngleich in besonderen Einzelfällen hiervon auch abgewichen werden kann.

Die Längsholzleisten 1 und Hirnholzbereiche 2 gehen, wie oben schon erwähnt wurde, über die Dielendicke durch. Die erfindungsgemäße Diele kann daher zweckmäßig als Schnittware durch Auftrennen eines in geeigneter Weise als Schichtholzbalken ausgebildeten Balkens bzw. einer entsprechenden Platte hergestellt werden. Ein derartiger Balken 8 ist in 2 angedeutet. Dieser Balken 8 besteht aus mehreren Schichten 9, 10, die abwechselnd aufeinander folgen. Dabei besitzen die Schichten 9 eine in Balkenlängsrichtung verlaufende Faserung 11 und die Schichten 10 eine die Faserung 11 kreuzende Faserung 12, wie in 2 durch Jahresringe angedeutet ist. Diese Schichten 10 bestehen ihrerseits aus nebeneinander angeordneten Stäben 13, die sich quer zur Balkenlängsrichtung erstrecken. Ein derartiger Balken 8 kann durch in 2 durch eine unterbrochene Linie angedeutete Schnitte 14 in Dielen beliebiger Dicke unterteilt werden. In ähnlicher Weise kann der Balken 8 als Abschnitt einer entsprechenden Schichtholzplatte hergestellt werden.

Die Längsholzleisten 1 und die den Hirnholzbereichen 2 zugrunde liegenden Elemente werden durch geeignete Auftrennung eines Baumstamms gewonnen, wie in 3 angedeutet ist. Der in 3 angedeutete Baumstamm wird so aufgeteilt, dass sich ein mittlerer, den Kern enthaltender Bereich 15 und zwei seitliche Bereiche 16 ergeben. Der mittlere Bereich 15 ergibt dabei die Hirnholzbereiche mit in Richtung der Dielenbreite stehenden Jahresringen. Die seitlichen Bereiche 16 ergeben die Längsholzleisten 1 mit in Richtung der Dielendicke vorzugsweise stehenden Jahresringen. Auf diese Weise lassen sich die erfindungsgemäßen Dielen mit vergleichsweise wenig Verschnitt und Abfall herstellen.


Anspruch[de]
Diele, insbesondere Fußbodendiele, aus Holz, gekennzeichnet durch einen Verbund von über die Dielenlänge duchgehenden Längsholzleisten (1) mit in Längsrichtung sich erstreckender Faserung und über die Breite abwechselnd hiermit angeordneten, streifenförmigen Hirnholzbereichen (2) die aus aneinander angesetzten Hirnholzklötzchen (4) zusammengesetzt sind. Diele nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) mit stumpfem Stoß aneinander und an die Längsholzleisten (1) angesetzt sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) miteinander und mit den Längsholzleisten (1) verleimt sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholzleisten (1) und Hirnholzbereiche (2) über die Dielendicke einteilig durchgehen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) der Hirnholzbereiche (2) im Wesentlichen in Richtung der Dielenbreite sich erstreckende Jahresringe (5) aufweisen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) über die Breite der zugeordneten Hirnholzbereiche (2) einteilig durchgehen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) in Dielenlängsrichtung gleich lang sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) eine quadratische Form aufweisen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholzleisten (1) und Hirnholzbereiche (2) gleich breit sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Jahresringe (3) der Längsholzleisten (1) über der Dielendicke mehr stehend als liegend verlaufen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der einander gegenüberliegenden Dielenlängsseiten einerseits eine Längsholzleiste (1) und andererseits ein Hirnholzbereich (2) vorgesehen sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich der einander gegenüberliegenden Dielenlängsseiten einerseits eine Nut (6) und andererseits eine Feder (7) vorgesehen sind. Diele nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (7) der äußeren Längsholzleiste (1) und die Nut (6) dem äußeren Hirnholzbereich (2) zugeordnet sind. Diele nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass auch im Bereich der Dielenquerseiten einerseits eine Nut (6) und andererseits eine Feder (7) vorgesehen sind. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus unterschiedlichen Holzarten besteht. Diele nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hirnholzklötzchen (4) zumindest teilweise aus einer anderen Holzart bestehen als die Längsholzleisten (1). Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholzleisten (1) und die Hirnholzbereiche (2) jeweils aus Hartholz bestehen. Diele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dielenoberfläche geschliffen ist. Verfahren zur Herstellung einer Diele nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Balken (8) durch Schnitte (14) in Dielen aufgeteilt wird, wobei der Balken (8) als Schichtholzbalken ausgebildet ist, der aufeinanderfolgend Schichten (9) mit in Längsrichtung verlaufender Faserung (11) und Schichten (10) mit die Faserung (11) kreuzender Faserung (12) aufweist und dass diese Schichten (10) durch nebeneinander angeordnete Stäbe (13) gebildet werden. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Balken (8) als Abschnitt einer Schichtholzplatte hergestellt wird.






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